#21

RE: Lasst uns ein Bier trinken, ein DDR Bier ....

in Leben in der DDR 29.08.2015 21:29
von IM Kressin | 915 Beiträge

Zitat von Schlutup im Beitrag #1
Moin Moin,
lasst uns ein Bier trinken, ein DDR Bier ....




Der @Schlutup , ein Genießer, um 11.19 Uhr an Bier gedacht!

Ich entsinne mich an 1980/81. Ich war in Lübeck unterwegs um mehrere Kisten Bier für eine Feierlichkeit zu kaufen.

Bei Plaza in Lübeck wurde ich aufmerksam auf ein Angebot für Radeberger. Der Preis war eine Sensation. Die Kiste mit 36 Flaschen (0,33) je Flasche 15 Pf + 15 Pf Flaschenpfand. Paradox daran ist nur, daß ich den Preis für Holsten nicht erinnere. Mit 10 Kisten auf dem Anhänger fuhr ich von dannen.

Die Aufmachung war wie das seinerzeitige Holsten Edel, braune Flaschen und Anzahl identisch, Farbe des Bierkasten war grün, wenn ich mich nicht irre, wie Sam Hawkens.

Geschmacklich war das Pils vergleichbar mit Holsten. Ich hätte bei einem Vergleich keines von beiden unterscheiden können.

Verluste gab es beim Öffnen der Flaschen, einige Male brach der Flaschenhals. Es kann aber auch mit der ungestümen Vitalität der zum damaligen Zeitpunkt noch jungen Biertrinker im Zusammenhang gestanden haben, die Erinnerung ist nach 30 Jahren geringer geworden.

Zitat von turtle im Beitrag #4


DDR- Produkte (5)


.


Danke für den Hinweis @turtle !

Es grüßt Euch
Kressin


"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner! Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

Wo ein Genosse ist, ist die Partei - wo zwei Genossen sind, ist ein Intershop!
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#22

RE: Lasst uns ein Bier trinken, ein DDR Bier ....

in Leben in der DDR 29.08.2015 21:45
von Fritze | 3.474 Beiträge

Hallo Kressin !
Beim Lesen Deines Beitrages fiel mir meine letzte Nachtschicht als Polizist ein .
Da war ein Hänger von einem Biertransporter umgekippt und der Fahrer des Fahrzeuges kloppelte einfach den liegenden Hänger ab und fuhr weiter .
Wir durften die Strasse absperren und reinigen . War ja nicht alles kaputt gegangen .
Dann hörte ich von einem "ehemaligen " Kollegen ,daß der Fahrer nach zwei Tagen dort aufschlug und Anzeige wegen Bierdiebstahls machte !
Ihm wurde eine Rechnung vom Strasse reinigen und der Bergung des Anhängers präsentiert .
Da wollte er keine Anzeige mehr machen !
Gerade ist mir eingefallen wie das Bier hiess . "Tou 1876 " mehreckige Bügelflasche . Nie wieder gesehen ! Schade war ein lecker Stöffchen .

MfG Fritze


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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#23

RE: Lasst uns ein Bier trinken, ein DDR Bier ....

in Leben in der DDR 29.08.2015 22:02
von utkieker | 2.920 Beiträge

Flaschenbier? Na ja am besten war immer noch ein frisch Gezapftes. Bei einen Urlaub im Vogtland hat mir vor allem das "Wernersgrüner" vom Hahn geschmeckt egal ob Pils oder "Export", später als Flaschenbier war es nicht mehr so mein Ding, da bevorzuge ich doch Warsteiner oder Radeberger.

Gruß Hartmut!

P. S. auch in der DDR passierten manchmal Wunder, wenn dann mal ein Kasten Pilsener Urquell bereit stand.


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#24

RE: Lasst uns ein Bier trinken, ein DDR Bier ....

in Leben in der DDR 29.08.2015 22:13
von Harra318 | 2.514 Beiträge

fast gleich oder
Eure Lieblingsbiere

aber, wenn zwei dasselbe tun ist es trotzdem nicht das Gleiche


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#25

RE: Lasst uns ein Bier trinken, ein DDR Bier ....

in Leben in der DDR 29.08.2015 22:23
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Meine Mutter hat früher im Garten (in West-Berlin) Schneckenfallen aufgestellt: Plastikbecher, eingegraben und mit Bier gefüllt, um dorthin Schnecken anzulocken, die dann reinfallen und ...

Sie hat dann eigene Testreihen veranstaltet, welches Bier den Schnecken am Besten "schmeckt". Ergebnis damals: Radeberger! Diverse West-Biere mochten die Schnecken nicht so gerne, vermutlich weil dort doch irgendeine Chemie, Geschmacksverstärker, Aromen oder so drin sind oder waren.

Heute ist allerdings "DDR"-Bier nach den gleichen Standards gemacht. Mir hat es früher nicht speziell gut geschmeckt, außer vielleicht Hasseröder damals. Sonst waren damals die Tschechenbiere besser fand ich, die kriegte man ja ganz vereinzelt.


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#26

RE: Lasst uns ein Bier trinken, ein DDR Bier ....

in Leben in der DDR 29.08.2015 22:37
von Annakin | 526 Beiträge

Bei uns gab es vorwiegend Dessower Pilsner und Helles. Das Pilsner war nicht so mein Ding, habe eigentlich nur das Helle verkostet. In der Lehrzeit in Velten tranken wir Rostocker Hafenbräu weil es kaum eine andere Sorte gab,war überhaupt nicht mein Ding. Das erste Radeberger habe ich 1988 in Potsdam im Interhotel getrunken. Meine Stammsorte heute ist Lübzer Pils, hieß zu DDR - Zeiten Lübzator.

Na dann Prost Annakin


_____________________________________________________________________________________________________________
Wenn Du einen Feind nicht besiegen kannst, mache ihn zum Verbündeten.
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#27

RE: Lasst uns ein Bier trinken, ein DDR Bier ....

in Leben in der DDR 29.08.2015 23:57
von Büdinger | 1.503 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #22
... Gerade ist mir eingefallen wie das Bier hiess . "Tou 1876 " mehreckige Bügelflasche . Nie wieder gesehen ! Schade war ein lecker Stöffchen .
MfG Fritze


... schau mal hier:

https://translate.google.de/translate?hl...eri&prev=search


.

Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

.
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#28

RE: Lasst uns ein Bier trinken, ein DDR Bier ....

in Leben in der DDR 30.08.2015 10:46
von Klauspeter | 987 Beiträge

@BSG Chemie und @²Fritze :

Ich freue mich, dass Ihr meinen guten Eindruck vom Krostitzer Bier bestätigt. Das Bier gibt es heute noch und auch das Etikett ist gleich geblieben ( der Kopf eines schwedischen Landsknechts mit Helm).
Die Krostitzer Brauerei GmbH gehört heute zu 100 % zur Radeberger Gruppe Fankfurt/M. (Oetker-Gruppe).
Manche sagen, das Bier schmeckt heute nicht mehr so gut wie zu DDR-Zeiten. Ich bin kein Bier-Kenner und kein Feinschmecker. Vielleicht schmeckt es wirklich nicht mehr so gut. Vielleicht sind wir aber einfach nur verwöhnt durch die vielen teils auch guten Biersorten, die immer zur Verfügung stehen..

Klaus


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#29

RE: Lasst uns ein Bier trinken, ein DDR Bier ....

in Leben in der DDR 30.08.2015 11:04
von der alte Grenzgänger | 1.001 Beiträge

Ja, auch beim Bier waren in der DDR alle gleich- nur einige eben (wie immer) etwas gleicher...
Fürs Volk gab es die ausgesuchten leckeren Produkte des jeweiligen Getränkekombinates.. (ausgesucht deshalb, weil zumindest an warmen Tagen in der Kaufhalle meistens nur noch ein paar vereinzelte grüne Flaschen in den Holzkisten rumstanden..) für unsere auf das Wohl des Volkes Bedachten gab es etwas anderes..
In Cottbus (aber ganz sicher anderenorts auch) gab es ein Lager in einer ehemaligen Brauerei in der Görlitzer Straße, in dem so wirklich alles mit Rang und Namen der Biere bis unter die Decke gestapelt war.
Dort stand das Radeberger, Wernesgrüner, Pilsner Urquell, Staropramen und ....
Das Lager war für die Bezirksleitung der SED und deren Gästehäuser, sicher hat die Kreisleitung auch schon etwas abbekommen...
Eine Kollegin (mit leichtem Haarwuchs auf den Zähnen...) beim damaligen VEB WAB war für die Abwassereinleitungen / Verträge / Kontrollen zuständig..
Die Brauerei / das Lager war auch zu überwachen..
..und da ergab es sich schon, dass "zur Verbesserung des Gesprächsklimas" bei den Kontrollen der Erwerb von 2-3 Kästen Radeberger angeboten worden ist. ganz offiziell natürlich- für "gesellschaftliche Arbeit des VEB WAB" ...)
So hatten wir einige schöne Betriebsfeiern im kleinen Kreis mit ordentlichem Bier...

Fürs Volk wurde ja dann irgendwann das Spezialbier im Deli angeboten- na ja, 1,28 M ist ja auch ok... da konnten die Genossen weiter beruhigt ihr Urquell genießen...

Siggi


"Man rühmt und man schmäht die meisten Dinge, weil es Mode ist, sie zu rühmen oder sie zu schmähen"
La Rochefoucauld (1613 - 1680)
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#30

RE: Lasst uns ein Bier trinken, ein DDR Bier ....

in Leben in der DDR 30.08.2015 11:12
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

EH soll am liebsten DAB Bier aus dem Westen getrunken haben. Aus der Büchse. Behauptet wohl sein langjähriger MfS-Kellner.
Hier im Forum:
Letzte Aufzeichnungen , Erich Honecker (5) (post #93)

DAB würde ich jetzt nicht als ungewöhnlich lecker oder herausragend gut schmeckend betrachten.


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zuletzt bearbeitet 30.08.2015 11:23 | nach oben springen

#31

RE: Lasst uns ein Bier trinken, ein DDR Bier ....

in Leben in der DDR 30.08.2015 11:20
von turtle | 6.961 Beiträge

Auch wenn manches "Helles" in der normalen Bierkneipe nicht von bester Qualität war. Hörte immer das teilweise Galle statt Hopfen wegen Hopfenmangel zugesetzt wurde. Der Preis ich glaube etwas über 40 Pfennig in der Kneipe war einsame Spitze. Sicherlich waren viele Brauerreinen zur Wendezeit nicht auf den technischen Stand und produktiv wie im Westen ,dennoch haben die DDR Bürger mit dazu beigetragen endgültig diese Brauereinen in den Ruin zu treiben. Erinnere mich genau das kurz nach der Wende fast überall West-Sorten ausgeschenkt wurden. So konnten die Ost. Brauereien zum Schnäppchenpreis geschluckt werden. Erst allmählich besann man sich auf die alten Marken, nun aber längst in der Hand von renommierten Brauerreinen aus den alten Bundesländern. Die meisten Biersorten fand ich in Belgien, da gibt es Bierkneipen mit soviel Auswahl verschiedener Sorten das 4 Wochen Urlaub nicht ausreichen um sich durch zu saufen . Skandinavisches Bier ,Dänemark ausgenommen ist eine Beleidigung für meinen Gaumen. Das englische na ja, Japanisches Kirin ungenießbar wie so viele Sorten die ich Weltweit trank. Und so bleibt es für mich dabei ,Es lebe das deutsche und tschechische Bier. Ein Hoch diesen Brauern auch ein Hurra dem deutschen Reinheitsgebot.

in Brüssel hat über 2000 Sorten Bier im Angebot.


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zuletzt bearbeitet 30.08.2015 11:31 | nach oben springen

#32

RE: Lasst uns ein Bier trinken, ein DDR Bier ....

in Leben in der DDR 30.08.2015 11:21
von Klauspeter | 987 Beiträge

Zitat von der alte Grenzgänger im Beitrag #29

:::
Fürs Volk wurde ja dann irgendwann das Spezialbier im Deli angeboten- na ja, 1,28 M ist ja auch ok... da konnten die Genossen weiter beruhigt ihr Urquell genießen...

Siggi


Du unterscheidest zwischen dem Volk und den Genossen ?
Also ich war auch Genosse (Mitglied der SED und Offizier der NVA). Mein Bier stammte immer aus der Kaufhalle. Mein Frau musste es einkaufen, weil bei meinem Dienstschluss die Kaufhallen meist schon geschlossen hatten.
Richtig gutes Bier hatte meist der Fleischer, der Bäcker, der KFZ-Schlosser oder der Elektriker-Meister. Was die ganz hohen Genossen getrunken haben, weiß ich nicht; ich hatte davon keinen in der Verwandtschaft und ich kannte auch keinen davon persönlich. Ist mir auch egal, ich hätte mit keinem von denen getauscht.

Langer Rede kurzer Sinn - versuch einfach etwas sachlicher zu schreiben und übertreib es bitte nicht mit der schwarz-weiß-Malerei.

Klaus


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#33

RE: Lasst uns ein Bier trinken, ein DDR Bier ....

in Leben in der DDR 30.08.2015 11:25
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Alle großen Brauereien in D gehören heute zu -ich glaube zwei- globalen Riesenkonzernen. Und diese Micro-Breweries in Kneipen machen Bier aus Fertigzutaten, nicht so mein Fall. Das ist so wie "frisches Brot" aus dem Heißluftofen. In z.B. Süddeutschland gibt es noch ein paar kleinere Brauereien mit traditioneller Herstellung und richtig gutem Wasser.


zuletzt bearbeitet 30.08.2015 11:26 | nach oben springen

#34

RE: Lasst uns ein Bier trinken, ein DDR Bier ....

in Leben in der DDR 30.08.2015 11:34
von Klauspeter | 987 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #33

... In z.B. Süddeutschland gibt es noch ein paar kleinere Brauereien mit traditioneller Herstellung und richtig gutem Wasser.

Da kann ich Dir zustimmen.Meine Spezialmarke zu Feiertagen: "Rothaus Pils" Badische Staatsbrauerei Rothaus AG, 79865 Rothaus im Schwarzwald.
Klaus


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#35

RE: Lasst uns ein Bier trinken, ein DDR Bier ....

in Leben in der DDR 30.08.2015 11:42
von der alte Grenzgänger | 1.001 Beiträge

Zitat von Klauspeter im Beitrag #32


Langer Rede kurzer Sinn - versuch einfach etwas sachlicher zu schreiben und übertreib es bitte nicht mit der schwarz-weiß-Malerei.

Klaus



.. nun nimm das mal nicht so bierernst...

Klar haben die "Fussvolk- Genossen" (die grosse, grosse Masse) ihr Bier genauso aus den Kisten in der Kaufhalle gekramt...
mir ging es um die, die sich aus dem genannten Lager bedient haben (oder eben bedient wurden und gedacht haben, dass alle so etwas genießen dürfen..)

.. mehr gibts dazu nicht von mir...

Prost !

Siggi


"Man rühmt und man schmäht die meisten Dinge, weil es Mode ist, sie zu rühmen oder sie zu schmähen"
La Rochefoucauld (1613 - 1680)
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#36

RE: Lasst uns ein Bier trinken, ein DDR Bier ....

in Leben in der DDR 30.08.2015 11:46
von der alte Grenzgänger | 1.001 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #30
... DAB Bier aus dem Westen


.. das "DAB"- Bier aus dem Osten wirds schon nicht gewesen sein .. ("Dessauer Alte Brühe")

Siggi


"Man rühmt und man schmäht die meisten Dinge, weil es Mode ist, sie zu rühmen oder sie zu schmähen"
La Rochefoucauld (1613 - 1680)
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#37

RE: Lasst uns ein Bier trinken, ein DDR Bier ....

in Leben in der DDR 30.08.2015 11:58
von andyman | 1.875 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #14


Grün: Hatte mal irgendwo einen fachlichen Kommentar dazu gelesen, daß das Unsinn sei mit der schlechteren Qualität oder Haltbarkeit in grünen Flaschen. Ob es stimmt, kann nur ein Nahrungsmittelchemiker sagen. Fakt ist jedoch, daß es seinen Grund hat, warum es vorwiegend braune und grüne Flaschen für alles Mögliche gibt. Arzneimittel kenne ich z.B. nur in braunen Flaschen. Der Unterschied ist folgender:
Die grüne und braune Farbe wird durch Spuren von Eisen im Glas hervorgerufen. Andere Schwermetalle erzeugen andere Farben (Kobalt z.B. blau, Gold rot u.s.w.). Das Eisen kann in dreiwertiger oder auch zweiwertiger Form vorliegen. Dreiwertiges Eisen in Verbindungen hat immer eine bräunlich- bis dunkelgelbliche Farbe, Zweiwertiges hingegen immer grünlich. Das Eisen im Blut ist z.B. dreiwertig, sonst hätten wir wie die Alines grünliches Blut. Daher auch dann die rostfarbigen Flecken bei eingetrocknetem Blut, die schlecht auszuwaschen sind. Es läßt sich aber, auch im Glas, zu zweiwertigem Fe reduzieren und ebenso umgekehrt. Inwiefern die wirklich winzigen Spuren Fe+++ oder Fe++ sich auf´s Bier auswirken, kann ich nicht sagen. das sind homöopatische Mengen.


Die Farbe des Blutes wird durch das Hämoglobin erzeugt,Eisen ist an der Farbgebung nur insofern beteiligt,das sauerstoffreiches Blut eine andere Bindungskonformität eingeht und deshalb heller und farbkräftiger als sauerstoffarmes Blut aussieht.Der Eisengehalt bleibt dabei aber gleich. https://de.wikipedia.org/wiki/Blut#Zusam...d_Eigenschaften
zum Thema:die braunen Bierflaschen sind für die Bierlagerung besser geeignet,bei den grünen Flaschen soll mehr schädliche Lichtstrahlung durch das Glas dringen und der Inhalt wird eher ungenießbar,ob das stimmt weiß ich nicht.
Kann mich daran errinnern das man immer die Kästen nach braunen Flaschen abgesucht hat.Gehört heute zum Glück der Vergangenheit an.Meine Biersorte war das Greifenbräu,leider auch schwer zu bekommen,daher oft Greifswalder Pils(bloß nicht das Helle)oder Stralsunder(das war unter den Urlaubern als Koppelseeche verschrien) getrunken.
Heute tut es das Lübzer oder gern mal Budweiser zum Feierabend.
Gruß aus Südschweden
andyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius
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#38

RE: Lasst uns ein Bier trinken, ein DDR Bier ....

in Leben in der DDR 30.08.2015 12:21
von Klauspeter | 987 Beiträge

Zitat von der alte Grenzgänger im Beitrag #35
Zitat von Klauspeter im Beitrag #32


Langer Rede kurzer Sinn - versuch einfach etwas sachlicher zu schreiben und übertreib es bitte nicht mit der schwarz-weiß-Malerei.

Klaus



.. nun nimm das mal nicht so bierernst...

Klar haben die "Fussvolk- Genossen" (die grosse, grosse Masse) ihr Bier genauso aus den Kisten in der Kaufhalle gekramt...
mir ging es um die, die sich aus dem genannten Lager bedient haben (oder eben bedient wurden und gedacht haben, dass alle so etwas genießen dürfen..)

.. mehr gibts dazu nicht von mir...

Prost !

Siggi


Prost Siggi,
mir war schon klar, wie Du es meinst - nur dann schreib es möglichst auch so. Und vergiss alle die nicht, die keine Genossen waren und denen es als Handwerker, Künstler, Mediziner, Bauern so richtig gut ging und die das richtig gute Bier tranken...

.. mehr gibts dazu nicht von mir...

Klaus


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#39

RE: Lasst uns ein Bier trinken, ein DDR Bier ....

in Leben in der DDR 30.08.2015 12:53
von Fritze | 3.474 Beiträge

@Büdinger danke ,diesen Link hatte ich auch gefunden . Durch meine Skandinavienbesuche kenne ich "Ringnes " auch ziemlich gut !

Dort gibt es auch immer Weihnachtsbier und sogar Osterbier für wenige Wochen . Ende der 90er Jahre gab es vereinzelt diese Spezialitäten sogar hier im Netto !
Aber von der Marke "Tou"hab ich auch in Norwegen nichts mehr gefunden .

Zurück zum DDR Bier ! Lübzer fand ich damals schon lecker ! Wernesgrüner immer noch gut ! Damals sehr gerne das Grenzquell davon getrunken .
Radeberger leider nicht mehr mein Geschmack seit es zur Bindig-Gruppe Frankfurt am Main gehört !
Pilsator ,eine Erfindung der End-80er war auch nicht zu verachten !


MfG Fritze


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

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#40

RE: Lasst uns ein Bier trinken, ein DDR Bier ....

in Leben in der DDR 30.08.2015 13:05
von HG19801 | 1.613 Beiträge

Biertrinken anno 1984 während meiner Reservistenzeit:



Im Kunststoffkanister blubberte die Fassvariante dieses Gebräus:


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


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