#21

RE: Der KC auch als Kommandeur der Grenzsicherung?

in Grenztruppen der DDR 28.08.2015 19:37
von PF75 | 3.292 Beiträge

der Kc saß ja im batt. und hatte die aufsicht über alle 4 abschnitte,die Füst im Abschnitt war ja immer nur von Zugführer,seinem Stellvertreter und eventuell mal von einem gruppenfüher besetzt.
entscheidungen hatte ja meistens der postenfhrer getroffen und sie sich nur noch von der füst absegnen lassen.


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#22

RE: Der KC auch als Kommandeur der Grenzsicherung?

in Grenztruppen der DDR 28.08.2015 20:23
von Hanum83 | 4.716 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #20
Zitat von Winch im Beitrag #17
Leute, Leute, Wie weckt man einen Mj. auf. Was war denn bei euch los, wenn der Alte schon ab 22.00 Uhr gepennt hat.
Da kann einem ja heute noch bange werden.


Das frage ich mich manchmal auch immer. Bei uns war das so, das sich die Posten übers GMN regelmäßig,bei der Füst-- also jede Stunde melden mussten. Hinzu kam, das man sich meldete,wenn der BGS oder der ZGD auftauchte. Oder der Posten eine Grenzstreife beantragte. Also war der auf der Füst doch meistens immer beschäftigt. Ok, ich räume ein, das es mal so einen minuten-Schlaf gegeben hat--aber das der Alte schon ab 22.00Uhr zirka 2 Stunden nach der Ablösung schon gepennt haben soll. Das kann ich mir nicht vorstellen. Naja man sollte schon die Kirche im Dorf lassen.


Die Führungstellen-Schichten gingen, bei uns, von 18/06 oder halt 06/18, sind bei mir immer noch 4 Stunden bis zum Einnicken
Was du erlebst hast, keine Ahnung, ich schreib was ich erlebt habe.
Nachts haben wir auch nicht jeden Fliegenhuster gemeldet, warum wohl?


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
zuletzt bearbeitet 28.08.2015 20:24 | nach oben springen

#23

RE: Der KC auch als Kommandeur der Grenzsicherung?

in Grenztruppen der DDR 28.08.2015 20:31
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #22
Zitat von Rostocker im Beitrag #20
Zitat von Winch im Beitrag #17
Leute, Leute, Wie weckt man einen Mj. auf. Was war denn bei euch los, wenn der Alte schon ab 22.00 Uhr gepennt hat.
Da kann einem ja heute noch bange werden.


Das frage ich mich manchmal auch immer. Bei uns war das so, das sich die Posten übers GMN regelmäßig,bei der Füst-- also jede Stunde melden mussten. Hinzu kam, das man sich meldete,wenn der BGS oder der ZGD auftauchte. Oder der Posten eine Grenzstreife beantragte. Also war der auf der Füst doch meistens immer beschäftigt. Ok, ich räume ein, das es mal so einen minuten-Schlaf gegeben hat--aber das der Alte schon ab 22.00Uhr zirka 2 Stunden nach der Ablösung schon gepennt haben soll. Das kann ich mir nicht vorstellen. Naja man sollte schon die Kirche im Dorf lassen.


Die Führungstellen-Schichten gingen, bei uns, von 18/06 oder halt 06/18, sind bei mir immer noch 4 Stunden bis zum Einnicken
Was du erlebst hast, keine Ahnung, ich schreib was ich erlebt habe.
Nachts haben wir auch nicht jeden Fliegenhuster gemeldet, warum wohl?


Dann ist ja alles OK--brauchst nun nicht nervös werden Aber kann Dir sagen was ich erlebt habe--die Schicht ging bei uns 8 Std


vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#24

RE: Der KC auch als Kommandeur der Grenzsicherung?

in Grenztruppen der DDR 28.08.2015 20:33
von Hanum83 | 4.716 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #23
Zitat von Hanum83 im Beitrag #22
Zitat von Rostocker im Beitrag #20
Zitat von Winch im Beitrag #17
Leute, Leute, Wie weckt man einen Mj. auf. Was war denn bei euch los, wenn der Alte schon ab 22.00 Uhr gepennt hat.
Da kann einem ja heute noch bange werden.


Das frage ich mich manchmal auch immer. Bei uns war das so, das sich die Posten übers GMN regelmäßig,bei der Füst-- also jede Stunde melden mussten. Hinzu kam, das man sich meldete,wenn der BGS oder der ZGD auftauchte. Oder der Posten eine Grenzstreife beantragte. Also war der auf der Füst doch meistens immer beschäftigt. Ok, ich räume ein, das es mal so einen minuten-Schlaf gegeben hat--aber das der Alte schon ab 22.00Uhr zirka 2 Stunden nach der Ablösung schon gepennt haben soll. Das kann ich mir nicht vorstellen. Naja man sollte schon die Kirche im Dorf lassen.


Die Führungstellen-Schichten gingen, bei uns, von 18/06 oder halt 06/18, sind bei mir immer noch 4 Stunden bis zum Einnicken
Was du erlebst hast, keine Ahnung, ich schreib was ich erlebt habe.
Nachts haben wir auch nicht jeden Fliegenhuster gemeldet, warum wohl?


Dann ist ja alles OK--brauchst nun nicht nervös werden Aber kann Dir sagen was ich erlebt habe--die Schicht ging bei uns 8 Std


Mein Reden, da war es so und dort halt anders, werd deshalb nicht nervös


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#25

RE: Der KC auch als Kommandeur der Grenzsicherung?

in Grenztruppen der DDR 28.08.2015 21:08
von HG19801 | 1.613 Beiträge

Einige von euch schreiben in diesem Thread, dass Kompaniechefs vom Bataillonsstab aus den Grenzdienst geleitet haben. Daran kann ich mich nicht entsinnen.
Allerdings erinnere ich mich genau daran, dass unser KC (Major) regelmäßig mit der Kompanie raus musste und die Führungsstelle direkt an der Grenze übernahm – so wie der stellvertretende Kompaniechef, der Politoffizier und Zugführer im Offiziersrang ab Unterleutnant es auch tun mussten.
Ich "durfte" da auch einige Male als Posten mit in die Führungsstelle krabbeln, was mir unangenehm war.
… bis auf eine Ausnahme: Ein sehr umgänglicher Hauptmann, der erst stellvertretender KC und später Kompaniechef war, mit dem ich aufgrund einer gemeinsamen Leidenschaft (Indianer, Cowboys, Country & Western, Bücher über all das usw.) ein entspanntes Dienstverhältnis hatte.


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


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#26

RE: Der KC auch als Kommandeur der Grenzsicherung?

in Grenztruppen der DDR 28.08.2015 21:14
von Rostocker | 7.719 Beiträge

[quote=HG19801|p488102]Einige von euch schreiben in diesem Thread, dass Kompaniechefs vom Bataillonsstab aus den Grenzdienst geleitet haben. Daran kann ich mich nicht entsinnen.
Allerdings erinnere ich mich genau daran, dass unser KC (Major) regelmäßig mit der Kompanie raus musste und die Führungsstelle direkt an der Grenze übernahm – so wie der stellvertretende Kompaniechef, der Politoffizier und Zugführer im Offiziersrang ab Unterleutnant es auch tun mussten.
Ich "durfte" da auch einige Male als Posten mit in die Führungsstelle krabbeln, was mir unangenehm war.
… bis auf eine Ausnahme: Ein sehr umgänglicher Hauptmann, der erst stellvertretender KC und später Kompaniechef war, mit dem ich aufgrund einer gemeinsamen Leidenschaft (Indianer, Cowboys, Country & Western, Bücher über all das usw.) ein entspanntes Dienstverhältnis hatte.[/quote]

Das war zu meiner Zeit--74/75 und zwar im GR 6 3 Bat.


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#27

RE: Der KC auch als Kommandeur der Grenzsicherung?

in Grenztruppen der DDR 28.08.2015 21:32
von HG19801 | 1.613 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #26
Das war zu meiner Zeit--74/75 und zwar im GR 6 3 Bat.

Mein Beitrag bezieht sich auf den Zeitraum von Ende April 1979 bis Ende April 1980.


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


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#28

RE: Der KC auch als Kommandeur der Grenzsicherung?

in Grenztruppen der DDR 28.08.2015 21:36
von Hanum83 | 4.716 Beiträge

Es gab ganz verschiedene Sicherungs-Systeme, hab das auch erst hier rausgelesen.


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#29

RE: Der KC auch als Kommandeur der Grenzsicherung?

in Grenztruppen der DDR 28.08.2015 21:38
von Fritze | 3.474 Beiträge

Das wurde doch überall anders gehandhabt ! Ich hab in zweieinhalb Jahren nie den KC von der GK auf der Füst gesehen !
Nicht mal bei einer Lage war der da ,dann schon eher der Stabschef oder ein Stellvertreter vom Battalion .

MfG Fritze


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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#30

RE: Der KC auch als Kommandeur der Grenzsicherung?

in Grenztruppen der DDR 28.08.2015 21:53
von Hanum83 | 4.716 Beiträge

Wir hatten als Kompanie unseren Abschnitt zu sichern, da war nix mit Battallion oder so, im Flur hing der Dienstplan mit den Posten, Namen und Zeit.
Du warst quasi selber verantwortlich für die Vorbereitung, Abmarsch oder Abfahrt immer einzeln als Postenpaar von der GK, gab auch keine Vergatterung, wenn Meier und Schulz für 22/06 als Krad-Streife eingeteilt waren, mussten die halt 22 Uhr am Tor sein zur Anmeldung.
Nach dem Dienst hast du dich ins Bett gehauen, oder bissel rumgehangen, als glatter noch bissel Revier machen, als E nur noch Grenzdienst und sonst gar nichts mehr.
Nervig war die Objekt-Alarmgruppe, waren immer 4 Mann, auch zur Ruhezeit, wenn der Ochse ging musstest du in X plus 4 vom Hof sein, meistens hast du gleich die Einstrich-Keinstrich-Hosen im Bett angelassen, in die Stiefel springen, Flinte fassen, nachts stand die auch mal im Schrank und los.
A-Gruppe im Abschnitt war entspannt, auch 4 Mann in einem Container im Gelände, nicht auf der Führungsstelle, da wurde auch mal gemütlich eine Wurst gegrillt, ausrücken nach anklingeln mit Telefon.


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zuletzt bearbeitet 28.08.2015 22:56 | nach oben springen

#31

RE: Der KC auch als Kommandeur der Grenzsicherung?

in Grenztruppen der DDR 28.08.2015 22:23
von der 39. | 521 Beiträge

Habe mit Interesse die Berichte zum Thema gelesen. Sie betreffen aber zumeist die späteren Jahre , also etwa nach 1960. Zu früheren Zeiten gab es so etwas nicht..
Meine Aufgabe als Kompaniechef war sehr vielfältig. Dienstplan erarbeiten, Posten einweisen(vergattern), die Verbindung zum Ort selbst halten, die Schulung durchzuführen, einmal täglich die Posten zu kontrollieren und viele andere Aufgaben, die sich aus der Grenzsicherung und dem Zusammenleben ergaben.
Darüber gab es keine Dienstvorschrift. Man war für den Abschnitt der Kompanie verantwortlich und da wollte man wissen, was draußen los war und wer einem anvertraut war. Ich kannte jeden Soldaten und wusste, dass ich mich auf ihn verlassen konnte. Ich hatte auch keinen "Lieblingsbegleiter", wenn ich draußen war, ich habe jedem, den ich kannte, auch vertraut. Außerdem wollte ich nicht, dass ein Soldat glaubte er sei ein bevorzugter, das hätte nur den Geist der Kompanie gefährdet. Natürlich war zum, Beispiel in Ohrsleben der Kompanieabschnitt riesengroß und es war doch ein beachtlicher Fußmarsch, da hat schon einer gestöhnt, wenn er im Dienstplan sah, dass ich ihn irgendwann an dem Tag brauchte. Vielleicht müsste ich noch darauf verweisen, dass ich es nur mit Freiwilligen zu tun hatte.
Der 39.


RudiEK89, vs1400, Schlutup, Rostocker, Fritze und Hanum83 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: Der KC auch als Kommandeur der Grenzsicherung?

in Grenztruppen der DDR 28.08.2015 22:34
von HG19801 | 1.613 Beiträge

An Hanum83 und Fritze: Natürlich gab es im Laufe der Jahrzehnte seit den Fünfzigern unterschiedliche Sicherungssysteme.
Ich weiß noch, dass etliche "Altgediente" von der Kompanie-Sicherung zu berichten wussten, während welcher die einzelnen Züge einer Grenzkompanie zu unterschiedlichen Zeiten am Kanten ihren Dienst absolvieren mussten.
Ich persönlich kann lediglich auf selbst Erlebtes in einem Zeitfenster von einem Jahr (es herrschte Bataillon-Sicherung ) zurückgreifen.

… und zu meiner Zeit musste der Kompaniechef richtig mit ran an den Kanten.


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#33

RE: Der KC auch als Kommandeur der Grenzsicherung?

in Grenztruppen der DDR 28.08.2015 22:47
von Fritze | 3.474 Beiträge

Hallo @der 39. Ich stelle mir Deine Arbeit so vor ,wie im Roman " Das Geheimnis des Rockensteins" von Karl Wurzberger .
Dort musste sich der Kommandanturleiter auch von Essen ,Unterkünfte , Planung und Kontrollen ,um alles kümmern .

Aber das waren ,wie Du schriebst , noch die Zeiten der Freiwilligen . Schön ,daß Du uns von den Anfängen der Grenzsicherung berichten kannst !

MfG Fritze


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#34

RE: Der KC auch als Kommandeur der Grenzsicherung?

in Grenztruppen der DDR 28.08.2015 23:00
von Hanum83 | 4.716 Beiträge

Ein Kommandeur war aber auch nur ein Mensch, auch wenn er geflochten auf den Schultern hatte, da gab es halt solche und solche, ist doch ganz normal.
Mein Major wurde halt schnell müde, ist doch nicht schlimm, der war ja auch keine Maschine.


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#35

RE: Der KC auch als Kommandeur der Grenzsicherung?

in Grenztruppen der DDR 28.08.2015 23:01
von der 39. | 521 Beiträge

Hallo Fritze,
es klingt ganz unwahrscheinlich, aber ich habe in Harbke einen Bauern verpflichtet mit seinem Gespann vorzufahren und 3 Sack Kartoffeln, die die Kameraden der Freischicht ausgelesen und abgekeimt hatten,in den Dorfkonsum zu fahren. Nach der Meldung an die Kommandantur, dass die Kartoffeln im Konsum sind, kam der Fourier-Phäno und brachte Nudeln zum Ersatz. Das hat sich in den ersten Jahren jedes Frühjahr wiederholt, wir mussten unsere Restbestände an Einkellerungskartoffeln der Bevölkerung zur Verfügung stellen und bekamen dafür Nudeln. Frühjahr war immer Nudelzeit.
Der 39.


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#36

RE: Der KC auch als Kommandeur der Grenzsicherung?

in Grenztruppen der DDR 28.08.2015 23:07
von Fritze | 3.474 Beiträge

Im Roman haben der Chef des Grenzkommandos und einer seiner Stellvertreter beim Bauern Kartoffeln entkeimt ,damit die Angehörigen mal was anderes als Graupen zu essen bekamen ! Gab es bei Dir noch die getrockneten Bohnen ,die Machorka genannt wurden ?
Die Trennung zwischen Winter-und Sommeruniform wird auch noch nicht klar gewesen sein ?

MfG Fritze


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#37

RE: Der KC auch als Kommandeur der Grenzsicherung?

in Grenztruppen der DDR 29.08.2015 01:58
von Mario87_2 | 76 Beiträge

Wie schon von einigen Kollegen gesagt, das gab es. Meines Wissens mussten auch alle Offizere eine bestimmte Anzahl an Grenzdienststunden nachweisen. Was lag da näher als mal geflegt den Kommandeur Grenzsicherung abzureißen. Bei uns musste als Posten meist ein Soldat mit auf die FüSt. Arme Sau. Für uns Jungs im "Feld" war das mit unserem KC sehr anstrengend. Melden alle 15 Minuten, keine Stellung beziehen, nur in Bewegung etc.


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#38

RE: Der KC auch als Kommandeur der Grenzsicherung?

in Grenztruppen der DDR 29.08.2015 08:57
von der 39. | 521 Beiträge

Zu meinem Beitrag #31
... ich habe jedem vertraut, den ich kannte... Diese Formulierung von mir ist nicht eindeutig. Es gab auch Kameraden, wenn auch ganz selten, die waren "zu", so bezeichneten wir (die Führungskräfte) das, wenn man an einen Kameraden nicht herankam. Ich gebe zu, dass ich solche Kameraden nicht bei besonderen Aufgaben eingesetzt habe und auch nur mit ausgewählten Postenführern auf Streife geschickt habe. Aber es waren wenige. In Beendorf hatte ich gleich zwei, einer sogar Uffz.. Später ist er dann auch desertiert und hat auch noch unser Schleusersystem verraten, dass wir benutzen, um KPD-Genossen West-Ost und Ost-West zu schleusen. Ich war mal stolz darauf, dass ich weder als Polit noch als KC jemals eine Fahnenflucht gehabt zu haben.
Übrigens war der desertierte Uffz. als Uffz eingestellt worden , nachdem er sich in Gefangenschaft bereit erklärt hatte, an die Grenze zu gehen und so eher entlassen wurde.
Der 39.


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#39

RE: Der KC auch als Kommandeur der Grenzsicherung?

in Grenztruppen der DDR 01.09.2015 00:18
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Winch im Beitrag #5
oh,oh mit wecknicken als KC. Das wäre aber sofort rum gewesen.


Nö, wieso? Es wäre doch schnell heraus gewesen wer da gepetzt hätte und der hätte sich ausrechnen können, das selbst die Knolle gegen den Dienst, der dann käme, ein Zuckerschlecken gewesen wäre. So dumm war keiner. Das hat es immer gegeben und es hat nie Streß deswegen gegeben. Auch wenn andere Nachtdienst hatten. Durfte nur nicht schief gehen.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#40

RE: Der KC auch als Kommandeur der Grenzsicherung?

in Grenztruppen der DDR 01.09.2015 10:31
von coff | 703 Beiträge

Zitat von der 39. im Beitrag #38
Zu meinem Beitrag #31

Übrigens war der desertierte Uffz. als Uffz eingestellt worden , nachdem er sich in Gefangenschaft bereit erklärt hatte, an die Grenze zu gehen und so eher entlassen wurde.

Der 39.


Kannst Du das bitte nochmal erklären, Danke


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