#1

Ausländer nehmen Deutschen die Arbeitsplätze weg

in Themen vom Tage 06.08.2015 00:41
von Dandelion (gelöscht)
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Ich kann die Weitsichtigkeit eines Seehofer Horst nur loben: Bei der Ausländerschwemme, die zur Zeit über uns hineinbricht, geht es ja nicht nur um so kurzfristige Aspekte wie Unterkunft und Ernährung, nein, er denkt weiter: Dank der fürsorglichen Mutti haben wir es ja nicht nur mit bestätigten Asylbewerbern zu tun, nein, es kommen täglich Massen von Ausländern hinzu, die geduldet werden und hier ohne rechtliche Anerkennung ihres Status fröhlich leben dürfen. Und was passiert, wenn die ihre Deutschkurse erfolgreich absolviert haben und sich auch ansonsten als anpassungsfähig sprich integrationsbereit zeigen? Richtig, sie wollen arbeiten - die meisten jedenfalls. Und sollen nach der neuesten Gesetzesinitiative nach 6 Jahren ein dauerhaftes Bleiberecht erhalten.

Sie wollen arbeiten - das ist ja so weit noch OK. Aber nicht nur als Erntehelfer im Spreewald oder als Pflegekräfte in der Altenfürsorge - nein, sie wollen mehr: Gut bezahlte Jobs in der Industrie oder anderen Bereichen, manche wollen sogar studieren. Natürlich nur, um Deutschen die Arbeitsplätze wegzunehmen. Das haben der Seehofer Horst und seine CSU richtig erkannt und wehren sich gegen diese Überfremdung, dieses schleichende Ausgrenzen der Deutschen. Und besonders der Bayern.

Ein Beispiel: Bei einem nicht unbedeutenden Arbeitgeber in Bayern sind 52 (in Worten zweiundfünfzig) Prozent der maßgeblichen Mitarbeiter Ausländer. Plus einiger, die zwar die deutsche Staatsangehörigkeit haben, aber auch einen eindeutigen Migrationshintergrund. Verwunderlich ist das nicht weiter - stammt doch der CEO und einer seiner drei Co auch nicht aus Deutschland. Sprechen nur schlecht deutsch, maßen sich aber an, Entscheidungen zu treffen und entscheidende Impulse zu setzen. Wen verwundert es da, dass der CEO in seiner Personalpolitik auch verstärkt auf Ausländer setzt und Mitarbeiter aus seiner Herkunftsregion bevorzugt? Mit dem Ergebnis, dass Deutschen mit Karriereambitionen die Türen verschlossen bleiben, vom Nachwuchs ganz zu schweigen?

Das und nichts anderes ist das Ergebnis der völlig fehlgeleiteten Ausländerpolitik der völlig unfähigen Regierung: Selbst in Bayern dominieren die Ausländer mittlerweile das Geschehen und die Deutschen sind in der Minderheit.

Von welchem Arbeitgeber ich spreche? Ach ja, habe ich noch nicht erwähnt: Vom FC Bayern München


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#2

RE: Ausländer nehmen Deutschen die Arbeitsplätze weg

in Themen vom Tage 06.08.2015 01:42
von Gelöschtes Mitglied
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Ist nachdenkenswert, aber warum kommt der FCB ins Spiel, ich kann mich allerdings nur an denen erfreuen wenn die ei Spiel verlieren, also der
typische Bayernhasser.
Egal, mach doch das bitte mal an Zahlen in der Wirtschaft fest, wobei ich nun wahrlich nicht der Äggsbärde bin.
Nur mal so aus eigener Erfahrung, Kündigungswelle in 2009, fast alle raus. Die Firma erstarkt neu! Weg von 3 Schichten, es gibt jetzt 2 Schichten mit 12 Stunden Arbeitszeit, also Betrieb rund um die Uhr.
Man hat also rund 30% Prozent Personal eingespart bei gleichbleibendem Ertrag, habsch was vergessen?
Die Kroaten in Wohnmobilen untergebracht und zahlen "nur" Stellplatzgebühren.
Das die nun den Deutschen den Arbeitsplatz weggenommen haben, kann man so nicht sagen. Denen wurde von Deutschen eine Tür geöffnet und die
haben diese "Chance" genutzt.
Wer soll es ihnen verdenken.
Ich könnte ein Buch schreiben, was mich in diesem Staat etwas zum kochen bringt, das ginge dann schon wieder in das Thema Integration.
Wenn hier über die gedisten gewettert wird und von Anderen gehätschelt. Was ist denn denn wirklich los in unserer "Demokratie"?
Die Stadtpolitik in Leipzig verteidigt die Einwanderungspolitik, es werden neue Aufnahmelager geplant, es gab keinerlei Proteste, Demos oder so.
Nun kam da wohl ein paar Euronien ins Spiel und schon sind die Pläne vom Tisch. Ja wenn ALDI, Porta und HIT ein Veto einlegen geht Alles sehr schnell.
Ach da war doch noch ein Herr Mateschitz, dieser Menschenfreund hat es abglehnt ein bisher ungenutzten und nicht erschlossenen Teil des Trainings-
geländes von RB-Leipzig als Stellplatz für Container zur Verfügung zu stellen.
Was wollte ich sagen? Ich bin nicht traurig darüber das Friederikenstrasse und das alte Messegelände vom Tisch sind, da in meiner unmittelbaren Nähe.
Nur stelle ich mir die Frage, was hat mehr Gewicht, Bürgermeinung oder Kohle.
Micha


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#3

RE: Ausländer nehmen Deutschen die Arbeitsplätze weg

in Themen vom Tage 06.08.2015 06:35
von Harsberg | 3.248 Beiträge

Zitat
Von welchem Arbeitgeber ich spreche? Ach ja, habe ich noch nicht erwähnt: Vom FC Bayern München



Spaßvogel.....

Da kenne ich mindestens noch 35 andere Arbeitgeber in deutschen Landen......


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#4

RE: Ausländer nehmen Deutschen die Arbeitsplätze weg

in Themen vom Tage 06.08.2015 06:46
von Pit 59 | 10.149 Beiträge

Da kenne ich mindestens noch 35 andere Arbeitgeber in deutschen Landen

Stimmt,einer davon ist Uli Hoeneß


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#5

RE: Ausländer nehmen Deutschen die Arbeitsplätze weg

in Themen vom Tage 06.08.2015 07:27
von Harsberg | 3.248 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #5
Da kenne ich mindestens noch 35 andere Arbeitgeber in deutschen Landen

Stimmt,einer davon ist Uli Hoeneß



Ist der nicht mehr beim FCB?


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#6

RE: Ausländer nehmen Deutschen die Arbeitsplätze weg

in Themen vom Tage 06.08.2015 07:44
von Grenzläufer | 1.775 Beiträge

Ist das ein aktuelles Thema, hat Seehofer diesen Satz genau so gesagt und pauschal von Ausländern geredet oder werden hier Flüchtlinge, Asylbewerber und Zuwanderung gleichgesetzt?
Ich google >>>Ausländer nehmen Deutschen die Arbeitsplätze weg<<< und finde nichts.

Es ist Sinn der Asylgesetzgebung, dass Menschen, die politisch verfolgt werden, hier eine Bleibe finden und das ist auch gut so.
Unsere Asylgesetzgebung hat nichts mit einem "Ergebnis der völlig fehlgeleiteten Ausländerpolitik" zu tun, wie der Threadersteller es hier uns gerne suggerieren möchte und pauschal alle Ausländer gleich setzt. Wir haben seit Jahren Einwanderung und die funktioniert sehr gut, gerade in Bayern.



Auszug aus Verwirrspiel um Asylbewerber, Flüchtlinge, Zuwanderer, Migranten und Politik
Flüchtlinge: Sprachverwirrung als Mittel der Politik von Hugo-Müller Vogg, hervorragend auf den Punkt gebracht:

>>>Bei der Differenzierung zwischen Asylbewerbern, Flüchtlingen und Zuwanderern geht es um mehr als um semantische Feinheiten. Es macht schon einen Unterschied, ob ich einen Ankömmling aus dem Westbalkan als Flüchtling oder Migrant bezeichne. Der Flüchtling ist gekommen, weil sein Heimatland ihn nicht schützen kann oder will. Migranten hingegen verlassen ihr Land aus eigenem Antrieb – meistens, um ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern. Während der Flüchtling unsere Hilfe und unseren Schutz verdient, ist der Arbeitsmigrant aus sicheren Herkunftsländern wie Serbien, Mazedonien, Bosnien und Herzegowina schlichtweg ein illegaler Einwanderer. Aber illegal klingt nicht so sympathisch; also wird aus dem Illegalen ein Flüchtling.

Eigentlich ist es gar nicht so schwierig, zwischen Asylbewerbern, Flüchtlingen und arbeitsuchenden Zuwanderern zu unterscheiden. Politisch Verfolgte genießen bei uns nach Artikel 16a Grundgesetz Schutz. Das trifft aber nur auf ein bis zwei Prozent aller hier Schutzsuchenden zu. Knapp 40 Prozent sind Wirtschaftsflüchtlinge aus sicheren Herkunftsländern. Deren Wunsch nach einem besseren Leben in unserem Land ist verständlich, hat aber keine rechtliche Basis. Diese Zuwanderer sagen Asyl und meinen Sozialhilfe. Sie versuchen, ein Recht zu erschleichen, das ihnen nicht zusteht.

Fast 50 Prozent derer, die ohne Visum zu uns kommen, haben nach der Genfer Konvention und dem Humanitären Völkerrecht gute Chancen, als Flüchtlinge anerkannt zu werden. Das ist dann der Fall, wenn sie befürchten müssen, wegen ihrer „Rasse“, ihrer Religion, ihrer Nationalität, ihrer politischen Überzeugung oder ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe in ihren Heimatländern verfolgt zu werden. Zur Aufnahme und zum Schutz sind wir zudem bei Kriegs- und Bürgerkriegsflüchtlingen verpflichtet. Unstrittig ist aber auch: Weder die Genfer Konvention noch andere internationale Abkommen verpflichten Staaten, Wirtschaftsflüchtlinge aufzunehmen.

Um es auf den Punkt zu bringen: Wer in seiner Heimat weder verfolgt wird noch kriegerischen Auseinandersetzungen samt ihren Folgen ausgesetzt ist, ist kein Flüchtling. Asylanträge solcher Zuwanderer haben deshalb keinerlei Aussicht auf Erfolg. Diese knapp 40 Prozent illegale Zuwanderer belasten unsere Aufnahmeeinrichtungen, kosten den Steuerzahler viel Geld und verzögern die Verfahren der knapp 50 Prozent mit sehr guten Aussichten auf eine Aufenthaltsgenehmigung. Die Kapazitäten, die das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) für unbegründete Anträge aufwenden muss, fehlen für „echte“ Flüchtlinge aus Syrien oder dem Irak.

Keine Kraft für echte Flüchtlinge

Vor diesem Hintergrund ist der bayerische Vorstoß, Asylbewerber ohne Aussicht auf ein Bleiberecht künftig separat unterzubringen, schnell zu überprüfen und gegebenenfalls schnell wieder abzuschieben, kein Ausdruck von Fremdenfeindlichkeit, wie uns die „Lasst-alle-zu-uns-kommen“-Fraktion weismachen will. Obwohl viele rot-grüne Bundespolitiker unverzüglich Abscheu und Empörung geäußert haben, ist die Reaktion rot-grüner Landesregierungen eher positiv. In den Kommunen, die sich letztlich um Asylbewerber wie illegale Zuwanderer kümmern müssen, stößt der bayerische Vorschlag ebenfalls auf Zustimmung.

BAMF-Präsident Manfred Schmidt hat es auf den Punkt gebracht: Die hohe Zahl der aussichtslosen Fälle „bindet Kräfte, die wir brauchen, um uns um Menschen aus Krisenregionen zu kümmern.“ Ein differenzierter Umgang mit Asylbewerbern, Flüchtlingen und Arbeitsmigranten setzt indes sprachliche Klarheit voraus. Wer klare Worte scheut, scheut auch klare Entscheidungen. Oder er will sein eigentliches Ziel vernebeln: die Öffnung der Bundesrepublik für alle und jeden, die sich – aus welchen Gründen auch immer – hier ein besseres Leben versprechen. <<<

http://www.rolandtichy.de/kolumnen/muell...el-der-politik/


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#7

RE: Ausländer nehmen Deutschen die Arbeitsplätze weg

in Themen vom Tage 06.08.2015 08:56
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #3
12h Schichten? Gibt es da keinen Betriebsrat? Gibt es eine Opt-out Regelung? Wenn ja, wie sieht diese aus?



@Schuddelkind , Du mußt mal die einschlägigen und guten, weil glaubhaften Sendungen zu dieser Thematik schauen, wie der Trend, die Entwicklungen sind. Nicht bei den Privaten, vielleicht noch im Nachmittags- oder Vorabendprogtamm,
nein, spät Abends oder gar in den Nachtstunden, wo der gewöhnliche Mensch, der vielleicht auch noch in der glücklichen Verfassun ist, Arbeit zu haben, schläft, weil er morgens früh wieder raus muß. Und erstaunlich, diese wirklich guten Sendungen, weil durchaus glaubhaft, seriös, kommen von den öffentlich- rechtlichen, vornehmlich ARD, aber auch ZDF.

Es ist ein erschreckender Trend zu beobachten. Vieles am Rande der Legalität, extrem grenzlastig betreffs unserer Gesetzeslage. Nur die, unsere Regierung handelt nicht, obwohl schon allein zur Wahrung des sozialen Friedens und damit auch ganz entscheidend zum Thema Toleranz und Akzeptanz zum Thema Migration, Asylgewährung, Zuzug..., sitzt die Probleme lieber aus. Meine Vermutung, da steuert der Lobbyismus ganz erheblich mit.

Sozialer Friede...,was hat den sowas in der amerikanisierten Zeit noch zu suchen...?
Profitmaximierung. Das ist das Schlagwort!

Gerade dieser Tage kam zu fortgeschrittender Stunde eine interssante Sendung von ARD, Mitwirkede u. a. das bekannte Team Wallraff, wie neuerdings die Rechte von Gewerkschaften, die Gründung von Betriebsräten, oder dort, wo es Betriebsräte schon gibt, ausgebremst werden. Neuer Trend, dubiose Rechtsanwaltskanzlein bieten Seminare für Leitungskräfte an, wie man sowas macht. Natürlich nur mit halblegalen und weniger legalen Mitteln. Ähnlich wie bei den dubiosen Abmahnkanzleien. Extremer Zulauf, eine richtige Marktlücke, die sich da anscheinend aufgetan hat!

Ich selbst habe die Sendung eher durch Zufall durch meine Schichtlage gesehen, kam gegen 23 Uhr. Fragt mich aber bitte nicht, wie der Titel der sendung war..., ich überleg schon! Fällt es mir noch ein, teile ich das noch mit. Die Sendunf müßte ja noch in der Mediathek zu finden sein.

Und Politik, selbst die Justitz schaut tatenlos zu. Nachweisliche Gesetzesverstöße... Politik äußert sich: "...sehen keinen aktuellen Handlungsbedarf..., Einzelfälle...", Justitz: Ermittlungen werden zeitlich verschleppt, irgendwann dann eingestellt..., "kein besonderes öffentliches Interesse..."!

Muß man dazu noch was sagen?

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

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#8

RE: Ausländer nehmen Deutschen die Arbeitsplätze weg

in Themen vom Tage 06.08.2015 13:53
von Paramite | 414 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #9
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #3
12h Schichten? Gibt es da keinen Betriebsrat? Gibt es eine Opt-out Regelung? Wenn ja, wie sieht diese aus?


@Schuddelkind man stelle sich vor eine Firma aufzusplitten, in mehrere Teilbetriebe, so bleibt die Mitarbeiterzahl so, das ein Betriebsrat nicht
zulässig ist.
Micha


Ab fünf Wahlberechtigte ist es möglich ein BR zu gründen. Die Aussage, sein Betrieb so zu splitten, ist ökonomischer Quark!

Um mal vom OT weg zu kommen, es hieß die Ausländer nehmen den Deutschen die Arbeitsplätze weg.

Diese Aussage ist genau so überflüssig, intolerant, egoistisch und abwertend wie die Aussage, das der Ossi dem Wessi die Arbeit weg genommen hat.


Wenn du zu viel säufst, geht die Leber am Alkohol kaputt. Wenn du zu viel rauchst, haut's die Lunge auseinander. Aber das Hirn lässt sich mit allem Blödsinn füllen – es bleibt schmerzfrei! Richard Rogler

Alt werden und dumm bleiben, das ist ein richtiges Kunststück! Hans Kasper
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zuletzt bearbeitet 06.08.2015 13:56 | nach oben springen

#9

RE: Ausländer nehmen Deutschen die Arbeitsplätze weg

in Themen vom Tage 06.08.2015 15:29
von Dandelion (gelöscht)
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Zitat von Grenzläufer im Beitrag #7
Unsere Asylgesetzgebung hat nichts mit einem "Ergebnis der völlig fehlgeleiteten Ausländerpolitik" zu tun, wie der Threadersteller es hier uns gerne suggerieren möchte und pauschal alle Ausländer gleich setzt.
Ich will hier rein gar nichts suggerieren, mein lieber @Grenzläufer - mein Beitrag war pure Ironie, die aber nicht so angekommen zu sein scheint. Und letztendlich wollte ich u.a. genau auf diesen Punkt hinaus, den Du in Deinem weiteren Beitrag absolut richtig dargestellt hast: Die völlig undifferenzierte Vermischung und gleichzeitige Pauschalisierung ALLER Menschen, die aus welchen Gründen und woher auch immer nach Deutschland wollen.
Zitat von Grenzläufer im Beitrag #7
Eigentlich ist es gar nicht so schwierig, zwischen Asylbewerbern, Flüchtlingen und arbeitsuchenden Zuwanderern zu unterscheiden.

In der öffentlichen Wahrnehmung, bei Gesprächen mit Menschen auf der Straße oder in der Kneipe wird eben NICHT differenziert - es sind alle DIE Ausländer. Die, die sich hier durchschnorren wollen, die, die uns jetzt die Wohnungen und später die Arbeitsplätze wegnehmen, die, die mit Rauschgift dealen, die, die unsere Frauen belästigen, die, die uns zum Islam zwangsbekehren wollen, die, die Krach machen und ihren Müll auf die Straße werden - soll ich die Aufzählung fortsetzen?

Und ich wollte auch darauf hinweisen, dass von unseren deutschen Vereinen Millionen (an Ablösesummen) bezahlt werden, um Ausländer nach Deutschland zu locken - und gleichzeitig Millionen ausgegeben werden, um andere Ausländer von Deutschland fern zu halten. Darum ging es mir.

Ich bin beileibe kein Verfechter einer "Politik der offenen Tür", bei der sich jeder, der mag, hier niederlassen kann. Das Asylrecht ist ein hohes Gut, dass nicht nur verteidigt, sondern auch umgesetzt werden muss. Aber das gilt nicht für Wirtschaftsflüchtlinge, auch wenn mich die Einzelschicksale z.B. eines Albaners nicht völlig unberührt lassen: Wir können nicht allein das Leid der Welt abschaffen, wir können nur unseren Teil dazu beitragen. Und das tun wir meiner Meinung nach in einem größeren Umfang als die meisten unserer "Partner" in Europa.

Ein letztes Wort zu den - ich möchte sie mal "Einwanderer" nennen: Qualifizierte Menschen, zum Teil hochspezialisiert, die unsere Wirtschaft dringend braucht. Natürlich kann man auch diesen Bedarf negieren und auf die deutschen Arbeitslosen verweisen. Schon klar - aus einem arbeitslosen Landschaftsgärtner wird im Handumdrehen ein Ingenieur im Flugzeugbau und ein unbeschäftigter Altphilologe kann ohne 'Schwierigkeiten die Stelle eines Krankenpflegers im Bereich der Intensivmedizin annehmen - Null Problemo. Dumm ist nur, dass (Achtung, Ironie) die linksversifften Gutmenschen bei den Industrie- und Arbeitgeberverbänden immer intensiver vor den Folgen des Arbeitskräftemangels warnen, der recht kurzfristig die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft gefährdet und dass diese Verbände massiv für ein Einwanderungsgesetz plädieren. Sehr zum Verdruss der Partei, die ihnen ansonsten recht nahe steht: Der CDU/CSU.


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#10

RE: Ausländer nehmen Deutschen die Arbeitsplätze weg

in Themen vom Tage 06.08.2015 15:45
von StabsfeldKoenig | 2.644 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #14
Zitat von Grenzläufer im Beitrag #7
Unsere Asylgesetzgebung hat nichts mit einem "Ergebnis der völlig fehlgeleiteten Ausländerpolitik" zu tun, wie der Threadersteller es hier uns gerne suggerieren möchte und pauschal alle Ausländer gleich setzt.
Ich will hier rein gar nichts suggerieren, mein lieber @Grenzläufer - mein Beitrag war pure Ironie, die aber nicht so angekommen zu sein scheint. Und letztendlich wollte ich u.a. genau auf diesen Punkt hinaus, den Du in Deinem weiteren Beitrag absolut richtig dargestellt hast: Die völlig undifferenzierte Vermischung und gleichzeitige Pauschalisierung ALLER Menschen, die aus welchen Gründen und woher auch immer nach Deutschland wollen.
Zitat von Grenzläufer im Beitrag #7
Eigentlich ist es gar nicht so schwierig, zwischen Asylbewerbern, Flüchtlingen und arbeitsuchenden Zuwanderern zu unterscheiden.


......

Ein letztes Wort zu den - ich möchte sie mal "Einwanderer" nennen: Qualifizierte Menschen, zum Teil hochspezialisiert, die unsere Wirtschaft dringend braucht. Natürlich kann man auch diesen Bedarf negieren und auf die deutschen Arbeitslosen verweisen. Schon klar - aus einem arbeitslosen Landschaftsgärtner wird im Handumdrehen ein Ingenieur im Flugzeugbau und ein unbeschäftigter Altphilologe kann ohne 'Schwierigkeiten die Stelle eines Krankenpflegers im Bereich der Intensivmedizin annehmen - Null Problemo. Dumm ist nur, dass (Achtung, Ironie) die linksversifften Gutmenschen bei den Industrie- und Arbeitgeberverbänden immer intensiver vor den Folgen des Arbeitskräftemangels warnen, der recht kurzfristig die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft gefährdet und dass diese Verbände massiv für ein Einwanderungsgesetz plädieren. Sehr zum Verdruss der Partei, die ihnen ansonsten recht nahe steht: Der CDU/CSU.


Es gäbe durchaus einen Mittelweg. Wenn Unternehmen geziehlt Fachkräfte anwerben wollen, die sie (angeblich?) nicht finden, so sind diese Unternehmen zu verpflichten, entsprechende Fachkräfte aus- oder weiterzubilden. Natürlich nicht einen Landschaftsgärtner, aber durchaus einen Ingenieur der Fachrichtungen Maschinenbau, Kfz-Technik oder Elektrotechnik könnte in einem berufsbegleitendem Aufbaustudium zusätzlich den Abschluß im flugzeugbau erwerben. Den Altphilologen könnte man eher zum Gymnasiallehrer weiterbilden (Lehrer sind auch Mangelberuf) und Pflegeberufe sollte man so bezahlen, daß sich genug Bewerber finden. Geht es dagegen im Einzelfall um Fachkräfte, die es hier gar nicht gibt, dann ist die Erlaubnis zu erteilen, wenn dadurch weitere Arbeitsplätze geschaffen werden oder ein anderer gesammtwirtschaftlicher oder -gesellschaftlicher Nutzen entsteht.



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#11

RE: Ausländer nehmen Deutschen die Arbeitsplätze weg

in Themen vom Tage 06.08.2015 16:27
von Dandelion (gelöscht)
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Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #16
Es gäbe durchaus einen Mittelweg. Wenn Unternehmen geziehlt Fachkräfte anwerben wollen, die sie (angeblich?) nicht finden, so sind diese Unternehmen zu verpflichten, entsprechende Fachkräfte aus- oder weiterzubilden. Natürlich nicht einen Landschaftsgärtner, aber durchaus einen Ingenieur der Fachrichtungen Maschinenbau, Kfz-Technik oder Elektrotechnik könnte in einem berufsbegleitendem Aufbaustudium zusätzlich den Abschluß im flugzeugbau erwerben. Den Altphilologen könnte man eher zum Gymnasiallehrer weiterbilden (Lehrer sind auch Mangelberuf) und Pflegeberufe sollte man so bezahlen, daß sich genug Bewerber finden. Geht es dagegen im Einzelfall um Fachkräfte, die es hier gar nicht gibt, dann ist die Erlaubnis zu erteilen, wenn dadurch weitere Arbeitsplätze geschaffen werden oder ein anderer gesammtwirtschaftlicher oder -gesellschaftlicher Nutzen entsteht.

Das ist alles gut und richtig, hat aber nur den Nachteil, dass solche Maßnahmen Jahre brauchen, um wirklich wirksam zu werden. Was ist aber, wenn Du Sofortbedarf hast?
In meinem Bekanntenkreis habe ich den Inhaber bzw. einen Mitarbeiter zweier selbständiger Handwerksbetriebe: Einen Heizungsinstallateur und einen Schreiner. Von Kleinaufträgen abgesehen, die schnell zwischendurch erledigt werden können, nimmt der Installateur für dieses Jahr keine Aufträge mehr an. Speziell keine Großaufträge, bei der seine Monteure Wochen oder gar Monate gebunden sind - seine Auftragsbücher sind einfach voll. Und dem Schreiner geht es ähnlich. Beide würden gerne expandieren, beide würden gerne qualifizierte Gesellen einstellen - allein sie finden keine. Und auch mir Lehrlingen sieht es mau aus - blieben doch mehr als 37.000 Lehrstellen unbesetzt. Besonders der Holzwurm würde sofort und gerne jemanden aus z.B. dem arabischen Raum einstellen, in dem das traditionelle Handwerk noch eine hohe Bedeutung hat. Aber aktiv werden darf er nicht.

Und was die Ingenieure angeht: Du wirst keinen qualifizierten Spezialisten im Alter von 22 Jahren finden: Einschließlich des Studiums vergehen rund 10 Jahre, bis er wirklich verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen kann. Wir reden jetzt also über Fehler, die vor rund 10 oder mehr Jahren begangen wurden. Mit allem Respekt, aber die Glaskugel, die diese Entwicklung in Deutschland vorhergesagt hätte, die gibt es einfach nicht. Zudem mangelt es nicht nur im Flugzeugbau an Ingenieuren, auch in dem von Dir genannten Maschinenbau (einer der Säulen der deutschen Wirtschaft), Kfz-Technik (der wohl wichtigste deutsche Exportzweig) und Elektrotechnik (einer absolut zukunftsweisenden Technologie) sind Fachkräfte Mangel. Und es macht wenig Sinn, ein Loch aufzureißen, um ein anderes zu stopfen.


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#12

RE: Ausländer nehmen Deutschen die Arbeitsplätze weg

in Themen vom Tage 06.08.2015 16:57
von bendix | 2.642 Beiträge

Zu den 12 Stunden ,Betriebsräten uswusf. da entlang >>>>>>>> 12 Stundenschichten...

bendix


Das Zufriedene ist leise,das Unzufriedene ist laut.
Gefreiter der Grenztruppen -1980 GAR 40 Oranienburg/Falkensee-GR 34 Groß-Glienicke 1981-1982
zuletzt bearbeitet 06.08.2015 16:57 | nach oben springen

#13

RE: Ausländer nehmen Deutschen die Arbeitsplätze weg

in Themen vom Tage 06.08.2015 17:10
von josy95 | 4.915 Beiträge

Eigentlich wäre es sinnvoll, parallel einen neuen Thread zu eröffnen.

Thema:

"Die neue große Lüge vom Fachkräftemangel in Deutschland"

Ich will ja nicht abstreiten, das es hier und da und besonders in Ballungsgebieten den einen oder anderen Fachkräftemangel geben wird. Wir haben es ja in anderen Thread´s schon ausführlich erörtert. Wenn einige(!) Bedingungen, besonders pro- Arbeitnehmer besser wären oder sagen wir mal auf einem Stand, wie er mal existent war, allen voran das Lohnniveau, dann gäbe es so gut wie keine Probleme mit Fachkräften.

Die Logik des aktuellen Raubritterkapitalismus ist doch eine ganz andere!

1. Die Lüge vom Fachkräftemngel medienwirksam- politisch aufbauschen verkaufen. Bis der letzte Depp dran glaubt!

2. Migranten, Zuwanderer, auch Asylsuchende mit durchweg falschen Versprechungen locken, mit Dumpiglöhnen abspeisen. Für diese Menschen ist selbst ein für unsere Verhältnisse ausgesprochener Dumpinglohn meißt viel, sehr viel Geld! Weil diese Menschen ein ganz anderes Lebensniveau, wesentlich bescheidenere Ansprüche gewohnt sind, haben.
3. Für viele ist selbst der für unsere Betrachtungsweise ausgesprochene Dumpinglohnsektor noch das halbe Schlaraffenland!
4. Wenn dann der Migrant, der Dumpinglöhner mit Migrationshintergrund nach 1, 2.,. Jahren hinter den Schwindel und den Betrug mit dem ihm zustehenden Lohnzahlungen kommt und vielleicht aufmuckt..., kann er gehen. Es ist doch mittlerweile zum guten Ton in Chefetagen geworden, nur noch zeitlich auf 1 Jahr und 11 Monate, wenn`s geht noch + 29 Tage befristete Arbetsverträge abzuschließen...

4 Punkte, 4 Kriterien für eine hohe Gewinnspanne....!

Nur den sozialen Frieden, die Toleranz gegenüber Asylberechtigten, Zuwanderern, ausländischen Bürgern allgemein wird das nachhaltig und massiv stören!

josy95

(sorry, ich jag hier irgendwas noch zum Teufel..., Korrekturlesung, kein Schreibfehler..., Beitrag spechern und schon sind die Dinger da! @94 , hilf! was ist das??? Ich werd noch kirre!)


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

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LO-Wahnsinn hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 06.08.2015 18:13 | nach oben springen

#14

RE: Ausländer nehmen Deutschen die Arbeitsplätze weg

in Themen vom Tage 06.08.2015 21:32
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von Grenzläufer im Beitrag #6
Ist das ein aktuelles Thema, hat Seehofer diesen Satz genau so gesagt und pauschal von Ausländern

Auszug aus Verwirrspiel um Asylbewerber, Flüchtlinge, Zuwanderer,
Flüchtlinge: ..........

>>>Bei der Differenzierung zwischen Asylbewerbern, Flüchtlingen und Zuwanderern geht es um mehr als um semantische Feinheiten. Es macht schon...........






Es ist ein sehr schöner Beitrag, danke!
Ein neuer Slogan besagt,

Flucht ist kein Verbrechen

Ob das die Kommunisten auch so sehen,…… so stellt sich mir zumindest die Frage!
Naja, da haben wir wenigstens noch jemanden,……….. der gegen die ganze Sache ankämpft!
Weiter so Genossen
Oder, warum war ich damals an der Zonengrenze eingesetzt?
Es muss ja nicht gleich geschossen werden,…. es gibt noch andere Lösungen!
Ungarn,
finde ich zumindest in seiner Handlungsweise sehr bedacht, und zieht sich somit gekonnt aus der Affäre.
Man muss eben alles im Ganzen sehen, und nicht nur Einzelheiten.
Die Ungaren waren schon beispielhaft 1989.


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#15

RE: Ausländer nehmen Deutschen die Arbeitsplätze weg

in Themen vom Tage 06.08.2015 21:37
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #14


Flucht ist kein Verbrechen




Hallo,
ergibt aber auch kein Anrecht in irgendeinem Land aufgenommen zu werden.........



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#16

RE: Ausländer nehmen Deutschen die Arbeitsplätze weg

in Themen vom Tage 06.08.2015 22:21
von Grenzläufer | 1.775 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #9


Ein letztes Wort zu den - ich möchte sie mal "Einwanderer" nennen: Qualifizierte Menschen, zum Teil hochspezialisiert, die unsere Wirtschaft dringend braucht. Natürlich kann man auch diesen Bedarf negieren und auf die deutschen Arbeitslosen verweisen. Schon klar - aus einem arbeitslosen Landschaftsgärtner wird im Handumdrehen ein Ingenieur im Flugzeugbau und ein unbeschäftigter Altphilologe kann ohne 'Schwierigkeiten die Stelle eines Krankenpflegers im Bereich der Intensivmedizin annehmen - Null Problemo. Dumm ist nur, dass (Achtung, Ironie) die linksversifften Gutmenschen bei den Industrie- und Arbeitgeberverbänden immer intensiver vor den Folgen des Arbeitskräftemangels warnen, der recht kurzfristig die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft gefährdet und dass diese Verbände massiv für ein Einwanderungsgesetz plädieren. Sehr zum Verdruss der Partei, die ihnen ansonsten recht nahe steht: Der CDU/CSU.


"Linksversiffte Gutmenschen", ich finde diese Bezeichnung nicht ganz richtig. Pseudodemokratische Möchtegern-Gutmenschen, denn gute Menschen waren Ideologen ja noch nie, passt besser oder?


Fakt ist, dass wir seit Jahren -ohne die Berücksichtigung von Flüchtlingen und Asylbewerbern- Zuwanderung haben.
Ich arbeite mit Ingenieuren aus aller Herren Ländern reibungslos zusammen.

Fakt ist, dass die Anzahl der Studierenden Jahr für Jahr zu nimmt.
http://de.statista.com/statistik/daten/s...en-hochschulen/

Fakt ist es, dass es über die Bundesanstalt für Arbeit genügend Programme gibt, um Fachkräfte ins Land zu holen.
>>>2013: Höchste Zuwanderung nach Deutschland seit 20 Jahren<<<
https://www.destatis.de/DE/PresseService..._179_12711.html

>>>Migranten in Deutschland: Zahl der Zuwanderer steigt auf Rekordhöhe
Die meisten Einwanderer kamen aus Ländern der Europäischen Union. Die Rangliste wird von Polen (179.000 Zuwanderer) angeführt, gefolgt von Rumänien (109.000) und Italien (55.000). (...) <<<<
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...-a-1046490.html

Und jetzt kommen die Möchtegern-Gutmenschen, die neuerdings auch Fachexperten für den Arbeitsmarkt geworden sind und erzählen uns
etwas von Arbeitskräftemangel. Wie selbstlos von ihnen........


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#17

RE: Ausländer nehmen Deutschen die Arbeitsplätze weg

in Themen vom Tage 06.08.2015 23:14
von LO-Wahnsinn | 3.489 Beiträge

Ich sehe die Gefahr nicht.
Aber nicht weil ich dem System beispringen möchte, sondern weil ich die Realitäten betrachte.

Seehofer, oder wer nun immer auch diese Angst sieht, scheint mit den 90zigern zu vergleichen, als die Balkanflüchtlinge kamen.
Die meisten von denen, hatten noch aus Ostblock Zeiten eine gute Schulbildung und auch eine Ausbildung und fanden auch entsprechend Arbeit, da waren in der Tat viele Fachkräfte dabei.
Die meisten waren auch tatsächlich Kriegsflüchtlinge, viele gingen zurück/mussten zurück, viele blieben und bereicherten/bereichern Deutschland auch tatsächlich.


Doch schauen wir uns die reale Situation heute an.
Nehmen wir zuerst die Flüchtlinge, die auch tatsächlich welche sind.
Es mag eine gewisse Zahl Fachkräfte darunter geben, oder/und welche, die mal welche werden könnten, vorallem wohl aus Syrien, wo die Schulbildung ja funktionierte, der überwiegende Teil aber, vorallem die von ausserhalb Syriens, hin nach Nordafrika/Mittel-Ostafrika, wird nicht oder kaum in dieses Raster fallen.

Erst gestern wurde wieder deutlich, wie hoch doch der IQ vieler Flüchtlinge ist, als das Boot kenterte.
Logisch, wenn alle auf dem überfüllten Boot auf eine Seite gehn, dass es dann kentert.
Fachkräfte waren da ganz sicher nicht an Bord, oder viel zu wenige mit Hirn.


Gehen wir zum Balkan.
Wer kommt da tatsächlich?
Es sind viele Kesselflicker/Kupferschmiede, natürlich auch viele mit orginal Genen vom Balkan, auch viele mit osmanischen Genen aus den Zeiten der Besetzung des Balkans, da vorallem Bosnier, Albaner, Kosovaren, Mazedonier mit den entsprechenden osmanischen Wurzeln.
Doch in welchem Alter sind viele?
Viele sind in einem Alter, wo sie die Vorzüge der sozialistischen (Aus)Bildung nicht mehr erlangten, was nach 1990 auf dem Balkan los war und teilweise bis heute existent ist, wissen wir, na zumindest ich weiss, komme grad wieder aus Montenegro.

Wer also ernsthaft glaubt, hier massig Fachkräfte aus diesem Kontigent zu fischen, der gehört in die Irrenanstalt, oder hat unlautere Absichten egal welcher Grundlage.
Es gibt natürlich in Deutschland eine grosse Menge Vollhonks die den Mist glauben, den Seehofer vorgibt zu meinen, vorallem im Westen, zunehmend auch im Osten, denn auch im Osten greift das Bildungssystem längst.
Der gewöhnliche primitive Deutsche, plappert den Mist dann nach, ja genau so, wie es mit dem Ossis war, die angeblich die Plätze im Westen wegnahmen.
Die Gier und die Besitzmentalität im Westen, nachhaltig nun auch im Osten, sowie die grosse Unfähigkeit 1 und 1 zusammen zu zählen, macht es Leuten wie Seehofer leicht unter falscher Flagge Ziele zu verfolgen.

Ich möchte auch nicht mit Scheinasylanten Teilen, auch nicht wenn ich von allem zuviel hätte, aber solch scheinheilige Aktionen um die Massen aufzuwiegeln, sind unehrlich und dumm.

Von denen, die immer wieder beschwören welch riesen Pool an Fachkräften aus den Asylanten zu uns dringt, will ich garnicht erst anfangen, dann kommt mir das Jugendweiheessen wieder hoch.
Da gibt es nur 2 Parteien, die, die völlig verblödet und realitätsfern sind -man kann sie auch als Irre bezeichnen an denen jeder Pschiater seine Freude hätte- und die, die in vollem Bewusstsein das Volk belügen.
Letztere gehören allerdings nicht in eine Anstalt, sondern in Sicherheitsverwahrung auf Lebenszeit.

Naja gut, wenn man fiktive 100.000 Fachkräfte braucht und 1 Million Asylanten holt, dann könnte man die 100.000 schon zusammen bekommen.
Ziel erreicht, die Bewirtung der restlichen 900.000, muss dann der Staat übernehmen.

Bei der Vereinigung Deutschlands und das sie dann so schnell ging, gings doch bestimmten Kreisen im Westen auch nie ums humane, sondern auch nur um Fachkräfte.
Oder...?
Nun wo der Osten offen war, die Ossis zu teuer-Polen kamen, die Polen zu teuer- Rumänen kamen, Rumänen zu teuer-EU Erweiterung im Moment nicht möglich, na dann eben so.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
Grenzläufer und Heckenhaus haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#18

RE: Ausländer nehmen Deutschen die Arbeitsplätze weg

in Themen vom Tage 06.08.2015 23:41
von Dandelion (gelöscht)
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Zitat von Grenzläufer im Beitrag #16
"Linksversiffte Gutmenschen", ich finde diese Bezeichnung nicht ganz richtig. Pseudodemokratische Möchtegern-Gutmenschen, denn gute Menschen waren Ideologen ja noch nie, passt besser oder?

Gaaanz langsam: Lies Dir meinen Beitrag oder meinetwegen auch nur das von Dir kopierte Zitat durch und Du wirst feststellen, dass es dabei um die Arbeitgeber- bzw. Wirtschaftsverbände ging. Können wir uns darauf verständigen, dass diese Verbände NICHT zu den linksversifften oder den pseudodemokratischen Möchtegern-Gutmenschen gehören? Wäre prima, denn ansonsten gäbe es lustige Tarifverhandlungen, in denen die Arbeitgeber versuchen, die Gewerkschaften links zu überholen.
Zitat von Grenzläufer im Beitrag #16
Und jetzt kommen die Möchtegern-Gutmenschen, die neuerdings auch Fachexperten für den Arbeitsmarkt geworden sind und erzählen uns etwas von Arbeitskräftemangel. Wie selbstlos von ihnen........

So siehst Du die Wirtschaftsverbände? Ist ja spannend...

Klar, es gibt sie, das kleine Häuflein realtitätsferner Ideologen, die am liebsten jeden, der vor den Toren Deutschlands steht, nicht nur mit offenen Armen empfangen, sondern mit Sozialleistungen bis hin zu billigen Wohnungen und einem gut bezahlten Arbeitsplatz versorgen würden. Aber die sind für mich nicht relevant.

Wenn aber die Spitzen der deutschen Wirtschaftsverbände eine geregelte Zuzugsmöglichkeit für Menschen fordern, die aus Nicht-EU-Ländern stammen, dann hat das für mich eine andere Qualität. Und im Gegensatz zu Dir traue ich denen schon eine gewisse Fachkompetenz für den Arbeitsmarkt (sinngemäß zitiert) zu.


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#19

RE: Ausländer nehmen Deutschen die Arbeitsplätze weg

in Themen vom Tage 07.08.2015 00:08
von Grenzläufer | 1.775 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #18
Wenn aber die Spitzen der deutschen Wirtschaftsverbände eine geregelte Zuzugsmöglichkeit für Menschen fordern, die aus Nicht-EU-Ländern stammen, dann hat das für mich eine andere Qualität. Und im Gegensatz zu Dir traue ich denen schon eine gewisse Fachkompetenz für den Arbeitsmarkt (sinngemäß zitiert) zu.


Wir haben für Fachkräfte Zuzugsmöglichkeiten, du scheinst sehr wenig informiert über dieses Thema.
Letztes Jahr kamen z.B. alleine 38.000 Menschen aus China und 28.000 Menschen aus Indien.


Fachkräften, außerhalb der EU, ist schon seit dem Jahr 2011 der Zuzug in die Bundesrepublik möglich.

>>>Arbeitserlaubnis

Regierung erleichtert Zuzug für ausländische Fachkräfte

Die Weichen für die erleichterte Zuwanderung von Fachkräften aus Nicht-EU-Staaten sind gestellt. Das Bundeskabinett hat die EU-Richtlinie für die Blue Card gebilligt. <<<

http://www.karriere.de/karriere/regierun...kraefte-164358/


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#20

RE: Ausländer nehmen Deutschen die Arbeitsplätze weg

in Themen vom Tage 07.08.2015 00:12
von Dandelion (gelöscht)
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Zitat von josy95 im Beitrag #13
Ich will ja nicht abstreiten, das es hier und da und besonders in Ballungsgebieten den einen oder anderen Fachkräftemangel geben wird.

Prima, dann sind wir uns wenigstens in diesem Punkt einig. Die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitnehmern ist neben Infrastruktur, Gewerbesteuer, lokaler Förderung usw. einer der entscheidenden Punkte bei der Standortwahl eines Unternehmens. Und die besten Voraussetzungen findest Du nun mal nicht in Kyritz an der Knatter, sondern in den Ballungszentren.
Zitat von josy95 im Beitrag #13
Wir haben es ja in anderen Thread´s schon ausführlich erörtert. Wenn einige(!) Bedingungen, besonders pro- Arbeitnehmer besser wären oder sagen wir mal auf einem Stand, wie er mal existent war, allen voran das Lohnniveau, dann gäbe es so gut wie keine Probleme mit Fachkräften.

Natürlich. Man kann alles negieren und ignorieren oder darauf reduzieren, dass das Lohnniveau viel zu niedrig ist. Und dabei locker übersehen, dass die deutsche Bevölkerung seit Jahrzehnten schrumpft, dass immer weniger deutsche Arbeitskräfte dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Denn zu der schrumpfenden Gesamtbevölkerung kommt noch die Tatsache, dass sie überaltert, dass der Anteil des arbeitenden Teils der Bevölkerung immer geringer wird. Und auch locker darüber hineggehen, dass heute mehr Menschen in Deutschland in Lohn und Brot stehen als jemals in der Geschichte dieses Landes.

Doch das ist ein Foto, bei dem die Gegenwart eingefroren wird. Doch was ist in 10, 15, 20 Jahren? Wer zahlt dann unsere Renten?

Aber selbst, wenn es gelänge, durch Qualifizierungsmaßnahmen und Löhne, die die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen deutlich verschlechtern würden (nicht vergessen: Wir leben vom Export und dort weht ein rauher Wind) - wer macht dann die minder qualifizierten Arbeiten, die heute noch von Deutschen erledigt werden? Aliens?

Und nur ganz nebenbei und ganz davon abgesehen, dass solche Maßnahmen eine gehörige Zeit in Anspruch nehmen: Nicht jeder ist für jede Aufgabe gleichermaßen geeignet oder auch gewillt oder in der Lage, eine zeitaufwändige Fortbildungsmaßnahme zu absolvieren. Nicht jeder Maurer hat das Zeug in sich, sich zum Meister weiterbilden zu lassen und danach ein Studium im Hochbau zu beginnen. Selbst wenn sein Gehalt dann um den Faktor X höher ist als vorher als Malocher am Bau.


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