#61

RE: Geschichte der Grenzübergänge und Autobahn im Grenzgebiet zwischen Obersuhl und Eisenach

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 29.07.2015 20:49
von UvD815 | 619 Beiträge

Hi Kalubke,

alles hinterm GSZ war Schutzstreifen. Die Schutzstreifenschilder waren unterhalb der alten Autobahn an den Unterführungen.
Ansonsten ( ausser Gerstunger Forst ) standen i.d.R. die Schutzstreifenschilder in 500 m Entfernung vom Grenzverlauf. Je nach Beschaffenheit Gelände und Grenzanlagen....

Verlauf GSZ im Bereich - Bahnviadukt Untersuhl - entlang Autobahnabfahrt / Auffahrt in Rtg Neustädt( Heiligenbachbrücke ) - alte Bahnlinie - Werraufer - Sallmannshausen.
Dann Verlauf GSZ entlang Strasse Sallmannshausen - Lauchröden ( linksseitig ). Bis zur Serpentine. Von dort an der
Waldkante Verlauf GSZ am Rande Böller- wald... bis zur GK Lauchröden. Objektumzäunung der GK Lauchröden war GSZ u.a.

VG UvD815


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zuletzt bearbeitet 29.07.2015 21:14 | nach oben springen

#62

RE: Geschichte der Grenzübergänge und Autobahn im Grenzgebiet zwischen Obersuhl und Eisenach

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 29.07.2015 20:58
von UvD815 | 619 Beiträge

@ Kalubke, ich habe mal deine Karte genutzt u mit " grün " grob den Verlauf GSSZ II 1984 - 1989 - im Bereich eingezeichnet

Gruss UvD815

Angefügte Bilder:
f78t14286p481664n2_JtxlBFuW.jpg

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#63

RE: Geschichte der Grenzübergänge und Autobahn im Grenzgebiet zwischen Obersuhl und Eisenach

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 29.07.2015 23:01
von Gert | 12.355 Beiträge

Zitat von UvD815 im Beitrag #60
Zitat von Gert im Beitrag #58
Zitat von UvD815 im Beitrag #53
Zitat von thomas 48 im Beitrag #52
Zitat von UvD815 im Beitrag #51
Die Karte ist falsch, wenn die Linie lila den GSZ Verlauf darstellen soll.

Kompletter Verlauf GSZ entlang alter Autobahn über Abfahrt Untersuhl - Richelsdorf bis Bahnviadukt Untersuhl....

Auch in Rtg Sallmannshausen - Lauchröden wäre Verlauf GSZ mit der Linie lila falsch

Erkläre bitte mal unseren Neuen warum du recht hast.



Hi Thomas,

der GSZ war mein Arbeitsplatz dort im Bereich und hat mir viele schlaflose Nächte bereitet ...... Ich kannte fast jede Streckmetalltafel mit Vornamen..

Gruss UvD815


na dann hoffe ich mal, dass du nach der Wende eine Zaunfirma gegründet hast. So viel Fachwissen muss doch genutzt werden


Gemeinsam mit meinem Onkel Schalck G. haben wir eine Art Import / Export Firma gegründet, um den Zaun in die Staaten zu verkaufen.
Unser Geschäftspartner an der Grenze zu Mexico war Charles Bronson . Er hat da mal einen Grenzerfilm gedreht...


geht gar nicht, weil die Freund-Feindrichtung nicht passt. Ist in US-Mexico genau umgekehrt im Vergleich zur DDR.


.
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#64

RE: Geschichte der Grenzübergänge und Autobahn im Grenzgebiet zwischen Obersuhl und Eisenach

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 30.07.2015 09:45
von Phalc | 47 Beiträge

So, nach euren vielen Hinweisen und weiterer Recherche, lässt sich die Geschichte mittlerweile ziemlich präzise darstellen:

1943-1945
Die Lückenschluss der Autobahn zwischen Sorga bei Bad Hersfeld und Eisenach-West wird 1943 als letzter Abschnitt vor Kriegsende provisorisch freigegeben. Dabei werden an den nicht fertiggestellten Talbrücken Richelsdorf und Werratal provisorische Umfahrungen erstellt:
a) an der TB Richelsdorf wird die Verbindung durch das Tal geführt --> heutige AS Gerstungen
b) die Umfahrung Werratalbrücke nutzt eine Mischung aus bestehenden Landstraßen und Neubauten: Die Rampe östlich Herleshausen ermöglicht die Abfahrt vom Autobahnende zur L1017, wobei die L1017 so umgelegt wird, dass sie etwa in der Mitte der Rampe auf selbige trifft (heute Feldweg mit Fahrbahnmarkierungen). Das "kurzgeschlossene" Teilstück der L1017 fällt auf wenigen hundert Metern brach.
Östlich des Bahnhofs Wartha, etwa unter der heutigen Werratalbrücke, schwenkt ein Neubau aus der Landstraße Herleshausen-Pferdsdorf aus und führt südlich Spichra auf einer neugebauten Brücke über die Werra um im weiteren Verlauf am Deubachshof wieder auf das bestehende Netz zu treffen. Von dort besteht Anschluss an die AS Eisenach-West.

1945-1952
Die Autobahn und ihre Provisorien werden weiter genutzt. Da die Werrabrücke der Umfahrung vermutlich kriegszerstört ist, wird der Verkehr (vermutlich) in der Mitte der Rampe nach rechts an die dort angeschlosssene L1017 geleitet, welche am Bahnübergang auf die Ortsverbindung Herleshausen-Wartha (L3251) trifft. Am Schnittpunkt dieser Straße und der Besatzungszonengrenze werden die Kontrollstellen eingerichtet (bzw. bestehen bereits seit 1945).

1952-zw.1954/1958(?)
Die Grenze zwischen BRD und DDR wird weitgehend geschlossen. Autofahrer in Richtung Osten müssen die Autobahn an der Behelfsanschlussstelle bei Bosserode verlassen und das Landstraßennetz zur Umfahrung des Thüringer Zipfels nutzen: Richelsdorf - Blankenbach - Wölfterode - Unhausen - Breitzbach - Wommen - Herleshausen. Von Herleshausen geht es weiter über die L3251 zum GÜG nach Wartha. Der Verkehr von Wartha zur AS Eisenach-West quert in Wartha die Werra und verläuft durch Neuenhof - Hörschel - Stedtfeld in das westliche Stadtgebiet von Eisenach zur Autobahn.

zw.1954/1958(?)-1978
Die Werrabrücke bei Spichra der provisorischen Umfahrung wurde (vermutlich) wieder hergerichtet. Der Verkehr verläuft nun von Herleshausen über die L3251, biegt vor dem Eisenbahnübergang auf die L1017 ab und führt über die Anbindung auf die provisorische Rampe der Autobahnanbindung. Dort rechts ab in Richtung Bahnhof Wartha, wo die neue Kontrollstelle der DDR errichtet wurde und weiter über die Werrabrücke bei Spichra und Deubachshof zur AS Eisenach-West. Die neue Kontrollstelle der BRD wird auf der provisorischen Rampe der Autobahn errichtet, unittelbar nach der Einmündung der "kurzgeschlossenen" L1017 und besteht dort bis 1981.

Ende der 60er wird die heutige AS Wildeck-Obersuhl gebaut und zunächst über ausgebaute Feldwege an Richelsdorf angeschlossen. Die Behelfsausfahrt bei Bosserode entfällt. 1974 erfolgt die Freigabe der Ortsverbindung Obersuhl-Richelsdorf. Zwischen Richelsdorf und Wommen werden die Landstraßen teils neutrassiert (Kurven begradigt, Ortsumfahrungen angelegt) und die Strecke zur B400 aufgestuft.

1978-1984
Die Autobahn wird an der Talbrücke Wommen mit dem untergeordneten Straßennetz verbunden (heutige AS) und zunächst einbahnig, später zweibahnig als Ortsumfahrung für Wommen und Herleshausen genutzt. Auf Seiten der BRD wurde die Grenzkontrollstelle 1981 an die Autobahn verlegt, wo sie bis 1990 genutzt wurde. Vermutlich im Zuge dieser Verlegung wurde die heutige AS Herleshausen erstellt und an die L3251 angeschlossen.

1984-1990
Die neugebaute Werratalbrücke und die Anbindung auf ost- und westdeutscher Seite wird dem Verkehr übergeben. Die Autobahn ist somit von Wommen bis Eisenach-West (und von dort weiter Richtung Osten) durchgehend vierspurig befahrbar. Die neue GÜSt Wartha befindet sich nun an der Autobahn, die alte wird zurückgebaut, die Straßenverbindung geschlossen.

Wenige Tage nach dem 09.11.1989 wird an der südlichen Rampe an der TB Richelsdorf ein Grenzübergang eingerichtet. Nach zügigen Herrichtungsarbeiten wird die Autobahn -unter Nutzung der Taldurchfahrt bei Richelsdorf- zwischen Wildeck-Obersuhl und Wommen dem Verkehr übergeben.
Bis 1994 wird die TB Richelsdorf neugebaut und die TB Wommen ergänzt, so dass die vollständige vierspurige Befahrbarkeit ab diesem Zeitpunkt möglich ist.

Einige wenige Fragen sind für mich noch offen:
u.a. @UvD815 sprach von GT-Rennen (Grenztruppen, nicht Gran Turismo ) auf dem Stück zwischen Gerstungen und Sallmannshausen. Waren hier beide Richtungsfahrbahnen fertig betoniert? Also auch auf der "feindwärtigen" Seite des GSZ?

Wann genau wurde der Grenzübergang zwischen Herleshausen und Wartha verlegt? Es muss etwa im Zeitraum zwischen 1954-1958 gewesen sein. Kann das jemand genauer eingrenzen?

Danke und Grüße,
Falk


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zuletzt bearbeitet 30.07.2015 09:51 | nach oben springen

#65

RE: Geschichte der Grenzübergänge und Autobahn im Grenzgebiet zwischen Obersuhl und Eisenach

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 30.07.2015 10:13
von eisenringtheo | 9.177 Beiträge

Der Kontrollpunkt Wartha-(Herleshausen) bis 1953

http://www.lagis-hessen.de/de/subjects/x...WdzemVpdCI7fQ==
Theo


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#66

RE: Geschichte der Grenzübergänge und Autobahn im Grenzgebiet zwischen Obersuhl und Eisenach

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 30.07.2015 10:21
von Gert | 12.355 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #65
Der Kontrollpunkt Wartha-(Herleshausen) bis 1953

http://www.lagis-hessen.de/de/subjects/x...WdzemVpdCI7fQ==
Theo


oh ich kann mich noch gut an die nach dem Krieg gebräuchlichen Autokennzeichen schwarzer Grund, weisse Schrift ST- erinnern. ST steht für Sowjetzone Thüringen, unsere Nachbarn in Hessen hatten AH- = amerikanische Zone Hessen


.
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#67

RE: Geschichte der Grenzübergänge und Autobahn im Grenzgebiet zwischen Obersuhl und Eisenach

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 30.07.2015 10:27
von UvD815 | 619 Beiträge

Zitat von Phalc im Beitrag #64
So, nach euren vielen Hinweisen und weiterer Recherche, lässt sich die Geschichte mittlerweile ziemlich präzise darstellen:

1943-1945
Die Lückenschluss der Autobahn zwischen Sorga bei Bad Hersfeld und Eisenach-West wird 1943 als letzter Abschnitt vor Kriegsende provisorisch freigegeben. Dabei werden an den nicht fertiggestellten Talbrücken Richelsdorf und Werratal provisorische Umfahrungen erstellt:
a) an der TB Richelsdorf wird die Verbindung durch das Tal geführt --> heutige AS Gerstungen
b) die Umfahrung Werratalbrücke nutzt eine Mischung aus bestehenden Landstraßen und Neubauten: Die Rampe östlich Herleshausen ermöglicht die Abfahrt vom Autobahnende zur L1017, wobei die L1017 so umgelegt wird, dass sie etwa in der Mitte der Rampe auf selbige trifft (heute Feldweg mit Fahrbahnmarkierungen). Das "kurzgeschlossene" Teilstück der L1017 fällt auf wenigen hundert Metern brach.
Östlich des Bahnhofs Wartha, etwa unter der heutigen Werratalbrücke, schwenkt ein Neubau aus der Landstraße Herleshausen-Pferdsdorf aus und führt südlich Spichra auf einer neugebauten Brücke über die Werra um im weiteren Verlauf am Deubachshof wieder auf das bestehende Netz zu treffen. Von dort besteht Anschluss an die AS Eisenach-West.

1945-1952
Die Autobahn und ihre Provisorien werden weiter genutzt. Da die Werrabrücke der Umfahrung vermutlich kriegszerstört ist, wird der Verkehr (vermutlich) in der Mitte der Rampe nach rechts an die dort angeschlosssene L1017 geleitet, welche am Bahnübergang auf die Ortsverbindung Herleshausen-Wartha (L3251) trifft. Am Schnittpunkt dieser Straße und der Besatzungszonengrenze werden die Kontrollstellen eingerichtet (bzw. bestehen bereits seit 1945).

1952-zw.1954/1958(?)
Die Grenze zwischen BRD und DDR wird weitgehend geschlossen. Autofahrer in Richtung Osten müssen die Autobahn an der Behelfsanschlussstelle bei Bosserode verlassen und das Landstraßennetz zur Umfahrung des Thüringer Zipfels nutzen: Richelsdorf - Blankenbach - Wölfterode - Unhausen - Breitzbach - Wommen - Herleshausen. Von Herleshausen geht es weiter über die L3251 zum GÜG nach Wartha. Der Verkehr von Wartha zur AS Eisenach-West quert in Wartha die Werra und verläuft durch Neuenhof - Hörschel - Stedtfeld in das westliche Stadtgebiet von Eisenach zur Autobahn.

zw.1954/1958(?)-1978
Die Werrabrücke bei Spichra der provisorischen Umfahrung wurde (vermutlich) wieder hergerichtet. Der Verkehr verläuft nun von Herleshausen über die L3251, biegt vor dem Eisenbahnübergang auf die L1017 ab und führt über die Anbindung auf die provisorische Rampe der Autobahnanbindung. Dort rechts ab in Richtung Bahnhof Wartha, wo die neue Kontrollstelle der DDR errichtet wurde und weiter über die Werrabrücke bei Spichra und Deubachshof zur AS Eisenach-West. Die neue Kontrollstelle der BRD wird auf der provisorischen Rampe der Autobahn errichtet, unittelbar nach der Einmündung der "kurzgeschlossenen" L1017 und besteht dort bis 1981.

Ende der 60er wird die heutige AS Wildeck-Obersuhl gebaut und zunächst über ausgebaute Feldwege an Richelsdorf angeschlossen. Die Behelfsausfahrt bei Bosserode entfällt. 1974 erfolgt die Freigabe der Ortsverbindung Obersuhl-Richelsdorf. Zwischen Richelsdorf und Wommen werden die Landstraßen teils neutrassiert (Kurven begradigt, Ortsumfahrungen angelegt) und die Strecke zur B400 aufgestuft.

1978-1984
Die Autobahn wird an der Talbrücke Wommen mit dem untergeordneten Straßennetz verbunden (heutige AS) und zunächst einbahnig, später zweibahnig als Ortsumfahrung für Wommen und Herleshausen genutzt. Auf Seiten der BRD wurde die Grenzkontrollstelle 1981 an die Autobahn verlegt, wo sie bis 1990 genutzt wurde. Vermutlich im Zuge dieser Verlegung wurde die heutige AS Herleshausen erstellt und an die L3251 angeschlossen.

1984-1990
Die neugebaute Werratalbrücke und die Anbindung auf ost- und westdeutscher Seite wird dem Verkehr übergeben. Die Autobahn ist somit von Wommen bis Eisenach-West (und von dort weiter Richtung Osten) durchgehend vierspurig befahrbar. Die neue GÜSt Wartha befindet sich nun an der Autobahn, die alte wird zurückgebaut, die Straßenverbindung geschlossen.

Wenige Tage nach dem 09.11.1989 wird an der südlichen Rampe an der TB Richelsdorf ein Grenzübergang eingerichtet. Nach zügigen Herrichtungsarbeiten wird die Autobahn -unter Nutzung der Taldurchfahrt bei Richelsdorf- zwischen Wildeck-Obersuhl und Wommen dem Verkehr übergeben.
Bis 1994 wird die TB Richelsdorf neugebaut und die TB Wommen ergänzt, so dass die vollständige vierspurige Befahrbarkeit ab diesem Zeitpunkt möglich ist.

Einige wenige Fragen sind für mich noch offen:
u.a. @UvD815 sprach von GT-Rennen (Grenztruppen, nicht Gran Turismo ) auf dem Stück zwischen Gerstungen und Sallmannshausen. Waren hier beide Richtungsfahrbahnen fertig betoniert? Also auch auf der "feindwärtigen" Seite des GSZ?

Wann genau wurde der Grenzübergang zwischen Herleshausen und Wartha verlegt? Es muss etwa im Zeitraum zwischen 1954-1958 gewesen sein. Kann das jemand genauer eingrenzen?

Danke und Grüße,
Falk


Hallo Falk,

aus Richtung Wommen kommend waren beide Fahrspuren betoniert. Spur i. R. Untersuhl ( FFM ) war zweispurig bis zur Abfahrt - unfertige Brücke 7 Pfeiler , Spur i.R. Wommen
( Dresden) ebenfalls. Zwischen den Richtungsfahrbahnen war ein ca. 1,50 m breiter Spalt, mit Erde gefüllt.



Der GSZ - Grenzsignalzaun war mit den Betonpfosten an der rechten Fahrspur - kante in Fahrrichtung Untersuhl. Eine Spur wurde mit Erde für den
2 m Spurenstreifen in Rtg Untersuhl aufgefüllt.Somit stand nur eine Spur i R. Untersuhl ( FFM ) zur Verfügung.

Die Gegenfahrbahn , welche ebenfalls freundwärts GSZ lag und für " GT Rennen " genutzt wurde, war zweispurig i R. Wommen.

VG UvD815


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zuletzt bearbeitet 30.07.2015 10:29 | nach oben springen

#68

RE: Geschichte der Grenzübergänge und Autobahn im Grenzgebiet zwischen Obersuhl und Eisenach

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 30.07.2015 10:31
von Gert | 12.355 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #65
Der Kontrollpunkt Wartha-(Herleshausen) bis 1953

http://www.lagis-hessen.de/de/subjects/x...WdzemVpdCI7fQ==
Theo


das ist der gleiche Kontrollpunkt wie ich ihn seit 1972 bis zur Fertigstellung der durchgehenden Autobahn Wommen Eisenach kenne. Nur das Russenplakat war 1972 nicht mehr da und der Grenzübergang war umfangreicher ausgebaut mit entsprechenden Funktionsgebäuden.
Der Fotograf fotografierte aus östlicher Richtung westwärts. Am oberen Ende des Hanges, den man rechts sieht, ist die heutige Autobahn.


.
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#69

RE: Geschichte der Grenzübergänge und Autobahn im Grenzgebiet zwischen Obersuhl und Eisenach

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 30.07.2015 10:54
von westsachse | 464 Beiträge

Hallo,

wie passt dann der Spruch zur Richtung? Ich übersetze den mit: " Willkommen in der großartigen Sowjetunion, dem liebenswürdigem und 'ernsthaften' Verteidiger des Friedens auf der ganzen Welt!". Bei ernsthaft bin ich mir nicht sicher. Man liest das ja wenn mann die sowjetische Besatzungszone verlässt. Vom Gelände her passt die genannte Richtung des Fotografen.

Gruß

westsachse


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#70

RE: Geschichte der Grenzübergänge und Autobahn im Grenzgebiet zwischen Obersuhl und Eisenach

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 30.07.2015 11:41
von Gert | 12.355 Beiträge

Zitat von westsachse im Beitrag #69
Hallo,

wie passt dann der Spruch zur Richtung? Ich übersetze den mit: " Willkommen in der großartigen Sowjetunion, dem liebenswürdigem und 'ernsthaften' Verteidiger des Friedens auf der ganzen Welt!". Bei ernsthaft bin ich mir nicht sicher. Man liest das ja wenn mann die sowjetische Besatzungszone verlässt. Vom Gelände her passt die genannte Richtung des Fotografen.

Gruß

westsachse

so steht die Übersetzung in dem Link :Es lebe die Große Sowjetunion, ruhmreiche, siegreiche Bewahrerin des Friedens in aller Welt


.
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zuletzt bearbeitet 30.07.2015 11:42 | nach oben springen

#71

RE: Geschichte der Grenzübergänge und Autobahn im Grenzgebiet zwischen Obersuhl und Eisenach

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 30.07.2015 12:02
von Phalc | 47 Beiträge

Zitat von UvD815 im Beitrag #67

Hallo Falk,

aus Richtung Wommen kommend waren beide Fahrspuren betoniert. Spur i. R. Untersuhl ( FFM ) war zweispurig bis zur Abfahrt - unfertige Brücke 7 Pfeiler , Spur i.R. Wommen
( Dresden) ebenfalls. Zwischen den Richtungsfahrbahnen war ein ca. 1,50 m breiter Spalt, mit Erde gefüllt.



Der GSZ - Grenzsignalzaun war mit den Betonpfosten an der rechten Fahrspur - kante in Fahrrichtung Untersuhl. Eine Spur wurde mit Erde für den
2 m Spurenstreifen in Rtg Untersuhl aufgefüllt.Somit stand nur eine Spur i R. Untersuhl ( FFM ) zur Verfügung.

Die Gegenfahrbahn , welche ebenfalls freundwärts GSZ lag und für " GT Rennen " genutzt wurde, war zweispurig i R. Wommen.

VG UvD815



Hall UvD815,

Das ist für mich neu und auch in der wenigen Literatur, die es gibt, anders beschrieben. Deshalb vielen Dank für die Klarstellung.

Hier sieht man Deine Beschreibung im Bild, bei Sallmannhausen, Blickrichtung West auf die RFB Dresden bzw. Wommen. http://www.panoramio.com/photo/6244268?s...r=kh.google.com; Quelle Sven Fröbel


Rechts der GSZ an der Fahrbahnkante der Fahrbahn nach Untersuhl, dazwischen -bis halb auf die Überholspur nach Dresden- die aufgefüllte Erde.

Und von der gleichen Stelle, Blickrichtung Ost:
http://www.panoramio.com/photo/6244292?s...r=kh.google.com; Quelle Sven Fröbel


Mit feindwärts meinte ich quasi nordwestlich des GSZ, aber da kam ja noch der ganze freundseitige Thüringer Zipfel. Den Begriff habe ich hier wohl falsch benutzt.

Viele Grüße,
Falk

Edit: Darf man hier Bilder verlinken?


Kalubke und eisenringtheo haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 31.07.2015 09:29 | nach oben springen

#72

RE: Geschichte der Grenzübergänge und Autobahn im Grenzgebiet zwischen Obersuhl und Eisenach

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 31.07.2015 04:07
von lutz1961 | 404 Beiträge

Guten Morgen - auch ich kenne den Bereich von Lauchröden bis 7-Pfeiler, 1096 Tage, etliche K6 / K2 dort abgelaufen,ebenso als 96 die Kräfte geführt und habe dazu sehr viele Informationen zusammen getragen, aber mehr bezogen auf das was die GT betrifft und nach 1990 passierte. Mit Hilfe von @BGS, @willie , @UvD815 und @DresdnerEK89 ist ziemlich viel zusammen gekommen. Auch deine letzten Bilder gehören einer Privat Person, die als Kind sehr viel in Gerstungen bei seinen Großeltern war.

Zur A4 gab es auch mal eine Sonderausgabe, diese habe ich mir besorgt und Digitalisiert und zugänglich gemacht.

In dem Sinne, freu ich mich das Du @Falk so an dem Abschnitt Intressiert bist.

Grüße aus der Ferne

Bilder sind vom @BGS Archiv Bad Hersfeld oder Privat Herr Gliem. Daher Bitte beim zeigen immer die Quelle ANGEBEN.


* mit Fragezeichen/Stern gekennzeichnete Stellen sind evtl. nur Gerüchte bzw. Fehlinformationen
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
1987/89 GR-1 Mühlhausen 7.Grenzkompanie
2006: Geschichte der Grenzsicherung in der DDR als Hobby
Angehöriger der Lausitzer Kameradschaft
zuletzt bearbeitet 31.07.2015 04:11 | nach oben springen

#73

RE: Geschichte der Grenzübergänge und Autobahn im Grenzgebiet zwischen Obersuhl und Eisenach

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 31.07.2015 10:18
von Phalc | 47 Beiträge

Zitat von lutz1961 im Beitrag #72
Guten Morgen - auch ich kenne den Bereich von Lauchröden bis 7-Pfeiler, 1096 Tage, etliche K6 / K2 dort abgelaufen,ebenso als 96 die Kräfte geführt und habe dazu sehr viele Informationen zusammen getragen, aber mehr bezogen auf das was die GT betrifft und nach 1990 passierte. Mit Hilfe von @BGS, @willie , @UvD815 und @DresdnerEK89 ist ziemlich viel zusammen gekommen. Auch deine letzten Bilder gehören einer Privat Person, die als Kind sehr viel in Gerstungen bei seinen Großeltern war.

Zur A4 gab es auch mal eine Sonderausgabe, diese habe ich mir besorgt und Digitalisiert und zugänglich gemacht.

In dem Sinne, freu ich mich das Du @Falk so an dem Abschnitt Intressiert bist.

Grüße aus der Ferne

Bilder sind vom @BGS Archiv Bad Hersfeld oder Privat Herr Gliem. Daher Bitte beim zeigen immer die Quelle ANGEBEN.




Hallo Lutz,

die Besonderheiten dieses Abschnittes haben mich schlussendlich zum Autobahngeschichtshobby gebracht. Wir sind dort einmal '86 die B400 um den Thüringer Zipfel gefahren, da war ich gerade 6. An die Kontrolle in Wartha kann ich mich heute noch erinnern (viel Licht, große Hallen, viele Uniformierte...). Anschließend habe ich mir diesen Abschnitt auf allen möglichen alten und neuen Karten "nachverfolgt". Dann sind wir ab Anfang der '90er wieder regelmäßig dort vorbeigekommen und gerade der ehemals gesperrte Abschnitt hat mich besonders fasziniert, insbesondere wegen des bereits angehäuften Wissens um die Geschichte und wegen der fehlenden Brücke Richelsdorf. Seitdem es das Internet gibt (also für mich so ca. '98/'99) bin ich dort auf der Suche nach Infos und Bildern.

Die Quellen habe ich ja jeweils ausführlich angegeben, bis auf das Luftbild von '85, wo ich zur Zeit keinen Link auftreiben kann. Meine Frage bezog sich darauf, ob ich Bilder mit dem IMG-Tag direkt in die Beiträge einbinden kann - selbstverständlich mit Quellenangabe. Da dies an einigen Stellen im Forum so gehandhabt wird, gehe ich davon aus, dass das OK ist.

Über Deinen Hinweis zum BGS Archiv Bad Hersfeld bin ich auf das Buch Freiheit verpflichtet gestoßen, was ich mir nun zulege und wo ich hoffentlich das Bild finde, da der Link per tout nicht aufzutreiben ist...

Dann habe ich noch drei kurze Nachfragen::
Was für eine Sonderausgabe zur A4 ist das, wovon Du sprichst? Wo hast Du sie zugänglich gemacht?
"K6 / K2 dort abgelaufen" --> sind das bestimmte Kontrollwege?
"als 96" --> wofür steht die Bezeichnung?

Danke und Grüße,
Falk


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#74

RE: Geschichte der Grenzübergänge und Autobahn im Grenzgebiet zwischen Obersuhl und Eisenach

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 31.07.2015 19:19
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Moin,

K2 = Kontrollstreifen 2 m breit am GSZ (Grenzsignalzaun)
K6 = Kontrollstreifen 6 m breit zwischen Kolonnenweg und MGZ (Metallgitterzaun), GZ1 (Grenzzaun1) oder Streckmetallzaun)
96 = Rufnummer, Rufname des KGSi (Kommandant Grenzsicherung auf der Füst (Führungsstelle))

So sollte es richtig sein.

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#75

RE: Geschichte der Grenzübergänge und Autobahn im Grenzgebiet zwischen Obersuhl und Eisenach

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 31.07.2015 21:31
von lutz1961 | 404 Beiträge

Abend Falk, die Quelle zum Bild - GKdo Süd ( mehr darf ich Dir hier nicht schreiben ) diese Seite gibt es seit 2006 zur Geschichte des Grenzregiment -2 /-1.
Das Bild wird dort und mit anderen Bildern zu GÜSt Wartha gezeigt, ebenso die Geschichte zu mGrenzübergang, sowie die Art der Sicherung der GÜSt von den Grenztruppen ( Standort: Stockhausen ab 1985 - davor waren die Sicherungseinheiten in Unterschiedlichen Standorten!)

Grüße aus der Ferne

Das Heft ist von 8/1990 und beschreibt den Thüringer Zipfel bis zur Freigabe der A4.


* mit Fragezeichen/Stern gekennzeichnete Stellen sind evtl. nur Gerüchte bzw. Fehlinformationen
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1987/89 GR-1 Mühlhausen 7.Grenzkompanie
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zuletzt bearbeitet 31.07.2015 21:32 | nach oben springen

#76

RE: Geschichte der Grenzübergänge und Autobahn im Grenzgebiet zwischen Obersuhl und Eisenach

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 01.08.2015 02:00
von Phalc | 47 Beiträge

Ich habe nun von zwei verschiedenen Stellen eine Information zur Quelle des Luftbildes von 1985 bekommen und reiche sie hiermit nach. Die Angaben sind geringfügig widersprüchlich. Gesichert ist BGS, entweder Grenzschutzkommando Mitte, GSA Mitte 2 oder GKdo Süd.
Da das GKdo Süd zum Zeitpunkt '85 wohl in Bayern zuständig war, müsste GKdo Mitte zutreffen.

Eine Änderung des Beitrages #8 ist zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich.

@lutz1961: handelt es sich um das Heft Straße + Autobahn 8/90?


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#77

RE: Geschichte der Grenzübergänge und Autobahn im Grenzgebiet zwischen Obersuhl und Eisenach

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 01.08.2015 04:19
von lutz1961 | 404 Beiträge

# 72 - Angabe zur Quelle des LuftBildes der GÜSt Wartha - Bitte


* mit Fragezeichen/Stern gekennzeichnete Stellen sind evtl. nur Gerüchte bzw. Fehlinformationen
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1987/89 GR-1 Mühlhausen 7.Grenzkompanie
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#78

RE: Geschichte der Grenzübergänge und Autobahn im Grenzgebiet zwischen Obersuhl und Eisenach

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 02.08.2015 08:52
von Phalc | 47 Beiträge

Hallo zusammen,

ich möchte noch versuchen, das Ende des zweibahnigen Ausbaus von 1943 zu finden.
@UvD815 schrieb ja, dass im Bereich des auf DDR-Gebeit liegenden Teils beide Fahrbahnen vorhanden waren.

Auf dieser Internetseite findet man eine Luftaufnahme über die Richelsdorfer Brücke. Etwas undeutlich erkennt man auf östlicher Seite zwei Fahrbahnen (ein Erdplanum wäre zu diesem Zeitpunkt wohl bereits zugewachsen gewesen:
Quelle: http://www.suff-rassdorf.de/cms/heimatkunde/autobahnbau/ Die Originalquelle dürfte wohl wieder der BGS sein (ggfs. auch US-Army, mit geringer Wahrscheinlichkeit ein Journalist auf einem organisierten Flug).



Dieses Bild zeigt die Grenze zwischen Neustädt und Wommen, Blickrichtung West
Quelle: Mitten in Deutschland 1971, S.59; Hrsg.: Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen; Host: http://lagis.online.uni-marburg.de/en/im...b/id/4184-FA-10


In diesem Bereich ist wohl nur noch eine Richtungsfahrbahn -nämlich die südliche- vorhanden, oder ist die Fahrbahn Richtung FFM nur mit Erde überschüttet? (Bisherige Äußerungen hatte ich so verstanden, dass nur die Lücke zwischen den Fahrbahnen und ein geringer Teil der südlichen Richtungsfahrbahn (RFB) mit Erde (Kontrollstreifen 2m) aufgeschütett waren?)
In meinem Archiv habe ich ein Bild, was an der Feldwegüberführung zwischen der Grenze bei Neustädt und der Wommener Brücke entstanden ist. Es zeigt definitiv nur eine betonierte Richtungsfahrbahn.

Kann man daraus schließen, dass das betonierte Ende der nördlichen RFB im Bereich der Grenze bei Neustädt (also irgendwo hinter der Kurve im zweiten Bild) gelegen haben muss? Kann das jemand noch genauer eingrenzen?

Viele Grüße,
Falk

Edit: Quellen nach einem freundlichen Hinweis angepasst. Die Uni Marburg ist nur der Hoster. Das Schwarz-Weiß-Bild könnte auch von der US-Army sein, mit geringer Wahrscheinlichkeit von einem Journalisten auf einem offiziellen Flug.


zuletzt bearbeitet 02.08.2015 19:33 | nach oben springen

#79

RE: Geschichte der Grenzübergänge und Autobahn im Grenzgebiet zwischen Obersuhl und Eisenach

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 02.08.2015 11:30
von willie | 613 Beiträge

Hallo Falk,
ich muß hier wohl mal etwas klarstellen.
Das zweite Foto der Uni Marburg vom Bundesgebiet aus in Richtung DDR aufgenommen zeigt die beiden südlichen Betonfahrspuren der alten Autobahn. Die nördliche Fahrbahn (2 Fahrspuren) war von der alten GüSt Herleshausen bis zur Hochbrücke Wommen nur vorbereitet. D. h. nur der Untergrund/Drainage und kein Beton war dort vorhanden! Die Hochbrücke Wommen bestand auch nur aus den beiden südlichen Fahrbahnen. Einige Brückenbögen für die nördlichen Fahrbahnen waren bereits vorhanden! Von der Hochbrücke Wommen verliefen ebenfalls nur die beiden südlichen Fahrspuren in Richtung Gerstungen. Die beiden nördlichen Fahrspuren waren hier nur vorbereitet, also nicht betoniert!
Gruß Willie


...Rechtschreibfehler sind die Special Effects meiner Tastatur!...
zuletzt bearbeitet 02.08.2015 14:56 | nach oben springen

#80

RE: Geschichte der Grenzübergänge und Autobahn im Grenzgebiet zwischen Obersuhl und Eisenach

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 02.08.2015 12:14
von lutz1961 | 404 Beiträge

Die Angaben von @Willi kann ich so bestätigen. Auf DDR Seite zogen sich die beiden Fahrspuren bis 7-Pfeiler, dann kam die Ausfahrt Richesldorf/ Gerstungen ( siehe Luftbilder vom BGS - Privat Denke ich eher nicht*)

Leider gibt es keine Luftbild Aufnahmen vor 1989 aus dem Bereich Thüringerzipfel, erst mit den Eröffnungen der GÜG sind Luftbilder Endstandes, oder von Privat Personen, welche dann die A4 betretten haben ( die Bilder hast Du hier auch gezeigt @Falk).

Gruß


* mit Fragezeichen/Stern gekennzeichnete Stellen sind evtl. nur Gerüchte bzw. Fehlinformationen
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1987/89 GR-1 Mühlhausen 7.Grenzkompanie
2006: Geschichte der Grenzsicherung in der DDR als Hobby
Angehöriger der Lausitzer Kameradschaft
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