#21

RE: Panamerikanische Spiele in Kanada

in Presse Artikel Grenze 27.07.2015 11:07
von mucker82 | 236 Beiträge

Es ist doch vollkommen egal wie erfolgreich ein Sportler ist der es vorzieht nicht in seine Heimat zurückzukehren.
Ausschlaggebend ist doch die Tatsache , daß er es tut und damit alle Brücken hinter sich abreißt und daß, da wir hier glauben Kuba stünde vor einer Zeitenwende.
Diese Sportler sehen das offenbar etwas anders und nutzten die Gelegenheit ihre Heimat zu verlassen. Traurig genug , daß sie sich dazu genötigt sehen und peinlich für die regierenden auf Kuba.


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#22

RE: Panamerikanische Spiele in Kanada

in Presse Artikel Grenze 27.07.2015 11:09
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #16
Nur mal ein Beispiel der Boxer Pablo Hernandez :

2005 setzte er sich nach einer Niederlage gegen Alexander Powernow beim Chemiepokal in Halle von der kubanischen Mannschaft ab und wurde Profi bei Wilfried Sauerland


Zu diesem Zeitpunkt war Hernandez schon im cubanischem Boxsport ein Auslaufmodell. Nach dieser Niederlage war ihm wohl bewußt geworden, dass er in der Nationalmannschaft keine Berücksichtigung mehr gefunden hätte.
Er wollte ein zweiter Teofilo Stevenson werden, aber dazu fehlten ihm nicht nur die boxerischen Qualitäten.

Vierkrug


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#23

RE: Panamerikanische Spiele in Kanada

in Presse Artikel Grenze 27.07.2015 11:10
von Pit 59 | 10.134 Beiträge

Genauso ist es mucker82,seit Jahren wird jede Chance genutzt das Kommunistenland zu verlassen,und das aus allen Sportarten,egal ob erfolgreich oder (noch)nicht.


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#24

RE: Panamerikanische Spiele in Kanada

in Presse Artikel Grenze 27.07.2015 11:13
von Vierkrug (gelöscht)
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Dann noch viel Spass bei der Diskussion dieser Thematik und den recht aussagekräftigen Beiträgen einiger User, die mir nur zeigen, dass man null Ahnung von Cuba und seinen Menschen hat.

Vierkrug


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zuletzt bearbeitet 27.07.2015 15:47 | nach oben springen

#25

RE: Panamerikanische Spiele in Kanada

in Presse Artikel Grenze 27.07.2015 11:20
von eisenringtheo | 9.170 Beiträge

Man muss natürlich berücksichtigen, dass Sportler die weiterhin an internationalen Kämpfen mitmachen wollen, nicht flüchten werden. Nach der Flucht ist ihnen die Mitwirkung an internationalen Wettkämpfen oft versperrt. Bei vielen Sportarten ist heute die Nationalität massgebend, die man bei der ersten Teilnahme an einem internationalen Wettkampf innegehabt hat. Zum Beispiel Fussball: Ein eingebürgerter Ausländer (zum Beispiel in der Schweiz), der schon bei einer anderen Nationalmannschaft gespielt hat, kann nicht bei der Schweizer Nationalmannschaft spielen. Bei vielen Sportarten dürfte es ähnlich sein, damit wollen die Sportverbände Schnelleinbürgerungen vermeiden, die nur den einen Zweck haben, die Nationalmannschaft zu verbessern, was früher häufig vorgekommen ist.
Theo


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#26

RE: Panamerikanische Spiele in Kanada

in Presse Artikel Grenze 27.07.2015 13:32
von 94 | 10.792 Beiträge

Wieso schreibt ein Insider Kuba dann so konsequent mit C, wenn doch der Rest der Beiträge angenehm und verständlich in ordentlichem Deutsch verfaßt wurden, na egal. Ob nun seit wann und ob mit oder ohne gültigen Pass, das ist eigentlich bissel akademisch. Da wird man wohl von Fall zu Fall unterscheiden müssen. Fakt ist, das die (Spitzen-)Sportler der Volksdemokratien schon irgendwie auch 'Staatseigentum' waren, na oder in den zwei drei noch existierenden Volksdemokratien auch noch sind. Sie galten ja nicht von ungefähr als Diplomaten im Trainigsanzug und genossen gegenüber ihren normalsterblichen Landsleuten mehr als genug Priviligien und Sonderrechte. Doch einigen Sportverrätern war das nicht genug, mir fällt da ganz spontan dieser Aschenbach ein. In einem Interview sagte er Ich dachte sehr materiell, wollte die Vorzüge des erfolgreichen Leistungssportlers nutzen. Das war die Motivation: Westgeld, Start im Ausland. Als er dann diese Vorzüge entschwinden sah, setzte er sich fahnenflüchtig ab. Doch das war nach seiner aktiven Zeit.
Ganz anders nun die Kubaner, machen die doch vor dem Spiel die Biege und lassen ihre Kameraden, und das bei einer Mannschaftssportart, voll im Regen stehen, pfui deibel! Da muß ich aufpassen, das ich nicht in dem betonköpferne Bonzensprech der späten 80iger verfalle. Aber meine Hochachtung und unverbrüchliche internationale Solidarität gilt den verblieben 8 Feldhockeyspielern, welche stolz die in Unterzahl beigebrachte Niederlage tapfer ertrugen. Denn üblicherweise spielt man mit 11 Feld- und 5 Wechselspielern. Und diese 13:0 Niederlage gegen Trinidad und Tobago hat auch noch ein besonders Geschmäggle. So war es doch gerade der Finalsieg im Vorjahr über T&To welche die Kubaner für diese Spiele endgültig qualifizierte. Hatten doch die Kubaner bei dem Mittelamerikaspielen 2014 sogut wie alles in Grund und Boden gespielt ... www.panamhockey.org/en/competitions-36
Frage in diesem Zusammenhang an den Kenner der Materie ... welchen Stellenwert hat Feldhockey in der Karibik, besonders aber in Mexiko nun wirklich? Mexiko verpaßte als Drittplatzierter nun zum wiederholten Male die Teilname an den Panamerikanischen Spielen in dieser Sportart. Tät mich nicht wundern, wenn da einige Spieler in einem ebenfalls spanischsprachigem Land ihre Karriere demnächst fortsetzen.

P.S. ganz vergessen, Quelle der Aschenbach-Aussage: www.bild.de/-34223014.bild.html
In diesem Interview erwähnt A. dann auch, das er beim Goldsprung in Innsbruck nur an eine privilegierte Reise nach Kuba (mit K geschrieben) dachte und unmittelbar nach dem Sieg zuerstma eine Eiskunstläuferin auf der Schanzentoilette durchbürstete, ein echter Lebemann ebend.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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zuletzt bearbeitet 27.07.2015 14:00 | nach oben springen

#27

RE: Panamerikanische Spiele in Kanada

in Presse Artikel Grenze 27.07.2015 14:28
von Vierkrug (gelöscht)
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Zur Schreibweise Cuba mit "C". Man hat sich in und mit den Jahren daran gewöhnt, zumal alle Dokumente (u.a. auch die Identifikationskarte) mit Republica de Cuba überschrieben sind, nicht nur der Pasaporte. Deshalb stosse ich mich auch nicht daran.
Inwieweit die Schreibweise der spanischen Sprache geschuldet ist, vermag ich nicht zu sagen, da im spanischem Alphabet das "k" zwar vorkommt, aber doch recht selten verwendet wird.

Sorry @94 , mit Feldhockey kenne ich mich nicht besonders aus. Schon eher mit Eishockey, welches aber in der Karibik nicht gespielt wird. Mir ist nur bekannt, das es in Argentinien einen anderen sportlichen Stellenwert hat, wie in Cuba.
Die Sportart Nr.1 auf Cuba ist und bleibt Baseball. Dem folgt dann vom sportlichem Interesse her das Boxen und dann auch schon die Leichtathletik. Auch besitzt Judo einen weitaus höheren Stellenwert, wie Feldhockey.
Die Motive der cubanischen Sportler/-innen, die ihre Mannschaften bei den Panamerikanischen Spielen verlassen haben, können in Deinen Vermutungen begründet liegen.

Vierkrug


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zuletzt bearbeitet 27.07.2015 15:48 | nach oben springen

#28

RE: Panamerikanische Spiele in Kanada

in Presse Artikel Grenze 27.07.2015 19:19
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #9
, daß diese Menschen ihrer Regierung nicht vertrauen und sich lieber vom Acker machen.

Vlt. haben sie ja einfach nur wirtschaftliche Interessen !

Und die Kubanische Klientel ist im Sonnenstaat Florida stark am Kommen. Das stößt einigen anderen Gruppen schon mächtig auf !

Ganz von allein sind sie natürlich nicht so stark geworden ! http://www.lateinamerika-studien.at/cont..._mader-369.html

Das ist ja alleseits bekannt ,daß sich die Politik der US- Regierung langfristig immer die Probleme selbst macht !

Jetzt kann man noch ausschlachten ,die Zeit kommt wo man händeringend nach Schadensbegrenzung sucht !

Aber das ist altbekannte Dialektik und ein schlauer Mann hats vor mehr als 150 Jahren schon niedergeschrieben .


MfG Fritze






@Fritze , nicht nur vielleicht sondern ganz bestimmt haben sie größtenteils wirtschaftliche Interessen. Du musst dir das so vorstellen, wie 89 während der Wende. Da filmten unsere bundesdeutschen Reporter Leute in der DDR mit Plakaten wie dieses : "Wenn die D-Mark nicht zu uns kommt, gehen wir zu ihr "
Kannst dich erinnern ja ? Also auf Kuba übertragen bedeutet das, dass du am Monatsende für deine Arbeit als Arbeiter etwa 30 - 35 € in der Lohntüte hast, als Akademiker etwa 50 €. Gleichzeitig sehen diese Menschen aber Touristen aus Europa, Kanada , die dort in sehr schönen Hotels zu sehr guten Bedingungen Urlaub machen, an den Sandstränden liegen mit ihrem ganzen Equipment was der Wohlstandsbürger so mit sich herumschleppt und und und. Natürlich tun die Infos ihrer Landsleute aus Florida auch noch in diese "Wunden " Salz reiben.
Nicht umsonst war der Grenzübergang am Flughafen Varadero, über den ich ein - und ausreiste ungefähr identisch mit dem Bahnhof Friedrichstr. vor der Maueröffnung. Da kam kein Kubaner raus ohne Erlaubnis und diese bekam er vermutlich nicht.
Also alles in allem ein sehr schönes Land, aber bettelarm. Und trotzdem sind die Menschen fröhlich und lachen immer, es ist die karibische Mentalität. Ich würde gern nochmal dort hin fahren, aber dieses Wohlstandsgefälle behagt mir nicht so, ich denke darüber zu viel nach und es gefällt mir nicht so, wenn du verstehst was ich meine


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#29

RE: Panamerikanische Spiele in Kanada

in Presse Artikel Grenze 27.07.2015 19:52
von Fritze | 3.474 Beiträge

Ich werde auf alle fälle noch Mal nach Kuba reisen . Dafür ist Florida für mich passe !

So schön es dort wohl sein mag !

Ich kann mich noch gut an die Plakate mit der Forderung nach D- Mark erinnern . Aber meines Erachtens waren sie erst Anfang 1990 vermehrt zu sehen .

In den Novembertagen ging es meist um Reisefreiheit ,später fiel ihnen dann ein ,daß man dafür auch das entsprechende Geld braucht .

An die Reporter ,welche fürs bundesdeutsche Fernsehen berichteten habe ich nicht so gute Erinerungen !

Besonders ein Horst Hano gab dort bekanntermassen ein nicht gerade sauberes Gastspiel !
https://de.wikipedia.org/wiki/Horst_Hano


Auszeichnungen
1980 erhielt Hano eine besondere Ehrung beim Adolf-Grimme-Preis für seine Berichterstattung von der Iberischen Halbinsel

1982 wurde er für die Sendung Mit offenen Augen in die Katastrophe mit dem Sonderpreis zur Nord-Süd-Problematik beim Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet
.

Zumindest hat er wohl für seine überengagierte Arbeit im Nov. 1989 keine Auszeichnung erhalten .

MfG Fritze


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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#30

RE: Panamerikanische Spiele in Kanada

in Presse Artikel Grenze 27.07.2015 19:52
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #28
Zitat von Fritze im Beitrag #9
, daß diese Menschen ihrer Regierung nicht vertrauen und sich lieber vom Acker machen.

Vlt. haben sie ja einfach nur wirtschaftliche Interessen !

Und die Kubanische Klientel ist im Sonnenstaat Florida stark am Kommen. Das stößt einigen anderen Gruppen schon mächtig auf !

Ganz von allein sind sie natürlich nicht so stark geworden ! http://www.lateinamerika-studien.at/cont..._mader-369.html

Das ist ja alleseits bekannt ,daß sich die Politik der US- Regierung langfristig immer die Probleme selbst macht !

Jetzt kann man noch ausschlachten ,die Zeit kommt wo man händeringend nach Schadensbegrenzung sucht !

Aber das ist altbekannte Dialektik und ein schlauer Mann hats vor mehr als 150 Jahren schon niedergeschrieben .


MfG Fritze






@Fritze , nicht nur vielleicht sondern ganz bestimmt haben sie größtenteils wirtschaftliche Interessen. Du musst dir das so vorstellen, wie 89 während der Wende. Da filmten unsere bundesdeutschen Reporter Leute in der DDR mit Plakaten wie dieses : "Wenn die D-Mark nicht zu uns kommt, gehen wir zu ihr "
Kannst dich erinnern ja ? Also auf Kuba übertragen bedeutet das, dass du am Monatsende für deine Arbeit als Arbeiter etwa 30 - 35 € in der Lohntüte hast, als Akademiker etwa 50 €. Gleichzeitig sehen diese Menschen aber Touristen aus Europa, Kanada , die dort in sehr schönen Hotels zu sehr guten Bedingungen Urlaub machen, an den Sandstränden liegen mit ihrem ganzen Equipment was der Wohlstandsbürger so mit sich herumschleppt und und und. Natürlich tun die Infos ihrer Landsleute aus Florida auch noch in diese "Wunden " Salz reiben.
Nicht umsonst war der Grenzübergang am Flughafen Varadero, über den ich ein - und ausreiste ungefähr identisch mit dem Bahnhof Friedrichstr. vor der Maueröffnung. Da kam kein Kubaner raus ohne Erlaubnis und diese bekam er vermutlich nicht.
Also alles in allem ein sehr schönes Land, aber bettelarm. Und trotzdem sind die Menschen fröhlich und lachen immer, es ist die karibische Mentalität. Ich würde gern nochmal dort hin fahren, aber dieses Wohlstandsgefälle behagt mir nicht so, ich denke darüber zu viel nach und es gefällt mir nicht so, wenn du verstehst was ich meine


Gert um nur kurz noch hinzu fügen zu wollen--solche Wohlstandsgefälle findet man viel noch auf den amerikanischen Kontinent auch Staaten die unter der Knechtschaft des Kapitalismus leiden müssen und von Demokraten regiert werden.


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#31

RE: Panamerikanische Spiele in Kanada

in Presse Artikel Grenze 27.07.2015 19:54
von Fritze | 3.474 Beiträge

Ist es Euch auch aufgefallen ,wo wir auch beginnen (Karibik oder Weltall) immer landen wir bei der DDR und der Wende .

Momen est Omen !

MfG Fritze


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

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#32

RE: Panamerikanische Spiele in Kanada

in Presse Artikel Grenze 27.07.2015 20:02
von PF75 | 3.292 Beiträge

da hatten wir ja auch genug wirtschaftsflüchtlinge.


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#33

RE: Panamerikanische Spiele in Kanada

in Presse Artikel Grenze 27.07.2015 21:11
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von PF75 im Beitrag #32
da hatten wir ja auch genug wirtschaftsflüchtlinge.

Die Wirtschaftsflüchtlinge musst du aber in Anführungszeichen setzen, denn so arm wie die Kubaner waren die DDR Leute bei weitem nicht.
Bemerkung: natürlich sieht es auch in anderen südamerikanischen Ländern ähnlich aus.Es ist kein Privileg der Kubaner arm zu sein.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
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#34

RE: Panamerikanische Spiele in Kanada

in Presse Artikel Grenze 27.07.2015 21:20
von eisenringtheo | 9.170 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #33
Zitat von PF75 im Beitrag #32
da hatten wir ja auch genug wirtschaftsflüchtlinge.

Die Wirtschaftsflüchtlinge musst du aber in Anführungszeichen setzen, denn so arm wie die Kubaner waren die DDR Leute bei weitem nicht.
Bemerkung: natürlich sieht es auch in anderen südamerikanischen Ländern ähnlich aus.Es ist kein Privileg der Kubaner arm zu sein.

Ist zwar nicht mehr ganz das Thema: Aber ich wundere mich, dass ein so fruchtbares Land wie Kuba soviele Lebensmittel einführen muss.
https://atlas.media.mit.edu/en/profile/country/cub/
Theo


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#35

RE: Panamerikanische Spiele in Kanada

in Presse Artikel Grenze 27.07.2015 21:55
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #33
Zitat von PF75 im Beitrag #32
da hatten wir ja auch genug wirtschaftsflüchtlinge.

Die Wirtschaftsflüchtlinge musst du aber in Anführungszeichen setzen, denn so arm wie die Kubaner waren die DDR Leute bei weitem nicht.
Bemerkung: natürlich sieht es auch in anderen südamerikanischen Ländern ähnlich aus.Es ist kein Privileg der Kubaner arm zu sein.


Gert--die Armut auf Kuba--kam erst verstärkt auf--mit den Zusammenbruch des Ostblockes- womit auch Handelsbeziehungen weg vielen. Hinzu kam der jahrelange Handelsboykott durch die USA und einigen westlichen Staaten--auch das sollte man mal mit einbeziehen. Heute wo sich die Beziehungen zwischen Kuba und den USA bessern,treten auch die auf, die Kuba jahrzehnte lang boykotiert haben. Und klopfen an Castros Tür um wahrscheinlich auch etwas vom Kuchen ab zu bekommen. Und dazu gehört auch das heutige Deutschland--den Steinmeier haben sie schon hingeschickt--aber der musste wahrscheinlich erst das OK aus der US Politik abwarten.


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#36

RE: Panamerikanische Spiele in Kanada

in Presse Artikel Grenze 27.07.2015 23:25
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #35
Zitat von Gert im Beitrag #33
Zitat von PF75 im Beitrag #32
da hatten wir ja auch genug wirtschaftsflüchtlinge.

Die Wirtschaftsflüchtlinge musst du aber in Anführungszeichen setzen, denn so arm wie die Kubaner waren die DDR Leute bei weitem nicht.
Bemerkung: natürlich sieht es auch in anderen südamerikanischen Ländern ähnlich aus.Es ist kein Privileg der Kubaner arm zu sein.


Gert--die Armut auf Kuba--kam erst verstärkt auf--mit den Zusammenbruch des Ostblockes- womit auch Handelsbeziehungen weg vielen. Hinzu kam der jahrelange Handelsboykott durch die USA und einigen westlichen Staaten--auch das sollte man mal mit einbeziehen. Heute wo sich die Beziehungen zwischen Kuba und den USA bessern,treten auch die auf, die Kuba jahrzehnte lang boykotiert haben. Und klopfen an Castros Tür um wahrscheinlich auch etwas vom Kuchen ab zu bekommen. Und dazu gehört auch das heutige Deutschland--den Steinmeier haben sie schon hingeschickt--aber der musste wahrscheinlich erst das OK aus der US Politik abwarten.


und was ist daran so verkehrt ? Der Boykott ist zwar noch nicht aufgehoben, aber es gibt in Kuba viel zu tun und natürlich auch zu investieren und zu verdienen ( wer macht schon etwas umsonst ) und schneller als die Amerikaner zu sein ist doch auch schon mal was.
Es wird nur nicht so einfach sein, denn dafür ist viel Geld notwendig und das haben die Kubaner nicht so in rauen Mengen.


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
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#37

RE: Panamerikanische Spiele in Kanada

in Presse Artikel Grenze 27.07.2015 23:37
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #36
Zitat von Rostocker im Beitrag #35
Zitat von Gert im Beitrag #33
Zitat von PF75 im Beitrag #32
da hatten wir ja auch genug wirtschaftsflüchtlinge.

Die Wirtschaftsflüchtlinge musst du aber in Anführungszeichen setzen, denn so arm wie die Kubaner waren die DDR Leute bei weitem nicht.
Bemerkung: natürlich sieht es auch in anderen südamerikanischen Ländern ähnlich aus.Es ist kein Privileg der Kubaner arm zu sein.


Gert--die Armut auf Kuba--kam erst verstärkt auf--mit den Zusammenbruch des Ostblockes- womit auch Handelsbeziehungen weg vielen. Hinzu kam der jahrelange Handelsboykott durch die USA und einigen westlichen Staaten--auch das sollte man mal mit einbeziehen. Heute wo sich die Beziehungen zwischen Kuba und den USA bessern,treten auch die auf, die Kuba jahrzehnte lang boykotiert haben. Und klopfen an Castros Tür um wahrscheinlich auch etwas vom Kuchen ab zu bekommen. Und dazu gehört auch das heutige Deutschland--den Steinmeier haben sie schon hingeschickt--aber der musste wahrscheinlich erst das OK aus der US Politik abwarten.


und was ist daran so verkehrt ? Der Boykott ist zwar noch nicht aufgehoben, aber es gibt in Kuba viel zu tun und natürlich auch zu investieren und zu verdienen ( wer macht schon etwas umsonst ) und schneller als die Amerikaner zu sein ist doch auch schon mal was.
Es wird nur nicht so einfach sein, denn dafür ist viel Geld notwendig und das haben die Kubaner nicht so in rauen Mengen.


Ja Gert es gibt viel zu tun in Kuba---aber das bestimmen die Kubaner selber und schon lange nicht Deutschland.. Und nun will man schneller sein wie die Amerikaner Warum war man nicht vor 20 Jahren schneller,weil es dann wahrscheinlich mit den Blutsbruder Ärger gegeben hätte.Auf jeden Fall kann man den Kubanern nur raten,sehr vorsichtig zu sein, mit denen ,die sie mal boykotiert haben. Es sind nicht die künftigen Freunde sonder nur Handelpartner.


zuletzt bearbeitet 27.07.2015 23:43 | nach oben springen

#38

RE: Panamerikanische Spiele in Kanada

in Presse Artikel Grenze 28.07.2015 10:39
von Fritze | 3.474 Beiträge

Ich denke in Kuba ist man nicht so blauäugig wie in anderen Ländern ,wo die USA bestimmt !

Denn bei aller Vorfreude auf die Zusammenarbeit mit ausländischen Geldgebern wird man die aktuellen Beispiele nicht vergessen !

MARTELLY, die von Obama in Haiti eingesetzte Marionette, ist Amerikaner

Wie jetzt durch Ézili Dantó aufgedeckt wurde, ist der gegenwärtige ‘Präsident’ nicht nur eine Marionette der USA, sondern auch laut haitianischer Verfassung doppelt illegal an der Macht. Vor 5 Jahren wurde sein US-Pass rasch gegen einen Pass aus Haiti ausgetauscht, um ihn durch gefälschte Wahlen auf den Präsidenensessel zu hieven. Und da das so wunderbar funktionierte, haben die Amerikaner jetzt in der Ukraine gleich drei US-Bürger zu Ministern gemacht. Ist doch wirklich am besten. Warum soll man sich mit diesen blöden Einheimischen rumärgern? Also gleich Amerikaner, die gehorchen auf’s Wort.
Quelle "The Vineyard of Saker " deutsche Version

MfG Fritze


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Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.07.2015 12:22 | nach oben springen

#39

RE: Panamerikanische Spiele in Kanada

in Presse Artikel Grenze 28.07.2015 10:53
von eisenringtheo | 9.170 Beiträge

Genau, aber es ist nur ein US-Bürger. Das macht es aber nicht besser.... Knapp 700 km ostwärts von Görlitz beginnt ein Land, in welchem ein litauischer Finanzmanager als Wirtschaftsminister und eine US-amerikanische InverstmentBankerin als Finanzministerin "regieren". Beide im Schnellverfahren eingebürgert. Da habe ich auch kein so gutes Gefühl
http://derstandard.at/2000008926365/Mini...-in-Ukraine-mit
https://de.wikipedia.org/wiki/Aivaras_Abromavi%C4%8Dius
https://de.wikipedia.org/wiki/Natalija_Jaresko
Theo


Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.07.2015 10:54 | nach oben springen



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