#121

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.10.2009 21:18
von Bergmensch (gelöscht)
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Ist nun auch Egal, lieber noch ein paar Bilder, von der zugefrorenen Eckertalsperre.

Angefügte Bilder:
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#122

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.10.2009 21:23
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von Bergmensch
So so mit Fichtennadel?
Und Guckloch....so richtig?



Die Grenzlinie (Mitte der Staumauer der Eckertalsperre) verlief auf Höhe der Hinweistafel des Bundesgrenzschutz.
Die Steinmauer selbst wurde später, müßte Anfangs der 80er Jahre gewesen sein durch ein Eisengitter, links und rechts über die Staumauer ausgelegt, ersetzt.
Ab diesem Zeitpunkt war auch die Grenzlinie mittels einer weiße Markierung dargestellt.


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 29.10.2009 21:24 | nach oben springen

#123

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.10.2009 21:31
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

"Mobility, Vigilance, Justice"
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#124

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.10.2009 21:50
von Rostocker | 7.733 Beiträge

Hallo Thunderhorse!
Wollte gerade die Frage stellen,ob die Mauer später durch die Grenzsäule ersetzt wurde.Danke für Deine Ausführungen.

Angefügte Bilder:
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#125

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.10.2009 22:05
von Bergmensch (gelöscht)
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Jetzt wo du es schreibst meine ich auch da einen Eisenzaun gesehen zu haben.

Rostocker stürz bloß nicht ab.


zuletzt bearbeitet 29.10.2009 22:06 | nach oben springen

#126

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 29.10.2009 23:20
von Sonny (gelöscht)
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Zitat von Patriot
Wie kommst Du denn darauf, daß die DDR eine nicht legitimiertes Unrechtsregimes gewesen sein soll?



Nun, das Gegenteil davon wäre ein demokratisch legitimierter Rechtsstaat --- das war die DDR ganz sicherlich nicht.

In Antwort auf:
Hat das etwa die Bundeszentrale für Politische Bildung noch in den späten Achtzigern so rausgegeben? Sicher nicht, da wurde ja selbst Erich Honnecker von Helmut Kohl mit allen Ehren in Bonn empfangen.



In der Tat gab es seit den 70er Jahren das Bemühen, die Innerdeutschen Beziehungen auf eine neue, weniger konfrontative Grundlage zu stellen --- am o.g. Grundproblem änderte das aber nichts.

In Antwort auf:
Das ist zweifelsohne Urton der frühen Fünfziger und sollte eigentlich schon längst auf dem Müll der Geschichte gelandet sein.



"Auf dem Müll der Geschichte" ist statt dessen die DDR gelandet --- und das ist auch gut so


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#127

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 30.10.2009 08:47
von karl143 (gelöscht)
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Patriot, es müßte dir doch zu denken geben, das selbst ein linkes Magazin wie Panorama Erich Honecker gestern abend als Diktator bezeichnete.
Diktatoren waren auch Hitler, Stalin und Franco. Und in diese Kategorie passt der Erich rein.


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#128

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 30.10.2009 08:57
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Patriot
@..

@josy95, lies mal alle Beiträge ab 13:21, verwechsele nie im Leben Ursache und Wirkung und dann schreibe das nochmal richtig auf.



Da mach Dir man keine Gedanken drüber! Einem alten DDR- Trapper pißt man nicht so schnell in die Flinte!

Und Dank der guten DDR- Schulbildung bin ich der deutschen Sprache in Schrift und Wort mächtig!


Und nochwas: Ich beende hiermit meine Disskussion und den "Schlagabtausch" zu dieser abweichenden Thematik!

Lese lieber mit Interesse die guten Sachbeiträge der Anderen zum eigentlichen Therad und erfreue mich an Bergmensch`s klasse Bildern!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 30.10.2009 08:59 | nach oben springen

#129

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 30.10.2009 12:12
von Bergmensch (gelöscht)
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Hat denn eigentlich jemand hier aus diesen Forum in der Scharfensteinkaserne gedient?
Und hat dann vielleicht auch mal diese Sicht bis Magdeburg mit Dom, Eckertalsperre und Brocken genossen.

Angefügte Bilder:
zuletzt bearbeitet 30.10.2009 12:16 | nach oben springen

#130

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 30.10.2009 14:55
von Bergmensch (gelöscht)
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Zitat von Bürger
Hallo zusammen,

Habe ja 1979-1980 in Sorge und somit auch auf dem Brocken gedient. Am Postenpunkt 009 das war die stelle wo die Bahn das letzte mal die Straße überquert bevor sie den Brockenbahnhof erreicht. Genau da habe ich sehr viele Schichten geschoben. Also wenn man von da mit den Gleisen nach unten ging, war zu meiner Zeit auf der Rechten Seite der Zaun (Streckmetall 3m hoch) und zwischen Zaun und Gleis befanden sich Hundelaufanlagen. 7-8 Hunde am Seil, von einer Länge pro Hund von 20-25m. Am Postenpunkt 011 bog die Grenzanlage nach Rechts ins Tal ab in Richtung Schierke.
Vom unteren Königsberger Weg zum Oberen Königsberger Weg befand sich ebenfalls eine Hundelaufanlage von etwa 10-15 Hunden. Den letzten, es war ein Deutscher Schäferhund nach oben habe ich im Winter immer abgebunden und mit zu meinem Postenplatz genommen. Er bekam von mir ein Päckchen Kompleckte Kekse welches er gierig verschlag. Und jeder der die Kekse kannte wusste, das sie aufquollen im Bauch. Also auch beim Hund, er war satt und Schlief und ich konnte meine Füße unter seinem Bauch schieben und sie Wärmen. Im übrigen war es immer eine willkommene und gute Sache für beide Seiten.
Eine gedeckte Kontrolle wurde vom Hund schon sehr früh bemerkt und der Hund hatte eine willkommene Abwechslung.
Ansonsten schließe ich mich in Bezug des Wetters meinen Vorrednern an.
Sehr schöne Schichten habe ich am Postenpunkt 001 – 004 verbracht ( BT 9 ) auf dem Brockenplatou . Im Winter wurde von den Fahrzeugen die Batterie ausgebaut und bei der Kommandantur abgestellt. Waren mal mit dem LO da, am nächsten morgen musten wir feststellen, dass große Eiszapfen von der Länge 2-3m vom Sendemast in unserem LO durch die Plane und Pritsche gerauscht waren und das Fahren unmöglich machten. So mussten alle eingesetzten Postenpaare warten bis ein Ersatzfahrzeug von unserer Kompanie vorhanden war.


Gruß Bürger




Hallo Bürger,
was mich noch interessiert; Wie kam es das ihr die Kompanie aus Sorge auf den Brocken Dienst geschoben habt.
Ich meinte von Grenzern gehört zu haben das auf dem Brocken immer nur die Grenzkompanie aus Schierke Dienst tat.
Und zwar immer abwechselnd ein Zug der für eine Woche dann den Brocken(Bahnhofsgebäude)bezog.
Es war ja für euch dann doch ein etwas weiterer Anmarsch. War das denn Vertretungsweise oder Planmäßig so???
Und noch eine Frage an alle die in diesen Bereich Diest taten.
Etwas unterhalb so ca. 100 Meter des Bahnübergangs obere Brockenstraße ungefär mittig zwischen Bahnübergang und ankommender Eckerlochstieg so ca 50 Meter im Wald in Richtung Osten steht da ein Metallgestell im Wald was noch aus der Grenzzeit sein muß das ich nicht zuordnen kann. Es stand auf der Linie wo der Schutzstreifen von der Brockenstraße zum Bahndamm verlief. Leider habe ich da kein Bild davon. Ein Stahlseil war da auch mit drann. Könnte es sich da um eine HULA handeln? Es war der Bereich bis wo hin Passierscheinurlauber durften.




zuletzt bearbeitet 30.10.2009 14:58 | nach oben springen

#131

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 30.10.2009 15:47
von Bergmensch (gelöscht)
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Hier mal ein paar Kartenausschnitte von 1989 wo die Sperrzone Schraffiert gekennzeichnet ist.
Und einer späteren Karte ohne Grenzgebiet
Diese lassen sich auch gut vergrößern.

Angefügte Bilder:
MHL-er hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#132

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 30.10.2009 16:17
von Patriot (gelöscht)
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Sehr gut! Von welchem Verlag aus welchem Jahr stammt die?


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#133

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 30.10.2009 17:15
von EK89/1 | 832 Beiträge

Hallo Bergmensch
An ein Metallgestell kann ich mich überhaupt nicht errinnern, das sagt mir überhaut nichts.
Zu meiner Zeit war auf dem Brocken eigentlich nur der 5. Zug von Schierke. Es war immer der
5.Zug, nur die Leute die Dienstfrei hatten waren dann in der GK.
Der 1. -4.Zug von der GK durften eigentlich nur bis zum Brocken-KP,aber oben waren wir
eigentlich alle mindestens ein Mal.
Bürger verfügt über Wissen was nur Leute wissen die oben waren, wieso er von Sorge aus da
hochgekommen ist wird er uns bestimmt noch erleutern. Mich innteresiert das auch brennend.


EK89/I
09/87-01/88 GAR5 Potsdam,GAK 7
01/88-04/89 7.GK "Lutz Meier" Schierke
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#134

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 30.10.2009 19:32
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Bergmensch
[quote="Bürger




Hallo Bürger,
was mich noch interessiert; Wie kam es das ihr die Kompanie aus Sorge auf den Brocken Dienst geschoben habt.
Ich meinte von Grenzern gehört zu haben das auf dem Brocken immer nur die Grenzkompanie aus Schierke Dienst tat.
Und zwar immer abwechselnd ein Zug der für eine Woche dann den Brocken(Bahnhofsgebäude)bezog.
Es war ja für euch dann doch ein etwas weiterer Anmarsch. War das denn Vertretungsweise oder Planmäßig so???
Und noch eine Frage an alle die in diesen Bereich Diest taten.
Etwas unterhalb so ca. 100 Meter des Bahnübergangs obere Brockenstraße ungefär mittig zwischen Bahnübergang und ankommender Eckerlochstieg so ca 50 Meter im Wald in Richtung Osten steht da ein Metallgestell im Wald was noch aus der Grenzzeit sein muß das ich nicht zuordnen kann. Es stand auf der Linie wo der Schutzstreifen von der Brockenstraße zum Bahndamm verlief. Leider habe ich da kein Bild davon. Ein Stahlseil war da auch mit drann. Könnte es sich da um eine HULA handeln? Es war der Bereich bis wo hin Passierscheinurlauber durften.



[/quote]

Hallo Bergmensch, Bis Frühsommer 1983 galt auch im Oberharz die Bataillionssicherung. Erst danach war die GK Schierke allein für ihren Abschnitt verantwortlich. Nun habe ich zwar danach dort gedient aber es ist durchaus denkbar, dass bis dahin je nach zuständiger Kompanie auch Soldaten vom gesamten II. Bataillion auf dem Brocken waren.
Zu dem Metallgestell: Bis dorthin etwa gingen ab Eckerloch die Hundelaufanlagen. Es kann also eines der Stative hierfür sein, die beim Abbau 87/88 einfach vergessen wurden. Gerüchteweise (das hätte nie jemand bestätigt, sonst hätte es keine Neuen gegeben) hat der Hundechef kaputte Laufanlagen auch zu meiner Zeit nicht etwa immer ausrangiert sondern reparieren lassen und für den Fall der Fälle sozusagen vorgehalten. Die waren dann beim Abbau natürlich überzählig.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#135

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 30.10.2009 21:09
von Bürger (gelöscht)
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Hallo zusammen,

Zu deiner Frage Bergmensch, 1979-1980 war Batalionssicherung. Das heißt das auch die 8 Kompanie sprich Roteshütte auf dem Brocken Dienst tat.
Na klar war es immer ein etwas längerer Weg von Sorge über Elend, Schierke und Brockenstraße nach oben.
Wir hatten ja vier Züge in der Kompanie also wurden die Züge pro Schicht auf die Abschnitte Abschnitt 5 : Vom Brocken bis kurz hinter den alten BT11 unterhalb Wurmberg.(kleiner Winterberg)
Abschnitt 6 : Unterhalb Wurmberg bis Kurz hinter Haus Wietfeld bei Elend.(Brunnenbach)
Abschnitt 7 : Haus Wiedfeld bis höhe Benneckenstein.(Jägerfleck)
Abschnitt 8 : höhe Benneckenstein bis Langenberg, Elsbach bei Ellrich.

Vom Brocken bis nach Ellrich am Zaun 1 entlang waren es 46 km. Bin sie im Winter mit Ski gelaufen und auch im Sommer K6 Kontrolle. War immer eine schöne Tur.

Übrigens schöne Karten haste da.
Stahlgestell im Eckerloch stammt von der Hundetrasse da gab es 14 Stück davon.
Wenn es noch Fragen gibt, immer her damit versuche sie zu beantworten.

Gruß Bürger


Harzwanderer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#136

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 31.10.2009 00:58
von Bergmensch (gelöscht)
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Hallo Leute,
ich bedanke mich mal wieder für die Beantwortung meiner Fragen. Mit dem HULA Stativ fiel mir auch erst beim schreiben ein.
Im Wald bin ich nicht drauf gekommen. Es steht auch unsichtbar von Straße und Schiene mitten im Wald.
Wer gerne die Karten ergänzen möchte kann dies gerne tun und dann hier einstellen vielleicht bekommen wir ja alle zusammen so was wie eine Komplette Grenzsicherungskarte zusammen. würde mich jedenfalls freuen.
Wie geht es (nur für die Unwissenden) Karte eifach auf den eigenen Rechner herunterladen und dann mit dem Fotobearbeitungsprogramm Paint (oder ein anderes) öffnen Werkzeug auswählen und betreffende Bezeichnungen eintragen.
Dann abspeichern und wieder ins Forum stellen. Man kann es auch ausdrucken mit der Hand einzeichnen wieder einscannen, abspeichern und ins Forum hochladen. Wer dazu Fragen hat? immer drauf los fragen.
Schönes Wochenende


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#137

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 31.10.2009 09:21
von tiroler (gelöscht)
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hallo bergmensch ,patriot ,grenzsoldat und alle anderen experten,

da habe ich noch eine frage an euch.
wenn der grenzverletzer arlarm auslöste,dann ist die
sk ausgerückt und hat unmittelbar an der vorderen linie
alles abgeriegelt.jetzt wurden die hunde reingelassen .
die hunde haben solange gesucht bis sie den gv hatten.
nun meine frage:"wurde richtung ddr auch abgeriegelt? "
oder gelang es so dem gv unerkannt die flucht abzubrechen ?

tiroler


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#138

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 31.10.2009 09:54
von Patriot (gelöscht)
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Wenn ein Signalfeld irgendwo ausgelöst hat, gab es feste Planspiele, was in der der möglichen Fluchtrichtung DDR->BRD im Verhältnis Weg und Zeit abzuriegeln ist. Das machte zunächst der in der Nähe befindliche Posten im absoluten Laufschritt oder eine herbei gerufene Kfz-Streife. Im Minutentakt wurden weitere Sicherungskräfte positioniert, um die mögliche Fluchtrichtung komplett dicht zu machen. Zwischenzeitlich kam auch meist schon der Bericht des Kontrollpostens, der an der technischen Auslösestelle eintraf und den oft erlösenden Bericht geben konnte und alles ging wieder auf seinen vorherigen Sicherungsplatz. ("Abbruch Maßnahme") Man muß sich vortsellen, vom runtergefallenem Ast über technischen Defekt wegen Witterungsunbilden bis hin zu einem Hirschsprung war alles möglich. Problematisch wäre es gewesen, wenn Spuren eines Angriff wie technische Übersteigemittel oder Spuern auf dem Kontrollstreifen etc. gefunden worden wären. Dann würde vorn weiter verdichtet und die Suche auch mit Hunden wäre hinter der Sperranlage durchgeführt worden ... bis man den Grenzverletzer auffindet oder eindeutig weiß, daß der Durchbruch erfolgreich gewesen ist. Das konnte auch Tage dauern bis die Handlungen abgeschlossen sind und ging sehr auf die Psyche der eingesetzten Kräfte vom Soldaten bis in extremen Lagen der handelnden Staabsoffiziere. Da ein Angriff BRD->DDR ebenfalls möglich war, wurde in diesem Fall bzw. auch dann, wenn ein Grenzverletzer es sich nochmal anders überlegte und in Richtung DDR zurück ging, im tiefen Hinterland die gleichen Abrieglungsmaßnahmen durchgeführt.

Spötter sprechen heute abwertend von einer Bio-Grenzsicherung damals, wenn sie mit den heutigen technischen Auffindemitteln von Wärmesuchgeraten, dem Einsatz von Infarot ff. bis hin zur Verchippung der Zielpersonen und ihrer Ausweise, Pässe oder Kfz-Kennzeichen oder noch verschärfter europaweit vergleichen. Die intelligente landesweite Erfassung des Bürgers vom seinerzeitigen System Monopol nur der Polizei bis hin zu den Landesämtern und einer Vielazhl von in Deutschland immer noch tätigen auch ausländischen Geheimdiensten und erst der europäischen Vernetzung nach den Lissabonner Verträgen mit GT der DDR vor 20 Jahren zu vergleichen ist mehr als lächerlich. Orwell lebt heute. Über das MfS kann ich nicht sprechen, aber auch da war eine Personenkennzahl und eine Kerblochkartei sicher Steinzeit gegen heutige Erfassungsmöglichkeiten, ist aber wieder ein anderes Thema. OK?


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#139

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 31.10.2009 09:58
von Rostocker | 7.733 Beiträge

Sicher wurde auch nach hinten abgesichert,am GSZ.Und wenn der Verdacht einer Grenzverletzung vorlag.Wurden auch die Grenzhelfer und die VP im Hinterland mobilisiert.


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#140

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 31.10.2009 10:05
von Patriot (gelöscht)
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So ist es. Wobei die Durchbruchsrichtung BRD -> DDR in den Fünfzigern noch gleichbedeutend war, ab 61 dann zunehmend ein Auslaufmodell, weil dann hinreichend bekannt nur noch die Grenzübergänge offen standen und wir hier nicht über Schleusungen der Geheimdienste sprechen, die durch das einfache Postenpaar sicher auch nicht aufzuhalten waren ..


zuletzt bearbeitet 31.10.2009 10:59 | nach oben springen



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