#81

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 16:46
von Patriot (gelöscht)
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Der Abschnitt III ging in der Battalionssicherung vom besagten Besenbinder bis zum Kruzifix, was rund eine Stunde Fußmarsch für eine Kontrollstreife am K-6 bedeutete. Die Entfernung von dieser Linie am Kolonnenweg bis zur Bachmitte der Ecker und somit Staatsgrenze waren zwischen 15 und 25 Minuten, wenn einer den Zaun überwunden und voll durchgerannt wäre. Fast vier Fünftel der Grenzverletzer wurden aber bereits von der Transportpolizei beginnend mit Kontrollen auf dem Magdeburger Hauptbahnhof und dann in den westwärts fahrenden Reichsbahnzügen Richtung Halberstadt und weiter Wernigerode bzw. Ilsenburg festgestellt. Ein weiterhin breit gespanntes Netz im Bereich des gesamten ca. 5km tiefen Sperrgebiets mit Freiwilligen Helfen der GT plus Volkspolizei an den Zugangsstraßen und auch den Grenzaufklärern war die nächste Sicherung, so daß nur wenige am Grenzzaun direkt vorn angekommen sind. Mit der Wiedereinführung der Kompaniesicherung in den Achtzigern wurde ja auch weggegangen von der Liniensicherung weiter in einer Tiefensicherung des Grenzvorfeldes. Somit ist der Schusswaffeneinsatz für mich Ausdruck ungenügender und lückenhafter Vorfeldsicherung. Der letzte Posten am Grenzzaun hatte nach dem Anruf "Halt! Grenzposten, stehenbleiben!" und unter Anwendung körperlicher Zwangmittel zunächst die Flucht zu verhindern. Blieb dies erfolglos hatte der Warnschuss und erst dann der gezielte Schuss in die Extremitäten zu erfolgen. Jeder mag sich die Frage stellen, ob er beim Klicken eines Maschinengewehrs noch weiterrennen mag oder die Hände hebt und sich sagt ich geh dann wegen §213 des DDR-Strafgesetzbuches in Haft aber riskiere nicht mein Leben.


zuletzt bearbeitet 28.10.2009 16:48 | nach oben springen

#82

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 16:54
von Alter_Fritz (gelöscht)
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[quote="tiroler"]zitat von patriot :@Bergmensch, zwischen Maitzenkopf und Zwieselskopf also Postenpunkt 124 und 141 befand sich aus Richtung Ilsetal kommend die sogenannte Hauptstoßrichtung möglicher Grenzverletzer, weiter dann westwärts runter ins Eckerntal.

Hallo Patriot,
es höhrt sich ja gut an, dass der Maitzenkopf und Zwieselkopf
Hauptstoßrichtung war.Wie ich mich erinnere,muß das an den Taubenklippen bzw.
Ahlsburg gewesen sein.
Sind denn wenigstens viele Grenzverletzer durchgekommen? Sind denn Zahlen
bekannt? Wann war dort der letzte geglückte Durchbruch ?


Ich lese immer nur Grenzverletzer. Woher kamen die denn? Von uns drüben etwa??


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#83

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 17:01
von Patriot (gelöscht)
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Bitte lesen ..


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#84

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 17:02
von wosch (gelöscht)
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Zitat von Patriot
Jeder mag sich die Frage stellen, ob er beim Klicken eines Maschinengewehrs noch weiterrennen mag oder die Hände hebt und sich sagt ich geh dann wegen §213 des DDR-Strafgesetzbuches in Haft aber riskiere nicht mein Leben.




;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

Du bist mir schon so´n "Patriot"


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#85

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 17:22
von tiroler (gelöscht)
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hallo patriot,

verstehe ich dich da richtig,
es wurde nur auf anruf geschossen ?
also konnte der grenzverletzer das risiko eingehen,
es wurde erst geschossen wenn der anruf "halt stehen bleiben" kam.
ohne anruf wurde also nicht geschossen.
ehrlich gesagt,davon bin ich nicht überzeugt.
wie war denn das in stapelburg ?
es wurde doch vor drei oder vier jahren ein ehem.
grenzer vor gericht gestellt . er soll einen
menschen aus bad harzburg erschossen haben.
wenn jemand bei anruf nicht stehen bleibt ,ist meiner
meinung nach der schußwaffengebrauch gerechtfertigt.
bin mir da aber nicht ganz sicher.
einen menschen erschießen ohne anruf ,ist ohne frage mord.

tiroler


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#86

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 18:04
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Also ich kenne das noch so,wenn ich meinen Postenplatz bezog (gehe nun davon aus,ich sei der Postenführer)wurde der Posten von mir eingewiesen.Das erfolgte so---Posten beobachtet westliches Vorfeld,linke Seite enlang der Sperranlage und eigenes Hinterland---Postenführer beobachtet westliches Vorfeld,rechte Seite entlang der Sperranlage und eigenes Hinterland,Luftraumbeobachtung zusammen.Bei auftauchen von Grenzverletzern ruft der Postenführer an---Halt Grenze--stehen bleiben---bei nicht befolgen gibt der Posten Warnschuß ab,sollte darauf nicht reagiert werden,kommt die Schußwaffe zum Einsatz.
Naja ist schon 35 Jahre her meine Dienstzeit,kann sein das sich in den Ausführungen einige Fehler eingeschlichen haben.


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#87

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 18:08
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Aber man stellt sich mal vor auf 500m Entfernung,bewaldetes Gebiet der Wind in den Bäumen.Da kann man rufen wie man will,das hört niemand.


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#88

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 18:17
von Patriot (gelöscht)
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@tiroler, richtig, so war auch die Schusswaffengebrauchsbestimmung http://www.chronik-der-mauer.de/index.ph...d/758863/page/1 und in der geltenden Dienstvorschrift 10/4 ff. dokumentiert. Sie wurde im Ausbildungsfach Handlungen des Grenzposten sowohl in den Grenzausbildungsregimentern, an den Unteroffiziersschulen und der Offiziershochschule der GT gelehrt. Das Grenzgesetz der DDR mit dem §27 habe ich unten links eingestellt, rechts mal zum Abgleich das UZwG mit den heute in der Bundesrepublik geltenden Paragrafen 11 http://bundesrecht.juris.de/uzwg/__11.html und auch 12 http://bundesrecht.juris.de/uzwg/__12.html


Zum von Dir angefragten tragischen Ereignis in Stapelburg vom 10.Juni 1976 ist bei http://www.grh-ev.org/ unter dem sechsten Frame links Bilanz usw. über den 2001 vom Landgericht Dessau verurteilten Stabsfeldwebel Erwin Gawol nachzulesen.

Angefügte Bilder:
zuletzt bearbeitet 28.10.2009 18:20 | nach oben springen

#89

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 18:44
von Thunderhorse | 4.008 Beiträge

Zitat von Patriot
@tiroler, richtig, so war auch die Schusswaffengebrauchsbestimmung http://www.chronik-der-mauer.de/index.ph...d/758863/page/1 und in der geltenden Dienstvorschrift 10/4 ff. dokumentiert. Sie wurde im Ausbildungsfach Handlungen des Grenzposten sowohl in den Grenzausbildungsregimentern, an den Unteroffiziersschulen und der Offiziershochschule der GT gelehrt. Das Grenzgesetz der DDR mit dem §27 habe ich unten links eingestellt, rechts mal zum Abgleich das UZwG mit den heute in der Bundesrepublik geltenden Paragrafen 11 http://bundesrecht.juris.de/uzwg/__11.html und auch 12 http://bundesrecht.juris.de/uzwg/__12.html
Zum von Dir angefragten tragischen Ereignis in Stapelburg vom 10.Juni 1976 ist bei http://www.grh-ev.org/ unter dem sechsten Frame links Bilanz usw. über den 2001 vom Landgericht Dessau verurteilten Stabsfeldwebel Erwin Gawol nachzulesen.



Immer wieder der Vergleich von "Äpfeln" mit "Birnen".
Zumal die Darstellung des UZwG unvollständig ist.

Eine Übersicht, was es so alles in der SBz/DDR von 1946 bis 1990 gab an Weisungen, Direktiven, DVs, Verordnungen, Gesetzen, etc., im Bezug auf die DGP; NVA-Kdo Grenze bzw. GT, gibts hier.
http://www.nva-forum.de/nva-board/index.php?showtopic=7686

Die Darstellung ist sicherlich nicht vollständig.

Die DV 10/4 galt für die Wachen, Posten und Streifen der NVA.
Innerhalb der DV 10/4 wurde bereits auf die DV 30/10, Ziffer 114 - 124 verwiesen.
Zitat:
Die Wachen und Grenzposten der Grenztruppen der NVA an der Staatsgrenze zu Westdeutschland und zu West Berlin haben in
Erweiterung der Bestimmungen die Schußwaffen bei der Grenzsicherung auf der Grundlage der Festlegungen der DV 30/10, Ziffer 114 - 124 anzuwenden.


Davor galt unter anderem die DV III/2 aus 1958.


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 28.10.2009 18:47 | nach oben springen

#90

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 18:49
von Patriot (gelöscht)
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Hatte ich doch bereits oben bei chronik-der-mauer.de schon eingestellt und ging in die Tiefe. Sicher, ein Vergleich ist immer eine Ansichtssache, aber womit soll man denn, wenn man möchte sonst besser vergleichen?


zuletzt bearbeitet 28.10.2009 18:50 | nach oben springen

#91

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 18:55
von Thunderhorse | 4.008 Beiträge

Zitat von Patriot
Hatte ich doch bereits oben bei chronik-der-mauer.de schon eingestellt und ging in die Tiefe. Sicher, ein Vergleich ist immer eine Ansichtssache, aber womit soll man denn, wenn man möchte sonst besser vergleichen?



Da vermisse ich den Hinweis auf die DV 30/10.

Bei DV 10/4 ff folgt für mich die DV 10/5 (das war damals die Bekleidungsvorschrift der NVA, oder sollte ich mich täsuchen?).


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 28.10.2009 18:56 | nach oben springen

#92

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 18:56
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Hallo Leute,es geht hier um den Grenzverlauf am Brocken. Die Anwendung der Schusswaffe bitte im
entsprechenden Thread diskutieren.



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#93

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 19:32
von EK89/1 | 832 Beiträge

Zitat von Bürger
Hallo zusammen,

Habe ja 1979-1980 in Sorge und somit auch auf dem Brocken gedient. Am Postenpunkt 009 das war die stelle wo die Bahn das letzte mal die Straße überquert bevor sie den Brockenbahnhof erreicht. Genau da habe ich sehr viele Schichten geschoben. Also wenn man von da mit den Gleisen nach unten ging, war zu meiner Zeit auf der Rechten Seite der Zaun (Streckmetall 3m hoch) und zwischen Zaun und Gleis befanden sich Hundelaufanlagen. 7-8 Hunde am Seil, von einer Länge pro Hund von 20-25m. Am Postenpunkt 011 bog die Grenzanlage nach Rechts ins Tal ab in Richtung Schierke.
Vom unteren Königsberger Weg zum Oberen Königsberger Weg befand sich ebenfalls eine Hundelaufanlage von etwa 10-15 Hunden. Den letzten, es war ein Deutscher Schäferhund nach oben habe ich im Winter immer abgebunden und mit zu meinem Postenplatz genommen. Er bekam von mir ein Päckchen Kompleckte Kekse welches er gierig verschlag. Und jeder der die Kekse kannte wusste, das sie aufquollen im Bauch. Also auch beim Hund, er war satt und Schlief und ich konnte meine Füße unter seinem Bauch schieben und sie Wärmen. Im übrigen war es immer eine willkommene und gute Sache für beide Seiten.
Eine gedeckte Kontrolle wurde vom Hund schon sehr früh bemerkt und der Hund hatte eine willkommene Abwechslung.
Ansonsten schließe ich mich in Bezug des Wetters meinen Vorrednern an.
Sehr schöne Schichten habe ich am Postenpunkt 001 – 004 verbracht ( BT 9 ) auf dem Brockenplatou . Im Winter wurde von den Fahrzeugen die Batterie ausgebaut und bei der Kommandantur abgestellt. Waren mal mit dem LO da, am nächsten morgen musten wir feststellen, dass große Eiszapfen von der Länge 2-3m vom Sendemast in unserem LO durch die Plane und Pritsche gerauscht waren und das Fahren unmöglich machten. So mussten alle eingesetzten Postenpaare warten bis ein Ersatzfahrzeug von unserer Kompanie vorhanden war.


Gruß Bürger


Servus Bürger
bei uns hies der PP 009 nur OK, also "Obere Kreuzung"
Die Eiszapfen kenn ich auch noch, dort durften wir im Winter keine Streife laufen.
Ich war immer gern auf dem BT Wurmbergschanze, da war immer was los, ob Winter oder Sommer.
Hundelaufanlagen gab es zu meiner Zeit nicht mehr. Am Gassentor Sandbringstr. Waren nur noch Reste zu sehen.
Von der OK zum Brocken KP war zu meiner Zeit GSZ, bis an die Mauer ran.
PP 011 müßte da der Goethebahnhof gewesen sein. An die numern von den PP kan ich mich nicht mehr entsinnen
wir hatten für alle Namen.


EK89/I
09/87-01/88 GAR5 Potsdam,GAK 7
01/88-04/89 7.GK "Lutz Meier" Schierke
zuletzt bearbeitet 28.10.2009 19:40 | nach oben springen

#94

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 19:45
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Hallo EK89/1

das glaube ich dir,das du gerne im BT am Wurmberg Dienst gemacht hast,war ja wie auf einer Promenade im westlichen Teil,ein
gehen und kommen.



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#95

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 19:47
von Bergmensch (gelöscht)
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Hi EK 89/1,
gab es zu deiner Zeit noch den Runden BT etwas abwärts in Richtung Kleiner Winterberg.
Wie lange stand der eigentlich noch? Nach der Grenzöffnung war der weg.
An diesen hatte Edelsude an seinen Film zwischen Elend und Sorge in den 70er Jahren gedreht.
Wer kennt den Film?
Kleine Anekdote dazu:
Bei den Filmaufnahmen fuhr der bei mir im Oldtimerzug der Harzquerbahn mit. Wir hatten die rückwärtigen Fensterklappen auf unserer Lok auf und Ede kam mit einen Kammeramann auf die Plattform und lugte in unseren Führerstand und fragte ob er hier mal drehen dürfte. Ich sagte ja, und fragte für welchen Sender dreht ihr für ARD oder ZDF. Na den ist fast das Gebiss rausgeflutscht.


zuletzt bearbeitet 28.10.2009 19:48 | nach oben springen

#96

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 20:05
von EK89/1 | 832 Beiträge

Servus Bergmensch
Der runde BT stand zu meiner Zeit noch. März 1989 bin ich weg und da stand der noch. Wir wollten auch mal hoch, aber die Altgedienten haben uns davor gewarnt, der war schon sehr baufällig, wir sind dan auch nicht hoch, waren nur
mal kucken.Der BT stand auf den Grenzabschnitt der GK Elend. Hinter dem BT am Wurmberg war die
TL zu Elend.
Sag mal wann ist eigentlich der NATOturm gefallen, weist du was darüber?


EK89/I
09/87-01/88 GAR5 Potsdam,GAK 7
01/88-04/89 7.GK "Lutz Meier" Schierke
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#97

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 20:20
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Hi Ek

ich hatte es dir schon mal vor langer Zeit geschrieben-am 22.8.1994 war der Turm Geschichte.
Gruss
Zermatt



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#98

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 20:25
von EK89/1 | 832 Beiträge

Danke Zermatt
Jetzt wo du das schreibst fällt es mir wieder ein, nichts für ungut.


EK89/I
09/87-01/88 GAR5 Potsdam,GAK 7
01/88-04/89 7.GK "Lutz Meier" Schierke
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#99

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 21:17
von Bergmensch (gelöscht)
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Hab ich sogar auf Video aufgezeichnet, vom Fernsehen, wie der fällt.
War aber ein bissel Spät dran mit der Aufnahmetaste so das es nur noch kurz zu sehen ist.
Ich weiß auch nicht wie das geht den zu Digitalisieren sonst hätte ich es mal gezeigt.


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#100

RE: Grenzverlauf am Brocken

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 28.10.2009 23:40
von suentaler | 1.923 Beiträge

Zitat von tiroler
.............
aber eine andere frage.bis an welche stelle ging der stapelburger bereich ?
war es der besenbinder oder der bahndamm ?
eigentlich interessiert mich ,wie weit ging der bereich von ilsenburg richtung stapelburg?
wo endete der bereich scharfenstein richtung ilsenburg ?

tiroler



Auf den beiden untenstehenden Karten habe ich den Grenzverlauf und die Trennlinien zu den Nachbarkompanien eingezeichnet.
Stand 1986-87 Kompaniesicherung.

Erstes Bild - Abschnitt Scharfenstein/Ilsenburg, Trennung am "Ringweg", etwa in der Mitte von der Wegstrecke Maitzenkopf (BT-11) und Kruzifix (dieses gehörte schon zu Scharfenstein)
Wie weit der Ilsenburger Abschnitt vorn an der Ecker ging, kann ich nicht beantworten, dort vor kamen wir Grenzer nicht.
Wir agierten nur zwischen den Zäunen.

Zweites Bild - Trennung Ilsenburg/Stapelburg (genauer gesagt war die Kompanie in Abbenrode)
Die Trennung war an der Jungbornkreuzung (Postenpunkt 25, das Tor Jungborn gehörte noch zum Ilsenburger Abschnitt)

Leider hat Google vor einiger Zeit diese Sat-Aufnahmen gegen eine Sat-Karte ersetzt, die im Winter gemacht wurde. Da ist das Gelände verschneit und Einzelheiten wie der Kolonnenweg kaum noch auszumachen.

Gruß
Suentaler

Angefügte Bilder:
[rot]Vielen Dank für die Sperrung.
Noch nicht einmal einen Grund konntet ihr angeben.
Andersdenkende mundtot machen - wie erbärmlich - selbst für euch ![/rot]
.
MfG Suentaler
.
[gruen]Leider kann ich nicht auf die mich erreichenden PN's antworten.
Man kann mich aber direkt unter suentaler@emailn.de anschreiben.[/gruen]
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