#41

RE: Putin verteidigt Hitler-Stalin Pakt als keine schlechte Idee!

in Themen vom Tage 13.05.2015 18:52
von utkieker | 2.916 Beiträge

Zitat von Grenzläufer im Beitrag #37
Die Hungerskatastrophe 1932/1933 in der Ukraine, verursacht durch eine menschenverachtende Politik Stalins, ist auch ein Thema, dass noch einer ausführlichen geschichtlichen Aufarbeitung benötigt.


Eigentlich sind die Umstände bekannt, die zur Hungerkatastrophe 1932/ 1933 geführt haben. Stalins Staatsdoktrin von der "Liquidierung des Kulakentums als Klasse" war verbunden mit einer bürokratischen Kommandowirtschaft.
"Obwohl die Bauern selbst am besten wußten, wann sie zu säen und zu ernten oder wie sie ein Pferd zu füttern hatten, mußten sie jetzt bei alledem eine Unzahl detaillierter Vorschriften beachten. Ihr Protest gegen das starre Reglement aber blieb wirkungslos. Je stärker der bäuerliche Widerstand war, um so mehr häuften sich die bürokratischen Eingriffe, so daß sich auf diese Weise ein regelrechter Teufelskreis herausbildete. Die kollektivierte Landwirtschaft war nur noch mit Hilfe eines ständig expandierenden Apparats in Gang zu halten, dessen finanzieller Unterhalt immer mehr Mittel verschlang, so daß sich die Produktionskosten ständig erhöhten. Dabei wurde der innere Leitungs- und Verwaltungsapparat der Kolchosen, zu dem Betriebsvorsitzende, Brigadiere, Wirtschsaftsleiter, Buchhalter, Rechnungsführer, Lagerverwalter, Wiegemeister, Sekretäre u. a. gehörten, von einem äußeren Apparat kontrolliert, der hierarchisch aufgebaut und nach dem Prinzip des bürokratischen Zentralismus organisiert war.
Ein solches bürokratisches Verwaltungssystem war nicht nur ungeheuer schwerfällig und kostspielig, es erstickte auch jede Eigeninitiative und erzog zu völliger Verantwortungslosigkeit, zumal die Kolchosbauern auch vom innerbetrieblichen Entscheidungsprozeß ausgeschlossen waren und den Anordnungen vom Staat eingesetzter Betriebsleiter Folge leisten mußten. Seit die Bauern eine aufgezwungene Arbeit verrichteten, wurden die Felder im Frühjahr und Herbst gewöhnlich so spät besät, daß sie oft nicht mehr abgeerntet werden konnten. Da die Zentralverwaltung nicht mit den vielfältigen landwirtschaftlichen Bedingungen vertraut war, kam es immer wieder zu Fehlanordnungen, die die lokalen Behörden jedoch nicht zu korrigieren wagten. "Wenn befohlen wird, am 1. Juli mit der Ernte zu beginnen, so wird dieser Befehl ausgeführt, auch wenn das Getreide noch grün ist und der Betriebsleiter überzeugt ist, daß das Korn nachher verdirbt."
[Otto Schiller Die Krise der sozialistischen Landwirtschaft in der Sowjetunion, Berlin 1933]

Zitat von Grenzläufer im Beitrag #37
Bewertung als Völkermord
Im Jahr 1953 verfasste der polnische Menschenrechtler Raphael Lemkin, der nach dem Zweiten Weltkrieg die UNO-Konvention gegen den Völkermord erarbeitet und den Begriff Genozid definiert hatte, einen detaillierten Bericht über den Holodomor. Er nennt darin die ukrainische Hungersnot „das klassische Beispiel eines sowjetischen Genozids“.[19] Nach Lemkin nutzte Stalin den Hunger gezielt, um den Widerstand der Bauern zu brechen. (....)


Vom Genozid zu quatschen ist hanebüchener Blödsinn, Stalin konnte den Ausgang der Ernte 1932 überhaupt nicht beeinflussen, um die daraus resultierende Hungersnot gezielt einzusetzen, denn die Wahrheit ist, daß die Hungersnot die ganze Sowjetunion betraf und kein spezielles ukrainisches Problem darstellte. Es war eine humanitäre Katastrophe an der die rigide Politik Stalins nicht schuldlos war, mit der Folge, daß die Repressionen verschärft wurden.
"In den Nordkaukasus und die Ukraine wurden Strafexpeditionen unternommen; die Sicherheitsorgane nahmen zahlreiche Verhaftungen, Aussiedlungen und Erschießungen vor; viele landwirtschaftliche Betriebe wurden hierbei regelrecht verwüstet. Um eine vermehrte Getreideerfassung zu erzwingen, bezog man den staatlichen Beschaffungsapparat sowie die lokalen Partei- und Staatsorgane in die Repressalien ein; in manchen Gebieten wurde die Hälfte der Parteimitglieder ausgeschlossen. Die sowjetische Führung ahndete nun jeden Widerstand gegen die staatlichen Requisitionen als "Kulakensabotage". Da es inzwischen aber keine Kulaken mehr gab, wurde der Begriff "Kulakendiener" auf alle diejenigen ausgedehnt, die die staatlichen Direktiven nicht aktiv unterstützten. In diesem Zusammenhang veranstaltete man sogenannte Schädlingsprozesse, in denen zahlreiche führende Spezialisten und Funktionäre der Sabotage der Lebensmittelversorgung beschuldigt wurden. Auf diese Weise versuchte die sowjetische Führung, Sündenböcke für die Fehlschläge der Kollektivierung zu finden und zugleich die wachsende Unzufriedenheit unter der Bevölkerung abzufangen."[Bol´sevik (1933) Nr. 1 - 2, S. 19.]

P.S. Bislang hast du @Grenzläufer, aber die Frage nach den ethnischen Säuberungen im 2. Weltkrieg geschickt umschifft.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#42

RE: Putin verteidigt Hitler-Stalin Pakt als keine schlechte Idee!

in Themen vom Tage 13.05.2015 19:20
von damals wars | 12.133 Beiträge

Zitat von Grenzläufer im Beitrag #39


Wir sprechen über planmäßige Massenmorde und Hubert faselt etwas von "toppen" und "Naturkatastrophen".



Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

http://de.wikipedia.org/wiki/Holodomor
Zitat:
"Die Bewertung der historischen Ereignisse ist umstritten. Im Kern der Debatte steht die Frage, ob die Hungersnot durch die Politik Stalins vorsätzlich verursacht wurde, um den Widerstand der Ukrainer zu brechen, oder ob die Ursachen in erster Linie in wetterbedingten Missernten und der Zwangskollektivierung zu finden sind, wie sie es auch in anderen Sowjetrepubliken zu jener Zeit gab."

Hat Stalin also das Wetter planmäßig beeinflusst?
Bring doch mal ein Beweis, Äußerungen von Hysterikern sind keine Beweise


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#43

RE: Putin verteidigt Hitler-Stalin Pakt als keine schlechte Idee!

in Themen vom Tage 13.05.2015 19:48
von Grenzläufer | 1.768 Beiträge

Man sollte sich schon mit der Geschichte des Massenmörders Stalin auseinandersetzen, bevor man seine
indoktrinierten Parolen von sich gibt. Informiert euch mal vor Ort.

Das National Museum The Memorial in Commemoration of Famines' Victims in Kiew besteht bereits seit 2009, also
weit vor dem Ukraine-Russland Konflikt.

>>>The most horrible humanitarian catastrophe of Ukraine of the XXth century was the starvation of 1932-1933, artificially created by Stalin's regime, that resulted into 3 million 941 thousand deaths. Taking into consideration 6 million 122 thousand unborn babies, Ukraine lost 10 million 63 thousand people (data of the M. V. Ptoukha Institute for Demography and Social Studies of the NAS of Ukraine). Having killed the innocent people by famine, the Bolshevik regime wanted to erase the memory about them as well. (...)<<<

http://memorialholodomors.org.ua/en


Ich war zweimal in der Ukraine und habe auch Freunde, die aus der Ukraine kommen, dort wohnen und deren Familien von der mörderisch geplanten Hungersnot betroffen waren. Es wurden gezielt aus der Ukraine Lebensmittel abtransportiert um die
Menschen dort verhungern zu lassen.

____________________________________________________________________________________

>>>Ukraine: Als Stalin die Menschen zu Kannibalen machte
Von Fanny Facsar
Erst aßen sie Baumblätter, dann Hunde und Katzen, einige wurden sogar zu Menschenfressern. Vor 70 Jahren peinigte Stalin die Ukraine mit einer Massen-Hungersnot. Millionen starben, doch der "Holodomor" war jahrzehntelang ein Tabu - bis jetzt. (...)<<<

http://www.spiegel.de/politik/ausland/uk...e-a-458006.html


>>>Geschichte "Holodomor"
22.11.13
Stalins brutalstes Mordwerkzeug war der Hunger
1932/33 starb ein Viertel der Landbevölkerung der Ukraine, weil das Sowjet-Regime die Nahrung konfiszierte. (...) <<<

http://www.welt.de/geschichte/zweiter-we...der-Hunger.html


zuletzt bearbeitet 13.05.2015 20:18 | nach oben springen

#44

RE: Putin verteidigt Hitler-Stalin Pakt als keine schlechte Idee!

in Themen vom Tage 13.05.2015 19:50
von Grenzläufer | 1.768 Beiträge

>>>Hunger in der Sowjetunion

In den Jahren 1932/33 ereignete sich in der Sowjetunion eine der größten humanitären Katastrophen des 20. Jahrhunderts. Sechs bis sieben Millionen Menschen wurden Opfer einer Hungersnot, über die damals nur wenig nach außen drang. Und auch heute ist sie außerhalb der Ukraine kaum im öffentlichen Bewusstsein vorhanden. Die Hungersnot war die Folge der Zerstörung der Landwirtschaft und des Dorfes durch die erzwungene Kollektivierung. Sie war zugleich die Bestrafung der bäuerlichen Bevölkerung für den Widerstand gegen die Kollektivierung der Landwirtschaft. Sie war ein Schlag gegen den ukrainischen Nationalismus. Sie sollte ein für allemal die bolschewistische Macht in den Dörfern etablieren, die bislang nur oberflächlich revolutioniert worden waren. Die Hungersnot war nicht zwangsläufig. Sie war nicht die Folge von Missernten oder Wetterkatastrophen. Sie wurde von der Stalinführung sehenden Auges in Kauf genommen und verschärft. Hilfsmaßnahmen für die hungernden Menschen auf den Dörfern wurden nicht nur nicht ergriffen, sie wurden verhindert und verboten. Statt die bäuerliche Bevölkerung mit einem Minimum an Nahrungsmitteln zu versorgen, wurden im Hungerwinter 1933 1,7 Millionen Tonnen Getreide exportiert. Das sollte gegenüber dem Ausland der Beweis dafür sein, dass es in der Sowjetunion keinen Hunger gab und dass die Gerüchte darüber nichts als antisowjetische Propaganda wären. Gehungert wurde 1932/33 in vielen Regionen der Sowjetunion. Aber nicht überall starben die Menschen hungers und nirgendwo in der Sowjetunion waren so viele Todesopfer zu beklagen wie in der Ukraine. Von den insgesamt sechs bis sieben Millionen Todesopfern starben 3 bis 3,5 Millionen Menschen in der Ukraine, etwa 1,7 Millionen in Kasachstan, weitere Hunderttausende im Nordkaukasus, an der Wolga und in Westsibirien. Während in der Ukraine und in der Russischen Föderation hauptsächlich die ländliche Bevölkerung in den Getreideanbaugebieten verhungerte, hatte das Hungersterben in Kasachstan andere Gründe. Die Enteignung und zwangsweise Ansiedlung der Nomaden in den Steppen Kasachstans brachte hier zuerst dem Vieh und dann den Menschen den Tod.

Ukraine: Vom Hunger zum Holodomor

Gehungert wurde in allen Getreideanbaugebieten, aber in der Ukraine war die Brutalität der Requirierungen und dadurch die Zahl der Opfer größer als anderswo. Dafür waren zwei Faktoren verantwortlich, die miteinander im Zusammenhang stehen. Erstens kam Stalin spätestens im Sommer 1932 zu der Überzeugung, dass es in der Ukraine einen nationalistisch motivierten Widerstand gegen die Getreiderequirierungen gäbe, der unbedingt gebrochen werden müsste, weil sonst die Gefahr bestünde, dass "wir die Ukraine verlieren können", wie Stalin an Kaganowitsch in einem Brief am 11. August 1932 schrieb. Die Kommunistische Partei der Ukraine sei voller "verrotteter Elemente" und voller "bewusster und unbewusster Anhänger von Petljura", dem ukrainischen nationalen Führer aus der Bürgerkriegszeit, die nur darauf warteten, sich mit Polen unter Piłsudski zu verbünden und gegen Moskau loszuschlagen. Ukrainischer Nationalismus war nach Stalins Einschätzung schuld an dem unzureichenden Getreideaufkommen und am Widerstand örtlicher und zentraler ukrainischer Behörden gegen den Ablieferungsplan für die Ernte 1932. Zweitens wurden daher in der Ukraine – und nur in der Ukraine – 1932/33 Maßnahmen ergriffen, die den Tatbestand des Genozids erfüllen, d. h. der gezielten Vernichtung bestimmter Bevölkerungsgruppen durch Hunger, in diesem Fall der ganz überwiegend ukrainischen Bauernschaft. Es handelte sich insbesondere um drei Maßnahmen: Als im November 1932 offensichtlich wurde, dass das Plansoll für Getreide unerfüllbar war, reagierte die Stalinführung statt mit Hilfsmaßnahmen mit bislang ungekannten Repressalien. Gegen Kolchosen, die mit der Getreideablieferung im Rückstand waren, wurden durch einen Beschluss des ZK der KP(b)U vom 18. November sogenannte Naturalienstrafen verhängt. Die Kolchosen mussten zusätzlich Fleisch in Höhe des 15fachen Satzes der Monatsnorm abliefern. In der Praxis führten die Naturalienstrafen dazu, dass die Requirierungskommandos häufig sämtliche Nahrungsmittel in den Dörfern einschließlich Rüben, Zwiebeln und getrockneter Pilze konfiszierten. Sie lieferten damit die Bauern dem sicheren Hungertod aus. Etwa 90 % der Kolchosen mussten mit Naturalienstrafen rechnen; nur etwa 10 % hatten ihr Getreideablieferungssoll erfüllt. Außerdem beschloss das ukrainische ZK die Einführung sogenannter Schwarzer Listen. Für die Dörfer auf den Schwarzen Listen bedeutete dies die vollständige Einstellung des gesamten Handels in den staatlichen und kooperativen Läden. Alle vorhandenen Waren wurden aus den Läden fortgeschafft. Über die Dörfer wurde also eine vollständige Blockade wie im Krieg verhängt. Schließlich, um alle Wege auf der Suche zum Überleben abzuschneiden, erging am 22. Januar 1933 mit der Unterschrift von Stalin und Molotow eine geheime Direktive an alle Partei- und Staatsorgane, die die Ukraine und den Nordkaukasus voneinander und von der übrigen Sowjetunion abriegeln ließ. Hunderttausende von hungrigen Dorfbewohnern auf Hamsterfahrt wurden verhaftet und in ihre Dörfer zurückgeschickt, manche wurden zu Lagerhaft verurteilt. Der Verkauf von Eisenbahnfahrkarten in der Ukraine wurde zeitweise eingestellt. Der Hunger war zum Terror und zur Vernichtung durch Hunger, zum Holodomor, geworden.

Das Tabu

Der letzte Akt des Verbrechens war das Verschweigen. Der Holodomor wurde zum Tabu, zum Nichtgeschehen. Es hatte keine Hungersnot gegeben. Niemand sprach darüber, niemand schrieb darüber. Kein Friedhof, keine Erinnerung, kein öffentliches Wort – ein halbes Jahrhundert lang. Sogar in geheimen Dokumenten der politischen Führung wurde der Hunger seit 1934 nicht mehr erwähnt. Die Stalinführung und ihre Nachfolger unterstellten, was nicht benannt wird, was keinen Namen hat, das hat es auch nicht gegeben. Und so ist es auch: Geschichte, Vergangenheit, das ist das, was man wahrnimmt. Wenn man etwas aber nicht wahrnimmt, dann gibt es das auch nicht. Allerdings ist ein halbes Jahrhundert nicht lang genug, um jede persönliche, private Erinnerung zu tilgen. Der Graben, der die Generationen trennt, ist noch nicht so tief, dass er nicht mehr überbrückt werden kann durch die Erzählungen der Überlebenden, der Zeugen, vielleicht nur halblaut weitergegeben an die Kinder, aus Angst vor dem Tabu. In vielen Familien und unter Freunden blieb jedenfalls das Wissen um das Grauen der Jahre 1932/33 erhalten. (....) <<<

http://www.bpb.de/internationales/europa...r-ukraine?p=all


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#45

RE: Putin verteidigt Hitler-Stalin Pakt als keine schlechte Idee!

in Themen vom Tage 13.05.2015 20:00
von Grenzläufer | 1.768 Beiträge

Todesopfer durch die planmäßig herbeigeführte Hungersnot in den Gebieten. Interessanterweise hungerten zu dieser Zeit
in den wenig weiter westlich liegenden Lemberg/Львів und Tarnopol/Тернопіль keine Menschen. Beide Städte gehörten
1932/1933 noch zu Polen und waren von den mörderischen Planspielen Stalins nicht betroffen.

Getreideexporte der Sowjetunion 1929 1,3 Millionen Tonnen, 1930 4,8 Millionen Tonnen, 1931 5,2 Millionen Tonnen,
1932 1,8 Millionen Tonnen und 1933 1,7 Millionen Tonnen Getreide. Exporte wohlgemerkt!






http://www.holodomorct.org/photos/politi...lodomor-map.jpg

>>>Only by understanding the genocides of the past, can we hope to prevent others from occurring in our lifetime. <<<
http://www.holodomorct.org/

_________________________________________________________________________________________

aus: Der Holodomor als Völkermord -Gerhard Simon
>>>Zugleich wurde der Export von Getreide aus der Sowjetunion, wenn auch in reduziertem Umfang fortgesetzt. 1931 hatte die Sowjetunion 5,2 Millionen Tonnen Getreide exportiert und im Hungerjahr 1933 waren es noch immer 1,7 Millionen (...)

Nach Berechnungen von Michael Ellman von der Amsterdam School of Economics, einem der führenden Experten zur Großen Hungersnot, hätte allein das exportierte Getreide ausgereicht, um 1,5 Millionen Menschen ein Jahr lang zu ernähren. Hätte die Stalin-Führung nationale und internationale Hilfsmaßnahmen zugelassen und den Getreideexport eingestellt, wäre es möglich gewesen, die gesamte Bevölkerung trotz der schlechten Ernteergebnisse zu ernähren, „wenn – so fügt Ellman hinzu - die Ernährung der gesamten Bevölkerung Stalins oberste Priorität gewesen wäre“. (Stalin, S. 679) Eben das war sie nicht.

Bisher war von der Hungersnot in den Getreide produzierenden Regionen der der Sowjetunion allgemein die Rede. Für die Ukraine und den mehrheitlich von Ukrainern bewohnten Kuban’ kamen nun weitere Verschärfungen hinzu, die den Hunger erst zum Holodomor, d. h. zum Terror durch Hunger, und zum Genozid machten.

Durch Beschluss des ukrainischen ZK vom 18. November 1932, den der von Stalin nach Char’kiv entsandte Molotov diktierte, wurden für die Bauern, die mit der Getreideablieferung im Rückstand waren, so genannte Naturalienstrafen eingeführt. „Es wird ein zusätzliches Fleischablieferungssoll in Höhe des 15fachen Satzes der Monatsnorm dieser Kolchose sowohl vom gemeinschaftlichen als auch vom individuellen Viehbestand der Kolchosbauern festgesetzt“. In der Praxis führten die Naturalienstrafen dazu, dass die Requirierungskommandos sämtliche Nahrungsmittel in den Dörfern konfiszierten, einschließlich Rüben, Zwiebeln, getrockneten Pilze und Trockenobst. Sie lieferten damit die Bauern dem sicheren Hungertod aus. Anwendung fanden diese Naturalienstrafen gegen etwa 90% der Kolchosen in der Ukraine, nur etwa 10% hatten ihr Getreideablieferungssoll erfüllt.

Außerdem wurden mit diesem Beschluss des ZK der KP(b)U so genannte Schwarze Listen eingeführt. Für die Dörfer auf den Schwarzen Listen bedeutete das „die sofortige Einstellung der Lieferung von Waren, die vollständige Einstellung des kooperativen und staatlichen Handels und das Fortschaffen aller vorhandenen Waren aus den Koop-Läden“. Damit wurde über viele Dörfer eine vollständige Blockade verhängt wie in einem Krieg, um die Bevölkerung auszuhungern.

Die Menschen nutzten seit alters die Möglichkeit, in Hungerjahren ihre Heimat zu verlassen und in zum Teil entfernten Gegenden auf Hamsterfahrten zu gehen. Auch im Winter 1932/33 suchten Hunderttausende insbesondere in Weißrussland und den angrenzenden Gebieten der RSFSR nach Nahrungsmitteln. Durch eine geheime Direktive vom 22. Januar 1933 – unterzeichnet von Stalin und Molotov – wurden die Ukraine und der Nordkaukasus von einander und von der übrigen Sowjetunion abgeriegelt. Hunderttausende wurden zwangsweise in ihre Dörfer zurückgeschickt. Der Verkauf von Eisenbahnfahrkarten in der Ukraine wurde zeitweise eingestellt. Alle diese genannten Maßnahmen galten nur für die Ukraine und den Nordkaukasus, nicht aber für die Hungergebiete an der Wolga und in Sibirien.

Wie lässt sich erklären, dass die Stalin-Führung mit gezielten Aktionen die Hungersnot in der Ukraine verschärfte und damit Millionen Menschen eben hier dem Hungertod auslieferte? Spätestens seit dem Sommer 1932 war Stalin zu der Überzeugung gekommen, dass der ukrainische Nationalismus Schuld an der unzureichenden Getreideaufbringung war, dass die Ukrainer also gezielt Widerstand gegen die Zentralmacht leisteten und dafür ein für allemal bestraft werden müssten. Am 11. August 1932 schrieb Stalin an Kaganovič, dass sich zahlreiche Rayonparteikomitees in der Ukraine gegen den Plan der Getreideablieferung ausgesprochen hätten und der Grund dafür sei, dass es in der KP der Ukraine zahlreiche „verrottete Elemente gibt, bewusste und unbewusste Anhänger von Petljura“, dem nationalen Führer aus der Bürgerkriegszeit, die nur darauf warteten, gegen Moskau loszuschlagen. „Wenn wir uns jetzt nicht daran machen, die Lage in der Ukraine in Ordnung zu bringen, dann können wir die Ukraine verlieren“. „In Ordnung gebracht“ wurde die Lage in der Ukraine durch den Hungerterror gegen das ukrainische Dorf und die gleichzeitigen umfassenden Säuberungen gegen die ukrainischen Nationalkommunisten und die nationale ukrainische Intelligenz.

Die Säuberungswelle in der Ukraine im Jahr 1933 war die umfassendste und blutigste, die bislang über die Sowjetunion hinweggegangen war. Sie traf die ukrainischen Schriftsteller und Künstler, Lehrer und Wissenschaftler sowie die untere und mittlere Führungsebene des Partei- und Sowjetapparats – die Liquidierung der obersten ukrainischen Führung verschob Stalin auf die Jahre 1937 bis 1939. Alle standen im Verdacht, für mehr Autonomie der Ukraine einzutreten und vielleicht sogar eine Lostrennung von der Sowjetunion anzustreben. Stalin hat in paranoider Weise die „Gefahr“ übertrieben, ganz aus der Luft gegriffen war sie nicht. In seinem politischen Weltbild gab es nur eine Antwort auf diese Bedrohung: die Vernichtung des Feindes. (....)<<<
http://www.osteuropa.lpb-bw.de/simon_hol...s_voelkerm.html


zuletzt bearbeitet 14.05.2015 16:13 | nach oben springen

#46

RE: Putin verteidigt Hitler-Stalin Pakt als keine schlechte Idee!

in Themen vom Tage 13.05.2015 20:18
von damals wars | 12.133 Beiträge

Wahrscheinlich regierte Stalin auch in der USA:
März 1935
Fortsetzung der seit Beginn der 30ger Jahre andauernden
Dürre im Mittleren Westen/USA, verheerende und
andauernde Sandstürme verwandeln viele Landstriche in
Wüsten.

http://www.wetterzentrale.de/cgi-bin/web...fig1.pl?read=93


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#47

RE: Putin verteidigt Hitler-Stalin Pakt als keine schlechte Idee!

in Themen vom Tage 13.05.2015 21:06
von Grenzläufer | 1.768 Beiträge

Noch eine interessante Information von meinem Freund Dmytro aus Krivoy Rog.

Die kommunistischen Parteifunktionäre jener Zeit (1932/1933) in der Ukraine waren Kosior, Chubar und Postyshev.
Postyshev wurde in den 1930er Jahren der "Henker der Ukraine" genannt.

Alle drei Personen wurden 1939 wegen "wegen Diversion, Verschwörung und Abweichung vom Leninismus" verurteilt und
liqudiert. Stalin konnte keine Zeugen gebrauchen.



Stanislav Vikentyevich Kosior
>>>He was General Secretary of the Ukrainian Communist Party, deputy prime minister of the USSR and member of the Politburo of the Communist Party of the Soviet Union (CPSU). He is considered one of the principal architects of the Ukrainian famine of 1932 to 1933, known as the Holodomor in Ukraine. He was executed during the Great Purge.<<<
http://en.wikipedia.org/wiki/Stanislav_Kosior



>>>Vlas Yakovlevich Chubar (Ukrainian: Влас Якович Чубар; Russian: Вла́с Я́ковлевич Чуба́рь) (22 February [O.S. 10 February] 1891 - 26 February 1939) was a Ukrainian Bolshevik revolutionary and a Soviet politician and one of the organizers of the 1932-33 famine in Ukraine.<<<
http://en.wikipedia.org/wiki/Vlas_Chubar



>>>Pavel Petrovich Postyshev (Russian: Па́вел Петро́вич По́стышев) (18 September [O.S. 6 September] 1887 – 26 February 1939) was a Soviet politician. He is considered to be one of the principal architects of the man-made famine of 1932–33, or Holodomor.<<<
http://en.wikipedia.org/wiki/Pavel_Postyshev






>>>Every November Ukrainians around the world pay homage to the millions of victims of the 1932-1933 Holodomor, a man-made genocidal famine that took place in Ukraine, imposed by Soviet dictator Joseph Stalin and his cronies. Eight decades later, Ukraine is again facing a Kremlin foe that is employing many of the same tactics used in Ukraine in the 1930s. (...)<<<
http://www.homin.ca/news.php/news/14434/group/27




zuletzt bearbeitet 14.05.2015 08:33 | nach oben springen

#48

RE: Putin verteidigt Hitler-Stalin Pakt als keine schlechte Idee!

in Themen vom Tage 14.05.2015 21:16
von utkieker | 2.916 Beiträge

Der Hungertod 1932/ 33 in weiten Teilen der Sowjetunion hielt sich weder an Konfession noch an ethnischer Zugehörigkeit. Der Genozid Vorwurf behauptet das ausschließlich ethnische Ukrainer vom Hungertod betroffen waren und leugnet die Tatsache, daß Russen genauso betroffen waren wie Ukrainer und kaukasische Minderheiten. All das macht das Geschehen nicht besser, ich halte nur nichts davon den millionenfachen Tod nationalistisch zu instrumentalisieren.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
Georg und Fritze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#49

RE: Putin verteidigt Hitler-Stalin Pakt als keine schlechte Idee!

in Themen vom Tage 15.05.2015 10:29
von Grenzläufer | 1.768 Beiträge

Wer instrumentalisiert hier nationalistisch? Eine hanebüchene Behauptung.
Man verkauft Getreide und lässt die eigene Bevölkerung durch Abtransport von Lebensmittel zugrunde gehen.

"millionfacher Tod?"....

Es war ein geplanter millionenfacher Mord. @utkieker


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#50

RE: Putin verteidigt Hitler-Stalin Pakt als keine schlechte Idee!

in Themen vom Tage 15.05.2015 20:29
von Georg | 1.004 Beiträge

Was hat der Hitler-Stalin Pakt mit Hungersnöten zu tun?

In den fraglichen Jahren gab es es Hungersnöte, sehr bittere, auch in den USA. Darüber wird nur wenig berichtet und geschrieben. Etwas findet man jedoch schon und ohne große Mühen. Allein die Bevölkerungszahlen in den USA, der benannten Jahre 1932 bis 1939, lassen mehrere Millionen
Menschen verschwinden, deren Ursache der Hunger sein kann.


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#51

RE: Putin verteidigt Hitler-Stalin Pakt als keine schlechte Idee!

in Themen vom Tage 15.05.2015 22:08
von Galaxy (gelöscht)
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Bei allem für und wieder kann man mit fug und recht sagen die mär von der ruhmreichen friedliebenden Sowjetunion den Erbauern des Kommunismus gibg es nicht. Stalin war ein eiskalter berechnender Despot der jeden Zweifel an seiner Person und seiner politischen Ziele mit allen kosequenzen bekämpfte.Von daher war er Adolf Hitler sehr ähnlich.


Grenzläufer und matloh haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#52

RE: Putin verteidigt Hitler-Stalin Pakt als keine schlechte Idee!

in Themen vom Tage 15.05.2015 22:13
von 94 | 10.792 Beiträge

Beide verloren auch unter ähnlichen Umständen jeweils eine ihnen sehr nahe stehende Person fast zur gleichen Zeit: 9.11.32 ./. 18.9.31


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#53

RE: Putin verteidigt Hitler-Stalin Pakt als keine schlechte Idee!

in Themen vom Tage 15.05.2015 22:18
von Galaxy (gelöscht)
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Zitat von Georg im Beitrag #50
Was hat der Hitler-Stalin Pakt mit Hungersnöten zu tun?

In den fraglichen Jahren gab es es Hungersnöte, sehr bittere, auch in den USA. Darüber wird nur wenig berichtet und geschrieben. Etwas findet man jedoch schon und ohne große Mühen. Allein die Bevölkerungszahlen in den USA, der benannten Jahre 1932 bis 1939, lassen mehrere Millionen
Menschen verschwinden, deren Ursache der Hunger sein kann.

stell doch bitte mal den Beweis mit Quellenangabe hier rein !


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#54

RE: Putin verteidigt Hitler-Stalin Pakt als keine schlechte Idee!

in Themen vom Tage 15.05.2015 23:19
von eisenringtheo | 9.165 Beiträge

Zitat von Galaxy im Beitrag #53
Zitat von Georg im Beitrag #50
Was hat der Hitler-Stalin Pakt mit Hungersnöten zu tun?

In den fraglichen Jahren gab es es Hungersnöte, sehr bittere, auch in den USA. Darüber wird nur wenig berichtet und geschrieben. Etwas findet man jedoch schon und ohne große Mühen. Allein die Bevölkerungszahlen in den USA, der benannten Jahre 1932 bis 1939, lassen mehrere Millionen
Menschen verschwinden, deren Ursache der Hunger sein kann.

stell doch bitte mal den Beweis mit Quellenangabe hier rein !

Das ist eine Schätzung, aufgrund des Bevölkerungswachstums in den dreissiger Jahren des letzten Jahrhunderts
https://www.google.com/fusiontables/Data...25439#rows:id=1
http://www.infowars.com/researcher-famin...eat-depression/
Wenn man den ersten Link nimmt und die Jahre zwischen 1930 und 1942 betrachtet, kommt man wohl auf ein Manko von etwa sieben Millionen, wenn man die These aufstellt, ohne die grosse Depression hätte sich das Bevölkerungswachstum ähnlich gleichmässig entwickelt wie vor 1930 und nach 1942.
Theo


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#55

RE: Putin verteidigt Hitler-Stalin Pakt als keine schlechte Idee!

in Themen vom Tage 16.05.2015 11:50
von Freienhagener | 3.856 Beiträge

In der sozialistischen Schule hat man uns zurecht erklärt, wie in den USA damals Lebensmittelüberproduktion vernichtet wurde.
Im Lehrbuch war ein Foto, das zeigt, wie Milch massenweseise weggegossen wurde.

Die hatten eher ein Problem mit dem Schnapsverbot. Das Problem hatten Russen nie.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#56

RE: Putin verteidigt Hitler-Stalin Pakt als keine schlechte Idee!

in Themen vom Tage 22.05.2015 09:56
von Gert | 12.354 Beiträge

ein wesentlicher Teil des Hitler Stalinpaktes war die Aufteilung der osteuropäischen Staaten in Einflusssphären. Bekanntlich kamen dabei die 3 baltischen Staaten unter die Fittiche der Gulagverwalter.
Nun lese ich heute Morgen in der RP Düsseldorf. Die Angst vor den Russen in diesen Staaten soll so schlimm sein, dass viele Bürger einen vollgetankten und mit Fluchtgepäck beladenen Wagen vor der Tür stehen haben für den Fall X. Tolle Stimmung die Putin da in der Nachbarschaft verbreitet


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#57

RE: Putin verteidigt Hitler-Stalin Pakt als keine schlechte Idee!

in Themen vom Tage 22.05.2015 10:23
von eisenringtheo | 9.165 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #56
ein wesentlicher Teil des Hitler Stalinpaktes war die Aufteilung der osteuropäischen Staaten in Einflusssphären. Bekanntlich kamen dabei die 3 baltischen Staaten unter die Fittiche der Gulagverwalter.
Nun lese ich heute Morgen in der RP Düsseldorf. Die Angst vor den Russen in diesen Staaten soll so schlimm sein, dass viele Bürger einen vollgetankten und mit Fluchtgepäck beladenen Wagen vor der Tür stehen haben für den Fall X. Tolle Stimmung die Putin da in der Nachbarschaft verbreitet

Wundert dich das? In den estnischen Staaten gibt es starke russische Minderheiten, die aber nicht gleichmässig verteilt sind. Zum Beispiel Estland:

Wer da ganz im Nordosten wohnt und nicht russischer Abstammung ist, achtet schon darauf, ob eventuell grüne Männchen auftauchen könnten und sorgt vor, dass er nicht mitten in einem Gefecht steckenbleibt...
Theo


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#58

RE: Putin verteidigt Hitler-Stalin Pakt als keine schlechte Idee!

in Themen vom Tage 22.05.2015 11:18
von passport | 2.628 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #56
ein wesentlicher Teil des Hitler Stalinpaktes war die Aufteilung der osteuropäischen Staaten in Einflusssphären. Bekanntlich kamen dabei die 3 baltischen Staaten unter die Fittiche der Gulagverwalter.
Nun lese ich heute Morgen in der RP Düsseldorf. Die Angst vor den Russen in diesen Staaten soll so schlimm sein, dass viele Bürger einen vollgetankten und mit Fluchtgepäck beladenen Wagen vor der Tür stehen haben für den Fall X. Tolle Stimmung die Putin da in der Nachbarschaft verbreitet




Tja @Gert , das sind doch wohl die Regierungen der USA, EU und des Baltikums die diesen Unsinn herbeifaseln. Mir sind keine Äusserungen von Putin bekannt das er irgendwelche territorialen Ansprüche an diese Länder stellt. Aber die Panikmache durch die Regierungen von Lettland, Estland und Litauen könnten ja ein paar Mio EURO,s locker machen als "Wirtschafthilfe".



passport


zuletzt bearbeitet 22.05.2015 11:19 | nach oben springen

#59

RE: Putin verteidigt Hitler-Stalin Pakt als keine schlechte Idee!

in Themen vom Tage 22.05.2015 11:31
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #58
Zitat von Gert im Beitrag #56
ein wesentlicher Teil des Hitler Stalinpaktes war die Aufteilung der osteuropäischen Staaten in Einflusssphären. Bekanntlich kamen dabei die 3 baltischen Staaten unter die Fittiche der Gulagverwalter.
Nun lese ich heute Morgen in der RP Düsseldorf. Die Angst vor den Russen in diesen Staaten soll so schlimm sein, dass viele Bürger einen vollgetankten und mit Fluchtgepäck beladenen Wagen vor der Tür stehen haben für den Fall X. Tolle Stimmung die Putin da in der Nachbarschaft verbreitet




Tja @Gert , das sind doch wohl die Regierungen der USA, EU und des Baltikums die diesen Unsinn herbeifaseln. Mir sind keine Äusserungen von Putin bekannt das er irgendwelche territorialen Ansprüche an diese Länder stellt. Aber die Panikmache durch die Regierungen von Lettland, Estland und Litauen könnten ja ein paar Mio EURO,s locker machen als "Wirtschafthilfe".



passport



Ich glaube,diese berechtigte Angst,werden wohl viele Russen die im Grenznahen Raum wohnen auch haben. Grund: Das näher heranrücken der Nato an Russlands Grenzen


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#60

RE: Putin verteidigt Hitler-Stalin Pakt als keine schlechte Idee!

in Themen vom Tage 22.05.2015 11:54
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #59



Ich glaube,diese berechtigte Angst,werden wohl viele Russen die im Grenznahen Raum wohnen auch haben. Grund: Das näher heranrücken der Nato an Russlands Grenzen




Jo Jürgen, die Russen haben Angst vor der Nato und das mit ihrem starkem russischen Selbstbewusstsein nach dem Motto wir sind die Größten und Schönsten. Wahrscheinlich glauben sie auch an den Weihnachtsmann, ach ne der heisst ja bei ihnen "Väterchen Frost"


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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