#41

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 18.05.2015 13:58
von Vierkrug (gelöscht)
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Die NHL hat so ihre Eigenarten, aber man muß Spiele in der NHL mal Live miterlebt haben. Ich hatte das große Glück in der Saison 1995/96 ein Großteil der Heimspiele der Colorado Avalanche (Avs) im Pepsi Center von Denver erleben zu dürfen. Der Saison, wo die Avs den Stanley-Cup u.a. mit Joe Sakic, Patrick Roy ( Rückennummer 33 ), Peter Forsberg (Rückennummer 21), Alexei Gussarew und Valeri Kamenski gewannen. Das handsignierte Trikot von Peter Forsberg mit der nicht mehr vergebenen Rückennummer 21 hat heute seinen Ehrenplatz bei meinem Sohn, wie auch ein Puck aus dem letztem Heimplayoffspiel zum Cupgewinn. Der legendäre Torhüter Patrick Roy, einer der besten Goalies der Welt, ist heute der Chetrainer der Avs und wurde 2006 in die Hockey Hall of Fame aufgenommen.
Nach dem Stanley-Cup- Gewinn, wurden Gussarew, Kamenski und Forsberg in den Triple Gold Club aufgenommen, d.h. sie waren bereits Olympiasieger, Weltmeister und nun auch Stanley-Cup-Gewinner.
War eine schöne Zeit in Denver, einer sportverrückten Stadt am Fuße der Rocky Mountains. Für die Soap-Serie "Denver-Clan" mußte nur die schöne Silhouette von Denver herhalten.
An den Wochenenden oft in den Rockys zum Wandern unterwegs gewesen - besonders beeindruckend, schön und erlebnisreich zur Zeit des Indian Summer.

Vierkrug


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zuletzt bearbeitet 18.05.2015 14:02 | nach oben springen

#42

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 18.05.2015 14:42
von GeMi | 556 Beiträge

Hallo,

mal OT zum Thema. Es passt zum Eishockey und wie wir die russischen Soldaten in der Öffentlichkeit der DDR wahrgenommen haben.
Irgendwann Ende der 60er oder Anfang 1970 hat in Leuna ein Eishockeyspiel mit einer russischen Klubmannschaft stattgefunden. Es muss wohl Torpedo Moskau gewesen sein, denn ein Pokal stand jahrelang in unserem Aufenthaltsraum herum. Der Gegner war Dynamo Berlin? Egal, das Stadion war fest in russischer Hand. Da standen nun die jungen Soldaten der Garnison Merseburg mit ihren Filzmänteln und leuchtenden Augen und trauten sich kaum zu jubeln.
Nach dem Abfiff kam sofort der Befehl zum Abmarsch. Man konnte in den Gesichtern die Freude ablesen, mal die Kaserne von aussen zu erleben.
Es war für uns ziemlich bedrückend.
Nun, das Spiel ist Geschichte, den Leuna-Eishockey gibt es nicht mehr und das Eisstadion wurde zur Wende stillgelegt.
In Sachsen-Anhalt gibt es leider nur 1 Profiteam - Saale Bulls, Halle/Saale (früher Aufbau Halle). Denen gönne ich es aber gar nicht.

Lieber Herrgott lass es Eishallen vom Himmel regnen.


Die Menschheit besteht aus einigen wenigen Vorläufern, sehr vielen Mitläufern und einer unübersehbaren Zahl von Nachläufern.

Jean Cocteau
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#43

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 18.05.2015 14:44
von turtle | 6.961 Beiträge

Zitat von thomas 48 im Beitrag #37
In meiner Schulzeit haben alle Schulen große Laufwettbewerbe gehabt.
Ein Klassenkamerad hatte jeden Lauf gewonnen. Wenn er in einen Sportverein gegangen wäre, wäre er irgendwann DDR - Meister geworden.
Er war aber streng katholisch und in einer kirchlichen Jugendgruppe!!


Sehe ich das so richtig ,er wollte Sport und Politik trennen ,und ist daher keinen DDR Sportverein beigetreten ? Ein Verbot für Christen in DDR Sportvereinen ist mir nicht bekannt.


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#44

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 18.05.2015 14:45
von Harsberg | 3.248 Beiträge

Zitat
Für die Klatsche bei Olympia in Sotschi haben sich die Russen eindrucksvoll bei der darauffolgenden WM revanchiert und den WM-Titel in Minsk geholt. Damals bekam Canada seinen Dämpfer und schied zeitig aus.



Das kommt davon wenn man sich in der Materie nicht auskennt


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
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#45

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 18.05.2015 15:13
von turtle | 6.961 Beiträge

Etwas Kurioses für den DDR Eishockeysport. Größter Erfolg war die Bronzemedaille bei der EM 1966.Das wurde erst 1999 geklärt und die Medaillen wurden nachträglich vergeben.33 Jahre später ! ! !


zuletzt bearbeitet 18.05.2015 15:15 | nach oben springen

#46

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 18.05.2015 15:17
von Alfred | 6.854 Beiträge

Zitat von thomas 48 im Beitrag #37
In meiner Schulzeit haben alle Schulen große Laufwettbewerbe gehabt.
Ein Klassenkamerad hatte jeden Lauf gewonnen. Wenn er in einen Sportverein gegangen wäre, wäre er irgendwann DDR - Meister geworden.
Er war aber streng katholisch und in einer kirchlichen Jugendgruppe!!



Vom Eintritt in einen Sportverein bis zum DDR - Meister ist aber ein weiter Weg. Ich würde mich da nicht festlegen.


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#47

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 18.05.2015 15:24
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von turtle im Beitrag #45
Etwas Kurioses für den DDR Eishockeysport. Größter Erfolg war die Bronzemedaille bei der EM 1966.Das wurde erst 1999 geklärt und die Medaillen wurden nachträglich vergeben.33 Jahre später ! ! !


@turtle - diese Kuriosität wurde bereits ein paar Beiträge zuvor (Beitrag # 19) erwähnt.

@Harsberg - hier noch einmal die WM 2014 nach den Olympischen Spielen in Sotschi

Eishockey-WM 2014, Finalrunden:

Viertelfinale:
Donnerstag, 22.05.2014 Ergebnis
15.00 Uhr USA - Tschechien 3:4 (1:1, 0:3, 2:0)
16.00 Uhr Russland - Frankreich 3:0 (1:0,1:0,1:0)
19.00 Uhr Kanada - Finnland 2:3 (0:1, 2:0, 0:2)
20.00 Uhr Schweden - Weißrussland 3:2 (1:0, 1:2, 1:0)


Halbfinale:
Samstag, 24.05.2014 Ergebnis
13:45 Uhr Schweden - Russland 1:3 (1:2, 0:1, 0:0)
17.45 Uhr Finnland - Tschechien 3:0 (1:0, 1:0, 1:0)


Spiel um Bronze:
Sonntag, 25.05.2014 Ergebnis
15:30 Uhr Schweden - Tschechien 3:0 (2:0, 0:0, 1:0)

Finale:
Sonntag, 25.05.2014 Ergebnis
20.00 Uhr Russland - Finnland 5:2 (1:1, 3:2, 2:0)


zuletzt bearbeitet 18.05.2015 15:30 | nach oben springen

#48

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 18.05.2015 15:26
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von turtle im Beitrag #43
Zitat von thomas 48 im Beitrag #37
In meiner Schulzeit haben alle Schulen große Laufwettbewerbe gehabt.
Ein Klassenkamerad hatte jeden Lauf gewonnen. Wenn er in einen Sportverein gegangen wäre, wäre er irgendwann DDR - Meister geworden.
Er war aber streng katholisch und in einer kirchlichen Jugendgruppe!!


Sehe ich das so richtig ,er wollte Sport und Politik trennen ,und ist daher keinen DDR Sportverein beigetreten ? Ein Verbot für Christen in DDR Sportvereinen ist mir nicht bekannt.


Mir auch nicht !!!


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#49

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 18.05.2015 16:01
von Vierkrug (gelöscht)
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Letzter Beitrag meinerseits zur kleinen schwarzen Scheibe. Mein persönlicher Bezug zum Eishockey begann, nach dem ich im Fernsehen die ersten Übertragungen von Eishockeyspielen gesehen habe. Das Nacheifern solcher Eishockey-Legenden, wie Anatoli Firsow war dann Programm. Man holte sich die Schlittschuhe aus dem Keller und entwendete Vaters Wanderstock zum Gebrauch als Kelle und schon ging es auf die überschwemmten und zugefrorenen Wiesen bei Bahlendorf und Gothmann. Wenn man Glück hatte, dann konnte man schon die Kufen hinter dem Sägewerk Dührkop anleiern und die Lederiemen als zusätzlichen Halt schnüren und dann ging es auch bis Einbruch der Dunkelheit los.
Nach Hause kam man mit gefrorenen Klamotten, die man gleich an den Küchenherd zum Trocknen hing. Wenn man Pech hatte, dann fehlte der Absatz an diesem oder jenem Schnürstiefel, den man versuchte zu verstecken, damit es die Eltern nicht mitbekamen. Der Vater eines Schulfreundes war Schuster und man versuchte die Reparatur auf diesem Weg zu bewerkstelligen, was auch in der Regel klappte. So kam ich damals zum Eishockey und bin dieser Sportart bis heute treu geblieben.
Es gab auch Momente, die einen mächtig mitgenommen haben und auch der damaligen Situation im "Kaltem Krieg" geschuldet waren. Dabei denke ich noch an das "Miracle on Ice" - die 4:3 Niederlage der hochfavorisierten Sbornaja gegen die USA bei den Olympischen Spielen von 1980.
Man hat wie ein geprügelter Hund mitgelitten, wie Valeri Charlamow, Wlademir Petrow und Boris Michailow ihre größte Niederlage in Kauf nehmen mußten.
Lang, lang ist es her.
Wenn ich die Bewegungsarmut und Lahmarschigkeit großer Teile der heutigen Generationen sehe, da reicht auch 1 x die Woche Sport nicht aus, um die Pfunde abzubauen.

Vierkrug


zuletzt bearbeitet 18.05.2015 17:22 | nach oben springen

#50

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 18.05.2015 16:14
von eisenringtheo | 9.183 Beiträge

Eine Auswirkung des Sozialismus war, dass es keine Berufssportler gab. Da der olympische Gedanke und die angeschlossenen Sportverbände den Amateursport bis MItte der 70er Jahre hochhielten, war der Ostblock im Sport übermächtig. Ein ganz besonderer Genuss waren die Eishockeyspiele der "Erzrivalen" UdSSR gegen die CSSR. Da die UdSSR nur schon wegen ihrer Grösse ein breiteres und besseres Kader aufbieten konnte, waren die Eishockeymatches sehr speziell: Sie konnten extrem lange dauern. Um physisch nicht unterzugehen, schossen die CSSR Verteidiger bei jeder Gelegenheit den Puck Richtung gegnerische Torline. Die Folge waren unzählige Icings; bei den Unterbrüchen konnten alle etwas durchatmen (langsamer Spielerwechsel, langsame Aufstellung, fehlerhaftes Bully, so dass es wiederholt werden musste). So wurden aus den 20 Minuten eines Drittels manchmal fast eine Stunde.Und das Spiel konnte über drei Stunden gehen...
Heute zieht diese Strategie nicht mehr: Beim Icing darf man nicht mehr wechseln.
Theo


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#51

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 18.05.2015 16:27
von vs1400 | 2.397 Beiträge

ich hab kurz im "Sport-Almanach" von 1962 nachgeblättert, schaut es euch selber an ...















gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#52

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 18.05.2015 19:03
von Gelöschtes Mitglied
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@Theo, Deine Aussage in der DDR gab es keine Berufssportler, das ist die ofizielle Darstellung. Da kommen mir allerdings Zweifel!
Nimm mal die Trainigszentren des ASK, kannste aber auch beiseite legen.
Ich nenne mal "Turtels" Lieblingsklub, den 1.FC Lokomotive Leipzig.
Die Spieler hatten einen Arbeitsvertrag vom Reichsbahnausbesserungswerk Leipzig/Engelsdorf in der Tasche, kannten Betrieb nur vom sehen.
Das dürfte bei den Chemikern, Turbinen und Energetikern/Dynamos ähnlich gewesen sein.
Micha


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zuletzt bearbeitet 18.05.2015 19:12 | nach oben springen

#53

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 18.05.2015 20:01
von turtle | 6.961 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #52
@Theo, Deine Aussage in der DDR gab es keine Berufssportler, das ist die ofizielle Darstellung. Da kommen mir allerdings Zweifel!
Nimm mal die Trainigszentren des ASK, kannste aber auch beiseite legen.
Ich nenne mal "Turtels" Lieblingsklub, den 1.FC Lokomotive Leipzig.
Die Spieler hatten einen Arbeitsvertrag vom Reichsbahnausbesserungswerk Leipzig/Engelsdorf in der Tasche, kannten Betrieb nur vom sehen.
Das dürfte bei den Chemikern, Turbinen und Energetikern/Dynamos ähnlich gewesen sein.
Micha



Ja logisch war das so .Woher soll gewünschte Leistung kommen ? Vom nach Feierabend müde und kaputt trainieren? Die DHfK vermisse ich in der Aufzählung. Polizei, Zoll oder Bundeswehr sind auch heute noch sehr beliebt um Sport auszuüben. Reine Amateure hätten nie eine Chance gehabt im internationalen Maßstab mitzuhalten.


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#54

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 18.05.2015 20:06
von eisenringtheo | 9.183 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #52
@Theo, Deine Aussage in der DDR gab es keine Berufssportler, das ist die ofizielle Darstellung. Da kommen mir allerdings Zweifel!
Nimm mal die Trainigszentren des ASK, kannste aber auch beiseite legen.
Ich nenne mal "Turtels" Lieblingsklub, den 1.FC Lokomotive Leipzig.
Die Spieler hatten einen Arbeitsvertrag vom Reichsbahnausbesserungswerk Leipzig/Engelsdorf in der Tasche, kannten Betrieb nur vom sehen.
Das dürfte bei den Chemikern, Turbinen und Energetikern/Dynamos ähnlich gewesen sein.
Micha


Die galten als Amateure, weil sie ihr Einkommen nicht von einem kommerziellen Sportbetrieb oder aus Werbeverträgen erhielten (Fussball AG, Holyday-on-Ice-Show, Eishockey-Franchising, Rasiererwerbung à la Klopp usw.). Derartige kapitalistische, auf den Gewinn von Aktionären angelegte Strukturen, gab es im Sozialismus nicht.
Im Westen wurde der Amateursport in Schulen, in der Armee (Sportsoldaten) oder anderen Staatsbetrieben (Post, Bahn) betrieben. Erfolgreiche westliche Amateure z.B. mit Weltmeister- oder Olympiatitel erhielten aber meist gute Angebote von kommerziellen Sportbetreibern und liessen sich dort verpflichten. Sie fehlten deshalb wegen des Amateurparagraphen bei Olympiaspielen und Weltmeisterschaften.
Im Jahre 1986 wurde der Amateurparagraph endgültig abgeschafft - aus durchaus eigennützigen Gründen: Olympiaspiele und Weltmeisterschaften lassen sich viel lukrativer vermarkten, wenn die besten Sportler vollständig mitwirken.
Theo
edit: Rechtschreibung


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zuletzt bearbeitet 18.05.2015 20:11 | nach oben springen

#55

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 18.05.2015 20:25
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von turtle im Beitrag #53
Zitat von G.Michael im Beitrag #52
@Theo, Deine Aussage in der DDR gab es keine Berufssportler, das ist die ofizielle Darstellung. Da kommen mir allerdings Zweifel!
Nimm mal die Trainigszentren des ASK, kannste aber auch beiseite legen.
Ich nenne mal "Turtels" Lieblingsklub, den 1.FC Lokomotive Leipzig.
Die Spieler hatten einen Arbeitsvertrag vom Reichsbahnausbesserungswerk Leipzig/Engelsdorf in der Tasche, kannten Betrieb nur vom sehen.
Das dürfte bei den Chemikern, Turbinen und Energetikern/Dynamos ähnlich gewesen sein.
Micha



Ja logisch war das so .Woher soll gewünschte Leistung kommen ? Vom nach Feierabend müde und kaputt trainieren? Die DHfK vermisse ich in der Aufzählung. Polizei, Zoll oder Bundeswehr sind auch heute noch sehr beliebt um Sport auszuüben. Reine Amateure hätten nie eine Chance gehabt im internationalen Maßstab mitzuhalten.


Peter, die DHfK habe ich bewusst nicht genannt, gerade im Bereich Schwimmen ginge es da in die kriminelle Richtung.
aufbauende Mittelchen, Unterdrucktraining Gegenstromanlagen.
Micha


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#56

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 18.05.2015 20:38
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #54
Zitat von G.Michael im Beitrag #52
@Theo, Deine Aussage in der DDR gab es keine Berufssportler, das ist die ofizielle Darstellung. Da kommen mir allerdings Zweifel!
Nimm mal die Trainigszentren des ASK, kannste aber auch beiseite legen.
Ich nenne mal "Turtels" Lieblingsklub, den 1.FC Lokomotive Leipzig.
Die Spieler hatten einen Arbeitsvertrag vom Reichsbahnausbesserungswerk Leipzig/Engelsdorf in der Tasche, kannten Betrieb nur vom sehen.
Das dürfte bei den Chemikern, Turbinen und Energetikern/Dynamos ähnlich gewesen sein.
Micha


Die galten als Amateure, weil sie ihr Einkommen nicht von einem kommerziellen Sportbetrieb oder aus Werbeverträgen erhielten (Fussball AG, Holyday-on-Ice-Show, Eishockey-Franchising, Rasiererwerbung à la Klopp usw.). Derartige kapitalistische, auf den Gewinn von Aktionären angelegte Strukturen, gab es im Sozialismus nicht.
Im Westen wurde der Amateursport in Schulen, in der Armee (Sportsoldaten) oder anderen Staatsbetrieben (Post, Bahn) betrieben. Erfolgreiche westliche Amateure z.B. mit Weltmeister- oder Olympiatitel erhielten aber meist gute Angebote von kommerziellen Sportbetreibern und liessen sich dort verpflichten. Sie fehlten deshalb wegen des Amateurparagraphen bei Olympiaspielen und Weltmeisterschaften.
Im Jahre 1986 wurde der Amateurparagraph endgültig abgeschafft - aus durchaus eigennützigen Gründen: Olympiaspiele und Weltmeisterschaften lassen sich viel lukrativer vermarkten, wenn die besten Sportler vollständig mitwirken.
Theo
edit: Rechtschreibung


@Theo, so wollte ich meinen Beitrag auch nicht verstanden wissen. Mein Anliegen war mitzuteilen, das die "Nichtprofis" durch Betriebe finanziert
wurden. So gab es Instandhalter die in ihrem Leben nie eine Feile in der Hand hatten.
Mit den heutigen Irrsinnseinnahmen (Werbung) nicht zu vergleichen. Aber festes Gehalt um gegen einen Ball zu treten.
Micha


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#57

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 18.05.2015 23:23
von vs1400 | 2.397 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #55


Peter, die DHfK habe ich bewusst nicht genannt, gerade im Bereich Schwimmen ginge es da in die kriminelle Richtung.
aufbauende Mittelchen, Unterdrucktraining Gegenstromanlagen.
Micha


hm, G.Michael,
war es nicht eher nen höhentraining und ne ebenfalls durchaus legitime gegenstromanlage.

auf den rest gehe ich nicht ein,
weil ot.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#58

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 18.05.2015 23:48
von vs1400 | 2.397 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #54

Die galten als Amateure, weil sie ihr Einkommen nicht von einem kommerziellen Sportbetrieb oder aus Werbeverträgen erhielten (Fussball AG, Holyday-on-Ice-Show, Eishockey-Franchising, Rasiererwerbung à la Klopp usw.). Derartige kapitalistische, auf den Gewinn von Aktionären angelegte Strukturen, gab es im Sozialismus nicht.
Im Westen wurde der Amateursport in Schulen, in der Armee (Sportsoldaten) oder anderen Staatsbetrieben (Post, Bahn) betrieben. Erfolgreiche westliche Amateure z.B. mit Weltmeister- oder Olympiatitel erhielten aber meist gute Angebote von kommerziellen Sportbetreibern und liessen sich dort verpflichten. Sie fehlten deshalb wegen des Amateurparagraphen bei Olympiaspielen und Weltmeisterschaften.
Im Jahre 1986 wurde der Amateurparagraph endgültig abgeschafft - aus durchaus eigennützigen Gründen: Olympiaspiele und Weltmeisterschaften lassen sich viel lukrativer vermarkten, wenn die besten Sportler vollständig mitwirken.
Theo
edit: Rechtschreibung


ein absoluter schuss ins eigene knie, aus meiner sicht und man konnte es zb. im radsport gut verfolgen.
nicht wenige neue profis kamen aus der ex-ddr.
französische teams übernahmen die trainingseinheiten/ vorgaben 1:1 und fuhren daraufhin erfolge ein.

mit dieser abschaffung wurde auch der olympische gedanke entsorgt,
ist jedoch auch nur meine meinung.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#59

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 18.05.2015 23:49
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von vs1400 im Beitrag #57
Zitat von G.Michael im Beitrag #55


Peter, die DHfK habe ich bewusst nicht genannt, gerade im Bereich Schwimmen ginge es da in die kriminelle Richtung.
aufbauende Mittelchen, Unterdrucktraining Gegenstromanlagen.
Micha


hm, G.Michael,
war es nicht eher nen höhentraining und ne ebenfalls durchaus legitime gegenstromanlage.

auf den rest gehe ich nicht ein,
weil ot.

gruß vs





Rischdisch, Höhentraining, nachgestellte 3000 m üNN 0 auf 116 m üNN 0. Nur beim regulären Training oben erfolgte eine langsame Rückreise, oder
ein Abstieg. In der DHfK hieß es Tür auf und innerhalb einer Sekunde war der normale Luftdruck wieder vorhanden, war nicht so toll.
Die Gegenstromanlagen sind legitim, werden wohl heute noch genutzt, aber sicherlich nicht in solchen Unterdruckkammern.
Ich habe damals in einer solchen Anlage im 10 Meterbecken 10.000 Meter absolvieren dürfen?/können mehrfach. Ständig wechselnde Strömungsgeschwindigkeit.
Deswegen bin ich auch bei der Hochschulsportgemeinschaft der Karl Marx Universität Leipzig ausgestiegen und habe mich der BSG- LVB Leipzig
angeschlossen. Alles ganz locker, Training in einer stinknormalen Volksschwimmhalle. Bei Wettkämpfen war ich zumindest immer auf dem 2. Platz.
Naja, einen 3. Teilnehmer hätte es nicht geben dürfen.
Micha


vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.05.2015 23:51 | nach oben springen

#60

RE: „Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport“

in DDR Zeiten 19.05.2015 00:07
von vs1400 | 2.397 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #59
Zitat von vs1400 im Beitrag #57
Zitat von G.Michael im Beitrag #55


Peter, die DHfK habe ich bewusst nicht genannt, gerade im Bereich Schwimmen ginge es da in die kriminelle Richtung.
aufbauende Mittelchen, Unterdrucktraining Gegenstromanlagen.
Micha


hm, G.Michael,
war es nicht eher nen höhentraining und ne ebenfalls durchaus legitime gegenstromanlage.

auf den rest gehe ich nicht ein,
weil ot.

gruß vs





Rischdisch, Höhentraining, nachgestellte 3000 m üNN 0 auf 116 m üNN 0. Nur beim regulären Training oben erfolgte eine langsame Rückreise, oder
ein Abstieg. In der DHfK hieß es Tür auf und innerhalb einer Sekunde war der normale Luftdruck wieder vorhanden, war nicht so toll.
Die Gegenstromanlagen sind legitim, werden wohl heute noch genutzt, aber sicherlich nicht in solchen Unterdruckkammern.
Ich habe damals in einer solchen Anlage im 10 Meterbecken 10.000 Meter absolvieren dürfen?/können mehrfach. Ständig wechselnde Strömungsgeschwindigkeit.
Deswegen bin ich auch bei der Hochschulsportgemeinschaft der Karl Marx Universität Leipzig ausgestiegen
und habe mich der BSG- LVB Leipzig
angeschlossen. Alles ganz locker, Training in einer stinknormalen Volksschwimmhalle. Bei Wettkämpfen war ich zumindest immer auf dem 2. Platz.
Naja, einen 3. Teilnehmer hätte es nicht geben dürfen.
Micha




@G.Michael,
könntest du, zu diesem thema, bitte nen separaten fred eröffnen.
dies käme mir, bestimmt auch anderen usern, wohl eher entgegen und würde dieses thema nicht sprengen.


gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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