#21

RE: Wie real ist die Gefahr eines Atomkriegs?

in Themen vom Tage 24.04.2015 15:04
von Fritze | 3.474 Beiträge

Thema Schurkenstaat !

http://www.heise.de/tp/artikel/44/44146/1.html


Wobei Kuba nun von der Liste gestrichen wurde ,erst kürzlich !
https://marbec14.wordpress.com/2015/04/1...r-terror-liste/


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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#22

RE: Wie real ist die Gefahr eines Atomkriegs?

in Themen vom Tage 24.04.2015 18:20
von Heckenhaus | 5.153 Beiträge

Ich glaube, niemand sollte sich zuviele Gedanken um Rußland uder die USA machen, es gibt einen Verrückten in Asien,
der, den Verdacht habe ich, keine Rücksicht auf sein Volk nehmen würde, wenn ihm der Reiswein den Geist eines Tages
zu sehr vernebelt.
Da war doch der Warschauer Vertrag oder Kuba ein Kindergarten dagegen.

http://orf.at/stories/2274893/


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#23

RE: Wie real ist die Gefahr eines Atomkriegs?

in Themen vom Tage 24.04.2015 18:31
von Harzwanderer | 2.933 Beiträge

Die großen Supermächte haben eingespielte und bewährte Strukturen, die auch in Spannungszeiten Atomkriege verhindert haben. Auch und gerade in einem neuen Kalten Krieg, den ich auch nicht für ausgeschlossen halte.

Mehr Sorgen würde ich mir um Konflikte wie Indien-Pakistan oder so machen oder um ganz neue Atommächte. Die Technologie ist immerhin über 50 Jahre alt und "bekannt" und viele früher extrem seltene Dinge wie Supercomputer, extrem genaue Uhren etc. sind heute weltweit verfügbar. Damit sinkt die Schwelle für irgendwelche finsteren Gruppen, sich eigene Atombomben zuzulegen. Da müssen (und werden) die Geheimdienste ein Auge drauf haben.


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#24

RE: Wie real ist die Gefahr eines Atomkriegs?

in Themen vom Tage 24.04.2015 18:43
von eisenringtheo | 9.183 Beiträge

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #22
Ich glaube, niemand sollte sich zuviele Gedanken um Rußland uder die USA machen, es gibt einen Verrückten in Asien(...)
http://orf.at/stories/2274893/

Der macht mir auch Angst
Die nordkoreanische Version des "Silvesterstadl": Als Deko Atomraketen, auf der Leinwand: Das Ziel; die Angriffspläne unterschrieben von Kim Jong Un; der Raketenabschuss und dann der Einschlag..

Theo


ek40 und karstenHH haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 24.04.2015 18:43 | nach oben springen

#25

RE: Wie real ist die Gefahr eines Atomkriegs?

in Themen vom Tage 24.04.2015 18:47
von StabsfeldKoenig | 2.654 Beiträge

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #22
Ich glaube, niemand sollte sich zuviele Gedanken um Rußland uder die USA machen, es gibt einen Verrückten in Asien,
der, den Verdacht habe ich, keine Rücksicht auf sein Volk nehmen würde, wenn ihm der Reiswein den Geist eines Tages
zu sehr vernebelt.
Da war doch der Warschauer Vertrag oder Kuba ein Kindergarten dagegen.

http://orf.at/stories/2274893/



Nordkorea wird die Atomwaffen nicht als Angriffswaffen einsetzen, sondern um durch die Drohung, im Falle eines Angriffs einige Städte in Südkorea und Japan zu zerstören. Dieser Preis ist zum Glück für jeden US-Politiker zu hoch, so daß der Frieden=kalte Krieg auf der koreanischen Halbinsel gewahrt wird. Hätte der Irak Atombomben gehabt, hätte es keinen US-Angiff auf den Irak gegeben. Denn dann hätte Sadam Hussein im eigenen Untergang andere mitgenommen.
Eine reale Einsatzgefahr für Atomwaffen sehe ich dort, wo ein regionaler Konflikt von Staaten besteht, die nicht von Supermächten abhängig sind bzw. deren Interessen beeinträchtigen und die jeweils ein begrenztes Atomwaffenpotential haben. So hätte der Konflikt Indien-Pakistan oder Irak-Iran in der Vergangenheit Ausgangspunkt eines Atomkrieges werden können.



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#26

RE: Wie real ist die Gefahr eines Atomkriegs?

in Themen vom Tage 24.04.2015 18:48
von Lutze | 8.039 Beiträge

Hoffentlich wird es nicht zu einem Atomkrieg kommen,
und wenn doch?
Israel und der Iran sind sich da beide nicht grün
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
zuletzt bearbeitet 24.04.2015 18:57 | nach oben springen

#27

RE: Wie real ist die Gefahr eines Atomkriegs?

in Themen vom Tage 24.04.2015 18:57
von StabsfeldKoenig | 2.654 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #26
Hoffentlich wird es nicht zu einem Atomkrieg kommen,
und wenn doch?
Israel und der Iran sind sich da beide nicht grün
lutze


In beiden Fällen wäre mit einer Reaktion der Supermächte zu rechnen. Ein israelischer Angriff auf den Iran würde zu einem russischen Gegenschlag führen, da der Fallout auch Russland treffen könnte. Ein iranischer Angriff auf Israel würde einen amerikanischen Angriff auf den IIran nach sich ziehen. Also ein atomares Patt, selbst wenn der Iran an Atomwaffen käme.



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#28

RE: Wie real ist die Gefahr eines Atomkriegs?

in Themen vom Tage 24.04.2015 19:02
von chantre | 425 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #23
Die großen Supermächte haben eingespielte und bewährte Strukturen, die auch in Spannungszeiten Atomkriege verhindert haben. Auch und gerade in einem neuen Kalten Krieg, den ich auch nicht für ausgeschlossen halte.


Da gegenwärtige Problem ist ja gerade, daß diese Strukturen nicht mehr existieren. Es gibt kein rotes Telefon mehr. Es wurde im Zuge der vorübergehenden Entspannung abgeschaltet. Und genau aus diesem Grund, ist ja das Gefährdungspotential höher als zu Zeiten des Kalten Krieges.
Der "kleine Dienstweg" existiert nicht mehr.


Dateianlage:
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky
zuletzt bearbeitet 24.04.2015 19:08 | nach oben springen

#29

RE: Wie real ist die Gefahr eines Atomkriegs?

in Themen vom Tage 24.04.2015 19:14
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von chantre im Beitrag #28
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #23
Die großen Supermächte haben eingespielte und bewährte Strukturen, die auch in Spannungszeiten Atomkriege verhindert haben. Auch und gerade in einem neuen Kalten Krieg, den ich auch nicht für ausgeschlossen halte.


Da gegenwärtige Problem ist ja gerade, daß diese Strukturen nicht mehr existieren. Es gibt kein rotes Telefon mehr. Es wurde im Zuge der vorübergehenden Entspannung abgeschaltet. Und genau aus diesem Grund, ist ja das Gefährdungspotential höher als zu Zeiten des Kalten Krieges.
Der "kleine Dienstweg" existiert nicht mehr.



Daran kann ich nicht so recht dran glauben,
früher oder später laufen sich die Oberhäupter
dieser Welt bei irgendeiner Konferenz doch übern Weg
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
zuletzt bearbeitet 24.04.2015 20:30 | nach oben springen

#30

RE: Wie real ist die Gefahr eines Atomkriegs?

in Themen vom Tage 24.04.2015 20:26
von chantre | 425 Beiträge

@Lutze: Ich habe auch viele Wünsche, aber leider sieht die Realität immer etwas anders aus.
Ich empfehle Dir mal den Artikel hinter diesem Link: http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-...o-kommunikation


Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky
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#31

RE: Wie real ist die Gefahr eines Atomkriegs?

in Themen vom Tage 24.04.2015 22:33
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #25
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #22
Ich glaube, niemand sollte sich zuviele Gedanken um Rußland uder die USA machen, es gibt einen Verrückten in Asien,
der, den Verdacht habe ich, keine Rücksicht auf sein Volk nehmen würde, wenn ihm der Reiswein den Geist eines Tages
zu sehr vernebelt.
Da war doch der Warschauer Vertrag oder Kuba ein Kindergarten dagegen.

http://orf.at/stories/2274893/



Nordkorea wird die Atomwaffen nicht als Angriffswaffen einsetzen, sondern um durch die Drohung, im Falle eines Angriffs einige Städte in Südkorea und Japan zu zerstören. Dieser Preis ist zum Glück für jeden US-Politiker zu hoch, so daß der Frieden=kalte Krieg auf der koreanischen Halbinsel gewahrt wird. Hätte der Irak Atombomben gehabt, hätte es keinen US-Angiff auf den Irak gegeben. Denn dann hätte Sadam Hussein im eigenen Untergang andere mitgenommen.
Eine reale Einsatzgefahr für Atomwaffen sehe ich dort, wo ein regionaler Konflikt von Staaten besteht, die nicht von Supermächten abhängig sind bzw. deren Interessen beeinträchtigen und die jeweils ein begrenztes Atomwaffenpotential haben. So hätte der Konflikt Indien-Pakistan oder Irak-Iran in der Vergangenheit Ausgangspunkt eines Atomkrieges werden können.


Rot: Die eingespielten Sequenzen auf der Leinwand der Pop-Gruppe sind übelstes Säbelrasseln. Von wegen, Ziele sind Städte in Südkorea und Japan. Wenn Du ganz schnell bis und stoppst in den richtigen Zehntelsekunden (habe ich nach mehreren Versuchen geschafft), dann siehst Du eben Zehntelsekunden vor der Explosion die Googel Earth Karte Nordamerikas. Wenn ich richtig informiert bin, bis Alaska schaffen sie es schon. Über Kurz oder Lang wird Nordkorea auch Ziele der Ostküste der USA erreichen. Ganz sicher arbeiten sie daran.
Daß sie selbst anfangen, glaube ich z.Zt. auch nicht, aber es ist ihr Trumpf, falls die USA, denn nur die wären in der Lage dazu, mal wieder US-amerikanische Interessen gefährdet sehen und die Freie Welt retten müssen. Die Situation würde sich m.E. dramatisch ändern, wenn die innenpolitische Lage in NK instabil wird und Falken an die Macht kommen, denen das Schicksal des eigenen Landes und Volkes egal ist, die hauptsache, Städte in den USA und anderen als feindlich eingestuften Ländern werden in Schutt und Asche gelegt. Insofern bei aller berechtigten Kritik könnte man annehmen, daß ein stabiler Diktator immer noch das kleinere Übel ist. Das hatt insbesondere die jüngere Vergangenheit in Staaten des nahen Ostens und Nordafrikas gezeigt. Von wegen Demokratie auf dem Vormarsch.



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#32

RE: Wie real ist die Gefahr eines Atomkriegs?

in Themen vom Tage 24.04.2015 23:58
von karstenHH | 8 Beiträge

Hallo
Ich persönlich habe vor Staaten wie Nordkorea wo Heckenhaus und Theo mit Ihren Beiträgen drauf hinwiesen mehr sorge und das gebahren des Machthabers in Nordkorea als um die Situation in der Ukraine.Dazu sitzen hier doch zu Rational denkende Menschen am Ruder.Wobei es auch da so aus dem Ruder laufen kann das was passiert. Solange Rationel denkende Menschen am Ruder sind wohlgemerkt.Von Krieg ausversehen ganz zu schweigen.vieleicht sollten sich mal unsre lieben Politiker fragen die dort mit rumrühren,Was die Sanktionen schlimmstenfalls anrichten können.Putin kommt unter Druck rechnen die ja.Ja und dann? Soll er stürzen? Gut wird er gestürzt und wer kommt dann? Radikalere Kräfte die vielleicht nichtmehr so Rational denken.Dann wird man es bestimmt nicht mehr so Locker sehen können.
Da sehe ich die Gefahr.Im kalten Krieg habe ich mich und auch Kamaraden damit beruhigt,das keiner so Bekloppt sein wird ein Krieg anzufangen,als ich 83/84 als Sanitätssoldat bei der Bundeswehr mein Grundwehrdienst ableistete.(Grundausbildung in itzehoe bei 8/San Btl 6 und dann in Wentorf bei Hamburg beim 1/PZ Gren BTL 162 San Gruppe).Weil Rational denkende Menschen am Ruder waren auf beiden Seiten.Wer zuerst schiesst stirbt als 2. usw.So hatte ich mir angesichts das ich viele Verwandte in Ostdeutschland hatte und habe keine grossen Sorgen gemacht das ich auf Deutsche schiessen muss und alles untergeht angesichts Tausender Atomsprengköpfe auf beiden Seiten.Jede menge davon auf deutschen Gebiet, West wie Ost stationiert.Was aus Deutschland gesammt da gemacht worden wäre war ja ziemlich klar. mit den Bewusstsein Rationell denkende Menschen..Wie nahe wir aber drann waren erfuhr ich auch erst Später.Internet gabs da ja noch nicht.Stichwort Krieg ausversehen wegen Fehleinschätzung.Also ich hoffe das die Streitigkeiten gelöst werden ohne das was Passiert.
MFG karsten



zuletzt bearbeitet 25.04.2015 00:06 | nach oben springen

#33

RE: Wie real ist die Gefahr eines Atomkriegs?

in Themen vom Tage 25.04.2015 00:24
von karstenHH | 8 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #31
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #25
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #22
Ich glaube, niemand sollte sich zuviele Gedanken um Rußland uder die USA machen, es gibt einen Verrückten in Asien,
der, den Verdacht habe ich, keine Rücksicht auf sein Volk nehmen würde, wenn ihm der Reiswein den Geist eines Tages
zu sehr vernebelt.
Da war doch der Warschauer Vertrag oder Kuba ein Kindergarten dagegen.

http://orf.at/stories/2274893/



Nordkorea wird die Atomwaffen nicht als Angriffswaffen einsetzen, sondern um durch die Drohung, im Falle eines Angriffs einige Städte in Südkorea und Japan zu zerstören. Dieser Preis ist zum Glück für jeden US-Politiker zu hoch, so daß der Frieden=kalte Krieg auf der koreanischen Halbinsel gewahrt wird. Hätte der Irak Atombomben gehabt, hätte es keinen US-Angiff auf den Irak gegeben. Denn dann hätte Sadam Hussein im eigenen Untergang andere mitgenommen.
Eine reale Einsatzgefahr für Atomwaffen sehe ich dort, wo ein regionaler Konflikt von Staaten besteht, die nicht von Supermächten abhängig sind bzw. deren Interessen beeinträchtigen und die jeweils ein begrenztes Atomwaffenpotential haben. So hätte der Konflikt Indien-Pakistan oder Irak-Iran in der Vergangenheit Ausgangspunkt eines Atomkrieges werden können.


Rot: Die eingespielten Sequenzen auf der Leinwand der Pop-Gruppe sind übelstes Säbelrasseln. Von wegen, Ziele sind Städte in Südkorea und Japan. Wenn Du ganz schnell bis und stoppst in den richtigen Zehntelsekunden (habe ich nach mehreren Versuchen geschafft), dann siehst Du eben Zehntelsekunden vor der Explosion die Googel Earth Karte Nordamerikas. Wenn ich richtig informiert bin, bis Alaska schaffen sie es schon. Über Kurz oder Lang wird Nordkorea auch Ziele der Ostküste der USA erreichen. Ganz sicher arbeiten sie daran.
Daß sie selbst anfangen, glaube ich z.Zt. auch nicht, aber es ist ihr Trumpf, falls die USA, denn nur die wären in der Lage dazu, mal wieder US-amerikanische Interessen gefährdet sehen und die Freie Welt retten müssen. Die Situation würde sich m.E. dramatisch ändern, wenn die innenpolitische Lage in NK instabil wird und Falken an die Macht kommen, denen das Schicksal des eigenen Landes und Volkes egal ist, die hauptsache, Städte in den USA und anderen als feindlich eingestuften Ländern werden in Schutt und Asche gelegt. Insofern bei aller berechtigten Kritik könnte man annehmen, daß ein stabiler Diktator immer noch das kleinere Übel ist. Das hatt insbesondere die jüngere Vergangenheit in Staaten des nahen Ostens und Nordafrikas gezeigt. Von wegen Demokratie auf dem Vormarsch.


Stimmt wohl.wobei es ein Hassadeurspiel ist von Kim damit rumzudrohen.Wie ist es wenn ich drohe aber nur die möglichkeit habe Regionalen Schaden anzurichten während die andre Seite ,indem Fall die USA die möglichkeiten haben Nordkorea total zu vernichten.Quasy aus dem Weltatlas zu blasen.Da droht es sich nicht gut.Deshalb hat die Sowjetunion damals im Kalten Krieg das Nukleararsenal Grossbritanniens und Frankreichs nicht so ernst genommen wie das der USA.Weil die nur Regionalen Schaden,(Sicher mit vielen Opfern) anrichten hätten können,Aber die Existenz nicht wirklich gefähren könnten damit.Während umgekehrt die Englischen Inseln aus dem Wasser gepustet worden wären und von Frankreich wäre auch nix mehr übergeblieben.Helmut Schmitdt hatte da mal in einen seiner Bücher drauf hingewiesen,Auch dasPolitiker eiskalt kalkulieren für den Schlimmsten Fall und deswegen hatte Die Nato ja auch sosehr auf Den Amerikanischen Atomschirm gebaut und nicht auf den Französischen oder Englischen oder beiden.Die Abschreckung wäre nur mit den beiden nicht glaubwürdig gewesen.Also auch ein Diktator wie Kim sollte da lieber vorsichtiger sein wenn er da rumdroht.



zuletzt bearbeitet 25.04.2015 00:26 | nach oben springen

#34

RE: Wie real ist die Gefahr eines Atomkriegs?

in Themen vom Tage 25.04.2015 00:28
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

Bezüglich Nordkorea gibt es keine Konfrontation der Großmächte mehr. Nicht mal China steht noch bedingungslos dahinter.
Deshalb geht von Nordkorea vielleicht eine Kriegsgefahr aus, jedoch keine Weltkriegsgefahr.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
karstenHH hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 25.04.2015 00:28 | nach oben springen

#35

RE: Wie real ist die Gefahr eines Atomkriegs?

in Themen vom Tage 25.04.2015 10:50
von Heckenhaus | 5.153 Beiträge

Zitat von Freienhagener im Beitrag #34
Bezüglich Nordkorea gibt es keine Konfrontation der Großmächte mehr. Nicht mal China steht noch bedingungslos dahinter.
Deshalb geht von Nordkorea vielleicht eine Kriegsgefahr aus, jedoch keine Weltkriegsgefahr.

Weltkriegsgefahr vielleicht nicht, aber der atomare Dreck macht an keiner Grenze Halt.
Verseuchtes Wasser von Fukushima hat jetzt die USA-Westküste erreicht, die Luft ist schneller unterwegs.

Was ist besser, Bombe auf den Kopf und tot oder schleichend dahinsiechen wie es in Japan noch heute passiert nach
Nagasaki und Hiroshima ? Wieviele wird es noch ereilen nach und durch Fukushima ?
Tschernobyl ist ebenfalls keine Heilstätte, will nicht wissen, wieviele Menschen unter den Folgen der Atomkatastrophe leiden.

Atom erzeugt Tod auf Raten.


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„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
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Grenzer76 und karstenHH haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#36

RE: Wie real ist die Gefahr eines Atomkriegs?

in Themen vom Tage 25.04.2015 18:46
von Grenzer76 | 29 Beiträge

Zitat von chantre im Beitrag #1
In den letzten Monaten dreht sich das Karussel internationaler Konflikte immer schneller. Egal ob USA oder Russland, man zeigt wieder Muskeln.
Nicht zuletzt der Ukrainekonflikt hat das Konfliktpotential wesentlich erhöht. Die gegenseitigen Provokationen reißen nicht ab, ganz im Gegenteil.
Es stehen sich hochgerüstete Armeen gegenüber.
Wie oft stand die Welt während des Kalten Krieges kurz vor einem Nuklearkonflikt. Experten schätzen ein, daß die Gefahr eines unbeabsichtigten Atomschlages gegenwärtig höher ist als zu Zeiten des Kalten Krieges. Die Zeit die den Militärs für eine Abwägung aller Umstände verbleibt wird immer kürzer. Putin aber auch Obama tragen mit Ihren gegenwärtigen Verlautbarungen zum Thema keinesfalls zu einer Entspannung bei.

Mache ich mir zuviel Sorgen? Sehe ich die Entwicklung zu übertrieben? Ich bin mir nicht mehr so sicher.

Noch ein Literaturvorschlag zum Thema: Der dritte Weltkrieg - Schlachtfeld Europa von Peter Orzechowski

Hallo
Du machst Dir nicht zu viele Sorgen, die Lage ist sicher angespannt , um was geht es zu guter letzt, Macht - und Geldgier. Es geht hier nur um Profit.
Ich denke jede Einmischung ist ungesund auch von der "Weltpolizei" und der Deutsche hat aus den 2 Weltkriegen nichts gelernt, wie viele haben dort ihr Leben gelassen diesmal wäre es die ganze Welt. Man sieht ja was die 2 Reaktorunglücke gebracht haben das ist nur ein heißer Tropfen.
Sollte es zu einen Atomschlag kommen gibt es weder Gewinner noch Verlierer da helfen auch keine Atombunker irgendwann gehen auch die Vorräte zur neige. Manchmal könnte man denken, dass soweit garnicht gedacht wird.


Larissa hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#37

RE: Wie real ist die Gefahr eines Atomkriegs?

in Themen vom Tage 26.04.2015 11:41
von Uleu | 528 Beiträge

Zitat von Freienhagener im Beitrag #34
Bezüglich Nordkorea gibt es keine Konfrontation der Großmächte mehr. Nicht mal China steht noch bedingungslos dahinter.
[


Sie haben einen Freundschaftsvertrag, einen Beistandspakt und 2000 Jahre gemeinsame Geschichte.


" Die geheime Aufklärung ist ein Dienst, der nur Herren vorbehalten ist " ( Oberst Nicolai, Leiter der dt. Militäraufklärung im 1. WK )
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#38

RE: Wie real ist die Gefahr eines Atomkriegs?

in Themen vom Tage 26.04.2015 18:02
von ek40 | 412 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #24
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #22
Ich glaube, niemand sollte sich zuviele Gedanken um Rußland uder die USA machen, es gibt einen Verrückten in Asien(...)
http://orf.at/stories/2274893/

Der macht mir auch Angst
Die nordkoreanische Version des "Silvesterstadl": Als Deko Atomraketen, auf der Leinwand: Das Ziel; die Angriffspläne unterschrieben von Kim Jong Un; der Raketenabschuss und dann der Einschlag..

Theo

Bei dieser "Kunst"-Perversion in Vollendung bekommt man wirklich Angst.....und dem Applaus dazu........
Mich würde mal interessieren,ob die (geladenen?) Gäste diese "Kunstdarbietung" wirklich so toll finden,wie gezeigt.

Gruß ek40


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#39

RE: Wie real ist die Gefahr eines Atomkriegs?

in Themen vom Tage 26.04.2015 18:04
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

Zitat von Uleu im Beitrag #37
Zitat von Freienhagener im Beitrag #34
Bezüglich Nordkorea gibt es keine Konfrontation der Großmächte mehr. Nicht mal China steht noch bedingungslos dahinter.
[


Sie haben einen Freundschaftsvertrag, einen Beistandspakt und 2000 Jahre gemeinsame Geschichte.


Soweit die Theorie.
In unserer Tageszeitung wurde gerade über chinesisch-amerikanische Geheimsitzungen berichtet, in denen die Chinesen mit konkreten Angaben vor dem nordkoreanischen Atomprogramm gewarnt haben sollen.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#40

RE: Wie real ist die Gefahr eines Atomkriegs?

in Themen vom Tage 26.04.2015 20:38
von Uleu | 528 Beiträge

Nicht nur Theorie. Das nichts für die Ewigkeit ist, unbestritten, und die Chinesen haben eigene, manchmal auch kontroverse Interessen gegenüber den Koreanern. Aber für beide sind die USA der Hauptgegner in der Region. Der Hegemonieanspruch Chinas geht nur gegen die USA.
Da sind sich beide einig.

Abgesehen davon, dass ich mit Protokollen von Geheimsitzungen in örtlichen Tageszeitungen meine Probleme habe, die konkreten Angaben zu den Möglichkeiten des nordkoreanischen Atomprogramms sind bekannt. Die IAEO hat vor ein paar Jahren die Anlage besichtigt, die Berichte sind veröffentlicht. Entscheidende Frage aus militärischer Sicht sind die Trägermittel, also vielleicht die Frage, ob chinesische Raketentechnologie hilft amerikanisches Festland zu erreichen ?

Der Enkel hat sich gegenüber dem grossen Vetter undankbar gezeigt, und wurde zurechtgewiesen. Aber das ändert nichts an der Verwandtschaft.

Die Israelis machen mir mehr Sorge als die Asiaten, ich habe den Eindruck, die würden einen " Unfall " in einem iranischen Reaktor in Kauf nehmen.


" Die geheime Aufklärung ist ein Dienst, der nur Herren vorbehalten ist " ( Oberst Nicolai, Leiter der dt. Militäraufklärung im 1. WK )
DoreHolm, seaman und Lutze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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