#1101

RE: Ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 07.05.2016 13:10
von buschgespenst | 623 Beiträge

7.Mai

1915: Bei der Versenkung des britischen Passagier- und Frachtschiffs RMS Lusitania durch das deutsche U-Boot U-20 vor der Küste Irlands sterben 1195 Menschen. Da sich 128 US-amerikanische Staatsangehörige unter den Todesopfern befinden, kommt es zu einer diplomatischen Krise zwischen dem Deutschen Reich und den Vereinigten Staaten.

1918: Die Mittelmächte diktieren Rumänien unter dem neuen Ministerpräsidenten Alexandru Marghiloman im Ersten Weltkrieg den Frieden von Bukarest. Das mit der Triple Entente verbündete Land muss aus dem Ersten Weltkrieg ausscheiden und Gebietsabtretungen in Kauf nehmen: ein Großteil der Dobrudscha geht an Bulgarien und einige Gebirgsregionen an Österreich-Ungarn. Im Gegenzug endet die deutsche Besetzung des Landes.

1919: In Versailles erhält die deutsche Delegation den Entwurf des Friedensvertrages der Alliierten zur Beendigung des Ersten Weltkriegs ausgehändigt. Die quasi unabänderbaren Vertragsbedingungen bewirken im Juni den geschlossenen Rücktritt des Kabinetts Scheidemann.

1942: Südlich der Salomonen beginnt die zweitägige Schlacht im Korallenmeer im Pazifikkrieg. Sie ist die erste einer Reihe von sogenannten Trägerschlachten, bei denen sich japanische und alliierte See-Einheiten gegenüberstehen.

1945: Im operativen Hauptquartier der SHAEF in Reims unterzeichnet Generaloberst Jodl, Chef des Wehrmachtführungsstabes, die bedingungslose Gesamtkapitulation der deutschen Wehrmacht (mit Wirkung 8. Mai, 23:01 Uhr mitteleuropäischer Zeit).

1945: Der entmachtete deutsche Reichsmarschall Hermann Göring begibt sich auf der Flucht vor der Roten Armee am Ende des Zweiten Weltkriegs im Salzburger Pinzgau in die Gefangenschaft der 7. US-Armee.

1953: In der DDR wird der im März gestorbene russische Machthaber Josef Stalin mit der Benennung von Stalinstadt geehrt. Nach der Entstalinisierung erhält der Ort im Jahr 1961 den Namen Eisenhüttenstadt.

1954: Die Kapitulation der französischen Garnison Điện Biên Phủ unter Christian Marie de Castries besiegelt die Niederlage der französischen Truppen gegen die Việt Minh unter Võ Nguyên Giáp in der Schlacht von Điện Biên Phủ und leitet das Ende des Indochinakriegs ein.

1989: In der DDR finden Kommunalwahlen statt. Bürgerrechtler können Wahlfälschung nachweisen, der Protest gegen die manipulierten Wahlen ist ein wichtiger Auslöser für die Ereignisse im Herbst 1989.

quelle: Wiki

...


Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.

(Edwin Bauersachs)

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Bernd
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#1102

RE: Ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 24.05.2016 08:53
von GKUS64 | 1.609 Beiträge

1. Am 24.Mai 1941 (vor 75 Jahren!) stellte der Dresdner Leichtathlet Rudolf Harbig in Dresden einen neuen Weltrekord über 1000m auf (2:21,5 min).





2. Am gleiche Tag ist Bob Dylan (als Robert Allen Zimmerman in Duluth/Minnesota/USA) geboren


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#1103

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 30.05.2016 18:28
von hanseatin | 145 Beiträge

[quote=Lutze|p486450]1968-In der Nacht zum 21.August besetzen Truppen des Warschauer Vertrages
die CSSR und beenden somit den Prager Frühling


Ich bin verwirrt,angeblich war die NVA an der Besetzung nicht beteiligt. Im Buch von Karel Capek "Gespräche mit T.G. Masaryk" wird auch der Prager Frühling erwähnt. Unter einem Foto (im Hintergrund russische Panzer) steht Prag nach der Besetzung der Tschechoslovakei durch Truppen der UDSSR,der DDR, Polens,Ungarns und Bulgarien. (Alles tschechische Quellen)



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#1104

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 30.05.2016 22:06
von eisenringtheo | 9.168 Beiträge

Offiziell waren auch DDR Truppen am Einsatz beteiligt, die aufgebotenen Verbände blieben aber als Reserve an der DDR Grenze und wären bei Bedarf zum Einsatz gekommen. Hintergrund der Überlegung war, dass die CSSR vor und im Weltkrieg von Deutschland besetzt war. Ein latenter, teilweiser auch offener Hass gegen Deutsche war in der Bevölkerung noch vorhanden und man wollte diesen nicht durch die Präsenz deutscher Truppen zusätzlich anheizen. Wäre der Widerstand der CSSR Bürger stärker gewesen, hätte man die deutsche Reserve sicher zum Einsatz gebracht.
Die DDR präsentierte sich gegenüber ihren Bürger als treuer und standhafter Bündnispartner der Warschauer Vertragsunion und vermittelte in Fernsehen und Funk den Eindruck, dass die NVA einen wesentlichen Beitrag im Kampf gegen die Konterrevolution in der CSSR geleistet hat.
Der sowjetische Parteichef Leonid Breschnew hat bekanntlich den Tarif durchgegeben, der für sozialistische Staaten fortan galt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Breschnew-Doktrin
Theo


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#1105

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 31.05.2016 01:07
von StabsfeldKoenig | 2.638 Beiträge

Soweit mir bekannt ist, standen die Einheiten der NVA bereit, um im Falle eines Eingreifens der NATO in Bayern einzumarschieren, um die in die CSSR eindringenden NATO-Truppen abzuschneiden und einzukesseln.



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#1106

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 01.06.2016 14:44
von thomas 48 | 3.568 Beiträge

In einer langen Pause habe ich wieder einiges gesucht und gefunden.
Alles was ich in den nächsten Wochen tippe sind von 1900.
Habe versucht, die nach Themen zu sortieren


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#1107

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 01.06.2016 15:08
von thomas 48 | 3.568 Beiträge

1900
Bergbau, Erde, Funde

Bochum
2.1
Im Schacht 2 der Zeche ,,Konstantin der Große,, brannte es .
Die Belegschaft der Sohle wurden durch die Gase ohnmächtig, sie wurden aber durch Rettungsmannschaften zu Tage gebracht.
2 Bergleute werden noch vermisst.

Eisleben
20.3
Auf der Fahrstrecke Hoffnungsschacht und Ottoschacht 1 sind zwei Förderleute vom Zug überfahren worden

Sankt Ingbert in der Pfalz
Mittelberbach
7.1
In der Grube ,,König,, bei M wurden 5 Bergleute durch Gestein verschüttet.

Gräfenthal
9.2
Am Montag klirrten alle Fensterscheiben des Schlosses Weißenstein durch eine Erderschütterung


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#1108

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 03.06.2016 13:12
von thomas 48 | 3.568 Beiträge

1900
Personen

Helgoland
8.2
Die erste Standesamtliche Trauung hat jetzt stattgefunden.
Die Brautleute waren der Helgoländer Andreas Rufe mit Anna Krüß

Eckartsberg
14.2
Der älteste Einwohner von E. der Fleischermeister Friedrich Feistkorn starb mit 96 Jahren.

Neustadt a. O.
Dr. med. Weiser, früher aus Dresden, will eine neue Kureinrichtung bauen.
Es werden Nerven - Frauen und chronische Leiden behandelt.

Leipzig
7.4
Ansichtskartenkönig ist der Verlagsbuchhänler Geibel mit 123 000 Karten, danach kommt A. Metzner aus Nordhausen mit 75 000 Karten.


zuletzt bearbeitet 04.06.2016 14:26 | nach oben springen

#1109

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 03.06.2016 13:21
von thomas 48 | 3.568 Beiträge

1900
Einwohnerzahlen

London
6 500 000

Saalfeld
11 715


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#1110

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 04.06.2016 14:21
von thomas 48 | 3.568 Beiträge

Münzen

Reichsmünzen
1899 wurden 18 000000 Doppelkronen und sehr viele 2 Markstücke , 10 Pfennig und 1 Pf. geprägt.

Österreich
4.1
Der Kreuzer verliert seine Gültigkeit, an seiner Stelle tritt das Zweihellerstück in Kraft.


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#1111

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 04.06.2016 14:42
von thomas 48 | 3.568 Beiträge

Bauten

Gera
hatte im Dezember 1899 208 Schankwirtschaften, 43 Gastwirtschaften und 120 Brandweinschankstätten.

Rudolstadt
23.2
Man will ein Technikum bauen

Weimar
25.3
Auf dem Ettersberg, an der Hottelstedter Ecke, will man einen Bismarckturm bauen.

Freiberg i. S.
30.3
Die ,,höchste Esse der Welt ist der 140.m hohe Schornstein der Halsbrücker Hütte bei F., der zweithöchste ist 134 m hoch und steht an der Mechernicher Hütte bei Euskirchen.


zuletzt bearbeitet 04.06.2016 14:44 | nach oben springen

#1112

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 19.06.2016 14:50
von buschgespenst | 623 Beiträge

19. Julli:

1306: Die Schlacht bei Methven im Rahmen der schottischen Unabhängigkeitskriege entscheiden die Engländer für sich. Der am 18. Juni bei Perth angelangte schottische König Robert I.lässt sich darauf ein, den Kampf auf dem Schlachtfeld erst am Folgetag auszutragen. In der Nacht führen die Engländer einen Angriff auf das Lager des schottischen Heeres durch und besiegen so ihre Gegner.

1518: Juan de Grijalva setzt als erster Europäer seinen Fuß auf aztekisches Territorium. Der Entdecker erkundet unbekannte Regionen in der Neuen Welt im Auftrag des spanischen Statthalters auf Kuba, Velazquez.

1667: Während des seit 1665 laufenden Englisch-Niederländischen Krieges beginnt die niederländische Flotte mit dem bis zum 24. Juni dauernden Überfall im Medway. Unter dem Kommando von Admiral Michiel de Ruyter dringen sie von der Mündung der Themse in den Fluss Medway ein und greifen die Royal Navy direkt in England an.


1796: In der Schlacht bei Kircheib im Ersten Koalitionskrieg schlagen die Österreicher unter Karl von Österreich-Teschen einen Angriff der Franzosen unter Jean-Baptiste Kléber zurück.

1799: In der Schlacht an der Trebbia schlagen im Zweiten Koalitionskrieg österreichische Einheiten unter Michael von Melas gemeinsam mit russischen Truppen unter Alexander Wassiljewitsch Suworow, der den Oberbefehl hat, die französische Armee unter Jacques MacDonald. Oberitalien geht militärisch den Franzosen verloren.

1800: Der Französischen Rheinarmee unter Jean-Victor Moreau gelingt im Zweiten Koalitionskrieg in der Schlacht bei Höchstädt nach dem Donauübergang ein Sieg über österreichische und mit ihnen verbündete württembergisch-bayerische Truppen. Der gegnerische Feldherr Paul Kray von Krajowa sieht sich zum Rückzug aus Ulm veranlasst.

1815: Einen Tag nach der Schlacht bei Waterloo endet mit der Schlacht bei Wavre der letzte Kampf der Napoleonischen Kriege. Zwar tragen die Franzosen einen taktischen Sieg davon, doch haben die unterlegenen preußischen Einheiten strategisch ein mögliches Eingreifen der Franzosen in Waterloo verhindert.

Quelle Wikipedia
...


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#1113

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 22.06.2016 08:20
von Larissa | 834 Beiträge

Heute vor 75 Jahren – Hitlers groesster Fehler?

quote
"Wenn Barbarossa steigt, wird die Welt den Atem anhalten und sich still verhalten!" Unter dem Decknamen "Barbarossa" beginnt schließlich am 22. Juni 1941 der deutsche Überfall. Ohne Kriegserklärung rücken die deutschen Truppen auf einer Länge von 1.600 Kilometern zwischen der Ostsee und den Karpaten in Richtung Sowjetunion vor.

Die Sowjetunion hat die meisten Toten des Zweiten Weltkrieges zu beklagen. Die staatlich festgelegte Opferzahl von 20 Millionen wurde ab 1985 zur historischen Überprüfung freigegeben. Seither schwanken seriöse Schätzungen zwischen 25 und 40 Millionen sowjetischen Todesopfern. Eine staatliche mehrjährige Überprüfung ergab bis 2009 37 Millionen sowjetische Kriegsopfer.
Christian Hartmann vom Institut für Zeitgeschichte gab 2011 eine Gesamtopferzahl dieses Krieges in der Sowjetunion von 26,6 Millionen Menschen an: darunter 11,4 Millionen sowjetische Soldaten, von denen 8,4 Millionen durch Kampfhandlungen und drei Millionen in deutscher Kriegsgefangenschaft starben. Neben den 1,1 Millionen in sowjetischer Kriegsgefangenschaft gestorbenen deutschen Soldaten, fielen an der Ostfront 2,7 Millionen Wehrmachtsoldaten, also knapp über die Hälfte der insgesamt 5,3 Millionen im Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommenen deutschen Soldaten. Die Mehrheit der Opfer – 15,2 Millionen Menschen – waren demnach sowjetische Zivilisten. quote Ende

Zahlen sind nuechtern. Das Elend war unbeschreiblich und von nie dagewesenem Ausmaß. Dieser grausamste Krieg aller Zeiten ist nach 75 Jahren abgehakt. Die heute vorgeschobene Angst vor einer angeblichen russischen Invasion, besteht nur um des westlichen Profit-Willens, und laesst alles Elend von damals vergessen.
75 Jahre sind nur vergangen und schon darf man 'in gewissen Faellen' nicht von Saebelrasseln sprechen. Hitlers groesster Fehler ist bekannt, und dennoch wird das Vorgehen der Kriegstreiber heute durch gleiche Aussage gerechtfertigt.

Einen schoenen Tag wuensche ich Euch heute.
Larissa


korrig. IL 22.6.


"Keine Jagd ist so wie die Jagd auf Menschen und die, die lange genug Menschen gejagt haben, die Spaß daran hatten, interessieren sich nie wieder für etwas anderes." — Hemingway
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zuletzt bearbeitet 22.06.2016 09:55 | nach oben springen

#1114

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 22.06.2016 10:33
von Fritze | 3.474 Beiträge

Danke Larissa !

Zahlen sind nuechtern. Das Elend war unbeschreiblich und von nie dagewesenem Ausmaß. Dieser grausamste Krieg aller Zeiten ist nach 75 Jahren abgehakt. Die heute vorgeschobene Angst vor einer angeblichen russischen Invasion, besteht nur um des westlichen Profit-Willens, und laesst alles Elend von damals vergessen.

!00% Zustimmung !

Mein Grossvater mütterlicherseits war an jenem 22 Juni 1941 im damaligen Ostpreussen in einer berittenen Einheit der Wehrmacht !

Nach seinen Berichten waren trotz der vorhergehenden Lage , der Grossteil der Kameraden über den Überfall erstaunt .

Aber die neuen Umstände und das schnelle Ändern der militärischen Lagen liessen wenig Zeit für moralische Bedenken !

Das wird wieder für Einige der moralischen Instanzen an den Rand der Verwerflichkeit gedrängt werden !

Aber wir waren nicht dabei und die heutigen Gutmenschen erst recht nicht !

Ich hatte es vor etlicher Zeit geschrieben ,daß der russische Mensch grossmütig ist und einen langen Atem hat !
Dafür wurde ich belächelt und teilweise kritisiert , heute wiederhole ich meine Aussage !

MfG Fritze


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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#1115

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 22.06.2016 10:43
von bürger der ddr | 3.601 Beiträge

Damals wie heute zählt nur ein Ziel - das Geld und der Profit!
Die Kriegstreiber, da werden immer Hitler und die Nazis genannt, ich vermisse im gleichem Atemzug die Industrie die Hitler und seine Truppen erst stark machten, die Industrie die durch Rüstungsgeschäfte und Zwangsarbeit sich dumm und dämlich verdient hat. Zuwenig dieser Sorte saßen in Nürnberg auf der Anklagebank bzw. wurden zu schnell wieder "ausgewildert".
Die gleichen industriellen Verflechtungen sind doch heute wieder am Werk, nur durch die internationalen Verbindungen und der globalisierung nicht so leicht zu durchschauen.

Und @Larissa ein eindeutiges JA, die Sowjetunion hatte die größten Opfer in diesem Krieg.

Die Kriegsgefahr hängt immer mit der Macht der Industrie zusammen und diese Macht wird heute versucht noch mehr zu bündeln, auch hier spielt das TTIP eine Rolle.



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#1116

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 22.06.2016 11:23
von TOMMI | 1.987 Beiträge

Das Datum 22.06.41 sollte Mahnung sein, vor allem für jene, die heute wieder mit Säbeln rasseln. Napoleon hat es erfahren müssen, Hitler hat es ignoriert: Lege Dich nicht mit den Russen an ! Mehr muss man dazu nicht sagen.

Noch ein kleiner Nachsatz zu "Hitlers größter Fehler": Rein nüchtern und sachlich mag es stimmen, nur angesichts der Opfer und der Verbrechen ist diese Aussage moralisch weit untertrieben.
Erinnert an den anderen großen Verbrecher auf der anderen Seite: Als bei uns in der Schule die Frage auf Stalin kam, wanden sich die Lehrer wie Aale. Eine Aussage ist mir wortwörtlich noch im Ohr: "Stalin hat einige Fehler gemacht..." Da läuft es einem kalt büber den Rücken, nachdem, was man heute alles weiß.....


EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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#1117

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 22.06.2016 12:38
von Rainer-Maria Rohloff | 1.352 Beiträge

Den folgenden Text hatte ich vor zwei Jahren in einem anderen Forum zum Thema eingestellt. Habe ihn jetzt nur um die Jahreszahl verändert.

Vor ein paar Nächten, auf meiner täglichen Zeitungstour kam es mir so in den Sinn. Ich sehe also bei meiner Fahrt über das ländliche Land auf den recht großen Feldern das viele reife Getreide, momentan schon recht hoch gewachsen, dazu richtig volle Kirschbäume ob Süß-oder Sauerkirschen und ja da muss ich ehrlich sein, denn ab und an bediene ich mich an Zweigen, gerade diesen die über des Kunden Grundstückszaun hängen.

Dabei dachte ich so bei mir, vor gut 75 Jahren genau früh um 3.00 Uhr,also wenn sich der erste Lichtschimmer, dieser flache helle Streifen im Osten zeigte muss das doch an dieser Grenze zur Sowjetunion genauso gewesen sein? Na gut, ob zu diesem Zeitpunkt auch ein sowjetischer Zeitungszusteller so wie der Rainer sich recht positiv dem Morgen verbunden durch die Landschaft bewegte wage ich schon mal zu bezweifeln, das denke ich also nicht. Außerdem war es wenn mich nicht alles täuscht ein noch friedlicher Sonntag, so half mir heute ein User auf die Sprünge und Danke noch dafür auf meine Anfrage.

Dieser dann folgende den Tod bringende Morgen sollte nicht in Vergessenheit geraten, auch nach 75 Jahren nicht. Deswegen meine dazu, wenn auch zugegeben recht kurzen Zeilen.

Rainer-Maria



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#1118

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 23.06.2016 00:13
von StabsfeldKoenig | 2.638 Beiträge

Zitat von bürger der ddr im Beitrag #1115
Damals wie heute zählt nur ein Ziel - das Geld und der Profit!
Die Kriegstreiber, da werden immer Hitler und die Nazis genannt, ich vermisse im gleichem Atemzug die Industrie die Hitler und seine Truppen erst stark machten, die Industrie die durch Rüstungsgeschäfte und Zwangsarbeit sich dumm und dämlich verdient hat. Zuwenig dieser Sorte saßen in Nürnberg auf der Anklagebank bzw. wurden zu schnell wieder "ausgewildert".
Die gleichen industriellen Verflechtungen sind doch heute wieder am Werk, nur durch die internationalen Verbindungen und der globalisierung nicht so leicht zu durchschauen.

Und @Larissa ein eindeutiges JA, die Sowjetunion hatte die größten Opfer in diesem Krieg.

Die Kriegsgefahr hängt immer mit der Macht der Industrie zusammen und diese Macht wird heute versucht noch mehr zu bündeln, auch hier spielt das TTIP eine Rolle.


Man müßte sich eher die Frage stellen, wer (abgesehen von den namentlich bekannten NSDAP-Funktionären) eigentlich die Nazis waren. Beim Beantworten der Frage wird man feststellen, daß die "Eliten" der damaligen Zeit zu einem erheblichen Teil im Nazis-System verfilzt waren, ob als Mitglied der NSDAP und iherer Gliederungen, als Großspender, als Politiker der Parteien, die in der Anfangsphase mit der NSDAP koalierten.
So ist für den Hochadel (an der Spitze "AuWi", wie man mit Spitznamen August-Wilhelm von Hohenzollern, einen der Söhne von Ex-Kaiser Willhelm II.), der Industrie (z.B. Flick, verurteilter Kriegsverbrecher) und auch etliche höhere Offiziere des 1. WK, die z.B. bereits 1923 in den Putschversuch der nazis verwickelt waren, eine Verwicklung von (zumindestens einem Teil) der "Eliten" eine Verwicklung nachweisbar.



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#1119

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 23.06.2016 08:02
von damals wars | 12.140 Beiträge

Kann man sagen, das sich die Lumpenintellektuellen der Nazibewegung anschlossen?


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#1120

RE: ein Blick in die Geschichte

in Themen vom Tage 23.06.2016 08:51
von Larissa | 834 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #1119
Kann man sagen, das sich die Lumpenintellektuellen der Nazibewegung anschlossen?


So aehnlich @damals wars Sie waren das Rueckgrat Hitlers und das ist nicht komisch, weil es heute ebenso ablauft.

Hab nicht Kaffee getrunken, bin noch nicht zu allem faehig, aber bereits erstaunt ueber die sachlichen Beitraege zu diesem historischen Tag. In diesem Forum gibt es ehrlichere Beiträge als die von Historikern, die leider oftmals bei aller Wahrheit und gluehenden Fakten fuer bestimmte Programme politisch gesteuert sind.
Kriege koennen nur mit dem vollen Zutun des Adels, der Wirtschaft, also, der sog. Eliten und nicht zuletzt der maechtigen Kirchen entfacht werden. Diese, laengst bekannt, retteten sich, wie hier beschrieben, damals alle vom Galgen. Jeder auf seine Weise.
Wo ist die Stimme der Kirche heute? Die Wirtschaft hat in den letzten Jahren und wird auch in Zukunft keinen Finger nicht ruehren, um zu verhindern, dass es geht so weiter wie bisher. Diese hochangesehene Gesellschaft, insgesamt, strukturiert wie eine Mafia, macht heute sich die braune Brut zu Nutze, indem sie Macht und Wirtschaft ausbaut, um angeblich dieser Herr zu werden. Das geschieht nicht nur in Deutschland, dass sich die Brut der Strasse sich gut einbinden lasst in bestimmte Organe, um Kraefte mit Schlips zu unterstuetzen. Der Staat hat alle im Visier und fest im Griff, und die, die dieses Spiel durchschauen kommen nicht weit.
Frieden wurde woanders grossflaechig vernichtet mit Peace Missions, einer nach dem anderen. Die Folgen sind sichtbar und fuehlbar, ganz besonders in Deutschland, darueber unterhalten wir uns ja in anderen Themen. Wie weit soll es gehen wieder Richtung Moskau.
Gruss, Larissa

......


"Keine Jagd ist so wie die Jagd auf Menschen und die, die lange genug Menschen gejagt haben, die Spaß daran hatten, interessieren sich nie wieder für etwas anderes." — Hemingway
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zuletzt bearbeitet 23.06.2016 08:58 | nach oben springen



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