#81

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 21.03.2015 20:18
von Svenni1980 | 672 Beiträge

Die gibts schon von der Marke Golden Toast. Ist ungefähr ein halbes Toastbrot. Aber wiederum teurer als die günstige Variante als ganzes Toastbrot. Fällt mir bei vielen Sachen auf. Die kleinere Packung ist manchmal sogar als Totalpreis teurer als die günstige Variante.


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zuletzt bearbeitet 21.03.2015 20:22 | nach oben springen

#82

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 21.03.2015 20:25
von DoreHolm | 7.677 Beiträge

Zitat von Svenni1980 im Beitrag #81
Die gibts schon von der Marke Golden Toast. Ist ungefähr ein halbes Toastbrot. Aber wiederum teurer als die günstige Variante als ganzes Toastbrot.


Nehmen wir ja schon, ist aber trotzdem noch zu viel. So müssen wir drei Abende lang toasten. Ich esse zwei, meine Frau manchmal nur eine Scheibe, also 3 - 4 Scheiben pro Abend. Selbst wenn es dadurch teurer ist, ist es immer noch besser, als 1/3 davon in die Bio-Tonne:



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#83

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 21.03.2015 20:27
von Lutze | 8.027 Beiträge

Zitat von Svenni1980 im Beitrag #81
Die gibts schon von der Marke Golden Toast. Ist ungefähr ein halbes Toastbrot. Aber wiederum teurer als die günstige Variante als ganzes Toastbrot. Fällt mir bei vielen Sachen auf. Die kleinere Packung ist manchmal sogar als Totalpreis teurer als die günstige Variante.

das ist auch so ein Problem,
für fast das selbe Geld bekommt man mehr,
und oft wird dadurch auch mehr weggeworfen
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#84

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 21.03.2015 20:31
von Svenni1980 | 672 Beiträge

Da hast Du recht. Bei uns gibt es eine Bäckerei, ja eigentlich auch wieder ein recht großer Filialbetrieb. Die "müssen" bis 20 Uhr, alle Brotsorten vorrätig haben, damit der Kunde um 19:58 Uhr möglichst noch viel Auswahl hat. Das kann natürlich am anderen Tag nicht wieder verkauft werden.

Ich kenn es ja selber, mein Vater war lange Jahre in der Schweinemast als Arbeiter tätig. Da wurde dann dieses "Altbrot" angekarrt und verfüttert, natürlich nicht nur, da gab es auch andere Futterkomponenten. Aber eben auch Brot...


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#85

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 21.03.2015 20:32
von Harra318 | 2.514 Beiträge

"Wegschmeißen", muss sein!
Die Preise müssen stabil gehalten werden, siehe Spargel.
Spargel, geben wir im Überfluss lieber den Schweinen zu fressen, bevor er preisgünstiger gemacht wird.


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#86

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 21.03.2015 20:48
von Gelöschtes Mitglied
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Das ist das Übel der Menschheit.

Bis jetzt sind alle "Hochkulturen" an der eigenen Großkotzigkeit gescheitert. Ägypter, Römer, Inkas, Azteken, Chinesen, warum soll es uns besser ergehen.

Fressen, Saufen, Huren, kommt doch bei vielen vor Ehrlichkeit, Genügsamkeit, Achtung vor der anderen Kreatur und der Natur.

Der Hesselfuchs


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#87

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 21.03.2015 20:49
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Nein! Kapitalismus


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#88

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 22.03.2015 00:15
von vs1400 | 2.364 Beiträge

mal die hand aufs herz und ehrlich geantwortet,

wer schaut sich denn wirklich die inhaltsstoffe auf den verpackungen an
und worauf wird denn dann wert gelegt?

zu ddr zeiten sorgte man halt eher vor und machte, falls möglich, vieles durch zb. einkochen, - frieren, länger haltbar.
heute kaufe ich mir halt das gemüse im angebot und friere es ein.
klar und dessen bin ich mir bewusst,
es ist kein eigenanbau.

doch dafür fehlt mir echt die zeit ... ist meine momentane aussage.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#89

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 22.03.2015 07:32
von Gelöschtes Mitglied
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Meine Tochter ist Vegetarier und die schaut genau auf die deklarierten Inhaltsstoffe. Als fast fertige Medizinstudentin hat sie über die Wirkungsweise dieser Stoffe auch mehr Ahnung wie ich.

Meine Frau und ich haben viel darüber gelesen und machen uns immer kundig. Es gibt aber Produkte, die kann man im Zweifelsfall nur weglassen. Da ich mir aber beim Essen nicht alles verkneifen will und auch mal in ein Restaurant gehe, muss ich da auch Zugeständnisse machen. Außerdem ist das in meinem Alter auch nicht mehr so prekär. Übergewicht ist auch nicht ohne und das kann man auch mit sehr guten Lebensmitteln anfuttern. Ich will ja auch nicht so alt werden wie Jopi.

Obst und Gemüse kaufen und dann einfrieren halte ich nicht für sinnvoll. Ich konserviere nur meine Eigenproduktion ein. Wenn ich zukaufen muss, dann gleich als Konserve.

Der Hesselfuchs


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#90

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 22.03.2015 07:45
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #79
Hallo Waldläufer, obwohl ich täglich nach Weimar fahre komme ich selten auf den Markt. Wenn Du mal eine Preiswerte und Wohlschmeckende Thüringer Bratwurst kosten willst, dann fahr mal nach Süßenborn ins Gewerbegebiet. Vor dem REAL steht der Grillteufel, dass lohnt sich mal zu halten.

Der Hesselfuchs


Ein anderer "Geheimtip":
Imbiss-Hase - im Gewerbegebiet an der Autobahn-Ausfahrt Magdala.
Sie werden von einer Metzgerei beliefert und haben Hausmacher-Konserven - Blutwurst, Leberwurst etc.
Absolut lecker.

Gruss Hartmut


u3644_Jobnomade.html
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#91

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 22.03.2015 10:36
von DoreHolm | 7.677 Beiträge

Zitat von Svenni1980 im Beitrag #84
Da hast Du recht. Bei uns gibt es eine Bäckerei, ja eigentlich auch wieder ein recht großer Filialbetrieb. Die "müssen" bis 20 Uhr, alle Brotsorten vorrätig haben, damit der Kunde um 19:58 Uhr möglichst noch viel Auswahl hat. Das kann natürlich am anderen Tag nicht wieder verkauft werden.

Ich kenn es ja selber, mein Vater war lange Jahre in der Schweinemast als Arbeiter tätig. Da wurde dann dieses "Altbrot" angekarrt und verfüttert, natürlich nicht nur, da gab es auch andere Futterkomponenten. Aber eben auch Brot...



Kenne das von einigen Back-Filialen so, daß eine halbe Stunde vor Ladenschluss Backwaren, auch Kuchen, um 50% im Preis herabgesetzt werden. Manche warten da natürlich regelrecht auf diesen Zeitpunkt und die offizielle Verkündigung des Preisnachlasses.



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#92

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 22.03.2015 10:50
von DoreHolm | 7.677 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #89
Meine Tochter ist Vegetarier und die schaut genau auf die deklarierten Inhaltsstoffe. Als fast fertige Medizinstudentin hat sie über die Wirkungsweise dieser Stoffe auch mehr Ahnung wie ich.

Meine Frau und ich haben viel darüber gelesen und machen uns immer kundig. Es gibt aber Produkte, die kann man im Zweifelsfall nur weglassen. Da ich mir aber beim Essen nicht alles verkneifen will und auch mal in ein Restaurant gehe, muss ich da auch Zugeständnisse machen. Außerdem ist das in meinem Alter auch nicht mehr so prekär. Übergewicht ist auch nicht ohne und das kann man auch mit sehr guten Lebensmitteln anfuttern. Ich will ja auch nicht so alt werden wie Jopi.

Obst und Gemüse kaufen und dann einfrieren halte ich nicht für sinnvoll. Ich konserviere nur meine Eigenproduktion ein. Wenn ich zukaufen muss, dann gleich als Konserve.

Der Hesselfuchs


Grün: Halten wir ebenso. Sauerkirschen und Brombeeren werden eingefroren, wenn nicht gleich verarbeitet oder gegessen (jährlich so ca. 20 - 30 kg Brombeeren, natürlich die Stacheligen). Petersilie u.a. Küchenkräuter, die man nicht Kiloweise braucht, ebenso. Birnen und Äpfel werden, wenn übrig, zu Kompott eingekocht, dgl. Kürbis. Aus Brombeeren auch Marmelade. Erdbeeren und Himbeeren werden gleich gefuttert. Allenfalls als Ergänzung gehen wir mal auf´s Feld und pflücken noch zwei oder drei Körbe Erdbeeren dazu. Zwetschgen werden ebenfalls eingekocht, ansonsten leckeren Pflaumenkuchen, den Richtigen mit wenig Teig und treeschnass. Stachelbeeren zu Kuchen, mit Eierschneedecke, goldbraun gebacken. Diesen hat mein Vater damals "Männerfangkuchen"genannt, als er meine Mutter (Dorf) 1943 kennengelernt hatte. Johannisbeeren zum gleich essen. Für Marmelade mischt meine Frau mitunter auch mehrere Obstsorten (Mehrfrucht).
Na, ist Euch das Wasser im Munde zusammengelaufen ?
Vegetarier ist glücklicherweise bei uns keiner, weder Kindern noch Enkel. So muß nicht eine extra Wurst (Succinischeibe) für sie gebraten werden. Kann aber bei Letzteren ohne Weiteres noch kommen, diese Anwandlung, hervorgerufen durch die treuen Augen eines Kälbchen, Lämmchens, Kaninchen oder Rehleins. Bei Schweinsaugen wohl seltener.
Apropos Vegetarier: Bis zu welcher Tiergröße herunter meiden Vegetarier denn Fleisch ? Ab wann ist ein Tier kein Tier mehr ?.



EMW-Mitarbeiter und rasselbock haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 22.03.2015 10:50 | nach oben springen

#93

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 22.03.2015 10:53
von Lutze | 8.027 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #91
Zitat von Svenni1980 im Beitrag #84
Da hast Du recht. Bei uns gibt es eine Bäckerei, ja eigentlich auch wieder ein recht großer Filialbetrieb. Die "müssen" bis 20 Uhr, alle Brotsorten vorrätig haben, damit der Kunde um 19:58 Uhr möglichst noch viel Auswahl hat. Das kann natürlich am anderen Tag nicht wieder verkauft werden.

Ich kenn es ja selber, mein Vater war lange Jahre in der Schweinemast als Arbeiter tätig. Da wurde dann dieses "Altbrot" angekarrt und verfüttert, natürlich nicht nur, da gab es auch andere Futterkomponenten. Aber eben auch Brot...



Kenne das von einigen Back-Filialen so, daß eine halbe Stunde vor Ladenschluss Backwaren, auch Kuchen, um 50% im Preis herabgesetzt werden. Manche warten da natürlich regelrecht auf diesen Zeitpunkt und die offizielle Verkündigung des Preisnachlasses.

oft genug erlebt,kurz vor Ladenschluß ist nur noch
das teure übriggebliebene Brot vorhanden
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#94

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 22.03.2015 12:00
von Svenni1980 | 672 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #91
Zitat von Svenni1980 im Beitrag #84
Da hast Du recht. Bei uns gibt es eine Bäckerei, ja eigentlich auch wieder ein recht großer Filialbetrieb. Die "müssen" bis 20 Uhr, alle Brotsorten vorrätig haben, damit der Kunde um 19:58 Uhr möglichst noch viel Auswahl hat. Das kann natürlich am anderen Tag nicht wieder verkauft werden.

Ich kenn es ja selber, mein Vater war lange Jahre in der Schweinemast als Arbeiter tätig. Da wurde dann dieses "Altbrot" angekarrt und verfüttert, natürlich nicht nur, da gab es auch andere Futterkomponenten. Aber eben auch Brot...



Kenne das von einigen Back-Filialen so, daß eine halbe Stunde vor Ladenschluss Backwaren, auch Kuchen, um 50% im Preis herabgesetzt werden. Manche warten da natürlich regelrecht auf diesen Zeitpunkt und die offizielle Verkündigung des Preisnachlasses.


Hallo Dore,

das ist bei der Bäckerei leider nicht so. Da gibts keinen Rabatt. Auch nicht ne halbe Minute vor Ladenschluss...


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#95

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 22.03.2015 21:00
von Gelöschtes Mitglied
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Das Brot nach einem Tag schon verworfen wird ist schon ein Irrsinn der Geschichte. Die Generationen unserer Eltern und Großeltern würden sich im Grabe umdrehen und uns einen Vogel zeigen wegen der Verschwendung.
In Hungerzeiten wurde Brot mit Zutaten (Eichelschrot) verlängert die wir gar nicht als essbar einstufen würden. Überleben war zu bestimmten Zeiten von der täglichen Brotzuteilung abhängig. Da wurde jeder Krümel gegessen,egal wie hart oder gar schon angeschimmelt.

Der Hesselfuchs


rasselbock und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#96

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 22.03.2015 22:29
von DoreHolm | 7.677 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #95
Das Brot nach einem Tag schon verworfen wird ist schon ein Irrsinn der Geschichte. Die Generationen unserer Eltern und Großeltern würden sich im Grabe umdrehen und uns einen Vogel zeigen wegen der Verschwendung.
In Hungerzeiten wurde Brot mit Zutaten (Eichelschrot) verlängert die wir gar nicht als essbar einstufen würden. Überleben war zu bestimmten Zeiten von der täglichen Brotzuteilung abhängig. Da wurde jeder Krümel gegessen,egal wie hart oder gar schon angeschimmelt.

Der Hesselfuchs


Grün: Aus hartem Brot wurde sog. Kaffeesuppe gemacht. Also Malzkaffee, etwas Zucker rein und das Brot hineingebrockt. Und das sogar auf dem Dorf. Hat geschmeckt.



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#97

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 23.03.2015 00:17
von vs1400 | 2.364 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #96
Zitat von Merlini im Beitrag #95
Das Brot nach einem Tag schon verworfen wird ist schon ein Irrsinn der Geschichte. Die Generationen unserer Eltern und Großeltern würden sich im Grabe umdrehen und uns einen Vogel zeigen wegen der Verschwendung.
In Hungerzeiten wurde Brot mit Zutaten (Eichelschrot) verlängert die wir gar nicht als essbar einstufen würden. Überleben war zu bestimmten Zeiten von der täglichen Brotzuteilung abhängig. Da wurde jeder Krümel gegessen,egal wie hart oder gar schon angeschimmelt.

Der Hesselfuchs


Grün: Aus hartem Brot wurde sog. Kaffeesuppe gemacht. Also Malzkaffee, etwas Zucker rein und das Brot hineingebrockt. Und das sogar auf dem Dorf. Hat geschmeckt.



das nannte man in meiner gegend eingeflocktes ...

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#98

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 23.03.2015 01:08
von vs1400 | 2.364 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #89
Meine Tochter ist Vegetarier und die schaut genau auf die deklarierten Inhaltsstoffe. Als fast fertige Medizinstudentin hat sie über die Wirkungsweise dieser Stoffe auch mehr Ahnung wie ich.

Meine Frau und ich haben viel darüber gelesen und machen uns immer kundig. Es gibt aber Produkte, die kann man im Zweifelsfall nur weglassen. Da ich mir aber beim Essen nicht alles verkneifen will und auch mal in ein Restaurant gehe, muss ich da auch Zugeständnisse machen. Außerdem ist das in meinem Alter auch nicht mehr so prekär. Übergewicht ist auch nicht ohne und das kann man auch mit sehr guten Lebensmitteln anfuttern. Ich will ja auch nicht so alt werden wie Jopi.

Obst und Gemüse kaufen und dann einfrieren halte ich nicht für sinnvoll. Ich konserviere nur meine Eigenproduktion ein. Wenn ich zukaufen muss, dann gleich als Konserve.

Der Hesselfuchs


... daher auch dein engagement ...

... egal,
ich beachte eher kohlenhydrahte und zucker, beim einkauf und verzehr.
was die bäcker betrifft, da gibt es schon heftige unterschiede. ein "normalo" wird diese nie erkennen.

ich hab mal zwei 100% roggenbrötchen verglichen, bin diabetiker typ 3 und hammer,
da wird echt beschissen.
bei nudeln zb. und damit möchte ich nicht werben, es jedoch erwähnt haben
und es ist ne gute wahl sich produkte aus riesa zu kaufen.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#99

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 23.03.2015 06:40
von Pit 59 | 10.125 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #95
Das Brot nach einem Tag schon verworfen wird ist schon ein Irrsinn der Geschichte. Die Generationen unserer Eltern und Großeltern würden sich im Grabe umdrehen und uns einen Vogel zeigen wegen der Verschwendung.
In Hungerzeiten wurde Brot mit Zutaten (Eichelschrot) verlängert die wir gar nicht als essbar einstufen würden. Überleben war zu bestimmten Zeiten von der täglichen Brotzuteilung abhängig. Da wurde jeder Krümel gegessen,egal wie hart oder gar schon angeschimmelt.

Der Hesselfuchs


Merlini,die Zeiten welche Du hier beschreibst kann man nun nicht mehr mit Heute vergleichen.Wir Leben nun mal in einer Wohlstandsgesellschaft. Ich bin auch ein grosser Gegner von Lebensmitteln wegwerfen,und sage eigentlich immer Deutschkland kann aus seinen nicht verbrauchten Lebensmitteln mehr als eine Hungernde Nation Ernähren.
Wenn man die Bilder von Hungernden Kindern im TV sieht könnte man schon Wahnsinnig werden,aber ich Frage mich immer ob die Erzeuger überhaupt ein bischen Grips in der Birne haben,selbst nicht genug zum Essen aber der" Produzierer" ist ständig gut durchblutet.


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#100

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 23.03.2015 07:23
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Bei den meisten Bauern gab es auch nicht jeden Tag Fleisch auf dem Tisch. Die haben einfacher gegessen als sich viele das vorstellen können. Wir sind immer satt geworden, aber eingebrocktes Brot in Malzkaffee kenne ich auch aus meiner Kindheit. Kartoffeln und Gemüse gab es immer reichlich. Brot wurde oftmals mit Gänsefett gegessen. Einfachen Kuchen (Kartoffelkuchen, Krümelkuchen, Hefekuchen mit Beerenobst bzw. Rhabarber) wurde regelmäßig beim Brotbacken mit gebacken.

Der Hesselfuchs


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