#61

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 20.03.2015 17:56
von exgakl | 7.235 Beiträge

und mit @Gert auf Augenhöhe


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#62

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 20.03.2015 18:02
von Pit 59 | 10.134 Beiträge

In der Länge Ja

Breite ?


zuletzt bearbeitet 20.03.2015 18:09 | nach oben springen

#63

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 20.03.2015 18:20
von Gelöschtes Mitglied
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So wie die Tiere heute in den großen Anlagen gefüttert werden ist das mit der bäuerlichen Fütterung bis Ende der 60 iger Jahre nicht zu vergleichen. Durch den Einsatz von energiereicheren Futter verkürzt sich die Mastzeit. Das bleibt nicht ohne folgen für die Qualität.

Selbst die allseits gelobte haus geschlachtete Wurst aus Thüringen ist nicht mehr das was sie mal war. Gewürze allein sind nicht entscheidend. Jeder Fleischer sieht sofort wie das Fleisch erzeugt wurde.

Der Hesselfuchs


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#64

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 20.03.2015 18:41
von Gelöschtes Mitglied
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Wenn man Qualität will, dann muss man auch Qualität bezahlen. Wimre haben wir in den 60 iger Jahren für unsere abgelieferten Eier so zwischen 35 und 40 Pfennig bekommen. Bei einem Stundenlohn in der Landwirtschaft von damals ca. 2,50 Mark hat es gerade mal für 7 Eier gereicht. Heute werden Eier für unter 10 Cent das Stück angeboten. Wenn ich da den Mindestlohn dagegen rechne, kann sich der Kunde 85 Eier kaufen. Selbst bei fortschreitender Rationalisierung müsste doch jedem klar sein, dass sowas nur auf Kosten der Haltungsbedingungen, des Futters und somit der Qualität gehen kann.

Gerade bei den Eiern wird mit der Deklarierung genug Schindluder getrieben. Käfighaltung, Bodenhaltung, Freilandhaltung. In einer gut geführten Anlage mit Käfigen sind die Eier wesentlich geringer mit Bakterien belastet als bei der Bodenhaltung oder Freilandhaltung. Entscheidend ist die Herdengröße und der zugemessene Platz für die Tiere.

Bei mir hat jede Henne mindestens zwei Quadratmeter Stallfläche und 10 Quadratmeter Auslauffläche im Grünen.

Der Hesselfuchs


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#65

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 20.03.2015 19:28
von Angelo | 12.394 Beiträge
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#66

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 20.03.2015 19:40
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von turtle im Beitrag #60
[quote=exgakl|
Und heute ist unser @Angelo auch nicht viel höher


Für Liliputaner ist Angelo sehr groß.
[/quote]

Ihr Lästermäuler ,- Euer König hat eben einen besonders hochausgeprägten horizontalen Erweiterungsdrang....


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#67

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 20.03.2015 19:43
von Dandelion (gelöscht)
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Zitat von Ostlandritter im Beitrag #66
Ihr Lästermäuler ,- Euer König hat eben einen besonders hochausgeprägten horizontalen Erweiterungsdrang....

Wow - political correctness in Vollendung - Respekt Respekt


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#68

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 20.03.2015 19:44
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #67
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #66
Ihr Lästermäuler ,- Euer König hat eben einen besonders hochausgeprägten horizontalen Erweiterungsdrang....

Wow - political correctness in Vollendung - Respekt Respekt



Yes , Sir - i can auch Neusprech... Mainstream-gerecht ...


....................................
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#69

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 20.03.2015 20:12
von Kalubke | 2.294 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #66
Zitat von turtle im Beitrag #60
[quote=exgakl|
Und heute ist unser @Angelo auch nicht viel höher


Für Liliputaner ist Angelo sehr groß.



Ihr Lästermäuler ,- Euer König hat eben einen besonders hochausgeprägten horizontalen Erweiterungsdrang....
[/quote]

Meinste etwa diesen seltsamen Effekt, dass sich der Bauchnabel immer mehr von der Wirbelsäule entfernt?

Gruß Kalubke



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#70

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 20.03.2015 20:23
von waldlaeufer | 33 Beiträge

Hier kann ich mich unbesorgt der Meinung von @merlini anschließen. Als Thüringer muß ich leider zugeben, das es mir unserer Wurst teilweise nicht mehr weit her ist. Das betrifft auch unsere vielgeprisene Rostbratwurst. Als Kunde muß man sich genau überlegen wo man kauft. Bei Aldi und Co. ist es billig aber die Ware ist es geschmacklich auch. Nur mit Geschmacksverstärkern und exotischen Aromastoffen ist kein Krieg zu gewinnen.


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#71

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 20.03.2015 21:41
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #1
Da machen wir doch mal ein neues Thema auf.
Die heute gehandelten Lebensmittel sind oftmals schon weiter verarbeitet als zu DDR Zeiten. Das spart der Hausfrau(Mann) einige Zeit bei der Zubereitung.
Der Hesselfuchs


Hallo,
spart das wirklich und entscheidend Zeit? Und auf die BRD bezogen, Tomatenmark, Ketchup, Mayonaise aber auch hochqualitatives blanchiertes Tiefkühlgemüse gibt es auf dem Markt schon über 50 Jahre. Ebenso "vorproduziertes" Sauerkraut, früher beim Fleischer aus dem Faß abgewogen, heute als Einzelpackung aus dem Kühlregal. Ebenso Butter, Bratwürste, Schinken, Schlagsahne sind auch schon lange neben Käse "Fertigprodukte".

Und in alle diese genannten Produkten wird nicht viel Chemie reingerührt.

Schnelle Küche auch ohe Fertigmenüs, z.B.:

Kartoffeln der Nudeln auf den Herd:
Soße Neapolitano anrühren oder Schweinelende in die Pfanne.
Parallel dazu Gurtkensalat schnipseln oder Tiefkühlerbsen mit Zwiebeln, Gewürzen und Butter zubereiten.

Möhrensalat reiben oder Pfannkuchen mit Quark-Marmeladenfüllung ist auch schnell gemacht.

Was kann man da zeitlich mit "Fertigfraß" noch unterbieten?



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#72

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 20.03.2015 21:48
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Mit anderen Worten könnte man es auch so ausdrücken:
„Wenn das rauskommt, was da rein kommt, kommen (Die) rein, und nicht wieder raus.“


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#73

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 21.03.2015 06:53
von Pit 59 | 10.134 Beiträge

Zitat von waldlaeufer im Beitrag #70
Hier kann ich mich unbesorgt der Meinung von @merlini anschließen. Als Thüringer muß ich leider zugeben, das es mir unserer Wurst teilweise nicht mehr weit her ist. Das betrifft auch unsere vielgeprisene Rostbratwurst. Als Kunde muß man sich genau überlegen wo man kauft. Bei Aldi und Co. ist es billig aber die Ware ist es geschmacklich auch. Nur mit Geschmacksverstärkern und exotischen Aromastoffen ist kein Krieg zu gewinnen.


Na komm Uwe,unsere Bratwurst von (Thüwleiwa) ist immer noch die beste weit und breit.Ein Kumpel von mir steht heute den ganzen Tag in Weimar am Markt um selbige zu Braten.Gehe doch mal hin und frische Deine Geschmacksnerven etwas auf.


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#74

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 21.03.2015 09:37
von Grenzläufer | 1.770 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #73
Zitat von waldlaeufer im Beitrag #70
Hier kann ich mich unbesorgt der Meinung von @merlini anschließen. Als Thüringer muß ich leider zugeben, das es mir unserer Wurst teilweise nicht mehr weit her ist. Das betrifft auch unsere vielgeprisene Rostbratwurst. Als Kunde muß man sich genau überlegen wo man kauft. Bei Aldi und Co. ist es billig aber die Ware ist es geschmacklich auch. Nur mit Geschmacksverstärkern und exotischen Aromastoffen ist kein Krieg zu gewinnen.


Na komm Uwe,unsere Bratwurst von (Thüwleiwa) ist immer noch die beste weit und breit.Ein Kumpel von mir steht heute den ganzen Tag in Weimar am Markt um selbige zu Braten.Gehe doch mal hin und frische Deine Geschmacksnerven etwas auf.



.....und euer Born-Senf gehört auch zu den Besten.


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#75

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 21.03.2015 09:42
von DoreHolm | 7.692 Beiträge

Zitat von rasselbock im Beitrag #56
Mal etwas abseits vom Thema eine dumme Frage: Wo ist der angenehme Duft, welchen ich noch vom ,,Intershop'' aus DDR Zeiten in der Nase habe in den heutigen Geschäften geblieben?
rasselbock


Grün: Dieser Geruch ist immer noch da. Nur Du nimmst ihn nicht mehr wahr, weil sich deine Geruchszellen an ihn gewöhnt haben. Ging mir auch im Job so mit den organischen Lösungsmitteln. Irgendwann stinkt es nur deshalb nicht mehr, weil sich die Geruchsorgane daran gewöhnt haben.



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zuletzt bearbeitet 21.03.2015 09:42 | nach oben springen

#76

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 21.03.2015 13:08
von Dandelion (gelöscht)
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Zitat von SET800 im Beitrag #71
Was kann man da zeitlich mit "Fertigfraß" noch unterbieten?

Was den Zeitbedarf angeht, da gebe ich Dir Recht: Viel schneller ist das Fertigfutter auch nicht auf dem Tisch.

Nein, ich sehe oder besser befürchte zwei andere Gründe: Es ist zum Einen die "Mühe", die das Säubern, Putzen und Schnippeln der Zutaten macht: Da ist es doch viel bequemer, die Mikrowelle zu öffnen, die Packung hineinzulegen und voilà, fertig ist das, was "Essen" genannt wird. Einscheidender noch ist aber für mich die starke Vermutung, dass das Wissen um die Zubereitung immer schneller verschwindet und die Alternative "frisch zubereitet" manchem erst gar nicht in den Sinn kommt.

Esskultur gehört auch zur Kultur eines Landes, wie der Name schon sagt. Und hier befinden wir uns auf einem sehr guten Weg in Richtung "Amerikanisierung des Geschmacks", in dem weltweit ein Einheitsfraß (pardon) angeboten - und konsumiert wird. Und natürlich den Geschmack der jüngeren Generation prägt.

Ich meide McD & Co. konsequent: Es schmeckt mir einfach nicht und Essen ist für mich unvverändert ein sinnliches Erlebnis. Ein Erlebnis, das ich dann nicht habe, wenn ich ein in Styropor verpacktes, labberiges Brötchen mit Fleischeinlage "genießen" soll und auf dem Plastiktablett daneben eine Tüte mit Pommes Frites liegt, die zum Teil schon herausgefallen sind und sich um den Riesenbecher klebrig-süßer Cola legen. Das ist für mich Nahrungsaufnahme, mehr nicht. Da kaufe ich mir doch lieber beim nächsten Bäcker eine frische Laugenstange und mampfe die trocken weg: Das Ergebnis ist vergleichbar (in bin vorübergehend satt), aber es hat mir wenigstens geschmeckt.


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#77

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 21.03.2015 15:55
von Gelöschtes Mitglied
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Auch wenn man technisch alles machen kann (Fleischreste mittels Enzymen zu Formfleisch zusammenfügen, Analogkäse und was sonst alles möglich ist), öffnet sich der Manipulation Tür und Tor.

Jede Weiterverarbeitung von Fleisch, Milch oder Getreide birgt die Gefahr von Verunreinigung, Verderb und Beimischung von Abfällen.

Tiefkühlgemüse, welches innerhalb weniger Stunden von der Ernte bis zum Einfrosten braucht, stelle ich nicht auf die Stufe der Fertiggerichte. Bei dem Gemüse wird in der Regel nichts zugesetzt. Die Belastung mit Bakterien ist da auch wesentlich geringer als bei Frischgemüse aus der Kaufhalle oder vom Markt.

Wer Lebensmittel selber Produziert oder zumindestens selber zu Gerichten verarbeitet, geht in der Regel sparsamer und sorgsamer damit um. Es ist doch irre, wenn in einem reichen Land wie bei uns ca. 1/3 des produzierten Fleisches in der Kette vom Erzeuger, dem Schlachthof, dem Handel bis zum Verbraucher nicht verzehrt, sondern in den Müll geworfen wird. Ursache dafür ist unter anderem der zu niedrige Preis und das überbordende Angebot. Mein Vater und seine Eltern haben vor 90 Jahren noch richtig Hunger gelitten. Ich selber habe das zum Glück nicht mehr erlebt. Aber in den Müll haben wir keine Lebensmittel geworfen. Wenn heute mal was übrig bleibt, dann wandert das sofort als Futter zu den Kleintieren.

Der Hesselfuchs


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#78

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 21.03.2015 18:04
von waldlaeufer | 33 Beiträge

Hallo, @Pit 59, ja die Thüringer Fleischwaren sind vielleicht noch okay, muß man gucken wo man kauft. Es ist aber nicht überall Thüringen drin wo Thüringen draufsteht. Auf dem Markt in Weimar stehen zwei Wurstbuden - regelmäßig. Das ist Trommler, der steht immer an der Nordseite vor`m
Italiener und der mit der Bratwurst auf dem Dach an der Südseite vor`m Schwarzen Bären. Bei beiden bekommst du Thüringer Geschmack für dein Geld. Eß ich immer ne Wurst. aber außerhalb mußt`e aufpassen. Ich hab mal in Essen ne "Thüringer" gekauft - ungenießbar.

@Grenzläufer, da hast Du auch recht. Ich bin aber wahrscheinlich falsch erzogen. Der eine oder andere wird jetzt sagen, bescheuert, aber Bratwurst und Brätel immer ohne Senf oder Ketchup. Bockwurst und Rotwurst dagegen immer mit Senf. Komisch - oder?


zuletzt bearbeitet 21.03.2015 18:17 | nach oben springen

#79

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 21.03.2015 19:42
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Waldläufer, obwohl ich täglich nach Weimar fahre komme ich selten auf den Markt. Wenn Du mal eine Preiswerte und Wohlschmeckende Thüringer Bratwurst kosten willst, dann fahr mal nach Süßenborn ins Gewerbegebiet. Vor dem REAL steht der Grillteufel, dass lohnt sich mal zu halten.

Der Hesselfuchs


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#80

RE: Qualitätsvergleich der Lebensmittel

in DDR Zeiten 21.03.2015 20:09
von DoreHolm | 7.692 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #77
Auch wenn man technisch alles machen kann (Fleischreste mittels Enzymen zu Formfleisch zusammenfügen, Analogkäse und was sonst alles möglich ist), öffnet sich der Manipulation Tür und Tor.

Jede Weiterverarbeitung von Fleisch, Milch oder Getreide birgt die Gefahr von Verunreinigung, Verderb und Beimischung von Abfällen.

Tiefkühlgemüse, welches innerhalb weniger Stunden von der Ernte bis zum Einfrosten braucht, stelle ich nicht auf die Stufe der Fertiggerichte. Bei dem Gemüse wird in der Regel nichts zugesetzt. Die Belastung mit Bakterien ist da auch wesentlich geringer als bei Frischgemüse aus der Kaufhalle oder vom Markt.

Wer Lebensmittel selber Produziert oder zumindestens selber zu Gerichten verarbeitet, geht in der Regel sparsamer und sorgsamer damit um. Es ist doch irre, wenn in einem reichen Land wie bei uns ca. 1/3 des produzierten Fleisches in der Kette vom Erzeuger, dem Schlachthof, dem Handel bis zum Verbraucher nicht verzehrt, sondern in den Müll geworfen wird. Ursache dafür ist unter anderem der zu niedrige Preis und das überbordende Angebot. Mein Vater und seine Eltern haben vor 90 Jahren noch richtig Hunger gelitten. Ich selber habe das zum Glück nicht mehr erlebt. Aber in den Müll haben wir keine Lebensmittel geworfen. Wenn heute mal was übrig bleibt, dann wandert das sofort als Futter zu den Kleintieren.

Der Hesselfuchs


Grün: Habe zwar nie richtigen Hunger gelitten (die ersten zwei Lebensjahre auf dem Dorf gelebt), aber Nahrungsmittel wegwerfen ? Das ist für mich ein absolutes No go. Ich wurde deshalb auch schon mal als der "Schweineeimer" bezeichnet, natürlich scherzhaft. Ich muß immer an mich halten, wenn sich ein Enkelchen mehr auf den Teller packt als es offensichtlich essen kann. Nicht selten habe ich geöffnete Packungen, nach deren Inhalt meine Gutste mal Appetit hatte, dann alle gemacht, obwohl ich lieber was Anderes gegessen hätte. So versuche ich Einfluss darauf zu nehmen, daß auch zu Hause nicht allzuviel Packungen gleichzeitig offen sind und dazu noch was Frisches vom Fleischer dazugekauft wird. Brot kann ruhig altbacken sein. Es bleibt allerdings nicht aus, daß mal eine halbe Packung Toastbrot schimmelig wird. Es ist normales Brot da, Brötchen, also was muß nun zuerst weg ? Es müßte Kleinpackungen für Toastbrot geben, so mit 6 - 8 Scheiben. Das reicht, wenn mal der Appetit nach Toast, überbacken mit Bierschinken, Gurkenscheiben, scharfem Meerrettich und Käse, da ist.



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