#141

RE: Vater, Mutter, Stasi - eine Buchvorstellung

in DDR Staat und Regime 09.03.2015 19:34
von Klauspeter | 987 Beiträge

Zitat von Freienhagener im Beitrag #135
Zitat von Klauspeter im Beitrag #125
Wenn ich mich mal in die Diskussion hineinhängen darf. Das Buch, über das hier gesprochen wird, habe ich nicht gelesen und werde es nicht lesen. Meine Sache, aber ich mag ein solches politisches "auf sich aufmerksam machen" nicht sehr. Aber auch das muss jeder mit sich selbst abmachen.



Solche Bücher sollen Leute lesen, die sich nicht auskennen - Westdeutsche z. B. oder jüngere Leute.

Das "politisch auf sich aufmerksam machen" ist aber bei Memoiren ehemaliger DDR-Größen in viel größerem Maß gegeben. Die liest Du dann wohl (wie ich jedenfalls) auch nicht.

Aber es wurde gesagt, daß man die lesen muß, um mitreden zu können

Das Argument gilt umgekehrt nicht minder.

Die Realität sieht jedoch anders aus: Oft lehnen Befürworter der einen "Richtungsliteratur" es ab, die andere "Richtungsliteratur zu lesen.



Also ich habe kein Interesse, beispielsweise die Memoiren eines Krenz, Schabowski oder Keßler zu lesen. Ich lese auch von der anderen Richtung sehr wenig. Mich interessieren solche Bücher, wenn ich den Eindruck habe, hier geht es ehrlich zu, hier ringt einer auch mit den Problemen und der Aufarbeitung. Ich lese beispielsweise alles, was mir von Friedrich Schorlemmer in die Hände kommt. Ich schätze seine Ehrlichkeit.
Ich hoffe, Du hast mein Auswahl-Prinzip verstanden.
Klaus


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#142

RE: Vater, Mutter, Stasi - eine Buchvorstellung

in DDR Staat und Regime 10.03.2015 10:57
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von damals wars im Beitrag #140
Ich habe für Angela Marquardt (Mitglied des Bundesvorstandes der PDS) als Mitglied der PDS genug Geld (Beitrag) ausgegeben,
jetzt kann sie ihre neue Partei bezahlen.



Ohhhhh. Es gibt ein Recht auf Irrtum :-)))
.


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#143

RE: Vater, Mutter, Stasi - eine Buchvorstellung

in DDR Staat und Regime 10.03.2015 11:41
von Klauspeter | 987 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #142
Zitat von damals wars im Beitrag #140
Ich habe für Angela Marquardt (Mitglied des Bundesvorstandes der PDS) als Mitglied der PDS genug Geld (Beitrag) ausgegeben,
jetzt kann sie ihre neue Partei bezahlen.


Ohhhhh. Es gibt ein Recht auf Irrtum :-)))
.


Das Recht auf Irrtum gibt es. Bedenklich wird es, wenn man sich zu oft irrt... So ein Lebensweg als IM zu DDR-Zeiten, dann als Parteivize der PDS, jetzt als SPD-Mitglied in der "Denkfabrik" der Frau Nahles...
Irren ist menschlich. Wer sich zu oft irrt, sollte über seine Irrtümer erst einmal mit sich selbst ins Reine kommen. Aber erfreulicherweise kann das jeder für sich selbst entscheiden.
Klaus


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#144

RE: Vater, Mutter, Stasi - eine Buchvorstellung

in DDR Staat und Regime 10.03.2015 14:58
von damals wars | 12.198 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #142
Zitat von damals wars im Beitrag #140
Ich habe für Angela Marquardt (Mitglied des Bundesvorstandes der PDS) als Mitglied der PDS genug Geld (Beitrag) ausgegeben,
jetzt kann sie ihre neue Partei bezahlen.



Ohhhhh. Es gibt ein Recht auf Irrtum :-)))
.



Das das Recht immer erst dann erkannt wird, wenn man sich auf Staats- und Parteikosten grundsaniert hat, finde ich bedenklich.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#145

RE: Vater, Mutter, Stasi - eine Buchvorstellung

in DDR Staat und Regime 10.03.2015 15:07
von Barbara (gelöscht)
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Mein Bemerkung war auf dich bezogen, nicht auf Marquardt :-)))


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#146

RE: Vater, Mutter, Stasi - eine Buchvorstellung

in DDR Staat und Regime 10.03.2015 18:24
von Freienhagener | 3.877 Beiträge

Zitat von Klauspeter im Beitrag #141
Zitat von Freienhagener im Beitrag #135
Zitat von Klauspeter im Beitrag #125
Wenn ich mich mal in die Diskussion hineinhängen darf. Das Buch, über das hier gesprochen wird, habe ich nicht gelesen und werde es nicht lesen. Meine Sache, aber ich mag ein solches politisches "auf sich aufmerksam machen" nicht sehr. Aber auch das muss jeder mit sich selbst abmachen.



Solche Bücher sollen Leute lesen, die sich nicht auskennen - Westdeutsche z. B. oder jüngere Leute.

Das "politisch auf sich aufmerksam machen" ist aber bei Memoiren ehemaliger DDR-Größen in viel größerem Maß gegeben. Die liest Du dann wohl (wie ich jedenfalls) auch nicht.

Aber es wurde gesagt, daß man die lesen muß, um mitreden zu können

Das Argument gilt umgekehrt nicht minder.

Die Realität sieht jedoch anders aus: Oft lehnen Befürworter der einen "Richtungsliteratur" es ab, die andere "Richtungsliteratur zu lesen.



Also ich habe kein Interesse, beispielsweise die Memoiren eines Krenz, Schabowski oder Keßler zu lesen. Ich lese auch von der anderen Richtung sehr wenig. Mich interessieren solche Bücher, wenn ich den Eindruck habe, hier geht es ehrlich zu, hier ringt einer auch mit den Problemen und der Aufarbeitung. Ich lese beispielsweise alles, was mir von Friedrich Schorlemmer in die Hände kommt. Ich schätze seine Ehrlichkeit.
Ich hoffe, Du hast mein Auswahl-Prinzip verstanden.
Klaus


Ganz Deiner Meinung.
Es ist doch aber auch so, daß in der Wendezeit der Infobedarf über die nicht offizielle DDR groß war und weitgehend gesättigt wurde. Im Grundsatz kann also Marquardt nichts Neues bieten. Ich will das einfach nicht mehr lesen (aus ganz anderen Gründen als ehemalige MfSler!).

Im Gegensatz zu Anderen, die das lediglich aus der Sicht eines Parteibeitrages sehen, kann ich aber verstehen, daß die Frau bei dieser Vita aus der PDS ausgetreten ist. Da tummeln sich bis heute die alten Kräfte, auch wenn man sich modern gibt.
Nichts ändern zu können war schon zu DDR-Zeiten ein Grund zum Parteiaustritt.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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zuletzt bearbeitet 10.03.2015 21:24 | nach oben springen

#147

RE: Vater, Mutter, Stasi - eine Buchvorstellung

in DDR Staat und Regime 10.03.2015 20:08
von passport | 2.640 Beiträge

Zitat von Freienhagener im Beitrag #146
Zitat von Klauspeter im Beitrag #141
Zitat von Freienhagener im Beitrag #135
Zitat von Klauspeter im Beitrag #125
Wenn ich mich mal in die Diskussion hineinhängen darf. Das Buch, über das hier gesprochen wird, habe ich nicht gelesen und werde es nicht lesen. Meine Sache, aber ich mag ein solches politisches "auf sich aufmerksam machen" nicht sehr. Aber auch das muss jeder mit sich selbst abmachen.



Solche Bücher sollen Leute lesen, die sich nicht auskennen - Westdeutsche z. B. oder jüngere Leute.

Das "politisch auf sich aufmerksam machen" ist aber bei Memoiren ehemaliger DDR-Größen in viel größerem Maß gegeben. Die liest Du dann wohl (wie ich jedenfalls) auch nicht.

Aber es wurde gesagt, daß man die lesen muß, um mitreden zu können

Das Argument gilt umgekehrt nicht minder.

Die Realität sieht jedoch anders aus: Oft lehnen Befürworter der einen "Richtungsliteratur" es ab, die andere "Richtungsliteratur zu lesen.



Also ich habe kein Interesse, beispielsweise die Memoiren eines Krenz, Schabowski oder Keßler zu lesen. Ich lese auch von der anderen Richtung sehr wenig. Mich interessieren solche Bücher, wenn ich den Eindruck habe, hier geht es ehrlich zu, hier ringt einer auch mit den Problemen und der Aufarbeitung. Ich lese beispielsweise alles, was mir von Friedrich Schorlemmer in die Hände kommt. Ich schätze seine Ehrlichkeit.
Ich hoffe, Du hast mein Auswahl-Prinzip verstanden.
Klaus


Ganz Deiner Meinung.
Es ist doch aber auch so, daß in der Wendezeit der Infobedarf über die nicht offizielle DDR groß war und weitgehend gesättigt wurde. Im Grundsatz kann also Marquart nichts Neues bieten. Ich will das einfach nicht mehr lesen (aus ganz anderen Gründen als ehemalige MfSler!).

Im Gegensatz zu Anderen, die das lediglich aus der Sicht eines Parteibeitrages sehen, kann ich aber verstehen, daß die Frau bei dieser Vita aus der PDS ausgetreten ist. Da tummeln sich bis heute die alten Kräfte, auch wenn man sich modern gibt.
Nichts ändern zu können war schon zu DDR-Zeiten ein Grund zum Parteiaustritt.



Mal so nebenbei @Freienhagener In der Partei "Die Linke" beträgt die Anzahl ehemaliger SED - Mitglieder 1%. Gesamtmitgliederzahl der Partei Stand 31.12.2014 beträgt 60.547 Personen.
Da tummeln sich aber gewaltig viele alte Kräfte rum


passport


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zuletzt bearbeitet 10.03.2015 20:21 | nach oben springen

#148

RE: Vater, Mutter, Stasi - eine Buchvorstellung

in DDR Staat und Regime 10.03.2015 20:15
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #147


Mal so nebenbei @Freienhagener In der Partei "Die Linken" beträgt die Anzahl ehemaliger SED - Mitglieder 1%. Gesamtmitgliederzahl der Partei Stand 31.12.2014 beträgt 60.547 Personen.
Da tummeln sich aber gewaltig viele alte Kräfte rum


passport


So ähnlich wollte das ja auch schreiben, aber das hast Du recht gut beschrieben. Nur mal zur Erinnerung: Die DDR ist seit 25 Jahren Geschichte, nun könnte man ja mal rechnen, wie jung dann heute die SED-Altkader sind.

Allerdings fürchte ich, wenns in 100 Jahren die Bundesrepublik und die Partei "Die Linke" noch gibt, wird man immer noch sagen, dass sie aus Altkadern der SED bzw. Ex-Mitgliedern der DDR-Regierung besteht - oder doch nicht....?

Gruss

icke



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#149

RE: Vater, Mutter, Stasi - eine Buchvorstellung

in DDR Staat und Regime 10.03.2015 21:22
von Freienhagener | 3.877 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #147


Mal so nebenbei @Freienhagener In der Partei "Die Linke" beträgt die Anzahl ehemaliger SED - Mitglieder 1%. Gesamtmitgliederzahl der Partei Stand 31.12.2014 beträgt 60.547 Personen.
Da tummeln sich aber gewaltig viele alte Kräfte rum



Kannst Du das belegen?


Die Marquardt hats jedenfalls gestört ....


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
zuletzt bearbeitet 10.03.2015 21:24 | nach oben springen

#150

RE: Vater, Mutter, Stasi - eine Buchvorstellung

in DDR Staat und Regime 10.03.2015 21:35
von passport | 2.640 Beiträge

Zitat von Freienhagener im Beitrag #149
Zitat von passport im Beitrag #147


Mal so nebenbei @Freienhagener In der Partei "Die Linke" beträgt die Anzahl ehemaliger SED - Mitglieder 1%. Gesamtmitgliederzahl der Partei Stand 31.12.2014 beträgt 60.547 Personen.
Da tummeln sich aber gewaltig viele alte Kräfte rum



Kannst Du das belegen?


Die Marquardt hats jedenfalls gestört ....




Man sollte dazu aber Wissen das die Marquardt in der PDS und nicht in der Linkspartei war



passport


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#151

RE: Vater, Mutter, Stasi - eine Buchvorstellung

in DDR Staat und Regime 10.03.2015 21:52
von Freienhagener | 3.877 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #150

Man sollte dazu aber Wissen das die Marquardt in der PDS und nicht in der Linkspartei war


Das habe ich nicht behauptet.


Bleiben wir bei der PDS und Marqardt:

"1997 98 % der Mitglieder der PDS bereits Mitglied in der SED oder ihrer Jugendorganisation FDJ waren.."
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Linke

Meine Anmerkung war also berechtigt.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
zuletzt bearbeitet 10.03.2015 21:58 | nach oben springen

#152

RE: Vater, Mutter, Stasi - eine Buchvorstellung

in DDR Staat und Regime 10.03.2015 22:11
von damals wars | 12.198 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #145
Mein Bemerkung war auf dich bezogen, nicht auf Marquardt :-)))


Ich bin 2002 nicht dem Irrtum erlegen, das es das gewesen ist, und das es an der Zeit ist, sich umzuorientieren.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#153

RE: Vater, Mutter, Stasi - eine Buchvorstellung

in DDR Staat und Regime 10.03.2015 22:12
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von icke46 im Beitrag #148


So ähnlich wollte das ja auch schreiben, aber das hast Du recht gut beschrieben. Nur mal zur Erinnerung: Die DDR ist seit 25 Jahren Geschichte, nun könnte man ja mal rechnen, wie jung dann heute die SED-Altkader sind.

Allerdings fürchte ich, wenns in 100 Jahren die Bundesrepublik und die Partei "Die Linke" noch gibt, wird man immer noch sagen, dass sie aus Altkadern der SED bzw. Ex-Mitgliedern der DDR-Regierung besteht - oder doch nicht....?

Gruss

icke



wie auch immer, das Problem wird biologisch gelöst. Nach meiner Überzeugung braucht es diese Partei mit ihrem utopischen sozialistischen Programm ohnehin nicht. Sie sollte sich einfach auflösen. Die anderen Parteien machen zwar auch gelegentlich unverständliche Sachen wirken aber von grundauf seriöser.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 10.03.2015 22:14 | nach oben springen

#154

RE: Vater, Mutter, Stasi - eine Buchvorstellung

in DDR Staat und Regime 10.03.2015 22:43
von Alfred | 6.853 Beiträge

Gert,

auch SPD und CDU haben ein Durchschnittsalter wie "Die Linke" . 59 Jahre.


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#155

RE: Vater, Mutter, Stasi - eine Buchvorstellung

in DDR Staat und Regime 11.03.2015 08:28
von Dandelion (gelöscht)
avatar

Zitat von Gert im Beitrag #153
Nach meiner Überzeugung braucht es diese Partei mit ihrem utopischen sozialistischen Programm ohnehin nicht. Sie sollte sich einfach auflösen. Die anderen Parteien machen zwar auch gelegentlich unverständliche Sachen wirken aber von grundauf seriöser.

Och nöö, @Gert - oder willst Du wirklich, dass die strickenden Latzhosenträger der Grünen die einzige Oppositionspartei sind? Ich weiß, es ist die Wahl zwischen Pest und Cholera, aber ich finde bei den Linken eher die eine oder andere Position, die ich auch vertreten könnte (beileibe nicht alle, deutlich weniger als mehr), als bei den "wendigen" Ökos.

Außerdem würde ich Gysi vermissen, ich mag seine Rhetorik. Das hat aber nichts mit dem von ihm vertretenen Positionen zu tun, es geht um die Kunst der giftigen Rede. Nebenbei bemerkt mochte ich auch die Rhetorik von FJS oder Herbert Wehner, ohne mich mit deren politischen Aussagen zu identifizieren.


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#156

RE: Vater, Mutter, Stasi - eine Buchvorstellung

in DDR Staat und Regime 11.03.2015 08:46
von Moskwitschka | 2.532 Beiträge

OT

Da fällt mir ein anderes Buch ein Was bleiben wird Gregor Gysi, Friedrich Schorlemmer

und ein Interview der beiden, als das Buch päsentiert wurde:

Schorlemmer: Nein. Wir, also die Bürgerrechtler, zu denen ich mich zählte – wir wollten das schier Unmögliche: Wir wollten die Wahrheit sagen, wir wollten in der Wahrheit sein – ohne die Machtfrage zu stellen. Also jedenfalls meine Freunde und ich. Noch während härtester Konfrontation oder dann in finsterer, bleierner Agonie habe ich immer auch das Gespräch mit SED-Leuten gesucht – erstens weil ich Zuversicht nie aufgebe, und zweitens damit die Starren sich einmal mehr kenntlich machten in ihrer Geistlosigkeit und ihrer Angst vor der Wahrheit. Und drittens hofften wir, die Reformwilligen des Systems würden in ihrem Mut zum Zweifel bestärkt und wagten endlich mehr und mehr Öffentlichkeit. Leider war am Ende alles zu spät.

https://www.freitag.de/buch-der-woche/wa.../gysi_leseprobe

Das sollten wir auch heute so halten - im Gespräch bleiben ;-)

LG von der Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

zuletzt bearbeitet 11.03.2015 08:47 | nach oben springen

#157

RE: Vater, Mutter, Stasi - eine Buchvorstellung

in DDR Staat und Regime 11.03.2015 09:09
von damals wars | 12.198 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #154
Gert,

auch SPD und CDU haben ein Durchschnittsalter wie "Die Linke" . 59 Jahre.


Dann löst sich ja das von Gert zitierte Problem in allen Parteien biologisch?

Und Söder wird Bundeskanzler?


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#158

RE: Vater, Mutter, Stasi - eine Buchvorstellung

in DDR Staat und Regime 11.03.2015 09:12
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #157
Zitat von Alfred im Beitrag #154
Gert,

auch SPD und CDU haben ein Durchschnittsalter wie "Die Linke" . 59 Jahre.


Dann löst sich ja das von Gert zitierte Problem in allen Parteien biologisch?

Und Söder wird Bundeskanzler?


Hubert das ist doch mal ein Geistesblitz, Söder und Kanzler


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#159

RE: Vater, Mutter, Stasi - eine Buchvorstellung

in DDR Staat und Regime 08.04.2016 20:23
von Ebro | 577 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #101
Ich finde es richtig,das diese Frau dieses Buch geschrieben hat,
so werden Details bekannt,wie Stasi-Leute selbst in ihrer eigenen
Familie Einfluß genommen hat
Lutze


Nehmen nicht alle Eltern, auch Deine, Einfluß?
Warum reduzierst Du das nur auf die Stasi?



DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#160

RE: Vater, Mutter, Stasi - eine Buchvorstellung

in DDR Staat und Regime 08.04.2016 21:10
von DoreHolm | 7.705 Beiträge

Zitat von Ebro im Beitrag #159
Zitat von Lutze im Beitrag #101
Ich finde es richtig,das diese Frau dieses Buch geschrieben hat,
so werden Details bekannt,wie Stasi-Leute selbst in ihrer eigenen
Familie Einfluß genommen hat
Lutze


Nehmen nicht alle Eltern, auch Deine, Einfluß?
Warum reduzierst Du das nur auf die Stasi?



Grün: Das ist eigentlich das normalste auf der Welt, daß die Eltern darauf mehr oder weniger intensiv darauf Einfluss nehmen, daß ihr/e Kind/er zumindest in ihrer gesellschaftlichen und politischen Einstellung nicht allzusehr von der der Eltern abzuweichen. Warum, oder gerade, weshalb sollten das Mitarbeiter des MfS nicht tun ? Dgl. alle anderen Eltern in allen Bereichen, die irgendwie eine eine bestimmte politische Einstellung suggerieren. Die Kirchen nicht ausgenommen. Warum überlassen es Kirchenvertreter nicht dem Selbstlauf, ob ihr Kind ein Atheist wird oder nicht ? Diese Frage könnte auch gut in das Thema "Menschen, die die m ein Leben beeinflusst oder geprägt haben" passen.



thomas 48 und Ebro haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 08.04.2016 21:11 | nach oben springen



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