#21

RE: Möglichkeiten der "Einflußnahme" bei der NVA

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.01.2015 19:51
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #18
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #9
Hätte man freiwillig die Nähe des MfS gesucht? Und dann noch für Klopapier oder ähnliches?

Und beim Polit: Wäre das nicht ein Anschiss für einen selbst geworden? Man weist den ja sozusagen auf Dinge hin, die er übersehen hatte. Damit kritisiert man ihn doch?

Was heißt die Nähe des MfS suchen? Wenn es Vorteile brachte! Jeder ist doch ein Ichmensch!! Hatte aber nichts mit anschwärzen der Kameraden zu tun, ging nur um einen selbst mit dem Arc... an die Wand so gut wie möglich durch die Zeit der Fahne zukommen! Ging auch nicht um Klopapier oder ähnliches!
Grüsse steffen52


Worum dann?


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#22

RE: Möglichkeiten der "Einflußnahme" bei der NVA

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.01.2015 19:53
von Gelöschtes Mitglied
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Von uns wollte der Hauptfeld Geld für das ND und die Junge Welt und nicht fürs Klopapier. Auch das Zeitungsgeld hat er von mir nicht bekommen. Ich sagte nur "wer bestellt, der bezahlt".

Der Hesselfuchs


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#23

RE: Möglichkeiten der "Einflußnahme" bei der NVA

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.01.2015 19:54
von Panzer-Willy | 44 Beiträge

Zitat von furry im Beitrag #15
[quote=Panzer-Willy|p435084]. Die Sachlage wurde geprüft und im Januar oder Februar hatten wir unseren 4. Stern


2 Sterne rechts und 2 Sterne links? [/quote

nee 4 auf jeder seite



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#24

RE: Möglichkeiten der "Einflußnahme" bei der NVA

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.01.2015 19:55
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #16
Zitat von rei im Beitrag #14
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #9
Hätte man freiwillig die Nähe des MfS gesucht? Und dann noch für Klopapier oder ähnliches?

Und beim Polit: Wäre das nicht ein Anschiss für einen selbst geworden? Man weist den ja sozusagen auf Dinge hin, die er übersehen hatte. Damit kritisiert man ihn doch?

Schon wieder falsch verstanden,der Gen.(MfS) kam öfters auf die Stuben,dort konnte man Beschwerden abgeben bzw. mit ihm reden.
Für Klopapier zog uns der Hauptfeld. 0,20 Pfennig vom Sold ab,damit wir das "Neue Deutschland" nicht benutzen.
1967 ,war es noch kein Anschiss,da waren noch andere Zeiten an der Grenze.
Gruß rei

Ihr musstet das Klopapier selbst bezahlen......?


Und schon wird man wieder lächerlich hingestellt,wenn es nicht so gewesen ist,dann hätte ich es nicht geschrieben.
Ich bin nicht der "User" der sich ständig dar stellen muß.
Danke Rei


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#25

RE: Möglichkeiten der "Einflußnahme" bei der NVA

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.01.2015 19:57
von Gelöschtes Mitglied
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Frank, hatte ich schon mal geschrieben! z.B. Bin zu einer Feier im Ort( Freundin) eingeladen gewesen und wollte Ausgang in Zivil von meinen KC abgelehnt, den gewissen Genosse angesprochen und prompt ging es! Solche Dinge meinte ich damit!
Grüsse steffen52


DoreHolm und Schuddelkind haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#26

RE: Möglichkeiten der "Einflußnahme" bei der NVA

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.01.2015 19:57
von Harzwanderer | 2.933 Beiträge

Zitat
Und schon wird man wieder lächerlich hingestellt,wenn es nicht so gewesen ist,dann hätte ich es nicht geschrieben.
Ich bin nicht der "User" der sich ständig dar stellen muß.
Danke Rei



Du wirst nicht lächerlich hingestellt. Danke für Deine Antwort.

Steffen, und was wollte er von Dir im Gegenzug?


zuletzt bearbeitet 13.01.2015 19:58 | nach oben springen

#27

RE: Möglichkeiten der "Einflußnahme" bei der NVA

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.01.2015 19:59
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Zitat von rei im Beitrag #24
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #16
Zitat von rei im Beitrag #14
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #9
Hätte man freiwillig die Nähe des MfS gesucht? Und dann noch für Klopapier oder ähnliches?

Und beim Polit: Wäre das nicht ein Anschiss für einen selbst geworden? Man weist den ja sozusagen auf Dinge hin, die er übersehen hatte. Damit kritisiert man ihn doch?

Schon wieder falsch verstanden,der Gen.(MfS) kam öfters auf die Stuben,dort konnte man Beschwerden abgeben bzw. mit ihm reden.
Für Klopapier zog uns der Hauptfeld. 0,20 Pfennig vom Sold ab,damit wir das "Neue Deutschland" nicht benutzen.
1967 ,war es noch kein Anschiss,da waren noch andere Zeiten an der Grenze.
Gruß rei

Ihr musstet das Klopapier selbst bezahlen......?


Und schon wird man wieder lächerlich hingestellt,wenn es nicht so gewesen ist,dann hätte ich es nicht geschrieben.
Ich bin nicht der "User" der sich ständig dar stellen muß.
Danke Rei

Fahr mal runter, die Frage war ernst gemeint!


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#28

RE: Möglichkeiten der "Einflußnahme" bei der NVA

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.01.2015 20:07
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Konnte man sich auch über Vorgesetzte, die Jemanden über das Maß gedrillt haben, beschweren? Oder war das ein No-Go?


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#29

RE: Möglichkeiten der "Einflußnahme" bei der NVA

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.01.2015 20:09
von Alfred | 6.854 Beiträge

Hallo,

es gab ja mehrere Wege.

So u.a. den Dienstweg . Nicht wenige nutzten auch Parteistrecke. So gab es Personen, die sich gleich an den Chef der Politischen Hauptverwaltung richteten. Und der Weg zum MfS war auch nicht unüblich, auch wenn einige dies heute vielleicht vergessen haben.


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#30

RE: Möglichkeiten der "Einflußnahme" bei der NVA

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.01.2015 20:10
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von steffen52 im Beitrag #25
Frank, hatte ich schon mal geschrieben! z.B. Bin zu einer Feier im Ort( Freundin) eingeladen gewesen und wollte Ausgang in Zivil von meinen KC abgelehnt, den gewissen Genosse angesprochen und prompt ging es! Solche Dinge meinte ich damit!
Grüsse steffen52

Steffen52,Du stellst es richtig.Es ging nicht um Kameraden anscheißen.
Noch kurz eine Episode.Die Fenster der Zimmer,Richtung "Am Kupfergraben" waren plötzlich versiegelt.Warum:wegen der" Tini Show",welche sich auf der Strasse abspielte.Ergo durften die Fenster nicht mehr geöffnet werden.
Alle Spiegel wurden aus den Stuben entfernt und im Waschraum aufgehangen.Wer es noch kennt,keine Waschbecken sondern eine Rinne.
Beschwerde,und schon gingen die Fenster wieder auf und der Spiegel war wieder da.
Gruß Rei


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#31

RE: Möglichkeiten der "Einflußnahme" bei der NVA

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.01.2015 20:13
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #29
Hallo,

es gab ja mehrere Wege.

So u.a. den Dienstweg . Nicht wenige nutzten auch Parteistrecke. So gab es Personen, die sich gleich an den Chef der Politischen Hauptverwaltung richteten. Und der Weg zum MfS war auch nicht unüblich, auch wenn einige dies heute vielleicht vergessen haben.


Und wie sah der Dienstweg genau aus?


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#32

RE: Möglichkeiten der "Einflußnahme" bei der NVA

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.01.2015 20:16
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #28
Konnte man sich auch über Vorgesetzte, die Jemanden über das Maß gedrillt haben, beschweren? Oder war das ein No-Go?

Konnte man bestimmt,kann Dir aber dazu keine Antwort geben.Da es bei uns keinen Drill gab.
Alles lief friedlich ab,wohl geschuldet der Grenze.
Gruß Rei


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#33

RE: Möglichkeiten der "Einflußnahme" bei der NVA

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.01.2015 20:17
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.493 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #28
Konnte man sich auch über Vorgesetzte, die Jemanden über das Maß gedrillt haben, beschweren? Oder war das ein No-Go?


Konnte man, @Schuddelkind, hat in der Grundausbildung überhaupt nichts gebracht, warst genau dem Typen wieder ausgeliefert, mit unterstützung des KC´s bei welchem ich mich beschwerte. Es grenzte an Mißhandlung, mehr nicht dazu.

Auf der Kompanie wurde man nicht mehr gedrillt, da war man mit den Uffz´n ein Herz und eine Seele, will sagen es herschte eher Kameradschaft.

gruß h.


Hapedi und Schuddelkind haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#34

RE: Möglichkeiten der "Einflußnahme" bei der NVA

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.01.2015 20:32
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.493 Beiträge

Ein No-Go war meiner Erfahrung nach das "Anscheißen" von Kameraden auf der Grenzkompanie, das war bei den Vorgesetzten eher verpönt , sowas wollten sie nicht hören. Vielleicht sollten wir das unter uns regeln.

Das Gegenteil natürlich in der Grundausbildung im GAR-7, da waren die Ohren immer offen ... wir hatten einen auf der Bude der hat jedes gesprochen Wort weitergetragen, der hatte keinen Kameraden, zum Schluß wollte keiner mehr was zu tun haben mit ihm. Schlimmer war es bei den Ausbildungs-uffz´n, fast jeder steckte im Arsch seines Vorgesetzten, von einem habe ich den Klarnamen aus meiner Stasiakte...

Ich betone ausdrücklich, so waren aber nicht alle Ausbildungsuffz´e, es waren auch sehr umgängliche Kameraden dabei, welche ihren Dienst machen und ihre Ruhe haben wollten.

gruß h.


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#35

RE: Möglichkeiten der "Einflußnahme" bei der NVA

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.01.2015 20:43
von Gelöschtes Mitglied
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Bernd, die Uffze nach der Grundausbildung sind alle in Ordnung gewesen! Bin ja jeden Tag mit einen die GK abgefahren und die wollten ja auch so gut wie möglich ihre Zeit rum bekommen! Da sie auch nur Blödsinn im Kopf hatten, sind sie ja froh gewesen mit einen Gefreite zusammen zu sein, der jeden Mist mit machte ohne ihn anzuzählen!
Grüsse steffen52


hundemuchtel 88 0,5 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#36

RE: Möglichkeiten der "Einflußnahme" bei der NVA

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.01.2015 21:00
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.493 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #35
Bernd, die Uffze nach der Grundausbildung sind alle in Ordnung gewesen! Bin ja jeden Tag mit einen die GK abgefahren und die wollten ja auch so gut wie möglich ihre Zeit rum bekommen! Da sie auch nur Blödsinn im Kopf hatten, sind sie ja froh gewesen mit einen Gefreite zusammen zu sein, der jeden Mist mit machte ohne ihn anzuzählen!
Grüsse steffen52


Ja das wollte ich sagen, es war ein Geben und Nehmen @steffen52, war eben Kameradschaft, waren ja auch jeden Tag mit ihnen draußen.

gruß h.


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#37

RE: Möglichkeiten der "Einflußnahme" bei der NVA

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 13.01.2015 21:32
von Gelöschtes Mitglied
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Das ist zu meiner Zeit im GR so gewesen! Leider zur Zeit meiner Reserve( 1977) sah das schon anders aus! Da wollten sie wichtig sein und den Dienstgrad rausstellen! Hat uns aber interessiert wie die Tauchtiefen( kamen täglich in Radio DDR)! Gab zum Glück genug höhere Dienstgrade die auch nur Resis waren und die haben zu uns gehalten und den Genossen Wichtig den Scheitel gezogen!
Grüsse steffen52


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#38

RE: Möglichkeiten der "Einflußnahme" bei der NVA

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 15.01.2015 08:04
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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In dem halben Jahr Soldat-Formung wurde gerne die beliebte DDR-Unterhaltungssendung mit Irmgard Düren zitiert "Wir sind doch hier nicht bei wünsch dir was!"
An der Grenze wurde sich dann bemüht es dem kleinen Soldaten relativ angenehm zu machen damit er nicht vorzeitig "verschwand", da war der Polit hauptsächlich dafür zuständig und zu dem konntest du auch gehen wenn der Schuh irgendwo drückte.


zuletzt bearbeitet 15.01.2015 08:08 | nach oben springen

#39

RE: Möglichkeiten der "Einflußnahme" bei der NVA

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 15.01.2015 08:21
von Gelöschtes Mitglied
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Dazu will ich noch vermerken, dass das Auftreten der Politstellvertreter im GAR und auf der GK zwei sehr unterschiedliche Schuhe waren. Im GAR war es ein absoluter Scharfmacher ohne Grenzdiensterfahrung und auf der GK war es ein zwar nervenschwacher aber sehr fürsorglicher Offizier. Ich habe aber meine Probleme immer selber gelöst und keine Offiziere um Rat oder Unterstützung gebeten.

Der Hesselfuchs


zuletzt bearbeitet 15.01.2015 08:30 | nach oben springen

#40

RE: Möglichkeiten der "Einflußnahme" bei der NVA

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 15.01.2015 08:33
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Das war bestimmt schon etwas GT-Typisch, am Anfang wurdest du relativ extrem zur Feile gemacht und dann war auf einmal der große Umschwenk auf sanft.
Die Notwendigkeit auf GWDler wegen der benötigten Humanmasse zum aufwendigen Bewachen der DDR zurückgreifen zu müssen hat das wohl verursacht, bei manchen "Preußen" zähneknirschend, hat man gemerkt.


Harzwanderer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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