#61

RE: Entlang die Grenze 1986 mit Flucht Grenzsoldat bei Eschwege

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 19.02.2015 22:41
von lutz1961 | 404 Beiträge

Bei aller Freundschaft zu Dir, wenn Du eine Antwort nicht hast - dann Antworte Bitte auch. Wir Zangen deswegen nicht mit Dir, alles kann und muss man nicht wissen/kennen.
Wir die Unteren Dienstgrade kennen die Ausbildungsobjekte und die Grenzkompanien, vielleicht auch das Bataillon...mehr nicht! Aber durch Dich und andere Grenschützer erfahren wir vieles, was uns unbekannt war bis Du/Ihr was davon Erzählts.

Aber höre auf uns immer alles zu zerlegen,...zeige Bilder / Unterlagen und Dokumente damit deine Angaben auch als Richtig gelesen werden!

@hslauch ja, in jeder Grenzkompanie war es anders, hatte gestern ein Privates Telefon Gespräch mit @U700 und vieles neues Erfahren zum Abschnitt Pfaffschwende.


* mit Fragezeichen/Stern gekennzeichnete Stellen sind evtl. nur Gerüchte bzw. Fehlinformationen
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1987/89 GR-1 Mühlhausen 7.Grenzkompanie
2006: Geschichte der Grenzsicherung in der DDR als Hobby
Angehöriger der Lausitzer Kameradschaft
zuletzt bearbeitet 19.02.2015 22:44 | nach oben springen

#62

RE: Entlang die Grenze 1986 mit Flucht Grenzsoldat bei Eschwege

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 19.02.2015 22:45
von Thunderhorse | 4.024 Beiträge

Zitat von lutz1961 im Beitrag #61


Aber höre auf uns immer alles zu zerlegen,...zeige Bilder / Unterlagen und Dokumente damit deine Angaben auch als Richtig gelesen werden!




Nicht uns, eher dem User l...!

Ach Ja:
Wenn dann ein ehemaliger Grenzer schreibt:
Stimmt, Ja genau, Erinnere mich, Richtig, dann paßt das schon.

Wem ich was zur Verfügung stelle, entscheide ich immer noch selbst.

So long.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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zuletzt bearbeitet 19.02.2015 22:48 | nach oben springen

#63

RE: Entlang die Grenze 1986 mit Flucht Grenzsoldat bei Eschwege

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 19.02.2015 23:00
von mibau83 | 831 Beiträge

Zitat von hslauch im Beitrag #55


Wie wir sehen und hören, gab es dann wohl doch von Kompanie zu Kompanie verschiedene Varianten und Handhabungen bezüglich der Schichten
auf den Führungsstellen als KGSi.

Zuerst waren es wohl nur Soldaten bzw. Gefreite oder Grenzaufklärer, die als Diensthundeführer ausgebildet wurden.
In Potsdam / Wilhelmshorst (Uffz-Schule für Diensthundeführer) hat man uns dann erklärt, daß es "Mist" sei und auch ist, wenn der Diensthund sich jedes Jahr (bei Soldaten) an einen neuen Hundeführer "gewöhnen" muß. Das soll wohl der Grund gewesen sein, dann auf Unteroffiziere (UaZ) als Diensthundeführer "umzustellen"




ich denke mal nicht von gk zu gk, sondern von gb/gr zu gb/gr. es ist auch immer der zeitraum zu beachten.
ich z.b. war vor der umstrukurierung mitte der 80er dabei. da schreiben manche "zu zeiten der bat.sicherung". wir hatten aber da schon keine bat.-sicherung mehr, sondern schon komp.-sicherung in unserem gb.
die anderen beiden gb's im gr. hatten noch bat.-sicherung.

ja das mit wilhelmshorst/sago ist klar. nach meinen wissen begann dort die ausbildung von uaz zum dhf im jahr 1984.

vom threadthema sind wir hier aber schon meilenweit ab!


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#64

RE: Entlang die Grenze 1986 mit Flucht Grenzsoldat bei Eschwege

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 19.02.2015 23:07
von lutz1961 | 404 Beiträge

Wer kann den das Thema verschieben, in das Thema......oder wir kommen zum Thema zurück!

War die Kapelle in Kella zugänglich für die Bewohner des Ortes, oder eher Grenzer unterstand?


* mit Fragezeichen/Stern gekennzeichnete Stellen sind evtl. nur Gerüchte bzw. Fehlinformationen
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#65

RE: Entlang die Grenze 1986 mit Flucht Grenzsoldat bei Eschwege

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 19.02.2015 23:09
von U700 | 32 Beiträge

Also im Bereich Sickenberg bis Döringsdorf (2Grenzabschnitte) wurde bis Januar 1990 nichts abgerissen. Die Fürst Hessel wurde zuerst von Pfaffi und dann von den Weidenbachern genutzt. Wir aus Pfaffi haben dann von den Hildebrandshausenern sogar 2 Füsts geerbt. Auf dem Dachsberg wurde geführt und in Döhringsdorf hatte die A-Gruppe im Abschnitt ihre Unterkunft. So hatten alle ein Dach über den Kopf. Der bauliche Zustand war auch ok, die Nachrichtentechnik und das GMN waren bei meiner liebevollen Pflege sowieso Spitze. Ich habe mit meiner aufopferungsvollen Pflege sogar zum Titel "Beste Kompanie" beigetragen. Vielleicht entkrampft ja der lockere Schreibstil die angespannte Atmosphäre. Viele Grüße an West und Ost U700



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zuletzt bearbeitet 19.02.2015 23:10 | nach oben springen

#66

RE: Entlang die Grenze 1986 mit Flucht Grenzsoldat bei Eschwege

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 20.02.2015 21:10
von CAT | 351 Beiträge

Zitat von hslauch im Beitrag #55
@lutz1961 @CAT @mibau83 und an euch alle

Danke auch für eure Ausführungen.

Wie wir sehen und hören, gab es dann wohl doch von Kompanie zu Kompanie verschiedene Varianten und Handhabungen bezüglich der Schichten
auf den Führungsstellen als KGSi.

Zuerst waren es wohl nur Soldaten bzw. Gefreite oder Grenzaufklärer, die als Diensthundeführer ausgebildet wurden.
In Potsdam / Wilhelmshorst (Uffz-Schule für Diensthundeführer) hat man uns dann erklärt, daß es "Mist" sei und auch ist, wenn der Diensthund sich jedes Jahr (bei Soldaten) an einen neuen Hundeführer "gewöhnen" muß. Das soll wohl der Grund gewesen sein, dann auf Unteroffiziere (UaZ) als Diensthundeführer "umzustellen"

Bezüglich Abrisszeitpunkt BT Ziegenthal bin ich mir deswegen so sicher, weil ich im September1988 mit meinem DH Atze (Rottweiler) zum Tierarzt Dr. F. aus Eisenach mußte, weil er sich den Unterbauch an einem " offen liegenden Bewehrungseisen vom Sockel des BT Ziegenthal" aufgerissen hatte.
Ich habe nämlich noch den "Behandlungs-Nachweis-Schein" aufgehoben, warum weiß ich allerdings auch nicht mehr.....

Dann hat der ja vermutlich nur so ca. 5 Jahre gestanden!!!!


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#67

RE: Entlang die Grenze 1986 mit Flucht Grenzsoldat bei Eschwege

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 20.02.2015 21:24
von CAT | 351 Beiträge

Zitat von U700 im Beitrag #65
Also im Bereich Sickenberg bis Döringsdorf (2Grenzabschnitte) wurde bis Januar 1990 nichts abgerissen. Die Fürst Hessel wurde zuerst von Pfaffi und dann von den Weidenbachern genutzt. Wir aus Pfaffi haben dann von den Hildebrandshausenern sogar 2 Füsts geerbt. Auf dem Dachsberg wurde geführt und in Döhringsdorf hatte die A-Gruppe im Abschnitt ihre Unterkunft. So hatten alle ein Dach über den Kopf. Der bauliche Zustand war auch ok, die Nachrichtentechnik und das GMN waren bei meiner liebevollen Pflege sowieso Spitze. Ich habe mit meiner aufopferungsvollen Pflege sogar zum Titel "Beste Kompanie" beigetragen. Vielleicht entkrampft ja der lockere Schreibstil die angespannte Atmosphäre. Viele Grüße an West und Ost U700

Hallo U700, der Abriss der Grenzanlagen im Bereich ab Asbach, hat so richtig vermutlich erst ab Frühjahr 1991 begonnen. Ob immer gleich der ganze Abschnitt abgerissen wurde oder erst der Zaun dann die Türme usw. ist mir auch nicht so richtig bekannt. Ich habe Fotos vom Abriss des Grenzzauns am "Iberg" oberhalb von Asbach gesehen, die waren von Oktober/November 1993. Im November 1993 war zwischen der "Hesselkuppe" und dem Abstieg runter zum "Iberg" von den Grenzanlagen nichts mehr zu sehen. Der Abbau war hier vermutlich Ende 93 beendet? Gruß Uwe


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#68

RE: Entlang die Grenze 1986 mit Flucht Grenzsoldat bei Eschwege

in Videos und Filme der ehemaligen Innerdeutschen Grenze 10.03.2015 10:06
von HHausen88 | 36 Beiträge

Zitat von lutz1961 im Beitrag #64
War die Kapelle in Kella zugänglich für die Bewohner des Ortes, oder eher Grenzer unterstand?


Zu meiner Zeit (EK 88/I) stand die Kapelle einschließlich dazugehörigem Kreuzweg schon sehr lange zwischen den beiden Zäunen, war also für die Bevölkerung unzugänglich.
Sie war verschlossen, aber der findige Grenzer konnte sich trotzdem unterstellen. Meist nutzten wir aber nur das Vordach als Regenschutz, IN der Kapelle war ich nur einmal.
Viele EK's versuchten, ihre goldene Kragenbinde genau hier zu hinterlassen. Mich würde echt interessieren, wie viele Kragenbinden die Bauleute bei der Sanierung gefunden haben.

Grüße
Tino



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