#81

RE: Zum 70. Mal - 2015 Der Tag der Befreiung vom Faschismus

in Themen vom Tage 11.01.2015 12:29
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #75
Zitat von 02_24 im Beitrag #74
Zitat von Georg im Beitrag #63
?.... Wenn ich die Karte von Deutschland ansehe, dann haben die westlichen Bündnispartner größere Gebiete und mehr Bevölkerung befreit, oder nicht?



Da vergisst du aber die vielen hundert/tausend km Landstrecke, auf denen die damalige SU die Wehrmacht und Nazis erst einmal aus ihrem eigenen Land rausschmeißen musste und dann auch noch Polen und die anderen Südosteuropäischen Staaten. Da wirkt "das bißchen Frankreich und Benelux" (auf den damaligen europäischen Kriegsschauplatz bezogen) ja fast winzig, um es überspitzt darzustellen.


ich möchte hier nicht den Eindruck erwecken , dass ich den 2.Weltkrieg nachträglich gewinnen möchte. Aber meine Botschaft an die, die den Blutzoll und die Kampfkraft der Westalliierten verbal herunterrechnen wollen oder gar terminliche Bewertungen dahingehend abgeben, dass die Invasion in der Normandie zu spät erfolgte um die Sowjetunion zu schwächen, denen möchte ich sagen: wenn Deutschland nur einen Einfrontenkrieg gegen die Sowjetunion geführt hätte , wäre dieser siegreich für D ausgegangen. Die rote Armee hätte niemals die Sowjetflagge auf dem Reichstag entrollt. Über die Folgen möchte ich lieber nicht sprechen, sondern nur über die Kräfteverhältnisse. Es wäre für mich und viele Altersgenossen nicht gut gewesen, mein Leben damit zu verbringen, Gouverneur von Krotoschin oder sonstwas zu werden und das russische Volk zu unterdrücken. daher: es ist gut wie es gekommen ist.




Grün---Ja, wenn wenn,wenn
Orange--Da stimme ich Dir zu


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#82

RE: Zum 70. Mal - 2015 Der Tag der Befreiung vom Faschismus

in Themen vom Tage 11.01.2015 12:35
von Galaxy (gelöscht)
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Zitat von icke46 im Beitrag #76
Zitat von Gert im Beitrag #75

(...)
Aber meine Botschaft an die, die den Blutzoll und die Kampfkraft der Westalliierten verbal herunterrechnen wollen oder gar terminliche Bewertungen dahingehend abgeben, dass die Invasion in der Normandie zu spät erfolgte um die Sowjetunion zu schwächen, denen möchte ich sagen: wenn Deutschland nur einen Einfrontenkrieg gegen die Sowjetunion geführt hätte , wäre dieser siegreich für D ausgegangen. Die rote Armee hätte niemals die Sowjetflagge auf dem Reichstag entrollt. Über die Folgen möchte ich lieber nicht sprechen, sondern nur über die Kräfteverhältnisse. Es wäre für mich und viele Altersgenossen nicht gut gewesen, mein Leben damit zu verbringen, Gouverneur von Krotoschin oder sonstwas zu werden und das russische Volk zu unterdrücken. daher: es ist gut wie es gekommen ist.




Es ist zwar logischerweise alles Spekulation heute - aber ich bezweifele doch, dass D einen Einfrontenkrieg gewonnen hätte. Die Wende im Krieg im Osten wurde bekanntlich mit der Schlacht von Stalingrad, die im Februar 1943 endete, eingeleitet - die Landung in der Normandie war bekanntlich erst über ein Jahr später.

Deinem letzten Satz in meinem Zitat stimme ich allerdings voll und ganz zu.

Gruss

icke


Das ist zu viel zu kurzsichtig gesehen! Die dt.Wehrnacht hatte zur Zeit der Stalingrad Tragödie viele Truppen an anderen Brennpunkten stationiert.Dazu gehört der Westkriegsschauplatz als Besatzungstruppen , der gesamte Balkan mit Griechenland sowie die Nordafrika.Vom späteren Bruch des Verbündeten Italien ganz zu schweigen. Es ist allgemein bekannt das Stalin und sein Gefolge kurz vor der Evakuierung Moskaus standen. Ohne die spätere Eröffnung der 2.Front im Westen und Deutschlands Konzentration nur auf die Ostfront wäre die SU kaum in der Lage gewesen die Wehrmacht aufzuhalten. Ein beträchtlicher Teil der russischen Verluste kam ja nur zustande weil das Unteroffizierskorps und Offizierskorps sehr schlecht ausgebildet waren.Das änderte sich aber später.Bekanntlich waren die Generalitat und Offiziere der Wehrmacht mit Abitur und Kriegsschule ausgestattet. Zum schluss möchte ich aber betonen das im Laufe der Zeit der russische Soldat sich viel Respekt erarbeitete.


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#83

RE: Zum 70. Mal - 2015 Der Tag der Befreiung vom Faschismus

in Themen vom Tage 11.01.2015 12:37
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Weil wir gerade bei Befreiung sind--habe von einen ehemaligen Kollegen die Geschenkbox mit den Film -Befreiung- geschenkt bekommen. Sah den Film mal vor sehr langer Zeit und wenn es hier beim Thema mal wieder zu heiß wird.Weil keiner weiß wie die Befreiung ausging--ziehe ich mir den Film rein.


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#84

RE: Zum 70. Mal - 2015 Der Tag der Befreiung vom Faschismus

in Themen vom Tage 11.01.2015 12:42
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Galaxy im Beitrag #82
Zitat von icke46 im Beitrag #76
Zitat von Gert im Beitrag #75

(...)
Aber meine Botschaft an die, die den Blutzoll und die Kampfkraft der Westalliierten verbal herunterrechnen wollen oder gar terminliche Bewertungen dahingehend abgeben, dass die Invasion in der Normandie zu spät erfolgte um die Sowjetunion zu schwächen, denen möchte ich sagen: wenn Deutschland nur einen Einfrontenkrieg gegen die Sowjetunion geführt hätte , wäre dieser siegreich für D ausgegangen. Die rote Armee hätte niemals die Sowjetflagge auf dem Reichstag entrollt. Über die Folgen möchte ich lieber nicht sprechen, sondern nur über die Kräfteverhältnisse. Es wäre für mich und viele Altersgenossen nicht gut gewesen, mein Leben damit zu verbringen, Gouverneur von Krotoschin oder sonstwas zu werden und das russische Volk zu unterdrücken. daher: es ist gut wie es gekommen ist.




Es ist zwar logischerweise alles Spekulation heute - aber ich bezweifele doch, dass D einen Einfrontenkrieg gewonnen hätte. Die Wende im Krieg im Osten wurde bekanntlich mit der Schlacht von Stalingrad, die im Februar 1943 endete, eingeleitet - die Landung in der Normandie war bekanntlich erst über ein Jahr später.

Deinem letzten Satz in meinem Zitat stimme ich allerdings voll und ganz zu.

Gruss

icke


Das ist zu viel zu kurzsichtig gesehen! Die dt.Wehrnacht hatte zur Zeit der Stalingrad Tragödie viele Truppen an anderen Brennpunkten stationiert.Dazu gehört der Westkriegsschauplatz als Besatzungstruppen , der gesamte Balkan mit Griechenland sowie die Nordafrika.Vom späteren Bruch des Verbündeten Italien ganz zu schweigen. Es ist allgemein bekannt das Stalin und sein Gefolge kurz vor der Evakuierung Moskaus standen. Ohne die spätere Eröffnung der 2.Front im Westen und Deutschlands Konzentration nur auf die Ostfront wäre die SU kaum in der Lage gewesen die Wehrmacht aufzuhalten. Ein beträchtlicher Teil der russischen Verluste kam ja nur zustande weil das Unteroffizierskorps und Offizierskorps sehr schlecht ausgebildet waren.Das änderte sich aber später.Bekanntlich waren die Generalitat und Offiziere der Wehrmacht mit Abitur und Kriegsschule ausgestattet. Zum schluss möchte ich aber betonen das im Laufe der Zeit der russische Soldat sich viel Respekt erarbeitete.


Da würde ich aber noch die Säuberrungen in der Sowjetarmee ende der 30er Jahre im Offierskorps mit anführen.


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#85

RE: Zum 70. Mal - 2015 Der Tag der Befreiung vom Faschismus

in Themen vom Tage 11.01.2015 12:45
von Galaxy (gelöscht)
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Zitat von Rostocker im Beitrag #84
Zitat von Galaxy im Beitrag #82
Zitat von icke46 im Beitrag #76
Zitat von Gert im Beitrag #75

(...)
Aber meine Botschaft an die, die den Blutzoll und die Kampfkraft der Westalliierten verbal herunterrechnen wollen oder gar terminliche Bewertungen dahingehend abgeben, dass die Invasion in der Normandie zu spät erfolgte um die Sowjetunion zu schwächen, denen möchte ich sagen: wenn Deutschland nur einen Einfrontenkrieg gegen die Sowjetunion geführt hätte , wäre dieser siegreich für D ausgegangen. Die rote Armee hätte niemals die Sowjetflagge auf dem Reichstag entrollt. Über die Folgen möchte ich lieber nicht sprechen, sondern nur über die Kräfteverhältnisse. Es wäre für mich und viele Altersgenossen nicht gut gewesen, mein Leben damit zu verbringen, Gouverneur von Krotoschin oder sonstwas zu werden und das russische Volk zu unterdrücken. daher: es ist gut wie es gekommen ist.




Es ist zwar logischerweise alles Spekulation heute - aber ich bezweifele doch, dass D einen Einfrontenkrieg gewonnen hätte. Die Wende im Krieg im Osten wurde bekanntlich mit der Schlacht von Stalingrad, die im Februar 1943 endete, eingeleitet - die Landung in der Normandie war bekanntlich erst über ein Jahr später.

Deinem letzten Satz in meinem Zitat stimme ich allerdings voll und ganz zu.

Gruss

icke


Das ist zu viel zu kurzsichtig gesehen! Die dt.Wehrnacht hatte zur Zeit der Stalingrad Tragödie viele Truppen an anderen Brennpunkten stationiert.Dazu gehört der Westkriegsschauplatz als Besatzungstruppen , der gesamte Balkan mit Griechenland sowie die Nordafrika.Vom späteren Bruch des Verbündeten Italien ganz zu schweigen. Es ist allgemein bekannt das Stalin und sein Gefolge kurz vor der Evakuierung Moskaus standen. Ohne die spätere Eröffnung der 2.Front im Westen und Deutschlands Konzentration nur auf die Ostfront wäre die SU kaum in der Lage gewesen die Wehrmacht aufzuhalten. Ein beträchtlicher Teil der russischen Verluste kam ja nur zustande weil das Unteroffizierskorps und Offizierskorps sehr schlecht ausgebildet waren.Das änderte sich aber später.Bekanntlich waren die Generalitat und Offiziere der Wehrmacht mit Abitur und Kriegsschule ausgestattet. Zum schluss möchte ich aber betonen das im Laufe der Zeit der russische Soldat sich viel Respekt erarbeitete.


Da würde ich aber noch die Säuberrungen in der Sowjetarmee ende der 30er Jahre im Offierskorps mit anführen.


Stimmt das hätte ich noch erwähnen müssen. Die besten Leute hat Stalin umbringen lassen nur um ja keine Opposition gegen sich zuzulassen.


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#86

RE: Zum 70. Mal - 2015 Der Tag der Befreiung vom Faschismus

in Themen vom Tage 11.01.2015 13:10
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von icke46 im Beitrag #76
Zitat von Gert im Beitrag #75

(...)
Aber meine Botschaft an die, die den Blutzoll und die Kampfkraft der Westalliierten verbal herunterrechnen wollen oder gar terminliche Bewertungen dahingehend abgeben, dass die Invasion in der Normandie zu spät erfolgte um die Sowjetunion zu schwächen, denen möchte ich sagen: wenn Deutschland nur einen Einfrontenkrieg gegen die Sowjetunion geführt hätte , wäre dieser siegreich für D ausgegangen. Die rote Armee hätte niemals die Sowjetflagge auf dem Reichstag entrollt. Über die Folgen möchte ich lieber nicht sprechen, sondern nur über die Kräfteverhältnisse. Es wäre für mich und viele Altersgenossen nicht gut gewesen, mein Leben damit zu verbringen, Gouverneur von Krotoschin oder sonstwas zu werden und das russische Volk zu unterdrücken. daher: es ist gut wie es gekommen ist.




Es ist zwar logischerweise alles Spekulation heute - aber ich bezweifele doch, dass D einen Einfrontenkrieg gewonnen hätte. Die Wende im Krieg im Osten wurde bekanntlich mit der Schlacht von Stalingrad, die im Februar 1943 endete, eingeleitet - die Landung in der Normandie war bekanntlich erst über ein Jahr später.

Deinem letzten Satz in meinem Zitat stimme ich allerdings voll und ganz zu.

Gruss

icke


@icke46
Das sieht zwar vordergründig so aus, aber ich bitte zu bedenken, dass wenn D den Rücken im Westen frei gehabt hätte, die Schlacht von Stalingrad auch anders ausgegangen wäre. Versuche dir mal vorzustellen, was für Truppen an der Westfront von Narvik über Frankreich, Italien bis Nordafrika gebunden waren, die nicht im Osten eingesetzt werden konnten. Dabei bitte nicht nur numerisch vorgehen, sondern auch Kampfkraft, Bewaffnung, Technik mit in die Beurteilung einzubeziehen. Das war ne Menge " Wehrmacht " die dort still standen und warteten. Mein Vater z.B. war nahezu den ganzen Krieg auf Sizilien (Catania )stationiert als Pilot eines Nachtjägers Ju 88. Die kämpften über dem Mittelmeer gegen die Engländer, die die Nachschubwege für das Afrikakorps angriffen und zerstören wollten.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
josy95 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#87

RE: Zum 70. Mal - 2015 Der Tag der Befreiung vom Faschismus

in Themen vom Tage 11.01.2015 13:25
von Georg | 1.004 Beiträge

Was wäre wenn?

Dann wär der Kommissar Befehl noch wirksam, die Wannseekonferenz mit ihren Beschlüssen, die Judengesetze und die Öfen in den KZ wären noch warm.


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#88

RE: Zum 70. Mal - 2015 Der Tag der Befreiung vom Faschismus

in Themen vom Tage 11.01.2015 13:30
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Georg im Beitrag #87
Was wäre wenn?

Dann wär der Kommissar Befehl noch wirksam, die Wannseekonferenz mit ihren Beschlüssen, die Judengesetze und die Öfen in den KZ wären noch warm.

@Georg
das glaube ich nicht, so lange hätten die Nazis nicht gebraucht, um ihre mörderischen Befehle umzusetzen. Allerdings wäre der Umfang der Verbrechen nicht oder nur ansatzweise mit entsprechenden von den Nazis formulierten Erklärungen bekannt geworden. Goebbels hätte das schon hinbekommen, er war ja ein begnadeter Demagoge.


.
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
josy95 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#89

RE: Zum 70. Mal - 2015 Der Tag der Befreiung vom Faschismus

in Themen vom Tage 11.01.2015 15:33
von Georg | 1.004 Beiträge

Sorry, aber Goebbels brauchte nichts erklären. Es ging um eine neue Welt, um die Weltherrschaft des Nationalsozialismus. Die Deutschen wären die
Herrenmenschen, die Herrenrasse gewesen. Wer braucht da noch Erklärungen. Die stören nur.


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#90

RE: Zum 70. Mal - 2015 Der Tag der Befreiung vom Faschismus

in Themen vom Tage 11.01.2015 17:37
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Hier sind bestimmt einige Taktiker zu spät geboren worden aber das wenn,wenn entschuldigt alles


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#91

RE: Zum 70. Mal - 2015 Der Tag der Befreiung vom Faschismus

in Themen vom Tage 11.01.2015 17:44
von damals wars | 12.133 Beiträge

Da Deutschland laut Mannstein und Co,von dem Generälen Frühling, Sommer, Herbst und Winter besiegt wurde, hätte es nur eines guten Meteorologen bedurft, um zu wissen, das man verliert, Taktiker waren eigentlich überflüssig.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#92

RE: Zum 70. Mal - 2015 Der Tag der Befreiung vom Faschismus

in Themen vom Tage 11.01.2015 18:14
von Galaxy (gelöscht)
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Zitat von damals wars im Beitrag #91
Da Deutschland laut Mannstein und Co,von dem Generälen Frühling, Sommer, Herbst und Winter besiegt wurde, hätte es nur eines guten Meteorologen bedurft, um zu wissen, das man verliert, Taktiker waren eigentlich überflüssig.


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#93

RE: Zum 70. Mal - 2015 Der Tag der Befreiung vom Faschismus

in Themen vom Tage 11.01.2015 18:22
von Galaxy (gelöscht)
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[quote=damals wars|p434095]Da Deutschland laut Mannstein und Co,von dem Generälen Frühling, Sommer, Herbst und Winter besiegt wurde, hätte es nur eines guten Meteorologen bedurft, um zu wissen, das man verliert, Taktiker waren eigentlich überflüssig.[/quote
Wenn man keine Ahnung hat ganz einfach mal sich ruhig verhalten! Die Antwort auf dieses Themas ist einfach nur Dünnschiss ! Beim Aufbau der neuen Streitkräfte jn Ost und West wurde nicht umsonst auf Angehörige der Wehrmacht nicht verzichtet . Ps. von Manstein


zuletzt bearbeitet 11.01.2015 18:23 | nach oben springen

#94

RE: Zum 70. Mal - 2015 Der Tag der Befreiung vom Faschismus

in Themen vom Tage 11.01.2015 19:17
von Georg | 1.004 Beiträge

In West mehr - in Ost weniger ! Ich seh da kein unehrenhaftes Handeln - im Osten. Die Militärs haben gewusst, worauf sie sich einlassen. Die einen wollten wieder gegen den Kommunisnus ziehen. Quasi ihr Versagen gutmachen. Die wenigen, die sich für Ost entschieden hatten, dachten, dass der Fehler mit ihnen nicht noch mal gemacht werden sollte. So wurde ein Gleichgewicht des Schreckens geschaffen, welches leider nicht mehr in Form der Militärblöcke existiert. Der Frieden ist nicht sicherer geworden.


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#95

RE: Zum 70. Mal - 2015 Der Tag der Befreiung vom Faschismus

in Themen vom Tage 12.01.2015 12:19
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Georg im Beitrag #87
Was wäre wenn?

Dann wär der Kommissar Befehl noch wirksam, ...
Also wenn Du schon alternative Geschichtsschreibung versuchst ... die Richtlinie 44822/41 wurde jedenfalls nach nichtmal einem Jahr ausgesetzt, weil unpraktikabel.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#96

RE: Zum 70. Mal - 2015 Der Tag der Befreiung vom Faschismus

in Themen vom Tage 12.01.2015 16:05
von eisenringtheo | 9.165 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #86
(...)
@icke46
Das sieht zwar vordergründig so aus, aber ich bitte zu bedenken, dass wenn D den Rücken im Westen frei gehabt hätte, die Schlacht von Stalingrad auch anders ausgegangen wäre. Versuche dir mal vorzustellen, was für Truppen an der Westfront von Narvik über Frankreich, Italien bis Nordafrika gebunden waren, die nicht im Osten eingesetzt werden konnten. Dabei bitte nicht nur numerisch vorgehen, sondern auch Kampfkraft, Bewaffnung, Technik mit in die Beurteilung einzubeziehen. Das war ne Menge " Wehrmacht " die dort still standen und warteten. Mein Vater z.B. war nahezu den ganzen Krieg auf Sizilien (Catania )stationiert als Pilot eines Nachtjägers Ju 88. Die kämpften über dem Mittelmeer gegen die Engländer, die die Nachschubwege für das Afrikakorps angriffen und zerstören wollten.


Die völkische Bewegung wollte den Lebensraum im Osten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Lebensraum_im_Osten
Das war auch das Ziel der Naziregierung. Seit den Überlegungen im deutschen Generalstab schon vor dem 1. Weltkrieg war aber klar, dass Deutschland einen Zwei- oder Mehrfrontenkrieg nicht siegreich beenden konnte. Die Grenzen waren zu lang. Aus diesem Grund griff man zuerst den Westen an, um nach dem Sieg im Westen den Russlandfeldzug antreten zu können.
http://de.wikipedia.org/wiki/Lebensraum_im_Osten
Nach dem Sieg im Westen hätte man die UdSSR mit stärkeren Mitteln angreifen können. Nach dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbour trat die USA in den Krieg ein. Es stellt ein Versagen der deutschen Diplomatie dar, dass man die Japaner nicht davon abhalten konnte. Eigentlich hatten die Japaner ein Bündnis mit Deutschland gegen Russland, den Antikominternpakt, aber die Deutsche hatten es nicht früh genug fertiggebracht dem Verbündeten klar zu machen, dass der Deutsch-Sowjetische Nichtangriffspakt nur ein Ablenkungsmanöver auf Zeit war.
http://de.wikipedia.org/wiki/Antikominternpakt
Die japanische Hilfe gegen Russland hätte man gut gebrauchen können. Nun aber kämpften die Japaner gegen die Amerikaner. Ohne angegriffen zu werden, hätte sich die USA der damaligen Doktrin des Isolationismus wohl aus dem Krieg herausgehalten. Nach dem Zweiten Weltkrieg sah es anders aus, seither sind die Amis überall. Ich denke, das bleibt auch so: ich sehe es nicht so wie Euer Altkanzler Helmut Schmidt.
http://www.faz.net/aktuell/politik/helmu...s-12778648.html
Theo


zuletzt bearbeitet 12.01.2015 16:06 | nach oben springen

#97

RE: Zum 70. Mal - 2015 Der Tag der Befreiung vom Faschismus

in Themen vom Tage 12.01.2015 18:09
von Georg | 1.004 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #95
Zitat von Georg im Beitrag #87
Was wäre wenn?

Dann wär der Kommissar Befehl noch wirksam, ...
Also wenn Du schon alternative Geschichtsschreibung versuchst ... die Richtlinie 44822/41 wurde jedenfalls nach nichtmal einem Jahr ausgesetzt, weil unpraktikabel.


Alternative Geschichtsschreibung ist gut.... Das Aussetzen des Kommissarbefehls wird unter Historikern mit Deutungen und Kontroversen diskutiert.Von Änderung bis versuchsweise aussetzen......Praktikabel war die Durchsetzung schon. Was bewirkte das Umdenken ? Arbeitskräftebedarf ?
Sei es wie es sei. In diesem Zusammenhang sind Stichworte wie die Kriegsgerichtsbarkeit undoder auch die Richtlinie 534/42 vom 1.10.42 für die
Feld- und Ortskommandanturen interessant. Aber wohl nicht zu diesem Thema, oder?


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#98

RE: Zum 70. Mal - 2015 Der Tag der Befreiung vom Faschismus

in Themen vom Tage 13.01.2015 08:17
von Georg | 1.004 Beiträge

Aktuell und passend dieser Nachtrag zur Nachnutzung von KZ - Stätten.

Bedenklich und befremdlich, mindestens unsensibel.“

So sagte beispielsweise die Leiterin des Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide, Christine Glauning gegenüber „Spiegel Online“: „Es handelt sich hier nicht um einen normalen, beliebigen Ort, sondern um einen Ort von Ausbeutung, Unterdrückung und entgrenzter Gewalt.“ Genau aus solchen Gründen seien Flüchtlinge gezwungen ihre Heimat zu verrassen und alles zurückzulassen. Für sie sei es schwer vorstellbar, dass diese nun hier einziehen sollen."
http://www.focus.de/politik/deutschland/...id_4400461.html

kein Kommentar nötig !


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#99

RE: Zum 70. Mal - 2015 Der Tag der Befreiung vom Faschismus

in Themen vom Tage 13.01.2015 09:39
von Schuddelkind | 3.508 Beiträge

Zitat von Galaxy im Beitrag #93
[quote=damals wars|p434095] Die Antwort auf dieses Themas ist einfach nur Dünnschiss !


Das Thema dieses Threads war nochmal welches..........?
Spekulative Geschichtsbetrachtung jedenfalls nicht...........


Intellektuelle spielen Telecaster
josy95 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#100

RE: Zum 70. Mal - 2015 Der Tag der Befreiung vom Faschismus

in Themen vom Tage 13.01.2015 12:03
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Georg im Beitrag #98
Aktuell und passend dieser Nachtrag zur Nachnutzung von KZ - Stätten.

Bedenklich und befremdlich, mindestens unsensibel.“

So sagte beispielsweise die Leiterin des Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide, Christine Glauning gegenüber „Spiegel Online“: „Es handelt sich hier nicht um einen normalen, beliebigen Ort, sondern um einen Ort von Ausbeutung, Unterdrückung und entgrenzter Gewalt.“ Genau aus solchen Gründen seien Flüchtlinge gezwungen ihre Heimat zu verrassen und alles zurückzulassen. Für sie sei es schwer vorstellbar, dass diese nun hier einziehen sollen."
http://www.focus.de/politik/deutschland/...id_4400461.html

kein Kommentar nötig !




ja wenn es danach ginge, müsste man halb Deutschland als Tabuzone erklären. Die russischen Genossen waren im Fall Buchenwald doch auch nicht zimperlich und da waren die Betten noch warm, als sie die neuen Häftlinge einsperrten. In Schwerte ist das nun 70 Jahre her.


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 13.01.2015 12:04 | nach oben springen



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