#321

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 20.01.2015 08:45
von Hansteiner | 1.413 Beiträge

Im Mittelteil der FB-3 war auch ein Teil für eine A-Gruppe vorgesehen.
Die Füst "Haus Koch" in Hohengandern und die "Kiesgrube" von Wahlhausen hatten so was.
Aber ich habe es nicht erlebt, dass da mal eine A-Gruppe war.
DZ mitte 70 waren die Alarmeinheiten im 3.GB/GR-4 auf ihren GK stationiert.

H.



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#322

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 20.01.2015 11:02
von rasselbock | 453 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #315
Hallo rasselbock, mit dem Pool das halte ich aber für ein Gerücht. Wir konnten oftmals die Autos nicht waschen weil das Wasser so knapp war. Nach einer längeren Trockenzeit stand sogar mal ein Wasserwagen für Trinkwasser auf dem Hof.

Der Hesselfuchs

Hallo Hesselfuchs,
das mit dem Pool hat der Spiess uns damals so gesagt. Er meinte dies wäre sein neues Projekt da diese Ecke dort sowieso nicht genutzt würde. Es gab nichts was Johann nicht organisieren konnte. Mit Unterwäsche hatten wir zb. kein Problem. Johann hat genug organisiert. Es hieß, er hätte im Großlager die Frauen dort abgelenkt und der Fahrer hat inzwischen das Auto beladen.
Er hat auch immer den Dienstplan geändert. Die zwei Stunden MKE wurden in Stubenreinigen umgeschrieben, so das es jetzt vier Stunden Stubenreinigen war. Wenn das Revier dann in Ordnung war hatten wir mehr Freizeit. Er saß auch oft zum Zivilkaffee trinken mit auf der Stube. Johann war auch der einzige Offizier, welcher in der Kompanie gegrüßt wurde ! Seine Zwangsversetzung traf uns sehr. Alles war damals an den Fenstern und hat Johann verabschiedet. Na ja, seinen Nachfolger kennst du ja. Kein Vergleich. Soviel am Rande.
rasselbock



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#323

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 20.01.2015 16:06
von Gelöschtes Mitglied
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Heute geht es nochmal in den SA 3 Keudelgut, Fackental und Viereck. Der Hesselfuchs

An dem GSZ Tor Pflaumenweg im PG Fackental haben wir täglich die LPG Bauern rein gelassen, die dann im Keudelgut die Tiere versorgt haben. Zwischen dem GSZ Tor und dem an der Straße von Hildebrandshausen ins Sauloch war mindestens noch ein GSZ Tor. An diesem habe ich mehrere male Erntefahrzeuge rein lassen müssen. Wie gesagt von Sicherung der Arbeiten konnte mit einem Postenpaar keine Rede sein.


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#324

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 20.01.2015 16:33
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Elch 78, so wie Du die hygienischen Verhältnisse für die A Gruppe auf der Füst beschreibst, habe ich immer die Wache im GAR in Erinnerung. Nur hatten wir dort wenigstens Toiletten und Wasser zum Hände waschen. Aber die Pritschen mit den versifften Matratzen und Decken waren schon abartig.

Irgendwie sind wir alle etwas immun gewesen. Ansteckende Krankheiten und normale Erkältungen hat kaum mal einer gehabt. Ob da manchmal doch was im Tee war, außer dem Hängolin???

Auf der GK haben wir mal Medikamente gegen Typhus erhalten und vor dem Speisesaal waren Waschschüsseln mit einer Lösung zum Händewaschen aufgestellt.

Da hat der Feldscher aus dem Bati eine Belehrung abgehalten und gesagt, dass man da ernstlich krank werden könne. Ich glaube sein Name war Kit...us. Wir haben immer der Schnelltot gesagt.

Der Hesselfuchs


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#325

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 20.01.2015 16:41
von Freienhagener | 3.861 Beiträge

Man hat uns doch allen gleich beim Eintritt in die Truppe eine Spritze verpaßt, von der es hieß, die helfe gegen alles...


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#326

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 20.01.2015 16:50
von rasselbock | 453 Beiträge

Zitat von Freienhagener im Beitrag #325
Man hat uns doch allen gleich beim Eintritt in die Truppe eine Spritze verpaßt, von der es hieß, die helfe gegen alles...



Das war bei uns zur Ausbildung auch so. Es gab ja auch noch einige Tabletten. Das alles an einem Tag. Mir ist auch keine Erkältung von Kameraden (natürlich: Genossen) bekannt gewesen.
rasselbock



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#327

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 20.01.2015 16:51
von Gelöschtes Mitglied
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Bei denen die mehr als 1000 Tage dienen wollten ist bestimmt was anderes in der Spritze gewesen oder es hatte nur andere Wirkung.

Der Hesselfuchs


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#328

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 20.01.2015 16:56
von Gelöschtes Mitglied
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Hatte eigentlich noch jemand Probleme die Kartenausschnitte zu vergrößern???

Der Hesselfuchs


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#329

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 20.01.2015 17:00
von rasselbock | 453 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #327
Bei denen die mehr als 1000 Tage dienen wollten ist bestimmt was anderes in der Spritze gewesen oder es hatte nur andere Wirkung.

Der Hesselfuchs

Die haben's dann nicht so schwer genommen.



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#330

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 20.01.2015 17:19
von elcramo | 64 Beiträge

Zitat von Adam im Beitrag #316
Zitat von lichtetanne im Beitrag #312
Das mit der A-gruppe teilweise auf der Führungsstelle schlafen ging zu meiner Zeit erst langsam los aber auch bloß auf bestimmten Abschnitten . Da waren 4 Betten auf der Führungsstelle gewesen



also zu meiner zeit85-86,war eine a-gruppe auf der führungsstelle,und eine in der komp,(pfaffi)
mit dem datum der umstellung von komp.-auf batt- sicherung,86,muß ich meine quelle noch einmal fragen,hab ihn am telefon gerade nicht erreicht,

vg adam


Von 86 - 89 hatten wir auch jeweils eine A-Gruppe auf der Füst am Schlossberg und eine im Objekt Hildebrandshausen mit jeweiliger Dienstzeit von 24 Stunden, wobei bei der A-Gruppe im Objekt auch mal zwischendurch gewechselt wurde, je nach Planung. Hinzu kam noch ein Überprüfungsposten im Objekt für die Kontrolle GSSZ und K2 auf AGV im Auslösungsfall. In unserer Zeit war es dann schon so, dass je nach "Großwetterlage" ein Uffz. oder sogar ein Offizier Postenführer sein musste.
Entweder musste der Überprüfungsposten dannauch noch das entsprechende Stück GZ1 und K6 kontrollieren oder wenn es ohne AGV war, machte das ein Postenpaar vom äußeren Ende der Abriegelung. Den Alarmgruppen kam bei uns vor allem Nachts große Bedeutung zu, da wir in unserem Grenzabschnitt mit einer Länge von über 20 km manchmal nur 3 Postenpaare draußen hatten. Davon waren zwei Ständige im Bereich Kella und im Bereich Bebendorf/Döringsdorf eingesetzt.


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#331

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 20.01.2015 17:30
von elcramo | 64 Beiträge

Zitat von Elch78 im Beitrag #320
Zitat von Merlini im Beitrag #311
Ja wir Alten hatten noch richtig schweren Grenzdienst zu verrichten, ... Wir waren damals noch richtige Kerle und mussten selber ran wenn es ernst wurde. Da lag die A Gruppe noch nicht auf der Füst in Bereitschaft, ...

Der Hesselfuchs
Zitat von Adam im Beitrag #316
Zitat von lichtetanne im Beitrag #312
Das mit der A-gruppe teilweise auf der Führungsstelle schlafen ging zu meiner Zeit erst langsam los aber auch bloß auf bestimmten Abschnitten . Da waren 4 Betten auf der Führungsstelle gewesen

also zu meiner zeit85-86,war eine a-gruppe auf der führungsstelle,und eine in der komp,(pfaffi)
mit dem datum der umstellung von komp.-auf batt- sicherung,86,muß ich meine quelle noch einmal fragen,hab ihn am telefon gerade nicht erreicht,

vg adam
"Richtig schwerer Grenzdienst" - nun ja, ich empfand den Aufenthalt als A-Gruppe auf der FüSt immer als besonders schweren Grenzdienst.
Am schlimmsten war das "Hygiene-Niveau":
- die Decken völlig völlig versifft (sollten keinesfalls mit der Haut in Berührung kommen),
- auf den Matratzen haben alle jeweils in voller Montur gelegen (sehr lecker),
- Mülleimer voll und Tisch keimig (angetrocknete Essensreste inclusive),
- Fenster für's Lüften - natürlich Fehlanzeige
- fließendes Wasser gab's auf der FüST nicht (und damit auch keine realistischen Reinigungsmöglichkeiten)
und einiges andere mehr (was ich erfolgreich verdrängt habe)

Schlimm war es im Winter: die Heizung (befand sich eigentlich eine in dieser Mitteletage?) hatte einen Wirkungsgrad nahe bei Null. Wollte man in den Betten (eigentlich sowieso unzumutbar) schlafen, mußte man die gesamte Bekleidung einschließlich Stiefel anlassen dann die "siffigen" Decke drüberlegen und noch die Regenrolle darüber - und trotzdem hat man gefroren, und an den Innenwänden bildete sich Reif von der Atemfeuchtigkeit der Kameraden.

Da hat die Kälte mich alle halbe Stunde geweckt und mir zugeflüstert: "Ey Alter - beweg Dich, sonst verreckst Du hier!"
Also auch richtige Kerle ...

Elch (1984/85)




Unsere A-Gruppe auf der Füst und eine Etage höher der K-GSi mit seinem Posten hatten jeweils einen Bahnheizkörper. Zur Lüftung blieben bei der A-Gruppe nur die Schießscharten
Eine dieser Schießscharten ist mir mal zum Verhängnis geworden. Während einer Nachtschicht musste ich mal ins Erdgeschoss auf Toilette. Bin also die enge Leiter von oben zur A-Gruppe runter. Die hatten die Klappe der Schießscharte gegenüber der Leiter angekippt und diese wurde ja durch einen Dorn an einer Kette gehalten. Ich zügig die Treppe runter und mit dem Allerwertesten hängengeblieben. Und nicht nur in der FDU war ein Riss... Die Narbe habe ich heute noch.
Die restlichen 9 Stunden der Schicht habe ich oben auf einer Arschbacke gesessen.
Ich kann mit Recht behaupten, dass ich mir für den Dienst den Arsch aufgerissen habe.


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#332

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 20.01.2015 17:41
von elcramo | 64 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #323
Heute geht es nochmal in den SA 3 Keudelgut, Fackental und Viereck. Der Hesselfuchs

An dem GSZ Tor Pflaumenweg im PG Fackental haben wir täglich die LPG Bauern rein gelassen, die dann im Keudelgut die Tiere versorgt haben. Zwischen dem GSZ Tor und dem an der Straße von Hildebrandshausen ins Sauloch war mindestens noch ein GSZ Tor. An diesem habe ich mehrere male Erntefahrzeuge rein lassen müssen. Wie gesagt von Sicherung der Arbeiten konnte mit einem Postenpaar keine Rede sein.


Am Tor rechts neben dem GSSZ-Tor Pflaumenweg, welches etwas höher lag und über einen Weg, der vom Fackentalweg abzweigte, erreichbar war, gab es im August 1989 einen versuchten Grenzdurchbruch. Das Gssz-Tor hat er ja mit seinem Skoda geschafft und fuhr dann auf dem Kolonnenweg Richtung Engstelle Bebendorf/Döringsdorf. Nachdem er den ersten Posten, der ihn ordnungsgemäß stoppen wollte, fast über den Haufen gefahren hatte und dieser sich mit einem Sprung zur Seite retten konnte, wurde er vom nächsten Posten, dem das Gleiche passierte, mit einem Schuss gestoppt. Glücklicherweise ging der in den Motor, der beim Skoda ja hinten war. Dann stieg der volltrunkene Fahrer aus und wunderte sich, dass er noch im Osten war. Das war übrigens die goldene Schicht meines stellvertretenden Zugführers, eines Uffz., der mit mir eine Woche später heimging.


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#333

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 20.01.2015 17:51
von elcramo | 64 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #324
Hallo Elch 78, so wie Du die hygienischen Verhältnisse für die A Gruppe auf der Füst beschreibst, habe ich immer die Wache im GAR in Erinnerung. Nur hatten wir dort wenigstens Toiletten und Wasser zum Hände waschen. Aber die Pritschen mit den versifften Matratzen und Decken waren schon abartig.

Irgendwie sind wir alle etwas immun gewesen. Ansteckende Krankheiten und normale Erkältungen hat kaum mal einer gehabt. Ob da manchmal doch was im Tee war, außer dem Hängolin???

Auf der GK haben wir mal Medikamente gegen Typhus erhalten und vor dem Speisesaal waren Waschschüsseln mit einer Lösung zum Händewaschen aufgestellt.

Da hat der Feldscher aus dem Bati eine Belehrung abgehalten und gesagt, dass man da ernstlich krank werden könne. Ich glaube sein Name war Kit...us. Wir haben immer der Schnelltot gesagt.

Der Hesselfuchs


Du sag mal, war der Feldscher ein Fähnrichdienstgrad und von Beruf Gärtner? Dann war der 86 - 89 auch noch da. Das war eine Flitzpiepe.
Bei uns hatten welche auf der Kompanie Durchfall. Da hat der die gesamte Kompanie von oben bis unten durchreinigen, z.T. desinfizieren lassen.
Seine Theorie: Wenn ein Soldat auf die Toilette geht, wäscht er sich nicht die Hände. Andere kommen und fassen die Türklinke an. Stecken sich an. So haben wir dann eine Epedemie. Mir hatte man als Zugführer mein dienstfreies Wochenende geschweißt. Als OaZ war ich ja Objektschläfer und beim Dienstfrei konnte ich das Objekt und Grenzgebiet verlassen. Alle wurden zurück geholt und mussten antanzen. Unser KC war damals Leonhardt. Wer ihn kennt, weiß was da los war.


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#334

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 20.01.2015 17:54
von elcramo | 64 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #327
Bei denen die mehr als 1000 Tage dienen wollten ist bestimmt was anderes in der Spritze gewesen oder es hatte nur andere Wirkung.

Der Hesselfuchs


Ich hatte 1.460 Tage wurde aber auch ohne Spritze nicht krank. Nein, stimmt nicht ganz. Zu unserer Zeit war eine Grippeschutz obligatorisch.


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#335

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 20.01.2015 18:09
von Adam | 145 Beiträge

Zitat von elcramo im Beitrag #333
Zitat von Merlini im Beitrag #324
Hallo Elch 78, so wie Du die hygienischen Verhältnisse für die A Gruppe auf der Füst beschreibst, habe ich immer die Wache im GAR in Erinnerung. Nur hatten wir dort wenigstens Toiletten und Wasser zum Hände waschen. Aber die Pritschen mit den versifften Matratzen und Decken waren schon abartig.

Irgendwie sind wir alle etwas immun gewesen. Ansteckende Krankheiten und normale Erkältungen hat kaum mal einer gehabt. Ob da manchmal doch was im Tee war, außer dem Hängolin???

Auf der GK haben wir mal Medikamente gegen Typhus erhalten und vor dem Speisesaal waren Waschschüsseln mit einer Lösung zum Händewaschen aufgestellt.

Da hat der Feldscher aus dem Bati eine Belehrung abgehalten und gesagt, dass man da ernstlich krank werden könne. Ich glaube sein Name war Kit...us. Wir haben immer der Schnelltot gesagt.

Der Hesselfuchs


Du sag mal, war der Feldscher ein Fähnrichdienstgrad und von Beruf Gärtner? Dann war der 86 - 89 auch noch da. Das war eine Flitzpiepe.
Bei uns hatten welche auf der Kompanie Durchfall. Da hat der die gesamte Kompanie von oben bis unten durchreinigen, z.T. desinfizieren lassen.
Seine Theorie: Wenn ein Soldat auf die Toilette geht, wäscht er sich nicht die Hände. Andere kommen und fassen die Türklinke an. Stecken sich an. So haben wir dann eine Epedemie. Mir hatte man als Zugführer mein dienstfreies Wochenende geschweißt. Als OaZ war ich ja Objektschläfer und beim Dienstfrei konnte ich das Objekt und Grenzgebiet verlassen. Alle wurden zurück geholt und mussten antanzen. Unser KC war damals Leonhardt. Wer ihn kennt, weiß was da los war.


ui,ui,den feldscher(fähnrichdienstgrad) kenn ich auch noch,85-86 war der bei uns auch schon,stimmt der war von beruf gärtner!!!wir haben auch nur mit dem kopf geschüttelt,wie so etwas sein konnte,aber er hat erreicht das ich nicht weiter als 300m laufen durfte,damit war im 3diensthalbjahr grenzdienst zu fuß für mich gestrichen,hab dan nur noch uvd und führungsstelle dienst geschoben,
stkc.hpt.müll..,hat es mal versucht,und mich zum grenzdienst antreten lassen,standen schon zur vergatterung aufen hof,ich vorgetreten und darauf hingewiesen,gefr-rieß darf nur 300m laufen, man der is gesprungen wie rumpelstielchen(ich war nicht sein freund,er wollte mich auch mal in den knast bringen)ich rein zum hauptfeld(der war mein freund)und die sache war erledigt,hab dan wieder wache übernommen,hat mir aber nichts ausgemacht,wußte ja das mich nach der schicht,der hauptfeld wieder in ausgang lässt,

vg adam


Ausbildung:GAR.7 Halberstadt 02.11.1984-25.04.1985
Grenzdienst:GR1/GK1 Pfaffschwende 25.04.1985-29.04.1986
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#336

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 20.01.2015 20:07
von Gelöschtes Mitglied
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PG Fackental war Sackgang, aber Keudelstein und Viereck waren ganz angenehm. Beim Viereck hattest du relativ gute Sicht und über den Kolonnenweg vom Keudelstein kam normaler weise keine Hufstreife. PG Keudelstein war geschützt und man brauchte auch nur den Kolonnenweg von Döringsdorf und den Pflaumenweg zu überwachen.

Der Hesselfuchs


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#337

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 20.01.2015 22:30
von CAT | 351 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #323
Heute geht es nochmal in den SA 3 Keudelgut, Fackental und Viereck. Der Hesselfuchs

An dem GSZ Tor Pflaumenweg im PG Fackental haben wir täglich die LPG Bauern rein gelassen, die dann im Keudelgut die Tiere versorgt haben. Zwischen dem GSZ Tor und dem an der Straße von Hildebrandshausen ins Sauloch war mindestens noch ein GSZ Tor. An diesem habe ich mehrere male Erntefahrzeuge rein lassen müssen. Wie gesagt von Sicherung der Arbeiten konnte mit einem Postenpaar keine Rede sein.


zuletzt bearbeitet 20.01.2015 22:36 | nach oben springen
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#338

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 20.01.2015 22:31
von CAT | 351 Beiträge

Zitat von elcramo im Beitrag #332
Zitat von Merlini im Beitrag #323
Heute geht es nochmal in den SA 3 Keudelgut, Fackental und Viereck. Der Hesselfuchs

An dem GSZ Tor Pflaumenweg im PG Fackental haben wir täglich die LPG Bauern rein gelassen, die dann im Keudelgut die Tiere versorgt haben. Zwischen dem GSZ Tor und dem an der Straße von Hildebrandshausen ins Sauloch war mindestens noch ein GSZ Tor. An diesem habe ich mehrere male Erntefahrzeuge rein lassen müssen. Wie gesagt von Sicherung der Arbeiten konnte mit einem Postenpaar keine Rede sein.


Am Tor rechts neben dem GSSZ-Tor Pflaumenweg, welches etwas höher lag und über einen Weg, der vom Fackentalweg abzweigte, erreichbar war, gab es im August 1989 einen versuchten Grenzdurchbruch. Das Gssz-Tor hat er ja mit seinem Skoda geschafft und fuhr dann auf dem Kolonnenweg Richtung Engstelle Bebendorf/Döringsdorf. Nachdem er den ersten Posten, der ihn ordnungsgemäß stoppen wollte, fast über den Haufen gefahren hatte und dieser sich mit einem Sprung zur Seite retten konnte, wurde er vom nächsten Posten, dem das Gleiche passierte, mit einem Schuss gestoppt. Glücklicherweise ging der in den Motor, der beim Skoda ja hinten war. Dann stieg der volltrunkene Fahrer aus und wunderte sich, dass er noch im Osten war. Das war übrigens die goldene Schicht meines stellvertretenden Zugführers, eines Uffz., der mit mir eine Woche später heimging.


zuletzt bearbeitet 20.01.2015 22:37 | nach oben springen
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#339

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 20.01.2015 22:50
von CAT | 351 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #135
Habe da noch einige Bilder von Asbach, I Berg, Hesselkuppe aus dem SA 1 gefunden.

Der Hesselfuchs[[]]

An der Bank hat Einer seine Skistöcke vergessen!


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#340

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 21.01.2015 06:10
von Gelöschtes Mitglied
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CAT, komm du mal in mein Alter. Früher haben wir uns an der Kaschi abgestützt, heute nehme ich die Wanderstöcke. Die sind auch schneller gereinigt und niemand will das kontrollieren. Außerdem werden die Stöcke nicht eingeschlossen und ich muss auch keine Stockbesitzkarte hinterlassen wenn ich die Dinger mitnehme.

Der Hesselfuchs


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