#141

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.12.2014 00:04
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #139
Kubas Gesundheitsssystem war ein propagandistisch motiviertes Vorführmodell, das die gesamte Dritte Welt beeindrucken sollte. Das endete aber auch mit dem Ende der Sowjetunion. Entsprechend dürfte die Statistik mittlerweile wieder bröckeln. Das kubanische Gesundheitssystem wurde von außen finanziert, es ist eine alleinige "Errungenschaft" und Folge des strategischen Interesses der SU an Kuba. Ohne die Hilfe hat es Kuba sich nicht weiter leisten können. Gegenüber reinrassigen Entwicklungsländern in der Nachbarschaft punktet man natürlich deutlich. Hat jemand die Zahlen von z.B. Guadeloupe? (Französisches Gebiet mit guter Versorgung)


Das komische ist ja nur - die Sowjetunion gibt es, wenn ich richtig rechne, seit 23 Jahren nicht mehr - nur Kuba mit den beiden Castros gibt es immer noch.

Also - irgendwas muss da gewaltig falsch gelaufen sein, für wen auch immer.

Gruss

icke



zuletzt bearbeitet 20.12.2014 00:04 | nach oben springen

#142

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.12.2014 00:40
von utkieker | 2.920 Beiträge

Eigenartig ist nur, daß die durchschnittliche Lebenserwartung auf Kuba (2011: 77,87 Jahre) heute deutlich höher ist als in Russland (2011: 69,66 Jahre). Die durchschnittliche Lebenserwartung in Guadeloupe liegt auch "nur" bei 77,9 Jahre leider kann ich hier nicht auf eine Jahreszahl zurückgreifen.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#143

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.12.2014 01:35
von Rostocker | 7.721 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #139
Kubas Gesundheitsssystem war ein propagandistisch motiviertes Vorführmodell, das die gesamte Dritte Welt beeindrucken sollte. Das endete aber auch mit dem Ende der Sowjetunion. Entsprechend dürfte die Statistik mittlerweile wieder bröckeln. Das kubanische Gesundheitssystem wurde von außen finanziert, es ist eine alleinige "Errungenschaft" und Folge des strategischen Interesses der SU an Kuba. Ohne die Hilfe hat es Kuba sich nicht weiter leisten können. Gegenüber reinrassigen Entwicklungsländern in der Nachbarschaft punktet man natürlich deutlich. Hat jemand die Zahlen von z.B. Guadeloupe? (Französisches Gebiet mit guter Versorgung)


Harzwanderer--das ist doch ganz OK oder soll das schlecht gewesen sein, Mit der Unterstützung durch die SU und der DDR für Kuba: Das gleiche tat und tut doch der Westen und die USA heute noch in einigen Regionen dieser Welt. Wo sie ihren Einfluss und ihre Interessen waren wollen und wenn das nicht hilft, wird ebend kriegerisch nachgeholfen. Aber was geschehen wird auf Kuba ist--sie werden ihren Weg gehen.


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#144

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.12.2014 07:16
von Elch78 | 501 Beiträge

Was den Quotienten der Ärzte pro Einwohnerzahl betrifft, nimmt Kuba auch noch heute in der Welt einen absoluten Spitzenplatz ein. Das deutet an, welches Gewicht die Führung dem Gesundheitswesen zumißt.
Die Qualität der Ausbildung kann bei einer solchen Quantität nicht nur auf unterstem Niveau liegen, auch wenn es Verbesserungswürdiges (Zahnmedizin!) gibt.

Ja, und die arbeiten nicht alle nur in Kuba sondern sind zum Teil als "Exportartikel" und Devisenbringer in die halbe Welt geschickt worden.
Jüngstes Beispiel: Ebola-Gebiete.
Da kenn' ich reiche Länder, die mit ganz anderen Dingen (z.B. Waffen) die Welt "versorgen" - wer da meine Sympathie hat, ist wohl klar!

Friedlichen 4. Advent!
Elch


"Es gibt immer drei Wahrheiten: eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine, die wir beide nicht sehen"
utkieker, passport, IM Kressin, DoreHolm und damals wars haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#145

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.12.2014 10:08
von eisenringtheo | 9.173 Beiträge

Zitat von Elch78 im Beitrag #144
Was den Quotienten der Ärzte pro Einwohnerzahl betrifft, nimmt Kuba auch noch heute in der Welt einen absoluten Spitzenplatz ein. Das deutet an, welches Gewicht die Führung dem Gesundheitswesen zumißt.
Die Qualität der Ausbildung kann bei einer solchen Quantität nicht nur auf unterstem Niveau liegen, auch wenn es Verbesserungswürdiges (Zahnmedizin!) gibt.

Ja, und die arbeiten nicht alle nur in Kuba sondern sind zum Teil als "Exportartikel" und Devisenbringer in die halbe Welt geschickt worden.
Jüngstes Beispiel: Ebola-Gebiete.

Da kenn' ich reiche Länder, die mit ganz anderen Dingen (z.B. Waffen) die Welt "versorgen" - wer da meine Sympathie hat, ist wohl klar!

Friedlichen 4. Advent!
Elch

Bekanntester Vetreter ist Félix Báez Sarría, der am Ebolavirus erkrankt und in Genf behandelt worden ist. Er ist wieder gesund.
http://www.diariodecuba.com/cuba/1417947178_11673.html
http://www.blick.ch/news/schweiz/westsch...-id3329005.html
http://www.nzz.ch/schweiz/erster-ebola-p...eilt-1.18439402
Theo


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#146

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.12.2014 10:26
von schnatterinchen (gelöscht)
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Zitat von Elch78 im Beitrag #144
Was den Quotienten der Ärzte pro Einwohnerzahl betrifft, nimmt Kuba auch noch heute in der Welt einen absoluten Spitzenplatz ein. Das deutet an, welches Gewicht die Führung dem Gesundheitswesen zumißt.
Die Qualität der Ausbildung kann bei einer solchen Quantität nicht nur auf unterstem Niveau liegen, auch wenn es Verbesserungswürdiges (Zahnmedizin!) gibt.

Ja, und die arbeiten nicht alle nur in Kuba sondern sind zum Teil als "Exportartikel" und Devisenbringer in die halbe Welt geschickt worden.
Jüngstes Beispiel: Ebola-Gebiete.
Da kenn' ich reiche Länder, die mit ganz anderen Dingen (z.B. Waffen) die Welt "versorgen" - wer da meine Sympathie hat, ist wohl klar!

Friedlichen 4. Advent!
Elch



Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Was streicht der Staat Kuba für einen exportierten Arzt ein und was verdient der Arzt? Kann der Arzt seine Arbeitsplatz frei wählen? Hat er Reisefreiheit?
Kuba bildet mehr Ärzte aus als es selber beschäftigen kann und exportiert sie ins Ausland. Kuba betreibt Leiharbeit im großen Stil.Das viele Einsätze tatsächlich aus der Solidarität heraus erfolgen möchte ich nicht in Abrede stellen.
Ein Gesundheitswesen besteht jedoch nicht nur aus Ärzten sondern benötigt auch eine Infrastruktur, und die hat sich auf Kuba in den letzten Jahren stetig verschlechtert. Von den vorhandenen OP Säälen ist nur ein Bruchteil einsatzbereit, das Belegen Briefe von Chirurgen der Uniklinik Havannas an die kubanische Staatsführung. So rund wie hier dargestellt läuft es eben nicht im Gesundheitswesen Kubas und es ist nicht nur die Zahnmedizin die dringenden Verbesserungsbedarf hat. Wie kaputt muß eine Volkswirtschaft sein in der ein Strandverkäufer mehr verdient als ein Akademiker?


Gert, eisenringtheo und Hapedi haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.12.2014 10:28 | nach oben springen

#147

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.12.2014 11:03
von Alfred | 6.842 Beiträge

Und wie krank muss ein System sein, dass es nicht mal schafft, allen die richtig arbeiten gehen einen Lohn zu zahlen, von dem man ordentlich leben kann. ( Kuba ist jetzt nicht gemeint )


damals wars und LO-Wahnsinn haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#148

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.12.2014 11:10
von Freienhagener | 3.862 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #147
Und wie krank muss ein System sein, dass es nicht mal schafft, allen die richtig arbeiten gehen einen Lohn zu zahlen, von dem man ordentlich leben kann. ( Kuba ist jetzt nicht gemeint )



...aber vielleicht Workuta und den Archipel Gulag

Aber auch die Anderen dort hatten/haben es nicht so gut wie die Allgemeinheit hier. Auch der DDR-Standard war ungewöhnlich hoch für das System.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
zuletzt bearbeitet 20.12.2014 11:13 | nach oben springen

#149

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.12.2014 11:11
von Alfred | 6.842 Beiträge

Bleiben wir doch einfach mal in Deutschland.


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#150

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.12.2014 11:14
von schnatterinchen (gelöscht)
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....oder bleiben wir doch einfach mal bei Kuba.


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#151

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.12.2014 11:15
von Freienhagener | 3.862 Beiträge

Sorry, habe oben noch ergänzt.
Die DDR-Verhältnisse waren nicht repräsentativ für den Lebensstandard im weltweiten System des Sozialismus.

Und heute wird hierzulande auf hohem Niveau gejammert und das unterste Niveau verallgemeinert, von Leuten, denen es selbst scheinbar ganz gut geht.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.12.2014 11:18 | nach oben springen

#152

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.12.2014 11:23
von Rostocker | 7.721 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #146
Zitat von Elch78 im Beitrag #144
Was den Quotienten der Ärzte pro Einwohnerzahl betrifft, nimmt Kuba auch noch heute in der Welt einen absoluten Spitzenplatz ein. Das deutet an, welches Gewicht die Führung dem Gesundheitswesen zumißt.
Die Qualität der Ausbildung kann bei einer solchen Quantität nicht nur auf unterstem Niveau liegen, auch wenn es Verbesserungswürdiges (Zahnmedizin!) gibt.

Ja, und die arbeiten nicht alle nur in Kuba sondern sind zum Teil als "Exportartikel" und Devisenbringer in die halbe Welt geschickt worden.
Jüngstes Beispiel: Ebola-Gebiete.
Da kenn' ich reiche Länder, die mit ganz anderen Dingen (z.B. Waffen) die Welt "versorgen" - wer da meine Sympathie hat, ist wohl klar!

Friedlichen 4. Advent!
Elch



Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Was streicht der Staat Kuba für einen exportierten Arzt ein und was verdient der Arzt? Kann der Arzt seine Arbeitsplatz frei wählen? Hat er Reisefreiheit?
Kuba bildet mehr Ärzte aus als es selber beschäftigen kann und exportiert sie ins Ausland. Kuba betreibt Leiharbeit im großen Stil.Das viele Einsätze tatsächlich aus der Solidarität heraus erfolgen möchte ich nicht in Abrede stellen.
Ein Gesundheitswesen besteht jedoch nicht nur aus Ärzten sondern benötigt auch eine Infrastruktur, und die hat sich auf Kuba in den letzten Jahren stetig verschlechtert. Von den vorhandenen OP Säälen ist nur ein Bruchteil einsatzbereit, das Belegen Briefe von Chirurgen der Uniklinik Havannas an die kubanische Staatsführung. So rund wie hier dargestellt läuft es eben nicht im Gesundheitswesen Kubas und es ist nicht nur die Zahnmedizin die dringenden Verbesserungsbedarf hat. Wie kaputt muß eine Volkswirtschaft sein in der ein Strandverkäufer mehr verdient als ein Akademiker?



Was meinste was andere Länder tun--Du redest über das Kubanische Gesundheitswesen--dann schau mal ein paar Kilometer weiter, in die USA---soll ja dort auch nicht so rosig sein. Ich frag mich immer--wenn ich hier so lese--darf Kuba überhaupt was allein entscheiden--ohne so manchen Schlauberger hier aus dem Forum zu fragen. Du redest von Volkswirtschaft--schau im eigenen Land nach, was ist das für eine Volkswirtschaft --die tausende von Hartz 4 Empfängern zustande bringt


eisenringtheo hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#153

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.12.2014 11:34
von schnatterinchen (gelöscht)
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Rostocker , es ist doch immer das Selbe mit dir.
Mach doch einfach einen Syrien- Irak- Afghanistan- Hartz4, USA und sonstwas Thread auf und fülle diese mit deinen Kenntnissen.
Hier geht es gerade um Kuba.
Ich habe gestern mal meine Freunde befragt die erst kürzlich von Kuba zurückgekehrt sind , die berichteten unter anderem , das sie auf Kuba noch nie so penetrant angegangen worden wären wegen Dollars. Wörtlich sagte mein Freund, die sind schlimmer hinter Dollars her , wie der Teufel hinter der armen Seele.


zuletzt bearbeitet 20.12.2014 11:39 | nach oben springen

#154

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.12.2014 11:41
von Rostocker | 7.721 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #153
Rostocker , es ist doch immer das Selbe mit dir.
Mach doch einfach einen Syrien- Irak- Afghanistan- Hartz4, USA und sonstwas Thread auf und fülle diese mit deinen Kenntnissen.
Hier geht es gerade um Kuba.
Ich habe gestern mal meine Freunde befragt die erst kürzlich von Kuba zurückgekehrt sind , die berichteten unter anderem , das sie auf Kuba noch nie so penetrant angegangen worden wären wegen Dollars. Wörtlich sagte mein Freund, die sind schlimmer hinter Dollars her , wie der Teufel hinter der armen Seele.


Schnatter--ich weiß das Dir so einiges nicht passt--wenn es nicht nach Deiner Nase geht und man Dir mit Gegenargumente kommt.


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#155

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.12.2014 11:50
von schnatterinchen (gelöscht)
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War nur ein Vorschlag Rostocker , damit du deine "Gegenargumente" noch besser darlegen kannst.


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#156

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.12.2014 11:56
von Rostocker | 7.721 Beiträge

[quote=schnatterinchen|p425465]War nur ein Vorschlag Rostocker , damit du deine "Gegenargumente" noch besser darlegen kannst.[/quot

Danke Schnatter--für die Aufmerksamkeit.


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#157

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.12.2014 11:57
von Vierkrug (gelöscht)
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Einmal unkommentiert und ohne Gewähr - http://www.ipicture.de/daten/wirtschaft_kuba.html
Man muß dafür keinen Abschluß in Volkswirtschaftslehre bzw. in Betriebswirtschaftlehre haben, um diese Zahlen und Angaben zu interpretieren. Das sind die Fakten (Stand 2012).

Vierkrug

Nachtrag - in der Auslandsverschuldung sind noch die Altschulden gegenüber Russland in Höhe von 35,2 Milliarden US-Dollar enthalten - wovon Putin im diesem Jahr 29 Milliarden US-Dollar bei seinem Besuch in Cuba, den Cubanern sofort erlassen hat.


Elch78 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.12.2014 14:02 | nach oben springen

#158

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.12.2014 15:32
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #146
Zitat von Elch78 im Beitrag #144
Was den Quotienten der Ärzte pro Einwohnerzahl betrifft, nimmt Kuba auch noch heute in der Welt einen absoluten Spitzenplatz ein. Das deutet an, welches Gewicht die Führung dem Gesundheitswesen zumißt.
Die Qualität der Ausbildung kann bei einer solchen Quantität nicht nur auf unterstem Niveau liegen, auch wenn es Verbesserungswürdiges (Zahnmedizin!) gibt.

Ja, und die arbeiten nicht alle nur in Kuba sondern sind zum Teil als "Exportartikel" und Devisenbringer in die halbe Welt geschickt worden.
Jüngstes Beispiel: Ebola-Gebiete.
Da kenn' ich reiche Länder, die mit ganz anderen Dingen (z.B. Waffen) die Welt "versorgen" - wer da meine Sympathie hat, ist wohl klar!

Friedlichen 4. Advent!
Elch



Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Was streicht der Staat Kuba für einen exportierten Arzt ein und was verdient der Arzt? Kann der Arzt seine Arbeitsplatz frei wählen? Hat er Reisefreiheit?
Kuba bildet mehr Ärzte aus als es selber beschäftigen kann und exportiert sie ins Ausland. Kuba betreibt Leiharbeit im großen Stil.Das viele Einsätze tatsächlich aus der Solidarität heraus erfolgen möchte ich nicht in Abrede stellen.
Ein Gesundheitswesen besteht jedoch nicht nur aus Ärzten sondern benötigt auch eine Infrastruktur, und die hat sich auf Kuba in den letzten Jahren stetig verschlechtert. Von den vorhandenen OP Säälen ist nur ein Bruchteil einsatzbereit, das Belegen Briefe von Chirurgen der Uniklinik Havannas an die kubanische Staatsführung. So rund wie hier dargestellt läuft es eben nicht im Gesundheitswesen Kubas und es ist nicht nur die Zahnmedizin die dringenden Verbesserungsbedarf hat. Wie kaputt muß eine Volkswirtschaft sein in der ein Strandverkäufer mehr verdient als ein Akademiker?



Lila: Es darf, so scheint mir, es bei einigen Usern, einfach nichts Positives in Kuba vorhanden sein zu dürfen. Es wird alles irgendwie in den Dreck gezogen und mist und madig gemacht und wo das nicht geht, wird eben so gut es geht relativiert. Ist ja auch einfacher, als die Qualität des eigenen Systems auf den Prüfstand zu stellen.



Alfred und Rostocker haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#159

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.12.2014 16:19
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

Ja @DoreHolm ,

ich will dir nur deinen letzten Traum vom Sozialismus kaputt machen und das sozialistische Kuba schlecht reden.
Der einfache Kubaner hat übrigens keine Probleme mit den Gringos, so wie du dir das vielleicht wünschst, das brauchen nur die Castros als gemeinsames Feindbild zur Identifikation.
Und das größte Puff der Karibik ist Kuba ohnehin schon, auch ganz ohne USA.


zuletzt bearbeitet 20.12.2014 16:24 | nach oben springen

#160

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 20.12.2014 16:26
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #159
Ja @DoreHolm ,

ich will dir nur deinen letzten Traum vom Sozialismus kaputt machen und das sozialistische Kuba schlecht reden.
Der einfache Kubaner hat übrigens keine Probleme mit den Gringos, so wie du dir das vielleicht wünschst, das brauchen nur die Castros als gemeinsames Feindbild zur Identifikation.
Und das größte Puff der Karibik ist Kuba ohnehin schon, auch ganz ohne USA.



Kein Kommentar auf diesen Unsinn !

Nachtrag: Tut mir leid, aber nach den Erfahrungen mit Deinen ach so objektiven Beiträgen stelle ich grundsätzlich den Wahrheitsgehalt erst mal in Frage, was Du behauptest, auch wenn ich doch mal zu der Überzeugung kommen sollte, daß Du mal recht hast.



zuletzt bearbeitet 20.12.2014 16:30 | nach oben springen



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