#61

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.12.2014 21:48
von Pit 59 | 10.142 Beiträge

Winfried ,stelle doch mal Fotos von Normalen Strassen etwas abseits der City ein,oder Industrieanlagen u.s.w. würde mich auch mal Interessieren.


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#62

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.12.2014 21:52
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #61
Winfried ,stelle doch mal Fotos von Normalen Strassen etwas abseits der City ein,oder Industrieanlagen u.s.w. würde mich auch mal Interessieren.


Mache ich - aber nicht mehr heute !!!


Pit 59 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#63

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.12.2014 22:03
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Reinhardinho im Beitrag #59
"Weihnachten in Venezuela ist, wenn Maduro es will".


Das vorverlegte sozialistische Weihnachten

Nun habe ich doch noch etwas in deutsch gefunden:

http://www.dw.de/sch%C3%B6ne-bescherung-...duro/a-17221916

...Ende Oktober entschloss er sich zu einem ungewöhnlichen Schritt und rief das "Vize-Ministerium für Höchstes Soziales Glück des Volkes" ins Leben.

Da sollte sich Merkel mal ein Beispiel dran nehmen


zuletzt bearbeitet 18.12.2014 22:07 | nach oben springen

#64

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.12.2014 22:08
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Zitat von Reinhardinho im Beitrag #63
Zitat von Reinhardinho im Beitrag #59
"Weihnachten in Venezuela ist, wenn Maduro es will".


Das vorverlegte sozialistische Weihnachten

Nun habe ich doch noch etwas in deutsch gefunden:

http://www.dw.de/sch%C3%B6ne-bescherung-...duro/a-17221916

Die bekannte Erscheinung der holländischen Krankheit...Im Land mit den grössten Erdölreserven
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/devi...n-12106542.html
http://www.worldreview.info/de/content/r...lkswirtschaften
Theo


zuletzt bearbeitet 18.12.2014 22:09 | nach oben springen

#65

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.12.2014 22:16
von Gelöschtes Mitglied
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@eisenringtheo

Kannte den Begriff noch nicht. Vielen Dank und es zeigt mal wieder, was man in diesem Forum so einfach nebenbei auch lernen kann.

http://de.wikipedia.org/wiki/Holl%C3%A4ndische_Krankheit


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#66

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.12.2014 22:21
von DoreHolm | 7.696 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #53
Gert,

es sagt doch keiner, dass in Kuba alles super ist.

Nur muss man alles sehen. Dann schreib doch mal was zum Gesundheitssystem. Auch hier gibt es noch einiges zu schaffen aber da wurde auch sehr viel erreicht. Dies müssen selbst verschiedenste Organisationen eingestehen. Sicher ist es angenehm im Bus mit Klimaanlage zu reisen aber Lebensnotwendig ist es sicher nicht. In Kuba würde auch einiges anders aussehen, würde man nicht unter den Sanktionen der USA leiden.


Es wäre interessant, zur Kenntnis zu nehmen, daß Kuba oft mit Abstand die meisten Ärzte entsendet, wenn es um die Bekämpfung von Katastrophen und Epedemien in andern Ländern der dritten Welt geht. Sicher nicht uneigennützig. Alle offiziellen Hilfskräfte des Auslandes werden in solchen Fällen bezahlt, d.h. die wenigsten tun das für die Selbstkosten oder gar mit eigenen Mitteln. Wer will es Kuba verübeln ? Es dient dem internationalen Ansehen, die Ärzte bekommen Praxis im Umgang mit solchen Situationen und außerden spült es ein ansehnliches Sümmchen an Devisen in´s Staatssäckel. Diese Weisheit habe ich nicht nur aus Wiki, sondern auch aus medienmeldungen der vergangenen Jahre zu solchen themen.
Die Analphabetenrate ist geringer als die in den USA, im Boxsport sind sie eine internationale Größe (Auswirkungen vom Training der damaligen DDR-Trainer). Also, die Leute dort haben schon ein gesundes Selbstbewustsein, meine ich und es wird für die USA für lange Sicht nicht möglich sein, ihren "American way of life" 1 : 1 auf die Insel zu exportieren.
Die Stellung der Bevölkerung dort zum Kapitalismus, insb. Made in USA, ist nicht zu vergleichen mit der Situation in der DDR-Vorwendezeit. Die werden nicht mehrheitlich den Dollar und der US-amerikanischen "Banane" unter Verlust der eigenen Würde anbeten. Die haben ganz andere Erfahrungen mit den USA gemacht als der gemeine DDR-Bürger mit der BRD.



Pitti53, eisenringtheo und Georg haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.12.2014 22:28 | nach oben springen

#67

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.12.2014 07:58
von schnatterinchen (gelöscht)
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #66


Es wäre interessant, zur Kenntnis zu nehmen, daß Kuba oft mit Abstand die meisten Ärzte entsendet, wenn es um die Bekämpfung von Katastrophen und Epedemien in andern Ländern der dritten Welt geht. Sicher nicht uneigennützig. Alle offiziellen Hilfskräfte des Auslandes werden in solchen Fällen bezahlt, d.h. die wenigsten tun das für die Selbstkosten oder gar mit eigenen Mitteln. Wer will es Kuba verübeln ? Es dient dem internationalen Ansehen, die Ärzte bekommen Praxis im Umgang mit solchen Situationen und außerden spült es ein ansehnliches Sümmchen an Devisen in´s Staatssäckel. Diese Weisheit habe ich nicht nur aus Wiki, sondern auch aus medienmeldungen der vergangenen Jahre zu solchen themen.
Die Analphabetenrate ist geringer als die in den USA, im Boxsport sind sie eine internationale Größe (Auswirkungen vom Training der damaligen DDR-Trainer). Also, die Leute dort haben schon ein gesundes Selbstbewustsein, meine ich und es wird für die USA für lange Sicht nicht möglich sein, ihren "American way of life" 1 : 1 auf die Insel zu exportieren.
Die Stellung der Bevölkerung dort zum Kapitalismus, insb. Made in USA, ist nicht zu vergleichen mit der Situation in der DDR-Vorwendezeit. Die werden nicht mehrheitlich den Dollar und der US-amerikanischen "Banane" unter Verlust der eigenen Würde anbeten. Die haben ganz andere Erfahrungen mit den USA gemacht als der gemeine DDR-Bürger mit der BRD.




Wunschdenken!
Sie tun es schon @DoreHolm ,leider.Der USDollar ist doch auf Kuba längst die Währung die über das Land bestimmt.
Die entscheidende Frage für die Zukunft der Kubaner ist doch was kommt nach den Castros? Kann der Wechsel friedlich verlaufen?
Normalisierte Beziehungen zu den USA können da sicher hilfreich sein. Zum anderen sollte man bedenken , daß die rücksichtslose US Hinterhofpolitik der Vergangenheit angehört, manch Altgenosse auch hierzulande möchte das nicht so recht wahrhaben.


zuletzt bearbeitet 19.12.2014 07:59 | nach oben springen

#68

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.12.2014 08:05
von Georg | 1.016 Beiträge

Zu bedenken ist meiner Meinung auch immer wieder, dass gegen Kuba das längste Handelsembargo wirksam ist. Die Auswirkungen ? Schwer abzuschätzen. Trotzdem ist es für mich pervers, ein Embargo zu verhängen und mit dem Finger auf das Land zu zeigen: Mangelwirtschaft !
Selbst einen unvoreingenommenen User dürfte nicht entgangen sein, dass die kubanische Führung in ehrlicher Art und Weise offen damit umgeht.
Strukturelle Probleme erkannt hat und entgegensteuert. Dem Erzfeind wird nicht die alleinige Schuld zugesprochen.


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#69

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.12.2014 08:10
von schnatterinchen (gelöscht)
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...ebenso zu bedenken ist , das Kuba Jahrzehnte von der SU und anderen Comecon Ländern massiv unterstützt wurde.
Die kubanische Führung hat es trotzdem in Jahrzehnten nicht vermocht, den Niedergang des Landes aufzuhalten.
Heute verdient eine Putzfrau oder ein Hotelangestellter auf Kuba mehr als ein Arzt.


zuletzt bearbeitet 19.12.2014 08:14 | nach oben springen

#70

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.12.2014 08:28
von Elch78 | 501 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #69
...ebenso zu bedenken ist , das Kuba Jahrzehnte von der SU und anderen Comecon Ländern massiv unterstützt wurde.
Die kubanische Führung hat es trotzdem in Jahrzehnten nicht vermocht, den Niedergang des Landes aufzuhalten.


... ebenso zu bedenken ist aber auch, daß Kuba nach dem Wegfall dieser "Unterstützung" nicht in die Knie gegangen ist und Kreativität im Umgang mit den enormen Mangelerscheinungen bewiesen hat.

Das wenige, was da war, wurde nicht so ungerecht verteilt, wie das sonst in der westlichen Welt üblich ist. Daran ändern auch Einzelbeispiele von Einkommensunterschieden nichts.
Bemerkenswert ist besonders die Tatsache, daß man das wenige Geld nicht für verzichtbaren Zivilisationsschrott verschleudert hat sondern versucht, es sinnvoll für die Gesamtgesellschaft zu verwenden. Diese Verfahrensweise schafft ein Solidaritätsgefühl unter den Menschen, da sie ja (fast) alle unter den Mängeln leiden.
Ich denke, auch deshalb berichten Augenzeugen von freundlichen offenen Menschen.

Wenn ich das mit der hier entstanden Mentalität von Verbiesterung, Raffgier und Selbstsucht vergleiche ...

Elch


"Es gibt immer drei Wahrheiten: eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine, die wir beide nicht sehen"
Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.12.2014 09:19 | nach oben springen

#71

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.12.2014 08:36
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #67
(...)


Wunschdenken!
Sie tun es schon @DoreHolm ,leider.Der USDollar ist doch auf Kuba längst die Währung die über das Land bestimmt.
Die entscheidende Frage für die Zukunft der Kubaner ist doch was kommt nach den Castros? Kann der Wechsel friedlich verlaufen?
Normalisierte Beziehungen zu den USA können da sicher hilfreich sein. Zum anderen sollte man bedenken , daß die rücksichtslose US Hinterhofpolitik der Vergangenheit angehört, manch Altgenosse auch hierzulande möchte das nicht so recht wahrhaben.


Die US Politik verfolgt US Interessen. Manch ein Altgenosse in Kuba möchte nicht, dass Kuba ähnlich wie andere karibische Gebiete (z.B.Puerto Rico) US amerikanisches Aussengebiet wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Feng...inigten_Staaten
Der Begriff "Kolonie" ist ja politisch nicht mehr korrekt.
Theo


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#72

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.12.2014 08:46
von schnatterinchen (gelöscht)
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Die Kubaner freuen sich jedenfalls auf die erhoffte Annäherung an die USA und damit wird sich auch in Kuba womöglich manches ändern.
Und ein Hort der Freude , Solidarität und Leichtigkeit war die DDR vor 89 nun auch nicht, im Gegenteil.


zuletzt bearbeitet 19.12.2014 08:53 | nach oben springen

#73

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.12.2014 08:56
von Elch78 | 501 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #72
... und ein Hort der Freude , Solidarität und Leichtigkeit war die DDR vor 89 nun auch nicht, im Gegenteil.

Der Solidarität schon, finde ich. Die Mängelwirtschaft hat die Menschen zusammengeschweißt ...
... und war, so glaube ich, eine der Voraussetzungen für die Demonstrationen 1989

Und Leichtigkeit?
Empfindest Du in unserer hiesigen Gegenwart mehr Leichtigkeit? Probleme haben wir heute auch - nur eben andere.


"Es gibt immer drei Wahrheiten: eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine, die wir beide nicht sehen"
zuletzt bearbeitet 19.12.2014 08:56 | nach oben springen

#74

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.12.2014 11:00
von Vierkrug (gelöscht)
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Um es noch einmal richtig zu stellen, der US-Dollar ist auf Cuba nicht die bestimmende Währung. Das ist der CUC, der demnächst auch der Vergangenheit angehören wird.
Wie schon in vorangegangenen Beiträgen von anderen Usern dargelegt, hatte diese "Mangelwirtschaft" der letzten Jahrzehnte ihre Ursachen, die nicht nur allein der Embargopolitik der USA geschuldet waren. Besonders die Fehlentwicklungen in der Landwirtschaft, die auch maßgeblich von den ehemaligen sozialistischen Bruderländern mit verursacht wurden, haben dazu geführt, dass die Eigenversorgung der Bevölkerung in den Hintergrund geriet und auch nicht mehr gegeben war. Es sei hierbei an den Ausbau der Citrusfruchtproduktion - bei uns noch als Cuba-Orangen bekannt - und den verstärkten Anbau von Paprika erinnert (als Folge, dass die Ungarn nicht mehr die Mengen bereitstellten, die im RGW vereinabrt waren). Die traditionelle Rinderzucht als eine der Quellen in der Fleischversorgung wurde nicht weiter verfolgt und ausgebaut - sie war auch wirtschaftlich nicht mehr interessant für die einstigen Rinderhalter und -züchter. Man muß erwähnen, dass es in Cuba in der Landwirtschaft vorrangig Einzelproduzenten gibt und sehr wenige Kooperative.
Auch die Beibehaltung des Anbaues der Monokultur Zuckerrohr hat sich sehr nachteilig auf die Landwirtschaft ausgewirkt. Nicht nur was die lanfwirtschaftlichen Nutzungsflächen anbetrifft. Auch hier haben die ehemaligen sozialistischen Bruderländer eine maßgebliche Aktie daran. Denn den Cubanern wurde versichert, dass es nach wie vor dafür großen Bedarf gibt.
Das änderte sich alles schlagartig mit dem Zusammenbruch der SU und der politischen Systeme in den sozialistischen Ländern. Cuba blieb auf seinem Zuckerrohr, der verordneten Überproduktion an Orangen, Paprika u.a. sitzen. War zudem bei diesen Ländern hoch verschuldet. Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe, so lief täglich 1 Öltanker mit sowjetischem Erdöl Cuba an.
Die gesamte Energieversorgung Cubas basiert auf den energetischen Einsatz von Erdöl. Diese entstandene Lücke konnte auch später Venezuela nicht ausfüllen. Und jetzt entscheide, was hat Vorrang - das Benzin für Taxis u.ä., oder die energetische Grundversorgung der Industrie und der Bevölkerung. Das die cubanische Partei- und Staatsführung unter diesen Bedingungen auch Fehlentscheidungen getroffen hat, leugnet sie auch nicht. Aber sie steht auch dazu und erklärt es auch öffentlich.
In den letzten Jahren hat sich vieles auch in der politischen Führung Cubas verändert - nicht nur personell. Man geht offener auf die Menschen zu und erläutert ihnen die weiteren politischen Maßnahmen - auch wenn es einige User hier nicht glauben werden. So wurden die Beschlüsse des VI. Parteitages der Kommunistischen Partei Cubas, bevor sie beschlossen wurden fast 1 Jahr in der Bevölkerung zur Diskussion gestellt. Und die Cubaner beteiligten sich sehr rege an dieser öffentlichen Diskussion. Vorschläge, Hinweise und Kritiken - VHK´s haben wir sie damals genannt - sind in diesen Beschlüssen dann berücksichtigt worden. Sie tragen somit auch eine gewisse Massenbasis und breite Zustimmung.
Ich habe bei manchen Beiträgen den Eindruck, dass man von den Cubanern die Wunder erwartet, die andere auch nicht vollbringen konnten. Sie gehen nur mit ihren Problemen etwas um, wie wir es kennen. Sie sind offener und direkter im Umgang mit den Menschen.
Ja, es gibt auch eine Opposition auf Cuba, die aber nicht vergelichbar ist mit der von 1989 in der DDR. Sie ist in sich zerstritten und verfügt auch über keine Massenbasis. Sie ist überschaubar. Diese größere Seite dieser Opposition wendet sich vorrangig gegen den Alleinvertretungsanspruch der Kommunistischen Partei Cubas in der politischen Führung der gesellschaftlichen Prozesse. Die kleinere Seite ist für eine radikale Veränderung der politischen Verhältnisse auf Cuba. Die römisch-katholische Kirche ist eine anmahnende Kraft, die auch von der Partei-und Staatsführung beachtet und respektiert wird. Kirche und Staat sind aber getrennt auf Cuba.
Eine sehr entscheidende Maßnahme die auch zu einer Entspannung der wirtschaftlichen Lage auf Cuba beitragen wird, ist der Schuldenerlass Russlands. Diese Altschulden, besonders die Zinstilgungen belasteten die cubanische Wirtschaft im erheblichem Maße.
Ich bin weit davon entfernt , um zu behaupten, dass Cuba ein Land ist, im dem es Milch und Honig im Überfluss gibt. Sie haben genug Sorgen und Probleme, aber auch die entsprechenden Lösungsansätze und Cuba hat nicht nur ein freundliches und temperantvolles Volk, sondern auch ein sehr ideen- und initiativreiches.
Zu Fragen des Gesundheitssystems und er Bildungspolitik äußere ich mich später - auch zur Schwachstelle in der gesundheitlichen Grundversorgung, der zahnärztlichen Betreuung.
Das neue Reisegesetz Cubas ist auch schon seit einiger Zeit in Kraft und wurde auch von den Menschen positiv angenommen.

Bis später

Vierkrug

Nachträgliche orthografische Korrekturen


passport hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.12.2014 11:23 | nach oben springen

#75

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.12.2014 11:11
von Gelöschtes Mitglied
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Jetzt sind nicht nur die USA Schuld sondern auch die sozialistischen Länder und ein ganz klein wenig auch die kubanische Diktatur. Es ist ja schön dass man ein paar eigene Fehler eingesteht und auch sehr gnädig vom Diktator Castro die Beschlüsse zur Diskussion zu stellen, aber da fragt man sich doch glatt warum man nicht politische Parteien und freie Wahlen zulässt?

Scheinbar wissen auch die kubanischen Kommunisten oder Sozialisten ganz genau dass die Tage ihrer Diktatur dann gezählt wären!


zuletzt bearbeitet 19.12.2014 11:32 | nach oben springen

#76

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.12.2014 11:13
von Gelöschtes Mitglied
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@Vierkrug , ich wünschte die DDR hätte damals etwas "kubanische Politik" mit den Menschen hier betrieben.....


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#77

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.12.2014 11:17
von Gelöschtes Mitglied
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Kuba ist demokratischer als die kap. Staaten, aber was soll es der Begriff "Demokratie" ist nicht geschützt und jeder kann den für sich mißbrauchen


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#78

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.12.2014 11:19
von Vierkrug (gelöscht)
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Nachtrag für @schnatterinchen - Raul Castro wird spätestens 2018 von seinen Ämtern zurücktreten, dass hat er ja bereits öffentlich verkündet, wenn nicht gesundheitliche Gründe einen anderen Zeitpunkt herbeiführen
Die zweite und die dritte Reihe steht auch schon und ist personell sehr gut besetzt. Es wird keine "Greisenriege" sein. Jedoch haben die Betreffenden auch noch nicht einen verbrieften Rechtsanspruch auf diese Funktionen und Positionen.
Das es sehr schnell auch anders kommen kann, wenn man zu sehr am Honigtopf der Macht nascht, das haben schon andere hochrangige Partei- und Staatsfunktionäre erlebt - auch der einstige Liebling von Fidel und ehemalige Außenminister Cubas, Felipe Ramón Pérez Roque.


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#79

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.12.2014 11:43
von Elch78 | 501 Beiträge

Zitat von Sicherheitsrisiko im Beitrag #75
Jetzt sind nicht nur die USA Schuld sondern auch die sozialistischen Länder und ein ganz klein wenig auch die kubanische Diktatur.

Es ist doch kaum bezweifelbar, daß die sozialistischen Länder über den RGW wesentlich daran beteiligt waren, Kuba zu "monokultivieren" nach dem Motto: "Ihr macht das, was Ihr am besten könnt, und wir liefern Euch den Rest."
Das kann man nun Schuld nennen oder auch nicht, eine Überspezialisierung geht in der Wirtschaft (genau wie übrigens in der Natur auch) ganz schnell nach hinten los, wenn sich die äußeren Bedingungen ändern.

Und seien wir selbst doch bitte nicht überheblich:
Auf uns allein gestellt hätten wir nach dem Zusammenbruch der DDR doch auch ganz schön alt ausgesehen - da hätten uns unsere deutschen Tugenden auch nicht davor bewahrt. Nur die Wirtschafts- und Währungsunion hat uns den Arsch gerettet - für den Preis der Unabhängigkeit!

Und der Diktator Castro:
Da kann ich nur empfehlen: "Fidel Castro - Mein Leben" Biographie in Interview-Form von Ignacio Ramonet

Habe selten eine Biographie gelesen, die soviel Selbstkritik und Weitsicht bezüglich der Probleme der menschlichen Zukunft enthält (ohne dabei eine ideologische Keule zu schwingen).
Der Autor Ramonet ist wahrlich auch kein Kommunist (Vita bei Interesse bei Wikip. oder sonstwo nachlesen!).

Elch


"Es gibt immer drei Wahrheiten: eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine, die wir beide nicht sehen"
zuletzt bearbeitet 20.12.2014 15:49 | nach oben springen

#80

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 19.12.2014 11:58
von Gelöschtes Mitglied
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Mensch ich hab das von Honecker "Aus meinem Leben" noch nichtmal durch und da gibt es gleich das nächste "Mein Leben", das Buch muss dann erstmal hinten anstehen denn für danach habe ich auch schon welche.

Was ist denn jetzt mit der freien Zulassung von Parteien und freien Wahlen? Wovor, außer seinen diktatorischen Machtanspruch zu verlieren, hat man Angst? Die Bevölkerung will doch lt. dem Herrn oder Genossen Vierkrug gar kein anderes, das steht ja scheinbar geschlossen hinter den zur Diskussion gestellten Beschlüssen der Partei wie einst das der DDR.


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