#101

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 03.12.2014 19:33
von Barbara (gelöscht)
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Apropos "Brücke" KARNAK, hast du eigentlich je was mit der Glienicker Brücke zu tun gehabt von wegen näheres Umfeld und so ?


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#102

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 03.12.2014 19:41
von KARNAK | 1.696 Beiträge

Nein,habe nur ein paar Jahre neben an gewohnt.Unser Ledigenwohnheim war dort.Ein paar 100 Meter weiter hat meine Frau studiert.So sind wir dann aufeinander gestoßen.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#103

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 03.12.2014 19:43
von Barbara (gelöscht)
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War euch die besondere Bedeutung der Brücke bewusst?


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#104

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 03.12.2014 19:44
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von KARNAK im Beitrag #102
So sind wir dann aufeinander gestoßen.


Na, na, na, gleich aufeinander gestoßen mit einer studierten? Man hätte sich vor dem Sex auch erst einmal kennen lernen können? Da sieht man es am lebenden Beispiel, die DDR war in dieser Beziehung eben freier!


zuletzt bearbeitet 03.12.2014 19:51 | nach oben springen

#105

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 03.12.2014 19:53
von damals wars | 12.205 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #103
War euch die besondere Bedeutung der Brücke bewusst?

Die Besatzer wurden ausschließlich von Besatzern kontrolliert.
War von unserem Abschnitt 4 aus zu sehen.
Wurde auf den Ausflugsschiffen ausführlich beschrieben. Es wurde schon damals vom Westfernsehen so ein Bohei um die Brücke gemacht.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#106

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 03.12.2014 19:56
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Barbara im Beitrag #103
War euch die besondere Bedeutung der Brücke bewusst?


Wäre ich als vermeintlicher IM niemals ausgetauscht worden.Gegen wen auch?
Davor auf Westberliner Seite ist ein schöner Park mit einem kleinen Schlösschen. War ich öfter.
Sehr erholsam und relativ ruhig.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Glienicke


zuletzt bearbeitet 03.12.2014 20:03 | nach oben springen

#107

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 03.12.2014 20:02
von KARNAK | 1.696 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #103
War euch die besondere Bedeutung der Brücke bewusst?

Was heißt bewusst, eigentlich wusste jeder was auf dieser Brücke passierte. Nämlich,dass die Militärmissionen darüber in ihre Zentralen in Potsdam fuhren. Die waren ja gleich dahinter in den Seitenstraßen. Jeder der wollte konnte daran vorbei spazieren, war eine idyllische Villengegend. Später fuhren dann auch Diplomaten über die Brücke. Jeder sah die Fahrzeuge aus Richtung Brücke kommen, die Straßenbahn hatte ihre letzte Haltestelle vielleicht 300 m vor der Brücke. So war das alles kein Geheimnis. Die Geschichte mit den Agentaustauschen, jeder der Westfernsehen schaute wusste natürlich auch, dass dort so was stattfand. Nun hat man natürlich heute manchmal den Eindruck, dass fand dort ständig statt, so war es aber natürlich nicht. Keine Ahnung wie oft, aber doch wohl eher selten und so war die "Aufregung" die manchmal heute um die Brücke gegeben ist nicht vorhanden, bei uns nicht und auch bei den restlichen Potsdamern nicht.
Der Posten auf der Brücke war übrigens älteren Männern vorbehalten, es gab dort nichts zu tun, man hatte nichts zu sagen, es musste einfach nur jemand von uns da sein. In der DDR hieß die Brücke übrigens merkwürdigerweise immer "Brücke der Einheit", mit der Einheit hat man das dann geändert.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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zuletzt bearbeitet 03.12.2014 20:19 | nach oben springen

#108

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 03.12.2014 20:06
von passport | 2.640 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #107
Zitat von Barbara im Beitrag #103
War euch die besondere Bedeutung der Brücke bewusst?

Was heißt bewusst, eigentlich wusste jeder was auf dieser Brücke passierte. Nämlich,dass die Militärmissionen darüber in ihre Zentralen in Potsdam fuhren. Die waren ja gleich dahinter in den Seitenstraßen. Jeder der wollte konnte daran vorbei spazieren, war eine idyllische Willengegend. Später fuhren dann auch Diplomaten über die Brücke. Jeder sah die Fahrzeuge aus Richtung Brücke kommen, die Straßenbahn hatte ihre letzte Haltestelle vielleicht 300 m vor der Brücke. So war das alles kein Geheimnis. Die Geschichte mit den Agentaustauschen, jeder der Westfernsehen schaute wusste natürlich auch, dass dort so was stattfand. Nun hat man natürlich heute manchmal den Eindruck, dass fand dort ständig statt, so war es aber natürlich nicht. Keine Ahnung wie oft, aber doch wohl eher selten und so war die "Aufregung" die manchmal heute um die Brücke gegeben ist nicht vorhanden, bei uns nicht und auch bei den restlichen Potsdamern nicht.
Der Posten auf der Brücke war übrigens älteren Männern vorbehalten, es gab dort nichts zu tun, man hatte nichts zu sagen, es musste einfach nur jemand von uns da sein. In der DDR hieß die Brücke übrigens merkwürdigerweise immer "Brücke der Einheit", mit der Einheit hat man das dann geändert.




Es fanden 3 x Agentenaustausche statt. Mehr war nicht !


passport


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#109

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 03.12.2014 20:07
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von KARNAK im Beitrag #107
[In der DDR hieß die Brücke übrigens merkwürdigerweise immer "Brücke der Einheit", mit der Einheit hat man das dann geändert.


Viel 'Einheit' war mit der Einheit vorbei. Sarkasmus aus!

Ich habe es nicht ganz so gemeint. Oder doch? Die Einheit des Freund/Feind-Denkens war mit der Einheit vorbei, meine ich, was ja auch gut und richtig ist.


zuletzt bearbeitet 03.12.2014 20:09 | nach oben springen

#110

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 03.12.2014 20:08
von KARNAK | 1.696 Beiträge

Zitat von Reinhardinho im Beitrag #104
Zitat von KARNAK im Beitrag #102
So sind wir dann aufeinander gestoßen.


Na, na, na, gleich aufeinander gestoßen mit einer studierten? Man hätte sich vor dem Sex auch erst einmal kennen lernen können? Da sieht man es am lebenden Beispiel, die DDR war in dieser Beziehung eben freier!


Was soll ich sagen soviel vorbereitendes Theater haben wir da wirklich nicht gemacht. Und meine Frau hat mir vor ein paar Jahren gebeichtet, ich hatte einen Kofferfarbfernseher, den habe ich nach ziemlich kurzer Zeit von dem Stasi-Wohnheim in das Studentenwohnheim umgesetzt. Meine Frau war und ist eine Fernseheule, der Fernseher hat sie ursächlich an mich gebunden, aber was soll es es, es sind trotzdem nun 35 Jahre Ehe daraus geworden


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#111

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 03.12.2014 20:11
von passport | 2.640 Beiträge

Lt. Wiki :

Austausch 1

Am 10. Februar 1962 wurde Oberst Rudolf Iwanowitsch Abel, Spitzenspion der Sowjets in den USA, gegen Francis Gary Powers, einen amerikanischen Piloten, der bei einem Aufklärungsflug mit der U-2 über der Sowjetunion abgeschossen worden war, ausgetauscht. Obwohl die Aktion größtmöglich geheim gehalten werden sollte, sorgte der Austausch für Schlagzeilen in den Medien.
Austausch 2

Nach mehr als 20 Jahren erfolgte wieder auf der Glienicker Brücke ein Austausch von politischen Häftlingen beider Lager. Der DDR-Unterhändler Wolfgang Vogel hatte vereinbart, dass 25 Personen aus DDR-Gefängnissen (u. a. Eberhard Fätkenheuer und Werner Jonsek) gegen vier im Westen von der CIA verhaftete Spione ausgetauscht werden. Am 11. Juni 1985 erfolgte der Austausch von nunmehr 23 Inhaftierten gegen vier Spione.

Austausch 3

Am 11. Februar 1986 wurden die vier im Osten inhaftierten Personen Anatoli Schtscharanski (UdSSR, Dissident, Regimekritiker, Oppositioneller, aus Sicht der UdSSR ein Agent, verurteilt wegen Verrats und antisowjetischer Agitation, später israelischer Handelsminister Natan Sharansky), der DDR-Bürger Wolf-Georg Frohn, der Tschechoslowake Jaroslav Javorský sowie der BRD-Bürger Dietrich Nistroy gegen fünf Häftlinge aus dem Westen ausgetauscht. Es handelte sich um Hana Köcher, KGB-Agentin, Heimat: ČSSR, Karel Köcher, KGB-Agent, Heimat: ČSSR, Jewgeni Semljakow, Computerspezialist der UdSSR, Jerzy Kaczmarek, Geheimdienstler der VR Polen und Detlef Scharfenorth. Lange war zuvor gestritten worden, ob Anatoli Schtscharanski als Freiheitskämpfer (Sicht der USA) oder Agent (sowjetische Auffassung) zu behandeln sei. Die Amerikaner setzten sich mit ihrer Auffassung durch und erwirkten, dass Schtscharanski vor den drei anderen zur Grenzlinie an der Glienicker Brücke gefahren wurde. Dort ließen ihn die Vertreter des KGB mit zu weiten Hosen und ohne Gürtel über die Brücke laufen, sodass er vor den laufenden Fernsehkameras ständig seine Hosen festhalten musste. Während die westlichen Medien ausführlich vom Ort des Geschehens berichteten, druckte im Osten lediglich das SED-Parteiorgan Neues Deutschland einige Zeilen über den Austausch auf der Glienicker Brücke:

„Auf Grund von Vereinbarungen zwischen den USA und der BRD sowie der UdSSR, der ČSSR, der VRP und der DDR fand am Dienstag, den 11.2.1986 ein Austausch von Personen statt, die durch die jeweiligen Länder inhaftiert worden waren. Darunter befanden sich mehrere Kundschafter.“



passport


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#112

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 03.12.2014 20:16
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat
...aber was soll es es, es sind trotzdem nun 35 Jahre Ehe daraus geworden



@KARNAK

Herzlichen Glückwunsch. Euch beiden "Karnaken"***. Bei uns sind es 32.

***Entschuldigung für das nett gemeinte Wortspiel aus dem Namen***

So bin ich nun, und kann nicht anders. Bisschen blödeln muss sein.


zuletzt bearbeitet 03.12.2014 20:26 | nach oben springen

#113

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 03.12.2014 20:17
von KARNAK | 1.696 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #108




Es fanden 3 x Agentenaustausche statt. Mehr war nicht !


passport

Sag ich doch.
Unser Ledigenwohnheim lag übrigens auf dem Gelände der Villa Kampffmeyer. In dieser Villa befand sich die Abteilung VI des Bezirkes Posdam und das OLZ. Ich habe mal eine Weile dort gearbeitet. Da man Sorge hatte von der anderen Seite des Glienicker Horns könnte man uns abhören musste ständig ein Radio laufen, die Doppelfenster mussten ständig geschlossen bleiben und dazwischen auch kleine Lautsprecher. Nervend das ständige Gedudel und die Wärme und schlechte Luft besonders im Sommer.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
MHL-er hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#114

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 03.12.2014 20:28
von Barbara (gelöscht)
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Ich muss das mal eben höchst OT hier einfügen :-)

Stunksitzung 2012 - Modern Türking - Raki Raki Lady


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#115

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 03.12.2014 20:30
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Barbara im Beitrag #114
Ich muss das mal eben höchst OT hier einfügen :-)

Stunksitzung 2012 - Modern Türking - Raki Raki Lady





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#116

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 03.12.2014 20:35
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von KARNAK im Beitrag #107
Zitat von Barbara im Beitrag #103
War euch die besondere Bedeutung der Brücke bewusst?

Was heißt bewusst, eigentlich wusste jeder was auf dieser Brücke passierte. Nämlich,dass die Militärmissionen darüber in ihre Zentralen in Potsdam fuhren. Die waren ja gleich dahinter in den Seitenstraßen. Jeder der wollte konnte daran vorbei spazieren, war eine idyllische Villengegend. Später fuhren dann auch Diplomaten über die Brücke. Jeder sah die Fahrzeuge aus Richtung Brücke kommen, die Straßenbahn hatte ihre letzte Haltestelle vielleicht 300 m vor der Brücke. So war das alles kein Geheimnis. Die Geschichte mit den Agentaustauschen, jeder der Westfernsehen schaute wusste natürlich auch, dass dort so was stattfand. Nun hat man natürlich heute manchmal den Eindruck, dass fand dort ständig statt, so war es aber natürlich nicht. Keine Ahnung wie oft, aber doch wohl eher selten und so war die "Aufregung" die manchmal heute um die Brücke gegeben ist nicht vorhanden, bei uns nicht und auch bei den restlichen Potsdamern nicht.
Der Posten auf der Brücke war übrigens älteren Männern vorbehalten, es gab dort nichts zu tun, man hatte nichts zu sagen, es musste einfach nur jemand von uns da sein. In der DDR hieß die Brücke übrigens merkwürdigerweise immer "Brücke der Einheit", mit der Einheit hat man das dann geändert.


Ich war ja vor 2 Jahren dort, das war ja eine Engstelle an der Grenze. Ja sehr idyllisch dort und das glaube ich gerne, dass die Posten sich da eher gelangweilt haben :-)

Also ich habe schon eine Weile auf der Brücke gestanden und habe darüber nachgedacht wie man das z.B. mit den Sperranlagen im See gemacht hat. Aber dazu gibt's ja im Forum einiges an Threads, müssen wir hier nicht besprechen.
Aus der Sicht des westlichen Naivlings war die Brücke sehr geheimnisumwittert.
.


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#117

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 03.12.2014 20:36
von Harzwanderer | 2.933 Beiträge

Zitat
Es fanden 3 x Agentenaustausche statt. Mehr war nicht !



Die alliierten Militärmissionen und deren gesamter Verkehr gingen da täglich rein und raus.

Wer diese merkwürdige Brücke und ihr merkwürdiges Umfeld für "nicht geheimnisumwittert" hielt, hat nie davor gestanden. Oder er braucht ne Brille.


zuletzt bearbeitet 03.12.2014 20:38 | nach oben springen

#118

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 03.12.2014 20:45
von KARNAK | 1.696 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #117

Zitat
Es fanden 3 x Agentenaustausche statt. Mehr war nicht !


Die alliierten Militärmissionen und deren gesamter Verkehr gingen da täglich rein und raus.

Wer diese merkwürdige Brücke und ihr merkwürdiges Umfeld für "nicht geheimnisumwittert" hielt, hat nie davor gestanden. Oder er braucht ne Brille.


Und was ist an der Brücke merkwürdig und geheimnisumwittert wenn man davor steht?
Ich kenne übrigens einen alten Genossen der hat Jahre auf der Brücke Dienst geschoben. Macht jetzt den Hausmeister in der Villa Schöningen. Er erzählt gerne Interessierten über seine Zeit dort. Machen wir mal ein Treffen in Potsdam und ich heuer ihn an.
Deren gesamter Verkehr bestand übrigens aus dem ab und an mal fahrenden militärgrün gespritzen Spionage-PKW. Kann sein,dass auch mal ein Versorgungs-LKW zu den Villen gefahren ist, habe ich keine Erinnerung mehr dran. Ich weiß nicht was es sonst noch für einen "gesamten Verkehr" gegeben haben soll, Truppentransporte?


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
MHL-er hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.12.2014 20:50 | nach oben springen

#119

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 03.12.2014 20:50
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von KARNAK im Beitrag #118
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #117

Zitat
Es fanden 3 x Agentenaustausche statt. Mehr war nicht !


Die alliierten Militärmissionen und deren gesamter Verkehr gingen da täglich rein und raus.

Wer diese merkwürdige Brücke und ihr merkwürdiges Umfeld für "nicht geheimnisumwittert" hielt, hat nie davor gestanden. Oder er braucht ne Brille.


Und was ist an der Brücke merkwürdig und geheimnisumwittert wenn man davor steht?
Ich kenne übrigens einen alten Genossen der hat Jahre auf der Brücke Dienst geschoben. Macht jetzt den Hausmeister in der Villa Schöningen. Er erzählt gerne Interessierten über seine Zeit dort. Machen wir mal ein Treffen in Potsdam und ich heuer ihn an.




Etwas ist geheinnisumwittert, wenn man nicht viel darüber weiß. Es hatte ja nicht jeder so eine exponierte Wohnlage wie du :-)
Unsereins war auf Agentenfilme angewiesen :-)

Oh ja, ein Treffen in Potsdam ist eine klasse Idee!
.
.


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#120

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 03.12.2014 20:51
von Harzwanderer | 2.933 Beiträge

Zitat
Und was ist an der Brücke merkwürdig und geheimnisumwittert wenn man davor steht?



Diese Mischung aus Preußen und Kaltem Krieg. Schlösser und Kontrollbaracken. Tolle Landschaft und DDR-Grenze. Abgesperrte Gebiete und Blicke auf freie Flächen. Irgendwelche fremden Mächte hinter verschlossene Türen. Eine wichtige Brücke, die völlig vergammelt ist. So mal als Anfang. Bevor ich wie eine Bild-Zeitung klinge.

Zitat
Ich weiß nicht was es sonst noch für einen "gesamten Verkehr" gegeben haben soll, Truppentransporte?



P.S. Da fuhren auch komplette Abendgesellschaften hin, wenn Party oder Empfang war, nicht nur die Jeeps.
Als hättet Ihr das nicht genauestens beobachtet....


zuletzt bearbeitet 03.12.2014 20:54 | nach oben springen



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