#41

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 26.11.2014 23:37
von der glatte | 1.356 Beiträge

Ich meine es gab in der DDR typische Frauenberufe. Zum Beispiel habe ich kaum einen Verkäufer im Dorfkonsum gesehen, eher vorwiegend Frauen. Oder die Post und Zeitungen trugen meist Frauen aus. Frauen arbeiteten meist auch in den Werksküchen und warum nicht?

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#42

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 26.11.2014 23:44
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #41
Ich meine es gab in der DDR typische Frauenberufe. Zum Beispiel habe ich kaum einen Verkäufer im Dorfkonsum gesehen, eher vorwiegend Frauen. Oder die Post und Zeitungen trugen meist Frauen aus. Frauen arbeiteten meist auch in den Werksküchen und warum nicht?

Gruß Reiner


Nein, dafür gibt es heute einen Einzelhandelskaufmann


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#43

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 26.11.2014 23:45
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von der glatte im Beitrag #41
Ich meine es gab in der DDR typische Frauenberufe. Zum Beispiel habe ich kaum einen Verkäufer im Dorfkonsum gesehen, eher vorwiegend Frauen. Oder die Post und Zeitungen trugen meist Frauen aus. Frauen arbeiteten meist auch in den Werksküchen und warum nicht?

Gruß Reiner

Frauen,in der der DDR,wollten auch nicht zu Hause sitzen und den Herren bedienen.Sie wollten ihr Recht auf Arbeit wahr nehmen,denn sie hatten eine gute Ausbildung und waren den Mann gleich gestellt.
Um die Erziehung der Kinder haben sich beide Elternteile gekümmert.
Gruß Rei


94 und der glatte haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#44

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 26.11.2014 23:49
von Moskwitschka (gelöscht)
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Dann frage ich mich wie die Grünen in Leipzig im Januar 1990 auf solche Ideen kommen

Babyjahr für Männer

Juristisch verkündete Gleichstellung von Frau und Mann, sowie Berufstätigkeit der Frauen, wie sie in der DDR in hohem Prozentsatz besteht, bedeuten nicht automatisch Gleichberechtigung. Da Männer aufgrund geringerer familiärer Belastungen als die stabile Arbeitskraft gelten, stehen Frauen in den gegenwärtigen wissenschaftlich-technischen und politischen Umwälzungen hinten an. Die soziale Benachteiligung der Frau in unserer Gesellschaft zeigt sich besonders in der

- Dreifachbelastung durch Beruf, Haushalt, Kindererziehung;

- Ökonomischen und sozialen Lage allein erziehender Mütter sowie Rentnerinnen.

Die differenzierte Entfaltung weiblicher Individualität muss akzeptiert werden, das erfordert die Überwindung der alten Rollenverteilung. Es ist notwendig

- die Überprüfung bzw. der Abbau der Geschlechtsspezifik von Berufen verbunden mit einer gesellschaftsnotwendigen Entlohnung stritt traditioneller (z. B. zu niedrige Löhne typischer Frauenberufe in der Leichtindustrie, Handel, usw.)

- eine Quotenregelung an Entscheidungsstellen in Politik und Wirtschaft anzustreben, d. h. bei gleicher Kompetenz die Bewerberin dem Bewerber (bis 50prozentiger Besetzung) vorzuziehen, um eine höhere Repräsentanz der Frauen zu gewährleisten

- eine auf Partnerschaftlichkeit orientierte Familienpolitik zu entwickeln, d. h. Übertragung der bestehenden sozialen Begünstigungen auf Männer bzw. auf Väter (40-Stunden-Woche, Teilzeitarbeit, Haushalttag, Babyjahr/e), sowie Aufwertung der Kindererziehung als gesellschaftliche Arbeit

- das Problem sexistischer Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu erkennen, gewaltbegünstigende Strukturen abzubauen und gesetzlich nicht zu begünstigen (z. B. Gewalt in der Ehe)

- Infra- und Wirtschaftsstrukturen frauenfreundlicher zu gestalten

- Frauenbezogene Projekte zur Selbsthilfe sowie Analyse (z. B. Frauenzentren, Frauenforschungsinstitute) zu unterstützen und zu fördern.

Frauengruppe GRÜNE PARTEI LEIPZIG

aus: Leipziger Volkszeitung, Nr. 23, 27./28.01.1990


LG von der Moskwitschka


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#45

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 26.11.2014 23:55
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Babyjahr für Männer

Wenn du wirklich einen Mann hast, oder findest, der sich darauf einlässt, ist aber garantiert nicht sein Chef damit einverstanden.
Wenn er dann(oder kurz davor) nicht mehr beschäftigt wird, braucht sich aber niemand mehr zu wundern


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#46

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 27.11.2014 00:00
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Harra318 im Beitrag #45
Babyjahr für Männer

Wenn du wirklich einen Mann hast, oder findest, der sich darauf einlässt, ist aber garantiert nicht sein Chef damit einverstanden.
Wenn er dann(oder kurz davor) nicht mehr beschäftigt wird, braucht sich aber niemand mehr zu wundern


Stimmt nicht ganz,es gibt Firmen,die stellen die Väter frei.Sollte man aber vor her klären.
Bei Euch hat man sich vielleicht enge,aber in Sachsen sieht es gut aus.
Rei


zuletzt bearbeitet 27.11.2014 00:01 | nach oben springen

#47

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 27.11.2014 00:16
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Harra318 im Beitrag #45
Babyjahr für Männer

Wenn du wirklich einen Mann hast, oder findest, der sich darauf einlässt, ist aber garantiert nicht sein Chef damit einverstanden.
Wenn er dann(oder kurz davor) nicht mehr beschäftigt wird, braucht sich aber niemand mehr zu wundern


Ich habe bei beiden Kindern die mir zustehenden 2 Monate Elternzeit genommen, nur so bekommt man alle 14 Monate ausgezahlt. Ein Partner alleine bekommt, sofern er nicht alleinerziehend ist, nur 12 Monate gezahlt.


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#48

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 27.11.2014 00:18
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Harra318 im Beitrag #45
Babyjahr für Männer



Richtig lesen @Harra318 das waren Forderungen aus der Wendezeit.

LG von der Moskwitschka


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#49

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 27.11.2014 00:19
von Harra318 | 2.514 Beiträge

ich habe mir nicht dein Video angeschaut!
Ich habe den Text verfolgt!


zuletzt bearbeitet 27.11.2014 00:19 | nach oben springen

#50

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 27.11.2014 00:20
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Harra318 im Beitrag #49
ich habe mir nicht dein Video angeschaut!
Ich habe den Text verfolgt!


Sei achtsam, sonst kommt das Nudelholz


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#51

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 27.11.2014 12:35
von bingernhier | 246 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #23
Mal eine Frage an die Frauen unter uns, wenn ein Mann so gut verdient das die Frau nicht einem Beruf nachgehen muss und dafür daheim bei der Familie alles in Ordnung hält, ist das wirklich so schlimm für eine Frau?
Es gibt ja auch freiwillige Hausmänner die ihrer Frau die einen guten Job hat den Rücken frei halten.
Nicht falsch verstehen, interessiert mich halt wie Frauen das selbst sehen.


Hallo Grenzwolf 62!
Ich bin eine Frau. Du wolltest wissen, wie das eine Frau sieht.
Meine Ansicht ist es, arbeiten zu gehen, da auch ich menschliche Kontakte nicht missen will und da meine ich nicht die mit dem eigenen Partner.
Desweiteren möchte ich auf eigen verdientes Geld nicht verzichten müssen um nicht abhängig zu sein. Dadurch habe ich auch eine Mitbestimmung wenn es um Anschaffungen, Urlaub Bildung ect. geht. Wenn beide arbeiten ist es auch nicht so tragisch, wenn einer von beiden die Arbeit verlieren sollte oder eine etwas längere Krankheit ansteht.
Wenn man Kinder hat, wie ich, ist es noch besser wenn die Mutter auch arbeitet, da die Kinder dann auch sehen, das sich z.Bsp. Schule und Ausbildung lohnen.Gerade wenn man Mädchen hat und sie sehen, Mutter geht nicht arbeiten, warum mus ich dann in die Schule oder eine Ausbildung machen, Mutter ist doch auch zu Hause.
Nicht zuletzt ist die Bildung unser höchstes Gut.Das sollten wir uns erhalten, so lange es geht.

Liebe Grüße
bingernhier


der glatte und Wahlhausener haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#52

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 27.11.2014 15:27
von der glatte | 1.356 Beiträge

War es auch nicht so in der DDR, wenn das Kind krank war, konnte auch der Mann das Kind betreuen und wurde krank geschrieben? WIMRE war das so. Lang ist es her!

Es gab viele Frauen, die schon Familie und Kinder hatten und doch noch ein Fernstudium machten!

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


zuletzt bearbeitet 27.11.2014 15:29 | nach oben springen

#53

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 27.11.2014 16:10
von ati79 | 22 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #23
Mal eine Frage an die Frauen unter uns, wenn ein Mann so gut verdient das die Frau nicht einem Beruf nachgehen muss und dafür daheim bei der Familie alles in Ordnung hält, ist das wirklich so schlimm für eine Frau?
Es gibt ja auch freiwillige Hausmänner die ihrer Frau die einen guten Job hat den Rücken frei halten.
Nicht falsch verstehen, interessiert mich halt wie Frauen das selbst sehen.


Das käme für mich nie in Frage,ich würde mich zu Hause zu Tode langweilen,brauch einfach auch soziale Kontakte ausser meinen Mann,ausserdem möchte ich mein eigenes Geld verdienen und nicht immer der Bittsteller sein und ich kann mir auch vorstellen das die Männer das auf Dauer öde finden wenn die Frau immer da ist,man will sich doch auf Augenhöhe begegnen und unterhalten und dazu gehört ja auch der Austausch der Berufsleben dazu,wenn man nichts anderes zu erzählen hat ausser über Kinder und Küche...ich weiß nicht,finde ich persönlich arm!
Und ja ich selbst empfinde das bekochen,betutteln und umsorgen der Familie wenn es die einzige Aufgabe ist als erniedrigend und nicht gerade selbstbewusst fördernd!Aber das ist meine persönliche Meinung und jeder soll leben wie er will!
Zur Ost /West Frau kann ich selbst nichts sagen,mein "wessi Mann ,der auch ein paar Jahre älter ist bewundert allerdings das hohe Selbstbewusstsein und die Selbstständigkeit der Ost Frauen,das kannte er von drüben eher nicht,obwohl zu seiner Zeit ja auch schon alle seine Freundinnen arbeiten und emanzipiert waren,er sagte mir mal bei uns Ost Frauen hat man immer den Eindruck das wir allein gut zurechtkommen und keinen Mann brauchen, das spornt ihn an sich mehr Mühe zu geben!ich finds gut und ob es stimmt? ....weiß ich nicht!


Wahlhausener hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.11.2014 16:11 | nach oben springen

#54

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 27.11.2014 16:47
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von ati79 im Beitrag #53
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #23
Mal eine Frage an die Frauen unter uns, wenn ein Mann so gut verdient das die Frau nicht einem Beruf nachgehen muss und dafür daheim bei der Familie alles in Ordnung hält, ist das wirklich so schlimm für eine Frau?
Es gibt ja auch freiwillige Hausmänner die ihrer Frau die einen guten Job hat den Rücken frei halten.
Nicht falsch verstehen, interessiert mich halt wie Frauen das selbst sehen.


Das käme für mich nie in Frage,ich würde mich zu Hause zu Tode langweilen,brauch einfach auch soziale Kontakte ausser meinen Mann,ausserdem möchte ich mein eigenes Geld verdienen und nicht immer der Bittsteller sein und ich kann mir auch vorstellen das die Männer das auf Dauer öde finden wenn die Frau immer da ist,man will sich doch auf Augenhöhe begegnen und unterhalten und dazu gehört ja auch der Austausch der Berufsleben dazu,wenn man nichts anderes zu erzählen hat ausser über Kinder und Küche...ich weiß nicht,finde ich persönlich arm!
Und ja ich selbst empfinde das bekochen,betutteln und umsorgen der Familie wenn es die einzige Aufgabe ist als erniedrigend und nicht gerade selbstbewusst fördernd!Aber das ist meine persönliche Meinung und jeder soll leben wie er will!
Zur Ost /West Frau kann ich selbst nichts sagen,mein "wessi Mann ,der auch ein paar Jahre älter ist bewundert allerdings das hohe Selbstbewusstsein und die Selbstständigkeit der Ost Frauen,das kannte er von drüben eher nicht,obwohl zu seiner Zeit ja auch schon alle seine Freundinnen arbeiten und emanzipiert waren,er sagte mir mal bei uns Ost Frauen hat man immer den Eindruck das wir allein gut zurechtkommen und keinen Mann brauchen, das spornt ihn an sich mehr Mühe zu geben!ich finds gut und ob es stimmt? ....weiß ich nicht!



Gebe ich Dir vollkommen Recht.

Emanzipation war in der DDR kein Fremdwort. Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit der Frau kam da auch dem Manne zu gute. Er musste sich in der DDR-Familie auch mit ehemals "typischen" Frauenarbeiten befassen. Die moderne Technik kam dabei zur Hilfe und viele Männer standen an der Waschmaschine und hängten später die Wäsche zum trocknen auf. Mache ich heute noch und dazu gern.

Heute, durch meine freiberufliche Tätigkeit, ist das nicht anders. Wäsche, der Einkauf, Hausputz und auch das Kochen wird meist von mir erledigt. Meine Frau sitzt von Morgens bis Abends im Büro, könnte ich mir momentan gar nicht mehr vorstellen.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#55

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 27.11.2014 23:48
von StabsfeldKoenig | 2.655 Beiträge

In der DDR gab es durchaus Frauen in Führungspositionen, z.B. die Präsidentin einer Reichsbahndirektion, sowie die Volksbildungsministerin.



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#56

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 28.11.2014 02:11
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #55
In der DDR gab es durchaus Frauen in Führungspositionen, z.B. die Präsidentin einer Reichsbahndirektion, sowie die Volksbildungsministerin.


Greta Kuckhoff war von 1950 bis 1958 Präsidentin der Deutschen Notenbank. Diese Bank wurde später die Staatsbank der DDR. Naja, und eine Bundeskanzlerin gibt es ja nun auch.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#57

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 28.11.2014 02:48
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #41
Ich meine es gab in der DDR typische Frauenberufe. Zum Beispiel habe ich kaum einen Verkäufer im Dorfkonsum gesehen, eher vorwiegend Frauen. Oder die Post und Zeitungen trugen meist Frauen aus. Frauen arbeiteten meist auch in den Werksküchen und warum nicht?

Gruß Reiner


nun , im jetzt werden `Diese` immer mehr durch junge Männer ersetzt , die den alltäglichen Druck des Arbeitgebers
auch stand halten können.
wem nützt eine Frauenquote in Managerbereichen wenn in `Normalberufen` die Frau im Gegensatz zum Mann benachteiligt wird.
politisch gesehen vielleicht der richtige Weg wenn man Nägel mit Köpfen machen würde ,
in der Realität nur eine Farce und Diskriminierung aller werktätigen Frauen unseres Landes.
im Kapital hat nun mal die Ausbeutung einen hohen Stellenwert .



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#58

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 28.11.2014 08:55
von linamax | 2.022 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #55
In der DDR gab es durchaus Frauen in Führungspositionen, z.B. die Präsidentin einer Reichsbahndirektion, sowie die Volksbildungsministerin.

Hallo
Und die eine Dame hat es denn Volk gezeigt was sie für eine Macht hat .


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#59

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 28.11.2014 13:16
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #23
Mal eine Frage an die Frauen unter uns, wenn ein Mann so gut verdient das die Frau nicht einem Beruf nachgehen muss und dafür daheim bei der Familie alles in Ordnung hält, ist das wirklich so schlimm für eine Frau?
Es gibt ja auch freiwillige Hausmänner die ihrer Frau die einen guten Job hat den Rücken frei halten.
Nicht falsch verstehen, interessiert mich halt wie Frauen das selbst sehen.



Nein.


Beispiel: mein Nichte, heute knapp 35, war eine Durchstarterin vor dem Herrn. Schule, zwei Studiengänge (Wirtschaft, Sprachen), richtig von der Pike auf in einem großen Unternehmen Vertrieb gemacht (Klinkenputzen), dann bei einem gut florierenden Mittlständler gleich in die mittlere Führungsebene, weltweise Reisetätigkeit Vertrieb, der finanzielle Rahmen wurde ihr zu eng und außerdem hatte sie einiges an der Chefetage auszusetzen, was sie unverblümt äußerte. Darauf hin wurde ihr mehr Geld geboten und der weitere Aufstieg in Aussicht gestellt, da hatte sie sich aber - "hab mich zu lange geärgert" -- für sehr gutes Geld schon wegbeworben. Im ebenfalls gut aufgestellten neuen Mittelstandsunternehmen gleich die ganze Abteilungsleitung bekommen, sich bei den anderen Führungskräften unbeliebt gemacht wegen nötiger organisatorischer Veränderungen und einem kollegialen aber glasklaren Führungsstil mit Rückendeckung der Geschäftsleitung.

Ende der Karriereleiter also nicht in Sicht. Dann ist sie schwanger geworden. Ist nach 8 Wochen wieder arbeiten gegangen (der Mann hat Elternzeit gemacht) und - sie hat gelitten wie ein Tier und ist vor Sehnsucht nach ihrem Kind beinahe gestorben. Das Paar hat sich nun ganz anders orientiert, Ende ist noch offen, aber sie ist zum 2. Mal schwanger und sie will nun erstmal richtig zuhause bleiben:-) Wie die Zukunft sich dann entwicklen wird, muss man sehen. Aber ich finde diese Entscheidung richtig, weil sie aus dem Herzen kommt.

Einer Frau prinzipiell zu verwehren zu wollen, zuhause zu bleiben, oder auf sie diesbzgl. herab zu blicken, finde ich nicht ok. Wenn sie es möchte und sich leisten kann, ist das eine persönlcihe Entscheidung.
So sehr in den 60-80er Jahren in der BRD die Rollenklischees bei Frauen in Frage gestellt werden mussten und grundsätzliche Frauenrechte bzgl. gesellschaftlichen Teilhabe wahrlich erkämpft werden mussten (der Prozess ist noch nicht zuende mMn) , so wenig macht es Sinn Frauen auf ihre Rechte festzunageln.

Wie gesagt, das entscheidende ist, die Wahl zu haben. Auch bei den Männern. Und dann ist es einfach eine Vereinbarung zwischen den Lebenspartnern und die geht nur diese was an.
.


Svenni1980 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#60

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 28.11.2014 16:25
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

Zitat von linamax im Beitrag #58
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #55
In der DDR gab es durchaus Frauen in Führungspositionen, z.B. die Präsidentin einer Reichsbahndirektion, sowie die Volksbildungsministerin.

Hallo
Und die eine Dame hat es denn Volk gezeigt was sie für eine Macht hat .


Weil sie daheim "die Hosen anhatte" verdankte sie "ihm" ihren Posten. Ansonsten waren Frauen im Sozialismus ganz oben rar und bestenfalls in der zweiten Reihe.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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