#21

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 18:06
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von rotrang im Beitrag #19
Zitat von steffen52 im Beitrag #17
Mein schlimmstes Erlebnis ist gewesen( da ich ja nicht am Kanten war) als ich mit dem Regimenter raus musste, weil 2 Russen sich in voller Montur in Richtung Grenze auf machten und ich allein im P3 an den Kanten saß, die hätten mich ja eher gesehen als ich sie, da ging mir echt der Kupferbolzen! Habe meine Kaschi umklammert, als ob sie meine Braut ist!
Das Beste ist gewesen, das ich fast jeden Abend über den KFZ-Zaun steigen konnte, um meine Freundin zu besuchen oder wie auch immer!!! Den das angrenzende Grundstück war ihr zu Hause! Es haben alle gewusst, wurde auch von jeden OvD toleriert! Musste ja immer in der Nacht durch das gesamte Objekt in meine Stube und da blieb es nicht aus, ihm mal übern Weg zu laufen. Da hat er nur gesagt, Gefreiter so spät noch ihrem W50 geschaut! Habe geantwortet, er muss ja morgen früh einsatzbereit sein, er hat nur gelächelt und gesagt, ab in die Koje! Dazu kommt natürlich noch der Heimgang!!!
Grüsse steffen52


Ach so Unerlaubtes entfernen von der Truppe Ja die haben wir gerne

Manfred, nicht nur unerlaubtes entfernen, sondern auch unerlaubtes entblößen von gewissen Körberteilen! Ist das auch strafbar gewesen?
Grüsse steffen52


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#22

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 18:09
von rotrang (gelöscht)
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Zitat von steffen52 im Beitrag #21
Zitat von rotrang im Beitrag #19
Zitat von steffen52 im Beitrag #17
Mein schlimmstes Erlebnis ist gewesen( da ich ja nicht am Kanten war) als ich mit dem Regimenter raus musste, weil 2 Russen sich in voller Montur in Richtung Grenze auf machten und ich allein im P3 an den Kanten saß, die hätten mich ja eher gesehen als ich sie, da ging mir echt der Kupferbolzen! Habe meine Kaschi umklammert, als ob sie meine Braut ist!
Das Beste ist gewesen, das ich fast jeden Abend über den KFZ-Zaun steigen konnte, um meine Freundin zu besuchen oder wie auch immer!!! Den das angrenzende Grundstück war ihr zu Hause! Es haben alle gewusst, wurde auch von jeden OvD toleriert! Musste ja immer in der Nacht durch das gesamte Objekt in meine Stube und da blieb es nicht aus, ihm mal übern Weg zu laufen. Da hat er nur gesagt, Gefreiter so spät noch ihrem W50 geschaut! Habe geantwortet, er muss ja morgen früh einsatzbereit sein, er hat nur gelächelt und gesagt, ab in die Koje! Dazu kommt natürlich noch der Heimgang!!!
Grüsse steffen52


Ach so Unerlaubtes entfernen von der Truppe Ja die haben wir gerne

Manfred, nicht nur unerlaubtes entfernen, sondern auch unerlaubtes entblößen von gewissen Körberteilen! Ist das auch strafbar gewesen?
Grüsse steffen52

Mag ja damals ganz Nett anzusehen gewesen sein , aber heute


zuletzt bearbeitet 22.11.2014 18:10 | nach oben springen

#23

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 18:20
von Gelöschtes Mitglied
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Mein schönstes Erlebnis war der "Heimgang".


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#24

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 19:56
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von UvD815 im Beitrag #13
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #11
Wie z.B.
UvD schon schrieb....
Ort ! Wachpunkt Sturmbahn GAR 11/(das war im Mai oder Juni 1979)Nahe Wohnheim der Paedagogen also das war dann gleich ausserhalb des Kasernengelaendes...erschoss sich ein junger Soldat....auf Wachdienst
Da man eben "frisch"angekommen...war das eine unvorstellbare Sache.Es machte keinen" Sinn"!!!

Besonders froh bin ich eigentlich darueber den von mir festgenommenen OSL in seinem Jagdsuff und ausserordentlichem Frechwerden mir gegenueber,nicht mit Waffengewalt habe zur Ruhe bringen muessen.
Er selbst wahrscheinlich auch!

Das dem mir unterstellten Personal z.B. uffm.Boeller waehrend des Mustergefechtsschiessen 1980 Nichts ernsthaft passiert ist und das kleine Loch meiner Uniform keine weiteren schweren Folgen hatte!

Das Allerschoenste Ding war allerdings der HEIMGANG!

Gruss BO







Hallo BO,

es war schon erschreckend, als junger Ufw so ein Erlebnis zu haben. Gerade die Gewalt der AK 47 war beim Anblick sehr heftig.
Eine Betreuung vom Psychologen war damals ein Fremdwort.

Von älteren Offz erfuhr noch von weiteren Suiziden im GAR 11 vor meiner Zeit . U.a. erschoss sich ein Soldat auf Wache im Bereich KFZ Park , ein weiterer
Soldat strangulierte sich am Lastenaufzug der B/A Kammer - Gebäude Stabskompanie. Durchtrennte Pulsadern .. usw.
Der Amoklauf vom Fw. T. zur Rosenmontagsfeier im AWE Clubhaus mit AK 47,
Aussenwache Böller durch Fw. Wei. und Suk. zu Silvester mit Schußwaffengebrauch der dann in Schwedt für Beide endete... usw.

Gruss UvD815





WQann war das mit der Aussenwache......weisst es noch...
Gruss BO


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#25

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 20:05
von UvD815 | 619 Beiträge

Hallo BO, glaube so Anfang der 80iger.

Beide machten noch bis 1990 Dienst im GAR 11- Obwohl noch jung an Jahren , waren sie durch Schwedt gebrochen und gealtert, auch vom
Dienstgrad heruntergesetzt und wieder als Ausbilder im GAR 11 eingesetzt


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#26

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 20:10
von Vogtländer (gelöscht)
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Könnt ihr mal etwas ins Detail gehen,wüsste gern mehr über den Silvestervorfall.


Lutze und Batrachos haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#27

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 21:02
von jens-66 | 188 Beiträge

Meine schlimmsten Erlebnisse waren die 3 Monate Grundausbildung in Halberstadt, bei dem KC, der immer der Beste sein wollte.
Den Namen habe ich vergessen
An diese 3 Monate habe ich viele negative Gedanken.
Ich und einige andere Kameraden wohnten ja nicht weit von Halberstadt entfernt.
Als wir dann mal nach den ersten 9 Wochen ( wo es kein Ausgang gab) in Ausgang durften, kam die Order:" Fahrt ihr nach Hause,
könnt ihr euch `ne Pfeife anbrennen.
Später auf der Grenzkompanie Scharfenstein war es locker.
Der schönste Tag war natürlich der an dem ich nach Hause konnte.
Aber ?
Die Zeit der Grenzöffnung ,mit den ganzen neuen Gegebenheiten.
Plötzlich liefen da Leute rum - und wir auch noch dazwischen.
Mit den Gedanken: was machen wir hier noch - wie lange müssen wir noch bleiben.
Die Zeit hat mich an stärksten bewegt und wenn ich hier im Forum bin - schreibe und lese - dann ist da alles wieder da.

Jens


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#28

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 21:08
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von UvD815 im Beitrag #25
Hallo BO, glaube so Anfang der 80iger.

Beide machten noch bis 1990 Dienst im GAR 11- Obwohl noch jung an Jahren , waren sie durch Schwedt gebrochen und gealtert, auch vom
Dienstgrad heruntergesetzt und wieder als Ausbilder im GAR 11 eingesetzt



Danke erst einmal...fuer die Info...da liefen ja doch so Einige im Wald rum und man wusste von einander nix....

Mitte der 70iger wurde uffm Berg mal ne Bombe gebaut,Unkrautmittel etc....gab schwere Verletzungen ,weil es schief ging,ein Uffz.wurde aber wieder hergestellt....werde vielleicht mehr erfahren,naechstes Jahr,bei meinen Besuchen....
Gruss BO


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#29

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 21:11
von Raupe | 20 Beiträge

Zitat von jens-66 im Beitrag #27
Meine schlimmsten Erlebnisse waren die 3 Monate Grundausbildung in Halberstadt, bei dem KC, der immer der Beste sein wollte.
Den Namen habe ich vergessen
An diese 3 Monate habe ich viele negative Gedanken.
Ich und einige andere Kameraden wohnten ja nicht weit von Halberstadt entfernt.
Als wir dann mal nach den ersten 9 Wochen ( wo es kein Ausgang gab) in Ausgang durften, kam die Order:" Fahrt ihr nach Hause,
könnt ihr euch `ne Pfeife anbrennen.
Später auf der Grenzkompanie Scharfenstein war es locker.
Der schönste Tag war natürlich der an dem ich nach Hause konnte.
Aber ?
Die Zeit der Grenzöffnung ,mit den ganzen neuen Gegebenheiten.
Plötzlich liefen da Leute rum - und wir auch noch dazwischen.
Mit den Gedanken: was machen wir hier noch - wie lange müssen wir noch bleiben.
Die Zeit hat mich an stärksten bewegt und wenn ich hier im Forum bin - schreibe und lese - dann ist da alles wieder da.

Jens

Hallo zusammen
Wie ihr schon Schreibt das Schlimmste 3 Monate Grundausbildung in EISENACH


jens-66 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 22.11.2014 21:12 | nach oben springen

#30

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 23.11.2014 10:24
von UvD815 | 619 Beiträge

Im Gegensatz zu den 6 Monaten Grundausbildung in Eisenach, waren da die ab 1987 eingeführten 3 Monate Grundausbildung schon lockerer.
Unser Mitglied Duck kann ja bestätigen, dass es in der 5 . ABK in Eisenach während der 3 Monate bei Major Tanzm. und
" Harry " sehr locker zuging.

Aber auch war entscheidend, in welcher ABK man seine Grundausbildung hatte. Ich habe es im Frühjahr 86 sehr human in der 1. ABK, KFZ
Kompanie gesehen, die Offiziere und auch das Stammpersonal waren sehr locker, der KC war Major Eicho. und der Hauptfeld Stofä Paps.

Ein heftiger Gegensatz war dann mein Dienst in der 4. ABK, bei Major Böttg. Ein menschliches Stück Sche.... Er hatte versucht, dass seine Uffze wie junge Hunde aus der Hand fressen und wer nicht mitmachen wollte bei seiner Art der sozialistischen Erziehung, der musste Spießruten laufen, auch
Uffze. Strafexerzieren vor und nach den Essenszeiten mit seiner Gruppe, mind 3 mal UvD in der Woche und und und...
Noch heute an Alptraum meiner GT Zeit in Eisenach.

Ich glaube, hätte ich 1989 im November dieser Major an der Grenze getroffen, hätte es bestimmt noch einen Schußwaffengebrauch gegeben..


zuletzt bearbeitet 23.11.2014 10:27 | nach oben springen

#31

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 23.11.2014 19:43
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von UvD815 im Beitrag #30
Im Gegensatz zu den 6 Monaten Grundausbildung in Eisenach, waren da die ab 1987 eingeführten 3 Monate Grundausbildung schon lockerer.
Unser Mitglied Duck kann ja bestätigen, dass es in der 5 . ABK in Eisenach während der 3 Monate bei Major Tanzm. und
" Harry " sehr locker zuging.

Aber auch war entscheidend, in welcher ABK man seine Grundausbildung hatte. Ich habe es im Frühjahr 86 sehr human in der 1. ABK, KFZ
Kompanie gesehen, die Offiziere und auch das Stammpersonal waren sehr locker, der KC war Major Eicho. und der Hauptfeld Stofä Paps.

Ein heftiger Gegensatz war dann mein Dienst in der 4. ABK, bei Major Böttg. Ein menschliches Stück Sche.... Er hatte versucht, dass seine Uffze wie junge Hunde aus der Hand fressen und wer nicht mitmachen wollte bei seiner Art der sozialistischen Erziehung, der musste Spießruten laufen, auch
Uffze. Strafexerzieren vor und nach den Essenszeiten mit seiner Gruppe, mind 3 mal UvD in der Woche und und und...
Noch heute an Alptraum meiner GT Zeit in Eisenach.

Ich glaube, hätte ich 1989 im November dieser Major an der Grenze getroffen, hätte es bestimmt noch einen Schußwaffengebrauch gegeben..





Was fuer eine Larve der Jenosse Buckelfuehrer....penetranter Typ,sehr wichtig und unverzichtbar,wenn ich den Mechanikern glauben darf,dann waere so manch einer bei nder Kontrolle des "Zielgebietes"verschuett gegangen.....

Aber die unteren Chargen sind vermutlich doch eher noirmal gestrickt...somit haben es die "Tagessaecke,so hiessen die bei uns) doch ueberstanden

Gruessli BO


UvD815 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 23.11.2014 19:44 | nach oben springen

#32

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 23.11.2014 19:46
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von UvD815 im Beitrag #30
Im Gegensatz zu den 6 Monaten Grundausbildung in Eisenach, waren da die ab 1987 eingeführten 3 Monate Grundausbildung schon lockerer.
Unser Mitglied Duck kann ja bestätigen, dass es in der 5 . ABK in Eisenach während der 3 Monate bei Major Tanzm. und
" Harry " sehr locker zuging.

Aber auch war entscheidend, in welcher ABK man seine Grundausbildung hatte. Ich habe es im Frühjahr 86 sehr human in der 1. ABK, KFZ
Kompanie gesehen, die Offiziere und auch das Stammpersonal waren sehr locker, der KC war Major Eicho. und der Hauptfeld Stofä Paps.

Ein heftiger Gegensatz war dann mein Dienst in der 4. ABK, bei Major Böttg. Ein menschliches Stück Sche.... Er hatte versucht, dass seine Uffze wie junge Hunde aus der Hand fressen und wer nicht mitmachen wollte bei seiner Art der sozialistischen Erziehung, der musste Spießruten laufen, auch
Uffze. Strafexerzieren vor und nach den Essenszeiten mit seiner Gruppe, mind 3 mal UvD in der Woche und und und...
Noch heute an Alptraum meiner GT Zeit in Eisenach.

Ich glaube, hätte ich 1989 im November dieser Major an der Grenze getroffen, hätte es bestimmt noch einen Schußwaffengebrauch gegeben..




Wieso,sone Buckels schmeisst ....man doch einfach uebern Zaun,soll der "Bundi"doch sehen watt man mit den noch machen kann!
Gruss BO


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#33

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 23.11.2014 21:08
von UvD815 | 619 Beiträge

Einige Tage vor meiner Beförderung zum Fw im GAR 11 hatte ich noch UvD in der 4. ABK. Irgendwann in den Nachtstunden kam der KC Major Bö.
und machte eine Kontrolle. 1. Kritik und Verstoß - der GUvD hatte geschlafen... ( war eigentlich in der Nacht immer so üblich, dass UvD u GUvD die
Nacht sich eingeteilt haben.
2. Feststellung des KC die Petschaft der Waffenkammer war gebrochen ( Anmerkung . 5 min vor der Kontrolle des KC war sie noch i.O., auch nach
Dienstbuch UvD , zudem hätte eine Öffnung beim OvD ausgelöst, war aber nicht der Fall... )
3. Feststellung - angeordnete Spindkontrolle bei mir mit dem Waffenkammer Ufw Mar..... - im Sturmgepäck von mir lagen einige eingeschweißte
Packungen M 43 Munition
Im Dienstzimmer des KC bekam dann der Waffenkammer Uffz u Lieblingsdackel vom KC ein dickes Lob. ( Das Uffz Zimmer von Ma. war neben der Waffenkammer )
Folgetag - Kasernenarrest, OSL S., stellv Kommandeur zerriss meinen Dienststellenausweis

Eigentlich hätte ich da einen Anwalt anrufen müssen ....

Dann Aussprache mit dem Kommandeur Oberst Ho., welcher schon einen Antrag auf Entlassung vom KC Bö bekam, da ich während der 3 monatigen Dienstzeit in der 3. ABK nicht die Schleiferspiele mit meinen Soldaten machen wollte, wie schon immer vom KC angedacht und geliebt

Meine Rettung war dann ein älterer Stabsoffizier, welcher auch mal in Großensee , GR 2, ZF war. Seine Verbindungen ins GK Süd retteten mich dann ins GR 1.

Die Beförderung kam ein halbes Jahr später, jedoch wurde der Waffenkammer Uffz der 4. ABK für sein vorbildliches aus der Hand fressen befördert...


zuletzt bearbeitet 23.11.2014 21:10 | nach oben springen

#34

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 23.11.2014 23:10
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von UvD815 im Beitrag #33
Einige Tage vor meiner Beförderung zum Fw im GAR 11 hatte ich noch UvD in der 4. ABK. Irgendwann in den Nachtstunden kam der KC Major Bö.
und machte eine Kontrolle. 1. Kritik und Verstoß - der GUvD hatte geschlafen... ( war eigentlich in der Nacht immer so üblich, dass UvD u GUvD die
Nacht sich eingeteilt haben.
2. Feststellung des KC die Petschaft der Waffenkammer war gebrochen ( Anmerkung . 5 min vor der Kontrolle des KC war sie noch i.O., auch nach
Dienstbuch UvD , zudem hätte eine Öffnung beim OvD ausgelöst, war aber nicht der Fall... )
3. Feststellung - angeordnete Spindkontrolle bei mir mit dem Waffenkammer Ufw Mar..... - im Sturmgepäck von mir lagen einige eingeschweißte
Packungen M 43 Munition
Im Dienstzimmer des KC bekam dann der Waffenkammer Uffz u Lieblingsdackel vom KC ein dickes Lob. ( Das Uffz Zimmer von Ma. war neben der Waffenkammer )
Folgetag - Kasernenarrest, OSL S., stellv Kommandeur zerriss meinen Dienststellenausweis

Eigentlich hätte ich da einen Anwalt anrufen müssen ....

Dann Aussprache mit dem Kommandeur Oberst Ho., welcher schon einen Antrag auf Entlassung vom KC Bö bekam, da ich während der 3 monatigen Dienstzeit in der 3. ABK nicht die Schleiferspiele mit meinen Soldaten machen wollte, wie schon immer vom KC angedacht und geliebt

Meine Rettung war dann ein älterer Stabsoffizier, welcher auch mal in Großensee , GR 2, ZF war. Seine Verbindungen ins GK Süd retteten mich dann ins GR 1.

Die Beförderung kam ein halbes Jahr später, jedoch wurde der Waffenkammer Uffz der 4. ABK für sein vorbildliches aus der Hand fressen befördert...



Fuers M43 Patroenchen im Sturmgepaeck haette ich Dich eingebuchtet,das das mal klar ist!

Ja Deinen Anwalt haettste anrufen koennen,aber ob der jemals erschienen waere,Du weisst doch,"Schwarzmuni"im Sack oder wo auch immer,dann geht die Lutzi ab!
Da brauchste oooch keinen Anwalt mehr...
Aber sonst.steh ich Dir bei sozusagen,der KC war wirklich nen Typ...!!!
Gruessli und schoenen Restsonntag noch.

P.S. Ich habs immer jesacht,die schlimmsten Typen sind die BUs,uff die muss man einfach uffpassen!


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#35

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 23.11.2014 23:22
von Rostocker | 7.726 Beiträge

Zitat von Boelleronkel im Beitrag #34
Zitat von UvD815 im Beitrag #33
Einige Tage vor meiner Beförderung zum Fw im GAR 11 hatte ich noch UvD in der 4. ABK. Irgendwann in den Nachtstunden kam der KC Major Bö.
und machte eine Kontrolle. 1. Kritik und Verstoß - der GUvD hatte geschlafen... ( war eigentlich in der Nacht immer so üblich, dass UvD u GUvD die
Nacht sich eingeteilt haben.
2. Feststellung des KC die Petschaft der Waffenkammer war gebrochen ( Anmerkung . 5 min vor der Kontrolle des KC war sie noch i.O., auch nach
Dienstbuch UvD , zudem hätte eine Öffnung beim OvD ausgelöst, war aber nicht der Fall... )
3. Feststellung - angeordnete Spindkontrolle bei mir mit dem Waffenkammer Ufw Mar..... - im Sturmgepäck von mir lagen einige eingeschweißte
Packungen M 43 Munition
Im Dienstzimmer des KC bekam dann der Waffenkammer Uffz u Lieblingsdackel vom KC ein dickes Lob. ( Das Uffz Zimmer von Ma. war neben der Waffenkammer )
Folgetag - Kasernenarrest, OSL S., stellv Kommandeur zerriss meinen Dienststellenausweis

Eigentlich hätte ich da einen Anwalt anrufen müssen ....

Dann Aussprache mit dem Kommandeur Oberst Ho., welcher schon einen Antrag auf Entlassung vom KC Bö bekam, da ich während der 3 monatigen Dienstzeit in der 3. ABK nicht die Schleiferspiele mit meinen Soldaten machen wollte, wie schon immer vom KC angedacht und geliebt

Meine Rettung war dann ein älterer Stabsoffizier, welcher auch mal in Großensee , GR 2, ZF war. Seine Verbindungen ins GK Süd retteten mich dann ins GR 1.

Die Beförderung kam ein halbes Jahr später, jedoch wurde der Waffenkammer Uffz der 4. ABK für sein vorbildliches aus der Hand fressen befördert...



Fuers M43 Patroenchen im Sturmgepaeck haette ich Dich eingebuchtet,das das mal klar ist!

Ja Deinen Anwalt haettste anrufen koennen,aber ob der jemals erschienen waere,Du weisst doch,"Schwarzmuni"im Sack oder wo auch immer,dann geht die Lutzi ab!
Da brauchste oooch keinen Anwalt mehr...
Aber sonst.steh ich Dir bei sozusagen,der KC war wirklich nen Typ...!!!
Gruessli und schoenen Restsonntag noch.

P.S. Ich habs immer jesacht,die schlimmsten Typen sind die BUs,uff die muss man einfach uffpassen!


Wäre auch nicht gegangen--der hätte doch kein Passierschein für,s Grenzgebiet bekommen


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#36

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 23.11.2014 23:27
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Rostocker im Beitrag #35
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #34
Zitat von UvD815 im Beitrag #33
Einige Tage vor meiner Beförderung zum Fw im GAR 11 hatte ich noch UvD in der 4. ABK. Irgendwann in den Nachtstunden kam der KC Major Bö.
und machte eine Kontrolle. 1. Kritik und Verstoß - der GUvD hatte geschlafen... ( war eigentlich in der Nacht immer so üblich, dass UvD u GUvD die
Nacht sich eingeteilt haben.
2. Feststellung des KC die Petschaft der Waffenkammer war gebrochen ( Anmerkung . 5 min vor der Kontrolle des KC war sie noch i.O., auch nach
Dienstbuch UvD , zudem hätte eine Öffnung beim OvD ausgelöst, war aber nicht der Fall... )
3. Feststellung - angeordnete Spindkontrolle bei mir mit dem Waffenkammer Ufw Mar..... - im Sturmgepäck von mir lagen einige eingeschweißte
Packungen M 43 Munition
Im Dienstzimmer des KC bekam dann der Waffenkammer Uffz u Lieblingsdackel vom KC ein dickes Lob. ( Das Uffz Zimmer von Ma. war neben der Waffenkammer )
Folgetag - Kasernenarrest, OSL S., stellv Kommandeur zerriss meinen Dienststellenausweis

Eigentlich hätte ich da einen Anwalt anrufen müssen ....

Dann Aussprache mit dem Kommandeur Oberst Ho., welcher schon einen Antrag auf Entlassung vom KC Bö bekam, da ich während der 3 monatigen Dienstzeit in der 3. ABK nicht die Schleiferspiele mit meinen Soldaten machen wollte, wie schon immer vom KC angedacht und geliebt

Meine Rettung war dann ein älterer Stabsoffizier, welcher auch mal in Großensee , GR 2, ZF war. Seine Verbindungen ins GK Süd retteten mich dann ins GR 1.

Die Beförderung kam ein halbes Jahr später, jedoch wurde der Waffenkammer Uffz der 4. ABK für sein vorbildliches aus der Hand fressen befördert...



Fuers M43 Patroenchen im Sturmgepaeck haette ich Dich eingebuchtet,das das mal klar ist!

Ja Deinen Anwalt haettste anrufen koennen,aber ob der jemals erschienen waere,Du weisst doch,"Schwarzmuni"im Sack oder wo auch immer,dann geht die Lutzi ab!
Da brauchste oooch keinen Anwalt mehr...
Aber sonst.steh ich Dir bei sozusagen,der KC war wirklich nen Typ...!!!
Gruessli und schoenen Restsonntag noch.

P.S. Ich habs immer jesacht,die schlimmsten Typen sind die BUs,uff die muss man einfach uffpassen!


Wäre auch nicht gegangen--der hätte doch kein Passierschein für,s Grenzgebiet bekommen




Sicher nicht,waerer ja auch kein "normeler Anwalt gesewesen"....

Sodann,Gruessli BO

P.S. Wenn er denn noch da waere(bestimmt noch da),koennte ja mal U- Fuerher sich"melden"und die vermutliche Strafe verkuenden!


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#37

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 24.11.2014 03:04
von G. Michael (gelöscht)
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Moin Germeinde, ein schlimmstes oder schlimmes Erlebnis hatte ich bei den GT nie. Nun glaubt bitte nicht alles war gut. Ich hatte mit dem Rüganer Kontakt zu meiner Einstellung. Für mich gab es nur ein schönstes Erlebnis, das nie in Vergessenheit geraten wird. Für das Schießen der 85mm
Pak war ich als Geschützmeister zur Sicherstellung gebucht (nee,kein Star auf dem roten Teppich).
Also früh zum Dienst und FDU angezogen, da kam mein damaliger Vorgesetzter der Stfhnr Wolf...... Hi..... und hat gegrölt wie ein O......
Gen Ofw. Politschulung. Nu da hab ich die Stabsdienstuniform angezogen und bin zur Politschulung in die Stabskompanie eingerückt. Es hat etwa 20
Minuten gedaert bis genannter Stabsfähnrich in die Politschulung platzte." Der Ofw Jahr muss die Politschulung auf Befehl des Kommdeur verlassen.
Es hatte sich folgender Verlauf in Gang gesetzt: Batteriechef=>Leiter Artillerie=> Stv. Kdr für TB und Oberst Kurt Pa.....
Nun war dann doch FDU angesagt und ab nach Klietz.
Wenn ich daran zurückdenke, ein Orgasmus der besonderen Art.
Auf meiner Hompage habe ich den genannten Stabsfähnrich als "Ekelpaket" bezeichnet, Musste gelöscht werden.
Micha


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#38

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 24.11.2014 18:32
von UvD815 | 619 Beiträge

Hi Bo,

die Frage, wie kamen die M 43 in die Sturmgepäcktasche und warum wollte bei der Nachtkontrolle der KC diese Tasche zielgerichtet kontrollieren ?

Hätte ich es gewusst , dann hätte ich eine F 1 eingepackt und den Splint an die Lasche der Teiltasche gebunden...

Dann hätten DIE auch DAS bekommen, was SIE verdient haben.....


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#39

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 24.11.2014 18:46
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von UvD815 im Beitrag #38
Hi Bo,

die Frage, wie kamen die M 43 in die Sturmgepäcktasche und warum wollte bei der Nachtkontrolle der KC diese Tasche zielgerichtet kontrollieren ?

Hätte ich es gewusst , dann hätte ich eine F 1 eingepackt und den Splint an die Lasche der Teiltasche gebunden...

Dann hätten DIE auch DAS bekommen, was SIE verdient haben.....



Aaaaaah ja,man hat Dir also eine Falle gestellt,nun das war nicht selten(weiss ich aber erst seit einigen Jahren),ich durfte ein bisschen was lesen....

Fuer mich eine typische Schweinerei,weil was haette man noch sagen wollen,wenn im Paket Munition M43 liegt....es waere das passiert,was folglich haette passieren muessen....
Da hat Dir wer ein Bein gestellt! und war fast sehr erfolgreich!
Festnahme,erst einmal ins Loch"zur Klaerung eines Sachverhaltes,im weitesten Sinne des Wortes"

Tja wer Kollegen hat braucht keine Feinde,ich versteh den ganzen Zusammenhang...
Da hasste aber noch mal richtig "Schwein"gehabt"

Gruss BO

P.S.ich habe ja nicht umsonst geschrieben,"Schwarzmuni"inne Teile,brint automatisch Festnahme,da gibs ja erst einmal nicht viel zu deuten....
die Lage waere klar....ob man Dir die zugesteckt haette,waere erst einmal zweitrangig gewesen....


zuletzt bearbeitet 24.11.2014 18:49 | nach oben springen

#40

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 24.11.2014 19:00
von damals wars | 12.190 Beiträge

Bei uns hatte der Waffenuffz. Die Schwarzmunition, kam ja immer mal was weg.
Mir ist bei einem Bump mal das Magazin rausgefallen, der Waffenuffz. Wusste Rat (und hatte Ersatz!😜).
fehlten zwei Mumpeln.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
zuletzt bearbeitet 24.11.2014 19:01 | nach oben springen



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