#1

Gesetz zur Tarifeinheit

in Themen vom Tage 19.11.2014 10:51
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Da kündet die Nahles jetzt zum November das Gesetz zur Tarifeinheit an......na toll, jetzt versucht sich die Politik auch noch in die Tarifautonomie einzumischen. Ziel ist es, die kleineren Gewerkschaften kalt zu stellen und ihnen faktisch ein Streikverbot aufzuerlegen. Aber es kommt noch besser. Die Politik sieht vor, dass in bestimmten Bereichen, wie z.B. im Krankenhaus, überhaupt nicht mehr gestreikt werden darf. Da ich aus dem Gesundheitsbereich komme, würde das bedeuten, das der Marburger Bund faktisch ausgehebelt und sich Verdi im Zweifelsfall beugen müsste. Wobei festzustellen ist, das bei uns kein Arzt per TVÖD bezahlt wird, da alle beim Marburger Bund sind. Die ganze Nummer ist ein klarer Verstoß gegen das GG ist. Aber wer weiß, vielleicht kommen sie demnächst ja mit dem Vorschlag um die Ecke, eine Einheitsgewerkschaft zu gründen.......unsere Bundeskanzlerin kennt das ja noch von früher........

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...-a-997685.html


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#2

RE: Gesetz zur Tarifeinheit

in Themen vom Tage 19.11.2014 11:26
von EK82I | 869 Beiträge

Die Bundes SPD gräbt sich damit Ihr eigenes Grab. Alles verwässert,was man in die Regierung mit einbringen wollte und nun der "Rest".Ist man wirklich so do...!


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#3

RE: Gesetz zur Tarifeinheit

in Themen vom Tage 20.11.2014 16:25
von StabsfeldKoenig | 2.655 Beiträge

Die Gewerkschaften und die SPD sollten einem solchen Gesetz nur unter der Bedingung zustimmen, daß Leiharbeiter und Beschäftigte im branchengleichen Werkverträgen nach dem Tarifvertrag des Einsatzbetriebes bezahlt werden müssen.
Ein Werkvertrag gilt als Branchengleich, wenn typische Tätigkeiten des auftraggebenden Unternehmens ausgelagert werden (z.B. Warenverräumung im Einzelhandel). Nicht betroffen wäre jedoch z.B. der Einsatz von Handwerkern zum Renovieren bzw. für Installationsarbeiten oder die Fremdvergabe der IT-Wartung.



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#4

RE: Gesetz zur Tarifeinheit

in Themen vom Tage 20.11.2014 19:50
von andyman | 1.882 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #3
Die Gewerkschaften und die SPD sollten einem solchen Gesetz nur unter der Bedingung zustimmen, daß Leiharbeiter und Beschäftigte im branchengleichen Werkverträgen nach dem Tarifvertrag des Einsatzbetriebes bezahlt werden müssen.
Ein Werkvertrag gilt als Branchengleich, wenn typische Tätigkeiten des auftraggebenden Unternehmens ausgelagert werden (z.B. Warenverräumung im Einzelhandel). Nicht betroffen wäre jedoch z.B. der Einsatz von Handwerkern zum Renovieren bzw. für Installationsarbeiten oder die Fremdvergabe der IT-Wartung.


Hallo.Es geht nicht um Leiharbeiter, Zitat aus dem Link #1von Schuddel Die Gesetzespläne der Regierung sollen verhindern, dass es in Betrieben unterschiedliche Tarifverträge für einzelne Berufsgruppen gibt. Nahles kündigte an: "Im Konfliktfall - wie zum Beispiel aktuell bei der Deutschen Bahn - machen wir als Staat einen Lösungsvorschlag und werden dabei das Mehrheitsprinzip stärken."
Das macht kleinere Gewerkschaften kaputt und der Staat mischt sich massiv ein.Lgandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius
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#5

RE: Gesetz zur Tarifeinheit

in Themen vom Tage 20.11.2014 21:55
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Offensichtlich hat man die letzten Pragmatiker und Krisenmanager in den führenden Parteien dieser Republik inzwischen ausgestopft und ausgebootet, anders kann man sich den Fortschritt dieser Aktivitäten gar nicht mehr erklären, wenngleich ich nicht erwarte, daß es tatsächlich zum Verbot einer Gewerkschaft kommen wird.
Die Linke scharrt seit jeher mit den Füßen um ihre Initiativen zur Legalisierung politischer Streiks in Deutschland endlich in die Tat umsetzen zu können, und dafür stellt Frau Nahles gerade die Weichen.
Die nahezu flächendeckende Akzeptanz der kleinen Gewerkschaften wird auch durch die Willkür und Raffgier der Daxbosse, Sparkassendirektoren, Indendanten, Insolvenzverwalter und all den anderen "Eliten" für deren umgesetzte Gehaltsvorstellungen es schon lange keinen Markt mehr gibt, gespeist.
Das Auseinanderdriften von Einkommen, die einerseits zugeteilt und andererseits verdient werden müssen erzeugt die Energie mit der die Spartengewerkschaften ihren Aufstieg vorantreiben, da geht es nämlich um Gerechtigkeit in der allerhöchsten Kategorie, es geht schlichtweg um die Umkehr auf dem Weg in den Feudalismus, den man seit Schröder hierzulande eingeschlagen hat.
Nahles ist der Klon dieses abgewählten asozialdemokratischen Ex- Führers und verkennt vollkommen die Lage, indem sie meint, daß die organisierte Arbeitnehmerschaft dieses Landes sich das noch länger mit ansieht.
Zwar wird das nicht öffentlich kommuniziert um nicht in die sozialromantische, kapitalismusfeindliche Ecke der Neidhammelfraktion zu geraten aber die Basiseliten, die Tag für Tag die Jahresmillionen der Bosse zu verdienen haben wissen, daß es etwas zu verteilen gibt und das wird ihr Selbstbewußtsein aufrecht erhalten.
Die werden nicht einknicken wenn die Basteltante stolz und strahlend ihren Papiertiger präsentiert sondern erst recht dicht machen, wenn die Politik nicht endlich kreativ, konstruktiv und sachlich die Probleme angeht, die im Zusammenhang mit den Spartengewerkschaften zu lösen sind.
Genauso wie es einen Wettstreit der Krankenkassen, Versicherungen und Telefonanbieter auf marktwirtschaftlicher Basis gibt muß man sich auch in Zukunft mit der Mitgliederwerbung von Kleingewerkschaften arrangieren, da niemals auszuschließen ist, daß eine solche Spartengewerkschaft eines Tages auf Grund ihrer Konzepte, die möglicherweise über die Gewerkschaftstätigkeit hinaus gehen und ihrer Visionen zur ersten Adresse der Arbeitnehmerschaft werden kann.
Welche Partner hat denn beispielsweise die Bahn noch in der Politik ?
Auf Schritt und Tritt beschleicht einen der Verdacht, daß dieser Staatsbetrieb verramscht werden soll, so wie das bei der Telekom schon perfekt geklappt hat, dagegen steht keiner mehr auf dem Damm, auch das könnte Anliegen und Vision einer solchen Spartengewerkschaft sein und die GDL hat immerhin als einzige von Anfang den Börsengang komplett abgelehnt und eine solche Einmischung ist in dieser totalitären Regierungspartei überhaupt nicht gern gesehen, da sind die Kuscheltiere der EVG schon wesentlich leichter auf Kurs zu bringen und wer weiß, wo wir heute schon wären, wenn man diese GDL bereits versenkt hätte.
Die gehören gleichberechtigt an die zukünftigen Verhandlungstische, meinetwegen auch nach dem Modell funktionierender Parlamente mit Abstimmungen, Sperrminoritäten, Präambeln, Grundsatzdiskussionen eben allem was in der Demokratie üblich ist und Verbote sind der Rückwärtsgang der Demokratie, da sollte Frau Nahles doch noch mal den Schulterblick wagen, bevor sie auf irgendein Pedal tritt.



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zuletzt bearbeitet 20.11.2014 22:31 | nach oben springen

#6

RE: Gesetz zur Tarifeinheit

in Themen vom Tage 21.11.2014 01:27
von StabsfeldKoenig | 2.655 Beiträge

Zitat von andyman im Beitrag #4
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #3
Die Gewerkschaften und die SPD sollten einem solchen Gesetz nur unter der Bedingung zustimmen, daß Leiharbeiter und Beschäftigte im branchengleichen Werkverträgen nach dem Tarifvertrag des Einsatzbetriebes bezahlt werden müssen.
Ein Werkvertrag gilt als Branchengleich, wenn typische Tätigkeiten des auftraggebenden Unternehmens ausgelagert werden (z.B. Warenverräumung im Einzelhandel). Nicht betroffen wäre jedoch z.B. der Einsatz von Handwerkern zum Renovieren bzw. für Installationsarbeiten oder die Fremdvergabe der IT-Wartung.


Hallo.Es geht nicht um Leiharbeiter, Zitat aus dem Link #1von Schuddel Die Gesetzespläne der Regierung sollen verhindern, dass es in Betrieben unterschiedliche Tarifverträge für einzelne Berufsgruppen gibt. Nahles kündigte an: "Im Konfliktfall - wie zum Beispiel aktuell bei der Deutschen Bahn - machen wir als Staat einen Lösungsvorschlag und werden dabei das Mehrheitsprinzip stärken."
Das macht kleinere Gewerkschaften kaputt und der Staat mischt sich massiv ein.Lgandyman



Mein Vorschlag an die Gewerkschaften, genau diese Forderung einzubringen habe ich genau deswegen gemacht. Wenn Tarifeinheit, dann für beide Seiten. Wenn es keine Spartengewerkschaften (bzw. deren Separat-Tarife) mehr geben soll, dann auch keine "Tarif-Befreiten Zonen" im Betrieb.



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#7

RE: Gesetz zur Tarifeinheit

in Themen vom Tage 21.11.2014 07:04
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Nein, @StabsfeldKoenig ,

die Sache ist nicht verhandelbar. Weder für die Bundesregierung, noch für irgendwelche alteingesessenen, monopolisierten Gewerkschaften. Das Grundrecht ist hier sehr deutlich. Ich weiß nicht, wie die Rechtsexperten des Arbeitsministeriums die Sache rechtlich wasserdicht bekommen wollen. Ich weiß noch nicht mal, ob sie das überhaupt wollen, oder ob das hier einfach nur eine weitere Kampagne gegen eine geschlossene Arbeiterschaft / Arbeitnehmerschaft / Arbeiterklasse ist. Das Trommelfeuer der Medien und der alteingesessenen Gewerkschaften gegen die GDL hat gezeigt, wie gleichgeschaltet hier in diesem Land die Kräfte des Kapitals inzwischen sind. Das Spannende an der Situation ist, dass man nicht mal eine Revolution braucht, um dagegen zu kämpfen. Man muss sich einfach nur auf die grundlegenden Gesetze dieses Rechtsstaates berufen. Ich erwähne es mal und erleichtere die Suche nach den grundlegenden Regelungen des Grundgesetzes:

Artikel 9

(1) Alle Deutschen haben das Recht, Vereine und Gesellschaften zu bilden.

(2) Vereinigungen, deren Zwecke oder deren Tätigkeit den Strafgesetzen zuwiderlaufen oder die sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder gegen den Gedanken der Völkerverständigung richten, sind verboten.

(3) Das Recht, zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen Vereinigungen zu bilden, ist für jedermann und für alle Berufe gewährleistet. Abreden, die dieses Recht einschränken oder zu behindern suchen, sind nichtig, hierauf gerichtete Maßnahmen sind rechtswidrig. Maßnahmen nach den Artikeln 12a, 35 Abs. 2 und 3, Artikel 87a Abs. 4 und Artikel 91 dürfen sich nicht gegen Arbeitskämpfe richten, die zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen von Vereinigungen im Sinne des Satzes 1 geführt werden.


Die angesprochenen Artikel im Absatz 3 betreffen:
Artikel 12a: Wehrpflicht und Verteidigungsfall
Artikel 35, Abs.2: Amtshilfe der Polizei der Länder und des Bundes
Artikel 35, Abs.3: Weisungsrecht der Bundesregierung bei Naturkatastrophen und Unglücksfällen
Artikel 87a, Abs.4: Aufstellung und Einsatz der Streitkräfte - Unterstützung der Polizeikräfte
Artikel 91: Abwehr von Gefahren für Bestand oder die Freiheitlich demokratische Grundordnung - Anforderung Polizeikräfte durch Länder und Unterstellung Länder unter den Bund

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#8

RE: Gesetz zur Tarifeinheit

in Themen vom Tage 21.11.2014 08:48
von eisenringtheo | 9.190 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #7
Nein, @StabsfeldKoenig ,

die Sache ist nicht verhandelbar. Weder für die Bundesregierung, noch für irgendwelche alteingesessenen, monopolisierten Gewerkschaften. Das Grundrecht ist hier sehr deutlich. (...)
ciao Rainman

Wirklich? Bis zur Praxisänderung des Bundesarbeitsgerichtes im Jahre 2010 war die Tarifeinheit aufgrund andauernder und ständiger Rechtssprechung geltendes Recht. (sogenanntes Richterrecht). Nun möchte der Gesetzgeber das Hand in die Heft nehmen und selber Recht setzen. Erst wenn ein Gesetz vorliegt, kann der BGH auf Verfassungsklage tätig werden: Aufgrund der Mehrheitsverhältnisse im Bundestag ist nicht zu erwarten, dass das Gericht auf Antrag einer Minderheit des Bundestags tätig wird, die Opposition hat nicht genügend Mitglieder im Bundestag.
Theo


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#9

RE: Gesetz zur Tarifeinheit

in Themen vom Tage 21.11.2014 08:59
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Da bin ich anderer Auffassung, Theo.

Es reicht, dass sich Einzelpersonen oder Vereine (Gewerkschaften) bis zum Bundesverfassungsgericht durchklagen. Und das wird passieren.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#10

RE: Gesetz zur Tarifeinheit

in Themen vom Tage 21.11.2014 10:18
von eisenringtheo | 9.190 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #9
Da bin ich anderer Auffassung, Theo.

Es reicht, dass sich Einzelpersonen oder Vereine (Gewerkschaften) bis zum Bundesverfassungsgericht durchklagen. Und das wird passieren.

ciao Rainman

Ich habe mich vielleicht missverständlich ausgedrückt. Damit man als Bürger etwas unternehmen kann, muss es ein Gesetz geben. In einer Situation mit starker Opposition, werden Gesetze zügig beschlossen. In einem Konkordanzsystem hingegen, also in einer grosse Koalition, gibt es zwar einen Koalitionsvertrag, die Parteien versuchen aber dennoch, all das zu verschleppen, was ihnen nicht so passt und hoffen, dass sie die nächsten Parlamentswahl erreichen, ohne zuviel Abstriche am Parteiprogramm zu erleiden. Es kann deshalb sehr lange gehen, bis es zur Tarifeinheit oder zur Maut kommt.
Hinzu kommt noch ein Aspekt in grossen Koalitionen, deren Wirkung ich für Deutschland nicht beurteilen kann, sondern nur für die Schweiz. Wenn man etwas plant, um es später zu beschliessen, was eigentlich weitab von den Parteiprinzipien ist, gilt die Fraktionsdisziplin faktisch als aufgehoben. Man kann und wird als Parlamentarier Obstruktion betreiben - je nach Ressort sogar gegen den Minister aus der eigenen Partei -indem man bei ihm direkt oder in den Aussschüssen immer wieder neue 'konstruktive' Änderungsvorschläge vorbringt, um das geplante Gesetz zu verwässern. Die Gesetzgebung dauert so natürlich ewig, weil jede Partei hofft möglichst viel ihres Programmes einzubringen. Je mehr das nämlich gelingt, desto besser sind ihre Chancen bei der nächsten Wahl.
Ich bin deshalb noch nicht so überzeugt, dass das Gesetz zur Tarifeinheit (oder als anderes Beispiel die Maut) so rasch kommt.
Theo


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#11

RE: Gesetz zur Tarifeinheit

in Themen vom Tage 21.11.2014 10:47
von Gelöschtes Mitglied
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Ich bin in dieser Frage etwas hin- und hergerissen: Auf der einen Seite meine ich schon, dass ein Koloss wie z.B. Ver.di gar nicht mehr in der Lage ist, auf die spezifischen Bedürfnisse der einzelnen Gruppierungen in dem erforderlichen Maße einzugehen. Oder die IG Metall, die ein anderes Problem hat - vertreten sie doch Mitarbeiter, die teilweise in hochprofitablen Unternehmen arbeiten und andere, bei denen der Arbeitgeber hart an der Grenze zur Pleite operiert.

Auf der anderen Seite mal ein konstruiertes Beispiel: Bei Opel (als Vorreiter, die Mitarbeiter der anderen Hersteller schließen sich später an) beschließen die Mitarbeiter des Presswerks, das die Blechteile herstellt, ihre eigene Gewerkschaft zu gründen. Ihnen folgen die Mitarbeiter der Endmontage, dann die Lackierer, gefolgt von den Logistikern, die für die Bereitstellung der Teile am Band sorgen, dann die der Endkontrolle und letztendlich die Kaufleute - alle gründen ihre eigene Gewerkschaft. Jede dieser Gruppen ist in der Lage, bei einem Streik das gesamte Unternehmen lahm zu legen. Und besonders "lustig" wird es dann, wenn sich die Presswerker nur zum Teil der neuen Gewerkschaft anschließen, der andere Teil aber bei der IG Metall bleibt.

In diesem Fall möchte ich alles sein - aber nicht der Personalvorstand von Opel.


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#12

RE: Gesetz zur Tarifeinheit

in Themen vom Tage 21.11.2014 11:25
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Hallo @eisenringtheo ,

ja, dann habe ich es wirklich falsch verstanden. Deine im letzten Post geäußerte Auffassung teile ich. Mir ist im übrigen nicht ganz klar, was mit dieser Gesetzesvorlage wirklich bezweckt wird. Erfolg auf lange Sicht kann sie eigentlich nicht haben.

@Dandelion ,

das Prinzip gibt es bereits - vielleicht nicht mit der Konsequenz des Streiks, aber mit der Vermischung von Tarifverträgen. Wird nur nicht so propagiert. Bei den Automobilzulieferern beispielsweise werden bei der Einführung bestimmter Produktionsketten speziell die Produktionsbereiche (in etwa so, wie Du es beschreibst) an die Tarifverträge der belieferten Firmen angepasst - trotz eigener Betriebsvereinbarungen und ggf. trotz eigener Tarifverträge. Das gibt es, wird gelebt. Ja, es ist aufwändig für die Personalabteilungen und für das Controlling, aber deren Technologien verbessern sich auch laufend. Dass viele der letztgenannten mit ihrer Arbeitsweise noch tief im letzten Jahrtausend schlummern, verbessert die Situation nicht sonderlich. Das ist kein Vorwurf an die Personalabteilungen. Das Management hat in den meisten Fällen die Entwicklungen verschlafen, die eine neue Definition der eigenen Geschäftsprozesse erfordert hätten. Und wenn man eh schon hinterherhinkt, wirkt sich eine Beschleunigung an Spitze um so schmerzhafter aus. Das ist im übrigen eine der Sachen, mit denen ich mein Geld verdiene ...

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#13

RE: Gesetz zur Tarifeinheit

in Themen vom Tage 21.11.2014 11:36
von eisenringtheo | 9.190 Beiträge

Die Koalitionsfreiheit erlaubt Arbeitnehmern und Arbeitgebern, sich zusammenzuschliessen, um ihre Interessen zu wahren. Dabei handelt es sich um ein verfassungsmässiges Grundrecht. Die Vorschrift, dass in einem Betrieb nur ein Tarifvertrag gelten kann, schränkt dieses Grundrecht in unzulässiger Weise ein. Da es in einem Betrieb nur eine Geschäftsleitung aber möglicherweise viele Arbeiter gibt, sind von dem Gesetzesentwurf nur die Arbeiter betroffen, deshalb sind die Arbeitgeber auch so stark für das Gesetz.
Sind im gleichen Betrieb mehrere Tarifverträge möglich, fördert das natürlich die Streiklust der kleineren Gewerkschaften, die bessere Tarifverträge als die grossen erkämpfen wollen und somit neue Mitglieder werben wollen. Meist ist es so, dass speziell gut geschulten Arbeitnehmer streiken, weil schlecht oder rasch ausgebildete im Streikfall leicht ersetzt werden können. Sehr oft wird deshalb nicht nur für bessere Löhne, sondern auch gegen die Herabsetzung von Ausbildungs- und Anstellungsvoraussetzungen gestreikt. Gerade bei Lokführern wird die Ausbildung immer schlechter. Vor fünfzig war die Auswahl der Kandidaten und die Ausbildung knochenhart und sehr viele sind gar nicht zu den Prüfungen gekommen. Heute sind die Anforderungen viel geringer.
Theo


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#14

RE: Gesetz zur Tarifeinheit

in Themen vom Tage 21.11.2014 13:20
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #11
Ich bin in dieser Frage etwas hin- und hergerissen: Auf der einen Seite meine ich schon, dass ein Koloss wie z.B. Ver.di gar nicht mehr in der Lage ist, auf die spezifischen Bedürfnisse der einzelnen Gruppierungen in dem erforderlichen Maße einzugehen. Oder die IG Metall, die ein anderes Problem hat - vertreten sie doch Mitarbeiter, die teilweise in hochprofitablen Unternehmen arbeiten und andere, bei denen der Arbeitgeber hart an der Grenze zur Pleite operiert.

Auf der anderen Seite mal ein konstruiertes Beispiel: Bei Opel (als Vorreiter, die Mitarbeiter der anderen Hersteller schließen sich später an) beschließen die Mitarbeiter des Presswerks, das die Blechteile herstellt, ihre eigene Gewerkschaft zu gründen. Ihnen folgen die Mitarbeiter der Endmontage, dann die Lackierer, gefolgt von den Logistikern, die für die Bereitstellung der Teile am Band sorgen, dann die der Endkontrolle und letztendlich die Kaufleute - alle gründen ihre eigene Gewerkschaft. Jede dieser Gruppen ist in der Lage, bei einem Streik das gesamte Unternehmen lahm zu legen. Und besonders "lustig" wird es dann, wenn sich die Presswerker nur zum Teil der neuen Gewerkschaft anschließen, der andere Teil aber bei der IG Metall bleibt.

In diesem Fall möchte ich alles sein - aber nicht der Personalvorstand von Opel.


Vielleicht denkt man in der Gesetzgebung als Kompromißvariante über Stichtags- und "Bestandschutz"- Regelungen sowie beitragspflichtiger Mindestmitgliederzahlen nach aber etwas anderes ist auch wichtig, nämlich daß die Mitglieder selbst im Sinne ihrer Gewerkschaft handeln und das ist nicht überall selbstverständlich.
Ich erinnere mich, daß die DB für Lokführer, die nach ihrer ersten Fahrt ohne "eigenen" Gegenzug als Gastfahrer zum Heimatbahnhof zurück kehrten und dafür die Arbeitszeit halbiert angerechnet bekommen sollten, natürlich dahingehend protestierten, daß der Lokführer ja nichts dafür kann, wenn es am Wendebahnhof keinen Güterzug mehr abzufahren gibt.
Allerdings bestanden in der Folge einige Kollegen auf ihre Gastfahrt, obwohl ein Zug im Zulauf war unter hanebüchener Auslegung der Dienstdauervorschrift u.a. Ausreden und das ist etwas, das im Arbeitsalltag nicht passieren darf.
Es bedarf einer betriebswirtschaftlichen Einsicht und Grundkompetenz, die den Arbeitnehmern verständlich erklärt werden muß, sonst laufen ihre Vertreter ins Leere und stehen bei den Verhandlungen wie der letzte Depp da.
Aber wenn das beherzigt wird, ist auch die Furcht vor Splittergewerkschaften unbegründet.
Wie schwer das sein wird, muß die Zeit uns zeigen, sollte aber der einzelne Arbeitnehmer meinen, die Raffgier der Bosse kopieren zu müssen, stünde er von Anfang an auf verlorenen Posten und Verbotsmaßnahmen von Streiks erschienen in einem ganz anderen Licht, es ist eine Gratwanderung die sehr viel Verantwortungsbewußtsein von allen Beteiligten fordert.



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#15

RE: Gesetz zur Tarifeinheit

in Themen vom Tage 21.11.2014 19:22
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #14
es ist eine Gratwanderung die sehr viel Verantwortungsbewußtsein von allen Beteiligten fordert.


Und genau da sehe ich das Problem, @Hackel39

Mir ist klar, dass das Grundgesetz Spartengewerkschaften zulässt. Und es bleibt abzuwarten, ob Sancta Justitia das unter Federführung der Arbeitsministerin entwickelte Gesetz nicht vor dem Inkrafttreten wieder kassiert - wäre ja kein Novum.

Was mir bei dem konstrierten Beispiel einfach Sorgen machen würde, ist die enorme Macht, die ein kleiner Anteil der Belegschaft auf das Gesamtunternehmen ausüben könnte. In meiner Fiktion wären es bei Opel 6 oder 7 Gewerkschaften. Und unterstellen mir mal weiterhin, dass einige oder alle dieser Gewerkschaften einen hartgesottenen "Klassenkämpfer" an der Spitze hätten - ein Szenario mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit: Nur eine beinharte Position gegen den Arbeitgeber sichert Aufmerksamkeit, mediale Präsenz und letztendlich den Teilerfolg vieler neuer Mitglieder.

Für mich ist die Verhältnismäßigkeit im Arbeitskampf nicht mehr gegeben, wenn jede dieser kleinen Gruppen in der Lage ist (und es im Zweifel auch tut), das Gesamtunternehmen lahm zu legen. Die Pilotenvereinigung "Cockpit" ist ein schönes Beispiel dafür - und man stelle sich mal vor, wenn es bei der Lufthansa noch 6, 8 oder 10 weitere "Cockpits" gäbe: Die Flugzeuge würden zu Stehzeugen, wenn jede dieser Gewerkschaften nur noch die Interessen ihrer Mitglieder im Auge hat, sich einen Deut um die anderen LH-Mitarbeiter schert und zur Durchsetzung der eigenen Ziele fröhlich streikt. Dass bei einem solchen Modell auch die Solidarität aller Arbeitnehmer eines Unternehmens oder einer Branche zum Teufel gehen würde, wäre die Folge: Vor einigen Monaten gab es mal eine Umfrage bei den LH-Mitarbeitern, wie sie denn zu den Forderungen und Aktionen von "Cockpit" stehen würden - gut 2/3 empfanden sie als "nicht mehr gerechtfertigt" bzw. gar "überzogen".

Speziell bei Verkehrsunternehmen wie der Bahn oder der LH sehe ich noch ein weiteres Problem: Bei den Streiks der vergangenen Wochen und Monate blieben die Kunden ja nicht zu Hause auf den gepackten Koffern sitzen, sie suchten - und fanden - Alternativen. Ein interviewter Fernbusunternehmer fand den GDL-Streik toll - hoffte er doch, dass der eine oder andere "Zwangskunde" auch nach dem Ende bei den nebenbei deutlich preiswerteren Bussen bleiben würde. Und jetzt stelle man sich mal vor, es gäbe bei der Bahn 6 oder 8 oder 10 weitere GDLs - und alle mit einem der Art von Herrn Claus Weselsky an der Spitze.

Und jetzt komme bitte keiner mit dem Argument, dass der jeweilige Arbeitgeber ja nur den berechtigten Forderungen der Gewerkschaft entsprechen müsse - und schon wäre alles OK. Denn dann würde die nächste GDL oder die nächste "Cockpit" aufstehen - mit anderen Forderungen. Und dann die nächste und die nächste und die nächste....


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#16

RE: Gesetz zur Tarifeinheit

in Themen vom Tage 21.11.2014 20:39
von Gelöschtes Mitglied
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Ich habe noch eine Verständnisfrage, vielleicht kann die jemand beantworten:

Bei der Bahn ist es ja wohl so, dass ein Teil des Zugpersonals bei der GDL ist und ein anderer Teil bei der EVG. Dazu kommen noch die "Alten", sprich die Beamten.

Diie Bahn wehrt sich ja heftig dagegen, unterschiedliche Tarife für die gleiche Beschäftigung zu akzeptieren, aber darauf läuft es wohl hinaus.

Aber daneben dürfte es noch einige Nicht-Gewerkschaftsmitglieder geben: Einen 100%igen Organisationsgrad gibt es wohl nirgendwo. Meine Frage ist jetzt: Welcher Abschluss gilt denn dann für diese Gruppe? Hat die Bahn eine Art von Wahlrecht und kann entscheiden, wie sie diese Mitarbeiter zukünftig entlohnt bzw. welche Rahmenbedingungen für diese gelten?


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#17

RE: Gesetz zur Tarifeinheit

in Themen vom Tage 21.11.2014 20:57
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

In der Tat Dandelion, diese Gewitterwolken nehme ich ernst aber trotzdem kann es doch auch sein, daß auch im anderen Lager Chaoten und Abzocker sitzen wie Mehdorn einer war und genau diese Haßfiguren garantieren die Mitgliederspeisung auf der Gegenseite.
Als Mehdorns Fehlspekulation BeSiTV (Beschäftigungssicherungstarifvertrag) 2005 in die Hose ging und 90% der Lokführer, die er in die Knechtschaft der Zeitarbeit verschieben wollte, den Staatsbetrieb verließen suchte er 2006 aus der nichtberufstätigen Bevölkerung 1000 Lokführer, u.a. in der bahninternen Mitarbeiterzeitung aber auch überregional mit dem Einstellungskriterium "Deutschkenntnisse" und "Hauptschulabschluß".
Wer solche Attacken fährt muß sich über Gegenreaktionen, die aus der Sicht des Außenstehenden unverhältnismäßig erscheinen nicht wundern.
An Stelle der Arbeitgeberseite könnte man nun beispielsweise echte Mitarbeiterbeteiligungen, Investivlöhne u. a. Gestaltungsmöglichkeiten zur betrieblichen Mitwirkung außerhalb der Gewerkschaften anbieten, tut es aber nicht, weil man grundsätzlich nicht auf die Basis hört und auch bei der Befriedigung der eigenen Raffgier nicht behindert werden möchte.
Mitarbeiter, die gleichzeitig Anteilseigner sind und möglicherweise beim direkten (Nix- Riester) Vermögensaufbau staatlich gefördert werden haben einen hohem Identifizierungsgrad mit ihrer Firma und werden niemals zu Hasardeuren auch wenn sie zehnmal täglich dazu angestachelt werden.
Eine gleichzeitige Organisierung in der Gewerkschaft schließt das Modell übrigens nicht aus, im Gegenteil, der Pool der Anteilseigner könnte auch eine unabhängige Stimme im Aufsichtsrat erhalten und damit auf Augenhöhe mit dem Management stehen.
Auch schrieb ich von Bestandsschutz (um Berufsrevolutionäre ohne wirtschaftliche Kompetenz fernzuhalten), Mindesmitgliederzahlen und Abstimmungskonzepten bei den zukünftigen Tarifkonflikten mit Splittergewerkschaften um genau solche Bedenken, wie Du sie äußerst zu zerstreuen.
Und nur einmal nebenbei eingestreut, die DB- Streiks haben auch die Privatbahnen schwer getroffen, da wir oft als Gastfahrer in deren Zügen unterwegs sind, um planmäßige asymetrische Leistungen (Folgeschicht beginnt in 300 km Entfernung) abzudecken oder am Ende der Arbeitswoche endlich mal nach Hause zu kommen.
Auch die streikbedingt abgestellten Züge standen uns auf dem Bahnhöfen im Weg, jedoch habe ich aus unseren Kreisen keinerlei böswillige Attacken an die Adresse der GDL- Aktivisten vernommen, die Solidarität war trotz den Konkurrenzsituation spürbar und die sollten die bundespolitischen Entscheider nicht unterschätzen.



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#18

RE: Gesetz zur Tarifeinheit

in Themen vom Tage 21.11.2014 21:09
von Gelöschtes Mitglied
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Nachdenkenswerte Überlegungen, @Hackel39 : Auch wenn ich nicht jede Formulierung unterschreiben würde, so gibt es einige Ansätze, die aus meiner Sicht in die richtige Richtung deuten.

Was die Meinung über Herrn Mehdorn angeht - da trennt uns kein Jota. Er hat das Unternehmen Bahn gnadenlos in Richtung Börsengang geprügelt und vermutlich achselzuckend akzeptiert, dass auf Investitionen verzichtet und dafür "auf Verschleiss" gefahren wurde - von der Motivation der Mitarbeiter ganz zu schweigen: Der gute Rüdiger Grube hat bei seinem Amtsantritt wohl einen ziemlichen Scherbenhaufen vorgefunden.


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#19

RE: Gesetz zur Tarifeinheit

in Themen vom Tage 22.11.2014 02:10
von StabsfeldKoenig | 2.655 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #16
Ich habe noch eine Verständnisfrage, vielleicht kann die jemand beantworten:

Bei der Bahn ist es ja wohl so, dass ein Teil des Zugpersonals bei der GDL ist und ein anderer Teil bei der EVG. Dazu kommen noch die "Alten", sprich die Beamten.

Diie Bahn wehrt sich ja heftig dagegen, unterschiedliche Tarife für die gleiche Beschäftigung zu akzeptieren, aber darauf läuft es wohl hinaus.

Aber daneben dürfte es noch einige Nicht-Gewerkschaftsmitglieder geben: Einen 100%igen Organisationsgrad gibt es wohl nirgendwo. Meine Frage ist jetzt: Welcher Abschluss gilt denn dann für diese Gruppe? Hat die Bahn eine Art von Wahlrecht und kann entscheiden, wie sie diese Mitarbeiter zukünftig entlohnt bzw. welche Rahmenbedingungen für diese gelten?


Wenn es für die gleiche Berufsgruppe im gleichen Betrieb mehrere Tarifverträge gibt, wird wohl immer eine Meistbegünstigungsklausel aufgenommen, daß, wenn während der Laufzeit des Vertrages ein konkurrierender Vertrag mit einer anderen Gewerkschaft abgeschlossen wird, der für die Beschäftigen günstigste Vertrag gilt. Sollte es zu einem Tarifeinheitsgesetz kommen, so müßte der Betriebsbegriff, wenn er nicht vertraglich ausgehandelt wird, objektiven Maßstäben folgen (Grundstück, Eigentümer, wirtschaftlicher Zusammenhang usw.), um überhaupt der Verfassung zu genügen. Auch die Einbeziehung von Leiharbeitern und Werkvertrags-Beschäftigten eines Subunternehmers währe nötig.



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