#261

RE: Wie gefährlich war der Dienst an der Grenze für den Grenzsoldaten wirklich ?

in Grenztruppen der DDR 16.08.2016 10:18
von Gert | 12.356 Beiträge

gibt es überhaupt den Fall, wo sich ein Grenzverletzer den Weg frei geschossen hat, ausser Weinholt ? Ich glaube Ende 40 er Jahre und 50 er Jahre muss es wohl noch ein paar Fälle gegeben haben bei der deutschen Grenzpolizei, aber zu unserer NVA Zeit also Wehrpflichtige ?

Ich hatte vor so etwas ( gewaffnete GV) keine Angst, eher davor , dass wir beim nächtliche Nickerchen in der Scheune aufgeklatscht werden


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
der-der-aus-der-Reihe-tanzte hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#262

RE: Wie gefährlich war der Dienst an der Grenze für den Grenzsoldaten wirklich ?

in Grenztruppen der DDR 16.08.2016 10:34
von westsachse | 464 Beiträge

Hallo,

wurde hier schon öfters erwähnt. http://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Das-D..._Uwe/index.html

Wir haben die Schüsse bis nach Lauchröden gehört.

Gruß

wesa


nach oben springen

#263

RE: Wie gefährlich war der Dienst an der Grenze für den Grenzsoldaten wirklich ?

in Grenztruppen der DDR 16.08.2016 10:47
von Hanum83 | 4.780 Beiträge

Damals waren wohl die Russen selber sehr bemüht ihre entlaufenen schnell dingfest zu machen, wie es hieß sehr konsequent.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
der-der-aus-der-Reihe-tanzte, Hapedi und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#264

RE: Wie gefährlich war der Dienst an der Grenze für den Grenzsoldaten wirklich ?

in Grenztruppen der DDR 16.08.2016 11:02
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von westsachse im Beitrag #262
Hallo,

wurde hier schon öfters erwähnt. http://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Das-D..._Uwe/index.html

Wir haben die Schüsse bis nach Lauchröden gehört.

Gruß

wesa


ich meinte eher Deutsche. Wo sollte man als DDR Fuzzi denn Waffen her bekommen? Ich hätte selbst wenn ich eine Waffe gehabt hätte, sie nicht zu meiner Flucht genutzt. Man konnte damit in einem Schußwechsel getötet werden und das war mir die Sache nicht wert.Auch hätte ich nicht mit dem Gedanken im Westen leben können, meine geglückte Flucht mit dem Leben eines getöteten Grenzsoldaten "bezahlt" zu haben. Immerhin war ich ein halbes Jahr vorher noch selbst einer von ihnen.
Dass die geflüchteten Russen eine große Gefahr darstellten war klar. Wenn die Offz. der Sowjetarmee ihre Soldaten nicht wie Tiere behandelt hätten sondern wie Menschen, wären solche Aktionen auch nicht nötig gewesen. Habe mal ein Video darüber gesehen, es war einfach erniedrigend wie die Muschiks gehalten wurden, wie die Schweine im Großstall. Und so etwas nannte sich eine humanistische Gesellschaft, pfui deibel


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
der-der-aus-der-Reihe-tanzte, thomas 48, Hapedi, Ostlandritter und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 16.08.2016 11:02 | nach oben springen

#265

RE: Wie gefährlich war der Dienst an der Grenze für den Grenzsoldaten wirklich ?

in Grenztruppen der DDR 16.08.2016 11:02
von westsachse | 464 Beiträge

https://www.google.de/maps/@51.0237298,1...m/data=!3m1!1e3

Bei diesem kleinen Kraftwerk gab es einige Einschüsse im Putz der Gebäude. Ich bin Monate später dort gewesen. Angehörige der GK in Neuenhof sagten: 'Die Einschüsse stammen von jenem Gefecht'

wesa


der-der-aus-der-Reihe-tanzte hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#266

RE: Wie gefährlich war der Dienst an der Grenze für den Grenzsoldaten wirklich ?

in Grenztruppen der DDR 16.08.2016 11:06
von westsachse | 464 Beiträge

@ Gert

wenn Du als Grenzer dort stehst ist es egal von wem Du erschossen wirst. Es geht in dem Fred doch darum, wie gefährlich es für die Grenzer war.

Gruß

wesa


der-der-aus-der-Reihe-tanzte hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#267

RE: Wie gefährlich war der Dienst an der Grenze für den Grenzsoldaten wirklich ?

in Grenztruppen der DDR 16.08.2016 13:34
von der-der-aus-der-Reihe-tanzte | 29 Beiträge

Hi,
da landet man wieder bei der Redewendung, zur falschen Zeit am falschen Ort, sich war es aus heutiger Sicht nicht weiter Gefährlich als an anderen Orten.
Aber als junger Mensch, mit den noch dürftigen Erfahrungen die man zu dieser Zeit hatte, und der Scharfmacherei der man ausgesetzt war, war das Empfinden ein anderes.
Mit dem Wissen von heute, es ist ja alles gut gegangen, war es ein Klacks.
Obwohl es schon immer Menschen gab, die über Leichen gehen um ihre Interessen durchzusetzen, und das nicht nur in der großen Politik, dass geht heute schon bei den Kleinkriminellen los.
Aber wir hatten Schwein, und ich Wünsche jeden, dass ihm dieses Glück erhalten bleibt.


Genieße den Augenblick, denn der Augenblick ist dein Leben 👍
vs1400 und Grete85 haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#268

RE: Wie gefährlich war der Dienst an der Grenze für den Grenzsoldaten wirklich ?

in Grenztruppen der DDR 16.08.2016 16:32
von Niederlausitzer | 291 Beiträge

Beitrag 255 mal zurück zum eingangsbeitrag, wie gefährlich war der dienst an der grenze für den grenzsoldaten.

im großen und ganzen war er wohl recht ungefährlich. man hat natürlich geschlafen im grenzdienst. man war ständig übermütet durch zusätzliche grenzalarme, zu meiner grenzerzeit waren das unzählige auslösungen von einem überalterten grenzsignalzaun sowie anlage 501/701, ohne erkennbare ursache!

oder von fahnenflüchtigen sowjetsoldaten.

@mibau83, so wie Du im Beitrag schreibst, habe ich es persönlich genauso erlebt. Bei uns in Neuenbau verging kaum mal ein Tag oder eine Nacht, an dem kein Grenzalarm ausgelöst wurde. Meistens war Auslösung durch Wild die Hauptursache. Nachdem man seinen Grenzdienst hinter sich hatte, war man oft noch als Suchposten ( Supo ) eingeteilt. Das war bei uns ein Postenpaar mit Motorrad. Kam es irgendwo zu einer Auslösung, mußten wir auf schnellstem Weg oft noch mit Schlafanzug unter der Uniform zum Ort der Auslösung brettern um abzuklären, was da wohl los sein könnte. Nach Meldung beim KGSi auf der Füst, mußte der nun entscheiden wie es weiter geht. Ich hatte viele male richtige Angst, weil ich öfter mit einem alten Gefreiten als Supo eingeteilt war und der Wettkampfmäßig Motorcross gefahren ist. Ihr könnt Euch ja vorstellen wie der gerast ist. Der machte keinen Unterschied ob es Tag oder Nacht ist. Ist man dann wieder auf der Kompanie eingetroffen und hatte sich gerade wieder hingelegt, kam die nächste Auslösung und das ganze Spiel ging wieder von vorne los.

Zum Thema Wild hatten unsere GSSZ Leute mal eine Idee, um die Auslösungen etwas geringer zu halten. Sie besorgten sich aus Sonneberg von einigen Frisören ein paar Säcke mit abgeschnittenen Haaren, bestückten damit kleine durchsichtige Tütchen, verschlossen diese und befestigten sie wieder in bestimmten Abständen am GSSZ. Der Geruch und der Duft der Haare sollte das Wild vom Zaun fernhalten. Ich kann aber heute nicht mehr sagen, ob es dadurch weniger Auslösungen gegeben hat. Vielleicht hat ja einer von dieser Methode schon mal was gehört.

Wenn wir über GMN erfuhren, das wieder Sowjetsoldaten in Richtung Grenze fahnenflüchtig sind, dann hat man schon besonders aufgepaßt. Man wußte ja was die für ein Hundeleben in der DDR hatten und das die zu allem fähig sind. Gott sei Dank bin ich nie in so eine Situation geraten und habe meinen Dienst auch unbeschadet überstanden.


03.11.1987 - 21.04.1988 US VI. Perleberg Uffz. Schüler, UaZ
28.04.1988 - 18.01.1990 GR-15 Sonneberg II.GB/ 6. GK Neuenbau UaZ, Ufw. der Reserve

vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 16.08.2016 16:39 | nach oben springen

#269

RE: Wie gefährlich war der Dienst an der Grenze für den Grenzsoldaten wirklich ?

in Grenztruppen der DDR 16.08.2016 19:29
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #261
...
Ich hatte vor so etwas ( gewaffnete GV) keine Angst, eher davor , dass wir beim nächtliche Nickerchen in der Scheune aufgeklatscht werden

Die Gefahr trägt meistens ein bekanntes Gesicht.* Oder mal anders gesagt, die meisten Grenzer wurden von Verrätern aus den eignen Reihen gemeuchelt ... Meier, Steinhauer und Braun um mal nur drei Namen zu nennen. Und gerade diese mehr oder wenig zufällig rausgepickten Beispiele zeigen doch, gefährdet waren alle Dienstgradgruppen.

* Spruch aus KID's Buch 'geklaut'


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#270

RE: Wie gefährlich war der Dienst an der Grenze für den Grenzsoldaten wirklich ?

in Grenztruppen der DDR 16.08.2016 19:35
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

Zitat von Niederlausitzer im Beitrag #268
Beitrag 255 mal zurück zum eingangsbeitrag, wie gefährlich war der dienst an der grenze für den grenzsoldaten.

im großen und ganzen war er wohl recht ungefährlich. man hat natürlich geschlafen im grenzdienst. man war ständig übermütet durch zusätzliche grenzalarme, zu meiner grenzerzeit waren das unzählige auslösungen von einem überalterten grenzsignalzaun sowie anlage 501/701, ohne erkennbare ursache!

oder von fahnenflüchtigen sowjetsoldaten.

@mibau83, so wie Du im Beitrag schreibst, habe ich es persönlich genauso erlebt. Bei uns in Neuenbau verging kaum mal ein Tag oder eine Nacht, an dem kein Grenzalarm ausgelöst wurde. Meistens war Auslösung durch Wild die Hauptursache. Nachdem man seinen Grenzdienst hinter sich hatte, war man oft noch als Suchposten ( Supo ) eingeteilt. Das war bei uns ein Postenpaar mit Motorrad. Kam es irgendwo zu einer Auslösung, mußten wir auf schnellstem Weg oft noch mit Schlafanzug unter der Uniform zum Ort der Auslösung brettern um abzuklären, was da wohl los sein könnte. Nach Meldung beim KGSi auf der Füst, mußte der nun entscheiden wie es weiter geht. Ich hatte viele male richtige Angst, weil ich öfter mit einem alten Gefreiten als Supo eingeteilt war und der Wettkampfmäßig Motorcross gefahren ist. Ihr könnt Euch ja vorstellen wie der gerast ist. Der machte keinen Unterschied ob es Tag oder Nacht ist. Ist man dann wieder auf der Kompanie eingetroffen und hatte sich gerade wieder hingelegt, kam die nächste Auslösung und das ganze Spiel ging wieder von vorne los.

Zum Thema Wild hatten unsere GSSZ Leute mal eine Idee, um die Auslösungen etwas geringer zu halten. Sie besorgten sich aus Sonneberg von einigen Frisören ein paar Säcke mit abgeschnittenen Haaren, bestückten damit kleine durchsichtige Tütchen, verschlossen diese und befestigten sie wieder in bestimmten Abständen am GSSZ. Der Geruch und der Duft der Haare sollte das Wild vom Zaun fernhalten. Ich kann aber heute nicht mehr sagen, ob es dadurch weniger Auslösungen gegeben hat. Vielleicht hat ja einer von dieser Methode schon mal was gehört.

Wenn wir über GMN erfuhren, das wieder Sowjetsoldaten in Richtung Grenze fahnenflüchtig sind, dann hat man schon besonders aufgepaßt. Man wußte ja was die für ein Hundeleben in der DDR hatten und das die zu allem fähig sind. Gott sei Dank bin ich nie in so eine Situation geraten und habe meinen Dienst auch unbeschadet überstanden.






Dieser Geruch hatte schon Wirkung. Dummerweise hat er nur 2-3 Tage angehalten


vs1400 und Niederlausitzer haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 16.08.2016 19:36 | nach oben springen

#271

RE: Wie gefährlich war der Dienst an der Grenze für den Grenzsoldaten wirklich ?

in Grenztruppen der DDR 16.08.2016 21:55
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #264
Zitat von westsachse im Beitrag #262
Hallo,



wesa


Dass die geflüchteten Russen eine große Gefahr darstellten war klar. Wenn die Offz. der Sowjetarmee ihre Soldaten nicht wie Tiere behandelt hätten sondern wie Menschen, wären solche Aktionen auch nicht nötig gewesen. Habe mal ein Video darüber gesehen, es war einfach erniedrigend wie die Muschiks gehalten wurden, wie die Schweine im Großstall. Und so etwas nannte sich eine humanistische Gesellschaft, pfui deibel


Wir musste im Rahmen der Ausbildung mal eine russische Kaserne in Saalfeld besuchen ,- es war einfach nur schändlich -wie erniedrigend die einfachen Soldaten dort behandelt wurden ! Ständig von irgendwelchen Sergeanten in den Arsch getreten zu werden, waren noch die humansten Sachen- die wir dort sahen - bei den noch Schlimmeren mussten wir uns ständig auf Befehl des Politniks umdrehen, was nur wenig nützte, weil wir dann sahen, was grad hinter uns passierte !
Als dann bei Blankenstein ein russischer Soldat beim Fluchtversuch von seinen schleunigst anmarschierten Sowjetkommandos wie ein Vieh zusammengeschossen und abtransportiert wurde - hatte mein deutsch-sowjetisches Freundschaftsgefühl bereits unreparabel gelitten...


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
Gert, linamax, IM Kressin, Hapedi, Lutze und sentry haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 16.08.2016 21:57 | nach oben springen

#272

RE: Wie gefährlich war der Dienst an der Grenze für den Grenzsoldaten wirklich ?

in Grenztruppen der DDR 17.08.2016 07:40
von linamax | 2.020 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #271
Zitat von Gert im Beitrag #264
Zitat von westsachse im Beitrag #262
Hallo,



wesa


Dass die geflüchteten Russen eine große Gefahr darstellten war klar. Wenn die Offz. der Sowjetarmee ihre Soldaten nicht wie Tiere behandelt hätten sondern wie Menschen, wären solche Aktionen auch nicht nötig gewesen. Habe mal ein Video darüber gesehen, es war einfach erniedrigend wie die Muschiks gehalten wurden, wie die Schweine im Großstall. Und so etwas nannte sich eine humanistische Gesellschaft, pfui deibel


Wir musste im Rahmen der Ausbildung mal eine russische Kaserne in Saalfeld besuchen ,- es war einfach nur schändlich -wie erniedrigend die einfachen Soldaten dort behandelt wurden ! Ständig von irgendwelchen Sergeanten in den Arsch getreten zu werden, waren noch die humansten Sachen- die wir dort sahen - bei den noch Schlimmeren mussten wir uns ständig auf Befehl des Politniks umdrehen, was nur wenig nützte, weil wir dann sahen, was grad hinter uns passierte !
Als dann bei Blankenstein ein russischer Soldat beim Fluchtversuch von seinen schleunigst anmarschierten Sowjetkommandos wie ein Vieh zusammengeschossen und abtransportiert wurde - hatte mein deutsch-sowjetisches Freundschaftsgefühl bereits unreparabel gelitten...


Diese Kaserne mußten wir 1967 auch besuchen . Habe es auch so erlebt wie es hier beschrieben wurde .


IM Kressin, Gert, Ostlandritter und der sturmbahn könig haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#273

RE: Wie gefährlich war der Dienst an der Grenze für den Grenzsoldaten wirklich ?

in Grenztruppen der DDR 16.11.2016 20:03
von GeWa-8 | 37 Beiträge

Zitat von elcramo im Beitrag #81
Fernaufklärer aus Mühlhausen, die manchmal wochenlang gesucht wurden




Abgängige oder? im Zuge ihrer Ausbildung



nach oben springen

#274

RE: Wie gefährlich war der Dienst an der Grenze für den Grenzsoldaten wirklich ?

in Grenztruppen der DDR 17.11.2016 14:29
von der sturmbahn könig | 200 Beiträge

für alle grenzer nochmal zum verständnis .... ein grenzer schläft nicht..er ruht...heißt das sprichwort.... und zu den ganzen camping pauls und dauerpenner hier..sei mal gesagt .. glück gehabt...


nach oben springen

#275

RE: Wie gefährlich war der Dienst an der Grenze für den Grenzsoldaten wirklich ?

in Grenztruppen der DDR 17.11.2016 14:52
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

Zitat von der sturmbahn könig im Beitrag #274
für alle grenzer nochmal zum verständnis .... ein grenzer schläft nicht..er ruht...heißt das sprichwort.... und zu den ganzen camping pauls und dauerpenner hier..sei mal gesagt .. glück gehabt...


Was sollte denn passieren ? Ein DDR Bürger hätte abhauen können,genau dafür haben wir Millionen ausgegeben.


nach oben springen

#276

RE: Wie gefährlich war der Dienst an der Grenze für den Grenzsoldaten wirklich ?

in Grenztruppen der DDR 17.11.2016 20:57
von DoreHolm | 7.703 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #275
Zitat von der sturmbahn könig im Beitrag #274
für alle grenzer nochmal zum verständnis .... ein grenzer schläft nicht..er ruht...heißt das sprichwort.... und zu den ganzen camping pauls und dauerpenner hier..sei mal gesagt .. glück gehabt...


Was sollte denn passieren ? Ein DDR Bürger hätte abhauen können,genau dafür haben wir Millionen ausgegeben.


Naja, wenn man bei den rückwärtigen Diensten gedient hat, dann kann das schon stimmen. Außer es fiel einem mal ein dicker Aktenordner auf den Fuß. Schlimm, schlimm !



vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#277

RE: Wie gefährlich war der Dienst an der Grenze für den Grenzsoldaten wirklich ?

in Grenztruppen der DDR 17.11.2016 21:06
von der sturmbahn könig | 200 Beiträge

Zitat von andyman im Beitrag #162
Zitat von vs1400 im Beitrag #159
hätte ich damals nur schon gewusst, andymann,
dass ich nicht abgestumpfte kolonnenwege nicht nutzen darf ...

gruß vs


Ja witzig nicht wahr?Der Invalide wird ob seiner Minirente die er bekommt nicht lachen,vielleicht ließt er hier sogar mit.Kennst du das Sprichwort"Wenn es der Kuh zu öd wird,geht sie aufs Eis"
Lgandyman

kenne das so.......wenns der kuh zu gut geht, ....geht sie aufs glatteis fg.


nach oben springen

#278

RE: Wie gefährlich war der Dienst an der Grenze für den Grenzsoldaten wirklich ?

in Grenztruppen der DDR 18.11.2016 07:45
von sentry | 1.106 Beiträge

Zitat von der sturmbahn könig im Beitrag #274
für alle grenzer nochmal zum verständnis .... ein grenzer schläft nicht..er ruht...heißt das sprichwort.... und zu den ganzen camping pauls und dauerpenner hier..sei mal gesagt .. glück gehabt...


Ich glaube nicht, dass Grenzer, die tatsächlich im Dauereinsatz waren, diese Erläuterung benötigen. Allein schon, dass dieses Sprichwort in Deiner Einheit kursierte, lässt vermuten, dass auch bei Euch die Dauermüdigkeit ein Problem war...es sei denn (auch so was soll es geben), Du hast das erst später irgendwo aufgeschnappt und machst jetzt hier den Harten

Wie auch immer, Camping Pauls und Dauerpenner dürften die Allerwenigsten gewesen sein. Dazu waren zumindest wir uns viel zu sehr bewusst, wie hoch die Gefahr an der Grenze tatsächlich war. Nur weil hier einige (auch ich) freimütig einräumen, dass sie gelegentlich den Kampf mit der Müdigkeit verloren haben, sind sie nicht gleich Dauerpenner. Und wie viel Glück wir manchmal hatten bzw. welches Risiko wir manchmal eingegangen sind, dürfte den meisten von uns ollen Grenzern auch absolut bewusst sein...gerade heute, wo wir alle ein bisschen älter und reifer sind.


der sturmbahn könig, Fritze, vs1400, Krepp, DoreHolm und uwewaren59 haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen



Besucher
14 Mitglieder und 58 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Oderfischer
Besucherzähler
Heute waren 3774 Gäste und 178 Mitglieder, gestern 3660 Gäste und 197 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14372 Themen und 558348 Beiträge.

Heute waren 178 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen