#81

RE: Drogen - Haschisch - in der DDR

in Leben in der DDR 05.12.2014 19:13
von furry | 3.580 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #80
Hallo Furry, meine persönliche Meinung liegt in etwa zwischen Deiner und der von Harra 318.

Ein gewisser anteil Selbstverschulden ist immer dabei, mal abgesehen davon das jemand aus Bosheit von einem anderen unter Drogen gesetzt wird. Es gibt Menschen die packen ihre Probleme an und versuchen sie zu lösen und es gibt welche die resignieren und greifen zur Flasche.

Es soll ja schon welche geben die von Geburt an Alkoholiker sind, weil die Mutter immer gepichelt hat. Einen Grund zum Saufen kann man immer finden, aber Probleme werden dadurch nur verdrängt und nicht gelöst.

Am besten hilft Ärmel aufkrempeln und fest zupacken. Dann kann man Schritt für Schritt etwas schaffen.

Der Hesselfuchs


Sicher gibt es Menschen, die vor lauter Langeweile und ohne Pflichten sich die Zeit mit der Pulle vertreiben.
Es gibt aber auch die von mir beschriebenen Fälle. Nur ist es für Nichtbetroffene schwer, sich da rein zu denken. Einfach zu sagen, kann mir nicht passieren, ist etwas kurz gedacht. Wohl dem, der es schafft, seinen Frust oder Schmerz auf anderem Wege zu kompensieren.
Vor längst vergangenen Zeiten war ich Pate von einem Alkoholkranken. Und in Vorbereitung auf diese Patenschaft wurde mir erklärt, dass die Alkoholsucht die schlimmste aller Suchten ist.
Deswegen will ich einfach nicht der Argumentation folgen, alles nur Charakterstärke. So wie der Alkoholkranke zur Flasche greift, haben Ärzte, von denen man eine besondere Charakterstärke erwartet, die ihnen abverlangte Belastung nicht verkraftet und haben mal an ihrem Rauschgiftschränkchen genascht. Damit war der Damm für weitere Naschaktionen und deren Folgen gebrochen.
Eine kaputte Seele ist wohl etwas komplizierter als ein gebrochenes Bein.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#82

RE: Drogen - Haschisch - in der DDR

in Leben in der DDR 05.12.2014 19:43
von Gelöschtes Mitglied
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Rauchen und Saufen gab es ja ,wie bekannt in der DDR,war ja auch billig.
Andere Drogen konnten sich nur gewisse Personen leisten.
Kann mich aber auch errinnen,das ich die Ehre hatte,einen Arbeiter,jeden Tag zur Arbeit ab zu holen,damit er auf Arbeit kam.
Meine Zeit,die damit verbraucht habe,wurde natürlich nicht bezahlt.
Aber wir haben uns um diese Menschen gekümmert.
Rei


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#83

RE: Drogen - Haschisch - in der DDR

in Leben in der DDR 06.12.2014 02:49
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #69
Was ich auch nicht so richtig verstehe, ist das, dass Alkoholiker als Kranke dargestellt werden.
Diese „Krankheit“haben sie sich doch schließlich selbst zugeführt.

Ganz und gar mal davon abgesehen, was solche Therapien die Krankenkassen belastet.
Bei den meisten der Alkoholiker,fruchtet es ja nicht einmal!
Aus meiner Sicht gesehen müssten die Therapien, die "Kranken"aus eigener Tasche zahlen.Es sind sowieso meist sinnlose Ausgaben.

Neues Spiel, neues Glück,........



@Harra318 Ich habe in der Familie einen "trockenen Alkoholiker", seit über 20 Jahren. Also ich ziehe vor solchen Leuten den Hut.

Denke einmal darüber nach, wenn Du solche Korken ablässt! Und vor allen rede nicht in diesem Ton über Suchtkranke, wenn Du davon keine Ahnung hast. Ich hoffe Dir bleibt solch eine Sucht mit all den besten Entzugserscheinungen erspart!

Reiner


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#84

RE: Drogen - Haschisch - in der DDR

in Leben in der DDR 06.12.2014 03:30
von der glatte | 1.356 Beiträge

Ihr macht es Euch hier etwas sehr einfach. Stellt Euch doch einmal die Frage warum wird ein Mensch Zuckerkrank und warum der Andere nicht? Eine Diabetes wird von der Allgemeinheit sofort als Krankheit anerkannt, der Alkoholismus aber nicht! Dabei kann man beide Krankheiten vergleichen.

Der Diabetiker muss sich nach der Erkrankung an genaue Bedingungen halten um zu überleben. Das muss der Alkoholkranke auch, aber er kann es oft nicht, weil es ja dazu noch eine Sucht ist. Bekommt solch ein Kranker die Kurve und lebt trocken (keinen Tropfen!) kann er mit der Krankheit auch locker 100 Jahre alt werden. Aber nur ein einziger Tropfen kann ihm den Tod bringen! Und wie groß ist da die Versuchung in unserer Umwelt? Es ist schwer für einen Menschen zu begreifen, dass er nie, nie wieder einen einzigen Tropfen Alkohol bewusst oder auch unbewusst zu sich nehmen darf! Gerade der unbewusste Alkohol im Essen, das Eis auf der Straße, oder die Forderung von Freunden, Bekannten und Kollegen, "ach komm, nur ein Gläschen Sekt, oder willst Du nicht mit mir trinken?", darin liegt die Gefahr für jeden Alkoholkranken für einen Rückfall. Und wer kennt nicht die Rücksicht der lieben Kollegen, wenn man dann sogar ein wenig Schnaps in die Brause heimlich geschüttet bekommt? Feine Freunde! Der trockene Alkoholkranke muss mit solchen Ängsten ständig leben, er muss da sehr vorsichtig sein, denn es könnte seinen Tod bedeuten. Es gibt Leute die waren über viele Jahre trocken und nur eine einzige Weinbrandbohne aus der Konfektschachtel brachte den Rückfall. In wenigen Tagen waren sie wieder an der Stelle, wo sie vor Jahren aufgehört hatten und sanken noch tiefer. Dabei spielt es keine Rolle wer der Betroffene ist, nicht alle sind Penner, Säufer oder Obdachlose gewesen sondern sind Ärzte, Wissenschaftler oder Schauspieler.

Richtig an der Sache ist, solche Betroffene müssen selbst einsehen das sie Betroffen sind, krank sind. Wir können ihnen nur einen Stock zum Aufstehen geben. Es gehört aber auch zum typischen Krankheitsbild eines Trinkers, wenn er diesen Stock wegwirft. Dann endet diese Krankheit tödlich und wir können nur zusehen.

Ich habe gelernt, das man mit Kranken achtvoll umgehen muss. Versucht es wenigstens auch.

Gruß Reiner

Habt Ihr schon einmal einen Kranken mit Delirium tremens erlebt? Ich wünsche Euch das nicht!


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#85

RE: Drogen - Haschisch - in der DDR

in Leben in der DDR 06.12.2014 04:09
von Batrachos | 1.549 Beiträge

Hallo,

Alkoholsucht ist als Krankheit anerkannt.
Warum dann nicht auch Drogensucht?
Diese werden als Abschaum der Gesellschafft hingestellt und kriminalisiert. Kann ich nicht verstehen.

MFG Batrachos


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach
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#86

RE: Drogen - Haschisch - in der DDR

in Leben in der DDR 06.12.2014 07:16
von damals wars | 12.201 Beiträge

Alkohol kann man vermeiden, Essen nicht.😉


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#87

RE: Drogen - Haschisch - in der DDR

in Leben in der DDR 06.12.2014 08:16
von utkieker | 2.925 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #86
Alkohol kann man vermeiden, Essen nicht.😉

Mach doch mal den Selbsttest! Lebe mal für sagen wir mal 8 Wochen trocken. Heute ist ein guter Tag dafür damit zu beginnen. Schlendere über den Weihnachtsmarkt und mache einen großen Bogen um den Glühweinstand auch auf den Grog müsstest du verzichten. Am ersten Weihnachtsfeiertag, die Gans war richtig lecker nur auf das Glas Rotwein wirst du wohl verzichten müssen, die "Mon- Cherie- Praline" auf dem bunten Teller ist für dich genauso tabu wie der Magenbitter nach dem üppigen Festtagsschmaus. Und Silvester stößt du dann wie selbstverständlich mit einem Glas Sprudelwasser an. Na dann Prost!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#88

RE: Drogen - Haschisch - in der DDR

in Leben in der DDR 06.12.2014 08:25
von furry | 3.580 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #86
Alkohol kann man vermeiden, Essen nicht.😉


Man kann sich auch einen Knopf an den Backen nähen und ein Klavier dranhängen.
Danach weiß man, wie schwer Musik ist.

Und dann kann man auch noch solch einen Blödsinn schreiben, wie ich hier.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#89

RE: Drogen - Haschisch - in der DDR

in Leben in der DDR 06.12.2014 08:33
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Furry, am Besten ist es solche Beiträge nicht zu lesen. Gülle gehört auf den Acker.

Der Hesselfuchs


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#90

RE: Drogen - Haschisch - in der DDR

in Leben in der DDR 06.12.2014 08:39
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Furry,

Bestimmte Beiträge können unter Umständen auch Spätfolgen von Alkoholmissbrauch sein.

Der Hesselfuchs


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#91

RE: Drogen - Haschisch - in der DDR

in Leben in der DDR 06.12.2014 11:46
von Lutze | 8.039 Beiträge

was auch sehr erschreckend ist,und das war mir vorher unbekannt gewesen,
in Deutschland brauchen Lebensmittel und Getränke mit einem
Alkoholgehalt bis 1,5% nicht deklariert werden
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#92

RE: Drogen - Haschisch - in der DDR

in Leben in der DDR 06.12.2014 12:13
von Gelöschtes Mitglied
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Ich habe hier das Gefühl, dass der eine oder andere Blinde von Farben redet: Wer nicht in seinem engsten Umfeld erlebt hat, wie steil und wie glatt der Weg von einem äußerst mäßigen Biertrinker (eine, maximal zwei Flaschen pro Tag, oft auch keine) zu einem hilflosen Abhängigen ist, der sich nicht mehr aus eigener Kraft aus diesem Sumpf befreien kann - der sollte sich seine "klugen Ratschläge" oder "fundierten Meinungen" besser sparen.


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#93

RE: Drogen - Haschisch - in der DDR

in Leben in der DDR 06.12.2014 12:20
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #83
Zitat von Harra318 im Beitrag #69
Was ich auch nicht so richtig verstehe, ist das, dass Alkoholiker als Kranke dargestellt werden.
Diese „Krankheit“haben sie sich doch schließlich selbst zugeführt...............




@Harra318 Ich habe in der Familie einen "trockenen Alkoholiker", seit über 20 Jahren. Also ich ziehe vor solchen Leuten den Hut.

Denke einmal darüber nach, wenn Du solche Korken ablässt! Und vor allen rede nicht in diesem Ton über Suchtkranke, wenn Du davon keine Ahnung hast. Ich hoffe Dir bleibt solch eine Sucht mit all den besten Entzugserscheinungen erspart!

Reiner


Also wenn dein Familienmitglied schon über 20 Jahre „trocken“ ist, gehe ich davon aus das er nur zu DDR Zeit so viel gesoffen hat.
Das finde ich natürlich sehr lobend, dass er sich in der neuen Gesellschaft gut eingelebt hat.
Hat er also bemerkt das es in der Bundesrepublik Deutschland, ein Leben ohne Alkohol viel angenehmer und lebenswerter ist.

Das Leben in der Zone war auch nur im Suff zu ertragen!


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#94

RE: Drogen - Haschisch - in der DDR

in Leben in der DDR 06.12.2014 12:28
von Gelöschtes Mitglied
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Ich habe ja auch ein Laster von dem ich mehr oder weniger abhängig bin. Ich kann keine Süßigkeiten rumliegen sehen. Bin da immerzu am aufräumen. Wenn aber keine da sind ziehe ich nicht los um welche zu holen. Ich verfresse auch nicht das Kindergeld oder das Geld für das warme Mittagessen meines Sohnes in der Schule.
Gerade jetzt in der Weihnachtszeit bitte ich (meine Frau und angemeldete Besucher) immer vergebens darum, doch nichts mitzubringen. Aber auf mich hört ja keiner.

Der Hesselfuchs


zuletzt bearbeitet 06.12.2014 12:28 | nach oben springen

#95

RE: Drogen - Haschisch - in der DDR

in Leben in der DDR 06.12.2014 12:30
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #94
Ich habe ja auch ein Laster von dem ich mehr oder weniger abhängig bin. Ich kann keine Süßigkeiten rumliegen sehen. Bin da immerzu am aufräumen. Wenn aber keine da sind ziehe ich nicht los um welche zu holen. Ich verfresse auch nicht das Kindergeld oder das Geld für das warme Mittagessen meines Sohnes in der Schule.
Gerade jetzt in der Weihnachtszeit bitte ich (meine Frau und angemeldete Besucher) immer vergebens darum, doch nichts mitzubringen. Aber auf mich hört ja keiner.

Der Hesselfuchs


es ist wohl ein Nachzügler, ich gehe nur von deinem Geburtsdatum aus


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#96

RE: Drogen - Haschisch - in der DDR

in Leben in der DDR 06.12.2014 12:35
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Harra 318, ich habe schon davon gehört, dass man sich Frauen schön saufen kann. Das das mit der DDR auch funktioniert hat ist mir neu.
Das damals so viele zur Flasche gegriffen haben (auch bei der Truppe) hing vielleicht damit zusammen, dass viele zwei Meinungen haben mussten. Eine private für zu Hause und eine öffentliche für die Gesellschaft. Ich habe immer versucht mit einer aus zukommen. Deshalb bin ich auch immer angeeckt wenn ich mal meine Fresse nicht mehr halten konnte, weil mich die Verlogenheit so angekotzt hat.

Der Hesselfuchs


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#97

RE: Drogen - Haschisch - in der DDR

in Leben in der DDR 06.12.2014 12:37
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Von den Alkohol bei der Armee, möchte ich erst gar nicht anfangen!
Man bedenke doch nur das Leben der Offiziere damals.


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#98

RE: Drogen - Haschisch - in der DDR

in Leben in der DDR 06.12.2014 12:40
von Gelöschtes Mitglied
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n


zuletzt bearbeitet 16.12.2014 22:19 | nach oben springen

#99

RE: Drogen - Haschisch - in der DDR

in Leben in der DDR 06.12.2014 12:43
von Gelöschtes Mitglied
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Ja die Offiziere, die hatten es nicht leicht mit solchen Konsorten wie mir. Unbelehrbar, aufmüpfig und auf den Heimgang wartend.

Der Hesselfuchs


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#100

RE: Drogen - Haschisch - in der DDR

in Leben in der DDR 07.12.2014 19:16
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Batrachos im Beitrag #85
Warum dann nicht auch Drogensucht?
Ist doch 'anerkannt', im ICD-10 unter F11 ... F19
http://de.wikipedia.org/wiki/Abh%C3%A4ng...rope_Substanzen

btw, mich würde mal der CDT-Wert vom Harra sei'nm Blutbild interessieren ... wobei, na lieber nicht.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Grenzverletzerin, Batrachos und EMW-Mitarbeiter haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 07.12.2014 19:16 | nach oben springen



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