#41

RE: Grenzkontrollen an den GüST wie hart waren die denn wirklich?

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 18.08.2009 12:40
von wosch (gelöscht)
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Hier noch einmal etwas von mir zum Thema:
Im November 1983 buchten wir von Kassel aus 6 Tage Moskau mit Flug von Berlin-Schönefeld (Bustransfer von Kassel nach Schönefeld inbegriffen). Mein Bruder in Ostberlin war informiert und er wartete vor dem Flughafen auf die Ankunft des Busses. Aus mir heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen hatte der Bus aber etwa 2 Stunden Verspätung und mein Bruder stand sich in Schönefeld "die Beine in den Bauch" Das blieb natürlich den zu Hauf dienstlich anwesenden Genossen staatlicher Organen in ihren "unauffälligen auffälligen " Parka´s nicht verborgen und sie hatten schnell ein Auge auf ihn geworfen. Als der Bus dann endlich ankam begrüßten wir uns, wie es für Brüder allgemein üblich ist mit einer kurzen Umarmung. Durch die Verspätung war allerdings nicht mehr viel Zeit für weitreichende "Familienzusammenführung", denn ich mußte mich beeilen, daß ich durch die Paßkontrolle kam. Ich drückte meinem Bruder noch ganz schnell etwas Westgeld in die Hand und er gab mir im Gegenzug eine Tüte Milch (für den Durst) und ein von ihm für mich beantragtes Einreisevisum, für ein paar Tage später. Natürlich wurde dies alles aus der Distanz festgehalten, fotografiert und gefilmt ohne das wir etwas davon bemerkt hatten. Ich nun also durch die Paßkontrolle; überhaupt kein Problem, aber nach ein paar Metern standen plötzlich 2 freundliche Herren vor mir und das "Bitte folgen Sie mir" ließ mir fast das Herz in die Hose rutschen. Also ab in ein kleines Kämmerchen. "Was haben sie draussen der Person gegeben, wer war das, was haben sie von diese Person erhalten, machen Sie mal die Taschen leer und stellen sie sich mal hier and ie Wand-mit dem Rücken zu uns und spreizen sie die Beine". So in etwa lief es ab und begann eine Leibesvisation die mir selbst heute noch schlimm in Erinnerung geblieben ist. Die Milch durfte ich behalten, nachdem die Tüte geöffnet wurde und man sich überzeugt hatte, daß auch Milch drin war. Zum übergebenen Visum wurden mir für die später erfolgende Einreise in die DDR schöne Tage gewünscht und ich durfte meine Reise nach Moskau fortsetzen. Bei diesem DDR-Besuch erfuhr ich dann von meinem Bruder was mit ihm in Schönefeld geschehen war. Auch ihn hatte man mitgenommen, allerdings recht ruppig behandelt, auch er wurde körperlich untersucht und mußte sich dabei sogar bis auf´s Hemd ausziehen. Bei mir dauerte der ganze "Vorgang" eta 20 Minuten, bei meinem Bruder mehrere Stunden.
Schönen Gruß aus Kassel


zuletzt bearbeitet 18.08.2009 12:45 | nach oben springen

#42

RE: Grenzkontrollen an den GüST wie hart waren die denn wirklich?

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 18.08.2009 13:26
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von manudave
Mir haben neulich ein paar Gäste berichtet:

Sie selbst waren Flüchtlinge aus den 60er Jahren, die in den 80ern wieder einreisen durften. Teilweise wurden sie - trotz Visum - als "unerwünscht" nicht reingelassen und auch bei Durchsuchungen wurde "Finger im Po - Mexico" gespielt.

Welchen Sinn das wohl gehabt hat...?


eine leibesvisitation war eigentlich "das letzte mittel". eine eingehende untersuchung aller körperöffnungen wurde eigentlich nur angewandt bei verdacht des schmuggel von rauschgiften.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#43

RE: Grenzkontrollen an den GüST wie hart waren die denn wirklich?

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 18.08.2009 13:42
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow
Zitat von manudave
Mir haben neulich ein paar Gäste berichtet:

Sie selbst waren Flüchtlinge aus den 60er Jahren, die in den 80ern wieder einreisen durften. Teilweise wurden sie - trotz Visum - als "unerwünscht" nicht reingelassen und auch bei Durchsuchungen wurde "Finger im Po - Mexico" gespielt.

Welchen Sinn das wohl gehabt hat...?


eine leibesvisitation war eigentlich "das letzte mittel". eine eingehende untersuchung aller körperöffnungen wurde eigentlich nur angewandt bei verdacht des schmuggel von rauschgiften.

wir waren nicht dabei. wer weiß was wirklich pasiert ist.



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#44

RE: Grenzkontrollen an den GüST wie hart waren die denn wirklich?

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 18.08.2009 14:13
von Buedinger | 1.503 Beiträge

Hallo Heldrasteiner, hallo karl143

Heldrasteiner, wenn Du auch Interesse am Polenmarkt in Bad Muskau/Leknica hattest, kann es ohne weiteres zu einer damligen Begegnung gekommen sein.

karl143 - interessant zu lesen, dass sich BGS und Zoll an der innerdeutschen Grenze gut verstanden haben. Gehört habe ich eigentlich das Gegenteil, nämlich dass sich BGS und Zoll nicht so mochten. Frag' mich aber bitte heute nicht mehr, wer mir was damals erzählt hat. Vielleicht war es auch von Dienststelle zu Dienststelle anders. Ansonsten stimme ich Dir zu.

Tschüß


.

Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

.
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#45

RE: Grenzkontrollen an den GüST wie hart waren die denn wirklich?

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 18.08.2009 14:28
von karl143 (gelöscht)
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Zitat von Büdinger


karl143 - interessant zu lesen, dass sich BGS und Zoll an der innerdeutschen Grenze gut verstanden haben. Gehört habe ich eigentlich das Gegenteil, nämlich dass sich BGS und Zoll nicht so mochten. Frag' mich aber bitte heute nicht mehr, wer mir was damals erzählt hat. Vielleicht war es auch von Dienststelle zu Dienststelle anders. Ansonsten stimme ich Dir zu.



Hallo Büdinger. Das ergab sich zum Teil auch aus den Dienstplänen. Und es nahm dem anderen Arbeit ab. Und da hatte doch keiner was gegen. An der Grenze selber kann ich eigentlich nur von einem guten Verhältnis berichten. Die Zollbeamten hatten natürlich eine ganz andere Ortskenntnis. Die beackerten ihre ca. 5 km und kannten diese Gegend wie ihre Westentasche. Wenn man freundlich fragte, gab es auch eine freundliche Antwort.


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#46

RE: Grenzkontrollen an den GüST wie hart waren die denn wirklich?

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 18.08.2009 16:35
von LEGO | 487 Beiträge

Ich kann die Erfahrung von Karl nur bestätigen.
An der Grenze gab es ein gutes Verhältnis zu den Kollegen vom Zoll und auch einen regen Informationsaustausch.
Dadurch das diese Leute nur einen relativ kurzen Abschnitt von wenigen Kilometern zu überwachen hatten, kannten sie sich hier natürlich gut aus (und besser als wir, die wir hier nur alle paar Tage/Wochen persönlich vor Ort waren).
"Verbindungsaufnahme mit dem ZGD" war auch ständig Teil unseres Streifenauftrages.


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#47

RE: Grenzkontrollen an den GüST wie hart waren die denn wirklich?

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 18.08.2009 17:07
von Musiker12 | 822 Beiträge

Probleme an der Grenze hatte ich eigentlich immer nur mit den weiblichen Mitarbeiterinnen. Sonst ging alles reibungslos und wenn ich mit dem schwarzen Volvo von Ost nach West chauffiert wurde gabs überhaupt kein Gedöns. Die Kontrollen bei der Einreise in die BRD hatten es stellenweise auch in sich. Wenn ich schon die Frage nach dem Intershop gehört habe hätte ich ..... naja, lassen wir das. Einmal bin ich mit den Worten "Es reicht" einfach weiter gefahren. Der Wußte garnicht wie ihm geschah.

Dafür habe ich immer Ärger an der deutsch/schweizerischen Grenze von Seiten der deutschen Zöllner bei der Ausreise. Liegt sicher an meinem Outfit oder an meinem fahrbaren Untersatz. Das reizt zur Kontrolle. Aber da gehst dann schon richtig zur Sache. Vor allem wenn sie anfagen mein Auto zu zerlegen. Vor Wut oder was auch immer, dass sie nichts finden (noch nicht mal einen abgelaufenen Verbandskasten) gehts dann mit der Personenkontolee weiter. Eine Stunde plane ich da immer ein und das kommt auch hin.

Was die Einfuhr anging, ich hatte immer ordentlich bares in der Tasche und entsprechend angegeben. Ein kurzer erstaunter Blick und das wars. Bei der Ausreise die DDR-Mark vom Umtausch auf der Staatsbank deponiert. Machte sich immer gut wenn man genügend DDR-Mark ei sich hatte denn oftmals war ich etwas zu schnell und somit brauchte ich nicht mit D-Mark zu zahlen.

Diese blöden Geschwindigkeitskontrollen empfand ich als wesentlich unangenehmer als die Grenzkontrollen. Die Grenze war lästig weil sie Zeit kostete aber die Radarkontrollen kosteten mich in den meisten Fällen mein armnes Geld.



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#48

RE: Grenzkontrollen an den GüST wie hart waren die denn wirklich?

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 18.08.2009 17:16
von karl143 (gelöscht)
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Über deinen Kommentar kann ich leider nur den Kopf schütteln und will garnicht auf Einzelheiten eingehen. Aber eine Frage: Dieses "Jetzt reicht es" warum hast du das nicht mal in der DDR zu den Zöllner gesagt. Da wäre ich mal gespannt, was die mit dir veranstaltet hätten. Oder fehlte dazu die Courage?


zuletzt bearbeitet 18.08.2009 17:17 | nach oben springen

#49

RE: Grenzkontrollen an den GüST wie hart waren die denn wirklich?

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 18.08.2009 17:19
von Heldrasteiner (gelöscht)
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Zitat von Büdinger
Hallo Heldrasteiner, hallo karl143

Heldrasteiner, wenn Du auch Interesse am Polenmarkt in Bad Muskau/Leknica hattest, kann es ohne weiteres zu einer damligen Begegnung gekommen sein.

karl143 - interessant zu lesen, dass sich BGS und Zoll an der innerdeutschen Grenze gut verstanden haben. Gehört habe ich eigentlich das Gegenteil, nämlich dass sich BGS und Zoll nicht so mochten. Frag' mich aber bitte heute nicht mehr, wer mir was damals erzählt hat. Vielleicht war es auch von Dienststelle zu Dienststelle anders. Ansonsten stimme ich Dir zu.

Tschüß


Nö, mich interessierte der Polenmarkt (auf dem ich sogar Nazi-Uniformen zum Verkauf angeboten sah) weniger als der Fürst-Pückler-Park auf polnischer Seite.
Man mußte aber zumindest mal diesen Krammarkt gesehen haben.


zuletzt bearbeitet 18.08.2009 17:20 | nach oben springen

#50

RE: Grenzkontrollen an den GüST wie hart waren die denn wirklich?

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 18.08.2009 17:24
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von karl143
Über deinen Kommentar kann ich leider nur den Kopf schütteln und will garnicht auf Einzelheiten eingehen. Aber eine Frage: Dieses "Jetzt reicht es" warum hast du das nicht mal in der DDR zu den Zöllner gesagt. Da wäre ich mal gespannt, was die mit dir veranstaltet hätten. Oder fehlte dazu die Courage?

das sehe ich genauso. und zum thema geschwindigkeitskontrolle. da hatte ich keine probleme. wenn dort 80 km war dann fuhr mann die auch besser. allein schon wegen dem auto.



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#51

RE: Grenzkontrollen an den GüST wie hart waren die denn wirklich?

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 18.08.2009 17:47
von Musiker12 | 822 Beiträge

Erkläre mir mal wo Du mit dem Kopf schütteln mußt?



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#52

RE: Grenzkontrollen an den GüST wie hart waren die denn wirklich?

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 18.08.2009 17:51
von Buedinger | 1.503 Beiträge

Hallo karl143, hallo LEGO ,

wieder was gelernt.

Eigentlich hat es mich bei diesen Erzählungen gewundert, dass sich "zwei" nicht mögen, die fast den selben Auftrag haben.

Tschüß


.

Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

.
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#53

RE: Grenzkontrollen an den GüST wie hart waren die denn wirklich?

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 18.08.2009 17:59
von Buedinger | 1.503 Beiträge

Hallo Heldrasteiner ,

da Du vorhast, in den tiefsten Osten zu reisen , könntest Du ja dem Park einen erneuten Besuch abstatten. Falls Du ihn in neuerer Zeit noch nicht gesehen hast, wirst Du überrascht sein. Selbst das Neue Schloss ist wieder soweit aufgebaut und restauriert und steht Besuchern offen.

Muskauer Park

Und der Polenmarkt war damals der größte an der polnischen Grenze zu Deutschland - sollte man wissen.

Tschüß


.

Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

.
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#54

RE: Grenzkontrollen an den GüST wie hart waren die denn wirklich?

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 18.08.2009 18:28
von karl143 (gelöscht)
avatar

Zitat von Musiker12
Sonst ging alles reibungslos und wenn ich mit dem schwarzen Volvo von Ost nach West chauffiert wurde gabs überhaupt kein Gedöns. Die Kontrollen bei der Einreise in die BRD hatten es stellenweise auch in sich.

Ja was denn nu. Kein Gedöns - aber andererseits hatten es die Kontrollen in sich

Zitat von Musiker12
Wenn ich schon die Frage nach dem Intershop gehört habe hätte ich ..... naja, lassen wir das. Einmal bin ich mit den Worten "Es reicht" einfach weiter gefahren. Der Wußte garnicht wie ihm geschah.


Ist die Frage nach eingeführten Waren nicht normal. In jedem Land an jeder Grenze wirst du auch heute noch danach gefragt (außer EU, ich meine wo es Grenzkontrollen gibt). Dieses es reicht. Ich kann es mir gut vorstellen, drüben kuschen aber hier den Max raushängen lassen.....

Zitat von Musiker12
Dafür habe ich immer Ärger an der deutsch/schweizerischen Grenze von Seiten der deutschen Zöllner bei der Ausreise. Liegt sicher an meinem Outfit oder an meinem fahrbaren Untersatz. Das reizt zur Kontrolle. Aber da gehst dann schon richtig zur Sache. Vor allem wenn sie anfagen mein Auto zu zerlegen. Vor Wut oder was auch immer, dass sie nichts finden (noch nicht mal einen abgelaufenen Verbandskasten) gehts dann mit der Personenkontolee weiter. Eine Stunde plane ich da immer ein und das kommt auch hin.


Hast du schon mal drüber nachgedacht, das du dich wenn du in Schweiz reist, an einer Außengrenze der EU befindest?

Zitat von Musiker12
Was die Einfuhr anging, ich hatte immer ordentlich bares in der Tasche und entsprechend angegeben. Ein kurzer erstaunter Blick und das wars.


Musiker, das macht dich garantiert bei allen Zollbeamten der Welt beliebt. Ich könnte meine, du liebst es kontrolliert zu werden.

Zitat von Musiker12
Diese blöden Geschwindigkeitskontrollen empfand ich als wesentlich unangenehmer als die Grenzkontrollen. Die Grenze war lästig weil sie Zeit kostete aber die Radarkontrollen kosteten mich in den meisten Fällen mein armnes Geld.


Ich will jetzt mal nicht von der Abzocke reden. Zum einen waren die Transitstrecken zum Teil in einem erbärmlichen Zustand. Und ob du das jetzt auf blitzen drüben oder hier beziehst, Verkehrsregeln sind nun mal dazu da eingehalten zu werden. Und wenn man die bewußt übertritt, dann hat man eben zu viel Geld. Dann darf man auch nicht jammern. Mein Mitgefühl ist da sehr begrenzt. Und über diese Aussagen im Ganzen, darüber schüttel ich den Kopf.


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#55

RE: Grenzkontrollen an den GüST wie hart waren die denn wirklich?

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 18.08.2009 18:28
von dein1945 (gelöscht)
avatar

Zitat von Musiker12
Probleme an der Grenze hatte ich eigentlich immer nur mit den weiblichen Mitarbeiterinnen. Sonst ging alles reibungslos und wenn ich mit dem schwarzen Volvo von Ost nach West chauffiert wurde gabs überhaupt kein Gedöns. Die Kontrollen bei der Einreise in die BRD hatten es stellenweise auch in sich. Wenn ich schon die Frage nach dem Intershop gehört habe hätte ich ..... naja, lassen wir das. Einmal bin ich mit den Worten "Es reicht" einfach weiter gefahren. Der Wußte garnicht wie ihm geschah.

Dafür habe ich immer Ärger an der deutsch/schweizerischen Grenze von Seiten der deutschen Zöllner bei der Ausreise. Liegt sicher an meinem Outfit oder an meinem fahrbaren Untersatz. Das reizt zur Kontrolle. Aber da gehst dann schon richtig zur Sache. Vor allem wenn sie anfagen mein Auto zu zerlegen. Vor Wut oder was auch immer, dass sie nichts finden (noch nicht mal einen abgelaufenen Verbandskasten) gehts dann mit der Personenkontolee weiter. Eine Stunde plane ich da immer ein und das kommt auch hin.

Was die Einfuhr anging, ich hatte immer ordentlich bares in der Tasche und entsprechend angegeben. Ein kurzer erstaunter Blick und das wars. Bei der Ausreise die DDR-Mark vom Umtausch auf der Staatsbank deponiert. Machte sich immer gut wenn man genügend DDR-Mark ei sich hatte denn oftmals war ich etwas zu schnell und somit brauchte ich nicht mit D-Mark zu zahlen.

Diese blöden Geschwindigkeitskontrollen empfand ich als wesentlich unangenehmer als die Grenzkontrollen. Die Grenze war lästig weil sie Zeit kostete aber die Radarkontrollen kosteten mich in den meisten Fällen mein armnes Geld.


Ja auch ich muß mit dem Kopf schütteln, wer mit gebündeltem Barem prahlt hätte bei mir bestimmt das doppelte gezahlt, egal in was für einer Währung, zu deinen Schweiz-Reisen kann ich Dir nur raten, nimm den Zug, in Freiburg ins Schlafwagen-Abteil und in Genua zum Frühstück geweckt, Pass beim Schafner hinterlegt, so gehts auch,
Schönen Abend übrigens habe ich mich an vorgegebene Geschwindigkeiten gehalten, hatte aber im Bekanntenkreis einige die wie Du damit geprahlt haben, wie fährst Du eigentlich hier, kennst Du dein Punktekonto in Flensburg.


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#56

RE: Grenzkontrollen an den GüST wie hart waren die denn wirklich?

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 18.08.2009 18:45
von Musiker12 | 822 Beiträge

In Antwort auf:
Ja was denn nu. Kein Gedöns - aber andererseits hatten es die Kontrollen in sich


Die Kontrollen auf der westdeutschen Seite hatten es stellenweise in sich. Geht aber klar daraus hervor.

In Antwort auf:
Dieses es reicht. Ich kann es mir gut vorstellen, drüben kuschen aber hier den Max raushängen lassen.....


Hatte ich mit einem Wort erwähnt, dass ich "drüben" gekuscht habe? Oder setzt Du das voraus?

In Antwort auf:
Hast du schon mal drüber nachgedacht, das du dich wenn du in Schweiz reist, an einer Außengrenze der EU befindest?


Und deshalb muss der deuztsche Zoll jedesmal ein Fass auf machen? Aber demnach waren die Gepflogenheiten an der Grenze zur DDR ja normal und völlig berechtigt, war ja wohl auch ausserhalb der EU.

In Antwort auf:
Und ob du das jetzt auf blitzen drüben oder hier beziehst, Verkehrsregeln sind nun mal dazu da eingehalten zu werden.


Wie oft war es denn, dass man von erlaubten 100 bis auf 20 Km/h herunter bremsen mußte und das nur mittels Vollbremsung möglich war? Mein Problem war, dass ich in der Regel mit Tempomat gefahren bin und zwar exakt 100. Wenn dann solche Schikanen kamen war ich oftmals zu spät mit dem bremsen.

In Antwort auf:
Musiker, das macht dich garantiert bei allen Zollbeamten der Welt beliebt. Ich könnte meine, du liebst es kontrolliert zu werden.



Bestimmt nicht, aber man gewöhnt sich an alles. Ich farge mich was mich beliebt macht wenn ich Geld in der Tasche habe? Das interesiert doch eh nur den deutschen Zoll wegen dem Geldwäschegesetz. Die retlichen Zöllner iteressiert das mal überhaut nicht.




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#57

RE: Grenzkontrollen an den GüST wie hart waren die denn wirklich?

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 18.08.2009 18:49
von karl143 (gelöscht)
avatar

Zitat von Musiker12
[quote]Ja was denn nu. Kein Gedöns - aber andererseits hatten es die Kontrollen in sich


Die Kontrollen auf der westdeutschen Seite hatten es stellenweise in sich. Geht aber klar daraus hervor.

[quote]
Musiker, lese dir mal deinen Kommentar durch. >Sonst ging alles reibungslos und wenn ich mit dem schwarzen Volvo von Ost nach West chauffiert wurde gabs überhaupt kein Gedöns. Die Kontrollen bei der Einreise in die BRD hatten es stellenweise auch in sich.<

Du fährst mit deinem Volvo von Ost nach West. Also Einreise in die Bundesrepublik. Dabei gab es deiner Aussage nach "kein Gedöns".
Im nächsten Satz steht, das es die Kontrollen bei der Einreise in die BRD stellenweise auch in sich hatte. Da liegt der Widerspruch.


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#58

RE: Grenzkontrollen an den GüST wie hart waren die denn wirklich?

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 18.08.2009 18:50
von Musiker12 | 822 Beiträge

In Antwort auf:
wer mit gebündeltem Barem prahlt hätte bei mir bestimmt das doppelte gezahlt


Wieso prahle ich mit dem geld. Bei der Einreise in die DDR musstest du angeben was Du an Gekld dabei hast. Schon vergessen? Und an der deutsch/chweizerischen Grenze beantworte ich die Fragen der netten Beamten. Was soll ich denn sonst tun? Und was hat das mit prahlen zu tun?

In Antwort auf:
nimm den Zug, in Freiburg ins Schlafwagen-Abteil und in Genua


Das nutzt mich nichts wenn ich nach Zürich will.

In Antwort auf:
übrigens habe ich mich an vorgegebene Geschwindigkeiten gehalten, hatte aber im Bekanntenkreis einige die wie Du damit geprahlt haben, wie fährst Du eigentlich hier, kennst Du dein Punktekonto in Flensburg.


An diese habe ich mich auch gehalten bis auf die Schikanen (siehe meinen Beitrag oben). Im Übrigen war und ist mein Punktekonto nach fast 33 Jahren und ca. 4 Millionen Km immer noch auf null.



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#59

RE: Grenzkontrollen an den GüST wie hart waren die denn wirklich?

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 18.08.2009 18:53
von Musiker12 | 822 Beiträge

In Antwort auf:
Du fährst mit deinem Volvo von Ost nach West. Also Einreise in die Bundesrepublik. Dabei gab es deiner Aussage nach "kein Gedöns".
Im nächsten Satz steht, das es die Kontrollen bei der Einreise in die BRD stellenweise auch in sich hatte. Da liegt der Widerspruch.


Ok. Noch klarer. Es gab kein Gedöns von Seiten der DDR-Grenzer. Wenn man nicht alles 100% genau beschreibt. Ich dachte jeder weiß was gemeint ist.



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#60

RE: Grenzkontrollen an den GüST wie hart waren die denn wirklich?

in Fragen und Antworten zur Berliner Mauer 18.08.2009 18:56
von glasi | 2.815 Beiträge

ich finde der zoll hat sich an der grenze nicht tot gearbeitet. gott sei dank. denn noch so eine kontrolle wie bei denn ddr zöllner hätte ich verkraftet.



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