#461

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.12.2014 11:34
von eisenringtheo | 9.174 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #455
Als Reisedokument für West-Berliner erkannte die DDR – ebenso wie die übrigen RGW-Länder – ausschließlich den oben beschriebenen Behelfsmäßigen Personalausweis an. Die in West-Berlin ausgestellten Pässe der Bundesrepublik hatten keine Gültigkeit. Erkennbar waren solche Pässe für deren Behörden an der Wohnort-Eintragung „Berlin“. Mit dieser Praxis wollten die Behörden dieser Staaten dokumentieren, dass West-Berlin „kein Bestandteil der Bundesrepublik“ sei.

Und daher gab es nicht wenige wie @Reinhardinho oder auch meinen Schwager, die einen "echten" Reisepass hatten und damit immer ein wenig prahlten. So wie mein Schwager, der ja so stolz auf seinen bundesdeutschen Pass war, war er aber auch unserem Spott ausgesetzt. Zur Erlangung dieses Dokuments ist er mit 30 Jahren wieder unter die Fittiche seiner Mutter gekrochen, die bei Erreichen des Renteanalters nach Würzburg gezogen ist und mit ihm besagten Untermietsvertrag abeschlossen hat. So wurde er zum ewigen "Nesthocker" und wiederlegte in manchem Streitgespäch, dass Westberliner keine Bundesdeutsche wären Manch einer verstand damals die Welt nicht mehr. Das mit dem Umweg über die Mutter, verschwieg er natürlich. Oder erzählte es nach 5 Bier als Pointe.

LG von der Moskwitschka

Nach dem Viermächte-Abkommen akzeptierten die UdSSR und die anderen sozialistischen Staaten (mit Ausnahme der DDR) auch einen in WB ausgestellten Reisepass mit dem Stemper "ausgestellt in Übereinstimmung mit dem Viermächte-Abkommen vom 3. September 1971".
http://www.chronik-der-mauer.de/index.ph...d/593845/page/0
(Anlage IV B. 3a)
http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin...87/7279514.html
Wie sah der aus? Hat jemand einen solchen mal in der Hand gehabt?
Theo


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#462

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.12.2014 11:46
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Meinst Du jetzt den Reisepass? Ich hatte den natürlich in der Hand. War einfach der ganz normale gerade aktuelle Reisepass der Bundesrepublik, es gab da keinen Unterschied. Der eine war eben z.B.in München ausgestellt, der wurde von uns anerkannt und der andere in Berlin und wurde nicht anerkannt.
Was den Westberliner Personalausweis angeht, er war in Machart und Gestaltung identisch mit dem der BRD. Nur mit dem Unterschied, dass der bundesdeutsche grau und der Westberliner grün und mit dem Zusatz"behelfsmäßig" ohne Adler und einen Hinweis auf BRD versehen war. Sicher bestand die DDR irgendwann auf ein gesondertes Dokument für Westberliner als"selbständige politische Einheit", mit der "Sonderausgabe" und dem "behelfsmäßig" wollte man wohl sagen, irgendwann gibt es für alle Deutschen einen PA und so ist es ja auch gekommen, hat man wohl einen Kompromiss gefunden mit dem beide Seiten leben konnten. Die üblichen Kindereien des kalten Krieges eben.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#463

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.12.2014 11:47
von Gelöschtes Mitglied
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Wikipedia: ....Zu den Besonderheiten gehörte der Berliner behelfsmäßige Personalausweis, der von den in Westdeutschland ausgestellten abwich (Einband grün statt grau) und keinen Hinweis auf den ausstellenden Staat, jedoch den Vermerk „Der Inhaber dieses Ausweises ist deutscher Staatsangehöriger“ enthielt; außerdem wurde als Ausstellungsbehörde „Der Polizeipräsident in Berlin“ genannt. Der Vermerk bezüglich der Staatsangehörigkeit wurde bisweilen beim Grenzübertritt in Ostblockländern überstempelt und durch den Satz „Der Inhaber dieses Ausweises ist Bürger mit ständigem Wohnsitz in Westberlin“ versehen. Die amtliche Bezeichnung „Behelfsmäßiger Personalausweis“ ohne die Angabe „Bundesrepublik Deutschland“ und ohne Bundesadler wurde auch für den maschinenlesbaren Personalausweis in Kartenform beibehalten, der 1987 in ansonsten vergleichbarer Form eingeführt wurde. Die in West-Berlin ausgestellten Reisepässe dagegen glichen den in Westdeutschland ausgestellten Pässen und waren mit „Bundesrepublik Deutschland“ beschriftet. Sie wurden formal nicht von Berliner Behörden, sondern von einer in Berlin ansässigen Außenstelle des Bundesinnenministeriums ausgestellt. Für Reisen in Ostblockstaaten und Transitreisen durch die DDR war dieser Pass wegen der Ausstellungsbehörde mit Sitz in West-Berlin nicht anerkannt, sodass der Berliner („behelfsmäßige“) Personalausweis vorzulegen war. Viele West-Berliner umgingen dieses Problem dadurch, dass sie sich in Westdeutschland mit einem Zweitwohnsitz anmeldeten (oft fiktiv, z. B. bei Verwandten oder Freunden) und sich dort ihren Pass ausstellen ließen. Diese Personen hatten oft drei „Reisedokumente“ (DDR-Sprachgebrauch): den behelfsmäßigen Personalausweis, den Berliner Reisepass und den unverdächtigen normalen Bundesreisepass, die je nach Opportunität benutzt wurden.....

Hier wird es bestens beschrieben, allerdings gibt es kein Foto (Reisepaß in WB ausgestellt) im Internet, nach meiner Recherche.


zuletzt bearbeitet 02.12.2014 11:51 | nach oben springen

#464

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.12.2014 11:52
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Um nun extra noch einen"Berliner Reisepass" zu haben, dafür musste man dann aber schon ein wahrer Freak sein. Denn wie gesagt, der unterschied sich durch nichts von einem Bundesdeutschen, außer das er eben in Westberlin ausgestellt war.
Und nebenbei, nun hast Du es auch noch von kompetenter Stelle, dass viele Westberliner einen Reisepass besaßen.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
zuletzt bearbeitet 02.12.2014 11:55 | nach oben springen

#465

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.12.2014 11:56
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von KARNAK im Beitrag #464
Um nun extra noch einen"Berliner Reisepass" zu haben dafür musste man dann aber schon ein wahrer Freak sein. Denn wie gesagt der unterschied sich durch nichts von einem Bundesdeutschen, außer das er eben in Westberlin ausgestellt war.
Und nebenbei nun hast Du es auch noch von kompetenter Stelle, dass viele Westberliner einen Reisepass besaßen.


In dem Wikipedia-Artikel ist von dem "Berliner Reisepaß" die Rede und gemeint ist der, der von der Bundesbehörde in Berlin ausgestellt wurde. Ein etwas mißverständlicher Ausdruck. Einen "eigenen" Berliner Reisepaß gab es meines Wissens nicht.


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#466

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.12.2014 11:59
von KARNAK | 1.694 Beiträge

So ist es. Warum auch, Westberlin gehörte nach Ansicht von WB und BRD zur BRD, wofür also einen eigenen RP? Man hätte ja damit seiner eigenen Argumentation widersprochen und die DDR hätte bei einem WB-Reisepass ihre Bestätigung.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#467

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.12.2014 12:11
von Gelöschtes Mitglied
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Offtopic an:

Ich habe aber diese portugiesische Steuerkarte und ein Konto in Portugal, allerdings mit 0€.
Personalausweise in Portugal werden auch seit Jahren als Plastik-Karten erstellt.
Heutzutage sind sie gleichzeitig auch für die Steuer und für die Sozialversicherung
ausgelegt.



"Gefühlt" bin ich ein halber Portugiese geworden. Ohne Paß natürlich.

Offtopic aus.


zuletzt bearbeitet 02.12.2014 12:15 | nach oben springen

#468

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.12.2014 12:16
von eisenringtheo | 9.174 Beiträge

Nein ich meine nicht den normalen Reisepass, sondern den mit dem speziellen Stempel.
Ausgestellt in Übereinstimmung mit dem Viermächte-Abkommen vom 3. September 1971
http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin...87/7279514.html

Denn auf jeden Fall bestellten wohl nur wenige Personen einen solchen Pass. Der Personalausweis ist viel billiger und genügte auch, um als WBerliner ein Visum für die sozialistischen Staaten zu erhalten. Da man den Personalausweis auf jeden Fall brauchte, um aus WB auf dem Landweg wegzukommen, war es fast schon sinnfrei, einen Pass mit Stempel zu bestellen.
Theo


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#469

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.12.2014 12:33
von Gelöschtes Mitglied
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@eisenringtheo

Es ist nur eine Vermutung und Spekulation von mir, das es sich dabei nur um eine kurzfristige Verwaltungsmaßnahme handelte, die eigentlich sinnlos war, sich nicht durchsetzte und wieder eingestellt wurde?! Im Internet kann man herauf und herunter googlen und man findet nichts in Bezug auf den Stempel-Aufdruck, zu dem 4-Mächte-Ankommen natürlich schon, außer Deinem Tsp-Artikel.


zuletzt bearbeitet 02.12.2014 12:36 | nach oben springen

#470

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.12.2014 12:35
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #468
Der Personalausweis ist viel billiger und genügte auch, um als WBerliner ein Visum für die sozialistischen Staaten zu erhalten. Da man den Personalausweis auf jeden Fall brauchte, um aus WB auf dem Landweg wegzukommen, war es fast schon sinnfrei, einen Pass mit Stempel zu bestellen.
Theo


Nicht unbedingt, es kam darauf an wo man hin wollte auf dieser Welt. Es gab schon so einige Länder wo es empfohlen war mit einem Reisepass zu erscheinen. Weil irgendein kleiner Grenzbeamte in irgendeiner Ecke der Welt erst mal mit dem"komischen kleinen grünen Ausweis" nichts anfangen konnte, man zumindest unnützen Aufenthalt bei Grenzübertritt hat bis die Sache geklärt ist. Wer tut sich das schon an wenn er weit reist, er will nicht stolz dokumentieren, dass er ein Westberliner ist, er will nur schnell in sein Hotel. Und so manch ein Land in dem für BRD-Bürger Visapflicht bestand legte schon Wert darauf, dass sich das Visum in einem Pass befand.
Ich bin 2001 in die USA geflogen, man hat mir empfohlen mir hier schon ein Visum zu besorgen. Das habe ich getan und ich war schnell und zügig durch die Kontrolle.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
eisenringtheo hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#471

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.12.2014 12:40
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von Reinhardinho im Beitrag #469
@eisenringtheo

Es ist nur eine Vermutung und Spekulation von mir, das es sich dabei nur um eine kurzfristige Verwaltungsmaßnahme handelte, die eigentlich sinnlos war, sich nicht durchsetzte und wieder eingestellt wurde?! Im Internet kann man herauf und herunter googlen und man findet nichts in Bezug auf den Stempel-Aufdruck, zu dem 4-Mächte-Ankommen natürlich schon, außer Deinem Tsp-Artikel.

Du meinst die Ausstellung eines Reisepasses für Westberliner? Da täuscht Du Dich, diese Möglichkeit gab es immer und ein gewisses Bedürfnis nach diesem Pass war auch vorhanden und das immer mehr, immer mehr nachdem auch bei vielen Westberliner das Bedürfnis und die finanzielle Möglichkeit nach Fernreisen gegeben war. Die"Nützlichkeit" des Besitzes eines Reisepasses habe ich gerade beschrieben.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#472

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.12.2014 12:48
von Gelöschtes Mitglied
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Was mich bei der ganzen Paßgeschichte noch interessiert, ist, das wenn man es bei einer Flucht bis nach Jugoslawien geschafft hatte, sich dort in der Botschaft einen bundesdeutschen Paß hat ausstellen lassen, wie man ein Ausreisevisum fälschen konnte, welches so echt war, das die Fälschung nicht auffiel? Oder wie man sonst aus Jugoslawien heraus kam, was ja wohl relativ einfach war?


zuletzt bearbeitet 02.12.2014 12:49 | nach oben springen

#473

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.12.2014 12:52
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von KARNAK im Beitrag #471

Du meinst die Ausstellung eines Reisepasses für Westberliner? Da täuscht Du Dich, diese Möglichkeit gab es immer und ein gewisses Bedürfnis nach diesem Pass war auch vorhanden und das immer mehr, immer mehr nachdem auch bei vielen Westberliner das Bedürfnis und die finanzielle Möglichkeit nach Fernreisen gegeben war. Die"Nützlichkeit" des Besitzes eines Reisepasses habe ich gerade beschrieben.


Nee, meine ich nicht. Ich meine den bewussten Stempelaufdruck (von dem hier offenbar keiner etwas weis) in dem Post von @eisenringtheo > #468 !!!! und sein Link zum "Tagesspiegel"-Artikel dazu. Und ich mit #469 !!!


zuletzt bearbeitet 02.12.2014 12:58 | nach oben springen

#474

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.12.2014 13:00
von Gelöschtes Mitglied
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Übrigens, die Kuriosität meines Post "Der Ex-DDR-Oberst und das rote Haus" scheint Euch nicht sehr zu verwundern???



Ich finde das schon eine hammerharte Sache. Da, wo alles anfing, kommt es dann so zu Ende?! Burghard (Ex--IM "Steinthal") zum fast täglichen Besuch bei seinem Peiniger (Ex-Oberstleutnant der Volksarmee), seinem Stiefvater, vereint in "unserem" Haus sitzend? Ihr seid wohl Schlimmeres gewohnt?! Anfangs haben manche hier noch an meiner wahren Erzählung gezweifelt und jetzt, wo es so gut wie unwahrscheinlich ist, interessiert dies keinen mehr oder sie sind Kummer von mir mittlerweile gewohnt. So sind die Menschen halt.


zuletzt bearbeitet 02.12.2014 13:12 | nach oben springen

#475

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.12.2014 13:14
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von Reinhardinho im Beitrag #472
Was mich bei der ganzen Paßgeschichte noch interessiert, ist, das wenn man es bei einer Flucht bis nach Jugoslawien geschafft hatte, sich dort in der Botschaft einen bundesdeutschen Paß hat ausstellen lassen, wie man ein Ausreisevisum fälschen konnte, welches so echt war, das die Fälschung nicht auffiel? Oder wie man sonst aus Jugoslawien heraus kam, was ja wohl relativ einfach war?

Zum Einen war es irgendwann auch nicht so ganz einfach nach Jugoslawien zu kommen, zum Anderen, lange Zeit war die Botschaft der BRD auch nicht so richtig begeistert DDR-Bürgern einen Reisepass auszustellen, zumindest keinen Unauffälligen Langfristigen. Und das mit der Fälschung dürfte nicht so ganz einfach gewesen sein, dazu brauchte man schon professionelle Hilfe aus dem Westen und auch die kannten nicht unbedingt alle Sicherungsmerkmale der jugoslawischen Behörden. Sicher brauchte man zu einem Eintrag in den Pass noch etwas wie eine Zählkarte die schon bei Einreise ausgefüllt und geteilt wurde. Man musste also nicht nur eine Ausreisevisum fälschen sondern bei Ausreise auch einen Nachweis erbringen, dass man irgendwann eingereist ist. Und das man irgendwann eingereist ist, dass war bei Ausreise überprüfbar. Gab es solch einen Nachweis,dass man irgendwann eingereist ist nicht, war man schon mal am A... Unsere Stempelabdrücke waren übrigens noch UV und chemisch gesichert, man konnte problemlos überprüfen ob sie echt sind.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#476

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.12.2014 13:16
von Gelöschtes Mitglied
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@KARNAK

Du sprichst aus Deiner Erfahrung. Ob die Jugos damals auch so professionell (Ein/Ausreisekarte?) arbeiteten? Denen war das doch fast egal, oder?


zuletzt bearbeitet 02.12.2014 13:19 | nach oben springen

#477

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.12.2014 13:17
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #468
Nein ich meine nicht den normalen Reisepass, sondern den mit dem speziellen Stempel.
Ausgestellt in Übereinstimmung mit dem Viermächte-Abkommen vom 3. September 1971
http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin...87/7279514.html

Denn auf jeden Fall bestellten wohl nur wenige Personen einen solchen Pass. Der Personalausweis ist viel billiger und genügte auch, um als WBerliner ein Visum für die sozialistischen Staaten zu erhalten. Da man den Personalausweis auf jeden Fall brauchte, um aus WB auf dem Landweg wegzukommen, war es fast schon sinnfrei, einen Pass mit Stempel zu bestellen.
Theo


Und wie soll dieser Stempel ausgesehen haben, kann man den irgendwo sehen?


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#478

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.12.2014 13:18
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von KARNAK im Beitrag #477

Und wie soll dieser Stempel ausgesehen haben, kann man den irgendwo sehen?


Eben nicht, das ist ja das Problem!!!


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#479

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.12.2014 13:24
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von Reinhardinho im Beitrag #476
@KARNAK

Du sprichst aus Deiner Erfahrung. Ob die Jugos damals auch so professionell arbeiteten? Denen war das doch fast egal, oder?

Keine Ahnung, massenhaft abgehauen über Jugoslawien ist man jedenfalls nicht.
Und was meine Nachwendeerfahrungen angeht, ich interessiere mich an den Grenzen schon immer noch dafür was man so tut. Südamerika, Afrika, Asien, man hat an den Grenzen schon ein gewisses Interesse daran bei Ausreise zu überprüfen ob man irgendwann auch eingereist ist. Meistens mit einem Zählkartenprinzip, einer Zählkarte die bei Einreise schon geteilt und der Einreiseteil an der Grenze verbleibt. Im heutigen Zeitalter des Computers dürfte solch eine Überprüfung noch wesentlich einfacher sein.


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#480

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.12.2014 13:26
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von Reinhardinho im Beitrag #478
Zitat von KARNAK im Beitrag #477

Und wie soll dieser Stempel ausgesehen haben, kann man den irgendwo sehen?


Eben nicht, das ist ja das Problem!!!


Kann schon sein, dass es vor dem Abschluss des Transitabkommens eine andere Regelung gab, da war ich noch nicht bei. Danach jedenfalls nicht mehr.


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