#441

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.12.2014 13:55
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Man......

hört doch mit diesem ewigen zitieren auf....

Karnak und Reinhardho, ihr führt ne Einzelunterhaltung, was soll denn zu jeder Antwort das Zitat?

*kopfschüttel*


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#442

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.12.2014 13:58
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von Reinhardinho im Beitrag #440
Zitat von KARNAK im Beitrag #439
Zitat von Reinhardinho im Beitrag #437
Zitat von KARNAK im Beitrag #436
Wenn das wirklich in Deinen Akten steht ist es Unsinn oder Mensch der das geschrieben hat, hatte keine Ahnung. Ich habe doch erläutert wie die Fahndung ab lief, es wurde nach Name, Vorname, Geburtsdatum überprüft. Stimmten diese 3 Punkte mit dem Pass überein war es für uns erst mal ein Fahndungserfolg, egal was es für ein Dokument war. Oder hattest Du einen Pass mit einer falschen Identität?


Es gab eine Stasi-Akte von mir. Einen Operativen Vorgang OV, da wurden solche Dinge als Komplettierung der Erkenntnisse über meine Person mit eingearbeitet. Da sie es dort erwähnt haben, gehe ich davon aus, das sie mir dies auch übel nahmen und ankreideten im ganzen Kontext zu meiner Person.


dass so gut wie jeder Westberliner einen BRD-Reisepass besaß


Das sehe ich aber ganz anders. In meinem großen Umfeld kannte ich niemand, der einen hatte. Außer mein Freund Claus natürlich. Wozu auch? Im westeuropäischen Ausland galt schon damals der Behelfsmäßige Westberliner Personalausweis. Ich bin doch drei Tage mit der Bahn von Berlin nach Lissabon damit gefahren. Nee, nee!


Doch Doch, das kannst Du mir schon glauben, habe mich lange genug mit dem Kram befasst. Es gab schon noch einige Länder wo die Bundesbürger ein Visum brauchten.Besser einen Pass weil das entsprechende Land sein Visum in dem Pass anbringen wollte. Nicht jedes Land bot die Möglichkeit einer Anlage auf dem dann das Visum aufgetragen wurde. Viele Länder wollten wissen wo und wann man schon mal war, wie oft man schon eingereist war. Dazu benötigte man den Überblick durch die Einträge in einem Reisepass.
Wenn die Fachabteilung die sich mit Dir befasst hat nur etwas Ahnung gehabt hätte, hätte sie froh sein müssen, dass Du mit einem Pass reist. So konnte man problemlos nachvollziehen wie Dein Reiseverhalten ist, gerade auch durch die DDR.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
zuletzt bearbeitet 01.12.2014 14:06 | nach oben springen

#443

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.12.2014 14:05
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von KARNAK im Beitrag #442

Doch Doch, das kannst Du mir schon glauben, habe mich lange genug mit dem Kram befasst. Es gab schon noch einige Länder wo die Bundesbürger ein Visum brauchten.


Ich sprach auch nicht von Bundesbürger, ich sprach von Westberlinern, deren Ausweis sehr weit anerkannt wurde und es nur eines zusätzlichen Visums auf einem Extra-Papier bedurfte. Polen und Prag z.B.

Leute, Westberliner, die ins außereuropäische Ausland flogen, kannte ich nicht. Da war natürlich Paßpflicht. Das Gros hatte keinen. Nochmals: Wozu auch? Glaub' Du es mir! Vielleicht hat man Dir da von Deinen Leuten etwas aus taktischen Gründen erzählt?

Nach dem alliierten Kontrollratsgesetz konnten Westberliner Bürger standrechtlich erschossen werden, wenn man sie ohne den gültigen Personalausweis antraf. Ich kenne allerdings keinen Fall, wo dies umgesetzt wurde. Google mal, dann glaubst Du mir auch das standrechtliche Erschießen.


zuletzt bearbeitet 01.12.2014 14:18 | nach oben springen

#444

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.12.2014 14:07
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Nee, ich habe Haufenweise davon in den Händen gehalten. Und Du wirst wohl nicht alle Westberliner gekannt haben.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#445

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.12.2014 14:11
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von KARNAK im Beitrag #444
Nee, ich habe Haufenweise davon in den Händen gehalten. Und Du wirst wohl nicht alle Westberliner gekannt haben.


Habe ich nicht gekannt, leider, bei manchen war es auch besser, sie nicht zu kennen, wie überall im Leben, aber auch nicht alle Westberliner sind mit einem BRD-Paß zu Dir an die Güst gekommen! Was soll's. Vielleicht haben wir ja beide aus unserer jeweils anderen Sicht recht?!


zuletzt bearbeitet 01.12.2014 14:14 | nach oben springen

#446

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.12.2014 14:18
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Sicher nicht, die Masse ist das nicht. Mein Ansatz war ja auch nur, dass der Besitz eines BRD-Reisepasses für einen Westberliner nun nicht so etwas ungewöhnliches war als das man ihm das übel genommen hätte. Zumindest wenn man von der Praxis vor Ort etwas wusste.
Was mich interessieren würde, damals konnte ich es nicht in Erfahrung bringen,wie hat man es denn angestellt, dass man einen Reisepass, ausgestellt in der BRD bekam? Brauchte man einen fiktiven Wohnsitz dort?


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#447

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.12.2014 14:24
von Gelöschtes Mitglied
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gelöscht, da doppelt


zuletzt bearbeitet 01.12.2014 14:27 | nach oben springen

#448

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.12.2014 14:26
von Gelöschtes Mitglied
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@KARNAK

Man beschwerte sich bereits, wegen unserer Einzelunterhaltung und besonders über die vielen Zitate.

Hier steht die Antwort auf Deine letzte Frage bereits.

»Die Stasi war mein Eckermann« (22)

#434


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#449

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.12.2014 14:31
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Es ist schon interessant, eure Passgeschichte(n).

Aber diese ewige Zitirerei, ich weiß nicht........ich sehe wenig bis gar keinen Sinn drin.

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#450

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.12.2014 14:35
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Wir haben doch schon aufgehört damit.
Und was muss ich unter Untermietvertrag verstehen? Wurde man einfach fiktiv,nur nach Aktenlage an einer Adresse angemeldet? Musste man die sich selber suchen oder wurde die von der Behörde bereitgestellt und wusste der der dort wirklich wohnt davon?


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#451

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.12.2014 14:41
von Gelöschtes Mitglied
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@KARNAK

Wenn ich pro forma bei Dir einziehen würde und Du mir auf einem Formular, gibt es in jedem Schreibwarenladen, bestätigst, das ich ab wann und mit wieviel Mietzins bei Dir als Untermieter wohne. Keine Angst, ich komme nicht!

Fiktiv ging gar nicht, da waren unsere deutschen Behörden nicht weit auseinander. Mein Freund Claus hatte dort eine Eigentumswohnung*, in der ich mich als Untermieter anmeldete. Daraufhin bekam ich den Reisepaß mit 2. Wohnsitz in Leonberg, dennoch recht schnell und unkompliziert.

*die ich allerdings nie von innen gesehen hatte.


zuletzt bearbeitet 01.12.2014 14:45 | nach oben springen

#452

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.12.2014 14:46
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Heißt also, wollte ein Westberliner einen Reisepass haben brauchte er jemanden im Bundesgebiet der ihm diesen Gefallen tat, die Behörde leistete dafür keine "unbürokratische" Hilfe? Oder er ließ sich einen BRD-Reispass vom WB-Senat ausstellen, was aus Sicht der DDR illegal war und nicht anerkannt wurde. Erschien man mit diesem Dokument, was einige taten, konnte man fahren, aber musste dafür 10 DM löhnen, oder kramte seinen WB-Pa raus.


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#453

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.12.2014 14:51
von Gelöschtes Mitglied
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@KARNAK

Ja, brauchte er, die Behörde leistete keine "unbürokratische Hilfe". Oder er ließ sich...., wie Du schreibst. Ich habe so einen BRD-Reisepaß, in Westberlin ausgestellt, nie gesehen.

Du "schöpfst" mich hier aber noch ganz schön ab, oder????

Nun habe ich schon die wichtigsten Worte der Stasi-Terminologie drauf.


zuletzt bearbeitet 01.12.2014 14:54 | nach oben springen

#454

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.12.2014 15:05
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Ich schon, sogar diverse. Es gab wohl immer wieder Westberliner die die Insel noch nie Richtung DDR verlassen haben, unsicher waren ob sie für die Fahrt in oder durch die DDR einen Pass brauchen. Also erschienen sie mit dem in Berlin ausgestellten. Letztlich war es der DDR nicht unbedingt unsympatisch, brachte schließlich pro Fahr 10 DM und ohne mitgeführtes Lichtbild 15 DM ein. Da sich Westberlin zur Bundesrepublik gehörig fühlte, war es dort auch kein Problem einen bundesdeutschen Pass auszustellen und die Welt erkannte den auch an, außer eben die DDR. Und ein Westberliner der irgendwo hin reisen wollte wo eine Visumpflicht bestand beantragte halt einfach einen Reisepass, war damit in Asien oder Afrika mit Sicherheit auf der sicheren Seite. Ob man dort einen "behelfsmäßigen Personalausweis" kannte und besonders anerkannte barg sicher immer ein gewisses Risiko.


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#455

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.12.2014 15:35
von Moskwitschka (gelöscht)
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Als Reisedokument für West-Berliner erkannte die DDR – ebenso wie die übrigen RGW-Länder – ausschließlich den oben beschriebenen Behelfsmäßigen Personalausweis an. Die in West-Berlin ausgestellten Pässe der Bundesrepublik hatten keine Gültigkeit. Erkennbar waren solche Pässe für deren Behörden an der Wohnort-Eintragung „Berlin“. Mit dieser Praxis wollten die Behörden dieser Staaten dokumentieren, dass West-Berlin „kein Bestandteil der Bundesrepublik“ sei.

Und daher gab es nicht wenige wie @Reinhardinho oder auch meinen Schwager, die einen "echten" Reisepass hatten und damit immer ein wenig prahlten. So wie mein Schwager, der ja so stolz auf seinen bundesdeutschen Pass war, war er aber auch unserem Spott ausgesetzt. Zur Erlangung dieses Dokuments ist er mit 30 Jahren wieder unter die Fittiche seiner Mutter gekrochen, die bei Erreichen des Renteanalters nach Würzburg gezogen ist und mit ihm besagten Untermietsvertrag abeschlossen hat. So wurde er zum ewigen "Nesthocker" und wiederlegte in manchem Streitgespäch, dass Westberliner keine Bundesdeutsche wären Manch einer verstand damals die Welt nicht mehr. Das mit dem Umweg über die Mutter, verschwieg er natürlich. Oder erzählte es nach 5 Bier als Pointe.

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 01.12.2014 15:42 | nach oben springen

#456

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.12.2014 15:48
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Unser Blick viel immer auf die ausstellende Behörde. Das war für uns das entscheidende Kriterium. War der durch den Senat von Berlin ausgestellt wurde er nicht anerkannt. Oder eben ein Pass ausgestellt von einer Behörde in der BRD mit Wohnort Berlin, dass war aber eher die Ausnahme, kam selten vor.
Auch Bundesbürger verfügten über einen Personalausweis,von der gleichen Machart wie der grüne Berliner mit dem Zusatzaufdruck "behelfsmäßig" , dieser war in grau gehalten und wurde ebenfalls als Reisedokument nicht anerkannt, ein Reisepass war für Bundesbürger zwingend. Erschien ein Bundesbürger mit solch einem grauen Personalausweis bestand ebenfalls die Möglichkeit eine Identitätsbescheinigung für eine einmalige Reise zu einem Betrag von 10 DM ausstellen zu lassen und damit zu reisen.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
zuletzt bearbeitet 01.12.2014 16:23 | nach oben springen

#457

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 01.12.2014 22:01
von passport | 2.638 Beiträge

@KARNAK

@Reinhardinho

Hier Bilder eines BRD - Reisepass ausgestellt in Berlin (West). Ausstellende Behörde " Der Bundesminister des Innern".
Diese Pässe wurden durch die DDR - Behörden nicht anerkannt.

[[File:WBPASS - Kopie.pdf]]


der damalige PA von Berlin (West) hatte einen grünen Einband.




der alte bundesdeutsche PA hatte einen grauen Einband





passport


Dateianlage:
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#458

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.12.2014 09:03
von Gelöschtes Mitglied
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Der Ex-DDR-Oberst und das rote Haus
Das Leben geht manchmal seltsame Wege

Ich beschrieb Euch ja bereits das Haus meiner Eltern. Es war ein rotes Holzhaus mit grünen Fensterläden. Kurz vor Kriegsende muss wohl eine Granate in der Nähe eingeschlagen sein, wie man sich erzählte und durch die Detonation, die Druckwelle, wurde das Dach um Zentimeter angehoben. Da nisteten sich im Sommer immer viele Wespen ein, sodass mein Vater dann stets voll mit DDT gegen diese Biester ankämpfte, was mal gelang und mal auch nicht. Das ist aber gar nichts dagegen, wer sich dann später in dem ganzen Haus "einnistete".

Da muss ich noch einmal an meinen Kumpel Burghard erinnern. Der hatte eine Mutter, die Jutta* und die war mit meiner Mutter befreundet. Die Jutta arbeitete wiederum beim Rat der Gemeinde Lindenberg und war zwischenzeitlich auch einmal IM. Burghards Stiefvater ist ja der beschriebene Ex-Oberstleutnant der Volksarmee, der betrunken im Lokal in meinem Heimatort, den Burghard oft zusammen schlug, weil wohl Burghard alles andere als linientreu war. Er wollte ihm stets den Sozialismus einprügeln.

Die Wende kam und Burghards Eltern sollten aus ihrem Haus heraus*, weil Wessis alten Anspruch stellten, anmeldeten. Das rote Haus meiner Eltern war ebenfalls ein Westgrundstück, wobei aber die Eigentümer längst tot waren. Die Miete meiner Mutter ging immer auf ein Sperrkonto beim Rat der Gemeinde. Da meine Mutter mit Jutta befreundet war und sie dachte, das ich sowieso niemals Interesse für das Haus und das Grundstück haben werde, lies sie es sich von der Jutta (mit ihren Insider-Kenntnissen beim Rat der Gemeinde) 'abschwatzen' und zwar für einen Appel und ein Ei. Okay, sie pflegte die Gräber auch jahrelang.

Nach dem Tode meiner Mutter zog, "nistete sich ein, wie die Wespen", also Werner, der Ex-Oberstleutnant, Burghards Stiefvater, und Jutta in das Haus meiner Mutter. Sie haben es aufwendig verändert. Es ist nicht mehr rot und aus Holz. Sie haben es 'gesteinigt', mit Stein ummantelt. Jutta ist vor Jahren gestorben und der Ex-Oberst bekommt in "unserem" Haus fast jeden Tag Besuch von meinem Ex-IM "Steinthal", dem Burghard und geniest seine Westrente. Da trifft der Spruch "Pack schlägt sich, Pack verträgt sich" voll zu. Den Werner rief ich ja mal an und sprach auch mit Burghard. Diese Leute sind aber solche Stoffel, das man mit ihnen kaum ein vernünftiges Wort reden konnte. Vielleicht hatten sie auch Angst vor mir, dass ich etwaige Ansprüche stellen würde, was ich ja gar nicht kann. Ich sah dann von einem Besuch ab. Ich stand vor Jahren mal vor dem Gartentor, wie vor Wochen auch meine Tochter mit ihrem neuen Freund, meinem Hausarzt, um mal zu schauen, das war aber auch alles.

Meine Mutter, bzw. deren Eltern haben in Pommern alles verloren und ich habe auch nichts. Haus und Grundstück haben heute einen zigfachen Wert ggü. dem, was meine Mutter damals von den feinen Herrschaften erhalten hat.

Es ist schon verrückt, was manchmal im Leben passiert. Wir können ja mal ein Forumstreffen im Frühjahr in Neu-Lindenberg machen und den Werner mit einladen, ist/war ja auch einer von Euch?

*Situationskomik / Wer dies nicht glaubt, dem ist zu helfen. Werner L. steht im öffentlichen Telefonbuch. Ihr könnt ihn anrufen, Nummer per PN, und ihn fragen.


zuletzt bearbeitet 02.12.2014 10:09 | nach oben springen

#459

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.12.2014 11:18
von Elch78 | 501 Beiträge

In der Adresse wohnt ein H.M.! Oder sind zwischenzeitlich die Hausnummern verändert worden?


"Es gibt immer drei Wahrheiten: eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine, die wir beide nicht sehen"
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#460

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.12.2014 11:30
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Elch78 im Beitrag #459
In der Adresse wohnt ein H.M.! Oder sind zwischenzeitlich die Hausnummern verändert worden?


Eine Auskunft darüber kann ich hier im Forum öffentlich selbstverständlich nicht geben.

Gruß Reinhard


zuletzt bearbeitet 02.12.2014 11:31 | nach oben springen



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