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#341

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 18.11.2014 18:31
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Auch OT:
In unserer Jagdgruppe (hatte ich schon mal geschrieben) ist von einem Jäger seinerzeit die Mutter drüben geblieben. Per Antrag. Ihm wurde vorgeschlagen, mit auszureisen. Er hatte sonst keine Verwandten mehr. Er wollte nicht, hat abgelehnt. Es gefiel ihm in der DDR besser. Als das über den Buschfunk bekannt wurde, gab es in der Jagdgesellschafft Leute, die ihm die Jagderlaubnis entziehen und ihn rauswerfen wollten. Als "Sicherheitsrisiko" und weil er ja eine Verräterin in der Familie hatte...
Es kam nicht dazu. Der Vorschlag erhielt nicht die erforderliche Mehrheit. Die Antragsteller in der Versammlung waren später schon immer ganz dolle Demokraten...


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#342

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 18.11.2014 18:33
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Und irgendwie musste ich gestern als ich den Film sah wieder an diese Geschichte damals denken... so ganz OT war es nicht.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#343

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 18.11.2014 18:38
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Rostocker im Beitrag #325
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #322
Eines darf man nicht vergessen. Die Antragsteller hatten keinerlei Beratung und waren in ihrem Kampf gegen die Behördenwillkür völlig auf sich allein gestellt und wurden zu dem noch kriminalisiert.


Schnatter--wir hatten bei uns in der Brigade einen Kollegen. Der hatte einen Ausreiseantrag laufen,wurde auch 1988 statt gegeben.Und er ist mit der Familie in den Westen gegangen..Bis zu seiner Ausreise war er vollwärtiges Mitglied in der Brigade und nahm auch an Brigadefeiern dran teil. Und da war nichts mit kriminalisiert. Mag sein das so was geschehen ist -- aber man sollte nicht alles verallgemeinern.
Eben!
Und siehste,in unserer ehemaligen Brigade hat der Kollege das volle Programm abbekommen,da ging es komplett anders rum.
Ausschluß von allem!!!
Nur wir Kollegen hielten die Zeit bis zu seiner Ausreise zu ihm.
Und das wollte man uns auch noch verbieten.
"Eine Sozialistische Brigade gibt sich mit solch Verrätern nicht ab",hieß es,die Chefbonzen hatten sogar Angst,dass es für die Brigade deswegen keine Prämie gibt,hing irgendwie mit der "DSF" zusammen.
Ja,sowas gab es auch.....

ek40


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#344

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 18.11.2014 18:43
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Zitat von Barbara im Beitrag #332
Also ich halte für mich mal fest:

ein Ausreise-Antrag in der DDR war ein ziemlich komplizierter Prozess, über dessen Dauer der Antragsteller (meistens?) nichts wusste, wobei ein Ausreiseantrag prinzipiell seitens des Staates nicht sonderlich gewünscht war und die Ausreisewilligen u.U. staatl. Überwachung unterlagen und u.U. andere, z.B. berufliche Konsequenzen zu tragen hatten. (< solche Infos habe ich Berichten von Betroffenen entnommen).
Zusätzlich, und das war mir neu, waren diese Menschen u.U. der Stigmatisierung durch ihr Umfeld unterworfen.
Alles zusammen ganz schön heftig für ein im Sinne der DDR-Gesetzgebung legales Ansinnen.
.
Das hast du sehr gut erfasst @Barbara.

ek40


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#345

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 18.11.2014 19:43
von Telamon | 129 Beiträge
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Mit Ausreiseanträgen wurde ganz unterschiedlich umgangen.
Ich kann nur schildern wie es bei mir war:
Ich habe 1986 mit meiner Familie einen Ausreiseantrag gestellt. Nach der Antragstellung wurde ich von meiner Funktion als Dienstplangemeinschaftsleiter ( Leiter von 5 Lokbrigaden) entbunden, ich bin aber weiter in dieser Dienstplangemeinschaft gefahren. Ich habe meine Funktion als Lehrlokführer aber behalten, natürlich mit Hintergedanken von Seiten des MfS. Alle die ich fortgebildet habe (Baureihenumschulung von Diesel auf E-Lok) waren IM.
Das ging so ein Jahr, man wollte mich mit allen Mitteln behalten und das ich meinen Ausreiseantrag zurückziehe.
Nach einem Jahr ständiger Gespräche und allen möglichen Angeboten (Telefon, bessere Wohnung usw.) gaben Sie auf Grund meiner Hartnäckigkeit Ausreisen zu wollen auf. Die Dienstplangemeinschaft wurde nun aufgelöst und ich kam in eine andere Brigade. Ich bin aber weiter als Lokführer gefahren, nicht mehr so wichtige Züge aber immer noch Reisezüge.
Als ich dann erfahren habe das es wegen meinem Schwager (Offizier beim MfS in Erfurt) Versagensgründe gibt, plante ich einen Fluchtversuch.
Ich habe meinen Dienst als Lokführer noch bis zum letzten Tag vor dem Fluchtversuch ausgeführt. Meine Familie hatte bis zu meinem Fluchtversuch keine Probleme, meine Frau ging jeden Tag auf Arbeit, war in Ihrer Brigade anerkannt und beliebt. Jeder wusste das wir einen Ausreiseantrag gestellt hatten, meine Kinder hatten in der Schule auch keine Probleme, mein Sohn hat sogar noch die Lehrstelle bekommen die er wollte.
Am 27.01.1988 bin ich noch einen Postzug gefahren und am 29.01.1988 war mein Fluchtversuch versteckt in der Lok (siehe das Buch "Bahnhof der Tränen").
Im November 1988 wurde ich freigekauft und 4 Wochen später bekam meine Familie die Ausreise.
Bis zu Ihrer Ausreise bekamen sie auch keine Probleme, meine Frau ist bis zu Ihrer Ausreise Ihrer Arbeit nachgegangen. Die Arbeitskollegen haben Ihr noch geholfen die Sachen einzupacken.
Ich kann nur schildern wie es bei mir und meiner Familie war, andere haben vielleicht andere Erfahrungen gemacht.



exgakl, Grenzverletzerin, 94 und der glatte haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#346

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 18.11.2014 23:35
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Eine sehr wichtige Frage ist hier für mich aufgetaucht. "Dein Kollege, Freund, Nachbar, hat einen Ausreiseantrag gestellt, aber wie gehe i c h damit um?

Habe ich jetzt Angst, denn ich könnte ja selbst in das Visier der Stasi kommen, wenn ich mit dieser Person gesehen werde? Was mache ich wenn ich mit diesem Kollegen arbeite, arbeiten wir so wie vorher auch? Meide ich das Thema? Fragen über Fragen. Es gab so einige Leute im Betrieb, welche einen Ausreiseantrag gestellt hatten. Und als das bekannt wurde, von wo auch immer, war man doch etwas vorsichtiger. Ich denke mal schon. Ich will damit sagen, man war doch in dieser Situation eingeschüchtert, bewusst oder unbewusst.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#347

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 18.11.2014 23:46
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Ein nachdenkenswerter Beitrag, @der glatte : Ich bin immer wieder froh, dass ich nicht in eine solche Situation kam, mich nie zwischen der Solidarität mit einem vielleicht sogar befreundeten Kollegen und der dumpfen und vielleicht unbegründeten Sorge um meine eigene Zukunft entscheiden musste.

Danke, dass Du diesen höchst menschlichen Aspekt ins Spiel gebracht hast.


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#348

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 18.11.2014 23:54
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Da hast Du völlig Recht.

Ich muss gestehen, dass ich wirklich in solcher Situation um einen Kollegen einen Bogen gemacht habe, oder gar froh war, wenn er vorher abgebogen ist.
Andere haben das sicherlich auch gemacht, aber warum habe i c h es getan? Weil ich damals sicherlich auch Angst gehabt hatte! Vor was kann ich nicht so genau sagen, manche wollten mit dem Thema Ausreise in der Öffentlichkeit nichts zu tun haben, ich gehörte auch dazu.

Reiner


ACRITER ET FIDELITER


Grenzverletzerin und 94 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#349

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 19.11.2014 00:29
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Ich vermute, dass es einfach ein Gefühl der Unsicherheit war: Eine Situation, die man nicht kannte, Folgen, die man nicht abschätzen konnte, kein bewährtes Verhaltensmuster, auf das man zurückgreifen konnte: Im Zweifel ist einem das eigene Hemd immer näher als der Rock des Anderen. Trotz eines vielleicht schlechten Gewissens dem Kollegen gegenüber, der diesen Schritt gewagt hat und vermutlich auch gespürt hat, dass er nicht mehr so gesehen, nicht mehr so behandelt wird wie vorher.

Welch ein Glück, dass die uns nachfolgende Generation diese Gewissenskonflikte nicht mehr kennenlernen musste.


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#350

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 19.11.2014 14:13
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Zitat von passport im Beitrag #336
Zitat von Barbara im Beitrag #332
Also ich halte für mich mal fest:

ein Ausreise-Antrag in der DDR war ein ziemlich komplizierter Prozess, über dessen Dauer der Antragsteller (meistens?) nichts wusste, wobei ein Ausreiseantrag prinzipiell seitens des Staates nicht sonderlich gewünscht war und die Ausreisewilligen u.U. staatl. Überwachung unterlagen und u.U. andere, z.B. berufliche Konsequenzen zu tragen hatten. (< solche Infos habe ich Berichten von Betroffenen entnommen).
Zusätzlich, und das war mir neu, waren diese Menschen u.U. der Stigmatisierung durch ihr Umfeld unterworfen.
Alles zusammen ganz schön heftig für ein im Sinne der DDR-Gesetzgebung legales Ansinnen.
.




@Barbara

Ein normaler ASTA unterlag, sofern er nicht gegen andere gesetzlichen § verstieß, keiner staatlichen Überwachung. Wenn ich mich recht erinnere gab es in den 80ziger Jahren alleine in Berlin eine 5-stellige Zahl von AstA. Wer sollte diese Personen kontrollieren !

Extra für @schnatterinchen

Damit sind insbesondere zB. die § 100, 101, 102, 103, 104, 105, 106 und 107 gemeint

[[File:AUSREISESTATISTIK.pdf]]


Berufliche Konsequenzen ergaben sich auf Grund seiner Dienst oder Arbeitsstellung. Das entschied aber immer die zuständige Kaderabteilung des Betriebes.




passport


Passport, warum hatten denn die Leute das Gefühl, dass sie in den Aufmerksamkeitshorizont des MfS gerieten, wenn sie z.B. einem Ausreisewilligen "zu nahe" kämen? War da was dran oder nicht? Haben die sich das nur eingebildet?

Auch in deinem Link ist nachzulesen, dass Ausreise, vor allem jüngerer Leute, nicht eben gewünscht war, und viel Energie darin gesteckt wurde, die Ausreisewilligen zum Bleiben zu veranlassen. Auf welche Weise und mit welchem Mitteln passierte das? Da hat man sich doch über die Lebensumstände dieser Leute kundig gemacht oder nicht?
Dabei ging das ja keinen was an, denn die Ausreisewilligen folgtem ja einem legalen Recht des DDR-Gesetzbuches:

Vielleicht war mein oben gewähltes Wort "Überwachung" falsch, dass es sich aber bei einem Ausreise-Prozess in der DDR nicht um einen gewöhnlichen bürokratischen Akt handelte, ist doch wohl offensichtlich.

------------------------------

Alfred, wurden das Prozedere bei den Eliten anders gehandhabt? Ging es schneller? Drückte man ein Auge zu?
.


zuletzt bearbeitet 19.11.2014 14:13 | nach oben springen

#351

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 19.11.2014 14:43
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Die Genossen von damals möchten das alles gerne an Gesetzen und Verordnungen fest machen, so wie es heute üblich ist um die damalige Normalität des DDR Alltag in dieser Hinsicht zu relativieren.
Das funktioniert aber nicht. Der Beitrag von User der glatte #348 beschreibt es recht eindrücklich wie man sich als DDR Bürger in diesen Situationen gefühlt hat.
Eventuell gefährdete man seinen Studienplatz, oder die Ungarnreise, oder sogar eine Reise in den Westen oder das berufliche Fortkommen.Genaues wußte keiner, und das war die wirksamste Waffe. Das Ganze war von einer übergroßen Unsicherheit überlagert.
Heute stellen die sich hin und sagen , was wollt ihr denn ,dieses hätte man gedurft , da wäre doch nichts passiert und jenes wäre doch gegangen, der Alltag in der DDR sah in dieser Hinsicht aber anders aus.
Eines darf man nicht vergessen, Bürger der DDR die Selbige für immer verlassen wollten, legal oder Ilegal waren in erster Linie Verräter, und es mußte geklärt werden wer sie dazu gebracht hat.
Dazu wurde selbstverständlich das Umfeld der Antragsteller ausgeleuchtet um zu erfahren ob da nicht doch ein Wiederstandsnest verborgen sein könnte.


zuletzt bearbeitet 19.11.2014 15:07 | nach oben springen

#352

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 19.11.2014 16:25
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ich habe zu dem Thema "Ausreise" noch folgende Dissertation gefunden:

Fabian Klabunde

"Vom Recht auf Auswanderung zum ‘ungesetzlichen Übersiedlungsersuchen’ Die ‘Zurückdrängung’ von Ausreisewilligen als Politikfeld in der DDR"

"Die Auswanderungspolitik der DDR war ein historisches Unikum mit zwei Charakteristika: 1. der Abschaffung des Menschenrechts auf Freizügigkeit durch die Mauer, Repression und Diskriminierung und 2. dem Ziel, diese Maßnahmen als legitim zu propagieren. Ob diese Kombination aus auswegloser Verfügungsgewalt und ideologischer Bekehrung „totalitär“ war, soll die Arbeit klären. Denn gleichzeitig wurde die Machtlosigkeit der scheinbar allmächtigen Diktatoren gerade auf diesem Politikfeld mit diversen Auswanderungswellen unübersehbar. Die Arbeit erforscht, welche Akteure mit welchen Instrumenten versuchten, die Emigration aus der DDR zu steuern. Quellenbasis für diese Geschichte der Auswanderungspolitik sind die Akten von SED, Innenministerium und Stasi."



Ein 4-Seitiger Auszug aus der Dissertation:
http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.d...df/klabunde.pdf
.
daraus:


[]...]Druck und Belehrung sollten die Auswanderer umstimmen

In geheimen Verwaltungsvorschriften legte die SED-Führung berufliche, politische und soziale Diskriminierung von Emigrationswilligen fest. Es gab für ganze Berufsgruppen Anweisungen zur deren Entlassung oder Degradierung im Falle eines Ausreiseantrages, die sich nicht nur an Betriebe richteten, sondern gleich mit an die Gewerkschaftsvertreter und Arbeitsrichter. Wer öffentlich ein Schild aufstellte auf dem „Ich will ausreisen“ stand, machte sich der „Beeinträchtigung staatlicher oder gesellschaftlicher Tätigkeit“ nach § 214 StGB strafbar. Wer sich mit anderen Ausreisewilligen beriet, betrieb einen „Zusammenschluss zur Verfolgung gesetzeswidriger Ziele“ nach § 218. Wer einmal verurteilt war, gegen den konnten Auflagen wie ein „Berlinverbot“ oder eine tägliche Meldepflicht verhängt werden.

Wem die Behörden die Flucht über weniger gesicherte Grenzen der sozialistischen Nachbarländer zutrauten, entzogen sie den Personalausweis um ihn an der Pass- und Visafreien Ausreise in die CSSR zu hindern. Auch die Methode der Zersetzung gehörte nachweislich zum Instrumentarium gegen „hartnäckige“ Antragsteller. Dabei nutzte das MfS Methoden des subtilen Psychoterrors, um den persönlichen Willen zu brechen.

Gleichzeitig erhob die SED-Führung die argumentative Einflussnahme auf Ausreiseantragsteller zur Hauptaufgabe ganzer Zweige der Verwaltung und der Betriebsleitungen. Die so genannten „Aussprachen“ waren ein Kernstück der Politik der „Zurückdrängung von Übersiedlungsersuchen“.
Tatsächlich entsprachen sie eher Verhören oder Zwangsbelehrungen. Während der Existenz der Mauer beantragten Hunderttausende die Ausreise in den Westen. Nahezu jeder musste unzählige „Aussprachen“ über sichergehen lassen, bevor der Staat der Ausreise willkürlich und meist nach mehreren Jahren zustimmte. Insbesondere Kader der Arbeitsstellen bzw. der Abteilung Inneres wollten immer wieder über Motive, Mitwisser und den Sieg des Sozialismus diskutieren, nur um am Ende die Aussichtslosigkeit des Unterfangens zu betonen.

Das SED-Regime wartete dabei nicht das Ergebnis seiner Überzeugungsversuche ab, sondern konfrontiere die Betroffenen parallel zu den Aussprachen mit dem gesamten Spektrum an Sanktionen. Die SED-Führung sah offenbar keinen Widerspruch darin, Emigrationswilligen zahlreiche Nachteile zuzumute und gleichzeitig von ihnen ein Bekenntnis zum DDR-Sozialismus zu erwarten. Vielmehr setzte sie anscheinend auf den erzieherischen Effekt. Die Kombination aus Repressalien und individueller belehrender Einwirkung war eine hervorstechende Methode des DDR-Regimes. Die Arbeit fasst sie als „persönliche Persuasion“ zusammen. Die politische Steuerungsmethode der Persuasion bedeutet übersetzt Überredung und setzt in ihrer weit verbreiteten Erscheinungsform eher auf massenkommunikative Plakatkampagnen. Die individuelle Form der Persuasion als Steuerungsinstrument ist hingegen Ergebnis der Untersuchung.[...]


-----------------------------------------------------------------


Wie man ja auch in diesem Thread lesen kann, ist es Ausreisewilligen und deren Familien offenbar unterschiedlich ergangen, wurde diese "Politik" nicht unbedingt im Einzelfall umgesetzt. Dass sie aber auch umgesetzt wurde, daran kann man kaum zweifeln.
.


94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#353

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 21.11.2014 20:56
von B208 | 1.402 Beiträge | 13 Punkte
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Laut Aussage von Herrn Jäger gab es diese Hundeszene wirklich .
Jedoch nicht am 9.11.89 .

Der Hund gehörte einer Familie J... aus WB.
Durch die Namensgleichheit des Hundebesitzers mit einem bekannten DDR Oppositionellen wurde der Fall auch bis nach ganz oben gemeldet .
Harald Jäger wurde dabei auch einmal falsch verstanden , als er von " dem Hund Jahn " sprach .

B208


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#354

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 21.11.2014 21:17
von Ari@D187 | 2.050 Beiträge | 16 Punkte
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Zitat von ABV im Beitrag #14
Ich weiß nicht, ob man dieses schwierige Thema unbedingt in Form einer Komödie auf den Bildschirm bringen muss? Wäre es nicht besser gewesen, wenn man die Dinge so dargestellt hätte, wie sie an jenem Abend wirklich abliefen?
Menschen, die völlig auf sich allein gestellt, vor weitreichenden, das jahrzehntelange Berufsbild auf den Kopf stellende Entscheidungen treffen mussten. Herr Jäger hatte ja mal von einem Hauptmann erzählt, den er nach dem Öffnen des Schlagbaums weinend in einer Baracke vorfand. Für viele sind in diesem Moment buchstäblich Welten zusammengebrochen! Ob solche menschlichen Zusammenbrüche als Stoff für Komödien taugt?
[...]

Ich kann mich Deinen Fragen nur anschliessen und finde nur eine schlüssige Antwort.
Um auch jüngere Zuschauer an den Fernseher zu fesseln, bedarf es wohl der Komödie, wie bereits im Themenverlauf festgestellt wurde.

Ari


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
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#355

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 22.11.2014 09:57
von exDieter1945 | 228 Beiträge
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Zitat von B208 im Beitrag #353
Laut Aussage von Herrn Jäger gab es diese Hundeszene wirklich .
Jedoch nicht am 9.11.89 .

Der Hund gehörte einer Familie J... aus WB.
Durch die Namensgleichheit des Hundebesitzers mit einem bekannten DDR Oppositionellen wurde der Fall auch bis nach ganz oben gemeldet .
Harald Jäger wurde dabei auch einmal falsch verstanden , als er von " dem Hund Jahn " sprach .

B208



Einen ähnlichen "Grenzzwischenfall mit einem Hund" gab es bei der Grenzöffnung bei Mustin.

Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=QyfMJB0f...e=youtube_gdata

Gruß Dieter


Lutze, 94 und bingernhier haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#356

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 30.11.2014 23:14
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Ich habe mittlerweile das Buch von Haase-Hindenberg, das auf den Erinnerungen von Harald Jäger basiert und von ihm auch autorisiert wurde, gelesen. Zwei Anmerkungen dazu:

Der Film hält sich weitestgehend an das, was Jäger so beschrieben hat. OK, es waren Szenen darunter, die der Dramaturgie geschuldet waren: Die Rückfahrt eines Diplomaten von West nach Ost wurde mit den damit verbundenen, aktuellen Schwierigkeiten auch genannt, allerdings hat es die Spontanheilung durch Handauflegen nicht gegeben. Im Buch fehlt auch die Szene mit der älteren Frau, die darum fleht, doch ihr Enkelkind im Westen besuchen zu dürfen. Dass es diese Situation allerdings gab, hat Jäger mehrfach bestätigt und auch diese Frau wurde in irgendeiner Talkshow interviewt.

Wer sich an diesen Unschärfen stört: Es war ein Spielfilm, kein Dokumentarfilm. Und in einem solchen Genre sind dramaturgische Effekte zulässig, sofern sie nicht das Wesentliche verfälschen.

Große Teile des Buches beschäftigen sich aber mit dem Menschen Harald Jäger, wie er zu dem geworden ist, der er am 09.11. war. Das war der für mich spannende. weil der neue und mir bis jetzt nicht bekannte Teil. Das Buch springt immer wieder zurück bis zum 13.08.61 und beschreibt sowohl seinen Werdegang wie auch seine Entwicklung bis zu diesem denkwürdigen Tag. Und es endet auch nicht mit der Maueröffnung, sondern beschreibt auch nachvollziehbar seine Probleme, sich in der neuen Ordnung zurechtzufinden. So hat er einige Jahre gebraucht, bis er nicht mehr in jedem Uniformträger "West", egal ob Polizei oder Militär, automatisch den Klassenfeind gesehen hat. Und sich auch als Bundesbürger gefühlt hat.

Sehr anschaulich hat er diesen Wandel mit der Fußball-WM im Kapitel "Ein abschließendes Gespräch" ganz zum Schluss des Buches beschrieben: Als 1990 die damals noch westdeutsche Nationalmannschaft im Finale stand, hat er gehofft, dass sie verlieren. Vier Jahre später war es ihm egal und 2002 hätte er nichts gegen einen Weltmeister aus Deutschland gehabt. Und als dann das "Sommermärchen" in Deutschland stattfand, war er traurig, dass "wir" nicht gewonnen haben.

Ein lesenswertes Buch.


Ari@D187, bingernhier und S51 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#357

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 12:19
von bingernhier | 253 Beiträge | 29 Punkte
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #73
Für mich war eine der Schlüsseszenen als Jäger entscheiden musste, ob das Ehepaar gemeinsam wieder in die DDR zurückkehren durfte. Es ist ein Satz, den man oft hier im Forum gelesen oder in Gesprächen gehört hat:

Ich verstehe Sie ja. Sie müssen aber auch uns verstehen.

Und dann konnte das Ehepaar wieder zurück zu ihren Kindern in den Osten.

Und spätestens da musste ich an unseren @Hans denken. Ich denke der Herr Jäger steht für viele "Ehemalige".

War diese Szene authentisch? Ich kann mich erinnern, dass die Unsicherheit in den ersten 24 Stunden sehr groß war, wie man mit den "Rückkehrern" verfährt.

LG von der Moskwitschka



Hallo Moskwitschka,

Diese Schlüsselszene war authentisch.
Auch nachzulesen im Buch "Der Mann der die Mauer öffnete" von G. Haase-Hindenberg Seite 196

L.G.bingernhier


der glatte hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#358

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

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@bingernhier

Ich habe das Buch gestern ins Regal gestellt. Ich kann mich @Dandelion s Beitrag nur anschließen. Viel spannender und auch beeindruckend ist sein gesamter Lebensweg bis zum 9. Novembder 2014 .

Und auch da steht Herr Jäger für viele "Ehmalige", auch hier im Forum. Aus der Niederlage so viel Kraft und Erkenntnis zu schöpfen, dass man sich heute selbstbewusst der Öffentlichkeit und damit der Geschichte stellt - der persönlichen und der unseres Landes.

Sich mit sich selbst zu versöhnen, ist glaube das schwerste.

LG von der Moskwitschka


bingernhier hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#359

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 09.12.2014 08:11
von bingernhier | 253 Beiträge | 29 Punkte
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Zitat von exDieter1945 im Beitrag #355
Zitat von B208 im Beitrag #353
Laut Aussage von Herrn Jäger gab es diese Hundeszene wirklich .
Jedoch nicht am 9.11.89 .

Der Hund gehörte einer Familie J... aus WB.
Durch die Namensgleichheit des Hundebesitzers mit einem bekannten DDR Oppositionellen wurde der Fall auch bis nach ganz oben gemeldet .
Harald Jäger wurde dabei auch einmal falsch verstanden , als er von " dem Hund Jahn " sprach .

B208


Hallo Dieter1945
ich habe hier was gefunden..
Film und Warheit...

http://reportage.mdr.de/bornholmer-stras...it-harald-jager

L.G. bingernhier







Gruß Dieter


zuletzt bearbeitet 09.12.2014 08:13 | nach oben springen

#360

RE: Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten

in Leben an der Berliner Mauer 09.12.2014 11:48
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Danke, @bingernhier
Nach Film und Buch war das Interview mit Harald Jäger noch das, was gefehlt hat, um das Bild zu komplettieren.


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