#81

RE: Rücktritt von Erich Honecker

in DDR Staat und Regime 22.10.2014 23:14
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #72
Zitat von DoreHolm im Beitrag #71
..., konnte ma diese Privatreisenden nicht mit 15,-DM/Tag abspeisen.

Na das wäre ja schön gewesen, wimre gabs die 15 DM (allerdings 1:1) einmal pro Jahr!


Quelle: www.grenzerinnerungen.de/dokumente


da kannste ma sehen, was ihr euerem Erich wert ward


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
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Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#82

RE: Rücktritt von Erich Honecker

in DDR Staat und Regime 22.10.2014 23:23
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #80
Zitat von Hackel39 im Beitrag #78

Seine Irrfahrt nach dem politischen Ausstieg auf der Suche nach einem Ruhesitz sucht wohl seinesgleichen in der Welt...........



Andere hatten ein schlimmeres Schicksal, z. B. in Rumänien.



Das sollte kein Maßstab sein, oder? Nicht zuletzt weil es hier nicht dazu gekommen ist, versöhnt mich mit dem Begriff "friedliche Revolution" - über den man natürlich auch streiten mag.

LG von der Moskwitschka


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#83

RE: Rücktritt von Erich Honecker

in DDR Staat und Regime 23.10.2014 00:01
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Freienhagener im Beitrag #80
Zitat von Hackel39 im Beitrag #78

Seine Irrfahrt nach dem politischen Ausstieg auf der Suche nach einem Ruhesitz sucht wohl seinesgleichen in der Welt...........



Andere hatten ein schlimmeres Schicksal, z. B. in Rumänien.



Das Gesetz, daß die Richter des Conducators zu dessen gefilmter und veröffentlichten Hinrichtung nach einem Schnellverfahren berechtigte, hatte Ceaucescu noch selbst in die Wege geleitet.
Seine Frau Elena war ebenso wie Margot Honecker in einer politischen Führungsposition, sie verbot Verhütung und Abtreibung und forcierte die Förderung (=Zwang) der Fünf- Kind- Familie mit der Konsequenz, daß überfüllte Kinderheime und Hungersnöte Alltag in Rumänien war.
Das Ehepaar Honecker war sowohl bezüglich des Personenkultes als auch der Bildungs- und Familienpolitik um Welten zivilisierter als dieses ansonsten recht ähnliche Regime in Bukarest.
Zwar hatte der DDR- Staatsratschef einen gewissen Machtinstinkt aber eben auch ein Gespür dafür, wo die Grenzen der Ethik sind, das hat ihn vor härteren Strafen bewahrt.



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#84

RE: Rücktritt von Erich Honecker

in DDR Staat und Regime 23.10.2014 08:49
von Freienhagener | 3.860 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #82
Zitat von Freienhagener im Beitrag #80
Zitat von Hackel39 im Beitrag #78

Seine Irrfahrt nach dem politischen Ausstieg auf der Suche nach einem Ruhesitz sucht wohl seinesgleichen in der Welt...........



Andere hatten ein schlimmeres Schicksal, z. B. in Rumänien.



Das sollte kein Maßstab sein, oder? Nicht zuletzt weil es hier nicht dazu gekommen ist, versöhnt mich mit dem Begriff "friedliche Revolution" - über den man natürlich auch streiten mag.

LG von der Moskwitschka


Keine Frage.
Meine Anmerkung bezog sich auf "sucht seinesgleichen", als ob er besonders gelitten hätte.
Mit ihm verfuhr man nicht gut, aber eben auch nicht besonders schlecht.
Und weil er seinen eigenen Vorgänger ebenfalls "abserviert" hat, ist Mitgefühl kaum angebracht.

Gruß
Micha


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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zuletzt bearbeitet 23.10.2014 08:51 | nach oben springen

#85

RE: Rücktritt von Erich Honecker

in DDR Staat und Regime 23.10.2014 09:16
von schnatterinchen (gelöscht)
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Schewardnadse meinte in der Doku, sinngemäß Honecker hätte keinen Grund sich zu beklagen, in der Sowjetunion hätte man Honecker zumal erkrankt umgehend erschossen.
Das dies in der DDR nicht geschah ist nicht der Verdienst der Genossen, den die hatten ja unter ihresgleichen die Angst verbreitet samt ihren Familien von den Konterrevolutionären an die Laternen gehängt zu werden.


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#86

RE: Rücktritt von Erich Honecker

in DDR Staat und Regime 23.10.2014 10:10
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Hallo miteinander,

ich krame mal in meinen Erinnerungen:
Ich empfand damals Erleichterung, als am 17./18.Oktober 1989 der Rücktritt Erich Honeckers verkündet wurde. Dass er dazu gedrängt worden war, war mir klar und die "gesundheitlichen Gründe"... nun ja: Altersstarrsinn ist ja auch ein "gesundheitlicher Grund".
Dass sein Nachfolger Krenz nichts Weltbewegendes mehr vollbringen wird, war mir klar - aber er konnte wenigstens etwas Druck aus der ganzen verfahrenen Situation nehmen, ohne dabei das Gesicht zu verlieren.
Für mich stand das kleine Land DDR nach der verhängnisvollen Entscheidung, am 3.Oktober die Sonderzüge mit den Flüchtlingen aus der Prager BRD-Botschaft demonstrativ noch mal über DDR-Territorium fahren zu lassen, zwischen dem 3. Oktober und jenem 17.Oktober am Rande eines Bürgerkrieges. Die Tumulte um den Dresdner Hauptbahnhof in der Nacht von 3. zum 4.Oktober sprechen eine deutliche Sprache.
Ich hatte einfach Angst - um mein Leben, um das Leben meiner Kinder, um die Zukunft vieler Freunde, Nachbarn....
Wer wusste schon, ob das Ganze nicht noch weiter eskalieren würde ?
An jenem 3.Oktober 89 hatte für mich der Sozialismus in der DDR sein vielgepriesenes "humanistisches Antlitz" endgültig verloren und ich bin nach 12 Jahren Mitgliedschaft aus der SED ausgetreten.

Gruss Hartmut


u3644_Jobnomade.html
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zuletzt bearbeitet 23.10.2014 10:12 | nach oben springen

#87

RE: Rücktritt von Erich Honecker

in DDR Staat und Regime 23.10.2014 12:42
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #83
Das Gesetz, daß die Richter des Conducators zu dessen gefilmter und veröffentlichten Hinrichtung nach einem Schnellverfahren berechtigte, hatte Ceaucescu noch selbst in die Wege geleitet.

Und trotzdem war's illegal, mehr dazu weil hier oT ... #68 Ceaușescu - ein eigener Weg im Warschauer Pakt?
Oder auch, also wer nicht in den Forumstiefen graben möchte, ein Stern-Interview. Wobei da Einiges leicht geschönt-verzerrt dargestellt wird ...
http://www.stern.de/politik/ausland/ceau...ker-547930.html


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#88

RE: Rücktritt von Erich Honecker

in DDR Staat und Regime 01.11.2014 10:53
von Schakal | 271 Beiträge

Der ewig grinsende Krenz war mir ehrlich gesagt noch unheimlicher als Staatsratsvorsitzender. Verändert hätte/hatte sich ja eh nicht viel, außer das Egon endlich an der Macht war.
Auf jeden Fall war zu spüren, dass sich etwas tut in der DDR. Vielleicht war das Walters Rache an Erich?


--- Ex oriente lux.---
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zuletzt bearbeitet 01.11.2014 10:53 | nach oben springen

#89

RE: Rücktritt von Erich Honecker

in DDR Staat und Regime 01.11.2014 21:01
von DoreHolm | 7.695 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #85
Schewardnadse meinte in der Doku, sinngemäß Honecker hätte keinen Grund sich zu beklagen, in der Sowjetunion hätte man Honecker zumal erkrankt umgehend erschossen.
Das dies in der DDR nicht geschah ist nicht der Verdienst der Genossen, den die hatten ja unter ihresgleichen die Angst verbreitet samt ihren Familien von den Konterrevolutionären an die Laternen gehängt zu werden.


Lila: Das mag ja für Dich zutreffen. Du hast ja auf der "richtigen" Seite gestanden, Ich persönlich hab´s eben auch anders erlebt und dachte zeitweise schon, daß ich möglicherweise zum "Klassenfeind" flüchten muß, um mein Leben zu retten. Sei nicht so naiv. Es gab genug, die getötet hätten, wenn man sie hätte gewähren lassen und das hätte m.E. in den meisten Fällen keine politischen Gründe dafür gegeben, sondern rein sadistische und Bürgerrechtler, die das verurteilt hätten, wären als verkappte rote Socken gleich mit an die Wand gestellt worden. Du kannst aber davon ausgehen, da ich noch in der KG war, hätte ich von denen soviel mitgenommen wie nur möglich und ich war kein Schlumpschütze.



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#90

RE: Rücktritt von Erich Honecker

in DDR Staat und Regime 01.11.2014 21:44
von Gelöschtes Mitglied
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Ich denke, wir können heute noch froh sein, dass es kaum Racheakte gegeben hat. Jeder, der sich mit einer Waffe gerächt hätte, hätte sich ja augenblicklich auf die gleiche Stufe wie seine Peiniger gestellt.

Obwohl genug Leute versucht haben mir Steine in den Weg zu legen, habe ich zu keiner Zeit Rachegedanken gehabt. Diesen oder jenen hätte ich gern nochmal meine Meinung ins Gesicht gesagt. Bei einigen habe ich es getan, aber komischer Weise konnte sich kaum einer an seine Missetaten erinnern.

Ich habe die ganze Zeit auch ohne größere Schäden überstanden. Meinen beruflichen Weg bin ich trotzdem gegangen. Wenn ich in das Horn derer geblasen hätte, wäre für mich zwar vieles leichter gewesen, aber ob ich dann heute noch in den Spiegel gucken könnte, glaube ich nicht.

Was ich habe, habe ich der fleißigen Arbeit meiner Vorfahren und meiner eigenen Tätigkeit, sowie einer vernünftigen Lebensweise zu verdanken.

Der Hesselfuchs


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#91

RE: Rücktritt von Erich Honecker

in DDR Staat und Regime 01.11.2014 21:53
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Jobnomade im Beitrag #86
Hallo miteinander,
......................

Für mich stand das kleine Land DDR nach der verhängnisvollen Entscheidung, am 3.Oktober die Sonderzüge mit den Flüchtlingen aus der Prager BRD-Botschaft demonstrativ noch mal über DDR-Territorium fahren zu lassen, zwischen dem 3. Oktober und jenem 17.Oktober am Rande eines Bürgerkrieges. Die Tumulte um den Dresdner Hauptbahnhof in der Nacht von 3. zum 4.Oktober sprechen eine deutliche Sprache.
.........................

Gruss Hartmut





Diese bescheuerte Entscheidung der Politniks von ganz oben habe ich, ehrlich gesagt ,- nie richtig verstehen können.
Das war docheine Provokation für all Jene ,- die auch gern in dem Zug gesessen hätten,- ich habs ja nur aus der ferne erlebt ,- aber nach dieser Entscheidung war mir klar,- daß die DDR-Führung komplett unzurechnungsfähig war !


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#92

RE: Rücktritt von Erich Honecker

in DDR Staat und Regime 01.11.2014 22:01
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Ich weiß nicht, wer hatte denn damals tatsächlich Lust sich an kleinen SED-Lichtern zu vergehen?
Wenn das viele gewollt hätten wäre es wohl in Größenordnungen geschehen, war ja eine relativ rechtsfreie Zeit.
Umgedreht sah es wohl eher anders aus, ich kenne selbst viele persönliche Aussagen von strammen Kämpfern das bei der Konterrevolution ordentlich reingehauen oder auch reingeschossen werden müsste und das nicht aus der Zeitung, noch mit Kampfeslust damals und auch traurig in der Rückschau das dies leider nicht geschehen war.


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 01.11.2014 22:07 | nach oben springen

#93

RE: Rücktritt von Erich Honecker

in DDR Staat und Regime 01.11.2014 22:11
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Grenzwolf 62, dein Beitrag erinnert mich immer an den Gedanken, was denn passiert wäre, wenn die DDR den Westen angegliedert hätte. Ob dann ehemalige BGS Beamte eine Anstellung bei den Grenztruppen gefunden hätten oder gleich ins Gulag gewandert wären? Bei den Fanatikern wage ich mir die Folgen für den Westen gar nicht vorzustellen.

Der Hesselfuchs


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#94

RE: Rücktritt von Erich Honecker

in DDR Staat und Regime 01.11.2014 22:17
von damals wars | 12.149 Beiträge

In einem anderen Pfad wird gerade darüber sinniert, wie man nach 45 die ehemaligen eingegliedert hat.
Es hätten sich auch in der BRD genug Wendehälse gefunden, die eine reibungslose Vereinigung über die Bühne gebracht hätten.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#95

RE: Rücktritt von Erich Honecker

in DDR Staat und Regime 01.11.2014 22:18
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Merlini im Beitrag #93
Hallo Grenzwolf 62, dein Beitrag erinnert mich immer an den Gedanken, was denn passiert wäre, wenn die DDR den Westen angegliedert hätte. Ob dann ehemalige BGS Beamte eine Anstellung bei den Grenztruppen gefunden hätten oder gleich ins Gulag gewandert wären? Bei den Fanatikern wage ich mir die Folgen für den Westen gar nicht vorzustellen.

Der Hesselfuchs


Den Gedanken kann man schon spinnen, weiß nicht ob es so etwas wie eine Entkapitalisierung oder wie man es auch nennen mag hätte geben können.
Glaube wohl eher weniger wenn die gesetzmäßig zu siegen haben müssende Ordnung, oder besser Diktatur gesiegt hätte.
Aber ist ja nur ein vorübergehender Rückschlag, die Nachfahren werden erleben wie sich dann der Sieg gestaltet, ich hoffe an mir geht das Erlebnis vorbei.


zuletzt bearbeitet 01.11.2014 22:23 | nach oben springen

#96

RE: Rücktritt von Erich Honecker

in DDR Staat und Regime 01.11.2014 22:52
von DoreHolm | 7.695 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #95
Zitat von Merlini im Beitrag #93
Hallo Grenzwolf 62, dein Beitrag erinnert mich immer an den Gedanken, was denn passiert wäre, wenn die DDR den Westen angegliedert hätte. Ob dann ehemalige BGS Beamte eine Anstellung bei den Grenztruppen gefunden hätten oder gleich ins Gulag gewandert wären? Bei den Fanatikern wage ich mir die Folgen für den Westen gar nicht vorzustellen.

Der Hesselfuchs


Den Gedanken kann man schon spinnen, weiß nicht ob es so etwas wie eine Entkapitalisierung oder wie man es auch nennen mag hätte geben können.
Glaube wohl eher weniger wenn die gesetzmäßig zu siegen haben müssende Ordnung, oder besser Diktatur gesiegt hätte.
Aber ist ja nur ein vorübergehender Rückschlag, die Nachfahren werden erleben wie sich dann der Sieg gestaltet, ich hoffe an mir geht das Erlebnis vorbei.


Mein Vater erzählte mir einmal, daß es, ebenso wie von Seiten der BRD auch, zumindest Planspiele gegeben hatte, die größeren Betriebe, insbes. höherer Mittelstand und natürlich vorrangig die AG und die zum Großkapital gehörenden sowie die zum Funktionieren einer Gesellschaft wichtigen Unternehmen (Energieversorgung, Verkehr, Versicherungen, Banken, Infrastruktur, Gesundheitswesen und Volksbildung) auch kaderpolitisch "umzurüsten". Der Haken daran war, so sagte er sinngemäß, daß wir kleine DDR gar nicht so viele geeignete Kader hatte, wie notwendig gewesen wäre. umgekehrt hätte das schon von der Anzahl befähigter Kader anders ausgesehen (es sei denn, die BRD hätte nicht, wie zur Wendezeit vielfach geschehen, unfähige und/oder überhebliche Leute dafür eingesetzt).
Wie mit Leuten verfahren wäre, die Funktionsträger des Staates gewesen waren, kann ich mich nicht an irgendwelche Aussagen erinnern, abr ganz sicher nicht so, wie es von einigen Usern hier hingestellt wird (Gulag u.s.w.). Es hätte genug gegeben, wie oben durch anderen User schon gesagt, die sich der Sicherung der eigenen Existenz wegen schnell der neuen Regierung angedient hätten und auf die zurückgegriffen wäre. Etwa ebenso, wie nach 1945 durch alle "Sieger" (Alliierte und die neue Regierung) auch praktiziert.



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#97

RE: Rücktritt von Erich Honecker

in DDR Staat und Regime 01.11.2014 23:07
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Ich frag mich gerade wie lange man wohl nach Übernahme der BRD gebraucht hätte um deren Wirtschaft auf das Niveau derer des Übernehmers herunterzuwirtschaften, ich befürchte mal sehr schnell, obwohl sicherlich der dann verantwortliche Generalsekretär den nun befreiten BRD-Proletariern mit blumigen Reden zu ihrem nun auf sie zukommendes Glück gratuliert hätte, ich glaube die hätten sich nach kurzer Zeit überaus herzlich für ihre Befreiung bedankt und man hätte schnell auf vorhandene Kader in Polizei und VS zurückgreifen müssen.
Obwohl das Szenario eigentlich hanebüchener Quatsch ist, stelle mir nun auch noch vor wie Helmut Kohl seine CDU in die nationale Front, oder wars der "demokratische" Block, überführt und Herbert Mies am Stuhl von olle Egon sägt


Ostlandritter hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 02.11.2014 00:13 | nach oben springen

#98

RE: Rücktritt von Erich Honecker

in DDR Staat und Regime 04.10.2015 12:58
von Hanum83 | 4.736 Beiträge

Zum 25. Einheitstag hab ich mal die alles beherrschende Flüchtlingsthematik etwas ausgeblendet und ein wenig zurück geschaut, was ich schon immer für eine recht unaufgeregte Sicht auf E.H. empfand, sind die Berichte von Reinhold Andert über seine Gespräche mit ihm nach dessen Sturz.

https://www.youtube.com/watch?v=G_o5m3Q8__U


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
zuletzt bearbeitet 04.10.2015 14:47 | nach oben springen


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