#81

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 07.10.2014 17:18
von Hans | 2.166 Beiträge

Kleiner Einwurf mal.
Wehrpflicht in der DDR - ab wann ?
Sperrbrecher - ich bin für 1962. So ist das mit der Argumentation- Sche-ß Geschichtszahlen.
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#82

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 07.10.2014 17:19
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Pit59!

Zitat von Pit 59 im Beitrag #79
Holger,ich möchte doch ums Verrecken gerne mal wissen warum .... wärst Du auch ein Gewinner der Wende,so wie Du aber schreibst (nicht nur in dem Tread) bist Du ein klassischer Verlierer,und ich persönlich sage es mal so ,selber drann Schuld.

Ich habe noch drei mal nach der Wende die Schulbank gedrückt, von Abendschule bis Direktausbildung. (Und ich hatte zu DDR Zeiten auch meinen Abschluß) Und somit bin ich ja ein dreifacher Gewinner, oder?
In meiner Klasse gab es auch solche von Dir disqualifizierten "Verlierer", die ja immer selbst Schuld sind.
Alle haben sich gebildet und waren fleißig.
Aber ein System das auf Verbrauch (auch Arbeitskräfte) geeicht ist, läßt leider auch Fleißige verlieren!

Ein guter Tipp meines Großbvaters: Scheiß nie hinter Dich, wenn Du den Berg herauf gehst. Du mußt auch einmal wieder runter gehen!!! (ich bitte das unflätige Wort diesmal zu tolerieren)

Schöne Grüße,
Eckhard


zuletzt bearbeitet 07.10.2014 17:20 | nach oben springen

#83

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 07.10.2014 17:24
von Pit 59 | 10.120 Beiträge

Eckardt,Du Riese aus der griechischen Mythologie,nicht nur das Rauskopieren was einen in den Kram passt


Hapedi und grenzgänger81 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#84

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 07.10.2014 18:04
von Gelöschtes Mitglied
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@Sperrbrecher,

du bist 1969 abgehauen, daher kannst du sowas wahrscheinlich nicht wissen. Die DDR bekam offensichtlich nicht genug Nachwuchs in die Armee an die Stellen hinein, die mehr als den Grundwehrdienst leisten sollten. Deswegen begann man dann eine der fiesen Touren, man erpresste quasi die Zulassung zu einigen Studienfächern durch die Forderung, der Bewerber sollte doch vorher erst einmal seinen Klassenstandpunkt und die Treue zum Staat der Arbeiter und Bauern durch eine Verpflichtung für 3 Jahre dokumentieren. Tat er dies nicht, war es schon mal ganz trübe, mit diesem Studienfach. Alles vage und alles nicht einforderbar, ergebnisoffen, würde man heute formulieren.
Deswegen kann man Hufklaus nicht das geringste vorwerfen, wenn er hätte Agrarökonom werden wollen, hätte er wahrscheinlich nur den Grundwehrdienst leisten müssen. Wie noch öfter wird er diese Kröte geschluckt haben, um sein Ziel zu verwirklichen. Man musste mitunter viel Kröten schlucken... Glaubst Du etwa, diejenigen, die wegen der endgültigen Genehmigung der Besuchsreise in den Westen ständig bis kurz vor Ultimo noch zum Volkspolizeikreisamt gingen, um sich dort wie ein Bettler behandeln zu lassen, wären nun alles Opportunisten gewesen? Die wollten einfach nur fahren und schluckten all diese Demütigungen.


Wehrunterricht in der 6 Klasse meines Sohnes . Ein Oberleutnant des WKK führte eine Einstufung der Schüler, wer für eine längere Laufbahn bei der NVA in Frage kommt , durch .
Da war von 3 Jahren bis zur Offizierslaufbahn die Rede. " 2 Jungen aus der Klasse kamen dafür nicht in Frage , es waren die Besten , wegen ihrer christlichen Einstellung ,wurden sie so Abgeurteilt . Heulend kam mein Sohn nach Hause ,weil die anderen Jungs ,sie auslachten .
Im Elternaktiv konnte ich diesen Sachverhalt aber wohl klären . Der Klassenlehrerin war es peinlich , dieses Problem vor der Klasse auszuwerten .
Es blieb ihm aber nichts weiter übrig .sich für 3 Jahre zu Verpflichten , denn sein Studienplatz war ihm nach der Verpflichtung schon zu gesagt .
Nach 18 Monaten NVA kam die Wende und er hat 1990 im Herbst sein Studium begonnen . ratata


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 07.10.2014 18:06 | nach oben springen

#85

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 07.10.2014 18:04
von Freienhagener | 3.851 Beiträge

Weiterbildung ist doch normal.
Von wem war gerade der Satz vom Lernen, das ganze Leben lang?


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#86

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 07.10.2014 18:13
von grenzgänger81 | 968 Beiträge

Wenn ich lese :Freiheit der andersdenkenden ,bin ich sehr skeptisch.
Leider strapazieren die jenigen diese Redewendung am meisten,die vor 1989 nie im Traum daran gedacht hätten irgend etwas an den gesellschaftlichen Verhältnissen zu ändern .
Ich würde es eher anders benennen !
Es ist der Machtverlust ,die Ohnmacht, sich selber einzugestehen,das man dem falschen Zauberer hinterhergelaufen ist.
Daher ist halt alles was nicht diesen idealen entspricht,böse ,falsch ja einfach kapitalistisch.


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#87

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 07.10.2014 19:54
von Sperrbrecher | 1.649 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #81
Kleiner Einwurf mal.
Wehrpflicht in der DDR - ab wann ?
Sperrbrecher - ich bin für 1962. So ist das mit der Argumentation- Sche-ß Geschichtszahlen.
73 Hans

Deshalb schrieb ich ja auch:
"Diese Erpressungen gab es bereit vor der Einführung der Wehrpflicht."

Da mein Bruder unbedingt studieren wollte, forderte man ihn auf sich für 3 Jahre zu verpflichten (da war er 17 Jahre alt)
und nötigten ihn dazu seine Unterschrift ab. Eine Garantie zur Aufnahme des Studiums gab man ihm natürlich nicht.
Da habe ich ihm geraten die DDR zur verlassen, was er dann auch umgehend getan hat.

Pünktlich nach seinen 18.Geburtstag (Frühjahr 1960) standen sie dann auf der Matte.

Ich habe ihn dann persönlich beim Wehrkreiskommando als nach West-Berlin abgängig und somit unwiederbringlich abgemeldet.
Das enttäuschte Gesicht des dortigen Hauptmanns werde ich nie vergessen.

Nach etwa einem Jahr konnte er dann mit seinem Studium in Wes-Berlin beginnen und es auch mit Bravour abschließen.
Als Dankeschön für meinen Guten Rat, hat er mir dann bei meiner Flucht 1969 erhebliche Unterstützung geleistet und die finanziell
notwendigen Leistungen übernommen. Dank seiner guten beruflichen Position auf der Grundlage des Studiums war ihm das auch
ohne weiteres möglich.

Selten habe ich von einem gutgemeinten und vorausschauenden Ratschlag, den ich anderen gegeben habe, soviel profitiert.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


zuletzt bearbeitet 07.10.2014 20:05 | nach oben springen

#88

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 07.10.2014 20:33
von Uleu | 527 Beiträge

Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #44
Zitat von Uleu im Beitrag #40
Der " Tag der deutschen Einheit " bewegt mich eigentlich nicht. Habe die Ereignisse um 1989 auch nur aus weiter Entfernung gelesen.
Ich habe den arbeitsfreien Tag am 03.10. gerne angenommen, aber meine Heimat ist die DDR, und darauf werde ich morgen mit einem Glas Nordhäuser Doppelkorn anstossen ...


Schade, wir hatten gerade einen guten Draht, aus dem Thread was zu machen....und dann platzt wieder so ein *Ewiggestriger* rein mit seinem polemischen Kommentar. Warum erklärst du nicht mal warum du so denkst....damit man das *Ewiggestrige* relativieren kann. Mich würde deine Denkweise wirklich interessieren.


" Ewiggestriger " ist wirklich original Karl Eduard. Insofern hast du dich selbst an seine Seite gestellt.
Polemik ? Wo denn ? Es geht um Gedanken eines DDR Bürgers zum Tag der deutschen Einheit, das sind meine Gedanken.
Und da ich beide deutsche Staaten kennengelernt habe, kann ich auch beide beurteilen.
Und nun Prost ! Auf die Heimat !


" Die geheime Aufklärung ist ein Dienst, der nur Herren vorbehalten ist " ( Oberst Nicolai, Leiter der dt. Militäraufklärung im 1. WK )
seaman und passport haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#89

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 07.10.2014 20:58
von seaman | 3.487 Beiträge

Die Bundesrepublik Deutschland bezahlt pünktlich und pflichtgemäss meine hart erarbeitete Rente.Mehr verbindet uns nicht.Für schöne deutsche Landschaften,Biersorten und sonstige Gebräuche ist dieser Staat nicht verantwortlich.
Ansonsten ist mir dieses Land sehr fern,unter ferner liefen.Wer nicht wählt soll auch nicht meckern.

seaman


der 39. und Uleu haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 07.10.2014 21:00 | nach oben springen

#90

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 07.10.2014 22:32
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Pi59!

Zitat von Pit 59 im Beitrag #83
Eckardt,Du Riese aus der griechischen Mythologie,nicht nur das Rauskopieren was einen in den Kram passt

Naja, es ist doch Sinn und Zweck der Kritik, daß man die Kritikpunkte "heraus sucht" und nicht die Person oder den Beitrag als ganzes als verwerflich kritisiert ...
Vielleicht ist der "Rest" ja sonst garnicht zu kritisieren?! Aber ich bin eher ein Mann der vernünftigen Kritik und nicht der profanen Beweihräucherung ...
Das kann jeder (auch ich) für sich selbst am besten ...

Schöne Grüße,
Eckhard


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#91

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 07.10.2014 22:44
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Grenzgänger81!

Zitat von grenzgänger81 im Beitrag #86
Wenn ich lese :Freiheit der andersdenkenden ,bin ich sehr skeptisch.
Leider strapazieren die jenigen diese Redewendung am meisten,die vor 1989 nie im Traum daran gedacht hätten irgend etwas an den gesellschaftlichen Verhältnissen zu ändern .
Ich würde es eher anders benennen !
Es ist der Machtverlust ,die Ohnmacht, sich selber einzugestehen,das man dem falschen Zauberer hinterhergelaufen ist.
Daher ist halt alles was nicht diesen idealen entspricht,böse ,falsch ja einfach kapitalistisch.

Ist das nicht in Teilen immer so?
Auch die "Anhänger" dieses Systems würden (und werden!) eines Tages diese Einsicht generieren, wenn die heute "natürlich niemals vorhandenen Akten" keine Sperrfrist mehr haben.
Aber wie man an der "NSU" Posse ersehen kann, werden riskannte und entblößende Akten schneller geschreddert, als der Morgenkaffee ausgetrunken ist.
Die Firma war da viel "dauerhafter" orientiert. Dort schredderten die Leute erst nach dem Ende. Und da schafft man leider nicht mehr alles.

Hier würden wahrscheinlich viele selbst ernannte "Demokraten" (ob naiv oder aus selbst verordneter demoratischer "Pflichterfüllung") sogar dabei mit helfen ...

Schöne Grüße,
Eckhard


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#92

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 11.10.2014 15:42
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Hufklaus im Beitrag #39
Vielleicht empfindet es mancher (gegenwärtig nicht schreibfähiger) User als aufdringlich, ich gehe davon aus, dass jeder von uns seine ganz eigene Geschichte hat.

Meinste miche? Drückts schlechte (PN-)Gewissen? Zu Deinem Seelenwohl, an meiner Sperre biste unschuldig. Kann man ja nun nicht soo oft behaupten. Letztens erst @mxxxx, na ich bin ja schon wieder stille um des lieben Forumsfrieden willen. Und so richtig 'Schaden' haste da wohl auch nicht anrichten können. Er iss ja wieder da, allet schick! ... und nein, keine Ironie ...
Auch ich finde den Beitrag #33 überhaupt nicht aufdringlich, wurdest ja auch schon ausgiebig gelobt für Deinen Text, will mich da anschließen. So ähnlich hattestes auch schonemal als Ex-Huf oder noch als Huf sogar geschrieben. Ergänzen möchte ich da nur eine Bemerkung, die kurze Heimfahrt und den vor allen geregelten Urlaub hatte ja nun nur wenige Grenzer. Insofern ist Deine Aussage Ich wurde 3 Jahre Soldat der GT in Glöwen, ganz in der Nähe meiner Heimat, das hat jedoch niemanden interessiert. nicht nur anmaßend, sondern einfach sachlich falsch. Du warst nicht Soldat, sondern freiwillig (denn nach einem Abwägen der Fürs und der Widers wars schlußendlich DEINE Entscheidung), also ein freiwillig längerdienender Unteroffizier, später sogar ROA (wurdest Du da auch 'gepresst'?) und schlußendlich Ltn.d.Res, odär? Und achso, die verwanzte Wohnung ... na das ist nun doch ein neuer Aspekt in dieser Selbstdarstellung. Nur wird da wohl keiner von Deinen weinroten Lieblingsfeinden mehr drauf anspringen, der Drops ist leider gelutscht. (In Momenten wie diesen vermisse ich echt den FED und den Jilbär und den 4krug und den Maulwurf, na wenn auch nur gaaanz kurz, Ironie wieder aus) Und noch eine weitere Anmerkung sei mir gestattet, solche Beiträge wie #25 erwecken (und nicht nur bei mir) den Eindruck, das Du nicht nur keine eignen Gedanken hast, sondern auch noch unfähig bist diese dann auszuformulieren. Das aber solcherart Null-Postings (und diese empfinde ich dann allerdings schon als aufdringlich) unnötig sind, solltest auch Du im weiteren Verlauf der Diskussion hier erkennen können?
Doch nun darf auch ich (leicht verspätet) meinen Gedanken-eines-DDR-Buergers-zum-Tag-der-deutschen-Einheit beitragen. Viel wirds nicht, mir gings da ähnlich wie @Uleu . Nur der war auch geographisch noch weit(er) weg im 89er-Herbst? Und hätte es auch ganz gut in den Thread mit dem Besucher gepaßt, welcher von einer gastlich eingedeckten Tafel wegspringt um eigene Torte zu kaufen. (Wo ich zur Stunde der "Einheit" war) Also man kann sich auch umständlicher unbeliebt machen; na dazu noch später und nun doch hier.

Ad rem ... erinnert ihr Euch noch an das verschrockene Gesicht der Kanzlergattin? Ich fand diesen ihren Auftritt in der Nacht auf den 3.10.90 ... na nun nicht gerade peinlich; aber zumindest unkuhl.
'Dem Erich sei Margot war da deutlich schußfester' Das genau war mein Gedanke in genau dem Augenblick, als die Einheit vollzogen wurde ...



(und nun zu später, wenn auch leicht oT *tschuldschung*)
Und faszinierend ... wie die Grenzverletzerin 'Ewiggestriger' schreibet und ein Antonius sich aufgerufen meinet ... upps, dat reimt sich ja *breites_grins*

Sooo, nun *nicht_mehr_grins* ... gibts für die Karikatur in #46 auch eine Quelle? Das ist doch keine Eigenkreation, odär? Also ich tät dann mal's Meldeknöpfle drücken, so wegen der Regel 4.1, alles chlor? Nebenher, mit diesem Glauben an eine immergültige Wahrheit (#59) wäre nun mal wieder ein Verschwörtheoretiker geoutet und hat sich damit von sinnvollen und fruchtbaren Diskussionen auf dieser Plattform praktisch selbst ausgeschlossen. Meine Haltung zu weiteren 'Gesprächen mit Antonius' ... don't feed the troll!
Muß aber jeder für sich entscheiden, denn auch wenn das Forum diktatorisch geführt wird, die Mitarbeit hier ist demokratisch. Demokratie (auch Laokratie oder Ochlokratie genannt) übrigens ist laut Aristoteles eine schlechte/böse/schändliche Regierungsform. Doch zu früh gefreut im Reichsflugscheibenformationfluggeschwaderhauptquartier. Denn das was wir heute gemeinhin unter Demokratie verstehen, bezeichnete der große Platonschüler mit πολιτεία ... na das sprengt jetzt hier nun doch aber ä bissel den Rahmen, odär?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 11.10.2014 15:50 | nach oben springen

#93

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 11.10.2014 16:03
von Pit 59 | 10.120 Beiträge

94er,das Du Nachholebedarf hast iss ja schon Klar,aber für mich schreibst Du Undefinierbare Gülle. Aber wenn es Dir Spass macht und vor allem was gibt,mach einfach weiter, odär ?? breit grins, breit grins aus. Odär ? nicht grins odär ?.


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#94

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 11.10.2014 16:18
von 94 | 10.792 Beiträge

Tja, ich bin verantwortlich für das was ich schreib, nicht dafür was bei Dir ankommt *breites_grins*
Wenn's für Dich nur Gülle ist, na dann versuche doch einfach meine Beiträge zu ignorieren,
mir gelingt das doch mit deinen Beiträgen meist auch *freundlich_anzwinker*

Doch zum Thema, was genau hast Du zur Mitternacht am 2./3. Oktober 1990 gedacht, war das auch Undefinierbare Gülle?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#95

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 11.10.2014 16:28
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #93
94er,das Du Nachholebedarf hast iss ja schon Klar,aber für mich schreibst Du Undefinierbare Gülle. Aber wenn es Dir Spass macht und vor allem was gibt,mach einfach weiter, odär ?? breit grins, breit grins aus. Odär ? nicht grins odär ?.


Alle mal besser als die Drei - Wort - Sätze des anderen Gesperrten. Wo ist der eigentlich abgeblieben? Oder ringt er noch nach den passenden deeskalierenden Wiedereinstiegsworten?

Meine Gedanken zum Thema Einheit sind tief in mir. Sie in Buchstaben zu fassen fällt mir aus einem Grund sehr schwer - ich habe mich immer als Deutsche gefühlt, egal in welcher Staatsform. Aber mal sehen, vielleicht nehme ich mal die Zeit das zu begründen.

LG von der Moskwitschka

EDIT ?


zuletzt bearbeitet 11.10.2014 16:33 | nach oben springen

#96

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 11.10.2014 16:32
von damals wars | 12.113 Beiträge

Zitat von Freienhagener im Beitrag #85
Weiterbildung ist doch normal.
Von wem war gerade der Satz vom Lernen, das ganze Leben lang?


Lenin : Die Aufgaben der Jugendverbände: Lernen, Lernen, nochmals Lernen
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Wer sich so alles als DDR Bürger angesprochen fühlt?
Steht nicht mal was von ehemalig...


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
zuletzt bearbeitet 11.10.2014 16:35 | nach oben springen

#97

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 11.10.2014 16:34
von Freienhagener | 3.851 Beiträge

Das lebenslange Lernen wurde m. E. von einem Anderen thematisiert.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
zuletzt bearbeitet 11.10.2014 16:34 | nach oben springen

#98

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 11.10.2014 16:48
von damals wars | 12.113 Beiträge

War schon seltsam damals, als DDR Bürger ins Bett gegangen und als Bundi aufgestanden.
Habe dann bis 1993 gebraucht, um zu sagen, ich bin angekommen.
Hatte einfach nicht das Gefühl, das ich gebraucht werde.
Der Stabel Absagen liegt bis heute in meinem Schrank.
Das Gefühl, den Briefkasten aufzumachen und wieder kommt einem eine Absage entgegengeflattert,
werde ich nie vergessen.
Und als ich dann nach 5 Jahren einen Arbeitsplatz ergatterte,
gratulierte sich das Arbeitsamt zu seiner erfolgreichen Vermittlung.
Die Idioten hätten mich nie vermitteln können.
Da ich an der Ing. Schule für Bergbau und Energie in Senftenberg studiert hatte, war ich für
die Klapsmänner ein Bergbauingenieur. Habe ich leider erst nach meinem Erfolg erfahren.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#99

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 11.10.2014 17:17
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

Ist doch angenehm wenn man auch mal anderen die Schuld am eigenen Schicksal geben kann.


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#100

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 11.10.2014 18:08
von Freienhagener | 3.851 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #98
War schon seltsam damals, als DDR Bürger ins Bett gegangen und als Bundi aufgestanden.
Habe dann bis 1993 gebraucht, um zu sagen, ich bin angekommen.


Auch für DDR Bürger, die eine Änderung wollten, war es ein seltsames Gefühl, plötzlich von Bonn aus regiert zu werden. Diese und andere Veränderungen mußte man verdauen.

Zitat von damals wars im Beitrag #98

Hatte einfach nicht das Gefühl, das ich gebraucht werde.
....................
Und als ich dann nach 5 Jahren einen Arbeitsplatz ergatterte,
gratulierte sich das Arbeitsamt zu seiner erfolgreichen Vermittlung.
Die Idioten hätten mich nie vermitteln können.
Da ich an der Ing. Schule für Bergbau und Energie in Senftenberg studiert hatte, war ich für
die Klapsmänner ein Bergbauingenieur. Habe ich leider erst nach meinem Erfolg erfahren.


Wirklich seltsam. Wo warst Du denn vorher beschäftigt?
In der Energiewirtschaft waren die Arbeitsplätze im Kernbereich relativ sicher, da man immer Leute vor Ort braucht.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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