#1

Frage an die PKE und Fachleute

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.10.2014 12:38
von Schlutup | 4.101 Beiträge

Moin Moin,

könnte man am Stempel erkennen ob es ein originaler von damals ist oder mit originalen Stempel erst heute gesetzt worden ist

Gruß Schlutup

Hier mal ein Beispiel:



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#2

RE: Frage an die PKE und Fachleute

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.10.2014 13:51
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Schlutup im Beitrag #1
Moin Moin,

könnte man am Stempel erkennen ob es ein originaler von damals ist oder mit originalen Stempel erst heute gesetzt worden ist

Gruß Schlutup

Hier mal ein Beispiel:


Könnte man, wenn man einen Sicherungsstift hätte. Die Farbe war zusätzlich chemisch gesichert. Da es aber solche Stifte nicht mehr geben dürfte und ich die Substanz die sich in diesen befand nicht kenne dürfte es unmöglich sein. Höchstens beim Halten unter UV, sie fluorisierte dort, kann aber natürlich auch heutige Farbe.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#3

RE: Frage an die PKE und Fachleute

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.10.2014 14:38
von eisenringtheo | 9.159 Beiträge

Es ist wie immer eine Frage des Aufwandes. Ist ein Dokument besonders wertvoll, so könnte man eine Chromatographie ins Auge fassen
http://de.wikipedia.org/wiki/Chromatographie
Theo


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#4

RE: Frage an die PKE und Fachleute

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.10.2014 16:11
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend, Gemeinde,.....

Zur eigendlichen Frage nichts -aber zur eingestellten Zählkarte.
Da ist zweimal ein Einreisestempel drauf. Das kleine Dreieck neben dem Datum.
73, Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#5

RE: Frage an die PKE und Fachleute

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.10.2014 16:12
von Elch78 | 501 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #3
... Ist ein Dokument besonders wertvoll, so könnte man eine Chromatographie ins Auge fassen
http://de.wikipedia.org/wiki/Chromatographie
Theo


Verstehst Du was davon oder ist das angegoogeltes Wissen.

Die Chromatographie dient zur Trennung von Stoffgemischen (muß selbst ich als kleiner Vorstadtapotheker zu Analysezwecken durchführen).
Eine Trennung ist jedoch hier gar nicht vonnöten, da die Farbpigmente des Stempels auf dem Papier getrennt vorliegen - man muß ja nur die Buchstabenschnipsel einzeln ausschneiden.

Man kann natürlich auch eine vergleichende Chromatographie durchführen, aber dann muß man sogenannte Referenzsubstanzen haben. Das sind die Stoffe, von denen man vermutet, daß sie in der zu untersuchenden Substanz enthalten sind. Und die muß man sich dann auch erstmal besorgen (und bezahlen) können.
Dann läßt man Referenz- und zu prüfende Substanzen unter gleichen Berdingungen (statioäre und mobile Phase, Temperatur ...) laufen und durch den Vergleich des Laufverhaltens ist eine Bestimmung möglich.

Gerne auch nachvollziehbar im Europäischen Arzneibuch 8. Ausgabe oder in Deinem Spezialfall Pharmakopoea Helvetica!

Nichts für ungut!

Elch


"Es gibt immer drei Wahrheiten: eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine, die wir beide nicht sehen"
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#6

RE: Frage an die PKE und Fachleute

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.10.2014 16:28
von kurfuerst | 99 Beiträge

Sicherungsstift bitte da sind sie und nicht mal so teuer:
http://www.amazon.de/s/?ie=UTF8&keywords...sl_4vxj8fn7r6_b


Mit freundlichen Grüßen
Hartmut


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#7

RE: Frage an die PKE und Fachleute

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.10.2014 16:34
von passport | 2.626 Beiträge

Zitat von kurfuerst im Beitrag #6
Sicherungsstift bitte da sind sie und nicht mal so teuer:
http://www.amazon.de/s/?ie=UTF8&keywords...sl_4vxj8fn7r6_b



Ok, nicht schlecht !

Aber die waren es nicht !


passport


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#8

RE: Frage an die PKE und Fachleute

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.10.2014 16:37
von eisenringtheo | 9.159 Beiträge

das Wissen über die Chromatographie ist nur angegoogelt...
Ein Fälscher kann sich problemlos originale Zählkartenvordrucke und Stempel beschaffen. Die originale Stempelfarbe ist aber vermutlich nach über 25 Jahren eingetrocknet, wenn sie überhaupt noch irgendwo gelagert ist. Der Fälscher müsste dann neuere Farbe benutzen. Und muss den Stempel auch richtig benutzen...
Frage an die PKE und Fachleute
Theo


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#9

RE: Frage an die PKE und Fachleute

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.10.2014 17:03
von ehem. Hu | 466 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #4

Da ist zweimal ein Einreisestempel drauf. Das kleine Dreieck neben dem Datum.
73, Hans

gespaltene Persönlichkeit

friedliche Grüße Andreas


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#10

RE: Frage an die PKE und Fachleute

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.10.2014 22:58
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Hallo Passport!

Zitat von passport im Beitrag #7
....
Ok, nicht schlecht !
Aber die waren es nicht !
passport

Kommen diese hier in die engere Auswahl ....




Schöne grüße,
Eckhard


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#11

RE: Frage an die PKE und Fachleute

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.10.2014 10:22
von 94 | 10.792 Beiträge

Da von den 'Wissenden' hier irgendwie gerad nix Gescheites kommt gerade, mal eine Literaturempflehlung ...
http://books.google.de/books?id=6RXptFplYK0C&pg=PA114


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#12

RE: Frage an die PKE und Fachleute

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.10.2014 16:14
von passport | 2.626 Beiträge

Zitat von Antaios im Beitrag #10
Hallo Passport!

Zitat von passport im Beitrag #7
....
Ok, nicht schlecht !
Aber die waren es nicht !
passport

Kommen diese hier in die engere Auswahl ....




Schöne grüße,
Eckhard



@Antaios

bei unqualifizierten Anfragen bevorzuge ich so einen Sicherungsstift mit Anhang





passport


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#13

RE: Frage an die PKE und Fachleute

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.10.2014 16:23
von eisenringtheo | 9.159 Beiträge

OT. Die Kombination des oberen und unteren Bildes im obigen Beitrag ergibt wohl das:

Irgendwo in China
http://www.engrish.com/2008/08/if-the-fl...xplosions-will/


Schlutup hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#14

RE: Frage an die PKE und Fachleute

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.10.2014 17:04
von passport | 2.626 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #11
Da von den 'Wissenden' hier irgendwie gerad nix Gescheites kommt gerade, mal eine Literaturempflehlung ...
http://books.google.de/books?id=6RXptFplYK0C&pg=PA114


@94

Nicht sehr qualifiziert diese Aussagen.

ZB. "Jeder Stempel enhielt eine 5stellige Buchstabenkombination" Hä, wie, wo, was ?



Wo sind hier 5 Buchstaben im Abdruck des PKS zu sehen ?

Weiter im Text : "Wurde dem Visaerteiler durch den Fahnder mitgeteilt, das die Reisedokumente Personen gehören, die zur Fahndung ausgeschrieben waren, so stempelte der Visaerteiler eine eigens festgelegte Buchstabenkombination hinein. Dafür wurden 5 Buchstaben festgelegt, die auf ein Fahndungsobjekt hindeuteten, wenn diese in ihrer Kombinatoin ein Wort ergaben. "

Diese Aussage ist im Kern falsch.

Richtig ist es die Fahndungsvariante "RAKETE" an den Güsten mit spez. Transitverkehr nach WB eingesetzt wurde. In einen festgelegten Zeitraum von ca. 3 Monate, danach wurde die Variante gewechselt, kam eine fünfstellige Buchstabenkombination zum Einsatz. Damit sich die Passkontrolleure diese Wörter leichter merken konnten, ergaben Sie einen Sinn. Das konnte sein zB. die Wörter wie - BERUF - FALKE - HILFE - usw.
Die in diesen Bericht erwähnte Reihenfolge Passannehmer - Fahnder - Visaerteiler - Identitätskontrolleur war mit der Einführung der Fernsehfandung (FF) überholt. Die Dokumente kamen vom Passannehmer direkt zum Visaerteiler. Der Visaerteiler legte die Dokumente nacheinander unter die Kamera. Wenn der Fahnder ein F-Objekt feststellte übergab er dieses (elektronisch) dem im gleichen Raum sitzenden Fahndungsrealisierer. Der Fahndungsrealisierer zog aus seiner Realisiererkartei anhand der 6stelligen F-Nummer das F-Objekt. Danach wurde durch den Fahndungsrealisierer die vorgegebenen Maßnahmen abgearbeitet und auf ein Fahndungsvordruck aufgeschrieben. In den meisten Fällen brauchte man das F-Objekt nach Abschluß der Fahndungsmaßnahmen dem OLZ melden.Ob und wann die Maßnahme "RAKETE" zum Einsatz kam, hing alleine von den aufgetragenen Fahndungsschlüsselnummern auf der Realisiererkarte ab. Die wenigsten Fahndungen hatten einen Fahndungsschlüssel zum Einsatz der Variante "RAKETE". Wenn aber der der Einsatz Maßnahme "RAKETE" lt. Realisiererkarte angewiesen wurde,
konnte der Visaerteiler selbstständig einen Buchstaben aus der 5-Kombination aussuchen und auf dem Visa vermerken. Dieser Buchstabe wurde hinter der Personenaufschlüsselung aufgetragen, wie zB. bei der Buchstabenkombination "BERUF" Aufschlüsselung 2 Erwachsene und 1 Kind = 2 / 1 R .
Bei allen anderen Reisenden kamen zur konspirativen Abdeckung dieser Maßnahme andere Buchstaben zum Einsatz.
Der einfache Grund dieser Maßnahme war die Reisezeit des F-Objektes zu überwachen. Die Aufgabe des Ausreisekontrolleurs war es, bei Feststellung des Raketenbuchstaben auf dem Transitvisa die Ausreisezeit zu vermerken.


passport


zuletzt bearbeitet 02.10.2014 17:05 | nach oben springen



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