#21

RE: Meine erste Jeans

in Leben in der DDR 27.09.2014 16:51
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

Nach den bunten Hippies, inklusive z. B. geblümten Cord-Jeans, aber vor "Vokuhila", war die Zeit der Jeansanzüge, am liebsten von Levis, wenn das möglich war, mit Parka und den längsten Haaren überhaupt.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
zuletzt bearbeitet 27.09.2014 16:51 | nach oben springen

#22

RE: Meine erste Jeans

in Leben in der DDR 27.09.2014 18:13
von damals wars | 12.212 Beiträge

Zitat von Freienhagener im Beitrag #21
Nach den bunten Hippies, inklusive z. B. geblümten Cord-Jeans, aber vor "Vokuhila", war die Zeit der Jeansanzüge, am liebsten von Levis, wenn das möglich war, mit Parka und den längsten Haaren überhaupt.



Plateauschuhe nicht zu vergessen!
Jeans gab es in meiner Größe nur selbstgeschneidert von meiner Schwester!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#23

RE: Meine erste Jeans

in Leben in der DDR 27.09.2014 19:37
von GKUS64 | 1.613 Beiträge

Hallo erstmal,

meine ersten Jeans Marke "Leipa" kaufte ich vom ersparten Lehrlingsgeld vor dem 13. August 1961 (10.11.oder 12!) in WB auf dem Markt vom Gesundbrunnen. Man konnte sie in Mark (Ost) bezahlen, sie kamen 80 oder 100 Mark. Wir hatten extra relativ weite Flanellhosen angezogen damit der Schmuggel erleichtert wurde. Wir ließen die Jeans also gleich an und zogen die Flanellhose darüber. Anschließend gingen wir auch gleich noch in ein Kino, bequem war das leider nicht denn wir konnten die Beine kaum anwinkeln! Der Schmuggel hat aber gut funktioniert.
Ich war ja noch bis 1963 Lehrling im VEB Pentacon, die Hose wurde gerade noch geduldet aber das Markenzeichen musste abgetrennt werden!
Ja das waren noch Zeiten!

MfG

GKUS64


Greso hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.09.2014 19:44 | nach oben springen

#24

RE: Meine erste Jeans

in Leben in der DDR 27.09.2014 19:41
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von GKUS64 im Beitrag #23
Hallo erstmal,

meine ersten Jeans Marke "Leipa" kaufte ich vom ersparten Lehrlingsgeld vor dem 13. August 19618 (10.11.oder 12!) in WB auf dem Markt vom Gesundbrunnen. Man konnte sie in Mark (Ost) bezahlen, sie kamen 80 oder 100 Mark. Wir hatten extra relativ weite Flanellhosen angezogen damit der Schmuggel erleichtert wurde. Wir ließen die Jeans also gleich an und zogen die Flanellhose darüber. Anschließend gingen wir auch gleich noch in ein Kino, bequem war das leider nicht denn wir konnten die Beine kaum anwinkeln! Der Schmuggel hat aber gut funktioniert.
Ich war ja noch bis 1963 Lehrling im VEB Pentacon, die Hose wurde gerade noch geduldet aber das Markenzeichen musste abgetrennt werden!
Ja das waren noch Zeiten!

MfG

GKUS64



Genau so kenne ich das auch.Die Zeit war nicht schlecht.


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#25

RE: Meine erste Jeans

in Leben in der DDR 27.09.2014 19:53
von thomas 48 | 3.580 Beiträge

#22
Was waren Plateauschuhe, noch nie gehört?


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#26

RE: Meine erste Jeans

in Leben in der DDR 27.09.2014 20:08
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Für die Berliner, dürfte es Anfang der siebziger Jahre kein Problem gewesen sein an eine Jeans heranzukommen. Genauer gesagt 1971.

Wir nennen es mal“ Begrüßungsgeschenk“, oder genauer gesagt, Beginn der Verdummung der DDR-Bürger von Erich Honecker aus.
Um seine leeren Versprechungen glaubwürdig darzustellen,(es sollte durch ihm die Versorgung aufwärts gehen )
ließ er 150.000 Jeans aus dem Westen importieren. Und zwar in das Centrum-Warenhaus Berlin. Der Preis für eine Jeans betrug 50,00 DDR Mark.


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#27

RE: Meine erste Jeans

in Leben in der DDR 27.09.2014 20:13
von Annakin | 526 Beiträge

Zitat von thomas 48 im Beitrag #25
#22
Was waren Plateauschuhe, noch nie gehört?


Hallo

Habe mal gegoogelt, Plateauschuhe sind Schuhe mit dicker Sohle und waren in den Siebzigern ganz groß in Mode. Garry Glitter hatte meißtens bei seinen Auftritten welche an.


_____________________________________________________________________________________________________________
Wenn Du einen Feind nicht besiegen kannst, mache ihn zum Verbündeten.
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#28

RE: Meine erste Jeans

in Leben in der DDR 27.09.2014 20:23
von Annakin | 526 Beiträge

Meine erste Jeans war eine Levis. Gekauft vom Westgeld das ich zur Jugendweihe von der Verwandschaft aus Regensburg geschenkt bekam. Allerdings bin ich nicht damit in die Badewanne. Das erste mal Wasser hat sie gesehen als sie an den Oberschenkeln schon anfing zu glänzen und Mutter sagte Junge zieh endlich die dreckigen Hosen aus.


_____________________________________________________________________________________________________________
Wenn Du einen Feind nicht besiegen kannst, mache ihn zum Verbündeten.
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#29

RE: Meine erste Jeans

in Leben in der DDR 27.09.2014 20:25
von eisenringtheo | 9.187 Beiträge

Zitat von Annakin im Beitrag #27
Zitat von thomas 48 im Beitrag #25
#22
Was waren Plateauschuhe, noch nie gehört?


Hallo

Habe mal gegoogelt, Plateauschuhe sind Schuhe mit dicker Sohle und waren in den Siebzigern ganz groß in Mode. Garry Glitter hatte meißtens bei seinen Auftritten welche an.

Das war der Glamrock. Bin nicht sicher, ob da Plateuschuhe dazugehörten...



Theo


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#30

RE: Meine erste Jeans

in Leben in der DDR 27.09.2014 20:26
von Duck | 1.741 Beiträge

Meine erste Levis habe ich in Budapest gekauft, ein top Material nicht zu vergleichen mit heutigen Jeans.


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


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#31

RE: Meine erste Jeans

in Leben in der DDR 27.09.2014 21:21
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Harra318 im Beitrag #26
Für die Berliner, dürfte es Anfang der siebziger Jahre kein Problem gewesen sein an eine Jeans heranzukommen. Genauer gesagt 1971.

Wir nennen es mal“ Begrüßungsgeschenk“, oder genauer gesagt, Beginn der Verdummung der DDR-Bürger von Erich Honecker aus.
Um seine leeren Versprechungen glaubwürdig darzustellen,(es sollte durch ihm die Versorgung aufwärts gehen )
ließ er 150.000 Jeans aus dem Westen importieren. Und zwar in das Centrum-Warenhaus Berlin. Der Preis für eine Jeans betrug 50,00 DDR Mark.


Ist Eisenach ein "Bezirk" von Berlin gewesen? Komisch in Eisenach in der Jugendmode gab es auch "Le...." zu kaufen....


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#32

RE: Meine erste Jeans

in Leben in der DDR 27.09.2014 21:31
von Harra318 | 2.514 Beiträge

lieber Bürger der DDR(@), ich weiß es ist OT. Kann doch aber bei der Gelegenheit mit beigefügt werden


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#33

RE: Meine erste und letzte Jeans zum angemeldet. Besuch

in Leben in der DDR 28.09.2014 03:11
von willie | 613 Beiträge

So Leute,
is zwar leicht OT aber ich finde passt doch irgendwie zum Thema.
Ich hatte in einem vorangegangenen Beitrag von mir bereits geschildert, daß ich Ende der 70ziger Jahre als BGS-Angehöriger der Grenzschutzabteilung Mitte 2 in Bad Hersfeld, einen dort angemeldeten Verwandschaftsbesuch im Südharz durchführen wollte. Diesen Besuch
konnte ich nach einigen "Unwegbarkeiten" auch durchführen. Am Zielort wohlbehalten angekommen lernte ich als 19 jähriger Jungspunt
eine wirklich bildhübsche junge Frau kennen. Ja wie soll man so etwas beschreiben Ganz einfach: Gesehen, begeistert,verknallt, und der Himmel
war wunderschön...und so weit und so offen...
Am letzten Abend vor meiner Abreise aus der DDR verbrachten wir noch ein wunderbares "Schäferstündchen" im Auto. Am darauffolgenden Tag mußte ich leider wieder nach Hause. Meine damalige Bekanntschaft, mit der ich auch nach meiner Rückreise noch längere Zeit Briekontakt hatte !!!"war wirklich ne total Liebe`. Ihre Familie/Eltern/Brüber standen ihr in nichts nach. Einfach TOP. Kurz vor meiner Abreise stellte sie noch schweren Herzens einen Wunsch an mich, ich möge doch bitte meine Jeans Wrangler/Lewis dort lassen. Ich verstand damals den Sinn einfach nicht und antwortete ihr, die sind dir doch zu groß und der ganze Schnitt haut doch nicht hin. Sie antwortete nur, mach dir mal da drum keine Gedanken, hier gibt es echt gut Schneiderinnen. Nach einigem Zögern trennte ich mich von 2 so geliebten Jeans. Ich hatte damals eigentlich nur vor der "Wiederausreise aus der DDR" bammel, weil man ja nicht ohne Grund 2 Hosen innnerhalb einer Woche verliert. Da hätte ich echt Erklärungsnot gehabt Letztendlich ging alles gut, Wir hatten bis heute!! Grins keine Probleme. Hätte aber auch anders laufen können..
Wirklich passiert
Gruß Willie


...Rechtschreibfehler sind die Special Effects meiner Tastatur!...
seaman, Rainman2 und der glatte haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.09.2014 03:24 | nach oben springen

#34

RE: Meine erste und letzte Jeans zum angemeldet. Besuch

in Leben in der DDR 28.09.2014 04:57
von HG19801 | 1.613 Beiträge

Ich gehörte zu den Unterprivilegierten, die nicht über Westkontakte bzw. "harte" Währung verfügten, um an "richtige" Jeans heranzukommen.
Doch im Sommer 1978 schlug auch meine Stunde! In unserem Dorf wurden in so einer Art Wohnheim jugendliche Franzosen einquartiert, um dort einen Teil ihrer Ferien zu verbringen.
Schnell hatten wir einheimischen jungen Leute uns mit ihnen angefreundet und herausbekommen, dass sie Franc gegen einen annehmbaren Wechselkurs gegen DDR-Mark eintauschten.
Mit Hilfe eines Burschen namens Thierry hatte ich bald reichlich französische Währung in der Tasche, um mir im Intershop eine Jeans zu kaufen.
Da im nahen Halle im Shop am Bahnhof keine LEVI'S (eine solche musste es schon sein) in meiner Größe vorrätig war, ging's sofort rüber nach Leipzig, wo ich fündig wurde.
Endlich war ich am Ziel meiner Klamottenwünsche!
Ich konnte es kaum glauben, dass ich eine wirklich echte LEVI'S in einer Intershop-Tüte nach Hause transportierte.
Natürlich trug ich das Teil fortan tagtäglich und rückte mit ihm am Wanst im Herbst des gleichen Jahres zum Wehrdienst bei den Grenztruppen in Eisenach ein.
Nun war erst einmal Ebbe in der Jeans-Welt. Nach der militärischen Einkleidung mussten wir Rekruten unsere Zivilkleidung gen Heimatadresse schicken …
… doch als es gegen Ende meines Wehrdienstes an der Zeit war den Waffenrock zur Seite zu legen und aus dem letzten Urlaub den privaten Zwirn mitzubringen, hatte ich die Indigo-Blauen natürlich wieder am Körper, wobei ich gewaltig darauf pfiff, dass ich keine Zivilerlaubnis hatte.
Nach der kurz darauffolgenden Rückkehr ins normale DDR-Leben waren meine LEVI'S und ich eine alltägliche Einheit bis sie mir wieder und wieder geflickt buchstäblich vom Leibe fiel, weil das Ende der Fahnenstange endgültig erreicht war.
Dennoch kam der Fetzen nicht gänzlich in die Lumpensammlung, sondern wurde partiell weiterverwendet.
Die kleine orange-rote Arschtaschenfahne fand z.B. Eingang in für mich von vietnamesischen Freunden, die bei uns zu Hause ein und aus gingen, maßgezimmerten Jeans & Cord-Klamotten, mit denen ich in den 80ern mächtig was hermachte.
Die Eighties gingen und die Wende kam – und mit ihr für mich auch die Rückkehr der wirklich wahren Jeans, die ich bis heute alltäglich und tragen werde bis mir der Sensenmann den Garaus machen wird.


Auszug aus "Die neuen Leiden des Jungen W." von Ulrich Plenzdorf:


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


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#35

RE: Meine erste Jeans

in Leben in der DDR 28.09.2014 08:50
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

Zitat von Annakin im Beitrag #27
Zitat von thomas 48 im Beitrag #25
#22
Was waren Plateauschuhe, noch nie gehört?


Hallo

Habe mal gegoogelt, Plateauschuhe sind Schuhe mit dicker Sohle und waren in den Siebzigern ganz groß in Mode. Garry Glitter hatte meißtens bei seinen Auftritten welche an.


Hippies trugen die nicht. Die gehören in den Soul- und Disko-Bereich, wo die Jeans eher verfremdet waren.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#36

RE: Meine erste Jeans

in Leben in der DDR 28.09.2014 08:57
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Meine Versorgung mit echten Jeans hatte mein Onkel übernommen dem die Gnade des Westwohnsitzes zuteil geworden war.
Nur Levis-Hosen und auch Jacken kamen in die Tüte oder aus der Tüte.
Bei einigen Provinz-Pädagogen an der sozialistischen Schule gab es auch Ende der 70er noch Probleme, da wurdest du zum Umziehen nach Hause geschickt, war aber super diese Art des Schulschwänzens


zuletzt bearbeitet 28.09.2014 08:58 | nach oben springen

#37

RE: Meine erste Jeans

in Leben in der DDR 28.09.2014 08:58
von furry | 3.580 Beiträge

Mal in die Runde gefragt, wer trägt denn heute noch permanent Jeans (außer zu traurigen und ganz, ganz feierlichen Anlässen)?

Ich bin einer von denen.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#38

RE: Meine erste Jeans

in Leben in der DDR 28.09.2014 09:06
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Ich auch.

Aber nochmal kurz in die Vergangenheit: Es gab mal eine Zeit, in der Jeans in bestimmten Kreisen der Jugend "mega-out" waren, wie man heute sagen würde. Mir ist da ein Musikstück eingefallen, dass ich in dieser Zeit gehört habe: Hip teens - don't wear blue jeans" - Näheres unter http://www.songtexte.com/songtext/the-fr...s-1bca3594.html War wohl 2003, wie ich gelesen habe.


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#39

RE: Meine erste Jeans

in Leben in der DDR 28.09.2014 09:36
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Zitat von furry im Beitrag #37
Mal in die Runde gefragt, wer trägt denn heute noch permanent Jeans (außer zu traurigen und ganz, ganz feierlichen Anlässen)?

Ich bin einer von denen.

Ich gehöre zu denen, die den Jeans abgeschworen haben. Meine letzten Jeans trug ich Mitte/Ende der 90er in einer Anzugkombination - grün! Sah nicht schlecht aus - kompletter Look über ein grünes Jackett aus Tweed, grüne Krawatten, bis hin zu den grünen Schuhen. Aber ich musste mir irgendwann eingestehen, dass eine zunehmend barocker werdende teutonische Figur und eine schnittige amerikanische Arbeitshose einen optischen Widerspruch ergeben. Spiegel lügen und meine sagten mir lange, die Kombination sieht gut aus. Aber ein paar Fotos von einer Fete mit den Kollegen zeigten mir, dass der Bauch über der Hose einen Schwerkraftkreis bildete, in dem die Jeans zur Lächerlichkeit verzerrt wurde. Das war dann der Abschied.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#40

RE: Meine erste Jeans

in Leben in der DDR 28.09.2014 09:43
von Duck | 1.741 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #39
Zitat von furry im Beitrag #37
Mal in die Runde gefragt, wer trägt denn heute noch permanent Jeans (außer zu traurigen und ganz, ganz feierlichen Anlässen)?

Ich bin einer von denen.

Ich gehöre zu denen, die den Jeans abgeschworen haben. Meine letzten Jeans trug ich Mitte/Ende der 90er in einer Anzugkombination - grün! Sah nicht schlecht aus - kompletter Look über ein grünes Jackett aus Tweed, grüne Krawatten, bis hin zu den grünen Schuhen. Aber ich musste mir irgendwann eingestehen, dass eine zunehmend barocker werdende teutonische Figur und eine schnittige amerikanische Arbeitshose einen optischen Widerspruch ergeben. Spiegel lügen und meine sagten mir lange, die Kombination sieht gut aus. Aber ein paar Fotos von einer Fete mit den Kollegen zeigten mir, dass der Bauch über der Hose einen Schwerkraftkreis bildete, in dem die Jeans zur Lächerlichkeit verzerrt wurde. Das war dann der Abschied.

ciao Rainman


Also ich gehöre auch zu den ewigen "Jeanstypen". Wurden die Hemden früher in den Jeans getragen, werden heute mit leider zunehmenden Bauch die Hemden darüber getragen.


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


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