#61

RE: Bericht von einem NVA-Offz.- zwei Tage nach Grenzöffnung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 16.09.2014 23:31
von Zkom IV | 323 Beiträge

Habe das versucht schon oft zu erklären.
Für MICH war das keine Staatsgrenze. Auch wenn die DDR durch was weiß ich wieviele Staaten dieser Erde anerkannt war. Bei mir nicht !! Punkt um.
Trotzdem habe und werde ich den Leuten, die mir damals gegenüberstanden immer mit Respekt begegnen. Ich möchte mit dieser Wortwahl niemanden beleidigen oder verletzen, aber ich erlaube mir, auch in diesem Forum, eine eigene Meinung, eine eigene Einstellung zu bestimmten Dingen zu haben.
Bei allem Verständnis lehne ich es ab hier nur eine Terminologie zu verwenden wie sie in der "Zone" allgemeiner OFFIZIELLER Sprachgebrauch war.
Demnächst wird hier auch noch der Begriff "Ost-Berlin" verboten um durch Hauptstadt der DDR ersetzt zu werden.

Gruß Frank



Hapedi, ABV, Gert und CASI haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#62

RE: Bericht von einem NVA-Offz.- zwei Tage nach Grenzöffnung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 16.09.2014 23:49
von Hapedi | 1.884 Beiträge

Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #57
@steffen52 , so wie heute AMI-Zone.....




Einspruch nur einfach " Deutschland " das genügt

gruß Hapedi



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#63

RE: Bericht von einem NVA-Offz.- zwei Tage nach Grenzöffnung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 17.09.2014 07:45
von Rainman2 | 5.763 Beiträge

Bitte zurück zum Thema, es gibt genügend Threads in denen die Auseinandersetzung zu den Begriffen geführt wurde.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#64

RE: Bericht von einem NVA-Offz.- zwei Tage nach Grenzöffnung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 17.09.2014 09:55
von Barbara (gelöscht)
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Mensch Leute, der Film wurde innerhalb von ein paar Tagen rund um weiß Gott einschneidende Ereignisse gedreht. Ob da jetzt Leute extra ne neue Uniform verpasst bekommen haben, extra ausgesucht wurden, vielleicht gebrieft wurden - ja und???
Die beiden jungen Grenzer wirkten auf mich sehr authentisch, ein bisschen unsicher, auch vorsichtig, aber auch erleichtert - man kann auch mal ein bisschen zwischen den Zeilen lesen.
Ich finde es total erstaunlich, dass dieser Film überhaupt gedreht wurde! Viel Zeit zur Vorbereitung wird der Autor jedenfalls nicht gehabt haben. Nebenbei, ich finde den Film als Film auch gut gemacht, also der Filmoffzier der NVA hatte zu Recht diesen Posten und die EInstellungen am Anfang - Sicht der Sperranlagen aus Ost-Sicht - unterlegt mit der Musik - hat mehr als tausend Worte gesprochen, für mich jedenfalls.
.


ABV hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#65

RE: Bericht von einem NVA-Offz.- zwei Tage nach Grenzöffnung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 17.09.2014 10:00
von Barbara (gelöscht)
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Also seht her, was Herr Blochwitz weiter tut:

Das Biesdorfer Dokumentar- und Kurzfilmforum hat sich in vier Jahren zu einer wichtigen Veranstaltungsreihe etabliert. Mit dem Beginn der Bauarbeiten in Schloss Biesdorf muss es umziehen.
"Vor vier Jahren habe ich den Leiter des Stadtteilzentrums einfach gefragt, ob wir das machen können, und der hat spontan seine Zustimmung gegeben", sagt Mathias-Joachim Blochwitz. Er gehörte schon in der DDR zu den namhaften Dokumentaristen und betreibt heute seine eigene Filmfirma.

In Zusammenarbeit mit Ball e.V., dem Träger des Stadtteilzentrums Schloss Biesdorf, organisiert Blochwitz das Biesdorfer Dokumentar- und Kurzfilmforum. Es ist inzwischen eine der wichtigsten Veranstaltungsreihen dieser Filmgattung in der Hauptstadt.

"Manchmal hat es schon etwas von einem Klassentreffen", sagt Blochwitz. Filmemacher, die meist ihren Weg in der DDR begonnen haben, nutzen die Abende zu Begegnungen. Aber es gibt auch ein eigenes Filmpublikum, das sich an den Kurzformaten begeistern kann. Im Schnitt werden vier Filme pro Jahr gezeigt. Eine Veranstaltung kann mal auch nur 30 Zuschauer haben, ein anderes Mal sind es an die Hundert. Ein Mitarbeiter von Ball e.V. ist für die Technik bei den Filmvorführungen zuständig.

Bevor die Rekonstruktion des Schlosses Biesdorf im kommenden Jahr beginnt, müssen das Stadtteilzentrum und auch die Filmreihe umziehen. Ball e.V. möchte das Dokumentar- und Kurzfilmforum im neuen Stadtteilzentrum in Alt-Biesdorf stattfinden lassen. "Das ist technisch kein Problem, denn wir brauchen im Prinzip nur einen Beamer, um die Filme an eine weiße Wand zu werfen", sagt Blochwitz. Allerdings würden die neuen Räume weniger Zuschauer aufnehmen.

Die nächste Veranstaltung des Biesdorfer Dokumentar- und Kurzfilmforums ist am Montag, 12. November. Gezeigt wird der Dokumentarfilm "Alltag eines Abenteuers" von Kurt Tetzlaff.

Der Autor und Regisseur zeichnete darin 1976 das Leben an der Erdöltrasse "Druschba" nach, die von DDR-Arbeitern in der damaligen Sowjetunion gebaut wurde.

Mehr lesen auf BERLINER WOCHE:
http://www.berliner-woche.de/nachrichten...dorfer-schloss/



Das finde ich - auch als Dokumentarfilm-Fan - sehr interessant.


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#66

RE: Bericht von einem NVA-Offz.- zwei Tage nach Grenzöffnung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.09.2014 21:50
von damals wars | 12.192 Beiträge

Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#67

RE: Bericht von einem NVA-Offz.- zwei Tage nach Grenzöffnung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.09.2014 22:56
von Rainman2 | 5.763 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #64
Mensch Leute, der Film wurde innerhalb von ein paar Tagen rund um weiß Gott einschneidende Ereignisse gedreht. Ob da jetzt Leute extra ne neue Uniform verpasst bekommen haben, extra ausgesucht wurden, vielleicht gebrieft wurden - ja und???...

Hallo Barbara,

ja, das magst Du anders sehen, aber für mich, der die possierliche Spezies der Offiziere in den Politabteilungen durchaus kannte, ist es schon nett, diese letzten Zuckungen eines geordneten politischen Dienstbetriebes zu sehen. So etwas hat auch Auswirkungen auf die Interviewten - "Achtung, wir haben das unter Kontrolle". Nein, ich finde solche Details nicht unwichtig und für die Bewertung des Gesagten sind sie auch interessant.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#68

RE: Bericht von einem NVA-Offz.- zwei Tage nach Grenzöffnung

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.09.2014 11:47
von Barbara (gelöscht)
avatar

Zitat von Rainman2 im Beitrag #67
Zitat von Barbara im Beitrag #64
Mensch Leute, der Film wurde innerhalb von ein paar Tagen rund um weiß Gott einschneidende Ereignisse gedreht. Ob da jetzt Leute extra ne neue Uniform verpasst bekommen haben, extra ausgesucht wurden, vielleicht gebrieft wurden - ja und???...

Hallo Barbara,

ja, das magst Du anders sehen, aber für mich, der die possierliche Spezies der Offiziere in den Politabteilungen durchaus kannte, ist es schon nett, diese letzten Zuckungen eines geordneten politischen Dienstbetriebes zu sehen. So etwas hat auch Auswirkungen auf die Interviewten - "Achtung, wir haben das unter Kontrolle". Nein, ich finde solche Details nicht unwichtig und für die Bewertung des Gesagten sind sie auch interessant.

ciao Rainman




Lieber Rainman,

das verstehe ich aus deiner Sicht.
Ich schrieb das obige nur deswegen, weil ich in der Diskussion den Eindruck bekommen hatte, als würden diese Formalien die inhaltliche Relevanz des Films in Frage stellen, dagegen ist mein Einwand zu verstehen.
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Rainman2 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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