#161

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 13.09.2014 09:12
von Georg | 1.037 Beiträge

@Alfred ! Danke für das vollständige Zitat.
Über den Humanismus, wie er in der bürgerlichen Welt heute vorherrscht, lasse ich mich hier nicht weiter aus. Wo doch bereits am 12.09.2014 die Organisation Islamistischer Staat verboten wurde. Wann wurde diese Organisation gegründet? Wann wurden die ersten Deutschen rekrutiert? Oder nach wieviel hunderten Toten hat die freiheitliche demokratische Rechtsordnung reagiert ?
Die gezielten Tötungen durch Israel, den USA nach Liste, nicht nach Urteilen. 2001 wurde in Deutschland der umstrittene Drohnenkrieg in die Diskussion gebracht. Der damalige Bundesinnenminister Schily: " wer den Tod liebt, kann ihn haben ". 2007 soll sich der damalige Bundesinnenminister Schäuble ebenfalls für diese Taktik ausgesprochen habe. Und letzendlich äußerten Soldaten des Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr gegenüber deutschen Medien 2005, dass sie Befehl gehabt haben lokale Führer krimineller Organisationen in Afghanistan zu töten. Ja nun, der Humanismus.......

@josy95
Du unterstellst mir, ich hätte Dir was unterstellt. Was denn ?
Ich hab die, von mir rot markierten Stellen vom Beitrag @Moskwitschka`s, mit meiner Meinung versehen. Was spielen Deine Andeutungen über meinen Umgangskreis 1989 eine für eine Rolle? Muss ich, um eine Meinung hier äusseren zu dürfen, meinen Umgangskreis offenlegen, wie bei
der Gauckbehörde? Was soll die bornierte Frage, ob ich zu den Hochrufern in der DDR gehörte ? Wie tickst Du denn?
Wenn ich Berlin besucht habe, zu DDR - Zeiten, im Tierpark, im Theater war usw. habe ich nie jemand aus der SED - Führung getroffen und ohne Anlass Hochrufe....nun, dass kam mir doch zu blöde vor. Oder rennst Du übern Markt und jubelst über Deine Führer ?
Ich hab Hernn Mielke nicht als humanistischen Erzieher gepriesen.
Die andere Geschichte hier: Zitat von @Harzwander ist viel interessanter für mich.

Alle Käse Genossen - Erschießen !

also - Alle Harzer Genossen - Erschießen ! oder doch lieber die Schweizer ? Oder die.....Butter.......

*corr Rechtschreibung
Nachtrag: die gezielten Tötungen googlen, da findet man Schily und Schäuble und KSK


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
zuletzt bearbeitet 13.09.2014 09:32 | nach oben springen

#162

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 13.09.2014 09:30
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #160


So sieht es doch schon etwas anders aus.

Aber Mielke ist ja nun nicht das Thema.
Man sollte auch bedenken, dass dies kein Befehl oder ähnliches war. Auch heute gibt es wohl Länder, die ähnlich verfahren.






(rot mark)

....sieht es in vieler Augen aber nicht - in meinen Augen auch nicht.



Wenn man in dieser Art hohen, herausragenden Funktionen (wie E. Mielke als Minister - höher geht es ja kaum noch) sitzt, dann sollte man seine Worte schon sehr, sehr gut abwägen. Denn die Gefahr ist dort besonders (u. a. MfS) extrem groß, wo diktatorische Verhältnisse, dazu mit sehr strengen militärischen Hirachien herschen. Hier kann die eine oder andere gemachte Äußerung gerade von willfähigen Emporkömmlingen mal ganz schnell als eine Art Handlungsanweisung oder gar Befehl mißverstanden werden.
Und genau das wollte E. Mielke nach stalinistischem Vorbild damit bezwecken, dazu eine Einschüchterungsdemonstration p. Exellenz gegenüber seinen direkt und auch weitläufiger Unterstellten, das selbst jeder noch so kleine Kritiker, Wiedersacher, Abweichler von seiner Linie als Schuft und Verräter dargestellt und vor allem, auch unnachgebig so behandelt und hart bestraft wird, eben OT, kurzer Prozess..., ohne Rücksicht auf Gesetz, Recht oder gar Leib und Leben des Betreffenden.

Und E. Mielke hat im langen Leben als MfS- Chef einige dieser verbalen Verfehlungen gucken lassen. Im Grunde kann er nur froh sein, das es aus der Hochzeit des kalten Krieges, aus der Hochzeit des Stalinismus in 50-er und 60- er Jahren keine oder nur ganz wenige authentische Dokumente in Schrift und Ton von ihm gibt. Denke auch mal, das vorhandenes Material noch vor 1989 vorsorglich von ihm selbst aus Archiven entfernt wurde bzw. die Entfernung von ihm persönlich veranlaßt wurde.

Ich sehe das ähnlich mit dem s. g. Schießbefehl an der DDR- Grenze. Den es nach derzeitigem Kenntnisstand offiziellso nicht gegeben hat, weil auch nirgendwo als bewiskräftiges Papier gefunden.
Allein die verbale Herangehensweise mit der speziellen Textpassage "....Grenzverletzer sind zu vernichten..." hat bekannter Weise sehr viel Unheil angerichtet. Bei Opfern und Tätern.
Letztere, die sich im teiweise noch jugendlichen Alter (Leichtsinn) in Rechtssicherheit wägten....

Um beim eigentlichen Thema dieses Thread zu bleiben: Und alles das alles wußte auch ein GO F. Streletz - die Bildung, den IQ hatte er mehr als ausreichend dafür...!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
Hapedi und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.09.2014 09:32 | nach oben springen

#163

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 13.09.2014 10:15
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Georg im Beitrag #161

@josy95
Du unterstellst mir, ich hätte Dir was unterstellt. Was denn ?
Ich hab die, von mir rot markierten Stellen vom Beitrag @Moskwitschka`s, mit meiner Meinung versehen. Was spielen Deine Andeutungen über meinen Umgangskreis 1989 eine für eine Rolle? Muss ich, um eine Meinung hier äusseren zu dürfen, meinen Umgangskreis offenlegen, wie bei
der Gauckbehörde? Was soll die bornierte Frage, ob ich zu den Hochrufern in der DDR gehörte ? Wie tickst Du denn?
Wenn ich Berlin besucht habe, zu DDR - Zeiten, im Tierpark, im Theater war usw. habe ich nie jemand aus der SED - Führung getroffen und ohne Anlass Hochrufe....nun, dass kam mir doch zu blöde vor. Oder rennst Du übern Markt und jubelst über Deine Führer ?
Ich hab Hernn Mielke nicht als humanistischen Erzieher gepriesen.
Die andere Geschichte hier: Zitat von @Harzwander ist viel interessanter für mich.

Alle Käse Genossen - Erschießen !

also - Alle Harzer Genossen - Erschießen ! oder doch lieber die Schweizer ? Oder die.....Butter.......

*corr Rechtschreibung
Nachtrag: die gezielten Tötungen googlen, da findet man Schily und Schäuble und KSK






Ich möchte ja jetzt nix anheizen hier, aber eine Frage,@Georg , erlaub ich mir doch:

Wieviel Watt (Leistung) hatten eigentlich Rotlichtlampen in der DDR?

Waren die in den 50-ziger/ 60- ziger Jahren eventuell noch Leistungsstärker?

Und man hat die Leistung später zurückgenommen, um u. a. in der Volkswirtschaft wertvolle Energie und damit Rohstoffe zu sparen?

Oder hatte das ggfls. andere Gründe?

josy95


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#164

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 13.09.2014 15:07
von Georg | 1.037 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #163
Zitat von Georg im Beitrag #161

@josy95
Du unterstellst mir, ich hätte Dir was unterstellt. Was denn ?
Ich hab die, von mir rot markierten Stellen vom Beitrag @Moskwitschka`s, mit meiner Meinung versehen. Was spielen Deine Andeutungen über meinen Umgangskreis 1989 eine für eine Rolle? Muss ich, um eine Meinung hier äusseren zu dürfen, meinen Umgangskreis offenlegen, wie bei
der Gauckbehörde? Was soll die bornierte Frage, ob ich zu den Hochrufern in der DDR gehörte ? Wie tickst Du denn?
Wenn ich Berlin besucht habe, zu DDR - Zeiten, im Tierpark, im Theater war usw. habe ich nie jemand aus der SED - Führung getroffen und ohne Anlass Hochrufe....nun, dass kam mir doch zu blöde vor. Oder rennst Du übern Markt und jubelst über Deine Führer ?
Ich hab Hernn Mielke nicht als humanistischen Erzieher gepriesen.
Die andere Geschichte hier: Zitat von @Harzwander ist viel interessanter für mich.

Alle Käse Genossen - Erschießen !

also - Alle Harzer Genossen - Erschießen ! oder doch lieber die Schweizer ? Oder die.....Butter.......

*corr Rechtschreibung
Nachtrag: die gezielten Tötungen googlen, da findet man Schily und Schäuble und KSK






Ich möchte ja jetzt nix anheizen hier, aber eine Frage,@Georg , erlaub ich mir doch:

Wieviel Watt (Leistung) hatten eigentlich Rotlichtlampen in der DDR?

Waren die in den 50-ziger/ 60- ziger Jahren eventuell noch Leistungsstärker?

Und man hat die Leistung später zurückgenommen, um u. a. in der Volkswirtschaft wertvolle Energie und damit Rohstoffe zu sparen?

Oder hatte das ggfls. andere Gründe?

josy95



ist ja eigentlich völlig OT

Aber gesundheitlich geht es mir recht gut. Bewegung an frischer Luft erspart Arzt und Therapie.
Wie das zu Zeiten der DDR war mit der Rotlichttherapie ? keine Ahnung. Es soll sich jedoch um eine sehr bewährtes Verfahren handeln, welches bei den verschiedensten Beschwerden eingesetzt wurde und wird. Guckst Du hier:

http://www.gesundheits-lexikon.com/Thera...httherapie.html

Es soll sogar zur Verbesserung lokaler Durchblutungsstörungen - durch Vasodilatation ( Gefässerweiterung ) beitragen. Ich hab ja keine Ahnung, was Dir fehlt. Ich würde, wie bei jeder ernsthaften Erkrankung so schnell wie möglich zum Arzt als selber rumzubasteln.

Gute Besserung jedenfalls-


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#165

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 13.09.2014 17:37
von Alfred | 6.862 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #162
Zitat von Alfred im Beitrag #160


So sieht es doch schon etwas anders aus.

Aber Mielke ist ja nun nicht das Thema.
Man sollte auch bedenken, dass dies kein Befehl oder ähnliches war. Auch heute gibt es wohl Länder, die ähnlich verfahren.






(rot mark)

....sieht es in vieler Augen aber nicht - in meinen Augen auch nicht.



Wenn man in dieser Art hohen, herausragenden Funktionen (wie E. Mielke als Minister - höher geht es ja kaum noch) sitzt, dann sollte man seine Worte schon sehr, sehr gut abwägen. Denn die Gefahr ist dort besonders (u. a. MfS) extrem groß, wo diktatorische Verhältnisse, dazu mit sehr strengen militärischen Hirachien herschen. Hier kann die eine oder andere gemachte Äußerung gerade von willfähigen Emporkömmlingen mal ganz schnell als eine Art Handlungsanweisung oder gar Befehl mißverstanden werden.
Und genau das wollte E. Mielke nach stalinistischem Vorbild damit bezwecken, dazu eine Einschüchterungsdemonstration p. Exellenz gegenüber seinen direkt und auch weitläufiger Unterstellten, das selbst jeder noch so kleine Kritiker, Wiedersacher, Abweichler von seiner Linie als Schuft und Verräter dargestellt und vor allem, auch unnachgebig so behandelt und hart bestraft wird, eben OT, kurzer Prozess..., ohne Rücksicht auf Gesetz, Recht oder gar Leib und Leben des Betreffenden.

Und E. Mielke hat im langen Leben als MfS- Chef einige dieser verbalen Verfehlungen gucken lassen. Im Grunde kann er nur froh sein, das es aus der Hochzeit des kalten Krieges, aus der Hochzeit des Stalinismus in 50-er und 60- er Jahren keine oder nur ganz wenige authentische Dokumente in Schrift und Ton von ihm gibt. Denke auch mal, das vorhandenes Material noch vor 1989 vorsorglich von ihm selbst aus Archiven entfernt wurde bzw. die Entfernung von ihm persönlich veranlaßt wurde.

Ich sehe das ähnlich mit dem s. g. Schießbefehl an der DDR- Grenze. Den es nach derzeitigem Kenntnisstand offiziellso nicht gegeben hat, weil auch nirgendwo als bewiskräftiges Papier gefunden.
Allein die verbale Herangehensweise mit der speziellen Textpassage "....Grenzverletzer sind zu vernichten..." hat bekannter Weise sehr viel Unheil angerichtet. Bei Opfern und Tätern.
Letztere, die sich im teiweise noch jugendlichen Alter (Leichtsinn) in Rechtssicherheit wägten....

Um beim eigentlichen Thema dieses Thread zu bleiben: Und alles das alles wußte auch ein GO F. Streletz - die Bildung, den IQ hatte er mehr als ausreichend dafür...!

josy95



Josy,

ich muss schon stauen, wie Du einige Personen der Zeitgeschichte einschätzen kannst. Du kannst davon ausgehen, dass man im MfS zwischen Redensart, Befehl ,u.a. unterscheiden konnte.


zuletzt bearbeitet 13.09.2014 17:44 | nach oben springen

#166

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 13.09.2014 18:09
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #165



Josy,

ich muss schon stauen, wie Du einige Personen der Zeitgeschichte einschätzen kannst. Du kannst auch davon ausgehen, dass man auch im MfS zwischen Redensart, Befehl ,u.a. schon unterscheiden konnte.




@Alfred, ich wage ich mich nach Abwägung aller glaubhaften Informationen,insbesondere die von Zeitzeugen (wie auch Du!) die ich auch hier durch dieses Forum gesammelt habe, sammeln konnte, nach Erfahrungen mit MfS eigener und familiärer Art, dies einigermaßen einschätzen zu können.

Wobei ich veruche, weitestgehend realistisch zu sein, auch an meiner Meinung schlechten Menschen positive Dinge nicht pauschal unter den Tisch kehre, ausblende, niemals einen Anpruch erhebe, 100% richtig zu liegen - und auch das möchte ich ausdrücklich betonen!

E. Mielke war kein guter Mensch. Er ist ein krasses Beispiel eines Menschen, an dem man nix Gutes finden kan.
Er war ein extremes Aushängeschild für noch extremere Machtbessenheit und Skrupellosigkeit....

Und er hat es exellent verstanden, Angst und Schrecken in einem Maße auch unter seinen eigentlich Vertrauten im MfS, Politbüro und darüber hinaus zu verbreiten, das es keiner wagte, gegen ihn und den nur von ihm gesteuerten Apparat MfS aufzubegeehren.
Wer doch - das wissen wir, was mit denen passiert ist.
Wir wissen auch, das er der Einzigste war, der von Anfang an dabei war und schadlos von der Ära W. Pieck über W. Ulbricht in die Ähra Honecker wechselte, was nur ganz Wenigen und dann schon gar nicht auf Dauer gelang.
Selbst E. Honecker, so munkelt man, hatte wohl einen gewissen Respekt vor ihm und dem Inhalt u. a. seines roten Koffers, den er nicht aus den Augen ließ und ständig bei sich trug...


Aber ich denke mal, wir sollten es jetzt mit und über E. Mielke dabei belassen.
Unsere Ansichten klaffen da megaweit aueinander. Vielleicht bis zu einem nächsten mal, wenn ein E. Mielke wieder, und wenn es nur zusammenhanghaft ist, in einem Thread auftaucht und Du Deine bekannte Käseglocke darüberstülpst.

Denn wie hatte doch E. Mielke mal selbst gesagt? "...ist doch alles Käse, Genossen...!"

Dieser Thread gehört GO F. Streletz. Hast Du ihn überhaupt gegrüßt von mir? Hätte mich echt gefreut! Oder gehöre ich als kleiner und kritischer ehem. NVA- Gefreiter nicht zu seinem Bussiness? Denn ich denke mal, er liesst hier auch oder Du stellst ihm den einen oder anderen Beitrag zu Verfügung?
Grüßt Du ihn bitte von mir!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

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#167

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 13.09.2014 18:26
von Harzwanderer | 2.943 Beiträge

Es ging um den "Humanismus", auf den sich die beiden berufen, und was die darunter verstehen könnten.


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#168

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 13.09.2014 18:32
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Wen ich den Beitrag von Milke, damals in der Volkskammer, sehe, frage ich mich, wie kann ein Genosse der so viel Macht in der DDR hatte, sich auf führen wie ein Schulkind in der 3 Klasse! Nur dummes Geschwätz ohne Sinn, eigentlich nur einfach alte Parolen wieder gegeben! Daran konnte man doch merken, das solche ehemaligen großen Genossen der DDR-Führung weit ab von der Realität gewesen sind! Streletz ist da etwas schlauer und spricht nur von Dingen die ihm vorgeworfen wurden und spricht natürlich als Militär(Offizier), der das was gesagt wurde für richtig hielt! Ohne einmal, sich dazu zu äußern, ob er das auch als normaler Zivilist so sehen würde! Es ist das letzte, sich nun Heute als Freund der Demonstranten, hin zu stellen! Auch er hatte seine Meinung dazu, wie mit den Mopp umzugehen hat! Wird er natürlich heute nicht sagen sondern sich als Verfechter der Schusswaffe hinstellen! Kommt ja auch bei Einigen gut an! Für die hat er sein Ziel erreicht, der Rest der ehemaligen die in der DDR gelebt haben, glaubt dieser Person kein Wort! Immer schön rein waschen! Das ist eben die Methode,für die die ihre große Sache verloren haben ! Schuld immer bei Hinz und Kunz suchen, sich mal selbst an der Nase zu ziehen, das geht solchen Leuten einfach ab und über den eigenen Schatten zu springen erst recht! Gelernt ist gelernt!
Grüsse steffen52


ABV, Hapedi, thomas 48 und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#169

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 13.09.2014 18:44
von ABV | 4.204 Beiträge

Mich stört schon, dass Streletz von " so genannten Bürgerrechtlern" spricht. Nach fünfundzwanzig Jahren Abstand sollte man schon so viel Größe besitzen, die DDR-Bürgerrechtler auch als solche anzuerkennen! Während Leute wie er, ok auch solche ich, noch brav Befehle ausführten, haben die Bürgerrechtler den Mut gefunden, die allseits bekannten Probleme anzusprechen. Dazu gehörte, zumindest bis Mitte Oktober 1989, schon so etwas wie Heldentum.



Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#170

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 13.09.2014 18:45
von Alfred | 6.862 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #168
Wen ich den Beitrag von Milke, damals in der Volkskammer, sehe, frage ich mich, wie kann ein Genosse der so viel Macht in der DDR hatte, sich auf führen wie ein Schulkind in der 3 Klasse! Nur dummes Geschwätz ohne Sinn, eigentlich nur einfach alte Parolen wieder gegeben! Daran konnte man doch merken, das solche ehemaligen großen Genossen der DDR-Führung weit ab von der Realität gewesen sind! Streletz ist da etwas schlauer und spricht nur von Dingen die ihm vorgeworfen wurden und spricht natürlich als Militär(Offizier), der das was gesagt wurde für richtig hielt! Ohne einmal, sich dazu zu äußern, ob er das auch als normaler Zivilist so sehen würde! Es ist das letzte, sich nun Heute als Freund der Demonstranten, hin zu stellen! Auch er hatte seine Meinung dazu, wie mit den Mopp umzugehen hat! Wird er natürlich heute nicht sagen sondern sich als Verfechter der Schusswaffe hinstellen! Kommt ja auch bei Einigen gut an! Für die hat er sein Ziel erreicht, der Rest der ehemaligen die in der DDR gelebt haben, glaubt dieser Person kein Wort! Immer schön rein waschen! Das ist eben die Methode,für die die ihre große Sache verloren haben ! Schuld immer bei Hinz und Kunz suchen, sich mal selbst an der Nase zu ziehen, das geht solchen Leuten einfach ab und über den eigenen Schatten zu springen erst recht! Gelernt ist gelernt!
Grüsse steffen52


Nur mal als Frage.

Wo stellt sich denn Streletz als Freund der Demonstranten hin ? Hast Du den Beitrag überhaupt gelesen ? Es ist doch nun mal ein Fakt, dass er z.B. Honecker mit Argumenten kam, dass keine Panzer durch Leipzig rollen. Es war seine Devise, alles ohne den Einsatz von Schusswaffen zu lösen. Und wer Streletz glaubt oder nicht, ist eine ganz andere Sache. Und das Streletz sich als Militär äußert ist doch wohl verständlich, es hat doch auch bis Ende 1989 als Militär gehandelt und nicht als Zivilperson.


zuletzt bearbeitet 13.09.2014 18:46 | nach oben springen

#171

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 13.09.2014 18:47
von Alfred | 6.862 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #169
Mich stört schon, dass Streletz von " so genannten Bürgerrechtlern" spricht. Nach fünfundzwanzig Jahren Abstand sollte man schon so viel Größe besitzen, die DDR-Bürgerrechtler auch als solche anzuerkennen! Während Leute wie er, ok auch solche ich, noch brav Befehle ausführten, haben die Bürgerrechtler den Mut gefunden, die allseits bekannten Probleme anzusprechen. Dazu gehörte, zumindest bis Mitte Oktober 1989, schon so etwas wie Heldentum.



Gruß an alle
Uwe



ABV,

wer Bürgerrechtler war oder nicht, wäre wohl schon ein eigenes Thema wert.


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#172

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 13.09.2014 18:52
von ABV | 4.204 Beiträge

Richtig Alfred: Streletz hatte taktische Bedenken gegen den Einsatz von Panzern. Weil ein Großteil der Demonstranten bei der NVA gedient und die Panzerbekämpfung während der Ausbildung gelernt hat. Zumal der Einsatz von Panzern in einer Großstadt, im Straßenkampf, ohnehin Blödsinn ist.
Streletz suggeriert jedoch auch, dass es zu keinem Zeitpunkt Erwägungen gab, in Leipzig militärische Gewalt anzuwenden.
Warum wurden dann am 09. Oktober 1989 in den Leipziger Krankenhäuser zusätzliche Betten bereit gestellt? Und auf Schusswunden spezialisierte Ärzte zusammengezogen? Alles nur Propaganda? Oder negiert Streletz bewusst Fakten?

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#173

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 13.09.2014 18:59
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #172
Richtig Alfred: Streletz hatte taktische Bedenken gegen den Einsatz von Panzern. Weil ein Großteil der Demonstranten bei der NVA gedient und die Panzerbekämpfung während der Ausbildung gelernt hat. Zumal der Einsatz von Panzern in einer Großstadt, im Straßenkampf, ohnehin Blödsinn ist.


Gruß Uwe


Hat aber 1953 auch irgendwie funktioniert..........


Intellektuelle spielen Telecaster
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#174

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 13.09.2014 19:00
von Alfred | 6.862 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #172

Streletz suggeriert jedoch auch, dass es zu keinem Zeitpunkt Erwägungen gab, in Leipzig militärische Gewalt anzuwenden.
Warum wurden dann am 09. Oktober 1989 in den Leipziger Krankenhäuser zusätzliche Betten bereit gestellt? Und auf Schusswunden spezialisierte Ärzte zusammengezogen? Alles nur Propaganda? Oder negiert Streletz bewusst Fakten?

Gruß Uwe


Streletz äußert sich doch zu verschiedenen Fragen. Gewalt vom Militär hätte nur auf entsprechende Befehle angewandt werden können und die gab es nun mal nicht.


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#175

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 13.09.2014 19:05
von Gelöschtes Mitglied
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Uwe, mit Alfred kommen wir nicht weiter, da sie befreutet sind, hält er natürlich zu ihm, warum auch immer! Denke zu der Zeit(Wende) sind beide auf ein Level und da braucht man nicht mehr sich darüber zu streiten, , er wird ihm immer zur Seite stehen und den Mann als den hinstellen der sich dafür eingesetzt hat, nicht auf die Demonstranten zu schießen! Also ein Guter! wollen wir ihm doch seinen Glaube lassen! Da geht es ihm besser!
Grüsse steffen52


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#176

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 13.09.2014 19:10
von passport | 2.642 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #172
Richtig Alfred: Streletz hatte taktische Bedenken gegen den Einsatz von Panzern. Weil ein Großteil der Demonstranten bei der NVA gedient und die Panzerbekämpfung während der Ausbildung gelernt hat. Zumal der Einsatz von Panzern in einer Großstadt, im Straßenkampf, ohnehin Blödsinn ist.
Streletz suggeriert jedoch auch, dass es zu keinem Zeitpunkt Erwägungen gab, in Leipzig militärische Gewalt anzuwenden.
Warum wurden dann am 09. Oktober 1989 in den Leipziger Krankenhäuser zusätzliche Betten bereit gestellt? Und auf Schusswunden spezialisierte Ärzte zusammengezogen? Alles nur Propaganda? Oder negiert Streletz bewusst Fakten?

Gruß Uwe



@ABV Wo hast Du denn Dieses gelesen ?


passport


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#177

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 13.09.2014 19:11
von Harzwanderer | 2.943 Beiträge
zuletzt bearbeitet 13.09.2014 19:13 | nach oben springen

#178

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 13.09.2014 19:11
von Alfred | 6.862 Beiträge

Steffen,

Du musst doch nur die entsprechenden Befehle die von Honecker und später von Krenz unterzeichnet worden lesen. Und diese Befehle wurden nun mal von Streletz in seiner Funktion als Militär / Sekretär des Nationalen Verteidigungsrates der DDR erarbeitet. Dies hat nicht mit Freundschaft zu tun, sondern dies sind Tatsachen.


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#179

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 13.09.2014 19:20
von Alfred | 6.862 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #177
Die militärische Lage allgemein, ohne Betten:
http://www.pressetext.com/news/20070815011

http://www.l-iz.de/Bildung/Zeitreise/201...tober-1989.html


In den Beiträgen stimmen ja nicht mal Funktionen, Dienstgrade und Dienststellungen.


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#180

RE: F. Streletz - Der Arme

in Das Ende der DDR 13.09.2014 19:43
von passport | 2.642 Beiträge

Ohne Kommentar !


Samstag, 17. Oktober 2009
Armin Fiand schreibt Offenen Brief an Bundespräsident Köhler
* Der Hamburger Rechtsanwalt Armin Fiand hat sich nach der »Leipziger Rede« von Bundespräsident Horst Köhler mit einem offenen Brief an das Staatsoberhaupt gewandt:

(…) Ich verstehe nicht, wie die Abteilung in Ihrem Hause, die Ihre Reden vorbereitet, dazu kommt, Ihnen falsches oder unvollständiges Material vorzulegen. Sicherlich sitzen dort hoch bezahlte Leute, die eigentlich über ein Niveau verfügen sollten, das über das der politischen Kampfschreiber bei der Bild-Zeitung hinausgeht. Warum haben Ihre Redenschreiber nicht sorgfältiger recherchiert? Es dürfte doch nicht so schwer sein, nachzulesen, was beispielsweise der letzte Staatsratvorsitzende der DDR, Egon Krenz, er war zu jener Zeit Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrats und Mitglied des Nationalen Verteidigungsrats – zu den Ereignissen in Leipzig am 09. Oktober 1989 gesagt oder geschrieben und was das Landgericht Berlin in seinem Urteil vom 25.08.1997 hierzu festgestellt hat. (...)

Im Urteil des Landgerichts Berlin vom 25.8.1997, das gegen Krenz und andere ergangen ist, heißt es: »… im Herbst 1989 trug der Angeklagte Krenz maßgeblich zur Deeskalation der damaligen Situation bei, die ohne weiteres zu einem Bürgerkrieg mit unabsehbaren Folgen hätte führen können … Der Angeklagte Krenz sorgte sowohl in den Oktobertagen des Jahres 1989 mit den zahlreichen Großdemonstrationen in verschiedenen Großstädten der DDR als auch im November 1989 nach Öffnung der Mauer aktiv und initiativreich dafür, daß es zu keinem Blutvergießen kam. Die Kammer hat insoweit als wahr unterstellt, daß er im Zusammenhang mit einer für den 9. Oktober 1989 geplanten Großdemonstration in Leipzig dem Zeugen Prof. Dr. Friedrich, Direktor des Instituts für Jugendforschung der DDR, versicherte, er werde alles in seiner Macht stehende tun, um ein Blutvergießen zu verhindern. Über dieses Gespräch informierte er den Zeugen Dr. Herger, Leiter der Abteilung für Sicherheitsfragen des Zentralkomitees, und ordnete an, durch die Abteilung für Sicherheitsfragen des Zentralkomitees der SED alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um die Gewaltanwendung durch Sicherheitskräfte in Leipzig zu verhindern. Der Zeuge Herger schickte daraufhin zwei Mitarbeiter der Abteilung nach Leipzig mit dem Auftrag, die dortige SED-Bezirksleitung dabei zu unterstützen, die Linie der Gewaltlosigkeit unbedingt einzuhalten. Dabei stand Herger in einem ständigen Kontakt mit dem Minister des Innern Dickel. Der Angeklagte Krenz stand zugleich in ständiger Verbindung mit den Zeugen Keßler, Mielke und Hackenberg, letzterer Vorsitzender der Bezirksleitung in Leipzig, um sicherzustellen, daß diese ihm auf der Linie der Gewaltlosigkeit folgen würden.«

Hiernach ist es auch (aus meiner Sicht: sogar hauptsächlich) das Verdienst der DDR-Führung – so ungern man das hierzulande auch hören mag, weil es nicht in das übliche politische Schema paßt –, daß es am 9. Oktober 1989 zu keinem Blutbad gekommen ist. Keineswegs ist dieser Erfolg, wie Sie es darstellen, nur den Leipziger Montagsdemonstranten, der Kirche, den von ihr veranstalteten Friedensgebeten und dem Aufruf der »Sechs« zu verdanken. Und das alles wäre gar nicht möglich gewesen, wenn nicht der Zufall mitgewirkt, nämlich die Sowjetunion, warum auch immer, die DDR nicht schon damals »innerlich« abgeschrieben hätte.

Sie, sehr verehrter Herr Bundespräsident, tun in Ihrer Rede so, als würden die Sicherheitskräfte unseres Staates mit 70000 Menschen, die, weil sie mit ihrem Staat unzufrieden sind, auf die Straße gehen und »Wir sind das Volk« rufen, ganz anders umgehen. Das ist sicherlich richtig, aber nicht so, wie Sie das offensichtlich verstanden haben möchten. (...)





passport


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von fury77 • Zugriffe: 1480
Der 9. November 1989 - Die Mauer blieb. Wie wäre es weiter gegangen?
Erstellt im Forum Das Ende der DDR von Major Tom
57 17.02.2011 00:10goto
von elessarix • Zugriffe: 3125
Sommer/ Herbst 1989 - Wie habt ihr ihn erlebt?
Erstellt im Forum Das Ende der DDR von Feliks D.
61 01.08.2010 17:25goto
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Wir sind das Volk! @Rostocker, Videoausschnitt Leipziger Demos Herbst 1989
Erstellt im Forum Videos aus dem Alltag und Leben der DDR von Berliner
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Die NVA im Herbst 89 / (K)eine Armee des Volkes?
Erstellt im Forum Presse Artikel Grenze von
5 03.12.2009 02:39goto
von Rainman2 • Zugriffe: 1089
Michail Gorbatschow im "ZDF-Mittagsmagazin": Situation im Herbst 1989 hätte zum Atomkrieg führen können
Erstellt im Forum Das Ende der DDR von Sauerländer
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