#101

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 10.09.2014 10:42
von thomas 48 | 3.568 Beiträge

nur eine Frage,
Werden noch Geschichten und Erlebnisse aus der Wendezeit gesucht und werden die auch gelesen?
Vor dem 9.11 und in den ersten Jahren?


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#102

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 10.09.2014 10:57
von Udo | 1.261 Beiträge

@thomas 48
Klar werden sie gelesen.


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#103

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 10.09.2014 12:39
von Barbara (gelöscht)
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In meiner Erinnerung an die Monate im Herbst 89 sind vor allem die Bilder der Demonstrationen in den Städten der DDR präsent, wie gebannt haben wir vor dem TV geklebt in einer Mischung aus Unglauben und Bewunderung. Ich hatte furchtbare Angst und dachte immer nur: bitte lass keinem die Sicherung durchbrennen.

Gänsehaut bekam man bei den Rufen "Wir sind das Volk".
Damals habe ich es nur gefühlt - hier wird deutsche Geschichte geschrieben - heute weiß ich es.

Ohne irgendeinen Anteil daran zu haben: ich bin stolz darauf, was die DDR-Bürger geleistet haben und stehe sehr bescheiden beiseite.
Hier sind auch diejenigen inbegriffen, die mit den weiteren politischen Entwicklungen nicht einverstanden waren, denn auch sie waren trotz allem besonnen, hatten sie dabei den Zusammenbruch dessen auszuhalten, woran sie geglaubt hatten.

Und alle zusammen wussten nicht, was werden wird - "wir" auch nicht.
Dieses Gefühl hatte ich auch damals: sich als ein sehr kleiner Mensch zu fühlen in einer unglaublichen historischen Dynamik.

Bei den Bildern von der Maueröffnung in Berlin habe ich hemmungslos geheult.
.


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#104

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 10.09.2014 12:49
von josy95 | 4.915 Beiträge

Hinweis:

Hab diesen Beitrag bereits in dem Thread "Mit der MZ in den Grenzdienst" eingestellt. Da aber die Verlinkung irgendwie nicht funktionieren wollte und ich finde, das er hier auch sehr gut herpasst, bin ich mal über die Kopierfunktion gegangen....




Bin ab 1990 mit meiner TS 250/1 mehrmals über den Kolonnenweg zum Brocken gefahren. Gleich nach der Wende hat da kein Hahn nach gekräht. Aber immer auch nur am Abend, um die Wanderer und Turies nicht zu belästigen.

Einmal war ich so Ende Augut oder Anfang September mit meinem Papa dort oben. Ein genialen Sonnenuntergang erlebt, wie ich ihn nie wieder gesehen hab! Aber wie so oft..., Fotoknipse natürlich nicht dabei!
Das ärget mich heute noch ganz gewaltig! So viele einmalige und unwiederbringliche Situationen und kein einziges Foto gemacht, nie an den Fotoapparat gedacht....!

Anfang der 90-er war ich ja auch noch aktiv beim Osterfeuerbau auf unserem traditionell angestammten Platz auf Amtswiese oberhalb der ehem GK Suental dabei.

Um euch folgende Epiode zu erzählen und den Zusammenhang herzustellen, muß ich mal etwas weiter "ausholen".

MZ-Motoräder standen doch damals gleich nach der Wende massenweise überall herum. Genau wie Trabbis, Wartburgs usw. . Viele von euch werden sich auch noch daran erinnern, teilweise wurden die Fahrzeuge sogar einfach wild am Straßenrand entsorgt.
Viele verschenkten die Dinger auch einfach..., wollten sie einfach nur loswerden.

Unsere Osterfeuertruppe hatte aus dieser Art "Bestände" auch vier Maschienchen, 3 TS 250 und eine ETZ. Haben wir, bitte nicht lachen, zum Holzrücken fürs Osterfeuer genommen! War ja auch ein gewisser Spassfaktor dabei...! Natürlich auch für so manchen anderen Blödsinn, und wenn es bein abendlichen Zusammensein am Lagerfeuer der eine oder andere Stunt war, den jemand oft nicht ganz nüchtern auf der Amtswiese zur Belustigung der Anderen vorführte....! Was ich heute immer noch nicht so recht begreife, trotz einiger akrobatischer Einlagen und filmreifen Stürze - es ist niemanden, außer mal ne kleine Prellung, etwas Hautabschürfung, ernsthaft was passiert!

"Eingelagert" oder besser untergestellt hatten wir die Maschinen in dem ehem. Munibunker bzw. den Nebengebäuden, auch in der Hundezwingeranlage der Suentalkaserne. Vorhangschloß davor und niemanden hat es gekümmert. Heute, fast 25 Jahre danach kaum noch vorstellbar! Von meinen Osterfeuerkameraden haben dann manche der Nachtwache kurz vor Ostersamstag überdrüssig und meißt leicht angetüdelt auch noch einen Ausflug zum Brocken gemacht. Der Kolonnenweg ist ja dort fast vor der Haustür gewesen (Tuchfeldstal/ Zwießelkopf) und wirkte vermutlich auf diese Art Abenteuerlust regelrecht einladend.

Hab da aber selbst nie mitgemacht - Alkohol und fahren - passt einfach nicht zusammen! Außerdem hatte ich damals noch eine glückliche Familie mit zwei kleine Kiddis zu Haus, und mein Abenteueralter mit Ü 30 war einfach auch vorbei.

Eines späten Abends, war wohl an einem Freitag oder Samstag, ich war vom Osterfeuer schon wieder längst zu Haus und es war bestimmt schon fast um Mitternacht. Haben zwei meiner Osterfeuerkameraden bei mir zu Haus Sturm geläutet. Was war los?
Da war es den Kaputten (anders kann man die nicht bezeichnen!) zu fortgeschrittener Stunde und einigen Flaschen Bier in den Kopf gekommen und sie sind wieder mit den MZ auf Brockentour gefahren! In stockfinsteer Nacht! Echt, wie kaputt muß ma sein!
Und es kam wie es kommen mußte, einer kam nicht zurück, war einfach verschwunden. Die größte Brantkanne natürlich, was Schlimmes befürchten ließ! Wir sind dann natürlich los und haben gesucht. Ja, sagte der eine, auf der Rücktour am Scharfenstein hab ich noch ein Scheinwerfer hinter mir gesehen, da muß er noch hinter mir gewesen sein...! So konnten wir die Suche wenigstens etwas auf den Bereich Kolonnenweg zwischen ehem GK Scharfenstein und Tuchfeldstal eingrenzen.

Zwischen Scharfenstein und Bärenhöle haben wir ihn dann eher zufällig, es war stockfinstere Nacht, gefunden .War vermutlich vom Kolonnenweg abgekommen und gestürzt. Lag halb im Koma in einem Fichtenjungbestand..., halb im Koma aber wohl eher von seinem Alkoholpegel....
Das größere Problem war nicht er, sondern das Motorad,! Das war vorn total hin, da drehte sich nix mehr. Rad total eingedellt, Telegabel verbogen. was sollten wir machen? Haben wir dann dort versteckt und nächsten Tag hat das ein Bekannter mit dem Traktor geholt, der hatte offiziell auch eine Forsterlaubnis und s viel das dann auch nicht auf.
Unseren Deliquenten haben wir dann mit einem Gürtel und Strick am Fahrer eines anderen Motorades festgebunden, so angetüdelt war der imme noch und zum Osterfeuerlager, später dann zu ihm nach Hause befördert. Da wurde es schon hell draußen...

Hab dann den Leuten eine Standpauke gehalten - das war echt Scheiße, was die da gekonnt haben und konnten froh sein, das alles so glimpflich abgegangen ist.
Ich konnte mir dann zu Haus von meiner Frau dann auch noch eine saftige Standpauke anhören..., wohl auch etwas verständlich.
Aber egal, was hat man für gute Freunde und Kumpels nicht alles gemacht? War auch zu dieser Zeit ein noch wesentlich größerer und schöner Zusammenhalt! Einer für alle, alle für einen!

(Zwischenfrage: Und heute...???)

So um 1994 war dann mit den Motorädern zur Osterfeuernutzung auch Schluß. Einerseits durch die doch immer stregere Durchsetzung des Forstrechtes usw., es war einfach zu riskant geworden. Die Maschienen waren auch kaputtgefahren, nach und nach Ersatzteile geplündert. Wie dann in die Suentalkaserne vorübergehend das Gymnasium einzog, verschwanden die Reste der Motoräder auch, wurden vom städt. Bauhof entsorgt.

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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zuletzt bearbeitet 10.09.2014 12:53 | nach oben springen

#105

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 10.09.2014 14:21
von Gert | 12.354 Beiträge

ich habe den 9.11. zu Hause auf dem Sofa erlebt. In Düsseldorf gab es nichts zu demonstrieren und so knipste ich am Vorabend mit meiner Fernbedienung durch die Programme und blieb bei der life-gesendeten Schabowski PK hängen. Ich hörte auch, die Frage und Antwort nach den Reiseerleichterungen, war aber nicht so überrascht, weil ich der Meinung war, dass es kommen musste. Na ja dachte ich am nächsten Tag werden große Schlangen vor den VP Dienststellen stehen, die die Ausreisevisa erhalten möchten. So bin ich dann schlafen gegangen und am nächsten Morgen beim Frühstück aus allen Wolken gefallen, was ich da im TV in der Nacht verpasst habe.

Was mich im Vorfeld aber sehr beeindruckt hat und da kamen mir echt die Tränen vor Rührung, als die Ungarn die Grenze nach Österreich plötzlich aufmachten und die ersten Trabbis und Wartburgs aus Ungarn ausreisten in den Westen. Am Grenzübergang Suben/Passau standen Reporter des deutschen TV und warteten auf den schnellsten DDR Fahrer, der Österreich durchquert hatte um ihn zu interwieven. Das war sehr bewegend. Mir war da klar dass dieser Staat DDR kurz vor dem Exitus war.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#106

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 10.09.2014 15:21
von thomas 48 | 3.568 Beiträge

Gert,
ich kann alle verstehen, die damals in den Goldenen Westen wollten,
,
nur wer wollte rüber, es waren viele gebildete Personen dabei, die hier fehlten
Es sind auch millionen Bürger hier geblieben, die eine andere DDR aufbauen wollten.
Viele Handwerker, Krankenschwestern und Ärzte sind verschwunden. Das Gesundheitswesen der DDR ist noch mehr zusammengebrochen und die dummen Nichtflüchtlinge bekamen einige Sorgen.
Ich hatte damals einen kleinen Sohn, der einen sehr guten Kinderarzt hatte. Eines tages wurde er krank und wir sind zum Dr. F. gegangen. Alles zu, der Herr, der mal einen Eid geschworen hatte, ist mit seiner Frau verschwunden. Er war ein sehr guter Arzt, hatte hohes Ansehen, viele kleine Patienten.
Habe also die anderen Kinderärzte angerufen und um einen Termin gebeten. ,,tut uns leid, alles belegt, keine Termine frei ,, usw.,
ist ja nur ein kleines Beispiel, haben bestimmt andere in anderen Gegenden auch erlebt.
Wir haben alle bei Demos gerufen ,,wir sind das Volk, wir bleiben hier,,
dann wollte jeder in den westen, wo es alles gab.
Ich verstehe alle Bürger die aus politischen Gründen im Knast waren und die dann glücklich waren in die Freiheit zu fahren.
ich verstehe nicht die Bürger, die auf einmal nur an sich dachten und die übrigen in Stich ließen.


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#107

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 10.09.2014 15:25
von uffz_nachrichten | 475 Beiträge

Zitat von thomas 48 im Beitrag #106
Gert,
ich kann alle verstehen, die damals in den Goldenen Westen wollten,
,
nur wer wollte rüber, es waren viele gebildete Personen dabei, die hier fehlten
Es sind auch millionen Bürger hier geblieben, die eine andere DDR aufbauen wollten.
Viele Handwerker, Krankenschwestern und Ärzte sind verschwunden. Das Gesundheitswesen der DDR ist noch mehr zusammengebrochen und die dummen Nichtflüchtlinge bekamen einige Sorgen.
Ich hatte damals einen kleinen Sohn, der einen sehr guten Kinderarzt hatte. Eines tages wurde er krank und wir sind zum Dr. F. gegangen. Alles zu, der Herr, der mal einen Eid geschworen hatte, ist mit seiner Frau verschwunden. Er war ein sehr guter Arzt, hatte hohes Ansehen, viele kleine Patienten.
Habe also die anderen Kinderärzte angerufen und um einen Termin gebeten. ,,tut uns leid, alles belegt, keine Termine frei ,, usw.,
ist ja nur ein kleines Beispiel, haben bestimmt andere in anderen Gegenden auch erlebt.
Wir haben alle bei Demos gerufen ,,wir sind das Volk, wir bleiben hier,,
dann wollte jeder in den westen, wo es alles gab.
Ich verstehe alle Bürger die aus politischen Gründen im Knast waren und die dann glücklich waren in die Freiheit zu fahren.
ich verstehe nicht die Bürger, die auf einmal nur an sich dachten und die übrigen in Stich ließen.


Die allermeisten ( außer den von dir schon angemerkten "Politischen" ) würden heutzutage in die Kategorie "Wirtschaftsflüchtlinge" fallen. Punkt.



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#108

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 10.09.2014 15:35
von Gelöschtes Mitglied
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Thomas, viele glaubten ja, auch ich, das es nur ein Ausrutscher der DDR-Führung war und das für kurz oder lang, die Grenze wieder dicht gemacht wird! Hätten viel gewusst, wie es ausgeht( ein gemeinsames Deutschland) dann wären viele da geblieben! Am meisten haben die sich gegrämt, die so Ende der 80ziger noch den Ausreiseantrag gestellt haben und viele Dinge zurück lassen mussten! Daran kann man sehen, wie der DDR-Obrigkeit vertraut wurde!!! Sie hatten das Vertrauen des Volkes verloren und da musste kommen was auch kam!
Grüsse steffen52


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#109

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 10.09.2014 15:40
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von thomas 48 im Beitrag #106
Gert,
ich kann alle verstehen, die damals in den Goldenen Westen wollten,
,
nur wer wollte rüber, es waren viele gebildete Personen dabei, die hier fehlten
Es sind auch millionen Bürger hier geblieben, die eine andere DDR aufbauen wollten.
Viele Handwerker, Krankenschwestern und Ärzte sind verschwunden. Das Gesundheitswesen der DDR ist noch mehr zusammengebrochen und die dummen Nichtflüchtlinge bekamen einige Sorgen.
Ich hatte damals einen kleinen Sohn, der einen sehr guten Kinderarzt hatte. Eines tages wurde er krank und wir sind zum Dr. F. gegangen. Alles zu, der Herr, der mal einen Eid geschworen hatte, ist mit seiner Frau verschwunden. Er war ein sehr guter Arzt, hatte hohes Ansehen, viele kleine Patienten.
Habe also die anderen Kinderärzte angerufen und um einen Termin gebeten. ,,tut uns leid, alles belegt, keine Termine frei ,, usw.,
ist ja nur ein kleines Beispiel, haben bestimmt andere in anderen Gegenden auch erlebt.
Wir haben alle bei Demos gerufen ,,wir sind das Volk, wir bleiben hier,,
dann wollte jeder in den westen, wo es alles gab.
Ich verstehe alle Bürger die aus politischen Gründen im Knast waren und die dann glücklich waren in die Freiheit zu fahren.
ich verstehe nicht die Bürger, die auf einmal nur an sich dachten und die übrigen in Stich ließen.


@thomas 48
verstehe ich alles was du schreibst. An diesen Problemen waren aber nicht die Menschen schuld, die die DDR verlassen haben oder verlassen wollten. Daran war diese engstirnige Bande von Funktionären schuld und natürlich die Politik die sie verfolgten. Die hatten doch keine Ahnung vom Leben, oder hast du mal davon gehört dass Ulbricht oder Honecker in ihrem Leben etwas produktives geleistet haben außerhalb ihres Parteiapparates. In diesem Parteiapparat ging es nicht um die Menschen die regiert wurden, sondern darum, jeden Tag die Macht zu verteidigen. Von diesen Apparatischks und Parteisekretären liefen Tausende rum in diesem Staat nur zur Überwachung und Schikanierung des Volkes. Dafür haben sie auch noch tolle Gehälter bezogen! Ulbricht hat es doch mal ausgesprochen sinngemäß : nu, lass sie doch mal wählen, es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen die Macht behalten.
Den haben doch deine Probleme einen feuchten Kehricht interessiert. Ich habe sie selbst erlebt, wie sie mir immer wieder Knüppel zwischen die Beine warfen. Mir waren letztlich alle Wege verbaut, in diesem Lande einen Beruf zu lernen, an dem ich Spass hatte, in dem ich gefordert werde. Einen Arbeitssklaven wollten sie, sonst nichts aber ich habe ihnen etwas gehustet.
Wenn mir nicht die Flucht gelungen wäre , so hätten sie mich eines Tages mit ihrem Gummiparagrafen " staatsfeindliche Hetze " oder "Verbindungsaufnahme" eingebuchtet. Glaub mir, es war nicht einfach für mich, das schöne Thüringer Land zu verlassen. Wenn man so etwas beschliesst, muss schon ne Menge passieren Das ist mal die Kehrseite der Medaille Leben und bleiben in der DDR. Das wa sich gefühlt udn erlebt habe, haben dann 89 Millionen erlebt und sie haben es geregelt, die Entsorgung dieser Dilletantentruppe.


.
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#110

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 10.09.2014 16:11
von Kalubke | 2.294 Beiträge

Zitat von Kalubke im Beitrag #99


Ergänzung Admin Rainman2: Hier der Link zu dem Beitrag ...


Hi @Rainman2,

Dank für den nützlichen Tip. Jetzt habe ich auch kapiert, wie man die Linkzeile editieren kann, ohne den Link zu überschreiben (Text einfach zwischen Link und "/url" hängen). Hier der amtliche Nachweis für meine 1. Expedition in den "weißen" Teil des DDR-Stadtplans von Berlin via Chausseestraße:

Mein "vorausschauend" besorgtes Passantragsformular, dass damals ziemlich schnell obsolet wurde:


Gruß Kalubke



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zuletzt bearbeitet 10.09.2014 16:15 | nach oben springen

#111

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 10.09.2014 17:57
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #109
[quote=thomas 48|p386137]Gert,
Glaub mir, es war nicht einfach für mich, das schöne Thüringer Land zu verlassen. Wenn man so etwas beschliesst, muss schon ne Menge passieren Das ist mal die Kehrseite der Medaille Leben und bleiben in der DDR. Das wa sich gefühlt udn erlebt habe, haben dann 89 Millionen erlebt und sie haben es geregelt, die Entsorgung dieser Dilletantentruppe.


Da schliesse ich mich Dir an !

Auch mir ist der Abschied von Thüringen schwergefallen,- denn auch uns Abgehauenen und Ausgereisten lag unsere Heimat am Herzen,-
die Heimat verlassen haben die meisten von uns nicht wegen der Bananen,- sondern weil ein Leben ohne Freiheit ein Hundeleben ist.


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#112

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 10.09.2014 18:18
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #111
Zitat von Gert im Beitrag #109
[quote=thomas 48|p386137]Gert,
Glaub mir, es war nicht einfach für mich, das schöne Thüringer Land zu verlassen. Wenn man so etwas beschliesst, muss schon ne Menge passieren Das ist mal die Kehrseite der Medaille Leben und bleiben in der DDR. Das wa sich gefühlt udn erlebt habe, haben dann 89 Millionen erlebt und sie haben es geregelt, die Entsorgung dieser Dilletantentruppe.


Da schliesse ich mich Dir an !

Auch mir ist der Abschied von Thüringen schwergefallen,- denn auch uns Abgehauenen und Ausgereisten lag unsere Heimat am Herzen,-
die Heimat verlassen haben die meisten von uns nicht wegen der Bananen,- sondern weil ein Leben ohne Freiheit ein Hundeleben ist.



Jürgen, die schwarz-rot-goldenen Bananen sind ein Hammer!


.
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#113

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 10.09.2014 19:19
von andyman | 1.875 Beiträge

Hallo@all.
Wendezeit 89,geprägt den Sommer über von Meldungen über neue Ausreisewellen über Ungarn,Prager u.Warschauer Botschaft und jeden Abend neue elektrisierende Bilder wie ganze Familien Hals über Kopf alles hinter sich ließen,geprägt von Bildern von den Montagsdemo`s aus Leipzig und von großen Demo´s im ganzen Land.
Zu dieser Zeit war ich von 5.00-19.00 außer Haus und jeden Abend beeilte ich mich um Punkt 19.00 die heute Sendung im ZDF sehen zu können,man konnte förmlich spüren das ein Wind der Veränderung durch das Land ging.Auch im realen Leben spürte ich Veränderung,bei Veranstaltungen in der Gethsemanekirche (10min von meinem zu Hause weg)standen auffällig viele junge Männer mit untypisch kurzem Haarschnitt zu zweit in Hauseingängen und fühlten sich meinem Eindruck nach auch fehl am Platze.
Welche Gedanken kreisten im Kopf,-vertust du deine Zeit jetzt mit sinnlosen Dingen
-verpasst du nicht die Chance woanders neu anzufangen
-wie geht es überhaupt weiter,fast jeder Tag brachte Neues
-warum tust du nicht selbst etwas
-Angst vor Verhaftung und Repressalien
Der 9.11.war ein Arbeitstag wie jeder andere,mit dem Unterschied das ein Kollege Geburtstag hatte und nach der Arbeit in unserer Unterkunft(es war ein von unserer Baufirma noch zu sanierendes Haus)welches leer war und eine Wohnung von uns selbst genutzt wurde.Hier trafen wir uns nach der Arbeit und ließen den Jubilar hochleben.Der Rest ist schnell erzählt,im Radio hörten wir die unglaublich Meldung das die Grenzen geöffnet werden und einige wollten sofort los,da es schon zu fortgeschrittener Stunde war ,ca.22.45 und wir seit 19.00 gefeiert hatten haben wir uns dann für den 11.11. zum gemeintschaftlichen Grenzübertritt verabredet,was auch sinnvoll war.Das wäre dann eine neue Geschichte.Lgandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius
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#114

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 10.09.2014 21:27
von Gelöschtes Mitglied
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Die Zuspitzung der Verhältnisse habe ich in der Provinz eigentlich nur am Rande erlebt. Durch viele Stunden auf Arbeit und eine umfangreiche private Tierhaltung, bin ich auch sehr wenig unterwegs gewesen. Nur die Berichte im Westfernsehen haben vermuten lassen, dass es so nicht ewig weitergehen konnte. Das solche tiefgreifenden Veränderungen kommen, hat kaum jemand zu hoffen gewagt. Als ich 77 das Grenzgebiet verlassen habe, hätte ich nicht gedacht, dass ich eine Wiedervereinigung in den nächsten Jahren erleben würde. Am 17. oder 18.11. bin ich dann über Mühlhausen nach Wanfried gefahren und habe meine Bilder vom Grenzzaun von Hessischer Seite aus geschossen. Ich ärgere mich, dass ich nicht noch öfters gefahren bin und noch mehr dokumentiert habe.

Der Hesselfuchs


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#115

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 10.09.2014 23:47
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #105
... und so knipste ich am Vorabend mit meiner Fernbedienung durch die Programme und blieb bei der life-gesendeten Schabowski PK hängen. ...
Das Programm DDR2 in Düsseldorf-Hellerhof *staun*

Ich hatte an besagtem Tag eine KSt von 18 bis 22 Uhr. Als ich wieder reinkam, war beim Polit im Dienstzimmer 'Party', donnerstags war immer Kompaniedisko (Sendekollektiv ELA-K). Ich meldete mich bei ihm und er grinste mich breit an und sagte mir, die Grenze wäre offen. Ich entgegnete das ich's wohl besser wissen müsse, also zumindest für unsern Abschnitt war alles o.V. ... na wie auch immer, es dauerte eine Weile bis ich's schnallte und dann hing ich den Rest der Nacht vor Radio und TV Ost und West. Bei erstbesten Gelegenheit dann in nächsten Tage mit Perso rüber und mir den Monte Kali mal 'von hinten' angeschaut. (Schön blöd oder?) Reichlich einen Monat später gabs am Fuße der Führungsstelle am Leimbacherhang ein GÜSt, war schon irgendwie eine goile Zeit.
Mit einem GAkl, dem GSZ-Uffz und seinem Trabbi nach Hersfeld gezweitaktet. Mittleres Chaos vor einem Parkhaus ausgelöst, wie Parken für Westgeld? Nö ... Rückwärtsgang ... verdammt, da stand schon der Nächste. Gekauft hab ich mir eine BERU-Zündkerze für die ETZ und einen Joystick für den ZX Spectrum. Ansonsten halt gucken und auf dem Rückweg der Einladung eines Zöllners gefolgt. War aber dann schon etwas distanziert. Staunen tat ich, das der Diensthund mit in seiner Familie lebte.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#116

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 11.09.2014 12:41
von ABV | 4.202 Beiträge

Ich gibt da noch ein Erlebnis. Von dem ich vor Jahren schon einmal berichtet habe. Egal, es passt ja so schön zum Thema:
Bei unserem ersten Besuch in Westberlin, entdeckte meine Frau in einem Laden ein Paket Pampers. Unser Sohn war damals erst knappe drei Monate alt. In der DDR gab es ja nur die bekannten Stoffwindeln. Die nach jeder "Füllung" gewaschen werden mussten. Wie schön und praktisch wäre da wohl ein großes Paket mit ganz vielen Wegwerfwindeln gewesen?
Und solch ein Paket, bestens bekannt aus der TV-Werbung, aber eben nur aus der TV-Werbung, hielt meine Frau nun in den Händen. Sie schaute mich fragen an: " Wollen wir ? Aber das Paket kostet fünfzehn Mark."
Das war genau der Punkt, an dem sich mein Geiz meldete. Irgend etwas in mir weigerte sich, das wenige "Westgeld" ausgerechnet für Windeln auszugeben. Ok, ich brauchte die Dinger ja auch nicht zu waschen! Obwohl wir natürlich eine Waschmaschine unser eigen nannten. Nicht das jetzt jemand denkt, dass wir die Windeln noch mit der Hand waschen mussten.
Aber trotzdem, wäre es nicht einfacher die vollen Dinger einfach nach dem Gebrauch zu entsorgen? Zwischen uns entspann sich ein leises Streitgespräch. Laut genug jedoch, dass der Inhalt unseres Gesprächs einem in der Nähe stehenden älteren Mann nicht verborgen blieb.
Unvermittelt mischte er sich in unseren Disput ein: " Nehmen Sie doch die Windeln. Ich bezahle das Paket auch." Dabei schaute uns der Mann, der alles andere als wohlhabend erschien, geradezu flehend an. Dabei waren wir doch die Bittsteller. Die armen DDR-Bürger.
Höflich aber bestimmt, lehnte ich das Angebot ab. Ich habe es zumindest versucht. Die Gute Seele lies sich jedoch nicht locker: " Sie wissen gar nicht was sie mir für einen großen Gefallen erweisen, wenn ich ihnen das Paket bezahlen darf. Ich möchte doch so gerne meinen Freunden aus der DDR auch einmal etwas gutes tun."
Wieder setzte er einen schier unwiderstehlichen Dackelblick auf. Meine Frau willigte sofort ein. Frauen sind ohnehin viel pragmatischer als Männer. Ich wäre in diesem Moment am liebsten vor Scham im Erdboden versunken. Durchaus nicht wegen meiner Frau. Sondern wegen mir selbst. Was würde der Mann wohl sagen wenn er erfährt, dass der vermeintliche Freund aus der DDR, ein Volkspolizist ist? Der noch vor einigen Tagen Mitglied der SED war? Ich brachte es nicht übers Herz, ihm das zu sagen. Vielleicht, sehr wahrscheinlich sogar, zeigte ich mich einfach zu feige für solch ein Outing.
Immerhin, die an sich unscheinbare Begebenheit war für mich ein weiteres Aha-Erlebnis. Auf dem Weg zur Erkenntnis, dass man uns ganz schön beschissen hat. Damals in der DDR.

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#117

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 11.09.2014 12:45
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #115
Zitat von Gert im Beitrag #105
... und so knipste ich am Vorabend mit meiner Fernbedienung durch die Programme und blieb bei der life-gesendeten Schabowski PK hängen. ...
Das Programm DDR2 in Düsseldorf-Hellerhof *staun*

Ich hatte an besagtem Tag eine KSt von 18 bis 22 Uhr. Als ich wieder reinkam, war beim Polit im Dienstzimmer 'Party', donnerstags war immer Kompaniedisko (Sendekollektiv ELA-K). Ich meldete mich bei ihm und er grinste mich breit an und sagte mir, die Grenze wäre offen. Ich entgegnete das ich's wohl besser wissen müsse, also zumindest für unsern Abschnitt war alles o.V. ... na wie auch immer, es dauerte eine Weile bis ich's schnallte und dann hing ich den Rest der Nacht vor Radio und TV Ost und West. Bei erstbesten Gelegenheit dann in nächsten Tage mit Perso rüber und mir den Monte Kali mal 'von hinten' angeschaut. (Schön blöd oder?) Reichlich einen Monat später gabs am Fuße der Führungsstelle am Leimbacherhang ein GÜSt, war schon irgendwie eine goile Zeit.
Mit einem GAkl, dem GSZ-Uffz und seinem Trabbi nach Hersfeld gezweitaktet. Mittleres Chaos vor einem Parkhaus ausgelöst, wie Parken für Westgeld? Nö ... Rückwärtsgang ... verdammt, da stand schon der Nächste. Gekauft hab ich mir eine BERU-Zündkerze für die ETZ und einen Joystick für den ZX Spectrum. Ansonsten halt gucken und auf dem Rückweg der Einladung eines Zöllners gefolgt. War aber dann schon etwas distanziert. Staunen tat ich, das der Diensthund mit in seiner Familie lebte.


wie kommst du denn darauf ? Natürlich war DDR TV im Westen D's nicht zu empfangen. Wir hatten aber auch schon Fernsehen und die haben es übertragen wir waren nicht das Tal der Ahnungslosen im Westen

edit ergänzung


.
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Geld ist geprägte Freiheit!
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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zuletzt bearbeitet 11.09.2014 12:49 | nach oben springen

#118

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 11.09.2014 17:11
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #116
Ich gibt da noch ein Erlebnis. Von dem ich vor Jahren schon einmal berichtet habe. Egal, es passt ja so schön zum Thema:
Bei unserem ersten Besuch in Westberlin, entdeckte meine Frau in einem Laden ein Paket Pampers. Unser Sohn war damals erst knappe drei Monate alt. In der DDR gab es ja nur die bekannten Stoffwindeln. Die nach jeder "Füllung" gewaschen werden mussten. Wie schön und praktisch wäre da wohl ein großes Paket mit ganz vielen Wegwerfwindeln gewesen?
Und solch ein Paket, bestens bekannt aus der TV-Werbung, aber eben nur aus der TV-Werbung,


Gruß an alle
Uwe



(rot)

So, mein lieber @ABV

Erwischt!

Selbst verraten, geoutet!

Der ideologischen Diversion des Klassenfeindes Auge und Ohr geliehen!

Und das als ABV!

Spätes Geständnis, aber vom Grundsatz der Brisanz theoretisch noch immer nicht verjährt!

Du kannst jetzt schweigen. Anderseits kann alles, was Du jetzt von Dir gibtst, gegen Dich verwendet werden...

Wenn das einige User hier im Forum lesen...

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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zuletzt bearbeitet 11.09.2014 17:12 | nach oben springen

#119

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 11.09.2014 17:21
von ABV | 4.202 Beiträge

Aber Thomas. Ab dem 01.04. 1989 durfte doch jeder Volkspolizist ganz offiziell "Westen gucken". Ich habe mir an diesem Tag extra einen Fernsehtechniker kommen lassen. Der die entsprechenden Sender auf meinem Gerät einstellte. Vorher hätte ich mir das nie gewagt.

Viele Grüße in den Harz
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#120

RE: Die Geschichte(n) der Wende

in Das Ende der DDR 11.09.2014 18:13
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #119
Aber Thomas. Ab dem 01.04. 1989 durfte doch jeder Volkspolizist ganz offiziell "Westen gucken". Ich habe mir an diesem Tag extra einen Fernsehtechniker kommen lassen. Der die entsprechenden Sender auf meinem Gerät einstellte. Vorher hätte ich mir das nie gewagt.

Viele Grüße in den Harz
Uwe


Echt ?
Ehrlich ??

Nun wundert es mich garnicht mehr ,- das die DDR kurz drauf absackte ,- wenn jeder Ordnungshüter die Ergüsse des Klassenfeindes wie ein Schwamm in sich aufsaugte !

kann man das irgendwo nachlesen ?


....................................
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