#81

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 21.08.2014 23:14
von Marienborn89 | 888 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #74
@B208

Das Du die Ratten gleich auf Menschen , Menschengruppen beziehst befremdet mich doch etwas , mag sicher daran liegen , dass dein damaliger oberster General manche andersdenkende Menschengruppen als -Schweine- bezeichnete und auch die antifaschistischen Gruppen bezeichnen heute noch eine grosse Menschengruppe als - Bullenschweine - , du siehst , die faschistische Ideologie war und ist ganz in deiner Nähe . Also behüte dein Geistes Kind egal wie klein es ist .


Besseres hast Du nicht drauf ? Ablenkungsmanöver funktionieren bei mir nicht ! Du hast gestern eine bestimmte Personengruppe als Ratten bezeichnet. Ja, ich bin antifaschistisch aufgezogen worden und in der ehem. DDR wurden auch keine Naziaktivitäten geduldet. Faschistische Ideologie ist weder ein geistiges Kind der DDR und schon überhaupt nicht meins. Aber bei Deiner Wortwahl ist eine geistige Verwandschaft zu dieser Ideologie nicht auszuschliessen. Und wenn man keine Ahnung hat wie in der ehem. DDR Nazi-Kriegsverbrecher strafverfolgt wurden sollte man sich schlau machen ! Du kommst aus einen Land wo nach Kriege über 9000 hochbelastete und blutbefleckte KRIEGSVERBRECHER wieder in Amt und Würden kamen. Das sollte Dir zu Denken geben !


passport


Jetzt mal ehrlich, dass die SED ebenso die Verfolgung von NS-Verbrechen aussetzte, wenn es ihr nützte, ist hinreichend bekannt!


Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker,
das alles sind rein vergebliche Werke;
denn meine Gedanken zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei: die Gedanken sind frei
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zuletzt bearbeitet 21.08.2014 23:14 | nach oben springen

#82

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 22.08.2014 00:44
von Sperrbrecher | 1.657 Beiträge

Zitat von Marienborn89 im Beitrag #81

Jetzt mal ehrlich, dass die SED ebenso die Verfolgung von NS-Verbrechen aussetzte, wenn es ihr nützte, ist hinreichend bekannt!


Guckst Du hier:
http://www.stiftung-hsh.de/curriculum_ol...ragezeichen.htm

wurde auch schon mal hier im Forum besprochen:
Braune Vergangenheit der NVA


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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zuletzt bearbeitet 22.08.2014 00:46 | nach oben springen

#83

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 22.08.2014 01:26
von ABV | 4.202 Beiträge



Gerhard Löwenthal als Gast in einer Tallshow, am 10.11. 1989
Der objektive Zuschauer kommt wohl nicht daran vorbei einzugestehen, dass Gerhard Löwenthal an diesem Abend nicht nur keine schlechte Figur machte, sondern was die Zukunft von DDR und Sozialismus anging, eine erstaunlich genaue Prognose ablieferte.

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#84

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 22.08.2014 09:37
von thomas 48 | 3.569 Beiträge

passport,
es gab ehemalige böse Faschisten die im Bundestag waren und es gab gute, die nach 1945 viel gelernt haben, Faschisten die in der Volkskammer waren


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#85

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 22.08.2014 09:41
von Alfred | 6.849 Beiträge

Zitat von thomas 48 im Beitrag #84
passport,
es gab ehemalige böse Faschisten die im Bundestag waren und es gab gute, die nach 1945 viel gelernt haben, Faschisten die in der Volkskammer waren



Wer sagt dies ? Da haben wohl schon einige in der Gefangenschaft "gelernt ". An Faschisten in der Volkskammer kann ich mich nicht erinnern. Wenn dann wohl ehemalige.


zuletzt bearbeitet 22.08.2014 09:49 | nach oben springen

#86

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 22.08.2014 09:52
von Georg | 1.027 Beiträge

Nicht vergessen !
Der Umgang mit ehemaligen Nazis, Mitgliedern der NSDAP und Kriegsverbrechern war in der SBZ und in der antifaschistischen DDR gesetzlich geregelt.
Googlen hülft.


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#87

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 22.08.2014 10:46
von passport | 2.638 Beiträge

Zitat von Marienborn89 im Beitrag #81
Zitat von passport im Beitrag #74
@B208

Das Du die Ratten gleich auf Menschen , Menschengruppen beziehst befremdet mich doch etwas , mag sicher daran liegen , dass dein damaliger oberster General manche andersdenkende Menschengruppen als -Schweine- bezeichnete und auch die antifaschistischen Gruppen bezeichnen heute noch eine grosse Menschengruppe als - Bullenschweine - , du siehst , die faschistische Ideologie war und ist ganz in deiner Nähe . Also behüte dein Geistes Kind egal wie klein es ist .


Besseres hast Du nicht drauf ? Ablenkungsmanöver funktionieren bei mir nicht ! Du hast gestern eine bestimmte Personengruppe als Ratten bezeichnet. Ja, ich bin antifaschistisch aufgezogen worden und in der ehem. DDR wurden auch keine Naziaktivitäten geduldet. Faschistische Ideologie ist weder ein geistiges Kind der DDR und schon überhaupt nicht meins. Aber bei Deiner Wortwahl ist eine geistige Verwandschaft zu dieser Ideologie nicht auszuschliessen. Und wenn man keine Ahnung hat wie in der ehem. DDR Nazi-Kriegsverbrecher strafverfolgt wurden sollte man sich schlau machen ! Du kommst aus einen Land wo nach Kriege über 9000 hochbelastete und blutbefleckte KRIEGSVERBRECHER wieder in Amt und Würden kamen. Das sollte Dir zu Denken geben !


passport


Jetzt mal ehrlich, dass die SED ebenso die Verfolgung von NS-Verbrechen aussetzte, wenn es ihr nützte, ist hinreichend bekannt!






Es ist immer wieder auf das neue erstaunlich wie hier Kapriolen geschlagen werden um die die braune und schwarze Vergangenheit der alten BRD zu verharmlosen.
Wenn man nur meinen Beitrag richtig gelesen hätte. Ich schrieb von "hochbelasteten und blutbefleckten Kriegsverbrechern"
Man muss doch zwischen Mitläufer und Täter unterscheiden können !

OSL Skiba (ehem. Leiter IX/11) äusserte sich dazu in einen Interview wie folgt :

Man muss das historisch sehen. Für die Entnazifizierung in Ost und West galten einheitliche alliierte Bestimmungen, wie z.B. das Kontrollratsgesetz Nr. 10 und die Kontrollratsdirektive Nr. 38. Darin war detailliert festgelegt, wer wie einzustufen ist, wer als Täter zu gelten hat und strafrechtlich zu verfolgen ist oder als Minderbelasteter bzw. Mitläufer ohne Sanktionen bleiben sollte. In der SBZ und später in der DDR ist danach verfahren worden.

Kollektivschuld lehnten wir ab. Man muss unterscheiden zwischen Mitläufern oder Leuten, die weggesehen haben, nichts wissen wollten, und den Tätern. Dem Täter muss die strafbare Handlung zweifelsfrei nachgewiesen werden! Wenn wir keine ausreichenden Beweise hatten, konnten wir nichts machen. Der Schuldvorwurf ist an rechtliche Grundlagen gebunden und nicht an Propagandadinger, wie sie heute vorgebracht werden

Das ganze Interview findet man hier :

http://www.mfs-insider.de/

Thema :

Enttarnung, Verfolgung und Verurteilung von Nazis in der DDR


passport


zuletzt bearbeitet 22.08.2014 13:33 | nach oben springen

#88

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 22.08.2014 12:21
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #83


Gerhard Löwenthal als Gast in einer Tallshow, am 10.11. 1989
Der objektive Zuschauer kommt wohl nicht daran vorbei einzugestehen, dass Gerhard Löwenthal an diesem Abend nicht nur keine schlechte Figur machte, sondern was die Zukunft von DDR und Sozialismus anging, eine erstaunlich genaue Prognose ablieferte.

Gruß Uwe


Löwenthal hat auf Kredit agitiert.
Ohne die Zusicherung der DM- Einführung zum Weihnachts- Ostern- und Geburtstagskurs, ohne dieses Geschenk, das wir alle jahrzehntelang noch abzahlen werden wäre es nicht zu einer derart schnellen Wiedervereinigung gekommen aber seine Prognose (15% PDS... fast eine Punktlandung) zur ersten freien Wahl in der DDR im März 1990 (als der Umtauschkurs noch nicht fest stand, kam erst zum Staatsvertrag am 02.Mai 1990) war schon beeindruckend.
Auch der Appell in seinem Schlußwort, wonach er fordert, daß niemand abheben möge, der von sich meint, Auslöser der Freiheitsbewegung gewesen zu sein, war erstaunlich weise und sachlich.
Die Anfeindungen hinsichtlich des kalten Kriegers kamen zur Unzeit, mag sein daß er einer war aber im Moment seines Statements waren sie unangemessen und haben die Sendung schlichtweg gestört und entwertet.
Zu gerne hätte ich Schnitzlers Gegenrede hören wollen, seine Absage (2-3 sec. Einblendetext) hätte man kommentieren müssen.
Er hat sich anderswo (im "reinen" Schnitzler Thread sind ein paar Links von mir) in einer Talkshow mit Ex- Senator Lummer und teilweise pöbelnden Zuschauern mutig gestellt und standhaft seine Sicht auf die Dinge dargestellt.
Das ist nur ein Teil der Sendung (gepöbelt wird z. B. ab 5:50 von jemanden, dessen Mutter wegen offensichtlicher Schwarzarbeit bestraft worden ist...) aber der gesamte Auftritt beinhaltet auch Wahrheiten , die nicht von gestern sind, beispielsweise der Fortbestand von Kuba, China, Nordkorea als sozialistische Staaten, wie auch immer das zu bewerten ist, möge anderswo geklärt werden, aber wie gesagt das Zusammentreffen beider Gegner hätte heute wohl historischen Wert, so ist es nur ein Fernduell.




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#89

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 22.08.2014 15:29
von Moskwitschka (gelöscht)
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Na zumindest hat es Gerhard Löwenthal zu der Ehre gebracht, dass ein nach ihm benanntee Preis ausgelobt wurde - Gerhard-Löwenthal-Preis

Der Gerhard-Löwenthal-Preis wurde erstmals 2004 vergeben. Er wird von der Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF) in Kooperation mit der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT und Dr. Ingeborg Löwenthal gestiftet.

Mit dem Preis wollen Ingeborg Löwenthal, Witwe des legendären Fernsehjournalisten, und die JUNGE FREIHEIT die Erinnerung an das politische und publizistische Vermächtnis Gerhard Löwenthals aufrechterhalten und herausragende Publizistik auszeichnen.

Mit dem Gerhard-Löwenthal-Preis für Journalisten werden Autoren geehrt, die sich durch kontinuierliche, besonders qualitätsvolle und bahnbrechende Beiträge hervorgetan haben. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Er ist zukunftsorientiert und fördert jungen, freiheitlich-konservativen Journalismus.

Ergänzt wird der Gerhard-Löwenthal-Preis für Journalisten durch einen Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreis für besondere publizistische Verdienste. Mit diesem undotierten Ehrenpreis wird das Lebenswerk eines herausragenden Publizisten gewürdigt
.

http://www.fkbf.de/unsere-projekte/gerha...thal-preis.html

Also, haut rein in die Tasten. Vielleicht wird jemand auf euch aufmerksam und schlägt euch für den Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreis vor.

LG von der Moskwitschka


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#90

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 22.08.2014 15:45
von Marienborn89 | 888 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #87
Zitat von Marienborn89 im Beitrag #81
Zitat von passport im Beitrag #74
@B208

Das Du die Ratten gleich auf Menschen , Menschengruppen beziehst befremdet mich doch etwas , mag sicher daran liegen , dass dein damaliger oberster General manche andersdenkende Menschengruppen als -Schweine- bezeichnete und auch die antifaschistischen Gruppen bezeichnen heute noch eine grosse Menschengruppe als - Bullenschweine - , du siehst , die faschistische Ideologie war und ist ganz in deiner Nähe . Also behüte dein Geistes Kind egal wie klein es ist .


Besseres hast Du nicht drauf ? Ablenkungsmanöver funktionieren bei mir nicht ! Du hast gestern eine bestimmte Personengruppe als Ratten bezeichnet. Ja, ich bin antifaschistisch aufgezogen worden und in der ehem. DDR wurden auch keine Naziaktivitäten geduldet. Faschistische Ideologie ist weder ein geistiges Kind der DDR und schon überhaupt nicht meins. Aber bei Deiner Wortwahl ist eine geistige Verwandschaft zu dieser Ideologie nicht auszuschliessen. Und wenn man keine Ahnung hat wie in der ehem. DDR Nazi-Kriegsverbrecher strafverfolgt wurden sollte man sich schlau machen ! Du kommst aus einen Land wo nach Kriege über 9000 hochbelastete und blutbefleckte KRIEGSVERBRECHER wieder in Amt und Würden kamen. Das sollte Dir zu Denken geben !


passport


Jetzt mal ehrlich, dass die SED ebenso die Verfolgung von NS-Verbrechen aussetzte, wenn es ihr nützte, ist hinreichend bekannt!






Es ist immer wieder auf das neue erstaunlich wie hier Kapriolen geschlagen werden um die die braune und schwarze Vergangenheit der alten BRD zu verharmlosen.
Wenn man nur meinen Beitrag richtig gelesen hätte. Ich schrieb von "hochbelasteten und blutbefleckten Kriegsverbrechern"
Man muss doch zwischen Mitläufer und Täter unterscheiden können !

OSL Skiba (ehem. Leiter IX/11) äusserte sich dazu in einen Interview wie folgt :

Man muss das historisch sehen. Für die Entnazifizierung in Ost und West galten einheitliche alliierte Bestimmungen, wie z.B. das Kontrollratsgesetz Nr. 10 und die Kontrollratsdirektive Nr. 38. Darin war detailliert festgelegt, wer wie einzustufen ist, wer als Täter zu gelten hat und strafrechtlich zu verfolgen ist oder als Minderbelasteter bzw. Mitläufer ohne Sanktionen bleiben sollte. In der SBZ und später in der DDR ist danach verfahren worden.

Kollektivschuld lehnten wir ab. Man muss unterscheiden zwischen Mitläufern oder Leuten, die weggesehen haben, nichts wissen wollten, und den Tätern. Dem Täter muss die strafbare Handlung zweifelsfrei nachgewiesen werden! Wenn wir keine ausreichenden Beweise hatten, konnten wir nichts machen. Der Schuldvorwurf ist an rechtliche Grundlagen gebunden und nicht an Propagandadinger, wie sie heute vorgebracht werden

Das ganze Interview findet man hier :

http://www.mfs-insider.de/

Thema :

Enttarnung, Verfolgung und Verurteilung von Nazis in der DDR


passport


Ich versuche hier gar nichts zu verharmlosen! Die Geschichte der BRD schon gar nicht. Ich denke, ich gehe recht unbefangen an die Sache.

Fakt ist nunmal, dass es in der DDR eben auch solche Fälle gegeben hat: siehe Franz Klakus, der frühere Fahrdienstleiter der Reichsbahn am Bahnhof Auschwitz, dessen Tätigkeiten beim MfS zur Einstellung des Verfahrens gegen ihn führte.

Mein Gott, ein wenig Selbstkritik am eigenen Weltbild könnte wohl mal drin sein, oder?!


Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker,
das alles sind rein vergebliche Werke;
denn meine Gedanken zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei: die Gedanken sind frei
zuletzt bearbeitet 22.08.2014 15:48 | nach oben springen

#91

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 22.08.2014 16:02
von Rainman2 | 5.762 Beiträge

Kurzer Hinweis von Admin-Seite: Das Thema ist K.-E. von Schnitzler : Gerhard Löwenthal !

Bitte beachten und andere Diskussionen bei Bedarf woanders!

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


eisenringtheo hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#92

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 22.08.2014 18:09
von Barbara (gelöscht)
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Löwenthal zu sehen war bei uns (in meinem Umfeld) total verpönt, mir ist dessen Moderationsstil völlig auf die Nerven gegangen. In meiner damaligen Clique nannten wir ihn "Löwenthal im Schafspelz". Und diese schreckliche aufheizenden "Streicher-Sequenzen" als Intro des ZDF-Magazins - furchtbar.

v. Schnitzler habe ich erst nach der Wende kennen gelernt (Tal der Ahnungslosen West) - die beiden haben sich wohl in nichts nach gestanden und sind aus der Zeit heraus zu verstehen.

Interessant wäre es wohl allemal gewesen, sie wären in einer Sendung aufeinander getroffen, quasi als Bühnen-Show-Down des "Kalten Krieges".
.



-----------------

Dieter Hildebrandt: "Irgendeine Laudatio muss der Mann ja haben...." :-)



Ostlandritter und Rainman2 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#93

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 22.08.2014 19:46
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #92
Löwenthal zu sehen war bei uns (in meinem Umfeld) total verpönt, mir ist dessen Moderationsstil völlig auf die Nerven gegangen. In meiner damaligen Clique nannten wir ihn "Löwenthal im Schafspelz". Und diese schreckliche aufheizenden "Streicher-Sequenzen" als Intro des ZDF-Magazins - furchtbar.

v. Schnitzler habe ich erst nach der Wende kennen gelernt (Tal der Ahnungslosen West) - die beiden haben sich wohl in nichts nach gestanden und sind aus der Zeit heraus zu verstehen.

Interessant wäre es wohl allemal gewesen, sie wären in einer Sendung aufeinander getroffen, quasi als Bühnen-Show-Down des "Kalten Krieges".
.



-----------------

Dieter Hildebrandt: "Irgendeine Laudatio muss der Mann ja haben...." :-)





Dafür nannten im Gegenzug die Mehrzahl der DDR-Bürgen den Schnitzler kurz und knapp "Sudel-Ede ",-
wahrscheinlich waren beide auf ihrer jeweiligen Seite beliebt wie Fußpilz...


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#94

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 22.08.2014 20:16
von Barbara (gelöscht)
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.... nur 45 sek. Zusammenschnitt - grauuusam - (Boxen hochdrehen beim anhören)



Aber die hemmungslose Qualmerei damals auch im TV war klasse :-)


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#95

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 23.08.2014 00:47
von Gelöschtes Mitglied
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@Ostlandritter , ich kenne den Beinamen "Löwenqual", seine Sendungen waren ja auch die blanke Qual....


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#96

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 23.08.2014 03:03
von B208 | 1.351 Beiträge

Du hast gestern eine bestimmte Personengruppe als Ratten bezeichnet.

@passport

Na dann erkläre mir mal welche Personengruppe ich gemeint habe .
( der Richtigkeit halber , es waren 2 Personengruppen ! )
und
Wie stehst du denn zu den "tierischen" Äusserungen deines ehem. Chefs ?
Hast du die mitgetragen oder nur unterwürfig ertragen ?

frei zitiert nach passports Entwurf .
Wenn man Menschen oder Menschengruppen als SCHWEINE bezeichnet ist das für mich faschistische Ideologie.
Eine Äusserung eines MfS Generals die mir mir persönlich zu Denken gibt wessen Geistes Kind er war.


zuletzt bearbeitet 23.08.2014 03:23 | nach oben springen

#97

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 23.08.2014 03:11
von B208 | 1.351 Beiträge

@Hans .

Schön versucht, den eigenen Fehler hinter dem anderen zu verstecken.

Welcher ist mein Fehler und hinter welchem Fehler von passport verstecke ich den meinen ????

Hans . Da fehlt mir noch ne Antwort !


zuletzt bearbeitet 23.08.2014 03:24 | nach oben springen

#98

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 23.08.2014 03:27
von B208 | 1.351 Beiträge

von B208• | 158 Beiträge | 2942 Punkte • Nachricht senden | Profil ansehen |
B208 ist online.
|
Zitat vormerken

--------------------------------------------------------------------------------








Ich habe den - schwarzen Kanal - gut empfangen können , an meinem Wohnort , in unserer Kaserne in Ratzeburg und bei meiner Schwester in Berlin und muss sagen , dass ich ihn gerne gesehen habe . War für mich eine der ersten guten Politcomedyshows , aber doch sehr weit weg weil einfach extrem schräg . Heute möchte ich fast sagen ein Vorgänger von -TVtotal- aber ohne Showteil .
Was mich auch immer beschäftigt hat ist die Frage , warum wird eine Sendung produziert , die etwas erklären soll , was ja eigentlich keiner gesehen hat , weil nicht erwünscht ( erlaubt ) .

Das -ZDF Magazin- und -Kennzeichen D- hatten ihre Gegengewichte mit -Monitor- , -Report- und -Panorama- , ist es sehr blauäugig zu fragen ob es im DDR Fernsehn auch ein Gegengewicht zum -schwarzen Kanal - gab ? Da hier doch oft von einigen Mitstreitern die ausgewogene unabhängige Berichterstattung in den Medien in Frage gestellt wird .

Es gab eine Sendung des -schwarzen Kanals- , in der zwei Bundesgrenzschutzbeamte zu Gast waren , hat die jemand gesehen und kann man die noch irgendwo sehen ? Die beiden waren auf Grenzstreife und haben eine Abkürzung über DDR Gebiet genommen , bekamen dort durch Gakl eine " Einladung " in die Sendung , wenn ich mich recht erinnere in Uniform (????)


Hat denn keiner die Sendung -schwarzer Kanal- gesehen , in der die beiden BGS Beamten auftreten mussten ???


zuletzt bearbeitet 23.08.2014 03:32 | nach oben springen

#99

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 23.08.2014 07:05
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Zitat von B208 im Beitrag #98


Hat denn keiner die Sendung -schwarzer Kanal- gesehen , in der die beiden BGS Beamten auftreten mussten ???


Das ist doch ein Zeichen, dass der Kanal im Detail keinen bleibenden Eindruck hinter lassen hat.

Aber da Du Dich so sehr dafür interessierst, stelle ich zum wiederholten mal den link zum Deutschen Rundfunkarchiv mit den degitalisierten Manuskripten der Kanalsendungen rein http://sk.dra.de/grape/seite6.htm Vielleicht wirst Du da fündig.

Zur Seite http://sk.dra.de/

Zur Datenbanksuche http://sk.dra.de/starweb/sk2009/servlet....h=sk2009/sk.web

Zur Sehbeteiligungskartei des Kanals http://www.dra.de/cgi-bin/zuschauerforsc...=PURHA02&Page=1

Und @historia war die interessierte Abiturientin, die das Thema "Schwarzer Kanal vs ZDF - Magazin" für ihre Präsentationsprüfung beackerte Vorstellung von historia

Viel Glück und Geduld bei der Suche nach der entsprechenden Sendung.

LG von der Moskwitschka


B208 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 23.08.2014 07:08 | nach oben springen

#100

RE: Karl Eduard von Schnitzler : Gerhard Löwenthal

in DDR Politik Presse 23.08.2014 07:33
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde....
Da Du mich ausdrücklich gefragt hast :Schön versucht, den eigenen Fehler hinter dem anderen zu verstecken.

Welcher ist mein Fehler und hinter welchem Fehler von passport verstecke ich den meinen ????

Hans . Da fehlt mir noch ne Antwort !


Verstehendes Lesen soll ja hilfreich sein : Wenn ich von einem Fehler von Passport gesprochen hätte ,dann hätte ich doch " Hinter dem Fehler das Anderen " geschrieben. Jetzt klar genug ?
73 Hans


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