#221

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 28.07.2014 19:20
von Mike59 | 7.942 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #219
Wolltest Du nicht den Grill anzünden?

Doch jetzt mal im Ernst, den Plan (http://www.ns-archiv.de/imt/ps2401-ps2600/2586-ps.php) gabs ja schon und ich frage mich heut, also wenn er denn dann auch so funktioniert hätte, ob es mit den Madagassen heut auch solchen Trouble gäb.

Das ist eine gute Frage - die Antwort würde mich auch interessieren.
Kennst sicher das Ergebnis der aus der Sklaverei in den USA entlassenen welche in "Liberien" angesiedelt wurden.


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#222

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 28.07.2014 19:32
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Mike59 im Beitrag #221
Zitat von 94 im Beitrag #219
Wolltest Du nicht den Grill anzünden?

Doch jetzt mal im Ernst, den Plan (http://www.ns-archiv.de/imt/ps2401-ps2600/2586-ps.php) gabs ja schon und ich frage mich heut, also wenn er denn dann auch so funktioniert hätte, ob es mit den Madagassen heut auch solchen Trouble gäb.

Das ist eine gute Frage - die Antwort würde mich auch interessieren.
Kennst sicher das Ergebnis der aus der Sklaverei in den USA entlassenen welche in "Liberien" angesiedelt wurden.


Ich prophzeihe :

Wäre der Madagaskarplan der SS Realität geworden ,-
dann wäre Madagaskar heute eine reiche Insel mit Handelsbörsen und florierender Wirtschaft !


(Und im unwirtlichen Westteil der Insel gäbe es ein abgetrenntes Gebiet für die arme dunkelhäutige Urbevölkerung... )


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
zuletzt bearbeitet 28.07.2014 19:33 | nach oben springen

#223

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 28.07.2014 22:05
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Ostlandritter im Beitrag #199
Zitat von DoreHolm im Beitrag #198
Noch mal zu #181. Egal wie man es nimmt, auf wessen Seite man mehr oderweniger steht und wie man die (Un)taten beider Seiten heute sieht: Die Besetzung fremder, nicht nur palästinensicher Gebiete durch Israel hat keinerlei völkerrechtliche Legitimation. Ergo handelt es sich um eine Okkupation durch Israel, was für nachvollziehbare oder nicht nachvollziehbare ( sog. "Präventivmaßnahmen") Gründe man auch anführen möge. Das gibt m.E. den Regierungen bzw. Vertretungen der Bevölkerung der besetzten Gebiete alles Recht, die Okkupanten zu vertreiben, auch mit militärischen Mitteln. Das erst mal zum Grundsatz. Das sich hier die Falken beider Seiten über die Jahrzehnte und ihre kompromisslose Strategie des Alles oder Nichts durchgesetzt haben, hat m.E. auch mit den halbherzigen Ausgleichsbemühungen insbes. der USA u.a. westeuropäischer Staaten zu tun. Ich schrieb es weiter vorn schon mal so ähnlich: Weiß denn die jetzige Generation im besten Alter eigentlich noch, warum sie sich eigentlich bekämpfen ? Ich vermute, bei den meisten, insb. dem radikalen Teil der Palästinenser ist das schon zum Prinzip geworden.


Das rotmarkierte trifft vermutlich genau so auf die israelische Jugend zu !
Beide Seiten sind ideologisch verhärtet ,dieser Konflikt kann nur durch die UNO gelöst werden - schließlich hat die UNO den Staat Israel ja auch ins Leben gerufen,- leider ignoriert Israel alle UN-Sanktionen gegen sich und verweist auf die Shoa usw.....
Ich hoffe ,- die Welt wird langsam die Nase voll haben von dem Völkermord in diesem Gebiet !



Der Meinung bin ich nicht. Mit Kriegen in der Welt kann man Geld verdienen. Spielen da Menschenleben eine Rolle?


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#224

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 28.07.2014 23:03
von FRITZE (gelöscht)
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Zitat von 94 im Beitrag #219
Wolltest Du nicht den Grill anzünden?

Doch jetzt mal im Ernst, den Plan (http://www.ns-archiv.de/imt/ps2401-ps2600/2586-ps.php) gabs ja schon und ich frage mich heut, also wenn er denn dann auch so funktioniert hätte, ob es mit den Madagassen heut auch solchen Trouble gäb.


Na aber sowas von aber auch ! Aber selbst das schönste 700gr Steak (mit Knochen ) ist dann auch aufgegessen !
Und die kleine Spitze mit dem Rechtschreibsel mußte ich noch mitnehmen !


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#225

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 28.07.2014 23:10
von Gelöschtes Mitglied
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Als junger Mann habe ich ziemlich viel Sympathie für die zionistische Bewegung gehabt und auch Einiges darüber gelesen. Das mit der Sympathie hat sich zwar gelegt, aber dennoch blieben Fragmente hängen: Es war vermutlich "Und die Berge standen auf" von Leon Uris, in dem ein prägender Satz stand: "Madadaska? Von Madagaska steht nichts in der Bibel".

Und das erklärt wohl alles. So lange die Bibel quasi als Grundbuch der Israelis gesehen wird, so lange wird es Probleme geben.


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#226

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 28.07.2014 23:23
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #225
Als junger Mann habe ich ziemlich viel Sympathie für die zionistische Bewegung gehabt und auch Einiges darüber gelesen. Das mit der Sympathie hat sich zwar gelegt, aber dennoch blieben Fragmente hängen: Es war vermutlich "Und die Berge standen auf" von Leon Uris, in dem ein prägender Satz stand: "Madadaska? Von Madagaska steht nichts in der Bibel".

Und das erklärt wohl alles. So lange die Bibel quasi als Grundbuch der Israelis gesehen wird, so lange wird es Probleme geben.


Und nicht minder bedeutend ist das jüdische Problem ,- das sie sich allein für Gottes auserwähltes Volk halten ,- damit verprellen sie automatisch den Rest der Menschheit...


....................................
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zuletzt bearbeitet 28.07.2014 23:23 | nach oben springen

#227

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 28.07.2014 23:45
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Ostlandritter im Beitrag #226
Zitat von Dandelion im Beitrag #225
Als junger Mann habe ich ziemlich viel Sympathie für die zionistische Bewegung gehabt und auch Einiges darüber gelesen. Das mit der Sympathie hat sich zwar gelegt, aber dennoch blieben Fragmente hängen: Es war vermutlich "Und die Berge standen auf" von Leon Uris, in dem ein prägender Satz stand: "Madadaska? Von Madagaska steht nichts in der Bibel".

Und das erklärt wohl alles. So lange die Bibel quasi als Grundbuch der Israelis gesehen wird, so lange wird es Probleme geben.


Und nicht minder bedeutend ist das jüdische Problem ,- das sie sich allein für Gottes auserwähltes Volk halten ,- damit verprellen sie automatisch den Rest der Menschheit...




Ist das nicht bei allen Religionen mit "hohen Sendungsbewußtsein" so?

Ich sehe da eher noch das finanzielle Machtpotential in Verbindung mit dem Unrecht das den Juden über Jahrhunderte geschehen ist. Nur sind aus den Opfern leider Täter geworden. das hat es ja schon öfter gegeben, so wie mißhandelte Kinder später selber mißhandeln...

Den Juden wurde in der Geschichte das ausüben von Handwerk untersagt, es blieb nur der Handel und der Geldverleih, das sie darin großen Erfolg erzielten wurde dann zum "Dorn im Auge". Ich denke auch aus diesem Grund waren die Herren des 3. Reiches so "scharf" auf die Juden. es brachte ja ein Vermögen ein, wenn man das Kaptal "einziehen" konnte.
Viele haben traditionell den Weg nach Amerika gewählt, und das waren meist nicht die "armen". Die jüd. Durchschnittsbürger sind in Europa jämmerlich unter gegangen. Durch diese Verbindung, Kapital in Amerika und dem heutigen Israel ist eine Macht entstanden, die nun selber zum Unrecht wird.

Die Leiden der Juden in der Vergangenheit, darf nicht zur Rechtfertigung der heutigen Schweinereien dienen.


Ostlandritter hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#228

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 29.07.2014 13:14
von Barbara (gelöscht)
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Zum angesprochenen "Madagaskarplan" des faschistischen und barbarischen NS-Regimes mit seinen brutalen und entmenschlichten SS-Kohorten:
bei der Gruppe derer, die da zur "Umsiedlung" vorgesehen war, handelte es sich um deutsche Staatsbürger bzw. Staatsbürger aus anderen europäischen Ländern, denen binnen kürzester Zeit sämtiche Rechte genommen worden waren! Ohne großen Protest seitens der übrigen Bevölkerung, deren Nachbarn und Mitbürger sie seit Jahrzehnten waren.
Dieser "Umsiedlungsplan" war nichts anderes als der Plan zur Errichtung eines riesigen Konzentrationslagers auf Madagaskar, wie es derer "kleinere Ableger" bereits in Deutschland gab.
Diesem "Umsiedlungsplan" im Kontext des Nah-Ost-Konflikts zu diskutiere halte ich für unpassend.
.


Grenzverletzerin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#229

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 29.07.2014 16:06
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #227
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #226
Zitat von Dandelion im Beitrag #225
Als junger Mann habe ich ziemlich viel Sympathie für die zionistische Bewegung gehabt und auch Einiges darüber gelesen. Das mit der Sympathie hat sich zwar gelegt, aber dennoch blieben Fragmente hängen: Es war vermutlich "Und die Berge standen auf" von Leon Uris, in dem ein prägender Satz stand: "Madadaska? Von Madagaska steht nichts in der Bibel".

Und das erklärt wohl alles. So lange die Bibel quasi als Grundbuch der Israelis gesehen wird, so lange wird es Probleme geben.


Und nicht minder bedeutend ist das jüdische Problem ,- das sie sich allein für Gottes auserwähltes Volk halten ,- damit verprellen sie automatisch den Rest der Menschheit...




Ist das nicht bei allen Religionen mit "hohen Sendungsbewußtsein" so?

Ich sehe da eher noch das finanzielle Machtpotential in Verbindung mit dem Unrecht das den Juden über Jahrhunderte geschehen ist. Nur sind aus den Opfern leider Täter geworden. das hat es ja schon öfter gegeben, so wie mißhandelte Kinder später selber mißhandeln...

Den Juden wurde in der Geschichte das ausüben von Handwerk untersagt, es blieb nur der Handel und der Geldverleih, das sie darin großen Erfolg erzielten wurde dann zum "Dorn im Auge". Ich denke auch aus diesem Grund waren die Herren des 3. Reiches so "scharf" auf die Juden. es brachte ja ein Vermögen ein, wenn man das Kaptal "einziehen" konnte.
Viele haben traditionell den Weg nach Amerika gewählt, und das waren meist nicht die "armen". Die jüd. Durchschnittsbürger sind in Europa jämmerlich unter gegangen. Durch diese Verbindung, Kapital in Amerika und dem heutigen Israel ist eine Macht entstanden, die nun selber zum Unrecht wird.

Die Leiden der Juden in der Vergangenheit, darf nicht zur Rechtfertigung der heutigen Schweinereien dienen.


der Antiamerikanismus und die ständige Litanei "das Kapital " darf natürlich bei dir nicht fehlen. Du bist sehr berechenbar.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#230

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 29.07.2014 16:13
von schnatterinchen (gelöscht)
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Das ist nichts weiter als linksradikaler Antisemitismus.


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#231

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 29.07.2014 16:31
von Heckenhaus | 5.112 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #230
Das ist nichts weiter als linksradikaler Antisemitismus.

Erklär mal, was links mit antisemitisch zu tun hat .
Eigene Kreationen mußt du wenigstens erläutern.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#232

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 29.07.2014 16:44
von schnatterinchen (gelöscht)
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#233

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 29.07.2014 16:54
von uffz_nachrichten | 475 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #229
Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #227
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #226
Zitat von Dandelion im Beitrag #225
Als junger Mann habe ich ziemlich viel Sympathie für die zionistische Bewegung gehabt und auch Einiges darüber gelesen. Das mit der Sympathie hat sich zwar gelegt, aber dennoch blieben Fragmente hängen: Es war vermutlich "Und die Berge standen auf" von Leon Uris, in dem ein prägender Satz stand: "Madadaska? Von Madagaska steht nichts in der Bibel".

Und das erklärt wohl alles. So lange die Bibel quasi als Grundbuch der Israelis gesehen wird, so lange wird es Probleme geben.


Und nicht minder bedeutend ist das jüdische Problem ,- das sie sich allein für Gottes auserwähltes Volk halten ,- damit verprellen sie automatisch den Rest der Menschheit...




Ist das nicht bei allen Religionen mit "hohen Sendungsbewußtsein" so?

Ich sehe da eher noch das finanzielle Machtpotential in Verbindung mit dem Unrecht das den Juden über Jahrhunderte geschehen ist. Nur sind aus den Opfern leider Täter geworden. das hat es ja schon öfter gegeben, so wie mißhandelte Kinder später selber mißhandeln...

Den Juden wurde in der Geschichte das ausüben von Handwerk untersagt, es blieb nur der Handel und der Geldverleih, das sie darin großen Erfolg erzielten wurde dann zum "Dorn im Auge". Ich denke auch aus diesem Grund waren die Herren des 3. Reiches so "scharf" auf die Juden. es brachte ja ein Vermögen ein, wenn man das Kaptal "einziehen" konnte.
Viele haben traditionell den Weg nach Amerika gewählt, und das waren meist nicht die "armen". Die jüd. Durchschnittsbürger sind in Europa jämmerlich unter gegangen. Durch diese Verbindung, Kapital in Amerika und dem heutigen Israel ist eine Macht entstanden, die nun selber zum Unrecht wird.

Die Leiden der Juden in der Vergangenheit, darf nicht zur Rechtfertigung der heutigen Schweinereien dienen.


der Antiamerikanismus und die ständige Litanei "das Kapital " darf natürlich bei dir nicht fehlen. Du bist sehr berechenbar.


Von "Antiamerikanismus" kann ich grad nix erkennen. Das mit dem "Kapital" btw. dessen Bildung sollte verbrieft sein. Und da er mit seinen Ausführungen zur "Geschichte" ja nicht daneben liegt erübrigt sich deine Anmerkung bezüglich der "Berechenbarkeit".
1x1=1 ist halt "berechenbar".



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#234

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 29.07.2014 17:03
von Heckenhaus | 5.112 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #232
http://www.ardmediathek.de/tv/Presseclub/Hass-auf-ewig-Der-Krieg-in-Gaza-und-die/Das-Erste/Video?documentId=22617490&bcastId=311790


Schau es dir mal an.

Sind ja wieder alles kompetente Menschen, ich erspare mit TV-Talks generell. Einfach, weil schon die Richtigen dort hingesetzt werden.
Aber jeder soll glauben, was er meint, wenn solche Sendungen zur Wahrheitsfindung dienen müssen.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
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#235

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 29.07.2014 17:19
von schnatterinchen (gelöscht)
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Genau so machst du es. Dann braucht du dir auch keine Gedanken über eventuell neue Erkenntnisse machen.
Kennst du überhaupt jemanden der Gäste dieser Sendung?


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#236

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 29.07.2014 18:36
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #228
Zum angesprochenen "Madagaskarplan" des faschistischen und barbarischen NS-Regimes mit seinen brutalen und entmenschlichten SS-Kohorten:
bei der Gruppe derer, die da zur "Umsiedlung" vorgesehen war, handelte es sich um deutsche Staatsbürger bzw. Staatsbürger aus anderen europäischen Ländern, denen binnen kürzester Zeit sämtiche Rechte genommen worden waren! Ohne großen Protest seitens der übrigen Bevölkerung, deren Nachbarn und Mitbürger sie seit Jahrzehnten waren.
Dieser "Umsiedlungsplan" war nichts anderes als der Plan zur Errichtung eines riesigen Konzentrationslagers auf Madagaskar, wie es derer "kleinere Ableger" bereits in Deutschland gab.
Diesem "Umsiedlungsplan" im Kontext des Nah-Ost-Konflikts zu diskutiere halte ich für unpassend.

.


Sorry, Barbara ,- das sehe ich grundlegend anders !

Um die Geschichte und die Hintergründe des Nah-Ostkonfliktes verstehen und bewerten zu können,- muss man sich schon die Mühe machen ,- sich mit der Geschichte auseinander zu setzen !
Und der "Madagaskarplan" ist nunmal Bestandteil der Vorgeschichte des Staates Israel.

Wer,- wie es früher in der DDR üblich war ,- Fakten weglässt oder umdeutelt oder unterdrückt ,- der läuft schnell in Gefahr ,- die darauffolgenden Fakten mißzudeuten oder falsche Schlüsse zu ziehen.....

Gruß vom Jürgen


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
Ari@D187 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#237

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 29.07.2014 19:07
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Ostlandritter im Beitrag #236
Um die Geschichte und die Hintergründe des Nah-Ostkonfliktes verstehen und bewerten zu können,- muss man sich schon die Mühe machen ,- sich mit der Geschichte auseinander zu setzen !
Und der "Madagaskarplan" ist nunmal Bestandteil der Vorgeschichte des Staates Israel.


Nochmals: Die Geschichte Israels beginnt mit Moses und dem 40jährigen Zug durch die Wüste, bis sie endlich das Land Kanaan erreichen. Das Land, dass ihnen angeblich nach Gottes Willen zugewiesen worden sein soll.

Ich bin nicht bibelfest, aber ich vermute schon mal, dass die Kanaaniten oder Kanaaniter nicht gerade begeistert davon waren, dass sich die Israeliten dort niederlassen wollten und Ansprüche auf ihr Land erhoben haben. Es gibt somit eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass auch damals schon, vor ca. 3.200 Jahren, die Entwicklung mit einer Vertreibung begann. So wie Ende der 40er im heutigen Israel.

Wenn man schon die Geschichte bemüht, dann macht es keinen Sinn, bei irgendeinem x-beliebigen Zeitpunkt aufzusetzen.


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#238

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 29.07.2014 19:37
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #237
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #236
Um die Geschichte und die Hintergründe des Nah-Ostkonfliktes verstehen und bewerten zu können,- muss man sich schon die Mühe machen ,- sich mit der Geschichte auseinander zu setzen !
Und der "Madagaskarplan" ist nunmal Bestandteil der Vorgeschichte des Staates Israel.


Nochmals: Die Geschichte Israels beginnt mit Moses und dem 40jährigen Zug durch die Wüste, bis sie endlich das Land Kanaan erreichen. Das Land, dass ihnen angeblich nach Gottes Willen zugewiesen worden sein soll.

Ich bin nicht bibelfest, aber ich vermute schon mal, dass die Kanaaniten oder Kanaaniter nicht gerade begeistert davon waren, dass sich die Israeliten dort niederlassen wollten und Ansprüche auf ihr Land erhoben haben. Es gibt somit eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass auch damals schon, vor ca. 3.200 Jahren, die Entwicklung mit einer Vertreibung begann. So wie Ende der 40er im heutigen Israel.

Wenn man schon die Geschichte bemüht, dann macht es keinen Sinn, bei irgendeinem x-beliebigen Zeitpunkt aufzusetzen.



Sorry,Dandelion,- auch dies sehe ich anders !

Um die jüngste deutsche geschichtliche Entwicklung zu verstehen und zu beurteilen ,- muss ich nicht bis zur Völkerwanderungg und zur Vereinigung der Ostgoten mit den Westgoten zurückgehen,-
und um die Entwicklung in Nahost zu beurteilen ,- muss ich nicht bis zur Vertreibung der Juden aus Ägypten zurückgehen ,- das bringt nur zusätzliche Verwirrung in die Faktenlage!

Wir können doch gesellschaftliche und politische Prozesse nicht bis in die Urzeit zurückverfolgen- das ist kontraproduktiv !

Gruß vom Jürgen


....................................
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zuletzt bearbeitet 29.07.2014 19:38 | nach oben springen

#239

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 29.07.2014 22:48
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Ostlandritter im Beitrag #236
Zitat von Barbara im Beitrag #228
Zum angesprochenen "Madagaskarplan" des faschistischen und barbarischen NS-Regimes mit seinen brutalen und entmenschlichten SS-Kohorten:
bei der Gruppe derer, die da zur "Umsiedlung" vorgesehen war, handelte es sich um deutsche Staatsbürger bzw. Staatsbürger aus anderen europäischen Ländern, denen binnen kürzester Zeit sämtiche Rechte genommen worden waren! Ohne großen Protest seitens der übrigen Bevölkerung, deren Nachbarn und Mitbürger sie seit Jahrzehnten waren.
Dieser "Umsiedlungsplan" war nichts anderes als der Plan zur Errichtung eines riesigen Konzentrationslagers auf Madagaskar, wie es derer "kleinere Ableger" bereits in Deutschland gab.
Diesem "Umsiedlungsplan" im Kontext des Nah-Ost-Konflikts zu diskutiere halte ich für unpassend.

.


Sorry, Barbara ,- das sehe ich grundlegend anders !

Um die Geschichte und die Hintergründe des Nah-Ostkonfliktes verstehen und bewerten zu können,- muss man sich schon die Mühe machen ,- sich mit der Geschichte auseinander zu setzen !
Und der "Madagaskarplan" ist nunmal Bestandteil der Vorgeschichte des Staates Israel.

Wer,- wie es früher in der DDR üblich war ,- Fakten weglässt oder umdeutelt oder unterdrückt ,- der läuft schnell in Gefahr ,- die darauffolgenden Fakten mißzudeuten oder falsche Schlüsse zu ziehen.....

Gruß vom Jürgen





fett:
ich habe nicht in Frage gestellt, dass man darüber Bescheid wissen sollte, was mit dem "Madagaskarplan" gemeint war und sich damit auseinanderzusetzen. Was damit gemeint war, beschrieb ich ja oben: ein tropisches Auschwitz auf Madagaskar.

Und weil ich mich damit auseinandergesetzt habe, schon vor geraumer Zeit, verbietet sich aus meiner Sicht eine gewisse Kausalität zwischen diesem Plan und dem Nah-Ost-Konflikt herzustellen.

Daher auch meine Frage zu "fett": wie meinst du das?
.


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#240

RE: Antisemitische Ausschreitungen in Europa

in Themen vom Tage 29.07.2014 23:02
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Ostlandritter im Beitrag #238
Zitat von Dandelion im Beitrag #237
Zitat von Ostlandritter im Beitrag #236
Um die Geschichte und die Hintergründe des Nah-Ostkonfliktes verstehen und bewerten zu können,- muss man sich schon die Mühe machen ,- sich mit der Geschichte auseinander zu setzen !
Und der "Madagaskarplan" ist nunmal Bestandteil der Vorgeschichte des Staates Israel.


Nochmals: Die Geschichte Israels beginnt mit Moses und dem 40jährigen Zug durch die Wüste, bis sie endlich das Land Kanaan erreichen. Das Land, dass ihnen angeblich nach Gottes Willen zugewiesen worden sein soll.

Ich bin nicht bibelfest, aber ich vermute schon mal, dass die Kanaaniten oder Kanaaniter nicht gerade begeistert davon waren, dass sich die Israeliten dort niederlassen wollten und Ansprüche auf ihr Land erhoben haben. Es gibt somit eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass auch damals schon, vor ca. 3.200 Jahren, die Entwicklung mit einer Vertreibung begann. So wie Ende der 40er im heutigen Israel.

Wenn man schon die Geschichte bemüht, dann macht es keinen Sinn, bei irgendeinem x-beliebigen Zeitpunkt aufzusetzen.



Sorry,Dandelion,- auch dies sehe ich anders !

Um die jüngste deutsche geschichtliche Entwicklung zu verstehen und zu beurteilen ,- muss ich nicht bis zur Völkerwanderungg und zur Vereinigung der Ostgoten mit den Westgoten zurückgehen,-
und um die Entwicklung in Nahost zu beurteilen ,- muss ich nicht bis zur Vertreibung der Juden aus Ägypten zurückgehen ,- das bringt nur zusätzliche Verwirrung in die Faktenlage!

Wir können doch gesellschaftliche und politische Prozesse nicht bis in die Urzeit zurückverfolgen- das ist kontraproduktiv !


Gruß vom Jürgen




Es kommt immer darauf an, welche Fragestellung man hat.
Und man muss begründen, warum man an einem bestimmten historischen Punkt ansetzt und in welchem Kontext man argumentiert.
Nur Faktenwissen anzuhäufen ohne eine bestimmte Fragehaltung zu haben, ist wenig zielführend.

Das Threadthema ist Antisemitismus in Europa- diskutiert wird über den Nah-Ost-Konflikt. Damit wird unterstellt wird, dass das eine aus dem anderen resultiert. Das ist falsch. Antisemitismus gab es lange bevor es Israel gab.

Denjenigen, die antisemitische Parolen auf deutschen Straßen skandieren, sind die Bewohner des Gaza vollkommen egal. Es geht um sie selbst, um ihre eigene Probleme, die wahrscheinlich höchst unterschiedlich sind, die auch ernst zu nehmen sind.

Aber das über den Antisemitismus zu artikulieren, geht nicht. Das muss klar und deutlich ausgesprochen werden, gerade von uns Deutschen.
.


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