#21

RE: Die Geschichte des 20.Jahrhunderts - die Sicht eines Zeitzeugen

in Themen vom Tage 29.06.2014 11:23
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Es geht im Thema u.A. um die erwähnten "politischen Strömungen" des letzten Jahrhunderts, dem Kommunismus und dem völkischen Natonalismus. Das hat die Kirche nur bedingt mit zu tun, also läßt man die besser im Dorf.

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #19
[...]

Meiner Meinung lenkt das Aufrechnen von Zahlen zum einen vom Leid unzähliger Opfer und ihrer Familien ab. Auf der anderen Seite erstickt es das Nachdenken, weil man fassungslos vor dieser Zahl steht und verhindert eine sachliche Diskussion.

[...]



Sich mit der erwähnten Zahl zu beschäftigen, bzw. diese zu kennen halte ich für notwendig um die Gauck'schen Aussagen und Textpassagen verstehen und einordnen zu können. Es steht natürlich jedem offen, beliebige andere Dinge hineinzuinterpretieren.

Gruß
Ari


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
zuletzt bearbeitet 29.06.2014 11:24 | nach oben springen

#22

RE: Die Geschichte des 20.Jahrhunderts - die Sicht eines Zeitzeugen

in Themen vom Tage 29.06.2014 13:07
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

An Zahlen habe ich im ersten Moment nicht gdacht @Ari@D187 . Und ich stimme Dir zu, dass man sich damit beschäftigen muss. Ich wollte nur die Quelle benennen, weil sie hier in die Diskussion geworfen wurde.

Ich erinnere mich aber da mehr an die Diskussionen in den 90-ern. Zum einen über das Schwarzbuch des Kommunismus, wo man "großzügig" mit Zahlen jonglierte. Zum anderen über die Wehrmachtsausstellung, wo man pingelig über die fehlerhafte Zuordnung von einzelnen Fotos die ganze Ausstellung in Frage stellte. Von den Holocaustleugnern, die auf die auf beide Züge aufgesprungen sind, will ich garnicht erst anfangen.

Es war am Ende ein öffentlich geführter Streit oder zwei, die nie zu Ende geführt wurden, aber bis heute noch wirken. Zumindest bei mir, aber mit einem sehr schalen Nachgeschmack.

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 29.06.2014 13:20 | nach oben springen

#23

RE: Die Geschichte des 20.Jahrhunderts - die Sicht eines Zeitzeugen

in Themen vom Tage 29.06.2014 13:10
von Georg | 1.012 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #19
Zitat von Georg im Beitrag #18

Die r u n d 100 Millionen Toten, welche im Zusammenhang mit dem Kommunismus stehen - da täte ich gern mal nachrechnen ! Und hier halte ich es mit einen amerikanischen Präsi: In der Politik ist es wie in der Mathematik. Stimmt eine Zahl nicht, dann stimmt die ganze Rechnung nicht.



Hat man doch - im Schwarzbuch des Kommunismus. Und obwohl das Buch damals sehr umstritten war, sind die 100 Millionen seit dem wie eingemeißelt.

Sowjetunion: 20 Millionen
Volksrepublik China: 65 Millionen
Vietnam: 1 Million
Nordkorea: 2 Millionen
Kambodscha: 2 Millionen
Osteuropa: 1 Million
Lateinamerika: 150.000
Afrika: 1,7 Millionen
Afghanistan: 1,5 Millionen
die internationale kommunistische Bewegung und kommunistische Parteien ohne Regierungsmacht: um 10.000.


http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Schwarzbuch_des_Kommunismus

Meiner Meinung lenkt das Aufrechnen von Zahlen zum einen vom Leid unzähliger Opfer und ihrer Familien ab. Auf der anderen Seite erstickt es das Nachdenken, weil man fassungslos vor dieser Zahl steht und verhindert eine sachliche Diskussion.

LG von der Moskwitschka



Geht es ums aufrechnen ? Mir nicht. Dann würde ich die Fragen stellen: Wie viele Opfer hat der Kapitalismus verursacht? Oder wie viele Kommunisten wurden umgebracht ?
Das schwarze Buch ist wohl mit Recht umstritten.......
Ich möchte einfach nicht, dass Geschichte mit einem Taschenrechner geschrieben wird. Wo Ursache und Wirkung verwechselt und alles in einen Topf geworfen werden kann.


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
zuletzt bearbeitet 29.06.2014 13:11 | nach oben springen

#24

RE: Das russische Wunder

in Themen vom Tage 20.07.2014 21:12
von chantre | 425 Beiträge

Ich möchte mal eine Dokumentation hier einstellen, die bei ihrem Erscheinen viel Aufsehen erregte, die besonders älteren Usern durchaus bekannt sein könnte. Man sollte sie nicht ohne weiteres als Propaganda abtun.

Das Russische Wunder von Andrew und Annelie Thorndike

https://www.youtube.com/watch?v=6btAr0weoLc Teil 1

https://www.youtube.com/watch?v=XOzBpZZ9r-A Teil 2

Ich würde mich über eine rege Diskussion freuen.


Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky
zuletzt bearbeitet 21.07.2014 17:08 | nach oben springen

#25

RE: Das russische Wunder

in Themen vom Tage 21.07.2014 09:06
von chantre | 425 Beiträge

Noch ein paar Informationen zum Film:

Er wurde in den den Jahren 1959 bis 1963 produziert und 1964 erstaufgeführt.

Regisseure: Annelie und Andrew Thorndike, Klaus Alde, Manfred Krause, Richard Cohn-Vossen

Er erzählt die Gerschichte Russlands vom Zarenreich bis zur Sowjetunion im Jahr 1961. Übersetzt in 16 Sprachen wurde er von 150 Mio. Menschen gesehen..


Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky
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#26

RE: Das russische Wunder

in Themen vom Tage 21.07.2014 10:50
von thomas 48 | 3.568 Beiträge

chantre,
damals waren alle Schulklassen in den Film, bestimmt nicht freiwillig


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#27

RE: Das russische Wunder

in Themen vom Tage 21.07.2014 11:18
von damals wars | 12.149 Beiträge

Die im Namen der Religion ermordeten "Heiden" waren darüber sicher auch nicht glücklich.
Und kein Krieg kommt ohne den Segen der Kirche aus.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
thomas 48 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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