#41

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 27.06.2014 23:25
von Gelöschtes Mitglied
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@steffen52 , ich denke mal meine Erziehung geht Dich wohl recht wenig an.....

Ich zweifel nur an Menschen die Militär als "Erziehungshilfe" brauchen, na ja wenn es Dir gut getan hat ist es doch o.k.

Zitat vom "ollen Fritz": "Ein jeder soll nach seiner Fason seelig werden"


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#42

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 27.06.2014 23:33
von Vogtländer (gelöscht)
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Ein wenig Diplomatie könnte Euch beiden nich schaden!


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#43

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 27.06.2014 23:39
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #41
@steffen52 , ich denke mal meine Erziehung geht Dich wohl recht wenig an.....

Ich zweifel nur an Menschen die Militär als "Erziehungshilfe" brauchen, na ja wenn es Dir gut getan hat ist es doch o.k.

Zitat vom "ollen Fritz": "Ein jeder soll nach seiner Fason seelig werden"

Das Elternhaus ist wohl die Voraussetzung wie man zu was steht! Das man bei der Fahne dazu gelernt hat, glaube da gibt es keine Abstriche!
Wen Du das nicht so siehst Bitte! Für viele war es aber eine neue Welt und haben damit dazu gelernt, wie eben ein zusammenleben in einer Gemeinschaft ist, Du wusstest es eben schon vorher, na dann Hut ab!Warst vielleicht schon immer ein Schlauer, so wie auch heute noch! Lassen und gute Nacht!
Grüsse steffen52


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#44

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 27.06.2014 23:45
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Vogtländer im Beitrag #42
Ein wenig Diplomatie könnte Euch beiden nich schaden!

Wer ist der Diplomat? Man muss schon etwas den Kopf einschalten, wen man etwas behauptet! Es ist nun mal meine Erfahrung in der Zeit bei der NVA!
Wer dabei war wird es auch so sehen! Aber leider gibt es welche die damals und auch heute mit den Füssen in der Steckdose schlafen! Wer es brauch!
Bitte, meinen Segen haben die Herren, die es nicht war haben wollen!!
Grüsse steffen52


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#45

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 27.06.2014 23:50
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von steffen52 im Beitrag #44
Zitat von Vogtländer im Beitrag #42
Ein wenig Diplomatie könnte Euch beiden nich schaden!

Wer ist der Diplomat? Man muss schon etwas den Kopf einschalten, wen man etwas behauptet! Es ist nun mal meine Erfahrung in der Zeit bei der NVA!
Wer dabei war wird es auch so sehen! Aber leider gibt es welche die damals und auch heute mit den Füssen in der Steckdose schlafen! Wer es brauch!
Bitte, meinen Segen haben die Herren, die es nicht war haben wollen!!
Grüsse steffen52


rot - sprichst Du für alle, die dabei waren?

Ein "diplomatisches" Gute Nacht.....


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#46

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 28.06.2014 11:42
von Heckenhaus | 5.142 Beiträge

Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #39


Die Entscheidungsfreiheit war wohl etwas eingeschränkt, da haben eher andere über Dich entschieden

Ansonsten sehe ich das mal als Satire...., frei nach dem Motto "Durch Drill zum denkenden sellbst. Menschen"



Drill war nicht an der Tagesordnung, jedenfalls nicht an der Grenze.

Es gab jedoch zahlreiche Soldaten, "erwachsene Männer", die erst bei der Fahne anständige Körperpflege erlernten, teilweise
durch Zwang der Stubengenossen, Stichwort Schweißgeruch.
Einige machten zum ersten Mal im Leben Bekanntschaft mit Waschpulver , Kragenbinden, Socken ect. mußten sauber sein.
Und manchmal glaubte man auch , Bahnfahren (Urlaub) wurde zu Erlebnis, als wenn es das erste Mal war.
Dazu die Pünktlichkeit und Schnelligkeit, bei einigen Kameraden eine völlig neue Erfahrung.

Ich glaube schon, manch Jüngling hat einiges mit nach Hause genommen, im positiven Sinne.
.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#47

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 28.06.2014 12:04
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.492 Beiträge

@Heckenhaus, es ist viel Wahres was Du schreibst, vergiß bitte nicht, daß manche Kameraden hier "das Freihändige Geradeauslaufen" erlernten


gruß h.


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#48

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 28.06.2014 14:42
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #46
Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #39


Die Entscheidungsfreiheit war wohl etwas eingeschränkt, da haben eher andere über Dich entschieden

Ansonsten sehe ich das mal als Satire...., frei nach dem Motto "Durch Drill zum denkenden sellbst. Menschen"



Drill war nicht an der Tagesordnung, jedenfalls nicht an der Grenze.

Es gab jedoch zahlreiche Soldaten, "erwachsene Männer", die erst bei der Fahne anständige Körperpflege erlernten, teilweise
durch Zwang der Stubengenossen, Stichwort Schweißgeruch.
Einige machten zum ersten Mal im Leben Bekanntschaft mit Waschpulver , Kragenbinden, Socken ect. mußten sauber sein.
Und manchmal glaubte man auch , Bahnfahren (Urlaub) wurde zu Erlebnis, als wenn es das erste Mal war.
Dazu die Pünktlichkeit und Schnelligkeit, bei einigen Kameraden eine völlig neue Erfahrung.

Ich glaube schon, manch Jüngling hat einiges mit nach Hause genommen, im positiven Sinne.
.


Eigentlich sind das "Tugenden" die jeder im Elternhaus bzw. in der Lehre erlernt haben sollte. Und von wegen Drill, in der Grundausbildung gab es Drill...

Auch ist es eine starke Einschränkung der persönlichen Freiheit, das gesammte Regeltheater (ob notwendig oder nicht).....

Da muß ja heute jeder "Nichtgediente" einen Erziehungsverlust beklagen.....

Für mich war und ist Armeedienst eine starke Einschränkung der persönlichen Freiheit, Eure teilweisen Begründungen erinnern mich an "Erziehungslager" und "Bootcamp", wer es braucht....


Freienhagener hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#49

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 28.06.2014 15:01
von Freienhagener | 3.865 Beiträge

Das sehe ich genauso.

Wer war dort sauberer als im Zivilleben?
Pünktlichkeit lernte man von den Eltern und dann bei der Arbeit.
Einfluß und Einsicht sind da normalerweise größer gewesen, oder?

Schwerpunkt der Erziehung bei der Truppe war ja die Grundausbildung.
Schon das Duschen und den Wäschewechsel in der Grundausbildung vergessen?
Da sollte man eher, für den Ernstfall, an Dreck und Gestank gewöhnt werden.

An den Geruch der Wäschepäckchen, vermischt mit anderen Ausdünstungen nach dem Ausgang, erinnere ich mich noch genau. Das war mehr als Schweiß.

Dazu verrate ich kein Geheimnis, wenn ich sage, daß man es schnell lernte, das Aufgezwungene geschickt zu umgehen.
Wer hat da nicht getrickst?


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
zuletzt bearbeitet 28.06.2014 15:03 | nach oben springen

#50

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 28.06.2014 15:27
von Heckenhaus | 5.142 Beiträge

Warum immer gleich alles dramatisieren und eine halbe Stunde Anstrengung als "Drill" betiteln ?
Ich fand es nicht besonders belastend, rein körperlich. Die 6 Monate Johann´stadt Winter 68/69 ,
und an der Grenze gab es monatlich EINEN Tag sogenannte Ausbildung. Kindergarten pur.
Der wenige Urlaub und Ausgang ist ein anderes Kapitel.
Überlebt haben es aber (fast) alle, sogar ohne Schäden, hoffe ich mal.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

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— Abraham Lincoln –
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#51

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 28.06.2014 15:46
von Freienhagener | 3.865 Beiträge

Stimmt. Drill gab es kaum.

Während der Reserve (keine Grenze) habe ich meist nur herumgehangen, entgegen dem Klischee - und waren froh, mal exerzieren zu können.

Lästig waren andere Dinge.

Worum es hier ging, den erzieherischen Wert der Ausbildung, bestreite ich weitgehend.
Man funktionierte nur immer besser, wie bei jeder Übung und Ausbildung - und zwar, um dem Sackgang bei Nichtgefallen zu entgehen.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
hundemuchtel 88 0,5 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.06.2014 15:51 | nach oben springen

#52

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 28.06.2014 16:52
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #48
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #46
Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #39


Die Entscheidungsfreiheit war wohl etwas eingeschränkt, da haben eher andere über Dich entschieden

Ansonsten sehe ich das mal als Satire...., frei nach dem Motto "Durch Drill zum denkenden sellbst. Menschen"



Drill war nicht an der Tagesordnung, jedenfalls nicht an der Grenze.

Es gab jedoch zahlreiche Soldaten, "erwachsene Männer", die erst bei der Fahne anständige Körperpflege erlernten, teilweise
durch Zwang der Stubengenossen, Stichwort Schweißgeruch.
Einige machten zum ersten Mal im Leben Bekanntschaft mit Waschpulver , Kragenbinden, Socken ect. mußten sauber sein.
Und manchmal glaubte man auch , Bahnfahren (Urlaub) wurde zu Erlebnis, als wenn es das erste Mal war.
Dazu die Pünktlichkeit und Schnelligkeit, bei einigen Kameraden eine völlig neue Erfahrung.

Ich glaube schon, manch Jüngling hat einiges mit nach Hause genommen, im positiven Sinne.
.


Eigentlich sind das "Tugenden" die jeder im Elternhaus bzw. in der Lehre erlernt haben sollte. Und von wegen Drill, in der Grundausbildung gab es Drill...

Auch ist es eine starke Einschränkung der persönlichen Freiheit, das gesammte Regeltheater (ob notwendig oder nicht).....

Da muß ja heute jeder "Nichtgediente" einen Erziehungsverlust beklagen.....

Für mich war und ist Armeedienst eine starke Einschränkung der persönlichen Freiheit, Eure teilweisen Begründungen erinnern mich an "Erziehungslager" und "Bootcamp", wer es braucht....

Es ging ja bei meinen Beiträgen nicht um Drill sondern um das zusammen leben mit unterschiedlichen Charakter auf einer 6 Mannbude, dazu kam noch 3 unterschiedliche Diensthalbjahre und Leute die aus verschiedenen Gegenden der Damaligen kamen! Bürger der DDR, ich weiß nicht wo Du gedient hast( bei der Heilsarmee, die gab es aber damals noch nicht)oder hattest Du ein Einzelzimmer? Mir hat es etwas gebracht, sich ein zu ordnen und das Beste aus der Sache zu machen, ohne die Arschkarte zu ziehen! Das Betten bauen, waschen und so einiges mehr, war ein Lehre fürs Leben!Vor allem Kameradschaft und das war sehr wichtig ! Auch der Umgang mit etwas eigenwilligen Offiziere, war eine Lehre für das spätere Arbeitsleben mit Vorgesetzten und auch heute noch in der neuen Ellenbogen Gesellschaft ist das gelernte von damals für mich sehr hilfreich! Die Einschränkung der persönlichen Freiheit, das steht auf einen anderen Blatt und war nicht mein Beitrag! Dazu kommt das ich die Leute die nicht gedient haben,nicht abwerte! Etwas Erziehung hat man schon bekommen, auch wen Du das anders siehst! Bleibe bei Deiner Meinung und ich bei meiner! für mich war es in den von mir beschriebenen Punkten, eine Lehre fürs Leben! Ist alles rein unpolitisch und hat nichts mit dem damaligen System zu tun!
Grüsse steffen52


Greso hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#53

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 28.06.2014 17:01
von Hapedi | 1.884 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #52
Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #48
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #46
Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #39


Die Entscheidungsfreiheit war wohl etwas eingeschränkt, da haben eher andere über Dich entschieden

Ansonsten sehe ich das mal als Satire...., frei nach dem Motto "Durch Drill zum denkenden sellbst. Menschen"



Drill war nicht an der Tagesordnung, jedenfalls nicht an der Grenze.

Es gab jedoch zahlreiche Soldaten, "erwachsene Männer", die erst bei der Fahne anständige Körperpflege erlernten, teilweise
durch Zwang der Stubengenossen, Stichwort Schweißgeruch.
Einige machten zum ersten Mal im Leben Bekanntschaft mit Waschpulver , Kragenbinden, Socken ect. mußten sauber sein.
Und manchmal glaubte man auch , Bahnfahren (Urlaub) wurde zu Erlebnis, als wenn es das erste Mal war.
Dazu die Pünktlichkeit und Schnelligkeit, bei einigen Kameraden eine völlig neue Erfahrung.

Ich glaube schon, manch Jüngling hat einiges mit nach Hause genommen, im positiven Sinne.
.


Eigentlich sind das "Tugenden" die jeder im Elternhaus bzw. in der Lehre erlernt haben sollte. Und von wegen Drill, in der Grundausbildung gab es Drill...

Auch ist es eine starke Einschränkung der persönlichen Freiheit, das gesammte Regeltheater (ob notwendig oder nicht).....

Da muß ja heute jeder "Nichtgediente" einen Erziehungsverlust beklagen.....

Für mich war und ist Armeedienst eine starke Einschränkung der persönlichen Freiheit, Eure teilweisen Begründungen erinnern mich an "Erziehungslager" und "Bootcamp", wer es braucht....

Es ging ja bei meinen Beiträgen nicht um Drill sondern um das zusammen leben mit unterschiedlichen Charakter auf einer 6 Mannbude, dazu kam noch 3 unterschiedliche Diensthalbjahre und Leute die aus verschiedenen Gegenden der Damaligen kamen! Bürger der DDR, ich weiß nicht wo Du gedient hast( bei der Heilsarmee, die gab es aber damals noch nicht)oder hattest Du ein Einzelzimmer? Mir hat es etwas gebracht, sich ein zu ordnen und das Beste aus der Sache zu machen, ohne die Arschkarte zu ziehen! Das Betten bauen, waschen und so einiges mehr, war ein Lehre fürs Leben!Vor allem Kameradschaft und das war sehr wichtig ! Auch der Umgang mit etwas eigenwilligen Offiziere, war eine Lehre für das spätere Arbeitsleben mit Vorgesetzten und auch heute noch in der neuen Ellenbogen Gesellschaft ist das gelernte von damals für mich sehr hilfreich! Die Einschränkung der persönlichen Freiheit, das steht auf einen anderen Blatt und war nicht mein Beitrag! Dazu kommt das ich die Leute die nicht gedient haben,nicht abwerte! Etwas Erziehung hat man schon bekommen, auch wen Du das anders siehst! Bleibe bei Deiner Meinung und ich bei meiner! für mich war es in den von mir beschriebenen Punkten, eine Lehre fürs Leben! Ist alles rein unpolitisch und hat nichts mit dem damaligen System zu tun!
Grüsse steffen52






Hapedi



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#54

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 28.06.2014 17:01
von schulzi | 1.760 Beiträge

sechs Mann Bude welch Luxus war die ganze Zeit in einer 10 Mann Stube da musste schon gegenseitig Rücksicht nehmen.Wen einer zu sehr Stank wurde er im Waschtrog gescheuert ,dann lehrte er sich schnell zu waschen


Hans55 und hundemuchtel 88 0,5 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#55

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 28.06.2014 17:10
von Hapedi | 1.884 Beiträge

Zitat von schulzi im Beitrag #54
sechs Mann Bude welch Luxus war die ganze Zeit in einer 10 Mann Stube da musste schon gegenseitig Rücksicht nehmen.Wen einer zu sehr Stank wurde er im Waschtrog gescheuert ,dann lehrte er sich schnell zu waschen




bei uns hat keiner gestunken . Wir hatten genug Grenzdienst zum auslueften

gruss Hapedi



zuletzt bearbeitet 28.06.2014 18:22 | nach oben springen

#56

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 28.06.2014 20:34
von Freienhagener | 3.865 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #52
Das Betten bauen, waschen und so einiges mehr, war ein Lehre fürs Leben!Vor allem Kameradschaft und das war sehr wichtig ! Auch der Umgang mit etwas eigenwilligen Offiziere, war eine Lehre für das spätere Arbeitsleben mit Vorgesetzten ...............
Grüsse steffen52


Ersteres bei mir garantiert nicht. Das brachte ich schon vorher zur Genüge (wer nicht?).
Die übertriebene Art und Weise, auch beim Spind (Zeitung oder Pappe zur Formung des Wäschestapels) hat sicherlich niemand fortgeführt. Da reicht eine normale häusliche Ordnung vollauf (Wer dabei der Hausfrau was vormachen will, bekommt nur Ärger...).

Aber die Kameradschaft und der Umgang mit Vorgesetzten - das war tatsächlich die wichtigste Erfahrung und Lehre dort. Das unterstreiche ich..........


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
zuletzt bearbeitet 28.06.2014 20:38 | nach oben springen

#57

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 28.06.2014 20:40
von Boelleronkel (gelöscht)
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Watt nich passte wurde passend jemacht.....
So meine Erinnerung!
Und ehrlich,das da wer so aufgemuckt hat,das er nicht einmal an der Tanke zu jebrauchen war.....nee,nicht wirklich!
Gruss BO

Sowatt wurde abjeschliffen...
Gruss BO


LO-Wahnsinn hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#58

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 28.06.2014 20:44
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von schulzi im Beitrag #54
sechs Mann Bude welch Luxus war die ganze Zeit in einer 10 Mann Stube da musste schon gegenseitig Rücksicht nehmen.Wen einer zu sehr Stank wurde er im Waschtrog gescheuert ,dann lehrte er sich schnell zu waschen


Ja woher soll der "Arme"dett oooch wissen,wenn die Eltern schon stanken,dett Kind ja nuescht dafuer....
Und ausserhalb vonne Armee,wird man jleich verklaaacht wenn man Eijn in den Waschtroch "feuert"....
Gruss BO


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#59

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 28.06.2014 22:13
von LO-Wahnsinn | 3.489 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #7
Zitat von ABV im Beitrag #6
Jetzt ist die Frage: meinst du vom Staat als politisch unzuverlässig eingestufte Kandidaten für den Wehrdienst, oder Leute die sich selbst dafür hielten? Weil sie sich selbst zu wichtig nahmen.

Gruß Uwe


manche sind für dich Schaben,
manche nehmen sich wichtig,deiner Meinung,
sowas wollte ein richtiger ABV werden?,
etwas mehr hätte ich erwartet
Lutze


Kritik an den Worten Uwes sind legitim.
Es erscheint mir aber etwas weltfremd, manche Menschen nicht als Schaben, oder Leute die sich zu wichtig nehmen zu bezeichnen, meine Erfahrungen mit Menschen bestätigen die Sicht von Uwe.
Eher ist die Bezeichnung Schabe für manche Menschen eher eine Belobigung als ein Schmähwort.

Letztendlich bestimmte nicht der Betreffende selber ob er tauglich war.
Spatensoldaten waren ja wohl die, die keine Knarre in die Hand bekamen, oder?
Schleiferbuden waren doch das beste Mittel für den Staat Aufmüpfige zu brechen, da konnte jeder seine Männlichkeit, seinen Stolz und sein Stehvermögen unter Beweis stellen.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#60

RE: unzuverlässig für den Grundwehrdienst in der DDR

in DDR Staat und Regime 28.06.2014 22:20
von Heckenhaus | 5.142 Beiträge

Zitat von Freienhagener im Beitrag #51
Stimmt. Drill gab es kaum.

Während der Reserve (keine Grenze) habe ich meist nur herumgehangen, entgegen dem Klischee - und waren froh, mal exerzieren zu können.

Lästig waren andere Dinge.

Worum es hier ging, den erzieherischen Wert der Ausbildung, bestreite ich weitgehend.
Man funktionierte nur immer besser, wie bei jeder Übung und Ausbildung - und zwar, um dem Sackgang bei Nichtgefallen zu entgehen.


Wer es nicht mehr nötig hatte, empfand es natürlich als unsinnig, was da manchmal ablief.



Was ich zur Unterbringung positiv vermerken kann, in Johann´stadt 4-Bett.Zimmer (mit Ofenheizung),
an der Grenze 3-Bett-Zimmer (Diensthundestaffel).
Trotzdem passierte es, daß speziell von einem Kameraden desöfteren die Socken ect. aus dem Fenster flogen, bis er eines Tages
dem Wort Hygiene Leben eingehaucht hat.


.
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„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
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"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
zuletzt bearbeitet 28.06.2014 22:21 | nach oben springen



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