#101

RE: Informelle Mitarbeiter

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.04.2014 21:32
von Gelöschtes Mitglied
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Ich finde das Thema "IM" ist wieder sehr zum "polarisieren" geeignet. was waren "IM", inoffizielle Mitarbeiter.....

Soweit ist das "Wertneutral", nur wie waren die IM "gestrickt", welche Rolle haben sie gespielt?

Bei "IM" oder "HM" ist für mich weniger die Frage, der Mensch der dahinter steht und welche Gründe er hatte sich an dieser Tätigkeit zu beteiligen. Wie überall ist doch der Mensch der wunde Punkt. Gab es auch "IM" die sich mit der Betriebs- oder Parteileitung bei Fehlentscheidungen "angelegt" oder "informiert" haben?
Hier kommt immer der Denunziant, der Bekannte und Verwandte verraten hat ins Flutlicht. Das ist auch etwas einseitig....

Und dann diese ständigen moralischen Wertungen als Pauschalurteil gepaart teilweise mit Wadenbeißermentalität, was erwartet man da noch?

Ich habe übrigens nie meine Unterlagen zur Einsicht angefordert, warum auch, es ist vorbei und die meisten Bekanntschaften im Leben sind eh nur relativ kurze "Weggefährten", warum soll ich heute noch den Mist hochgraben?

Ich verlasse mich auf meine Menschenkenntnis und Vertrauen ist eh so eine Sache. Denunzianten hat es gegeben und wird es immer geben, wir sollten wohl mal an dieser menschlichen Schwäche bzw. Charakterlosigkeit festhalten.
Traurig ist nur das sich ein Land wie die DDR aus übertriebenen Schutzbedürfnis dieser Charaktere teilweise bedient hat. Bei der moralischen Wertung fällt es für mich wenig ins Gewicht, das andere Systeme sich auch ihre "Lakeien" züchten. Für mich fällt mehr ins Gewicht das ein Land mit einem "neuen Menschenbild" sich der Methoden bedient hat. Von den heutigen System weiß ich was ich zu halten habe und von der Vergangenheit bin ich enttäuscht da Ziel und Wirklichkeit bzw. Methoden mit zweierlei Maß gemessen wurden.


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#102

RE: Informelle Mitarbeiter

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.04.2014 21:36
von LO-Wahnsinn | 3.485 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #92
Also wenn ich hier lese,worüber ihr Euch die Köpfe heiß macht, dann kann ich nur schmunzeln! Für mich zählt nur ein IM als der Verräter an den Bürgern der damaligen DDR, welcher sich als Freund ausgab, mit einen gesoffen hat und bei jeden Scheiß mit dabei war! Aber den guten Freund ans Messer geliefert hatte mit seinen Blödsinn den er weiter gab! Vor allem solcher Schwachsinn, was ,wie viel getrunken wurde und wie schlecht über die DDR oder einzelne Parteibosse gesprochen wurde! Steht alles in meiner Akte und mehr Blödsinn geht nicht! Aber man hat es niedergeschrieben und schön aufs Papier gebracht und diese Leute sind die schlimmsten gewesen und die verdienen keine Achtung für ihr tun!
Grüsse steffen52


Ich stimme Dir zu 110% zu, diese Typen verabscheue ich auch und die verdienen das Wort Denunziant voll und ganz.
Ich glaube die waren auch schlecht für die Stasi als solches, mit solchen kann man in keinen Krieg ziehn.
Sowas wär mir nie in den Sinn gekommen als mutmasslicher IM.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#103

RE: Informelle Mitarbeiter

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.04.2014 21:44
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #101
Ich finde das Thema "IM" ist wieder sehr zum "polarisieren" geeignet. was waren "IM", inoffizielle Mitarbeiter.....

Soweit ist das "Wertneutral", nur wie waren die IM "gestrickt", welche Rolle haben sie gespielt?

Bei "IM" oder "HM" ist für mich weniger die Frage, der Mensch der dahinter steht und welche Gründe er hatte sich an dieser Tätigkeit zu beteiligen. Wie überall ist doch der Mensch der wunde Punkt. Gab es auch "IM" die sich mit der Betriebs- oder Parteileitung bei Fehlentscheidungen "angelegt" oder "informiert" haben?
Hier kommt immer der Denunziant, der Bekannte und Verwandte verraten hat ins Flutlicht. Das ist auch etwas einseitig....

Und dann diese ständigen moralischen Wertungen als Pauschalurteil gepaart teilweise mit Wadenbeißermentalität, was erwartet man da noch?

Ich habe übrigens nie meine Unterlagen zur Einsicht angefordert, warum auch, es ist vorbei und die meisten Bekanntschaften im Leben sind eh nur relativ kurze "Weggefährten", warum soll ich heute noch den Mist hochgraben?

Ich verlasse mich auf meine Menschenkenntnis und Vertrauen ist eh so eine Sache. Denunzianten hat es gegeben und wird es immer geben, wir sollten wohl mal an dieser menschlichen Schwäche bzw. Charakterlosigkeit festhalten.
Traurig ist nur das sich ein Land wie die DDR aus übertriebenen Schutzbedürfnis dieser Charaktere teilweise bedient hat. Bei der moralischen Wertung fällt es für mich wenig ins Gewicht, das andere Systeme sich auch ihre "Lakeien" züchten. Für mich fällt mehr ins Gewicht das ein Land mit einem "neuen Menschenbild" sich der Methoden bedient hat. Von den heutigen System weiß ich was ich zu halten habe und von der Vergangenheit bin ich enttäuscht da Ziel und Wirklichkeit bzw. Methoden mit zweierlei Maß gemessen wurden.



@Bürger der DDR, hattest Du eine Akte? Bei Deiner guten Staatstreue, glaube ich kaum! Oder?
Grüsse steffen52


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#104

RE: Informelle Mitarbeiter

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.04.2014 21:53
von LO-Wahnsinn | 3.485 Beiträge

Zitat von Merkur im Beitrag #93
Zitat von steffen52 im Beitrag #92
Für mich zählt nur ein IM als der Verräter an den Bürgern der damaligen DDR, welcher sich als Freund ausgab, mit einen gesoffen hat und bei jeden Scheiß mit dabei war! Aber den guten Freund ans Messer geliefert hatte mit seinen Blödsinn den er weiter gab!
Grüsse steffen52


Ein typisches Beispiel der einseitigen Pauschalverurteilung ohne die Bandbreite der IM-Tätigkeit jemals erfasst zu haben.


Nein Merkur, ich möchte Dir hier deutlich wiedersprechen denn Steffen52 hat recht.

IM sein ist das eine, Schaden abwenden bevor Schaden entsteht, so zumindest sah ich die Aufgabe, den Klassenauftrag als IM.
Zur Not, wenn es um tatsächlichen Schaden geht, kann, und manchmal muss, man auch Freunde, auch zu deren eigen Schutz ans Messer liefern.
Gut, muss man nicht, das muss jeder für sich entscheiden, Gefahrenabwägung.
Mit Freunden zu sitzen, zu saufen, zu klönen, über politische Witze mit zu lachen, sie dann anschliessend wegen lapidarer Witze anzuscheissen, ist das wiederwärtigste was es gibt.
Man trifft sowas ja auch heute unter Kollegen manchmal, leider immer öfter.
Sowas kann man nicht gutheissen, auch hat das nichts mit einem Menschen zutun der sich positiv in eine sozialistische Gesellschaft eingliedert, denn diese Leute sind auch für so eine Gesellschaft schädlich.
Klassenauftrag hin, Klassenauftrag her, vorn herum gut Freund zu tun und hinten herum Lapalien zur Anzeige bringen, ist unwürdig.
Wenn es das Ansinnen des MfS war solche Personen zu "züchten", musste das scheitern, musste die Gesellschaft scheitern.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#105

RE: Informelle Mitarbeiter

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.04.2014 21:53
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #102
Zitat von steffen52 im Beitrag #92
Also wenn ich hier lese,worüber ihr Euch die Köpfe heiß macht, dann kann ich nur schmunzeln! Für mich zählt nur ein IM als der Verräter an den Bürgern der damaligen DDR, welcher sich als Freund ausgab, mit einen gesoffen hat und bei jeden Scheiß mit dabei war! Aber den guten Freund ans Messer geliefert hatte mit seinen Blödsinn den er weiter gab! Vor allem solcher Schwachsinn, was ,wie viel getrunken wurde und wie schlecht über die DDR oder einzelne Parteibosse gesprochen wurde! Steht alles in meiner Akte und mehr Blödsinn geht nicht! Aber man hat es niedergeschrieben und schön aufs Papier gebracht und diese Leute sind die schlimmsten gewesen und die verdienen keine Achtung für ihr tun!
Grüsse steffen52


Ich stimme Dir zu 110% zu, diese Typen verabscheue ich auch und die verdienen das Wort Denunziant voll und ganz.
Ich glaube die waren auch schlecht für die Stasi als solches, mit solchen kann man in keinen Krieg ziehn.
Sowas wär mir nie in den Sinn gekommen als mutmasslicher IM.

@LO-Wahnsinn, auch Du hast mich verstanden und ich schere nicht alle über einen Kamm! Das war meine damalige Situation und ich wurde von den sogenannten (Freunden) im Urlaub in Bulgarien und CSSR betreut! Was das schöne heute an der Sache(Akte) war, das vieles was mir schon entfallen war, wieder lesen konnte,auch die Namen der Damen denen wir etwas näher kamen wurden aufgeführt! Wen das nicht lustig ist, na dann weiß ich nicht!
Grüsse steffen52


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#106

RE: Informelle Mitarbeiter

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.04.2014 22:04
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von steffen52 im Beitrag #103
Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #101
Ich finde das Thema "IM" ist wieder sehr zum "polarisieren" geeignet. was waren "IM", inoffizielle Mitarbeiter.....

Soweit ist das "Wertneutral", nur wie waren die IM "gestrickt", welche Rolle haben sie gespielt?

Bei "IM" oder "HM" ist für mich weniger die Frage, der Mensch der dahinter steht und welche Gründe er hatte sich an dieser Tätigkeit zu beteiligen. Wie überall ist doch der Mensch der wunde Punkt. Gab es auch "IM" die sich mit der Betriebs- oder Parteileitung bei Fehlentscheidungen "angelegt" oder "informiert" haben?
Hier kommt immer der Denunziant, der Bekannte und Verwandte verraten hat ins Flutlicht. Das ist auch etwas einseitig....

Und dann diese ständigen moralischen Wertungen als Pauschalurteil gepaart teilweise mit Wadenbeißermentalität, was erwartet man da noch?

Ich habe übrigens nie meine Unterlagen zur Einsicht angefordert, warum auch, es ist vorbei und die meisten Bekanntschaften im Leben sind eh nur relativ kurze "Weggefährten", warum soll ich heute noch den Mist hochgraben?

Ich verlasse mich auf meine Menschenkenntnis und Vertrauen ist eh so eine Sache. Denunzianten hat es gegeben und wird es immer geben, wir sollten wohl mal an dieser menschlichen Schwäche bzw. Charakterlosigkeit festhalten.
Traurig ist nur das sich ein Land wie die DDR aus übertriebenen Schutzbedürfnis dieser Charaktere teilweise bedient hat. Bei der moralischen Wertung fällt es für mich wenig ins Gewicht, das andere Systeme sich auch ihre "Lakeien" züchten. Für mich fällt mehr ins Gewicht das ein Land mit einem "neuen Menschenbild" sich der Methoden bedient hat. Von den heutigen System weiß ich was ich zu halten habe und von der Vergangenheit bin ich enttäuscht da Ziel und Wirklichkeit bzw. Methoden mit zweierlei Maß gemessen wurden.



@Bürger der DDR, hattest Du eine Akte? Bei Deiner guten Staatstreue, glaube ich kaum! Oder?
Grüsse steffen52


na dann kann ich ja beruhigt schlafen....


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#107

RE: Informelle Mitarbeiter

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.04.2014 22:08
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #106
Zitat von steffen52 im Beitrag #103
Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #101
Ich finde das Thema "IM" ist wieder sehr zum "polarisieren" geeignet. was waren "IM", inoffizielle Mitarbeiter.....

Soweit ist das "Wertneutral", nur wie waren die IM "gestrickt", welche Rolle haben sie gespielt?

Bei "IM" oder "HM" ist für mich weniger die Frage, der Mensch der dahinter steht und welche Gründe er hatte sich an dieser Tätigkeit zu beteiligen. Wie überall ist doch der Mensch der wunde Punkt. Gab es auch "IM" die sich mit der Betriebs- oder Parteileitung bei Fehlentscheidungen "angelegt" oder "informiert" haben?
Hier kommt immer der Denunziant, der Bekannte und Verwandte verraten hat ins Flutlicht. Das ist auch etwas einseitig....

Und dann diese ständigen moralischen Wertungen als Pauschalurteil gepaart teilweise mit Wadenbeißermentalität, was erwartet man da noch?

Ich habe übrigens nie meine Unterlagen zur Einsicht angefordert, warum auch, es ist vorbei und die meisten Bekanntschaften im Leben sind eh nur relativ kurze "Weggefährten", warum soll ich heute noch den Mist hochgraben?

Ich verlasse mich auf meine Menschenkenntnis und Vertrauen ist eh so eine Sache. Denunzianten hat es gegeben und wird es immer geben, wir sollten wohl mal an dieser menschlichen Schwäche bzw. Charakterlosigkeit festhalten.
Traurig ist nur das sich ein Land wie die DDR aus übertriebenen Schutzbedürfnis dieser Charaktere teilweise bedient hat. Bei der moralischen Wertung fällt es für mich wenig ins Gewicht, das andere Systeme sich auch ihre "Lakeien" züchten. Für mich fällt mehr ins Gewicht das ein Land mit einem "neuen Menschenbild" sich der Methoden bedient hat. Von den heutigen System weiß ich was ich zu halten habe und von der Vergangenheit bin ich enttäuscht da Ziel und Wirklichkeit bzw. Methoden mit zweierlei Maß gemessen wurden.



@Bürger der DDR, hattest Du eine Akte? Bei Deiner guten Staatstreue, glaube ich kaum! Oder?
Grüsse steffen52


na dann kann ich ja beruhigt schlafen....


Das ist aber schön Tom.da wünsche ich Dir eine geruhsame Nacht und träume was schönes!!
Grüsse steffen52


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#108

RE: Informelle Mitarbeiter

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.04.2014 22:46
von turtle | 6.961 Beiträge

Bei so vielen Informationen durch die IM wusste man sicher wie es in der Bevölkerung aussah und wo es überall haperte .Wohin das führen kann hat man sicher analysiert. Erstaunlich man war nicht in der Lage ausreichend und vernünftig gegen zu steuern .Will auf die alt Herrenriege aus Wandlitz und ihrer Traumwelt gar nicht eingehen ,aber beim MfS können doch nicht alle so blind gewesen sein. War es nur Kadavergehorsam oder fühlte man sich an den Eid gebunden? Letztendlich mussten die meisten IM zittern oder zittern noch immer das ihr schändliches Tun bekannt wird. Aber wie ich schon schrieb IM ist nicht gleich IM da muss man mehr differenzieren .Es sollen ja welche im Auftrag eine Scheinehe eingegangen sein um den Partner (in) an das Messer zu liefern. Konnte man noch tiefer sinken?


LO-Wahnsinn, thomas 48 und Ostlandritter haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#109

RE: Informelle Mitarbeiter

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.04.2014 23:06
von Gelöschtes Mitglied
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@turtle, nein tiefer ging nicht,das war schon das untere Level! Auch mir haben sie( die Genossen vom Zoll) bei jeder Rückreise aus der CSSR, das Auto von feinsten zerlegt, sie wussten ja von meinen lieben IM, das ich mich mit Bürgern aus der BRD dort getroffen habe! Was führen sie ein Bürger, wo haben sie das her, sind doch Dinge die es in der CSSR nicht gibt u.s.w.! Habe immer ordentlich geantwortet, das ich mich dem und dem getroffen habe und das sind alles Geschenke! Leider konnten sie nix machen! Aber einmal fanden sie(der Zoll) einen Kalender mit Reklame und halt den 17,Juni( damals Tag der deutschen Einheit) rot eingetragen, ich dachte der Genosse wird Wahnsinnig, ob ich wüsste was das wäre und eine Provokation, der machte ein Fass auf als wen ich eine geladene Pistole dabei gehabt hätte! Über solche Kleinigkeiten, konnten sie sich so etwas von aufregen, war eigentlich nur lächerlich!!
Grüsse steffen52


Ostlandritter hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#110

RE: Informelle Mitarbeiter

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.04.2014 23:27
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #109
@turtle, nein tiefer ging nicht,das war schon das untere Level! Auch mir haben sie( die Genossen vom Zoll) bei jeder Rückreise aus der CSSR, das Auto von feinsten zerlegt, sie wussten ja von meinen lieben IM, das ich mich mit Bürgern aus der BRD dort getroffen habe! Was führen sie ein Bürger, wo haben sie das her, sind doch Dinge die es in der CSSR nicht gibt u.s.w.! Habe immer ordentlich geantwortet, das ich mich dem und dem getroffen habe und das sind alles Geschenke! Leider konnten sie nix machen! Aber einmal fanden sie(der Zoll) einen Kalender mit Reklame und halt den 17,Juni( damals Tag der deutschen Einheit) rot eingetragen, ich dachte der Genosse wird Wahnsinnig, ob ich wüsste was das wäre und eine Provokation, der machte ein Fass auf als wen ich eine geladene Pistole dabei gehabt hätte! Über solche Kleinigkeiten, konnten sie sich so etwas von aufregen, war eigentlich nur lächerlich!!
Grüsse steffen52


rot : Aha ,- Du also auch !

Wir haben uns in Karlsbad mit meinem Schwager ,- der durch die BRD freigekauft wurde , öfters getroffen ,- der erzählte mir damals schon , das Karlsbad der beliebteste Treffpunkt von deutsch-deutschen Familien war - und er hat sich immer so konspirativ verhalten - daß ich es schon fast lächerlich fand.
Er behauptete damals immer - er müsse auf der Hut sein , weil die Stasi natürlich auch in Karlsbad Bescheid wusste ,- und nach renitenden ehemaligen DDR-Bürgern Auschau halte...

Heute glaube ich zu wissen ,- daß er da garnicht so falsch lag...


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#111

RE: Informelle Mitarbeiter

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.04.2014 23:33
von Moskwitschka (gelöscht)
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Was mich interessieren würde -

Wie wurden die Berichte der IM's von den hauptamtlichen Mitarbeitern des MfS bewertet?

Hat man es als bare Münze genommen, was so berichtet wurde? Oder waren es zum Teil auch "nur" Planzifferen, die abgerechnet wurden? Zumal man ja wusste, aus welchen Beweggründen der eine oder andere geworben wurde. Denn so blind war man beim Mfs auch nicht.

Ich kann mich an einen ehemaligen user hier im Forum erinnern, einen ehemaligen MfS - Mitarbeiter, dem die Berichte von IM's suspekt waren bzw. seine Arbeit nicht auf solche Berichte gestützt hat. Nagelt mich jetzt nicht auf diese Aussage fest.

Der Gedanke beschäftigt mich seit einiger Zeit. Spätestens als ich mich mit dem Freikauf von politischen Häftlingen beschäftigt habe.

Ich habe in der DDR gelebt. Da wurde vieles "abgerechnet", um Ziele zu erreichen. Warum soll es beim MfS anders gewesen sein?

Das "Dumme" ist nur, dass das MfS eine Behörde mit einem professionellem Ablagesystem in Papierform war, das heute noch erhalten ist. Alles mehr oder weniger gut zugeordnet wurde. Typisch für die deutsche Beamtenmentalität damals und heute. Und daher kann man den Geheimdienst der DDR sehr gut sezieren. Gibt es das noch woanders in dieser Welt? Und ob im Einzelfall für den Betroffenen, der aktenkundig geworden ist, Erklärungen für bestimmte Ereignisse in seinem Leben erklärbar sind, ist die Frage, die mich immer wieder beschäftigt. Zumal viele nach dem Aktenstudium mehr Fragen als Antworten haben.

Ich will das Wirken der IM's damit nicht relatievieren. Doch je mehr man darüber liest und nachdenkt, um so mehr Fragen tauchen auf, erst recht, wenn man die persönliche Ebene verlässt. Insbesondere im Abstand von 25 Jahren.

LG von der Moskwitschka


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#112

RE: Informelle Mitarbeiter

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.04.2014 23:48
von eisenringtheo | 9.156 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #111
Was mich interessieren würde -

Wie wurden die Berichte der IM's von den hauptamtlichen Mitarbeitern des MfS bewertet?
(...)
LG von der Moskwitschka

Interessante Frage! Die Berichte sind natürlich nur etwas wert, wenn sie auch der Wahrheit entsprechen. Die Informanten mussten vorgängig sicher getestet und ihre Berichte während ihrer Tätigkeit für das MfS regelmässig überprüft werden. - Wie wurde wohl diese "Qualitätssicherung" in der Praxis konkret bewerkstelligt?
Theo


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#113

RE: Informelle Mitarbeiter

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.04.2014 00:02
von hexenmeister67 | 148 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #112
Zitat von Moskwitschka im Beitrag #111
Was mich interessieren würde -

Wie wurden die Berichte der IM's von den hauptamtlichen Mitarbeitern des MfS bewertet?
(...)
LG von der Moskwitschka

Interessante Frage! Die Berichte sind natürlich nur etwas wert, wenn sie auch der Wahrheit entsprechen. Die Informanten mussten vorgängig sicher getestet und ihre Berichte während ihrer Tätigkeit für das MfS regelmässig überprüft werden. - Wie wurde wohl diese "Qualitätssicherung" in der Praxis konkret bewerkstelligt?
Theo



Hier müsste man auch sagen das Berichte von IM manchmal auch durch Denkfehler von Mitarbeitern nicht ernst genommen wurden so im Fall eines 1986 ermordeten Mädchens. Der IM war schon auf den richtigen Weg aber ein MfS Ermittler schlussfolgerte in diesen Fall wer kein Führerschein hat fährt auch kein Auto erst später wurde ermittelt das derjenige auch ohne Führerschein Auto gefahren ist somit ist dieser Verdächtige nicht ins Ziel polizeilicher Ermittlungen geraten. Qualitätssicherung ist in solchen Fällen schwer zu bewerkstelligen weil die Denkweise eines jeden Menschen ein Faktor darstellt den man schlecht berechnen kann.



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#114

RE: Informelle Mitarbeiter

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.04.2014 00:05
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #112
Zitat von Moskwitschka im Beitrag #111
Was mich interessieren würde -

Wie wurden die Berichte der IM's von den hauptamtlichen Mitarbeitern des MfS bewertet?
(...)
LG von der Moskwitschka

Interessante Frage! Die Berichte sind natürlich nur etwas wert, wenn sie auch der Wahrheit entsprechen. Die Informanten mussten vorgängig sicher getestet und ihre Berichte während ihrer Tätigkeit für das MfS regelmässig überprüft werden. - Wie wurde wohl diese "Qualitätssicherung" in der Praxis konkret bewerkstelligt?
Theo


Über die wahrheitsgemäße Qualitätssicheru ng in der Praxis las ich mal ,- daß die Stasi die IM´s sich gegenseitig kontrollieren liessen ,- d.h. auf jeden IM war auch ohne dessen Wissen ein anderer IM angesetzt , der wiederum nicht wusste ,- daß seine Zielperson selbst auch IM war. Auf diese Weise hat die ewig mißtrauische Stasi die IM´s sich gegenseitig so lange prüfen lassen ,- bis sich eine Kernwahrheit herausschälte.
Schon schade , daß sich die ehemaligen MfS -User hier nach 25 Jahren immer noch so bedeckt halten - fühlen die sich etwa immer noch an den Eid auf eine untergegangene Republik gebunden ?


....................................
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#115

RE: Informelle Mitarbeiter

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.04.2014 01:14
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Ostlandritter im Beitrag #110


Wir haben uns in Karlsbad mit meinem Schwager ,- der durch die BRD freigekauft wurde , öfters getroffen ,- der erzählte mir damals schon , das Karlsbad der beliebteste Treffpunkt von deutsch-deutschen Familien war - und er hat sich immer so konspirativ verhalten - daß ich es schon fast lächerlich fand.
Er behauptete damals immer - er müsse auf der Hut sein , weil die Stasi natürlich auch in Karlsbad Bescheid wusste ,- und nach renitenden ehemaligen DDR-Bürgern Auschau halte...

Heute glaube ich zu wissen ,- daß er da garnicht so falsch lag...



@Ostlandritter

OT

Mit Karlsbad verbindet mich auch sehr viel, obwohl ich noch nie dort war. Ich bezweifle nicht, dass man als normaler deutscher Bürger, egal ob aus Ost oder West, dort aufgefallen ist und ins Visier des MfS oder anderer Dienste geraten ist. Doch frage ich mich, ob es vordergründig den persönlichen Bereich betraf. War doch die CSSR ein Dreh - und Angelpunkt der Energieversorgung in den Ländern des RGW:

Um die Länder des Ostblocks an Forschungsarbeiten im Bereich der Kerntechnik zu beteiligen wurde 1956 als zwischenstaatliche Organisation das Vereinigte Institut für Kernforschung in Dubna nahe Moskau gegründet. 1960 wurde im Rahmen des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe die Ständige Kommission für Friedliche Nutzung der Atomenergie mit Sitz in Moskau gegründet. In enger Verbindung mit den RGW-Organen arbeiteten die internationalen Wirtschaftsorganisationen Interatomenergo (1973, mit Sitz in Moskau) für den Atomkraftwerk-Anlagenbau, bzw. Interatominstrument (1972, mit Sitz in Warschau) für den kerntechnischen Gerätebau.[11]

Die hoch industrialisierte tschechoslowakische Wirtschaft war derzeit als eine der wenigen des Ostblocks in der Lage die Herstellung von Schwerstkomponenten für die Kernkraftindustrie zu übernehmen. Im Mai 1974 wurde ein zwischenstaatliches Abkommen zwischen der ČSSR und der UdSSR über die Beteiligung tschechoslowakischer Betriebe bei der Herstellung von Komponenten für Kernkraftwerke unterzeichnet.[12][10] Die Tschechoslowakei wurde so zu Lieferungen von Kernkraftwerkskomponenten einschließlich der Reaktoren und Teilen des Primarbereiches in RWG-Staaten verpflichtet (es handelte sich um vier Reaktoren vom Typ WWER-440/V213 für das ungarische Kernkraftwerk Paks, zwei weitere für das ostdeutsche Kernkraftwerk Greifswald und zwei Reaktoren vom Typ WWER-1000 für das Kernkraftwerk Belene in Bulgarien)[10]. Von besonderer Bedeutung ist das Abkommen über die vielseitige Produktionsspezialisierung und Kooperation und der gegenseitigen Lieferungen von Einrichtungen für Kernkraftwerke für den Zeitraum 1981–90, welches während des XXXIII. Zusammentreffens des RGW im Juli 1979 in Moskau unterzeichnet wurde.[13] Die Tschechoslowakei beteiligte sich ebenfalls am Bau des sowjetischen Kernkraftwerks Chmelnyzkyj[13], der entsprechende Vertrag mit der Sowjetunion wurde am 29. März 1979 unterzeichnet.


http://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearprog...erk_Bohunice_V1

http://old.radio.cz/de/artikel/46578

Vieles was in der der CSSR passierte, sehe ich in diesem Kontext. Ob das damals von dem "einfachen Urlauber" in der CSSR so gesehen wurde, bezweifle ich. Doch von einem bin ich überzeugt - die Sicherung der Stromversorgung war und ist die oberste Priorität jedes Landes. Daher konnte man gerade in der CSSR damals ganz schnell in den Fokus der Geheimdienste geraten. Erst recht, wenn es sich um neue Technologien handelte. Und Karlsbad war nicht nur für Urlauber ein beliebter Treffpunkt.

Das ist nur so ein Gedanke - weit nach Mitternacht. Und soll auch nicht von der Diskussion um die IM's ablenken.

LG von der Moskwitschka


Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 29.04.2014 01:24 | nach oben springen

#116

RE: Informelle Mitarbeiter

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.04.2014 06:26
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #52
Zitat von KARNAK im Beitrag #40
[quote=Ostlandritter|p350611]
.......
..........[b
Ja und ABV sagt es schon,man benannte die IM als Quellen,auch dieses Wort sagt so einiges,nämlich das was sie eigentlich waren,keine"Bürger die mit den Sicherheitsorganen vertrauensvoll zusammenarbeiten"das hat man ihnen nur vorgegaukelt,manche glauben heute noch an diese Mär.Ich habe das schon oft geschrieben und wurde dafür kritisiert,aber ich sage es noch einmal,sie waren Werkzeuge,wurden benutzt von den Handwerkern.Und da ist es letztlich egal ob es sich um den kleinen IM in irgendeinen VEB handelte oder um einen Kundschafter für den Frieden.Das Prinzip war das Selbe.Auch diese Tatsache sagt viel über die Zusammenhänge dieser menschlich manchmal sehr unschönen Geschichten


Danke , Kristian ,-
ich denke ,Deine Beiträge waren immer recht sachlich und ich sehe jetzt tatsächlich schon etwas klarer bei dieser ominösen IM-Geschichte,- Du als ehemaliger Mitarbeiter des MfS wirst es wohl am Besten wissen...
Nach dem Lesen all der Beiträge in diesem Strang ist mir auch klar geworden ,- daß sich wahrscheinlich nie einer der IM´s persönlich zu Worte melden wird ,- selbst wenn er hier im Forum mitliest.
Nichtsdestotrotz hab ich einiges dazugelernt ,- ich bedanke mich bei allen Schreibern - die hier voller gegensätzlicher Emotionen ihren Beitrag leisteten.

Gruß und Dank vom Jürgen



Doch, doch: hier in diesem Forum haben sich bereits zwei ehemalige IM geäußert. Ich komme leider nicht mehr auf die Usernamen, ist auch schon eine Weile her. Aber so etwas gab es hier bereits. Leider sind die Beiträge in der Tiefe des Forums "verschollen".

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#117

RE: Informelle Mitarbeiter

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.04.2014 07:05
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #88
Zitat von Hufklaus im Beitrag #87
[quote=Merkur|p350727][quote=KARNAK|p350653]
Nur für Dich, @Merkur , weil ich den sprühenden Hass Deines Posts empfunden habe, Dir aber nicht übel nehme!
Allein mein angedachter potentieller Führungsoffizier, ein an sich nach meiner Kenntnis typisch gewissen- und charakterloser Geselle, begegnete mir 2003 unverhofft. Wir haben uns erkannt.
Kein diesbezügliches Wort!
Er war Staatsbürger der Schweiz unter völlig anderer Identität!!!

Ohne Worte!

Klaus.



So wie Lotte Ulbricht nach Walter Ulbrichts Tod auch auf einmal Schweizer Eidgenossin wurde.... ( finde ich schon merkwürdig !)


Was natürlich nicht stimmt.Ich muss Dir das leider sagen.Dieses Gerücht hat sich über viele Jahrzehnte hartnäckig in der DDR gehalten.So ziemlich jeder hätte seine Großmutter darauf verwendet,dass es stimmt.In Wendezeiten hat sich das Fernsehen der Noch-DDR dieser Geschichte angenommen.Und Lotte Ulbricht hat immer in Berlin und zwar Ost gewohnt,war nie Eidgenossin oder hat in der Schweiz gelebt.2002 ist sie dann in Berlin gestorben.Ich bin erstaunt,dass immer noch jemand dieser Legende anhängt,es ist nur eine der vielen Verschwörungstheorien,von wem auch immer erfunden und zwar bewusst erfunden,anders kann es ja auf Grund der Sachlage nicht sein, um die DDR und ihre Funktionäre noch dümmer und peinlicher dastehen zu lassen als sie sowieso schon dastehen bzw.dastanden,man sollte in dieser Hinsicht über solche "Kleinigkeiten"zumindest mal nachdenken.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
eisenringtheo und Ostlandritter haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 29.04.2014 07:11 | nach oben springen

#118

RE: Informelle Mitarbeiter

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.04.2014 07:10
von WernerHolt (gelöscht)
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Zitat von ABV im Beitrag #116

Doch, doch: hier in diesem Forum haben sich bereits zwei ehemalige IM geäußert. Ich komme leider nicht mehr auf die Usernamen, ist auch schon eine Weile her. Aber so etwas gab es hier bereits. Leider sind die Beiträge in der Tiefe des Forums "verschollen".

Gruß Uwe

möööönsch uwe,
du scheinst heute morgen auch noch nicht so ganz wach zu sein. ich schiebe dir mal nen kaffee rüber
als kleine starthilfe gebe ich mal zwei tips
Führungsoffizier gesucht!
welche Beweggründe gab es, als IM tätig zu werden hier besonders beitrag #7 beachten.....
wimre konnte auch mara/mongibella/skinny trucky darüber was berichten. suchen müsst ihr das schon selber. ich bin zu faul


ABV und werner haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 29.04.2014 07:11 | nach oben springen

#119

RE: Informelle Mitarbeiter

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.04.2014 07:33
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

[quote=KARNAK|p350827
So wie Lotte Ulbricht nach Walter Ulbrichts Tod auch auf einmal Schweizer Eidgenossin wurde.... ( finde ich schon merkwürdig !)
[/quote]
Was natürlich nicht stimmt.Ich muss Dir das leider sagen.Dieses Gerücht hat sich über viele Jahrzehnte hartnäckig in der DDR gehalten.So ziemlich jeder hätte seine Großmutter darauf verwendet,dass es stimmt.In Wendezeiten hat sich das Fernsehen der Noch-DDR dieser Geschichte angenommen.Und Lotte Ulbricht hat immer in Berlin und zwar Ost gewohnt,war nie Eidgenossin oder hat in der Schweiz gelebt.2002 ist sie dann in Berlin gestorben.Ich bin erstaunt,dass immer noch jemand dieser Legende anhängt,es ist nur eine der vielen Verschwörungstheorien,von wem auch immer erfunden und zwar bewusst erfunden,anders kann es ja auf Grund der Sachlage nicht sein, um die DDR und ihre Funktionäre noch dümmer und peinlicher dastehen zu lassen als sie sowieso schon dastehen bzw.dastanden,man sollte in dieser Hinsicht über solche "Kleinigkeiten"zumindest mal nachdenken.[/quote]

WOW,- das mit der Lotte ist heute mein persönlicher Kracher !

Autsch,- wenn das so stimmt ,-
dann habe ich der Lotte Ulbricht jahrzehntelang bitter Unrecht getan!
Ich danke Dir für diese Information - da werde ich mich mal tiefergehend damit beschäftigen müssen.
Ich weiss es nicht mehr ,- aber ich glaube - diese Schweiz-Meldung kam damals über RIAS und natürlich das Westfernsehen ,- also die Pflichtprogramme eines nicht so überzeugten DDR-Bürgers. Durchaus möglich , das die Medien da was im Hinterkopf bei hatten.
Wenn das tatsächlich wahr ist - dann bin ich echt sauer-weil ich , aufbauend auf dieser "Tatsache" natürlich meine persönliche Ideologie entsprechend weiterentwickelte.

Bitte ,- lieber Gott - lass mich nicht eines der gewöhnlichen Opfer westlicher Lügenpropaganda sein ,- bitte....


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#120

RE: Informelle Mitarbeiter

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.04.2014 08:01
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von WernerHolt im Beitrag #118
Zitat von ABV im Beitrag #116

Doch, doch: hier in diesem Forum haben sich bereits zwei ehemalige IM geäußert. Ich komme leider nicht mehr auf die Usernamen, ist auch schon eine Weile her. Aber so etwas gab es hier bereits. Leider sind die Beiträge in der Tiefe des Forums "verschollen".

Gruß Uwe

möööönsch uwe,
du scheinst heute morgen auch noch nicht so ganz wach zu sein. ich schiebe dir mal nen kaffee rüber
als kleine starthilfe gebe ich mal zwei tips
Führungsoffizier gesucht!
welche Beweggründe gab es, als IM tätig zu werden hier besonders beitrag #7 beachten.....
wimre konnte auch mara/mongibella/skinny trucky darüber was berichten. suchen müsst ihr das schon selber. ich bin zu faul


Danke Janosch. Ja, ein Kaffee wäre jetzt wirklich nicht schlecht. Aber ob der hilft?

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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