#121

RE: Urlaub in der DDR wo konnte man hin?

in Leben in der DDR 28.07.2012 05:22
von furry | 3.575 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #120
Zum Beispiel nach Ungarn: Es war eine Erlebnisreise die schon ein halbes Jahr vorher begann. Meine damalige Freundin,(heutige Frau) und ich hatten uns das Urlaubsziel Ungarn raus gesucht bzw. hat es sich durch glückliche Umstände so ergeben. In unserer Stadt arbeiteten damals so genannte Gastarbeiter aus Ungarn die wir rein zufällig bei einem Abendessen in der Gaststätte kennen gelernt hatten. In der Unterhaltung stellte sich heraus, dass er in der Nähe des Balaton wohnt genauer gesagt in Marcali. Es entstand eine freundschaftliche Beziehung. Nun waren wir eifrig daran am arbeiten damit der Urlaub in Ungarn auch stattfinden kann, denn die Ostsee( Binz) und (Kühlungsborn) hatten wir schon ein Jahr davor bereist. Nun kommen die Urlaubsvorbereitungen. Der Ungar hat uns angeboten, dass wir das Quartier in DDR Mark bezahlen können, dass war natürlich sehr hilfreich und außerdem sehr interessant für unser Urlaubsbudget. 1987 konnten wir DDR-Bürger 1700 Ft. umtauschen. Auf der Staatsbank der DDR fragte mich die Mitarbeiterin damals ob ich das ganze Jahresbudget also die 1700 Ft. haben möchte. Meine damalige Freundin und ich schauten uns nur dumm an. Ich sagte nur ja ja. Die Vorfreude war ständig im steigen, zumal wir auch noch das Visum erhalten haben, nun stand nichts mehr im Weg. Um unser Taschengeld etwas aufzustocken habe ich meinen ungarischen Freund gefragt was man zum Beispiel mitbringen könnte um es in Ungarn zu verkaufen. Er antwortete mir, es wäre sehr geschickt wenn ich zum Beispiel Haushaltsgeräte(elektrische Handmixer) damals von AKA- Elektrik. Zu DDR Zeit kamen sie 123.00 Mark. Ich habe gleich acht Stück gekauft, er sagte Herrenunterwäsche wär auch ein guter Verkaufsschlager ebenso wie Hausschuhe. Diese Ratschläge haben wir alle befolgt und unseren Kofferraum voll gepackt. Durch die lange Fahrt, es waren genau 780 km gewesen, haben wir unsere tschechischen Kronen nur für das tanken eingeplant, was wir damals in Prag, und in Bratislava getätigt haben. Dasselbe wieder auf der Rückfahrt. Nun wollten wir ja auch in Ungarn durch die Gegend fahren, unsere Forint dagegen wollten wir ja in schicke Modekleidung auf dem Pullovermarkt in Fonyod umsetzen. Also was habe ich gemacht, bei meinem Wolga die Rückbank ausgebaut, an der Stelle habe ich drei 20 l Kanister liegend befestigt. Außerdem hatte ich noch fünf ausgewaschene Fit-Kanister (a 10 Liter ) mit Benzin befüllt, in dem Fußraum gelagert und abgedeckt. Damit hatte ich noch einmal 110 liter Benzin bei mir. Es war mir auch damals klar, dass es eine fahrbare Bombe ist. Beim parken habe ich mich auch abseits gestellt, von den anderen. Außerdem hatten wir unseren gesamten Verpflegungsvorrat für die 14 Tage mitgenommen. Natürlich auch Genussmittel wie zum Beispiel Wein. Wir waren zwei Personen aber die Kara hing durch, als wenn fünf Personen damit befördert werden. Zur damaligen Zeit hatte man auch m Montag`s in Fonyod Gelegenheit noch einmal 100 DDR Mark umzutauschen, nur gegen Vorlage des Ausweises. In Gaststätten Mittagessen sind wir nicht gegangen, wir haben uns begnügt mit dem Fisch der an den Imbissbuden sehr gut geschmeckt hat und der Langosch. Dieser Urlaub hatte uns damals sehr gut gefallen ich bin nur unzufrieden geworden mit dem Umrechnungssatz, Ost und West. Nur ein Beispiel, ich habe mir einen Anorak gekauft auf dem Markt in Fonyod, musste bezahlen, umgerechnet 130 DDR Mark, der Westdeutsche 27 DM. Das selbe wie soeben beschrieben mit dem Fisch an der Imbissbude, für uns drei Mark, der Westdeutsche 0,65 DM. Das macht einen unzufrieden.
Mfg Harra 318

(sollte etwas nicht 100 % korrekt sein @damals wars, ich lasse mich gern belehren zum Beispiel Preisangabe, Artikel, Bezeichnung, Ortsangabe, Fahrtrichtung, Ortsnamen, Lebensmittelbezeichnung, Personenbezeichnungen, es kann auch möglich sein das ich einen i-Punkt vergessen habe, dann lasse es mich bitte wissen.) Vielen Dank im Voraus


Harra, eins verstehe ich an Deiner Schilderung nicht so richtig. War das nun eine Urlaubs- oder Handelsreise.
Wenn Du die 8 Handmixer ohne Verlust an den Mann bringen konntest, hattest Du knapp 1000 Märker in der Tasche. Das hätte doch zum Erholen sicher gereicht. Oder verstehe ich hier was falsch?


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#122

RE: Urlaub in der DDR wo konnte man hin?

in Leben in der DDR 28.07.2012 06:05
von damals wars | 12.150 Beiträge

Ich habe mir für Ungarn nicht so einen Stress gemacht, einfach die Schwester mit einem Ungarn verheiratet
und schon klappte es auch mit einem Mittagessen in der Gaststätte.
Ansonsten gab es Hausmannskost, einschließlich der Schnappatmungsanfälle.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#123

RE: Urlaub in der DDR wo konnte man hin?

in Leben in der DDR 28.07.2012 08:06
von Pit 59 | 10.138 Beiträge

Harra hat seinen Ungarn Urlaub absolut korrekt geschildert.Ich kann alle Details nur bestätigen.Super Harra fein Beschrieben.


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#124

RE: Urlaub in der DDR wo konnte man hin?

in Leben in der DDR 28.07.2012 22:38
von Harra318 | 2.514 Beiträge

bin nur unzufrieden geworden mit dem Umrechnungssatz, Ost und West. Nur ein Beispiel, ich habe mir einen Anorak gekauft auf dem Markt in Fonyod, musste bezahlen, umgerechnet 130 DDR Mark, der Westdeutsche 27 DM. Das selbe wie soeben beschrieben mit dem Fisch an der Imbissbude, für uns drei Mark, der Westdeutsche 0,65 DM. Das macht einen unzufrieden.
Mfg Harra 318


Harra, eins verstehe ich an Deiner Schilderung nicht so richtig. War das nun eine Urlaubs- oder Handelsreise.
Wenn Du die 8 Handmixer ohne Verlust an den Mann bringen konntest, hattest Du knapp 1000 Märker in der Tasche. Das hätte doch zum Erholen sicher gereicht. Oder verstehe ich hier was falsch?[/quote]

Hallo@ furry, kurz zur Beantwortung deiner Frage, die Urlaubsreise war sowohl als auch. Um den Verkauf der acht Mixer brauchte ich mir keine Sorgen zu machen, dass übernahm die Frau meines ungarischen Freundes in der Zeit unserer Anwesenheit. Wir hatten damals getrennte Urlaubskassen, also jeder 492 DDR Mark = 3444 Ft. der Umtauschkurs war damals eins zu sieben. Zum erholen hätte der normale Umtauschsatz natürlich gereicht. Wir waren damals jung, meine Freundin 20 Jahre und ich 24 Jahre. Bei uns in der damaligen" Jugendmode"gab es ja nur die langweiligen" Honecker Jeans", alles nach einem Schnitt und jeder hat dieselbe Jeans getragen. In Ungarn dagegen waren schon die" Eisjeans "im Angebot. Als sich der Trend in der DDR durchsetzte hatten wir bereits die Wende. Außerdem war damals in den Disco´s am Balaton" Madonna"ein Renner. "Into The Groove" vielleicht kannst du dich auch erinnern? Bei uns in der DDR kam eine Flasche Sekt 23 DDR Mark. Glaubst du das es in Ungarn, zumal noch in einer Diskothek, billiger war? Auch der Eintrittspreis war auf Westniveau. Ich konnte ja auch nicht meinen mitgebrachten Wein, zum Beispiel den "Gockeltaler Altschloß"(EVP=6,30 DDR-Mark) in der Diskothek auf den Tisch stellen. Dann kommt noch dazu in einem Urlaubsgebiet wo sich die" Wessis" tummelten? Hier im Forum gibt es bereits ein Thema:RE: Abzocke an der Tankstelle Super 1,56 je Liter, das haben wir schon 1987, mit unserer Binnenwährung(Mark der DDR, oder im Fachjargon auch Alu Chips genannt übertroffen). Wenn du noch etwas falsch verstanden haben solltest, ich stehe dir gern zu Diensten bei der Beantwortung deiner Fragen.
MfG harra318


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#125

RE: Urlaub in der DDR wo konnte man hin?

in Leben in der DDR 29.07.2012 00:26
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Rainman2 im Beitrag #2
Hallo Angelo,

da ich zur damaligen Zeit noch im entsprechenden Altersbereich war, war mein erster Anlaufpunkt Jugendtourist. Ich selbst bin 1986 nach Rumänien geflogen. Die Kontrollen am Flughafen waren in etwa so, wie heute. Allerdings wollten die Kollegen der TAROM (rumänische Fluglinie) unbedingt nochmal jeden nachkontrollieren, was für uns bedeutete, 2 Stunden in der brütenden Hitze auf dem Flugfeld zu stehen, bis jeder einzelne nochmal durchgescannt war. Reisen in die Nachbarländer CSSR und Polen waren unkompliziert mit Personalausweis möglich. Man musste nur vorher Geld umtauschen (CSSR max. 40 Mark = 120 Kronen pro Tag/Person). Bei anderen Staaten ging das nur über staatliche Reisebüros oder über Visum, aber da habe ich selbst keine Erfahrung damit gemacht. Prinzipiell war das sozialistische Ausland eigentlich kein Problem. Ins NSW (Nichtsozialistische Wirtschaftssystem) konnte man auch reisen. In meinem Familien- und Bekanntenkreis gab es zu DDR-Zeiten u.a. auch Reisen nach Malta und Ägypten (Angebot über Jugendtourist).

ciao Rainman




Sorry, das muss aber jetzt sein. Das hört sich so an als konnte jeder Jugendliche ins nicht sozialistischem Ausland reisen. Wenn der Vater General war, die Mutter in der SED Kreisleitung, die Oma vielleicht noch Bürgermeisterin und Du selbst 1A mit Parteibuch, wenn möglich noch bei beim MFS, dann hatte man vielleicht die Möglichkeit! Könnt Ihr jetzt alle dagegen reden, aber ich hatte ein guten Freund mit dem ich die Kindheit bis zur Jugendzeit verbracht habe. Da war es in etwa so wie oben beschrieben. Was sein Vater genau gemacht hat weiß ich bis heute nicht, aber er durfte schon mit 10 Jahren ab und an nach Österreich eine Zeitlang war er auch da auf der Botschaftsschule.

geändert: Ausland zu nicht sozialistischem Ausland


Grüße


zuletzt bearbeitet 30.07.2012 03:50 | nach oben springen

#126

RE: Urlaub in der DDR wo konnte man hin?

in Leben in der DDR 29.07.2012 12:02
von turtle | 6.961 Beiträge

Soweit mir bekannt ist war es nicht so einfach einen Urlaub in Bulgarien oder Rumänien zu buchen. So groß sollen die Kontingente nicht gewesen sein. Allerdings über Genex war das kein Problem ! Aus der BRD konnte man für den Sogenannten "Begünstigten" für DM einen Urlaub in diesen Ländern ohne Probleme immer buchen. Leider machte ich die Erfahrung es war nicht das gleiche Hotel welches ich buchen konnte.( Jedenfalls erinnere ich mich so) Die DDR Bürger wurden in einem anderen Hotel zusammen mit ihren Landsleuten untergebracht.
Gleichbehandelt wurden sie von dem rumänischen Personal auch nicht. Wir aus dem "Westen" hatten da viele Vorteile.
Irgendwie waren sie in diesen "Freundesländern" Bürger 2. Klasse. Das soll nicht abwertend klingen ,aber so war mein Eindruck!
Kann auch mit daran gelegen haben das ihre Geldmittel durch die festgelegte Umtauschmenge beschränkt war.
Untereinander hatten wir aber keine Berührungsängste.


zuletzt bearbeitet 29.07.2012 12:07 | nach oben springen

#127

RE: Urlaub in der DDR wo konnte man hin?

in Leben in der DDR 29.07.2012 12:53
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

@turtle,
Dein Gefühl täuscht Dich nicht unbedingt.
Einschränken möchte ich dieses Gefühl "DDR-Bürger = Urlauber 2. Klasse" allerdings auf die Touristenhochburgen Varna, Burgas und den "angeschlossenen" Stränden wie Sonnenstrand, Goldstrand, Nessebar, Baltschick etc.
Abseits dieser Orte, in den 'normalen' Dörfern in denen hauptsächlich Einheimische Urlaub machten gab es diese Klassifizierung nicht oder wir haben sie nicht bemerkt.
Ab 1970 war ich in den 70ern mehrmals in Bulgarien und im Binnenland gab es sowas nicht. Da wurde man mit der gleichen Zuvorkommenheit behandelt wie jeder andere Gast auch.
Nur waren wir immer mehr 'privat' unterwegs, entweder mit Zelt und/oder Unterkunft wurde vor Ort gesucht.

Genau das gleiche traf auf Ungarn, die CSSR und Polen zu, Rumänien nahm da eine Sonderstellung ein was individuelles Reisen betraf. Im letzteren war eine gewisse Leidensbereitschaft unabdingbar bezüglich vor Ort gesuchter Quartiere und Nahrungsbeschaffung......
Es ist nicht jedermanns Ding im Strohschobern, Heuhaufen etc. zu übernachten oder das beim Frühstück Hühner, Gänse und das Hausschwein sich in der einzigen Stube tummeln......
Neben Hund und Katze natürlich.

In der SU machte ich in den 80ern die Erfahrung das, außer den "Devisen"Bars, die Touristen aus den westlichen Ländern mit den gleichen Produkten russischer Küche beglückt wurden wie die DDR Touristen. Es gab in Moskau und Leningrad damals auch keine räumliche Trennung, Reisegruppen aus der Bundesrepublik saßen am Nebentisch und fielen hauptsächlich durch ihr Gemecker über das Essen auf.

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#128

RE: Urlaub in der DDR wo konnte man hin?

in Leben in der DDR 29.07.2012 13:27
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von maxel22 im Beitrag #125


Sorry, das muss aber jetzt sein. Das hört sich so an als konnte jeder Jugendliche ins Ausland reisen. Wenn der Vater General war, die Mutter in der SED Kreisleitung, die Oma vielleicht noch Bürgermeisterin und Du selbst 1A mit Parteibuch, wenn möglich noch bei beim MFS, dann hatte man vielleicht die Möglichkeit! Könnt Ihr jetzt alle dagegen reden, aber ich hatte ein guten Freund mit dem ich die Kindheit bis zur Jugendzeit verbracht habe. Da war es in etwa so wie oben beschrieben. Was sein Vater genau gemacht hat weiß ich bis heute nicht, aber er durfte schon mit 10 Jahren ab und an nach Österreich eine Zeitlang war er auch da auf der Botschaftsschule.


Grüße



@maxell22, wie oft kam denn die rot markierte Kombination in der DDR vor?
Wenn es so gewesen wäre wie Du schreibst wozu für die 5 oder 6 Jugendlichen in der DDR auf die die genannte Kombination eventuell zutraf extra ein Reisebüro gründen? etwas viel Aufwand oder?



1975 wurde „Jugendtourist“ als ein Reisebüro speziell für junge Leute, vom Zentralrat der Freien Deutschen Jugend (FDJ) eingerichtet.

Das Programm des „gelenkten Tourismus“ kommt gut an: 1988 kann Jugendtourist auf 20 Hotels und 24.500 vergebene Plätze blicken. Außerdem werden in diesem Jahr 388.000 Reisen ins Ausland vermittelt.

Hatte die DDR etwa 388.000 Generäle?

Auch folgender Satz, gefunden in „So funktionierte die DDR- Lexikon der Organisationen und Institutionen“ , ist Humbug: Ausgewählten, staatskonformen jungen Menschen werden Reisen zu besonders günstigen Preisen in überwiegend sozialistische Länder angeboten

Hierzu ein ganz netter Bericht, Ab nach Sibiren über eine Jugendtouristreise im Jahr 1979......
Im Bericht konnte ich nichts entdecken das darauf schließen lässt das der Reisende a) ausgewählt und b) staatskonform war....
Ist vielleicht Ansichtssache.

Die angebotenen "West"Reisen; da wurden die Reisenden durchaus von den Organen durchleuchtet und es gab diese Reisen glaube ich auch mehr in der Form als Auszeichnungsreisen und sie wurden meist über die diversen Betriebe angeboten, waren also nicht im freien Verkauf wie die Reisen in östliche Richtung....

Pauschale, undiffernzierte Behauptungen aufstellen welche entweder auf Unwissen und/oder einer Anti-DDR Haltung beruhen finde ich nicht besonders originell, da sie keine Substanz für eine sachliche Auseinandersetzung mit der Vergangenheit hergeben.

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
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aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#129

RE: Urlaub in der DDR wo konnte man hin?

in Leben in der DDR 29.07.2012 16:40
von Marder | 1.413 Beiträge

Hmmm

Das Programm des „gelenkten Tourismus“ kommt gut an: 1988 kann Jugendtourist auf 20 Hotels und 24.500 vergebene Plätze blicken. Außerdem werden in diesem Jahr 388.000 Reisen ins Ausland vermittelt.




Wenn das so einfach war. warum hat sich dann Chris Geffroy 1989 an der Grenze erschiessen lassen?

MfG Marder


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
zuletzt bearbeitet 29.07.2012 16:40 | nach oben springen

#130

RE: Urlaub in der DDR wo konnte man hin?

in Leben in der DDR 29.07.2012 17:37
von turtle | 6.961 Beiträge

Nach welchen Kriterien wurden bei Jugendtourist Auslandsreisen in die BRD,Österreich oder Ägypten vergeben?. Wie viel % von Auslandsreisen machte das aus? Ich glaube da es nicht einmal genügend Plätze in die sozialistischen Länder gab ,müssten die genehmigten Urlaubsreisen in die Staaten des nicht sozialistischen Auslands sehr gering gewesen sein.Ich meine natürlich Urlaubsreisen und nicht wie 1974 ausgesuchte Jubler zur Fußball WM die reisen durften.


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#131

RE: Urlaub in der DDR wo konnte man hin?

in Leben in der DDR 29.07.2012 17:41
von pio85 | 6 Beiträge

Ich glaube da hatte das MfS die Finger drin.


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#132

RE: Urlaub in der DDR wo konnte man hin?

in Leben in der DDR 29.07.2012 18:00
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von turtle im Beitrag #130
Nach welchen Kriterien wurden bei Jugendtourist Auslandsreisen in die BRD,Österreich oder Ägypten vergeben?. Wie viel % von Auslandsreisen machte das aus? Ich glaube da es nicht einmal genügend Plätze in die sozialistischen Länder gab ,müssten die genehmigten Urlaubsreisen in die Staaten des nicht sozialistischen Auslands sehr gering gewesen sein.Ich meine natürlich Urlaubsreisen und nicht wie 1974 ausgesuchte Jubler zur Fußball WM die reisen durften.


Vieles hing wohl auch davon ab, einen guten Draht zur Kreiskommission Jugendtourist zu haben.
Die saßen an der Quelle und verteilten offenbar die Kontingente an die FDJ- Grundorganisationen der Betriebe.
Im Bezug auf NSW- Reisen waren zusätzliche Bürgschaften von zwei vertrauenswürdigen Arbeitskollegen obligatorisch.
In den fünf letzten Jahren der DDR gab es an meinem Dienstort mit 50-60 FDJ- Mitgliedern eine Reise nach Zypern und eine nach Hamburg, eine weitere Reise nach Frankreich wurde trotz Zuteilung durch die Kreiskommission für einen Jugendfreund meines Wissens nicht vergeben, weil er tatsächlich keinen zweiten Bürgen finden konnte, kann aber auch sein, daß dieser Platz verschoben wurde von höherer Stelle.
Es war ein Kollege, der als Lokführer mit junger Familie kaum einmal 30-40 Überstunden im Monat geschafft hat, das reichte wohl schon nach allem was ich mitbekommen hatte als Ko- Kriterium aus.
Kein Problem war offensichtlich, daß einzelne Jugendfreunde wiederholt an recht begehrte sozialistische Urlaubsparadiese wie Bulgarien, die Mongolei oder auf die Krim reisen konnten, so etwas wie Kataloge gab es natürlich nicht, Werbung war nicht nötig.
Zufällig habe ich mir auch den Preis für eine zweiwöchige Mexiko- Reise gemerkt, der lag bei 2800 DDR- Mark, all das wurde auf den Sitzungen zu der die FDJ- Kreisleitung monatlich die FDJ- Vorsitzenden (Sekretäre) der Organisationen bekannt gegeben.
Bemerkenswert war auch, daß sich die NSW- Reisegruppen bereits im Vorfeld der Fahrt zu einer Reisebesprechung zusammenzufinden hatten.



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#133

RE: Urlaub in der DDR wo konnte man hin?

in Leben in der DDR 29.07.2012 18:06
von Rainman2 | 5.761 Beiträge

Zitat von maxel22 im Beitrag #125
Zitat von Rainman2 im Beitrag #2
... Ins NSW (Nichtsozialistische Wirtschaftssystem) konnte man auch reisen. In meinem Familien- und Bekanntenkreis gab es zu DDR-Zeiten u.a. auch Reisen nach Malta und Ägypten (Angebot über Jugendtourist). ...

Sorry, das muss aber jetzt sein. Das hört sich so an als konnte jeder Jugendliche ins Ausland reisen. Wenn der Vater General war, die Mutter in der SED Kreisleitung, die Oma vielleicht noch Bürgermeisterin und Du selbst 1A mit Parteibuch, wenn möglich noch bei beim MFS, dann hatte man vielleicht die Möglichkeit! Könnt Ihr jetzt alle dagegen reden, aber ich hatte ein guten Freund mit dem ich die Kindheit bis zur Jugendzeit verbracht habe. Da war es in etwa so wie oben beschrieben. Was sein Vater genau gemacht hat weiß ich bis heute nicht, aber er durfte schon mit 10 Jahren ab und an nach Österreich eine Zeitlang war er auch da auf der Botschaftsschule. ...


Hallo maxel22,

wow, der Beitrag, auf den Du Dich beziehst, ist vom 29.07.2009 - also genau 3 Jahre alt. Ich denke mal, als ich ihn schrieb, ging ich schon vom mitdenkenden Leser aus, der das "man" nicht zwingend mit "jeder" übersetzt. Du hast selbst ein Beispiel für mögliche Auslandsreisen ins "NSW" gebracht. Ich ergänze das mal mit 2 Beispielen aus meiner Umgebung: Meine Stiefschwester war in den 80-er Jahren auf Malta mit Jugendtourist und einer der Soldaten unserer Kompanie hielt mal einen Dia-Vortrag über seine Reise mit "jt" nach Ägypten. Beides stinknormale DDR-Bürger, ohne irgendwelche hochgestochene Posten oder hochdotierte Eltern.

Der Knackpunkt war zunächst: Diese Reisen waren kontingentiert. D.h. Sie wurden nach Bezirken, Kreisen, Betrieben und Einrichtungen aufgeteilt. Man musste:
1. wissen, dass es ein solches Kontingent gab, sich
2. darum bewerben,
3. das Glück haben, einer der Ausgewählten zu sein und mit hoher Wahrscheinlichkeit
4. die Überprüfung für die "Eignung zu einer solchen Reise" ohne Beanstandungen überstehen.

In dieser Prozedur sind eine Menge Möglichkeiten, dass Beziehungen und Bevorzugungen die Auswahl stärker kanalisierten. Der eine hatte einen guten Draht zur FDJ-Leitung, der andere war durch die Eltern priviligiert, aber es gab auch andere, die komplett erstaunt und überrascht waren, dass es klappte, so der Soldet, den ich gerade erwähnte.Nicht hinter allem stand der Staats- und Parteiapparat. Aber hinter allem konnten die uns bekannten Prinzipien der DDR (und nicht nur dieser) stecken: "Vitamin B", "eine Hand wäscht die andere" etc.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#134

RE: Urlaub in der DDR wo konnte man hin?

in Leben in der DDR 29.07.2012 18:16
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von Marder im Beitrag #129
Hmmm

Das Programm des „gelenkten Tourismus“ kommt gut an: 1988 kann Jugendtourist auf 20 Hotels und 24.500 vergebene Plätze blicken. Außerdem werden in diesem Jahr 388.000 Reisen ins Ausland vermittelt.




Wenn das so einfach war. warum hat sich dann Chris Geffroy 1989 an der Grenze erschiessen lassen?

MfG Marder


vielleicht war es delegierter Selbstmord weil er der 388.000 und erste in der Warteschlange auf einen Auslandlandurlaubsplatz war?
entschuldige @Marder aber ein solcher absurder Gedanke kann nur Sarkastisch beantwortet werden, wenn überhaupt.
'Vergessen' wurde noch von Dir der direkte Befehl dazu eines hier im Forum sehr beliebten Ministers....
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

@turtle,
Deine Frage macht Sinn und wenn Du die Zahl 388.000 für Auslandsreisen gesamt nimmst und auf den Monat runterrechnest ergibt das im Durchschnitt 33.000 Reisen im Monat.
Sagt aber noch nichts über den Anteil an 'West'reisen aus.
Wobei die Jugendtouristreisen in der Regel 13/14 Tagereisen waren und nicht mit Kurzreisen zu verwechseln sind.
Was den Anteil an 'West'reisen betrifft, @turtle da frag ich mal jemand der es wissen könnte.
Von dieser Person weiß ich zumindest das was die 'Zustimmung' zu einer Westreise war das diese Personen bestätigt werden mußten und dazu reichte die Zentrale von Jugendtourist die Unterlagen der potenziellen Reisenden bei den 'Stellen' ein.
Um sich die Arbeit so einfach wie möglich zu machen wurden Leute welche sich wieder für eine Reise angemeldet hatten und für die Erste eine 'Unbedenklichkeitserklärung' erhalten hatten gerne für die nächste Reise eingereicht......
Nicht unbedingt Beziehungen und besondere 'staatstreue' war hier das Vitamin B, nein es war einfach die Bequemlichkeit der Mitarbeiter in der Zentrale und ihre Annahme darauf das wessen Reisewunsch einmal 'positiv' beschieden wurde der kam auch beim zweiten Mal durch die Sicherheitsüberprüfung.
Denn ein wegen Sicherheitsbedenken abgelehnter Jugendlicher bedeute Stress für die zuständigen Mitarbeiter, es mußte nämlich ein Neuer gesucht werden da die Reisegruppen Sollstärken erreichen mußten.
Wie im heutigen Tourismus war alles im vorab geregelt und wenn ein Vertrag über eine Gruppe von 20 Mann vorhanden war wollte der Veranstalter auch Geld für 20 Mann und nicht für 15.......
Unter anderem deswegen dieses Zurückgreifen auf bereits geprüfte Reisende.

Wobei das natürlich keine Garantie war das Jemand der im Jahr davor für "würdig" befunden wurde in das kapitalistische Ausland zu reisen auch im Folgejahr noch "würdig dafür war......

Ein "kleines" Problem war auch der Preis für solche eine Westreise.......

Ein weiterer Faktor bei den Westreisen war auch das sie meistens mit Reiseagenturen der westlichen Zielländer organisiert und durchgeführt wurden welche linken Organisationen nahestanden und die beste Art der Bezahlung war wenn diese Reiseagenturen die gleiche Anzahl an Jugendlichen zum Urlaub in die DDR schickte denn dann konnten Devisenkosten aufgerechnet werden......
Über die Attraktivität der DDR als Reiseland bei westeuropäischen Jugendlichen brauche ich bestimmt nicht allzuviel Worte zu verlieren.....

@Hackel, das "verschieben" von Plätzen von Westreisen durch Mitarbeiter der Kreisleitung war eher marginal da selbst die Mitarbeiter der Zentrale von Jugendtourist welche letztendlich das Reisekontingent verwalteten keinen Einfluß auf das "grüne Licht" hatten.

Wie Rainmann schrieb auch eine gewisse informelle Nähe zu den zuständigen Mitarbeitern welche Begehrlichkeiten verwalteten war in der DDR nicht nur bei Reisen von einem gewissen Vorteil......

Gruß
Nostalgiker


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Text: Kurt Demmler

turtle hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#135

RE: Urlaub in der DDR wo konnte man hin?

in Leben in der DDR 29.07.2012 18:31
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Also ich möchte nur so viel sagen.Selber war ich Anfang der 80er Jahre über Jugendtourist in der SU--drei Städte Reisen,Minsk,Moskau,Leningrad-heute Petersburg. Mein Lehrfacharbeiter war 1972 3 Wochen über Jugendtourist in Mexiko und später im Bahnbetrieb hatte ich einen Kollegen der war Mitte der 80er Jahre in Nordkorea.


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#136

RE: Urlaub in der DDR wo konnte man hin?

in Leben in der DDR 29.07.2012 18:36
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #135
Also ich möchte nur so viel sagen.Selber war ich Anfang der 80er Jahre über Jugendtourist in der SU--drei Städte Reisen,Minsk,Moskau,Leningrad-heute Petersburg. Mein Lehrfacharbeiter war 1972 3 Wochen über Jugendtourist in Mexiko und später im Bahnbetrieb hatte ich einen Kollegen der war Mitte der 80er Jahre in Nordkorea.


das muss ja eine Traumreise gewesen sein. Da kann ich vor Neid nicht mehr schlafen


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#137

RE: Urlaub in der DDR wo konnte man hin?

in Leben in der DDR 29.07.2012 18:43
von Marder | 1.413 Beiträge

Nord Korea steht ganz oben auf meiner Urlaubswunschliste!!!!



MfG Marder


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
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#138

RE: Urlaub in der DDR wo konnte man hin?

in Leben in der DDR 29.07.2012 18:51
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von Marder im Beitrag #137
Nord Korea steht ganz oben auf meiner Urlaubswunschliste!!!!



MfG Marder



Nimm doch bitte einfach ein One-Way-Ticket


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einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
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Text: Kurt Demmler

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#139

RE: Urlaub in der DDR wo konnte man hin?

in Leben in der DDR 29.07.2012 18:59
von damals wars | 12.150 Beiträge

Als hätte bei ihm jemand Interesse fürs Ausland vermutet....


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#140

RE: Urlaub in der DDR wo konnte man hin?

in Leben in der DDR 29.07.2012 19:09
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #136
Zitat von Rostocker im Beitrag #135
Also ich möchte nur so viel sagen.Selber war ich Anfang der 80er Jahre über Jugendtourist in der SU--drei Städte Reisen,Minsk,Moskau,Leningrad-heute Petersburg. Mein Lehrfacharbeiter war 1972 3 Wochen über Jugendtourist in Mexiko und später im Bahnbetrieb hatte ich einen Kollegen der war Mitte der 80er Jahre in Nordkorea.


das muss ja eine Traumreise gewesen sein. Da kann ich vor Neid nicht mehr schlafen



Na Gert--haste nun wieder ein Thema gefunden-wo Du versuchst mal wieder dazwischen zu hauen oder biste das Forum noch nicht durch Vor Neid nicht mehr schlafen--das glaub ich Dir aufs Wort--weil Dir dort keiner Deinen Mist abnimmt


zuletzt bearbeitet 29.07.2012 19:10 | nach oben springen


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