#1

Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 09.02.2014 14:41
von Nick | 452 Beiträge

Wie sah die Waffenkammer in der Kompanie aus , was war drin , wo wurde die Munition gelagert , wie muss ich mier dies vorstellen.
DANKE


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#2

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 09.02.2014 14:47
von Lutze | 8.039 Beiträge

wurden dort auch Selbstschuss-Anlagen eingelagert?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#3

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 09.02.2014 15:12
von Annakin | 526 Beiträge

Zitat von Nick im Beitrag #1
Wie sah die Waffenkammer in der Kompanie aus , was war drin , wo wurde die Munition gelagert , wie muss ich mier dies vorstellen.
DANKE


Hallo

Ich gehe mal von der Waffenkammer in meiner ehemaligen Kompanie aus. Eigentlich ganz normaler Raum,die Fenster verdunkelt,bei uns schwarz gestrichen so das von außen nichts zu erkennen ist, Die Tür mit Sicherheitsschloss von innen mit einer Stahlplatte beschlagen. Von außen noch eine Gittertür gesichert mit einem Vorhängeschloss. Die Waffen in unserem Falle MPI - Km und Pistole Makarow standen in Regalen,die Pistolen und dazu gehörige Munition ( 12 Schuss ) in Panzerschränken eingeschlossen. Die Munition für die MPI lag im Regal auf einer Ablage ( 120 Schuss + Lehrmagazin) Die restliche Munition für die Kompanie, müssten dann noch 240 Schuss pro Mann gewesen sein war auf ein Gefechtsfahrzeug verlastet.

Gruß Annakin


_____________________________________________________________________________________________________________
Wenn Du einen Feind nicht besiegen kannst, mache ihn zum Verbündeten.
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#4

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 09.02.2014 15:13
von Annakin | 526 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #2
wurden dort auch Selbstschuss-Anlagen eingelagert?
Lutze


Kann ich Dir leider nicht beantworten,da es an der Berliner Grenze keine gab.

Gruß Annakin


_____________________________________________________________________________________________________________
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#5

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 09.02.2014 15:57
von damals wars | 12.186 Beiträge

http://www.google.de/imgres?imgurl=http:...Q9QEwAA&dur=485

Siehe Foto
Jeder hatte für seine Waffe eine Waffenkarte, die beim Waffenempfang, am Platz der Waffe, hinterlegt wurde.
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wurde die Waffenkarte beim Betreten der Waffenkammer dem Waffenuffz. vorgezeigt.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#6

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 09.02.2014 15:58
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #5
http://www.google.de/imgres?imgurl=http://dl2aro.rc-oberweissbach.de/media/bunker/Tropo11.jpg&imgrefurl=http://dl2aro.rc-oberweissbach.de/cms/bunker/tropo-funkstelle-301.php&h=376&w=500&sz=38&tbnid=vctkmz4DSous2M:&tbnh=128&tbnw=170&zoom=1&usg=__kt_8Okg8vGTxMTo2aj5WR1i4-Vo=&docid=AmMtSuF9Wk2VGM&sa=X&ei=E5b3UsGkC4KztAaZlYDgBg&ved=0CC8Q9QEwAA&dur=485

Siehe Foto
Jeder hatte für seine Waffe eine Waffenkarte, die beim Waffenempfang, am Platz der Waffe, hinterlegt wurde.
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wurde die Waffenkarte beim Betreten der Waffenkammer dem Waffenuffz. vorgezeigt.


Manchmal auch zwei.....

seaman


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#7

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 09.02.2014 16:02
von Fritze (gelöscht)
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Oder drei ! Und dann noch die Karte fürs DF !


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#8

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 09.02.2014 16:10
von Krepp | 534 Beiträge

Hallo,

Die Waffenkammer war noch zusätzlich mit einem Dienstsiegel (Petschaft) gesichert
und befand sich im Regelfall gegenüber des UvD-Zimmers.
War also immer unter "Bewachung".
Wenn diese Petschaft beschädigt war dann war aber "Polen offen".
Zugang hatte außer bei Dienstbeginn/Ende nur der Waffen-Uffz bzw. UvD.
Die höheren Diensstellungen wie Hfw, Kc usw. natürlich auch.
Bei uns wurden nach einer Magazinkontrolle,
wo dann solche Sachen wie Holzstücke,Platzpatronen u.ä. zum Vorschein kamen,
die Magazine mit einem Elektroschreiber mit der Waffennummer gekennzeichnet (personalisiert).

Edit: Fast am unteren Ende des Magazins ist ein kleines Loch. Da sieht man dann
ob es voll ist. (min 30Stück) Wenn jetzt mal eine "Mumpel" weggekommen ist wurde bei
Ermangelung eines Originalersatzes dann auf solche Teile wie genannt ausgewichen.
"Ersatz" gab es übrigens beim halbjährlichen Schiessen.



Gruß aus Leipzig
I/1979-II/1979 GAR05 GAK9
II/1979-II/1980 GR6 3.GB 10.GK Zarrentin
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zuletzt bearbeitet 09.02.2014 16:15 | nach oben springen

#9

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 09.02.2014 16:50
von Hansteiner | 1.418 Beiträge

Alles was aus der WK entnommen wurde, ist mit einer Nachweiskarte belegt wurden.
Waffenkarte
DF-Karte
HLZ-Karte
andere Gegenstände wurden gegen Unterschrift in einem Ausgabebuch quittiert und ausgehändigt.

VG H.



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#10

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 09.02.2014 17:00
von suentaler | 1.923 Beiträge

Neben der üblichen Bewaffnung bekam bei uns der Postenführer, der in den Abschnitt mit Signalgeräten geschickt wurde, noch 5 Platzpatronen als Ersatz mit, falls Signalgeräte während der Schicht auslösten. Diese 5 Patronen befanden sich in einem kleinen Stoffbeutelchen mit Kordelzug, welche die Frau vom Kompaniechef eigens für diesen Zweck genäht hatte.
Dieses "Mumpelsäckchen" wurde mit in der Magazintasche verstaut und am Ende der Schicht wieder gesondert gegen Unterschrift abgegeben.


[rot]Vielen Dank für die Sperrung.
Noch nicht einmal einen Grund konntet ihr angeben.
Andersdenkende mundtot machen - wie erbärmlich - selbst für euch ![/rot]
.
MfG Suentaler
.
[gruen]Leider kann ich nicht auf die mich erreichenden PN's antworten.
Man kann mich aber direkt unter suentaler@emailn.de anschreiben.[/gruen]
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#11

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 09.02.2014 17:06
von gitarre52 | 127 Beiträge

hallo,
zu meiner zeit 72/73, gab es ebenfalls 5 "Platzer" für den postenführer, allerdings kamen die damals noch in die linke armtasche der jacke.
ansonsten war alles gleich.
mfg klaus


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#12

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 09.02.2014 17:10
von Hansteiner | 1.418 Beiträge

Wurde bei uns auch so gemacht, ansonsten durfte da nur der Waff.-Uffz. ran.

H.



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#13

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 09.02.2014 17:45
von PF75 | 3.294 Beiträge

Platzer wurden nie zurück gegeben,es gab immer ausgelöste Signalgeräte (und wenn man selber an der schnur gezogen hatte ) und ein paar hatte man als Schwarzmuni auch immer am Mann .


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#14

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 09.02.2014 18:04
von Rostocker | 7.726 Beiträge

Zitat von PF75 im Beitrag #13
Platzer wurden nie zurück gegeben,es gab immer ausgelöste Signalgeräte (und wenn man selber an der schnur gezogen hatte ) und ein paar hatte man als Schwarzmuni auch immer am Mann .


Ja einen Grund, um die Signalgeräte auszulösen fand man immer. Hat man ebend gemeldet,ausgelöst durch Wild. Wer wollte den Hasen hinterher befragen. Aber das wusste man, wie das abläuft.


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#15

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 09.02.2014 18:13
von Hansteiner | 1.418 Beiträge

Bei den "Platzern" der SP-1 ging das ja noch, schlechter wars mit der Muni der R-67.
Da wurde doch schon etwas genauer "Hingesehen", jedenfalls bei uns damals.

H.



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#16

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 09.02.2014 20:12
von Stuelpner | 170 Beiträge

Wenn ich in der WK zu tun hatte, musste ich den Schlüssel beim OvD in einem kleinen pteschierten Kasten mit Klarsichtdeckel im Stabsgebäude in Empfang nehmen (dieses Gebäude ist das einzige noch stehende im NB, der restliche Platz ist mit Eigenheimen bebaut, Kleinmachnow Rodelberg). Da wir eine Kompanie des NB waren, waren die Öffnungen der WK nur, wenn die Kompanie Wache hatte oder ich mir etwas Ruhe verschaffen wollte . Die Makarows unserer Pistolenträger waren im Panzerschrank. Dort lagerten auch die Pistolen "Brno" für unsere Freizeitschützen. Vielleicht kennt einer noch den Schießkeller hinter der Sturmbahn im NB-26 Kleinmachnow.
Das Fenster hatte zwar eine Verdunkelung, die war jedoch offen und wurde nur im Alarmfall geschlossen.Tür mit Ausgabeklappe, davor Gittertür. Die sonstige Einrichtung wie in den vorher beschriebenen Waffenkammern.

Gruß Stuelpner


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#17

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 09.02.2014 20:47
von Mike59 | 7.977 Beiträge

Zitat von Annakin im Beitrag #3
Zitat von Nick im Beitrag #1
Wie sah die Waffenkammer in der Kompanie aus , was war drin , wo wurde die Munition gelagert , wie muss ich mier dies vorstellen.
DANKE


Hallo

Ich gehe mal von der Waffenkammer in meiner ehemaligen Kompanie aus. Eigentlich ganz normaler Raum,die Fenster verdunkelt,bei uns schwarz gestrichen so das von außen nichts zu erkennen ist, Die Tür mit Sicherheitsschloss von innen mit einer Stahlplatte beschlagen. Von außen noch eine Gittertür gesichert mit einem Vorhängeschloss. Die Waffen in unserem Falle MPI - Km und Pistole Makarow standen in Regalen,die Pistolen und dazu gehörige Munition ( 12 Schuss ) in Panzerschränken eingeschlossen. Die Munition für die MPI lag im Regal auf einer Ablage ( 120 Schuss + Lehrmagazin) Die restliche Munition für die Kompanie, müssten dann noch 240 Schuss pro Mann gewesen sein war auf ein Gefechtsfahrzeug verlastet.

Gruß Annakin




Weswegen das denn? Lagen da nicht nur die 60 Schuß für den Grenz- und Wachdienst + Leermagazin? Der Kampfsatz der AK 47 /AKM lag eigentlich bei 300 Schuß, oder? In den Grenzdienst ging es mit 0,2 Kampfsatz für die AK. Der restliche Kampfsatz Gruppe/Zug war in einer Kiste und wurde erst bei Gefechtsalarm mit der Kiste ausgegeben. Die Restlichen 2,XX Kampfsatz waren im Munibunker.


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#18

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 09.02.2014 21:25
von Gelöschtes Mitglied
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Lagen da nicht nur die 60 Schuß für den Grenz- und Wachdienst + Leermagazin? Der Kampfsatz der AK 47 /AKM lag eigentlich bei 300 Schuß, oder? In den Grenzdienst ging es mit 0,2 Kampfsatz für die AK. Der restliche Kampfsatz Gruppe/Zug war in einer Kiste und wurde erst bei Gefechtsalarm mit der Kiste ausgegeben. Die Restlichen 2,XX Kampfsatz waren im Munibunker.

Genau Mike 59 , so war die Waffenkammer bei mir 1970 lt. DV eingerichtet . da zu lag noch das Seitengwehr . Zugweise stand noch das LMG und die Panzerbüchse Im Waffenregal . Für jede Waffe gab es nur eine Waffenkarte , LMG und Panzerbüchsenschütze hatten je eine Karte .noch dazu . Im Begleitbuch der Waffenkammer wurden die Nr. der Leuchtpistolen , DF , Taschenlampe, SP 1, eingetragen , Wenn ich die Waffenkammer verlies . musste ich sie an den UVD .schriftlich im Begleitbuch übergeben , Kontrolle der Übergabe und Übernahme der Waffenkammer .
Anhand des Bestandsnachweises konnte der Übernehmende genau nachzählen was er Übernahm.Wer berechtigt war die Waffenkammer zu Betreten , wurde auch in der DV festgelegt .
Der Panzerschrank war verschlossen und mit meiner Petschaft versiegelt . Nr, war im Bestandsbuch beim Spieß eingetragen . Kamen Kontrollen von außerhalb , durften sie mit Berechtigung oder lt. DV die Waffenkammer betreten . Es kam schon vor , das wir auf die Einhaltung der Vorschriften kontrolliert wurden . Meistens nachts standen dann die Kontrollierenden auf der Matte . und solche Kontrolle auf Ordnung und Sauberkeit dauerte Std , Im Munitionsbunker lagerten ca 5 Tonnen Muni , entsprechend der Kampfsätze . Alles was in den Waffenkisten lagerte , waren nur der Wartungssatz , die MPi und Magazine vom Sollbestand . bei uns waren wir in der Kompanie meistens 45 Soldaten ,wir hatten einen Sollbestand von 58 Soldaten .
Wer nun denkt wir waren im Verteidigungsfall für Std ausgelegt , wir waren nur Kanonenfutter.ratata

Ich habe schon hier im Forum viele Geschichten über die Waffenausgaben in der GK usw. gelesen , Entweder hat man nach 1970 alle DV geändert , oder es war ein Sauladen diese Waffenkammer .


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zuletzt bearbeitet 09.02.2014 21:30 | nach oben springen

#19

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 09.02.2014 21:43
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von ratata im Beitrag #18
Lagen da nicht nur die 60 Schuß für den Grenz- und Wachdienst + Leermagazin? Der Kampfsatz der AK 47 /AKM lag eigentlich bei 300 Schuß, oder? In den Grenzdienst ging es mit 0,2 Kampfsatz für die AK. Der restliche Kampfsatz Gruppe/Zug war in einer Kiste und wurde erst bei Gefechtsalarm mit der Kiste ausgegeben. Die Restlichen 2,XX Kampfsatz waren im Munibunker.

Genau Mike 59 , so war die Waffenkammer bei mir 1970 lt. DV eingerichtet . da zu lag noch das Seitengwehr . Zugweise stand noch das LMG und die Panzerbüchse Im Waffenregal . Für jede Waffe gab es nur eine Waffenkarte , LMG und Panzerbüchsenschütze hatten je eine Karte .noch dazu . Im Begleitbuch der Waffenkammer wurden die Nr. der Leuchtpistolen , DF , Taschenlampe, SP 1, eingetragen , Wenn ich die Waffenkammer verlies . musste ich sie an den UVD .schriftlich im Begleitbuch übergeben , Kontrolle der Übergabe und Übernahme der Waffenkammer .
Anhand des Bestandsnachweises konnte der Übernehmende genau nachzählen was er Übernahm.Wer berechtigt war die Waffenkammer zu Betreten , wurde auch in der DV festgelegt .
Der Panzerschrank war verschlossen und mit meiner Petschaft versiegelt . Nr, war im Bestandsbuch beim Spieß eingetragen . Kamen Kontrollen von außerhalb , durften sie mit Berechtigung oder lt. DV die Waffenkammer betreten . Es kam schon vor , das wir auf die Einhaltung der Vorschriften kontrolliert wurden . Meistens nachts standen dann die Kontrollierenden auf der Matte . und solche Kontrolle auf Ordnung und Sauberkeit dauerte Std , Im Munitionsbunker lagerten ca 5 Tonnen Muni , entsprechend der Kampfsätze . Alles was in den Waffenkisten lagerte , waren nur der Wartungssatz , die MPi und Magazine vom Sollbestand . bei uns waren wir in der Kompanie meistens 45 Soldaten ,wir hatten einen Sollbestand von 58 Soldaten .
Wer nun denkt wir waren im Verteidigungsfall für Std ausgelegt , wir waren nur Kanonenfutter.ratata

Ich habe schon hier im Forum viele Geschichten über die Waffenausgaben in der GK usw. gelesen , Entweder hat man nach 1970 alle DV geändert , oder es war ein Sauladen diese Waffenkammer .

@ratata, hatte meine Waffe plus Magazine übernommen und einmal hatte ich Langeweile, habe als Spaß die 30 Schuss aus den Magazin nehmen wollen und was war, es fehlten bei jedem Magazin 3 bis 4 Patronen und es waren schöne aus Holz geschnitzte Nachahmungen drin! Im Sichtloch natürlich eine echte! Habe alles wieder schön so gemacht, wie es war. Währe ja sonst ich der Dumme gewesen!
Grüsse Steffen52


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#20

RE: Waffenkammer in der Kompanie

in Grenztruppen der DDR 09.02.2014 22:37
von Gelöschtes Mitglied
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Bei mir damals gab es so etwas nicht , Mein Spieß und der KC forderten von mir , außer wenn ich am Kanten war , jeden morgen bis 8 Uhr eine Kontrolle der Bewaffnung schriftlich mit Namen des Besitzers sowie Sauberkeit oder Mängel dazu noch eine Zensur.

War dann mal jemand aus der Nachtschicht dabei , der seine Waffe nicht gereinigt hatte , der wurde aus dem Schlaf geholt und musste seine Waffe reinigen .

Steffen ,heute denkt man darüber nach , überleg doch mal , der Soldat bei dem im Magazin ein Stück Holz drin war , was es für den eigentlich bedeutete . Kein Schuß mehr wäre aus der Waffe gekommen , egal zu welchen Zweck , vielleicht nur um sich zu Verteidigen .

Ich hatte bei der Kontrolle auch Munition gefunden , da war das Geschoss in der Hülse verschwunden . Na ja , einfach umgetauscht ,ohne Worte eingeräumt .ratata


zuletzt bearbeitet 09.02.2014 22:41 | nach oben springen



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