#241

RE: versagte Polit-Offiziere

in Grenztruppen der DDR 03.02.2014 20:01
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #231
Ich will aber gar nicht provozieren.

Zitat von 94 im Beitrag #233
Ach nee *staun*

Zitat von studfri im Beitrag #235
Nein, bestimmt nicht, sonst wäre z.B. das hier aus dem Post zuvor geradezu eine Steilvorlage "Unser Polit war einer der ersten Garde. Wirklich nichts in der Birne." die sich dazu ganz wunderbar benutzen liesse.

Na komm, auf so eine billige Vorlage willste doch keinen Einsatz wagen? Bei Roulette setzte doch nicht auf die einfachen Chancen wie manque/passe oder impair/pair? Also da wäre ich jetzt schon bissel enttäuscht, weil so eine flache 'Steilvorlage' spielt man doch schön hoch zurück. Nicht das Du noch so endest wie der Banknachbar vom Rudiek ...


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#242

RE: versagte Polit-Offiziere

in Grenztruppen der DDR 03.02.2014 20:03
von Gelöschtes Mitglied
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@ Dore Holm

Sicher war das ein Witz von Dir gewesen. Unser Polit war einer der ersten Garde. Wirklich nichts in der Birne. Den hat keiner ernst genommen, vor allem nicht die Grenzer, von denen ein hoher Anteil eine fundierte fachliche Ausbildung hinter sich hatte. Und trotzdem ist keiner während meiner Zeit abgehauen, obwohl es gerade in unserem Abschnitt mit den Enklaven und dem löcherigen Stacheldraht nahezu täglich die Gelegenheit dazu gegeben hätte. In Meiner Zeit waren es im ganzen Regiment 4 Fahnenflüchtige, von denen zwei (!!) wiedergekommen sind.
Sicher kaum nachzuvollziehen von manchem hier.
[/quote]

Unser Polit war damals so um die 35 , kam wohl unten aus der Lausitz , der war ein komischer Mensch . Der eingesetzte vom Regiment , mal so, mal so.
In dem einen Jahr sind 3 Soldaten weg , einer kam wieder , so um die 3 Festnahmen mit Überläufer. Oder glaubst du , was die uns erzählten ging links rein und rechts wieder raus. ratata


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#243

RE: versagte Polit-Offiziere

in Grenztruppen der DDR 03.02.2014 20:04
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #241
Zitat von studfri im Beitrag #231
Ich will aber gar nicht provozieren.

Zitat von 94 im Beitrag #233
Ach nee *staun*

Zitat von studfri im Beitrag #235
Nein, bestimmt nicht, sonst wäre z.B. das hier aus dem Post zuvor geradezu eine Steilvorlage "Unser Polit war einer der ersten Garde. Wirklich nichts in der Birne." die sich dazu ganz wunderbar benutzen liesse.

Na komm, auf so eine billige Vorlage willste doch keinen Einsatz wagen? Bei Roulette setzte doch nicht auf die einfachen Chancen wie manque/passe oder impair/pair? Also da wäre ich jetzt schon bissel enttäuscht, weil so eine flache 'Steilvorlage' spielt man doch schön hoch zurück. Nicht das Du noch so endest wie der Banknachbar vom Rudiek ...


Ist sie das? Die Äußerung stammt immerhin von einem der damals dabei war.



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#244

RE: versagte Polit-Offiziere

in Grenztruppen der DDR 03.02.2014 20:07
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #238
Zitat von RudiEK89 im Beitrag #236
Zitat von ratata im Beitrag #224
Mir kommt es so vor , als gäbe es heute wieder Politoffiziere bei der Kriminalpolizei ??????.
89 Marxismus / Leninismus gepaukt und ein Jahr später die Uniform gewechselt . Was es nicht so alles gibt .

Hätten alle Polit- Offiziere versagt , wären die ganzen Grenzer abgehauen . ratata

Dazu muss ich dir schreiben, dass ich mich 1991 im Rahmen eines Kriminalfachlehrganges mit der Politik der BRD auseinandersetzen
musste. Da habe ich das bürgerliche Gestzbuch gepaukt. Die Besetzung des Bundestages und Bundesrates waren Prüfungsthema.

Einer meiner Kollegen (55 Jahre alt) hatte in der Prüfung eine 5 und ist durchgefallen.
Somit wurde er nicht Kriminalist sondern musste in dem Alter immer noch auf Streife gehen.
Da frage ich mich, ist das gerecht?



@RudiEK89, was meinst Du mit gerecht? Das ist halt bei jeder Prüfung so, durchgefallen ist durchgefallen! Faktor Schade, kann man nur sagen!
Grüsse Steffen52

Ich meinte damit, dass der Kollege über Jahre den M/L gepaukt hatte und auf einmal war alles anders und er musste sich mit der Ideologie
der Bundesrepublik auseinander setzen.
Das war für ihn nicht einfach, alles auswendig zu lernen.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#245

RE: versagte Polit-Offiziere

in Grenztruppen der DDR 03.02.2014 20:09
von Schuddelkind | 3.515 Beiträge

Wie war hier doch gleich das Thema ? An "Steilvorlagen" und " Wie-drück- ich dem-am -besten-eine-rein" kann ich mich nicht erinnern.....man glaubt es kaum, aber manche finden das eigentliche Thema interessant....


Intellektuelle spielen Telecaster
Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#246

RE: versagte Polit-Offiziere

in Grenztruppen der DDR 03.02.2014 20:10
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von RudiEK89 im Beitrag #244
Zitat von steffen52 im Beitrag #238
Zitat von RudiEK89 im Beitrag #236
Zitat von ratata im Beitrag #224
Mir kommt es so vor , als gäbe es heute wieder Politoffiziere bei der Kriminalpolizei ??????.
89 Marxismus / Leninismus gepaukt und ein Jahr später die Uniform gewechselt . Was es nicht so alles gibt .

Hätten alle Polit- Offiziere versagt , wären die ganzen Grenzer abgehauen . ratata

Dazu muss ich dir schreiben, dass ich mich 1991 im Rahmen eines Kriminalfachlehrganges mit der Politik der BRD auseinandersetzen
musste. Da habe ich das bürgerliche Gestzbuch gepaukt. Die Besetzung des Bundestages und Bundesrates waren Prüfungsthema.

Einer meiner Kollegen (55 Jahre alt) hatte in der Prüfung eine 5 und ist durchgefallen.
Somit wurde er nicht Kriminalist sondern musste in dem Alter immer noch auf Streife gehen.
Da frage ich mich, ist das gerecht?



@RudiEK89, was meinst Du mit gerecht? Das ist halt bei jeder Prüfung so, durchgefallen ist durchgefallen! Faktor Schade, kann man nur sagen!
Grüsse Steffen52

Ich meinte damit, dass der Kollege über Jahre den M/L gepaukt hatte und auf einmal war alles anders und er musste sich mit der Ideologie
der Bundesrepublik auseinander setzen.
Das war für ihn nicht einfach, alles auswendig zu lernen.


@RudiEK89, ja so klingt das etwas anders, aber wie Lutze schon schrieb, hat er seine Arbeit nicht verloren. Auch wenn es nicht sein Traum war!
Grüsse Steffen52


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#247

RE: versagte Polit-Offiziere

in Grenztruppen der DDR 03.02.2014 20:11
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Studfri , ,damit du uns hier noch lange erhalten bleibst als junger Krieger , wäre es nett mal das Fragezeichen im Bild zu ändern.
Immer frage uns was du wissen möchtest , bitte beachten , nicht in das Fettnäpfen treten . Viele sind hier nicht mehr die jüngsten , Danke ratata


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#248

RE: Zweifelnde Polit-Offiziere

in Grenztruppen der DDR 03.02.2014 20:12
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von seaman im Beitrag #208
Für mich stellen sich diese Fragen nicht,RUnger.
Habe in allen drei Teilen des geteilten Deutschlands gelebt und gearbeitet.Westberlin,DDR,BRD.
Später dann auch noch das geeinte Deutschland erlebt.
Kann für mich persönlich vergleichen und meine Fragen beantworten.
Lebenserfahrung pur,die kann mir keiner nehmen.

seaman



Warst du nicht eher da um einen Auftrag zu erfüllen, kann man das Leben nennen?
Vorurteilsfrei warst du sicherlich nicht ganz vermute ich aufgrund deiner Tätigkeit.
Nicht böse nehmen, du hältst dich zwar recht bedeckt, aber aus deinen Äußerungen kann man schließen das du Mitarbeiter eines Geheimdienstes warst, also vermutlich überzeugter Sozialist wohnend und "arbeitend" im Westen beim Feind.


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.02.2014 20:24 | nach oben springen

#249

RE: versagte Polit-Offiziere

in Grenztruppen der DDR 03.02.2014 20:13
von DoreHolm | 7.702 Beiträge

Zitat von ratata im Beitrag #242
@ Dore Holm

Sicher war das ein Witz von Dir gewesen. Unser Polit war einer der ersten Garde. Wirklich nichts in der Birne. Den hat keiner ernst genommen, vor allem nicht die Grenzer, von denen ein hoher Anteil eine fundierte fachliche Ausbildung hinter sich hatte. Und trotzdem ist keiner während meiner Zeit abgehauen, obwohl es gerade in unserem Abschnitt mit den Enklaven und dem löcherigen Stacheldraht nahezu täglich die Gelegenheit dazu gegeben hätte. In Meiner Zeit waren es im ganzen Regiment 4 Fahnenflüchtige, von denen zwei (!!) wiedergekommen sind.
Sicher kaum nachzuvollziehen von manchem hier.



Unser Polit war damals so um die 35 , kam wohl unten aus der Lausitz , der war ein komischer Mensch . Der eingesetzte vom Regiment , mal so, mal so.
In dem einen Jahr sind 3 Soldaten weg , einer kam wieder , so um die 3 Festnahmen mit Überläufer. Oder glaubst du , was die uns erzählten ging links rein und rechts wieder raus. ratata [/quote]

Erinnern kann ich mich auch nicht an besonders überzeugende oder nachdenkenswerte Argumente unseres Politniks. Auch für mich nicht, obwohl ich von der Sache überzeugt war. Stimmt, hätte es ihn nicht gegeben, wäre mein Dienst nicht anders abgelaufen. Geschätzt hätten wir ihn, wenn er politische Zusammenhänge plausibel aufgezeigt hätte, an konkreten Beispielen. Aber da kam nichts. Das Einzige, was in meiner Erinnerung hängengeblieben ist waren, daß er mir mal angekündigt hatte, daß er die Pistole ziehen muß, wenn ich im Ernstfall einen Befehl nicht ausführe (habe mir verkniffen, ihm zu sagen, daß ich meine AK sicher eher schussbereit gehabt hätte) und daß er bei der Wahl zur Verfassung jedesmal dem Soldaten über die Schulter geschaut hat, daß er sein Kreuzchen auch an der richtigen Stelle macht. Ein Polit, der was auf sich hält, hätte sich sowas verkniffen. Er ist für uns farblos geblieben. Sein Spitzname war "Fury", wie das Pferd damals in der Serie. Hinter ihm hat ab und zu mal einer gewiehert, ohne daß er es mitbekommen hat, wer da Pferd gespielt hat.



zuletzt bearbeitet 03.02.2014 20:15 | nach oben springen

#250

RE: versagte Polit-Offiziere

in Grenztruppen der DDR 03.02.2014 20:40
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #245
Wie war hier doch gleich das Thema ? An "Steilvorlagen" und " Wie-drück- ich dem-am -besten-eine-rein" kann ich mich nicht erinnern.....man glaubt es kaum, aber manche finden das eigentliche Thema interessant....

Schuddel, ob des glaubst oder nicht, irgendwie sind wird mit diesen steilen Flachvorlagen nicht nur dabei, sondern mittendrin im Thema. Es gab ja nicht nur solche Politruks wie Pitti oder Rainman, sondern auch die tragikkomischen Gestalten. Gerade beim Militär, eine durch Vorschriften und Befehle scheinbar perfekt durchorganisierte Welt, finden sich solche einfachen Gemüther auch in etwas höheren Positionen wieder. Das betrifft jetzt nicht nur die 680er (680 ... Tarnzahl für Stellvertreter des Kommandeurs für Politische Arbeit).
Und da diese scheinbar perfekte Welt der perfekten Vorschriften aus Sicht dieser 'Flachzangen' nur scheinbar deswegen nicht perfekt funktioniert, weil sich einige 'widerborstige-freigeisternde' Untergebene (der Begriff Unterstellte kommt in dieser Denkstruktur überhaupt nicht vor) den (in der Vorschrift nicht vorgesehenen) Luxus einer eignen Meinung gönnen, sind diese dann unter bestimmten Umständen der Meinung ihre (garnichtvorhandene) Autorität mit ihrer Ordonanzwaffe herzustellen zu müssen. (oT, zur Autorität -> dalang).
Solche Leute sind gemeingefährlich und im Gefecht die ersten Kandidaten für 'friendly fire'. Wiegesagt, diese Typen gibt's weltweit nicht nur beim Militär, warum sollte es die ausgerechnet nicht bei GT gegeben haben? Also @studfri, mit so'ner 'armen Suppe' ein philosophische Debatte beginnen zu wollen, also das ist dann doch bissel armselig, odär?
Am einfachsten läßt man solche Leute in ihrer einfachen Welt und sorgt dafür, das die nicht dummerweise zur richtigen Zeit am richtigen Platz sind. Das sich nach Meinung einiger 750er (750 ... Tarnzahl Kommandeur) gerade die Stelle des Parteisoldaten dafür eignet, das war das eigentliche Drama der politisch-ideologischen Arbeit in der Truppe. Und da bei dem permanenten Kräftemangel durch das diensthabende System diese 'wirklich-nichts-in-der-Birne'-Typen nicht komplett ignoriert werden konnten, passierten hin und wieder auch Pannen, auch sehr tragische ...

P.S. zwar nicht ganz zum Thema passend, aber suche mal nach Hauptmann Witterer ... einfach widerlich solche Typen.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


exgakl und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.02.2014 20:50 | nach oben springen

#251

RE: versagte Polit-Offiziere

in Grenztruppen der DDR 03.02.2014 21:02
von studfri | 762 Beiträge

@94 schrieb: "......Also @studfri, mit so'ner 'armen Suppe' ein philosophische Debatte beginnen zu wollen, also das ist dann doch bissel armselig, odär?"

Ob so oder so, vlt waren das ja auch alle irgenwie so "arme Suppen" um Deine Diktion zu gebrauchen.
Als Frontmann für die Drecksarbeit haben sie sich in jedem Fall ge- oder auch mißbrauchen lassen vom System bzw von denen, die das System lenkten.



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#252

RE: versagte Polit-Offiziere

in Grenztruppen der DDR 03.02.2014 21:09
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #251
@94 schrieb: "......Also @studfri, mit so'ner 'armen Suppe' ein philosophische Debatte beginnen zu wollen, also das ist dann doch bissel armselig, odär?"

Ob so oder so, vlt waren das ja auch alle irgenwie so "arme Suppen" um Deine Diktion zu gebrauchen.
Als Frontmann für die Drecksarbeit haben sie sich in jedem Fall ge- oder auch mißbrauchen lassen vom System bzw von denen, die das System lenkten.

wer hat die politische Drecksarbeit in der DDR gemacht?,
ein letzter Tip als Thema für dich von Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
exgakl hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#253

RE: versagte Polit-Offiziere

in Grenztruppen der DDR 03.02.2014 21:12
von damals wars | 12.182 Beiträge

Bezüglich Mißbrauch verwechselt studfri die GT mit der katholischen Kirche....


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#254

RE: versagte Polit-Offiziere

in Grenztruppen der DDR 03.02.2014 21:14
von 94 | 10.792 Beiträge

Na sooo einfach war's dann doch nicht @Lutzle. So waren sie ja für gewisse Bereiche des Systems selber am Ruder, also um bei der monochromen Schwarz-Weiß-Malerei @stufrids zu bleiben, waren also Welche die andere ge- und, hmm, ja auch mißbrauchten. Ich meine jetzt ein Gespräch im vollen Farbraum zu führen wäre vielleicht (noch ?) ä bissel zuviel verlangt, aber können wir uns wenigstens auf eine Graukeil zur Herausarbeitung gewisser Nuancen einigen? Weil sonst wird mir das hier bissel zu flach *nicht_grins*

P.S. @damals, es ist NICHT die Institution, sondern es sich Menschen unter dem Deckmantel dieser Institution *wink*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 03.02.2014 21:19 | nach oben springen

#255

RE: versagte Polit-Offiziere

in Grenztruppen der DDR 03.02.2014 21:14
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #252
Zitat von studfri im Beitrag #251
@94 schrieb: "......Also @studfri, mit so'ner 'armen Suppe' ein philosophische Debatte beginnen zu wollen, also das ist dann doch bissel armselig, odär?"

Ob so oder so, vlt waren das ja auch alle irgenwie so "arme Suppen" um Deine Diktion zu gebrauchen.
Als Frontmann für die Drecksarbeit haben sie sich in jedem Fall ge- oder auch mißbrauchen lassen vom System bzw von denen, die das System lenkten.

wer hat die politische Drecksarbeit in der DDR gemacht?,
ein letzter Tip als Thema für dich von Lutze


Danke für den Tip! Aber da könnte ich gleich einen neu Thread mit dem "kloppen" aufmachen, denn darauf wird das 100%ig hinauslaufen und zwar sehr sehr schnell. Das kann man sich sparen, jedenfalls mit einer solch direkten Thematik.



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#256

RE: versagte Polit-Offiziere

in Grenztruppen der DDR 03.02.2014 21:15
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Die Drecksarbeit haben wir niedrigen Dienstgrade gemacht, da saß der Polit meist im Dienstzimmer, seltenst wirklich mal auf der Führungsstelle.


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.02.2014 21:17 | nach oben springen

#257

RE: versagte Polit-Offiziere

in Grenztruppen der DDR 03.02.2014 21:17
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #253
Bezüglich Mißbrauch verwechselt studfri die GT mit der katholischen Kirche....

Warum? Hat´s auch welche gegeben, die beim Polibüro ihren zuckersüssen Tangopopo hinhalten mussten oder waren die beim Politbüro eher passiv veranlagt?
Sry aber "mehr" fällt mir dazu wirklich nicht ein.



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#258

RE: versagte Polit-Offiziere

in Grenztruppen der DDR 03.02.2014 21:19
von Fritze (gelöscht)
avatar


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#259

RE: versagte Polit-Offiziere

in Grenztruppen der DDR 03.02.2014 21:28
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #254
Na sooo einfach war's dann doch nicht @Lutzle. So waren sie ja für gewisse Bereiche des Systems selber am Ruder, also um bei der monochromen Schwarz-Weiß-Malerei @stufrids zu bleiben, waren also Welche die andere ge- und, hmm, ja auch mißbrauchten. Ich meine jetzt ein Gespräch im vollen Farbraum zu führen wäre vielleicht (noch ?) ä bissel zuviel verlangt, aber können wir uns wenigstens auf eine Graukeil zur Herausarbeitung gewisser Nuancen einigen? Weil sonst wird mir das hier bissel zu flach *nicht_grins*

P.S. @damals, es ist NICHT die Institution, sondern es sich Menschen unter dem Deckmantel dieser Institution *wink*


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#260

RE: versagte Polit-Offiziere

in Grenztruppen der DDR 03.02.2014 21:32
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #256
Die Drecksarbeit haben wir niedrigen Dienstgrade gemacht, da saß der Polit meist im Dienstzimmer, seltenst wirklich mal auf der Führungsstelle.


Ich meinte die ideologische Drecksarbeit, dass die gegen Euch normale Soldaten ein Leben wie der sprichwörtliche Gott in der DDR hatten, glaube ich nicht nur, sondern so ergibt sich das auch aus den überlieferten schriftlichen Quellen (insbes. Zeitzeugenberichte).



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