#1

Eine Stadt will ihren Stasi-Bürgermeister behalten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.07.2009 11:06
von Angelo | 12.396 Beiträge

Nach der Wende wurde der ehemalige DDR-Grenzkommandeur Michael Heinze Bürgermeister in Schönberg. Nun stolperte der Linkspartei-Politiker über seine Tätigkeit als „Inoffizieller Mitarbeiter". Doch die Wähler wollen ihn behalten. Der Ort ist ein Musterbeispiel dafür, wie die Stasi in Ostdeutschland weiterwirkt.


weiterlesen hier:

http://www.welt.de/politik/deutschland/a...r-behalten.html


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#2

RE: Eine Stadt will ihren Stasi-Bürgermeister behalten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.07.2009 13:37
von Mike59 | 7.979 Beiträge

Ich weiß nicht richtig was ich mit dem Artikel anfangen soll.
Wer ist denn eigentlich so naiv und tut überrascht wenn der Kdr. eines Grenzkreiskommandos mit dem MfS zusammen gearbeitet hat?
Und wenn der Souverän gern diesen als seinen Bürgermeister haben möchte, was spricht nicht dafür? Der Wille dazu ist ja offensichtlich erkennbar, oder? Dies sind ja dann wohl die Vorzüge unserer derzeitigen Demokratie und die sollte ja für jeden Bewohner diesen Landes Gültigkeit besitzen.

Die Aussage" wir lassen uns nicht vorschreiben wie wir mit unserer Vergangenheit umzugehen haben" hat schon was für sich. Das dies ausgerechnet dem politischem Westimport nicht geheuer ist kann ich verstehen, da fehlen einfach die gemeinsamen Bezugspunkte in der Vergangenheit. Ich verstehe sowie so nicht das ein Bewohner von HH in Schönberg Kommunalpolitik machen muss. Dies begrenzt sich allerdings nicht nur auf diese Kombination, ist in anderen Wahlkreisen ja auch usus, damit irgendwelche Hinterbänkler noch in eine politische Position/Amt gehievt werden können.

Sehr schön finde ich auch den Abschnitt am Ende. "Nach der Nazi Zeit haben die Amerikaner den Tätern Ihre Vergangenheit vorgeführt. Nach der Wende hat man die Grenzanlagen einfach abgebaut und die Militärgebäude geschlossen. Mehr nicht."
Was'n murks.


zuletzt bearbeitet 26.07.2009 13:40 | nach oben springen

#3

RE: Eine Stadt will ihren Stasi-Bürgermeister behalten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.07.2009 16:00
von skbw | 216 Beiträge

Tja, Grenzkommandeur, IM, Linkspartei und noch Bürgermeister - das sind ja gleich 4 ..... - das geht nun wirklich nicht !

Geht aber doch - mit Wähler "Überraschung" !


Nicht jeder mit solcher oder ähnlicher Vergangenheit hat für sich die Schlußfolgerung gezogen, sich aus der aktiven Politik rauszuhalten. Ist jedem selbst überlassen. Und wenn er gute Arbeit als Bürgermeister leistet, sind die Wähler zu frieden. Konkrete Vorwürfe zu seiner Vergangenheit kann ich nicht erkennen. Das Pauschalurteil, er war IM, ist zu düftig. Er muß sich nicht dafür entschuldigen, daß er noch am Leben teilnimmt und die allen zustehenden Rechte wahrnimmt.
Der Artikel gibt wieder "Wasser auf die Mühlen" derer, die nicht begreifen können, daß einer in der DDR "oben" war und jetzt immer noch "oben" ist, obwohl er doch "unten" zu sein hat.
Tja, auch das ist Demokratie.

Bis bald, skbw


" Man kann nur zu einer eigenen Meinung gelangen, wenn man offen sein kann und sich auch irren darf. "

Maxie Wander
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#4

RE: Eine Stadt will ihren Stasi-Bürgermeister behalten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.07.2009 16:11
von glasi | 2.815 Beiträge

hallo. das sehe ich genauso. einer der gründe warum ich aus der cdu ausgetretten bin. mann muste sich ja richtig schämen damals als die cdu ihre rote socken kampange durchzog.ach ja. es sind ja bald wieder wahlen.. irgendwann muß doch mal schluß sein. das sagt ein stasi geschädigter westdeutscher. lg glaser



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#5

RE: Eine Stadt will ihren Stasi-Bürgermeister behalten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 26.07.2009 19:05
von PF75 | 3.294 Beiträge

es ist schon erschreckend wie sich so einige leute bei den leserzuschriften ereifern,es artet ja schon fast in haßtiraden aus.wnn man das so liest wäre es wohl die beste variante man sperrt das eine prozent täter ein damit die restlichen 99 prozent(alles ehemalige widerstanskämpfer)ihre ruhe haben.ich bin der meinung so eine bürgermeisterwahl ist immer personen bezogen und weniger auf eine partei orientiert.das beste bild kann sich sicherlich nur der bürger vor ort machen und nicht irgendwelche leser einer zeitung.soweit wie ich in den nachrichten mitbekommen habe hat ein sponsor für mehrere vereine in schönberg seine finanziellen zuwendungen eingestellt,er will nicht den sozialismus finanzieren,das hat ja auch wenig mit demokratie zu tuen.um nochmal auf die stasitätigkeit zurück zu kommen,sicherlich sollte man da nochmal evnt. nachfragen,aber einmal verjährt doch sowas auch(oder nicht),aber mit den ergebnissen der überprüfung wird doch och veil politik gemacht,bei linken politikern reichen indizien die als wahrheit genommen werden muß und bei "regierungsteuen" leuten heißt es doch oft man kann nicht alles glauben was die stasi in den akten hat vieles wurde erfunden um sich bei vorgesetzten beliebt zu machen.nehme mal an nun mache ich mich hier auch mal wieder bei einigen leuten unbeliebt,aber das ist nun mal meine meinung.


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#6

RE: Eine Stadt will ihren Stasi-Bürgermeister behalten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2009 02:01
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Möchte eigendlich garnicht viel dazu schreiben-aber werden ja sehen was es wird.
Habe mir den Artikel 2mal durchgelesen.Und nun frage ich mich,warum wurde diese Person seines Amtes als Bürgermeister enthoben? So wie es da steht,hat er einen Fragebogen den jeder Bürgermeisterkandidat ausfüllen muß.laut Landesgesetz Mecklenburg Vorpommern wohl nicht richtig getan im Gegenteil er hat den Fragebogen zurückgenommen und einbehalten.Warum und Wieso? Was hatte er zu verbergen.Das daraufhin die Stadtvertretung diese Person als Bürgermeister abwählt ---ist doch ganz legitim (Oder nicht?).Er selbst hat sich nicht an gültige Gesetze gehalten,die demokratisch vom Landtag Mecklenburg Vorpommern beschlossen wurden,in dem er diesen Fragebogen zurück zog und einbehalten hat.
Kurz noch mal was Anderes.Klar kann ich die Bevölkerung von Schönberg verstehen wenn man ihren Bürgermeister seines Amtes enthebt.Klar ist auch,das in Schönberg sehr viele Linientreue des SED Regime beheimatet sind.Denn zu Zeiten der DDR hat wohl Otto Normal Verbraucher dort keinen Zuzug bekommen.
Aber ich frage mich manchmal,was bewegt Menschen mit einer gewissen Vergangenheit in die Politk einzusteigen.Was steckt dahinten? Der alte gute Klassenkampf oder das ewig Alte.
Und noch was,klar hat PF75 auch in seinen Ausführungen recht--man sollte nicht jeden Menschen über einen Kamm ziehen,sondern auch seine inneren Werte sehen.So jedenfalls fasse ich den Beitrag von PF75 hier auf.
So das war wohl meine längste Morgenandacht hier--hoffe die Lawine kommt nicht ins rollen.


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#7

RE: Eine Stadt will ihren Stasi-Bürgermeister behalten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2009 03:25
von Berliner (gelöscht)
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es riecht fuer mich ein bisschen so, als wenn die alten Parteikader sich wieder zusammentun moechten, und das unter dem Mantel der Demokratie, so nach dem Motto, "was uns gerade so in den Kram passt".
Natuerlich wird es das immer geben, dass die Waehler waehlen wen sie wollen, und das duerfen sie auch. Aber ich, mit Rostocker, frage auch "was steckt dahinter ?". "Wieso hat er seine Stasi-Taetigkeit nicht angegeben, wenn daran nichts schlimmes war ?".

Es ist fuer mich alles viel zu einfach fuer die Linken dort. Es kommt mir vor als wenn sie was erreichen wollen, was nicht gerade koscher ist, benuetzen aber Redewendungen und Slogans von der anderen Seite um ihre Ziele zu erreichen: „Wir haben alle verschiedene Biografien. Wenn wir uns nicht annähern, wird das nix mit der Einheit!". Wem will er sich doch annaehern, wenn alles beim Alten bleibt ?

Berliner


zuletzt bearbeitet 27.07.2009 03:32 | nach oben springen

#8

RE: Eine Stadt will ihren Stasi-Bürgermeister behalten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2009 10:18
von FSK-Veteran (gelöscht)
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Für mich riecht die ganze Aktion (...der ganze Bericht...) nach:

"75% der Wähler wählen ihren Bürgermeister in Kenntnis aller Vorwürfe.
Wir bringen hier jetzt mal rasch das Kunststück fertig und reden auf Sie ein, bis auch Sie endlich begreifen, warum in einer Demokratie ein (vom Volk mit überwältigender Mehrheit) gewählter Repräsentant nicht der vom Volk gewählte Repräsentant sein darf...."

Das erinnert mich an massenhafte dialektische Verrenkungen in der DDR im Blatt "Neues Deutschland". Wenn man versuchte, Realitäten argumentativ so lange dialektisch zu bearbeiten, bis "weiß" schließlich "schwarz" war. Und "schwarz" schließlich zu weiß "weiß" umgelogen ward....

Die Realität in diesem Fall ist, daß der Mann (trotz Kenntnis seiner Vergangenheit) mit breiter Mehrheit gewählt wurde. Also ist er natürlich der legitime Bürgermeister....


zuletzt bearbeitet 27.07.2009 10:32 | nach oben springen

#9

RE: Eine Stadt will ihren Stasi-Bürgermeister behalten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2009 11:44
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Da treffen ja wieder mal ein paar Sachen aufeinander ...

Die formale Frage:
Also, wenn es für die Demokratie Spielregeln gibt, dann müssen sie eingehalten werden, egal, wie beliebt ein Kandidat auch sein mag. Wenn die formale Voraussetzung lautet, er hat eine Auskunft abzugeben und er tut dies nicht, falsch oder unvollständig, dann darf er nicht zur Wahl zugelassen werden. Wurde er es doch, dann muss er sein Mandat niederlegen, es muss neu gewählt werden. Zu dieser Wahl kann er dann gern antreten, wenn er inzwischen die formalen Voraussetzungen erfüllt. Das ist zunächst erstmal vollkommen unabhängig von der politischen Partei oder der politischen Bewertung des formalen Akts.

Die politische Bewertung der Stasi-Vergangenheit:
Das ist genau der sehr sensible Punkt. In dieser Aufarbeitung ist es schwer, politisch etwas richtig zu machen. Im Osten wird diese Aufarbeitung auch immer sehr kritisch aufgenommen werden. Dem "Westen" wird die Legitimation abgesprochen, diesen Teil der Geschichte zu bewerten, da die Objektivität der Bewertung in Zweifel gezogen wird. Wie geht man mit so einem Dilemma um? Der einfachste Weg wäre theoretisch, die Individualschuld des Eizelnen genau zu bestimmen. Und das geht nicht aufgrund der Masse der Fälle und der komplexen Struktur einer rechtsstaatlichen Auseinandersetzung. Was ist mit vergeben und vergesen? Wenn der Mann jetzt eine gute Arbeit leistet, dann kann man doch davon ausgehen, dass er ... ja was? Und da ist das Problem: Es wurde in 20 Jahren nicht geschafft einen gesellschaftlichen Dialog zu diesem Problem zu initiieren. Die Verurteilungen wurden als "von oben verordnet" empfunden, gegen die man schon generell mal was haben darf.

Glasis Hinweis auf die "Rote-Socken-Kampagne" der CDU trifft es genau. Die CDU hat auf eine glänzende Weise gezeigt, wie man mit dem völligen Ignorieren der psycho-sozialen Hintergründe eines nicht gerade kleinen Teils der Bevölkerung sein Ziel komplett verfehlen kann. Statt auf Zustimmung stießen sie auf Trotz und dürfen sich in weiten Teilen Ostdeutschlands immer noch als politische Splittergruppierung fühlen. Genau der gleiche Fehler wurde und wird in der Stasi-Auseinandersetzung auch immer wieder gemacht. Die Erklärung des Unrechts der Sache wird vorgenommen, bevor das Unrechtsbewusstsein dazu ausgeprägt ist. Im Ergebnis kommen Haltungen zutage, die irgendwo auf Skala zwischen "Nun ist langsam gut, mal muss Schluss sein", bis hin zu "Ihr seid heute auch nicht besser" liegen.

Und nun ist also wieder die Politik schuld? In gewisser Weise schon, da sie die Menschen mitnehmen sollte und nicht stehenlassen. Die Sache mit dem Bürgermeister ist vielleicht der vierte oder fünfzehnte Schritt auf einem Weg, auf dem der erste Schritt schon nicht gemacht wurde. Einer einfachen Wertung unterzogen lautet mein Urteil in dieser Sache: Da liegt ein Demokratiedefizit vor. Und da habe ich noch nicht mal mit einer grundsätzlichen politischen Auseinandersetzung angefangen.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#10

RE: Eine Stadt will ihren Stasi-Bürgermeister behalten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2009 12:10
von Heldrasteiner (gelöscht)
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Danke, Rainman, besser kann man es nicht beschreiben
Damit sprichst Du mir aus der Seele.

Ich möchte noch anmerken, daß "Die Welt" ein Druckerzeugnis aus dem Hause Springer ist...
Dementsprechend kann sich jeder die Tendenz des Artikels vorstellen.


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#11

RE: Eine Stadt will ihren Stasi-Bürgermeister behalten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2009 12:17
von Musiker12 | 822 Beiträge

Wie schnell ist jemand zum IM gemacht?

http://www.deutschland-debatte.de/2008/05/31/im-merkel/

Ein paar Sprüche hier und da und schon ist es perfekt. Ist es nicht in manchen Köpfen schon so verankert, dass alle die aus dem "Osten" kommen potentielle Stasi-Mitarbeiter sind?



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#12

RE: Eine Stadt will ihren Stasi-Bürgermeister behalten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2009 12:29
von manudave (gelöscht)
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Äh...Nö...- so einen hab ich noch nicht getroffen...


zuletzt bearbeitet 27.07.2009 12:43 | nach oben springen

#13

RE: Eine Stadt will ihren Stasi-Bürgermeister behalten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2009 14:20
von Berliner (gelöscht)
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Hallo Rainman,

ich danke auch fuer die ausfuehrliche Zusammenfassung, muss mich allerdings ein bisschen mehr mit der ganzen Thematik beschaeftigen.

Es ist manchmal zu einfach die Dinge mit bestimmten Augen zu sehen, was mir als Amerikaner gleichzeitig eine Staerke und auch eine moegliche Falle ist...

Ich melde mich zu diesem Beitrag noch wieder...

Berliner


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#14

RE: Eine Stadt will ihren Stasi-Bürgermeister behalten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2009 14:27
von Berliner (gelöscht)
avatar

Zitat von Heldrasteiner
Ich möchte noch anmerken, daß "Die Welt" ein Druckerzeugnis aus dem Hause Springer ist...
Dementsprechend kann sich jeder die Tendenz des Artikels vorstellen.


Hallo Heldrasteiner, nur eine kleine Ablenkung, dauert aber ganz kurz.

Die Welt, dachte ich, tendiert ziemlich nach links, oder (so der gelaeufigen Meinung) ?

Pardon, dass ich mich hier bloed anstelle, ist damit nichts gemeint...

Berliner


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#15

RE: Eine Stadt will ihren Stasi-Bürgermeister behalten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2009 18:09
von maja64 (gelöscht)
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Zitat von Berliner
Zitat von Heldrasteiner
Ich möchte noch anmerken, daß "Die Welt" ein Druckerzeugnis aus dem Hause Springer ist...
Dementsprechend kann sich jeder die Tendenz des Artikels vorstellen.


Hallo Heldrasteiner, nur eine kleine Ablenkung, dauert aber ganz kurz.

Die Welt, dachte ich, tendiert ziemlich nach links, oder (so der gelaeufigen Meinung) ?

Pardon, dass ich mich hier bloed anstelle, ist damit nichts gemeint...

Berliner



Hallo Berliner,

Das ist halt wie alles Ansichtsache,sag mal so,für einen George W. Bush,Rumsfeld oder Cheney ist die natürlich ein linkes Blatt.
Für deutsche Verhältnisse ist sie,mal vorsichtig ausgedrückt"sehr konservativ".
Mein Fall ist sie auch nicht.


Grüße vom Rennsteig in den "Palmetto State",maja


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#16

RE: Eine Stadt will ihren Stasi-Bürgermeister behalten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2009 18:27
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von Berliner
Zitat von Heldrasteiner
Ich möchte noch anmerken, daß "Die Welt" ein Druckerzeugnis aus dem Hause Springer ist...
Dementsprechend kann sich jeder die Tendenz des Artikels vorstellen.


Hallo Heldrasteiner, nur eine kleine Ablenkung, dauert aber ganz kurz.

Die Welt, dachte ich, tendiert ziemlich nach links, oder (so der gelaeufigen Meinung) ?

Pardon, dass ich mich hier bloed anstelle, ist damit nichts gemeint...

Berliner



Hallo, Berliner,

kann es sein, dass Du "Die Welt" mit "Le Monde" verwechselst? Gab in früheren Zeiten mal den Spruch: "Le Monde ist nicht Die Welt" (Le Monde - französisch "Die Welt")

Gruss

icke



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#17

RE: Eine Stadt will ihren Stasi-Bürgermeister behalten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2009 21:06
von Berliner (gelöscht)
avatar

Zitat von maja64
Grüße vom Rennsteig in den "Palmetto State",maja

Hallo maja64, danke fuer Deine Antwort und die Erklaerung...Du kennst Dich hier wohl mit den Suedstaaten gut aus ? Biste ein "Southern Gentleman" ?
Hier geht es etwas anders zu als im Norden (wo ich herkomme), der Unterschied so zw. Frankfurt und Dresden muss man sich vorstellen, hoffentlich habe ich mich neutral und ohne Wertschaetzung ausgedrueckt... Hier ist es sehr ruhig und "fein".

Zitat von icke46
Hallo, Berliner,

kann es sein, dass Du "Die Welt" mit "Le Monde" verwechselst? Gab in früheren Zeiten mal den Spruch: "Le Monde ist nicht Die Welt" (Le Monde - französisch "Die Welt")

Gruss

icke


ein Kollege hier im Forum zitiert oft (Ansichtssache) aus "die junge Welt", vielleicht bin ich am diesem Punkt gestolpert. So wie Augenzeuge Rainer-Maria anspricht meine ich die Zeitschrift ist doch fuer alle so ziemlich nach links geneigt oder ? (Hallo Rainer-Maria, wo bist Du ? )


Ja, der Tenor des Artikels fuer mich war schon sehr konservativ auch, aber wie maja64 schon andeutete, in anderem Lande waere das vielleicht anders bewertet.

Danke!
Berliner


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#18

RE: Eine Stadt will ihren Stasi-Bürgermeister behalten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2009 21:13
von skbw | 216 Beiträge

Hallo Berliner,

die Zeitung "Junge Welt" und die Zeitung "Die Welt" sind zwei Paar Schuhe.

"Junge Welt" war in der DDR die Jugendzeitung der FDJ und existiert glaub ich heute noch.
"Die Welt" ist eine überregionale Tageszeitung, da sonntags unter "Die Welt am Sonntag" erscheint.

Bis bald, skbw


" Man kann nur zu einer eigenen Meinung gelangen, wenn man offen sein kann und sich auch irren darf. "

Maxie Wander
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#19

RE: Eine Stadt will ihren Stasi-Bürgermeister behalten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2009 21:22
von Berliner (gelöscht)
avatar

Zitat von skbw
Hallo Berliner,

die Zeitung "Junge Welt" und die Zeitung "Die Welt" sind zwei Paar Schuhe.

"Junge Welt" war in der DDR die Jugendzeitung der FDJ und existiert glaub ich heute noch.
"Die Welt" ist eine überregionale Tageszeitung, da sonntags unter "Die Welt am Sonntag" erscheint.

Bis bald, skbw

OK, ich bin bloed. Ich danke Dir trotzdem fuer die Antwort!

Auch als ich in Deutschland gelebt habe, war ich am Lesen nicht sehr interessiert (naja, Autobild war ganz i.O).

Berliner


zuletzt bearbeitet 27.07.2009 21:23 | nach oben springen

#20

RE: Eine Stadt will ihren Stasi-Bürgermeister behalten

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.07.2009 21:46
von maja64 (gelöscht)
avatar

Hallo Berliner

Bin natürlich kein "Southern Gentleman",das einzige was ich mit Southern zu tun habe ist,das ich hier in"Southern Thuringia"lebe.Und die sind hier etwas anders als die anderen Thüringer,vor allen unser Dialekt(fränkisch).So hielt mich ja auch Rainer-Maria für einen "fränkischen Bayer" beim Treffen in Eisenach.
Ja seid meiner Schulzeit bin ich ja schon für Geographie intressiert,ich lese Karten u. Atlanten wie andere gute Bücher.Deshalb mußte ich mir bei meinen ersten Kanadabesuch sofort einen großen RAND McNALLY Road Atlas zulegen.Da sind ja auch sämtliche Bundesstaaten bei euch,inklusive"Nickname" drinn.
So jetzt weißte Bescheid


Gruß,maja


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