#121

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 28.01.2014 23:15
von Moskwitschka (gelöscht)
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Nun hat man den Knaben wieder, mit dem man sich beschäftigen kann. Soll keiner sagen, dass er keine guten Dienste erweist. Egal wem.

LG von der Moskwitschka


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#122

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 28.01.2014 23:16
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Die ganze Gülle kann doch kein Opa kurzzeitlich aufarbeiten, bestenfalls noch Opa-94


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#123

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 28.01.2014 23:18
von Rainman2 | 5.752 Beiträge

@seaman : Die Threads laufen schneller, als ich Zeit finde, mich für Deine Antwort zu bedanken, was ich hiermit tue. Und es geht auch schon wieder bunt und munter in alle Facetten rein. Ich lass das mal beiseite liegen. Manchmal lohnt es sich, zunächst über einen Begriff nachzudenken, bevor man ihn brachial anwendet.

Aufarbeiten. Sprachlich finde ich zunächst die Schleife über des Englische und wieder zurück sehr schön: "aufarbeiten" = u.a. "to rehabilitate" = u.a. in der Bedeutung von "wieder in die Gesellschaft eingliedern". Schöner Gedanke: Ich gliedere etwas wieder in die Gesellschaft ein. Aber was? Gefühle, Verdrängtes, Vergessenes, Liegengelassenes, geheime Erinnerungen, Dinge die ich vergessen haben möchte, Dinge die ich vor mir herschiebe ...? Wohl von allem etwas und noch ein bisschen mehr. Irgendwann entsteht daraus ein Druck, der verhindert, dass ich den ganzen Berg weiter vor mir herschiebe.

Bei mir begann dieser Druck aus der, durch ein Buch ausgelösten Erinnerung an einen Grenzdurchbruch mit einem Minenverletzten. Die Schutzschicht bröckelte und ich spürte, dass es einen Druck gab. Ich stand nach ein paar schlaflosen Nächten nicht gleich auf und sagte mir: Das arbeite ich jetzt auf. Es war eher das Gefühl, dass, wenn mich meine Haltungen und Erinnerungen nicht schützen, ich sie nicht mehr in der bisherigen Form akzeptieren kann. Eher instinktiv kam ich zu einer Suche nach Partnern, mit denen ich mich auf die Suche nach einer Aufarbeitung machen konnte. Ich fand sie fast sieben Jahre lang nicht. Erst in diesem Forum fand ich eine Atmosphäre, in der ich mich im Rahmen einer Auseinandersetzung mit mir selbst, meiner Vergangenheit und meinen bisherigen Haltungen bewegen konnte. Retrospektiv kann ich also sagen, zwischen der Initialisierung der Aufarbeitung und dem Beginn derselben mussten einige Jahre vergehen. Warum? Es war kein bewusster Prozess. Einzig dieser alte Druck ließ mich immer wieder nach Gelegenheiten suchen.

Heute, 5 Jahre nach meiner Anmeldung hier, stelle ich fest, dass ich ein paar Schrittchen gemacht habe. Habe ich ein Ziel bei dieser Aufarbeitung? Nein. Ich will aufarbeiten und an den Zwischenstationen ankommen, wo mich der Weg hinführt. Ich werde sicher hin und wieder eine Meinung oder eine These für die Fortsetzung des nächsten Wegstücks voranstellen. Ich werde mich sicher an einigen Weggabelungen irren, werde vielleicht auch mal im Kreis gehen. Aber bei meiner Aufarbeitung ist tatsächlich der Weg das Ziel. Meinungen liegen da viele links und rechts des Weges. Und es gibt immer wieder Forderungen zu Bekenntnissen, zur Akzeptanz von diesem und jenem. Das Lied kenne ich. Man hat es mir früher oft vorgespielt und ich habe brav mitgespielt. Ich werde es nicht mit anderem Vorzeichen von neuem anstimmen.

Das ist nur allgemeines Gelaber? Nein, das ist meine Definition von Aufarbeitung. Zu den Inhalten stehen hier bereits mehr als 4.000 Beiträge drin. Ich antworte aber gern, wenn es mir die Zeit gestattet, auf konkrete Fragen.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


Schuddelkind, seaman, ABV, Hans, DoreHolm und Pzella 82 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#124

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 28.01.2014 23:18
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #122
Die ganze Gülle kann doch kein Opa kurzzeitlich aufarbeiten, bestenfalls noch Opa-94


Na na @Grenzwolf62 wenn 94 Opa ist, was bist Du dann

LG von der Moskwitschka


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#125

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 28.01.2014 23:20
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #124
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #122
Die ganze Gülle kann doch kein Opa kurzzeitlich aufarbeiten, bestenfalls noch Opa-94


Na na @Grenzwolf62 wenn 94 Opa ist, was bist Du dann

LG von der Moskwitschka



Ich bin doof-Opa und der andere ist schlau-Opa, ich steh aber dazu, mir ist doof lieber
Aber ich knick nicht ein, nehm, mal kurz suchen, Pille rosa


zuletzt bearbeitet 28.01.2014 23:23 | nach oben springen

#126

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 28.01.2014 23:22
von Schuddelkind | 3.505 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #120
Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #119
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #116
Um nochmal auf den Begriff "Aufarbeitung" zurückzukommen, nochmal was aus Wiki.

"Nach der Deutschen Wiedervereinigung 1990 ergaben sich sehr ähnliche Probleme und Fragen in Bezug auf die Aufarbeitung und Vergangenheitsbewältigung der Verbrechen des SED-Regimes, der Funktionsträger verschiedener Ebenen, aber auch einfacher Bürger. Ein Kernproblem war und ist dabei: Wie lässt sich eine wirkliche gesellschaftliche und historische Aufarbeitung der Verantwortung und Schuld Einzelner im Interesse der Opfer und der Gesamtgesellschaft mit dem Bemühen um Integration von Personen und Gruppen vereinbaren, welche in die Verbrechen der SED-Diktatur involviert waren? Dabei waren und sind bei Teilen der Bevölkerung der Neuen Bundesländer sehr ähnliche Verdrängungsmuster und Rechtfertigungsmodelle wie nach 1945 zu beobachten."

Der renommierte Historiker Hans-Ulrich Wehler antwortete auf die Frage, ob man einen Schlussstrich unter die Vergangenheitsbewältigung der DDR-Geschichte ziehen sollte, im Jahr 2007:

„Nein, das wäre fatal. Und zum Glück ist das – außer von manchen Leuten aus der Ex-PDS – nur selten öffentlich zu hören. Natürlich hätten die gern, dass ihre kleine Mörderrepublik endlich aus dem Fokus kommt. Aber das wird nicht geschehen. Die DDR war ein mörderisches Regime, das viele Menschenleben auf dem Gewissen hat. Es gibt keinen Grund, in der Erinnerung daran nachzulassen. Von einem Schlussstrich kann keine Rede sein. (…) Eine intensive Beschäftigung mit der DDR-Vergangenheit ist dringend geboten. Die Konsequenzen dieses Staates sind doch nicht nur in Bitterfeld, sondern auch in der Gesellschaft noch über Jahrzehnte zu beobachten.“



Aus welchem "Knabengarten" hast du das wieder ausgegraben..... , wenn es gegen Diktaturen geht, warum wehrt sich heute keiner?

Muß mal im Keller ein paar Artikel aus dem "Neuen Deutschland" ausgraben, die hatten noch mehr Niveau



@Bürger der DDR
Na ja, es ist vielleicht eine etwas drastische Ausdrucksweise, aber im Kern ist sie wahr. Die DDR hat viele Menschenschicksale ins Unglück gestürzt und hat auch, vor allem in und aus ihren Flegeljahren Blut an den Händen kleben.
Apropo Knabe, du scheinst ja seine Bücher zu kennen, da du sie immer benennst und zitierst. Welche hast du denn gelesen ?





Genau das ist der Punkt @Gert . Letztendlich geht es ja nicht nur um die "groben" Menschenrechtsverletzungen, sondern auch darum, wie subtil das SED-Regime versucht hat, seine Bürger bis in die letzte Kleinigkeit zu reglementieren und zu agitieren. Und das geschah zum Teil sehr subversiv, so dass es sich bis heute in den Köpfen festgesetzt hat, ohne das die Leute das selber mitkriegen.


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#127

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 28.01.2014 23:24
von Gelöschtes Mitglied
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Hab ich das neue Thema verschlafen, subversive Gehirnwäsche....

jungs, den Buddelkasten, da spielt mal allein weiter


Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#128

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 28.01.2014 23:28
von Fritze (gelöscht)
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jetzt ist das Carpaccio alle noch den Rotspon austrinken und dann geht der Opa ins Bett . Das Kintopp war nicht langweilig ,aber auch nicht nett !



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#129

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 28.01.2014 23:28
von Grenzverletzerin | 1.180 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #109
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #96
Zitat von DoreHolm im Beitrag #92
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #84
@DoreHolm , machst du es dir mit deiner Aussage nicht etwas zu einfach? Wenn es denn so viele SED - Mitglieder gab, denen der 'Mist' bewusst war...ja warum habt ihr dann nix geändert (?) - zum Wohle des Volkes.



Hatte es schon mal woanders geschrieben, aber hier in Kürzester Kurzfassung:
1. Illusionen, etwas bewegen zu können.
2. Mehr oder weniger eingebunden in eine Ideologie, die keine radikalen Schritte zulies. Auch aus dem Wissen, wo solche Schritte hinführen können.
3. Ignorierung von Zustandsinfos durch die Regierenden und Disziplinierung von Abweichlern.

Reichts vorerst in der Kurzfassung ?


Naja...ok...reicht !

zu 1.) Bewegen kann man nur mit dem Volk - nicht gegen das Volk
zu 2.) das Jahr 89 hat doch gezeigt, es geht ohne radikalen Schritte
zu 3.) Also doch: Die Partei hat immer Recht?!



So weit, so gut. Mit radikalen Schritten, und das ist wieder ein Mißverstehen und das weist Du, meinte ich nicht gewaltsame Änderungen. Ein radikaler Schritt war es trotzdem, weil es genau zu dem geführt hat, was wir jetzt haben, nämlich einen Kapitalismus, bei dem nur noch das Geld zählt und der, wenn es sein muß, auch über Leichen gehen würde.
Zu 3. Was soll das schon wieder ? Wo habe ich das gesagt ? Natürlich hatten die unteren Organe an der Basis weitestgehend Recht mit ihren Einschätzungen der Situation in der Bevölkerung und der Wirtschaft. Du unterstellst hier wieder, daß damit die oberste Führung gemeint war, mit dem Recht haben, oder ?

Verstehend lesen, bitte und nicht auslegend bis es passt.



Also bei Pkt. 3 habe ich den Zwinker-.Dingens vergessen...es ist für mich schon nachvollziehbar, dass die oberste Riege, informationsresistent war. Nur wenn ich es dann auf deine andere Aussage anwende - eine Menge SED - Mitglieder usw. u.s.f. - dann müssen die meisten schon resigniert haben oder/und ihren Auftrag nicht mehr ernst genommen haben - und das ist mein Vorwurf. Dieser ist aber nicht persönlich zu nehmen, da ich dich in deiner Funktion als BPO weder kannte und deshalb auch nicht beurteilen kann.

Zu dem 'radikalen' Schritt...der wäre gar nicht nötig gewesen...das Volk wollte verstanden und ernst genommen werden. Kleine Zugeständnisse mit steigender Tendenz, hätte Wunder bewirken können - und damit meine ich nicht die Bananen - die waren mir echt schnuppe. Aber das wurde bereits in anderen Tröts hinlänglich diskutiert.

Liebe @Moskwitschka , die Vokabel 'Knabe' löst bei mir mittlerweile Brechreiz aus - sie wird hier überstrapaziert!!


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.

DoreHolm und Hackel39 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#130

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 28.01.2014 23:30
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Fritze im Beitrag #128
jetzt ist das Carpaccio alle noch den Rotspon austrinken und dann geht der Opa ins Bett . Das Kintopp war nicht langweilig ,aber auch nicht nett !





Feigling, nehm mir noch auf einem halben Ei bissel Rest-Beluga vom WE und guck mal was noch geht


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#131

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 28.01.2014 23:33
von Schuddelkind | 3.505 Beiträge

Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #127
Hab ich das neue Thema verschlafen, subversive Gehirnwäsche....

jungs, den Buddelkasten, da spielt mal allein weiter


Gehirnwäsche ist da nicht der richtige Ausdruck.........und eigentlich wollte ich subtil schreiben....aber egal. Was ich meine, ist ein Punkt, den ich abseits der DDR-Thematik, auch bei der Generation meiner Eltern beobachten kann.....


Intellektuelle spielen Telecaster
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#132

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 28.01.2014 23:36
von Pitti53 | 8.785 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #131
Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #127
Hab ich das neue Thema verschlafen, subversive Gehirnwäsche....

jungs, den Buddelkasten, da spielt mal allein weiter


Gehirnwäsche ist da nicht der richtige Ausdruck.........und eigentlich wollte ich subtil schreiben....aber egal. Was ich meine, ist ein Punkt, den ich abseits der DDR-Thematik, auch bei der Generation meiner Eltern beobachten kann.....



Tja die Eltern......die haben sowieso immer alles falsch gemacht. Das geht Generationsübergreifend schon immer so


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#133

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 28.01.2014 23:38
von Schuddelkind | 3.505 Beiträge

Zitat von Pitti53 im Beitrag #132
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #131
Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #127
Hab ich das neue Thema verschlafen, subversive Gehirnwäsche....

jungs, den Buddelkasten, da spielt mal allein weiter


Gehirnwäsche ist da nicht der richtige Ausdruck.........und eigentlich wollte ich subtil schreiben....aber egal. Was ich meine, ist ein Punkt, den ich abseits der DDR-Thematik, auch bei der Generation meiner Eltern beobachten kann.....



Tja die Eltern......die haben sowieso immer alles falsch gemacht. Das geht Generationsübergreifend schon immer so


Nee, es geht nicht um falsch!


Intellektuelle spielen Telecaster
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#134

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 28.01.2014 23:38
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Fritze im Beitrag #128
jetzt ist das Carpaccio alle noch den Rotspon austrinken und dann geht der Opa ins Bett . Das Kintopp war nicht langweilig ,aber auch nicht nett !





Damit werden wir leben müssen. Es bleibt ein Drama.

Aber nach der Vorstellung kann man ja ein Bier trinken gehen. Oder auch zwei

LG von der Moskwitschka


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#135

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 28.01.2014 23:43
von Schuddelkind | 3.505 Beiträge

@Rainman2 Deinem Beitrag entnehme ich, das Aufarbeiten "Verstehen wollen" voraussetzt oder?


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#136

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 28.01.2014 23:48
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Ich kann ja auch nix dafür, war/bin nicht so der Weine-Ossi der sich fast noch selbst mit Erde bewirft auf das er nun endlich begraben ist.
Ich lebe gerne im Hier und Jetzt, ist einfach geil
Denkt ihr Alt-SED-Fraktioner echt wirklich das Angie die bösen Ukrainer finanziert?
Vö... mal wieder.


zuletzt bearbeitet 28.01.2014 23:53 | nach oben springen

#137

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 29.01.2014 00:10
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Und da wir bei Musik waren und auch fast dabei den Atze auf dem Schirm hatten.
Der sieht auch fast so aus, Gitarre hat er auch nicht, aber Texte und ich mag ihn immer noch, auch wenn einige darüber lachen.

http://www.youtube.com/watch?v=9GYzG-cpne4


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#138

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 29.01.2014 00:11
von damals wars | 12.113 Beiträge

Ich glaube nicht ,das Klitschko und Timoschenko das aus ihrer Privatbörse finanzieren, z. B. die Waffenfabrik auf den Maidan, von der die ARD Reporterin so begeistert war, in der laut ihren Aussagen freiwillige Molotowcocktais produzieren.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#139

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 29.01.2014 00:14
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von damals wars im Beitrag #138
Ich glaube nicht ,das Klitschko und Timoschenko das aus ihrer Privatbörse finanzieren, z. B. die Waffenfabrik auf den Maidan, von der die ARD Reporterin so begeistert war, in der laut ihren Aussagen freiwillige Molotowcocktais produzieren.


Du bist im falschen Thema zum Gift spritzen, geh mal zur Ukraine
Mit meinem Hans war ich es aber auch, glaube ich, irgendwo war entspannte Musik, glaub in Klopp-Thema.
Sorry.


zuletzt bearbeitet 29.01.2014 00:18 | nach oben springen

#140

RE: Aufarbeitung

in DDR Staat und Regime 29.01.2014 00:29
von studfri | 762 Beiträge

Ja das ist ja alles auf einem wirklich guten Weg hier. Ich muss gestehen, da kommt mehr als ich gedacht hätte.

Meiner Meinung nach muss/sollte man an diese Thematik der Aufarbeitung auf zwei Wegen herangehen: Eine individuelle Aufarbeitung, die im Grunde nur jeder mit sich selbst ausmachen kann und eine allgemeine oder besser gesagt, eine verallgemeinernde.

Individuell wird man die Fragen stellen müssen:
Was habe ich damals da gemacht? Warum habe ich das gemacht?
Was hätte ich ggf. unterlassen sollen und warum?
Was hätte ich anders/besser machen können?

Allgemein wird man fragen müssen.
Was war für wen und (ggf. wie) erkennbar?
Wie hat man darauf reagieren können (Tun oder Unterlassen)?
Welche Möglichkeiten gab es insoweit und wann setzte man sich welchen Gefahren aus.
Insbesondere: Welchen Zwängen begegnete man und ob und wie hat man ihnen ausweichen können?

So würde ich als ganz grobes Gerüst diese Thematik bearbeiten



zuletzt bearbeitet 29.01.2014 00:29 | nach oben springen



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