#21

RE: DDR vekaufte Häftlingsblut in den Westen

in DDR Staat und Regime 15.01.2014 12:44
von Udo | 1.267 Beiträge

Wenn ich den Aufmacher "DDR verkaufte Häftlingsblut in den Westen" nur lese ....
Was wird denn heute mit den Blutspenden so gemacht???
Häftlingsblut - ist das eine besondere Flüssigkeit? Bei den Grenztruppen haben auch ganze Kompanien Blut gespendet und davon ist bestimmt auch Einiges in den Westen gegangen. Na und? Heisst die nächste Schlagzeile dann "DDR verkaufte Grenzerblut in den Westen" oder noch besser "DDR verkaufte Mörderblut"?
Die Medizin agierte auch schon zu DDR-Zeiten international, was man daran erkennt, dass besondere Grössen der Medizin auch an Kongressen im Westen teilnahmen.


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#22

RE: DDR vekaufte Häftlingsblut in den Westen

in DDR Staat und Regime 15.01.2014 12:52
von Hansteiner | 1.421 Beiträge

Unser Zug wollte auch mal geschlossen zur Blutspende. Es wurde uns nicht genehmigt aus Gründen der Gefechtsbereitschaft, Teil des DHS usw.
Ganze Kompanien der Linieneinheiten zum Blutspenden kann ich kaum glauben.

VG H.



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#23

RE: DDR vekaufte Häftlingsblut in den Westen

in DDR Staat und Regime 15.01.2014 12:55
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von ratata im Beitrag #19
Vielleicht sind viele hier empört darüber , wenn sie lesen , DDR verkaufte Häftlingsblut in den Westen . So stell ich mir auch die Frage , was hat man denn für die empfangenen Devisen , den Häftlingen oder den Bürgern der DDR zu kommen lassen . Wurden dafür wichtige Medikamente , Operationstechnik gekauft . Oder ist es in dunkle Kanäle geflossen .
Jedenfalls wurden zu mindest Menschenleben gerettet und ob nun in Ost oder West .Weiter sollte man auch mal verfolgen , wem hat denn das bayrische DRK damit geholfen .ratata


Es wird wie i.d.R. alle anderen Deviseneinnahmen durch naterielle und immaterielle Exporte in den Großen Topf geflossen sein, meine ich. Aus meines vaters Memoiren habe ich entnommen, daß Exportfirmen in das NSW auch eher mal die Freigabe von Devisen zum kauf wichtiger West-Artikel bekamen als andere Betriebe. So vermute ich, daß vom Devisenerlös zumindest ein Teil auch wieder in den medizinischen oder Gesundheitssektor floss.



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#24

RE: DDR vekaufte Häftlingsblut in den Westen

in DDR Staat und Regime 15.01.2014 12:57
von Udo | 1.267 Beiträge

Zitat von Hansteiner im Beitrag #22
Unser Zug wollte auch mal geschlossen zur Blutspende. Es wurde uns nicht genehmigt aus Gründen der Gefechtsbereitschaft, Teil des DHS usw.
Ganze Kompanien der Linieneinheiten zum Blutspenden kann ich kaum glauben.

VG H.


Was heisst "wollen"? Da wurde zugweise angetreten, ohne Gleichschritt Marsch Richtung Med-Punkt, Jacken aus, hinlegen, rechter Arm frei und hatte man sich gerade an das hübsche Gesicht der Krankenschwester gewöhnt, war man schon wieder draussen, Fresspaket empfangen und weiter zum Dienst.
So lief das.


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#25

RE: DDR vekaufte Häftlingsblut in den Westen

in DDR Staat und Regime 15.01.2014 12:57
von Schlutup | 4.109 Beiträge

Moin!

Ist jetzt etwas OT:

Beim Bund wurde auch natürlich freiwillig gespendet Donnerstag spenden - Freitag frei.
Nicht gespendet dann Freitag Dienst.



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#26

RE: DDR vekaufte Häftlingsblut in den Westen

in DDR Staat und Regime 15.01.2014 12:58
von Pit 59 | 10.156 Beiträge

Zitat von Hansteiner im Beitrag #22
Unser Zug wollte auch mal geschlossen zur Blutspende. Es wurde uns nicht genehmigt aus Gründen der Gefechtsbereitschaft, Teil des DHS usw.
Ganze Kompanien der Linieneinheiten zum Blutspenden kann ich kaum glauben.

VG H.


Die ABK Hansteiner,wie in Eisenach,9 ABK,wenn die jedes halbe Jahr waren dann kommen schon einige Eimer Zusammen


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#27

RE: DDR vekaufte Häftlingsblut in den Westen

in DDR Staat und Regime 15.01.2014 13:14
von Heckenhaus | 5.156 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #23
So vermute ich, daß vom Devisenerlös zumindest ein Teil auch wieder in den medizinischen oder Gesundheitssektor floss.


Du vermutest richtig, ich habe in meiner Handwerkerzeit so manche westliche Medizintechnik gesehen, in der DDR.
Ein Beispiel Apparate von Dräger, die häufig in Krankenhäusern anzutreffen waren.


http://de.wikipedia.org/wiki/Dr%C3%A4gerwerk


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#28

RE: DDR vekaufte Häftlingsblut in den Westen

in DDR Staat und Regime 15.01.2014 13:52
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Zitat von Udo im Beitrag #24
Zitat von Hansteiner im Beitrag #22
Unser Zug wollte auch mal geschlossen zur Blutspende. Es wurde uns nicht genehmigt aus Gründen der Gefechtsbereitschaft, Teil des DHS usw.
Ganze Kompanien der Linieneinheiten zum Blutspenden kann ich kaum glauben.

VG H.


Was heisst "wollen"? Da wurde zugweise angetreten, ohne Gleichschritt Marsch Richtung Med-Punkt, Jacken aus, hinlegen, rechter Arm frei und hatte man sich gerade an das hübsche Gesicht der Krankenschwester gewöhnt, war man schon wieder draussen, Fresspaket empfangen und weiter zum Dienst.
So lief das.

Hallo Udo,

an der Offiziershochschule wurde das auch auf "militärische Weise organisiert". Der Eindruck von Zwang mag da entstehen, weil sich vielleicht keiner gewagt hat zu fragen, ob man Nein sagen kann. Auch unter militärischen Gesichtspunkten durfte niemand zur Spende gezwungen werden. Klar, es konnte passieren, dass man eine Agitationswelle abbekam. Es konnte auch passieren, dass militärische Vorgesetzte ihren Auftrag falsch verstanden und die Sache zur Pflicht erklären wollten. Aber keine Schwester hätte die Nadel angesetzt, wenn jemand Nein gesagt hätte. Im Übrigen musste es auch die Möglichkeit der Ablehnung geben, wenn man bestimmte Medikamente eingenommen hatte oder selbst gerade einen Infekt hatte.

Das Argument, dass man in der Linieneinheit nicht spenden durfte kenne ich auch noch, auch mit dem Grund, dass die Gefechtsbereitschaft nicht leiden durfte.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#29

RE: DDR vekaufte Häftlingsblut in den Westen

in DDR Staat und Regime 15.01.2014 13:56
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #20
Zitat von Rainman2 im Beitrag #8
Mein erster Impuls war auch, dass ich nicht an die Ausübung von Zwang glaube. Aber der Hinweis von Ratata ist richtig: Den Begriff des "freiwilligen Zwangs" hatten wir. Letztlich war es nichts anderes als eine "forcierte Entscheidung"(..)
ciao Rainman

Hier ist wohl der Knackpunkt"? Wann endet die" Motivationshilfe" und wann beginnt der "Zwang"?
Theo

Hallo Theo,

ja, wenn man diese Facette zwischen Freiwilligkeit - Überzeugung - Zwang versteht, versteht man vieles in der DDR besser. Manipulation besteht eben nicht nur aus Druck oder den Parolen der Partei.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#30

RE: DDR vekaufte Häftlingsblut in den Westen

in DDR Staat und Regime 15.01.2014 13:59
von SET800 | 3.104 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #17

Ist es Dir vielleicht mal in den Sinn gekommen das es auch Bluter gibt denen diese Krankheit nicht angeboren ist sonders sie es in Folge bestimmter Herz- und Kreislauferkrankungen sind und zwar medikamentiös erzeugt um ihnen ein weiterleben zu ermöglichen.



Hallo,
Bluterkrankheit ist AUCH eine Erbkrankheit. Über die Quote möchte ich nicht spekulieren. Es ist aber eben NICHT Tötung wenn sich massiv Erbkranke vom Kinderbekommen zurückhalten. Und ohne das umfassende Solidarsystem mit den extrem teuren Präperaten würden viel Bluter garnicht in ein Alter für eine Familiengründung kommen.

Und die moderne Medizin mit ihrem Wissen, Verfahren und Technik samt Medikamenten kann wesentlich mehr leisten als die Gesellschaft bereit ist insgesamt zu bezahlen. Allokationszustand, Rationierung findet statt. Und in einer solchen Lage gilt auch Solidarität ist keine Einbahnstraße, nicht nur Leistungen eben empfangen sondern durch Sorgfalt, Zurückhaltiung, Diziplin und Überlegung auch den Eintritt von Hilfsbedürftigkeit möglichst zu vermeiden.

Das gilt z.B. auch Frauen von +45 nicht mit Reproduktionsmedizin zu einem Kind verhelfen, an die 4 - 5% Trisomie 21 droht da. Wer sein Leben so einrichtete daß erst mit 45 Kinder "passen" muß dann eben kinderlos bleiben. Manhmal ist eben der "Zug abgefahren"!.



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#31

RE: DDR vekaufte Häftlingsblut in den Westen

in DDR Staat und Regime 15.01.2014 14:11
von Udo | 1.267 Beiträge

@Rainman2

Du bringst es genau auf den Punkt. Deshalb muss ich immer mit dem Kopf schütteln, wenn mir jemand den Zwang in der DDR erklärt.
Der hat nicht hier gelebt und kann einfach nicht mitreden.
Natürlich hätte die Krankenschwester die Nadel nicht benutzt, wenn man NEIN gesagt hätte, aber auf die Idee ist man gar nicht gekommen.
Das war eben so, wurde immer schon so gemacht und überhaupt: Warum zieren sie sich Genosse?


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#32

RE: DDR vekaufte Häftlingsblut in den Westen

in DDR Staat und Regime 15.01.2014 15:15
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #16
Hallo,
dann sollte man Bluterkranke sterilisieren, diese hohen Kosten sind es nicht wewert das inviduelle Selbstverwriklichen mit Kindern und der Folge wieder 50% als Krankheit in die nächste Generation zu geben.

Ja, Bluter haben für die umfassende Solidarität der Gesellschaft so teuer am Leben teilnehmen zu dürfen auch dann eben den emotionalen Preis zu zahlen auf Kinder zu verzichten!

Rechte und Pflichten!

Ja, ich finde Du hast völlig recht! Das sollte eigentlich auch gesetzlich verankert werden. Man könnte dann auch gleich noch ein paar andere Erbkrankheiten mit behandeln, z.B. vererbte Sehschwäche/Blindheit oder Gehörfehler/Taubheit, Herzfehler, Epilepsie, genetisch bedingter hoher Blutdruck, Kleinwüchsigkeit usw.
Natürlich dürfte man nicht nur physiologische Probleme berücksichtigen, sondern auch psychische Probleme. Z.B. Schizophrenie und andere psychische Probleme wären hier anzuführen. Wenn möglich könnte man auch Probleme mit zu geringem IQ mit aufnehmen. Weiters ist ja auch Bildung vererbt, d.h. es wäre auch gut, der Reproduktion jener, die nicht zumindest einen Abschluss im Bereich der tertiären Bildung aufweisen können, entsprechend einzuschränken (schließlich gibt es ja auch eine negative Korrelation zwischen Bildungsabschluss und Arbeitslosigkeit und dementsprechend mit den dadurch für die Gesellschaft entstehenden Kosten).
Fraglich dabei ist natürlich wie man mit älteren Menschen umgehen sollte. Vielleicht sollte man die medizinische Betreuung für Menschen, die bereits aus dem Arbeitsprozess ausgeschieden sind, nach einer kurzen Karenzzeit beenden? Schließlich fallen hier auch sehr, sehr hohe Kosten an.

@SET800: Hast Du vielleicht noch ein paar Vorschläge? Vielleicht könnten wir ja gemeinsam die Liste entsprechend vervollständigen?

Vorschläge dazu finden sich auch im Internet:
http://de.wikipedia.org/wiki/Eugenik
http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_zur_...ken_Nachwuchses
http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsoz...e_Rassenhygiene
http://de.wikipedia.org/wiki/Aktion_T4

matloh.


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
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#33

RE: DDR vekaufte Häftlingsblut in den Westen

in DDR Staat und Regime 15.01.2014 15:18
von damals wars | 12.210 Beiträge

Zitat von matloh im Beitrag #32
Zitat von SET800 im Beitrag #16
Hallo,
dann sollte man Bluterkranke sterilisieren, diese hohen Kosten sind es nicht wewert das inviduelle Selbstverwriklichen mit Kindern und der Folge wieder 50% als Krankheit in die nächste Generation zu geben.

Ja, Bluter haben für die umfassende Solidarität der Gesellschaft so teuer am Leben teilnehmen zu dürfen auch dann eben den emotionalen Preis zu zahlen auf Kinder zu verzichten!

Rechte und Pflichten!

Ja, ich finde Du hast völlig recht! Das sollte eigentlich auch gesetzlich verankert werden. Man könnte dann auch gleich noch ein paar andere Erbkrankheiten mit behandeln, z.B. vererbte Sehschwäche/Blindheit oder Gehörfehler/Taubheit, Herzfehler, Epilepsie, genetisch bedingter hoher Blutdruck, Kleinwüchsigkeit usw.
Natürlich dürfte man nicht nur physiologische Probleme berücksichtigen, sondern auch psychische Probleme. Z.B. Schizophrenie und andere psychische Probleme wären hier anzuführen. Wenn möglich könnte man auch Probleme mit zu geringem IQ mit aufnehmen. Weiters ist ja auch Bildung vererbt, d.h. es wäre auch gut, der Reproduktion jener, die nicht zumindest einen Abschluss im Bereich der tertiären Bildung aufweisen können, entsprechend einzuschränken (schließlich gibt es ja auch eine negative Korrelation zwischen Bildungsabschluss und Arbeitslosigkeit und dementsprechend mit den dadurch für die Gesellschaft entstehenden Kosten).
Fraglich dabei ist natürlich wie man mit älteren Menschen umgehen sollte. Vielleicht sollte man die medizinische Betreuung für Menschen, die bereits aus dem Arbeitsprozess ausgeschieden sind, nach einer kurzen Karenzzeit beenden? Schließlich fallen hier auch sehr, sehr hohe Kosten an.

@SET800: Hast Du vielleicht noch ein paar Vorschläge? Vielleicht könnten wir ja gemeinsam die Liste entsprechend vervollständigen?

Vorschläge dazu finden sich auch im Internet:
http://de.wikipedia.org/wiki/Eugenik
http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_zur_...ken_Nachwuchses
http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsoz...e_Rassenhygiene
http://de.wikipedia.org/wiki/Aktion_T4

matloh.


Die Romanows waren Dank Inzucht Bluter!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#34

RE: DDR vekaufte Häftlingsblut in den Westen

in DDR Staat und Regime 15.01.2014 15:31
von SET800 | 3.104 Beiträge

Hallo,
in Sozialstaaten mit umfangreichen Transfers sind solche Fragen eben nicht nur von der inviduellen Befindlichkeit her zu betrachten.
Es gibt eine allgemeine Dimension. Bei begrenzten Geldern wird jede jemanden gewährte Leistung anderswo fehlen.
Und für mehr Geld in das Gesundheitssystem gibt es keine politische Mehrheit.

Vereinfacht:

Einer 18-Jährigen ( biologisch das bestes Alter zum Schwangerwerden ) mehr oder weniger zur Abtreibung psyschich oder finanziell zu nötigen, und mit wesentlich mehr Geld einer 45-Jährigen verspätet mit hohem Risiko zum Kinde verhelfen, bringt der Pflege- und Gesundheitsindustrie Umsatz, ist aber weder volkswirtschaftlich noch humanitär sinnvoll.


Praktisch, von Zwangssterilisation schrieb ich nicht, aber derzeit werden teils mit Steuergeldern über "pro-familia" Abtrebungen zumindestesn salonfähig oder als Option fast beworben, andernseits auch in Risikolagen betreff Behinderungen zu Schwangerschaften
geraten oder Mut zum Austragen gemacht. Fast so daß man sich Mühe gibt die Anzahl der Behinderten möglichst hoch zu treiben.



zuletzt bearbeitet 15.01.2014 15:35 | nach oben springen

#35

RE: DDR vekaufte Häftlingsblut in den Westen

in DDR Staat und Regime 15.01.2014 15:31
von damals wars | 12.210 Beiträge

http://de.wikipedia.org/wiki/Blutspende#...tische_Republik
"Ebenfalls wurden Soldaten mit einer seltenen Blutgruppe von der Nationalen Volksarmee (NVA) damit beauflagt, regelmäßig Blut zu spenden."
Wer von Euch hatte so ne Auflage?"


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#36

RE: DDR vekaufte Häftlingsblut in den Westen

in DDR Staat und Regime 15.01.2014 15:34
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #33
Zitat von matloh im Beitrag #32
Zitat von SET800 im Beitrag #16
Hallo,
dann sollte man Bluterkranke sterilisieren, diese hohen Kosten sind es nicht wewert das inviduelle Selbstverwriklichen mit Kindern und der Folge wieder 50% als Krankheit in die nächste Generation zu geben.

Ja, Bluter haben für die umfassende Solidarität der Gesellschaft so teuer am Leben teilnehmen zu dürfen auch dann eben den emotionalen Preis zu zahlen auf Kinder zu verzichten!

Rechte und Pflichten!

Ja, ich finde Du hast völlig recht! Das sollte eigentlich auch gesetzlich verankert werden. Man könnte dann auch gleich noch ein paar andere Erbkrankheiten mit behandeln, z.B. vererbte Sehschwäche/Blindheit oder Gehörfehler/Taubheit, Herzfehler, Epilepsie, genetisch bedingter hoher Blutdruck, Kleinwüchsigkeit usw.
Natürlich dürfte man nicht nur physiologische Probleme berücksichtigen, sondern auch psychische Probleme. Z.B. Schizophrenie und andere psychische Probleme wären hier anzuführen. Wenn möglich könnte man auch Probleme mit zu geringem IQ mit aufnehmen. Weiters ist ja auch Bildung vererbt, d.h. es wäre auch gut, der Reproduktion jener, die nicht zumindest einen Abschluss im Bereich der tertiären Bildung aufweisen können, entsprechend einzuschränken (schließlich gibt es ja auch eine negative Korrelation zwischen Bildungsabschluss und Arbeitslosigkeit und dementsprechend mit den dadurch für die Gesellschaft entstehenden Kosten).
Fraglich dabei ist natürlich wie man mit älteren Menschen umgehen sollte. Vielleicht sollte man die medizinische Betreuung für Menschen, die bereits aus dem Arbeitsprozess ausgeschieden sind, nach einer kurzen Karenzzeit beenden? Schließlich fallen hier auch sehr, sehr hohe Kosten an.

@SET800: Hast Du vielleicht noch ein paar Vorschläge? Vielleicht könnten wir ja gemeinsam die Liste entsprechend vervollständigen?

Vorschläge dazu finden sich auch im Internet:
http://de.wikipedia.org/wiki/Eugenik
http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_zur_...ken_Nachwuchses
http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsoz...e_Rassenhygiene
http://de.wikipedia.org/wiki/Aktion_T4

matloh.


Die Romanows waren Dank Inzucht Bluter!
D.h. die Ermordung durch die Bolschewiki kam nur der sowieso unumgänglichen "Euthanasie" zuvor?


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
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#37

RE: DDR vekaufte Häftlingsblut in den Westen

in DDR Staat und Regime 15.01.2014 15:38
von schulzi | 1.764 Beiträge

Na ja mit den Romanows ist es so eine Sache Bluter war meines wissens nur der Zarewitsch,doch muss man bedenken das fast alle Königshäusern in jener Zeit verwant und verschwägert waren


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#38

RE: DDR vekaufte Häftlingsblut in den Westen

in DDR Staat und Regime 15.01.2014 15:50
von Alfred | 6.857 Beiträge

An einen Zwang kann ich mich nicht erinnern.

Ein Blutspendeabzeichen habe ich sogar noch.


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#39

RE: DDR vekaufte Häftlingsblut in den Westen

in DDR Staat und Regime 15.01.2014 16:11
von VNRut | 1.486 Beiträge

Warum soll der Steuerzahler immer für "Kost und Logis" der Häftlinge zahlen und Blutspenden ist doch eigentlich eine gute Sache. Wir haben/hatten auch immer Blut gespendet (Privat, Armee, Firma)

Hier wird mit allen Mittel auf die DDR getreten, dabei ist doch der andere Teil Deutschlands nicht besser gewesen. Dort zählte auch nur Profit und Gewinn, Beispiele gibt es genug: Contergan* u.a. Pharma-Skandale, Organhandel**, die BRD und Agent Orange***, unnütze OP´s die Krankenhaus-kassen füllen u.v.m.

* http://de.wikipedia.org/wiki/Contergan-Skandal
** http://de.wikipedia.org/wiki/Organspende..._in_Deutschland
*** Agent Orange

Zitat
Agent Orange wurde unter anderem von den US-Firmen Dow Chemical und Mobay,[6] einem Gemeinschaftsunternehmen von Monsanto und der Bayer AG, hergestellt und geliefert. Wegen des enormen Bedarfs kam es bald zu Lieferschwierigkeiten. Zwischenprodukte für die Herstellung von Agent Orange wurden auch von der deutschen Firma Boehringer Ingelheim und vom tschechoslowakischen Unternehmen Spolana bezogen. Laut einem Artikel des Nachrichtenmagazins Der Spiegel von 1991 lieferte Boehringer Ingelheim 1967 eine Menge von 720 Tonnen Trichlorphenolatlauge an Dow Chemical.[1] Der Einsatz von Agent Orange erreichte seinen Höhepunkt in der intensivsten Phase des Krieges in den Jahren 1967 und 1968. mehr: http://de.wikipedia.org/wiki/Agent_Orange



PS: Und heute wird man schon diskriminiert, wenn man zur Blutspende geht. Schon genug das man Seitenweise Formulare ausfüllen muss - nein, da wird Einen noch der Stempel aufgedrückt, weil man mit einer Vietnamesin liiert ist.

Gruß Wolle


GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle
Küchenbulle 79, Hans, EK82I und ehem. Hu haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#40

RE: DDR vekaufte Häftlingsblut in den Westen

in DDR Staat und Regime 15.01.2014 16:44
von utkieker | 2.927 Beiträge

Wie konnte es nur passieren, daß in der marktwirtschaftlich orientierten Bundesrepublik ein Engpass eintritt. Die kleinen Brüdern und Schwestern der größten DDR aller Zeiten ließen sich nicht lumpen und belieferten den "Klassenfeind" mit Blutkonserven. Statt sich für die schnelle humanitäre Hilfe zu bedanken nun der Vorwurf nach 30 Jahren, das Blut stammt ja von Kriminellen - igitt!
Leider lässt die Bereitschaft Blut zu spenden durch eine kontraproduktive Aufklärung nach, zu sehr werden Risiken und Nebenwirkungen oftmals hysterisch gegen den erwarteten gesellschaftlichen Nutzen aufgewogen. Mitte der 80er Jahre gab es zu dem eine allgemeine Verunsicherung wegen AIDS.....

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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