#81

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.01.2014 17:55
von Wolle76 (gelöscht)
avatar

@Studfri,

Nur gut das heute in einem Rechtsstaat überall Intelligenzbestien sitzen. Du solltest nicht von Deinen möglichkeiten auf andere Schließen.


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#82

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.01.2014 17:56
von Freienhagener | 3.865 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #79
Aber die "Diktatur des Proletariats" stellte sich nach außen als "humane Diktatur" dar. Da sie ja vom Proletariat, also den arbeitenden Menschen und damit der Mehrheit der Bevölkerung ausgeübt wurde. Soweit die Theorie.
Ich hatte da eher "richtige" Diktaturen im Kopf.



Nichts für ungut Uwe. Aber daß das Proletariat und alle Werktätigen, also die Mehrheit, nur vorgeschoben war, das war doch eindeutig zu erkennen, oder?

Im Betrieb kommandierte der SED-Direktor, gemeinsam mit den SED-Parteisekretär und die Einheits-Gewerkschaft hielt die Leute bei der Stange.

Die Beschäftigten waren genausowenig mächtig wie heute. In der "Schule der sozialistischen Arbeit" wurden offizielle Papiere vorgelesen und allgemein waren "Diskussionsbeiträge" vorgegeben. Spontane Meinungsäußerungen waren unerwünscht.

Wie konnte man da die "Arbeitermacht" ernst nehmen?

Gruß
Micha


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
80er hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 15.01.2014 17:58 | nach oben springen

#83

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.01.2014 17:57
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #77
Ich beleidige Bürger? Vielleicht solltest du mal von deinem hohen Ross runterkommen. Denn im Gegensatz zu dir, weiß ich worüber ich schreibe. Und zwar aus eigenem Erleben. Und nicht weil mir Pappi ein paar Akten zum Schmökern besorgt hat. Meine Antwort bezog sich darauf, dass sich wohl niemand wissentlich in den Dienst einer Diktatur gestellt hat. Wie du ja so schön, den früheren Mitarbeitern des MfS bescheinigst. Auf einem anderen Blatt steht natürlich, dass die DDR tatsächlich eine Diktatur war. Und die Frage, warum das von so vielen nicht erkannt wurde.

P.S, bist nur zu feige, oder zu dusslig meine Frage zu beantworten? Also, wie hättest du dich verhalten, wenn du in der DDR geboren und aufgewachsen wärst? Aber bitte ehrlich und ohne Phrasen.

Gruß Uwe


Beleidigungen sind ja ein nettes Schmuckwerk deines Textes, nur begründen sie nichts als vlt Deine Unfähigkeit sachlich zu argumentieren.

Das fettgedruckte wird in Argumentation auch nicht dadurch besser, weil es jetzt fettgedruckt ist.

Um das zu erkennen, dass man sich in einer Diktatur befindet, dazu musste man meiner Meinung nach nur aufmerksam durch die Welt (bzw. durch die DDR) gehen damals, mehr war nicht erforderlich. Spätestens bemerkte man es, wenn man an der falschen Stelle die falsche Kritik und/oder Meinung geäußert hatte. Das war selbst schon in der Schule so.

Was glaubst Du denn eigentlich was die vielen Menschen dachten, die einen Ausreiseantrag stellten? Die auf eigene Faust versuchten, das Land zu verlassen mit oftmals sehr tragischem Ausgang? Die gegängelt wurden, oft schon in der Schule, die nicht das werden und schon erst gar nicht das studieren durften was sie wolten? Ja selbst die "nur" in irgendwelchen staatlichen Organisationen sein mussten (FDJ, SED pp) um auch nur ansatzweise an der Gesellschaft irgendwie teilhaben zu können?

Die alle haben nichts bemerkt von einer Diktatur, von einer staatlichen Macht, die sich als ausschlliesslich ansah und das auch durchsetzte?

Ich wiederhole mich: Du hälst Deine Mitmenschen in der Masse für sehr schlichte Naturen.

Man wundert sich dann nur, wo die vielen Leute bei der friedlichen Revolution 1989 alle auf einmal her kamen? Vlt hatten die ja aufeinmal alle eine Erleuchtung, so quasi als wenn man das Licht anknipst oder nur einige wenige hatten diese Erleuchtung und der Rest war eine Massenhysterie, die von den "Erleuchteten" gleichwie von einem Katalysator angesteckt worden waren.

Sry plz aber bei soviel Gleichmut in der Argumentation bleibt einem manchmal nur noch die Ironie.



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#84

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.01.2014 17:58
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #71


Zweifel
Der Autor ist Hauptmann des MfS gewesen, hatte also eine gewisse milit. Karriere gemacht, hat eine Lehre, Besuch der Hochschule des MfS, der Parteischule und diverse Zwischenausbildungen offenbar erfolgreich absolviert.
Bereits in der Grundschule ist ihm Intelligenz testiert worden, er konnte z.B. in der ersten Klasse schon die Zeitung vorlesen.
Die Sprache in seinem Bericht ist grammatikalisch gut, wenn auch flüchtig, aber vor allem ist sie sehr vulgär. Und er schreibt sehr unstrukturiert und vor allem auf der ersten Seite in Einem durch.
Schreibt so ein Mensch, der eine bestimmten Bildung und Ausbildung hat und die durch und durch strukturiert war?




Dazu passend
die Vermutung von @KARNAK, es könne wohlmöglich ein ehem. BRD-Bürger sich einen schlechten Scherz erlaubt haben:
dazu hat der Autor zu viele Detailkenntnisse, z.B. wie das MfS bei der Arbeit und Rekrutierung von MA vorging, finde ich.


.




Es ist für mich immer wieder beeindruckend wie hoch man das allgemeine intellektuelle Potiential von Mfs-Mitarbeitern bewertet,trotz aller,gleichzeitiger Verachtung und Verächtlichmachung.
Um Hptm.beim Mfs zu werden musstest Du nicht unbedingt überdurchschnittlich intelligent sein oder über gehobenere Ausbildungen verfügen.Dieser Dienstgrad war durch die Meisten ohne größere Probleme zu erreichen,letztlich war es nur eine Zeitfrage,die Beförderung von Dienstgrad zu Dienstgrad stand fest und fand auch entsprechend statt,wenn Du die entsprechende Planstelle und keine aktuelle Strafe hattest.


Wahrscheinlich lehne ich mich etwas weit aus dem Fenster,mit meiner Vermutung,Bürger aus dem alten Bundesländern.Aber mach was Du willst,für mich werden in diesem Erlebnisbericht einfach zu viele Klischees bedient,die man überall nachlesen kann,die Insider mit Ausführungszeichen so zu Papier bringen,wie das so in der DDR und beim Mfs war.,das kann man sich sehr wohl anlesen.Und so sind eben solche Dinge wie die Beschreibung warum und wie und wann man unbedingt SED-Mitglied werden musste merkwürdig.Weil die Vorstellungen bei denen die zu den Insidern ohne Anführungszeichen gehören genau so sind und das von denen auch so dargestellt wird.Aber ein"gelernter DDR-Bürger,noch dazu ein staatsnaher,kennt natürlich den Ablauf im richtigen DDR-Leben und das war etwas anders,in den Feinheiten zumindest und deswegen würde er sowas SO nicht schildern.
Und nur so nebenbei der Begriff WOHNGEBIETSNACHBAR,mir fällt sowas einfach auf.WOHNGEBIET,dass war in der DDR mit Sicherheit ein Begriff den man verwendete,wenn man sein Wohnumfeld beschreiben wollte,sicher wird dieser Begriff zu lesen sein wenn man über das Leben in der DDR schreibt,aber Wohngebietsnachbar,was ist das für eine Wortkombination,völlig ungewöhnlich,niemand hätte solches Wort in der DDR so verwendet,tut es aber jetzt,beim reflektieren seines Lebens.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
zuletzt bearbeitet 15.01.2014 18:20 | nach oben springen

#85

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.01.2014 17:59
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Zitat von Freienhagener im Beitrag #82
Nichts für ungut Uwe. Aber daß das Proletariat und alle Werktätigen, also die Mehrheit, nur vorgeschoben war, das war doch eindeutig zu erkennen, oder?

Im Betrieb kommandierte der SED-Direktor, gemeinsam mit den SED-Parteisekretär und die Einheits-Gewerkschaft hielt die Leute bei der Stange.

Die Beschäftigten waren genausowenig mächtig wie heute. In der "Schule der sozialistischen Arbeit" wurden offizielle Papiere vorgelesen und allgemein waren "Diskussionsbeiträge" vorgegeben. Spontane Meinungsäußerungen waren unerwünscht.

Wie konnte man da die "Arbeitermacht" ernst nehmen?

Gruß
Micha


Grün: Da gab´s ziemliche Niveauunterschiede, völlig klar. Ich kann Dir aber versichern, daß es nicht in allen Betrieben so langweilig ablief und dort auch die Theorie mit der Praxis im Betrieb verbunden wurde.



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#86

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.01.2014 18:02
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von Wolle76 im Beitrag #81
@Studfri,

Nur gut das heute in einem Rechtsstaat überall Intelligenzbestien sitzen. Du solltest nicht von Deinen möglichkeiten auf andere Schließen.


Extreme Parteien, gleichviel ob rechts oder links bekommen heute in Deutschland keine Mehrheiten zusammen (die hatten sie im übrigen auch nie vorher!). Was denkst Du, woran das liegt, dass nicht genügend Bürger die wählen? Am mangelnen "großen Mundwerk" und auf sich aufmerksam machen kann es nicht liegen, denn da haben die die gleichen Chancen wie jede andere Partei vor den Wahlen und auch während der Legislaturperioden.



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#87

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.01.2014 18:02
von Schuddelkind | 3.512 Beiträge

Falscher Thread


Intellektuelle spielen Telecaster
zuletzt bearbeitet 15.01.2014 18:11 | nach oben springen

#88

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.01.2014 18:06
von ABV | 4.202 Beiträge

Studfri: das war noch immer keine Antwort auf meine Frage. Man oh man, wer heute so alles Geschichte studieren darf.[grins
1]


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#89

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.01.2014 18:06
von Freienhagener | 3.865 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #85

Grün: Da gab´s ziemliche Niveauunterschiede, völlig klar. Ich kann Dir aber versichern, daß es nicht in allen Betrieben so langweilig ablief und dort auch die Theorie mit der Praxis im Betrieb verbunden wurde.



Das ist zeitabhängig.

In den 80ern war das anders als vorher. Da kamen Diskussionen auf, weil die Mißstände nicht mehr kaschiert werden konnten.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#90

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.01.2014 18:08
von Schuddelkind | 3.512 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #76
Zitat von Rüganer im Beitrag #64
Zitat von ABV im Beitrag #60
Wer kann schon behaupten, beispielsweise als neunzehnjähriger junger Spund, im Jahre 1983, den wahren Charakter der DDR erkannt zu haben? Ganz sicher niemand! Mit dem Wissen von Heute, wäre kaum jemand MfS-Mitarbeiter geworden. Oder Volkspolizist, Grenztruppen-Offizier, oder, oder........

Gruß Uwe


Oh, Oh, Uwe, da wäre ich mir bei einigen Foristen hier aber gar nicht so sicher, was die an Äußerungen hier mitunter ablassen, da würden bestimmt einige auch wieder in diese Berufsgruppen einsteigen wollen, selbst mit dem Wissen von heute...



So würde ich das auch sehen.

Das allerdings ist nicht ein "Phänomen" der ehemaligen DDR sondern ganz allgemein von Diktaturen. In ihnen sammeln sich immer Menschen die es lieben, mit staatlicher Macht versehen auf andere Menschen einwirken zu können und zwar möglichst autark und möglichst ohne eine äußere Kontrolle. Aus diesen Pool rekrutieren sich immer die Elieten in Dikataturen. Auch und gerade wegen dazu gehörenden Geisteshaltung vertrete ich die von mir geäußerte Meinung zum Intellekt der ehemaligen Offiziere.


Kann man auch anders sehen. Ich kann es verstehen, wenn Leute in der DDR aufgewachsen sind, ohne Westkontakte, in einer Familie von überzeugten Staatsbürgern, das die sich, in dem Glauben ihrem Land zu dienen , sich freiwillig zum MfS meldeten.
Oh Gott, hab ich das wirklich geschrieben................ist aber wirklich meine Meinung!


Intellektuelle spielen Telecaster
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#91

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.01.2014 18:09
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Zitat von Freienhagener im Beitrag #89
Zitat von DoreHolm im Beitrag #85

Grün: Da gab´s ziemliche Niveauunterschiede, völlig klar. Ich kann Dir aber versichern, daß es nicht in allen Betrieben so langweilig ablief und dort auch die Theorie mit der Praxis im Betrieb verbunden wurde.



Das ist zeitabhängig.

In den 80ern war das anders als vorher. Da kamen Diskussionen auf, weil die Mißstände nicht mehr kaschiert werden konnten.



Eben. Und das waren die Zeiten, die ich politisch aktiv erlebte, in einem 200-Leute Betrieb, vor allem ab Mitte der 70er bis zum Ende. Was vorher war, darüber kann ich auch nur mutmaßen.



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#92

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.01.2014 18:12
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #79
Zitat von Freienhagener im Beitrag #78
Wissentlich schon weil, wie bereits gesagt, die Diktatur des Proletariats probagiert wurde.

Neben den Überzeugten gab es sicherlich, wie überall, die Karrieristen, die sich bewußt einließen und dann entsprechend eifrig handelten.

Bekanntlich sind auch viele deswegen in die SED eingetreten, um hochzukommen und haben Überzeugung nur routiniert geheuchelt.


Bei dem letzen Satz gebe ich dir recht. Aber die "Diktatur des Proletariats" stellte sich nach außen als "humane Diktatur" dar. Da sie ja vom Proletariat, also den arbeitenden Menschen und damit der Mehrheit der Bevölkerung ausgeübt wurde. Soweit die Theorie.
Ich hatte da eher "richtige" Diktaturen im Kopf. Und solcher hätte sich eben kaum jemand wissentlich angedient.

Gruß Uwe



Na siehst Du, da kommen wir der Sache ja schon wesentlich näher und das auch noch ohne jedwede Beleidigungen.
Es besteht also ein Problem (und ggf ein Missverständnis) bei der Definition des Wortes "Diktatur". Für mich funktionieren die alle in etwa gleich, die Inhalte sind nur verschieden.

Wenn ich Dich richtig verstehe, dann gibts bei Dir "richtige Diktaturen" und ....ja was? "Diktaturen light"? Was ist denn nach Deiner Meinung eine "richtige Diktatur"?



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#93

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.01.2014 18:14
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #90
Zitat von studfri im Beitrag #76
Zitat von Rüganer im Beitrag #64
Zitat von ABV im Beitrag #60
Wer kann schon behaupten, beispielsweise als neunzehnjähriger junger Spund, im Jahre 1983, den wahren Charakter der DDR erkannt zu haben? Ganz sicher niemand! Mit dem Wissen von Heute, wäre kaum jemand MfS-Mitarbeiter geworden. Oder Volkspolizist, Grenztruppen-Offizier, oder, oder........

Gruß Uwe


Oh, Oh, Uwe, da wäre ich mir bei einigen Foristen hier aber gar nicht so sicher, was die an Äußerungen hier mitunter ablassen, da würden bestimmt einige auch wieder in diese Berufsgruppen einsteigen wollen, selbst mit dem Wissen von heute...



So würde ich das auch sehen.

Das allerdings ist nicht ein "Phänomen" der ehemaligen DDR sondern ganz allgemein von Diktaturen. In ihnen sammeln sich immer Menschen die es lieben, mit staatlicher Macht versehen auf andere Menschen einwirken zu können und zwar möglichst autark und möglichst ohne eine äußere Kontrolle. Aus diesen Pool rekrutieren sich immer die Elieten in Dikataturen. Auch und gerade wegen dazu gehörenden Geisteshaltung vertrete ich die von mir geäußerte Meinung zum Intellekt der ehemaligen Offiziere.


Kann man auch anders sehen. Ich kann es verstehen, wenn Leute in der DDR aufgewachsen sind, ohne Westkontakte, in einer Familie von überzeugten Staatsbürgern, das die sich, in dem Glauben ihrem Land zu dienen , sich freiwillig zum MfS meldeten.
Oh Gott, hab ich das wirklich geschrieben................ist aber wirklich meine Meinung!


Grün: Ohne Westkontakte ? Würde ich nicht grundsätzlich so sehen. Dann dürfte es keine linke Intelligenz in kapitalistischen Staaten geben. Es genügt schon das Wissen um einige gesellschaftliche Zusammenhänge und möglicherweise auch ein paar persönliche Erfahrungen, um einen linken Weg einzuschlagen.



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#94

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.01.2014 18:14
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Man sollte vielleicht mal etwas grundsätzlich festhalten,bis zum Zeitpunkt der Wende hatte das Mfs in großen Teilen der Bevölkerung bei Weiten nicht dieses negative Image,das es zu Wendezeiten dann verpasst und teilweise selbst organisiert hat.Die ganz harten Hunde tun noch heute alles dafür,dass dieses Image so bleibt.Leute die sich mit dem System angelegt haben oder auf Grund von dümmlichen Wertungen durch Partei und Staat völlig überzogen oder unnötig drangsaliert wurden nehme ich da mal aus.
Das will natürlich heute keiner mehr wahrhaben,heute möchte fast jeder irgendwie ein Verfolgter gewesen sein,ich kann es ja auch irgendwie verstehen.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#95

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.01.2014 18:16
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #90
Zitat von studfri im Beitrag #76
Zitat von Rüganer im Beitrag #64
Zitat von ABV im Beitrag #60
Wer kann schon behaupten, beispielsweise als neunzehnjähriger junger Spund, im Jahre 1983, den wahren Charakter der DDR erkannt zu haben? Ganz sicher niemand! Mit dem Wissen von Heute, wäre kaum jemand MfS-Mitarbeiter geworden. Oder Volkspolizist, Grenztruppen-Offizier, oder, oder........

Gruß Uwe


Oh, Oh, Uwe, da wäre ich mir bei einigen Foristen hier aber gar nicht so sicher, was die an Äußerungen hier mitunter ablassen, da würden bestimmt einige auch wieder in diese Berufsgruppen einsteigen wollen, selbst mit dem Wissen von heute...



So würde ich das auch sehen.

Das allerdings ist nicht ein "Phänomen" der ehemaligen DDR sondern ganz allgemein von Diktaturen. In ihnen sammeln sich immer Menschen die es lieben, mit staatlicher Macht versehen auf andere Menschen einwirken zu können und zwar möglichst autark und möglichst ohne eine äußere Kontrolle. Aus diesen Pool rekrutieren sich immer die Elieten in Dikataturen. Auch und gerade wegen dazu gehörenden Geisteshaltung vertrete ich die von mir geäußerte Meinung zum Intellekt der ehemaligen Offiziere.


Kann man auch anders sehen. Ich kann es verstehen, wenn Leute in der DDR aufgewachsen sind, ohne Westkontakte, in einer Familie von überzeugten Staatsbürgern, das die sich, in dem Glauben ihrem Land zu dienen , sich freiwillig zum MfS meldeten.
Oh Gott, hab ich das wirklich geschrieben................ist aber wirklich meine Meinung!


Na sicher gab es das, das waren die so viel zitierten "Überzeugten". Da stellt sich dann aber eine ganz andere Frage: Wie weit kann und wie weit darf ich gehen, um meine Überzeugungen durchzusetzen? Kann ich das erkennen, dass ich bei meinem Tun aus Überzeugung den Bogen "überspanne"? Es soll ja auch im MfS welche gegben haben, die zunächst "Feuer und Flamme" waren, die dann aber mit den Jahren und mit den steigenden Einblicken in das Geschehen zu Zweiflern wurden.



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#96

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.01.2014 18:21
von Grenzverletzerin | 1.182 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #92
Zitat von ABV im Beitrag #79
Zitat von Freienhagener im Beitrag #78
Wissentlich schon weil, wie bereits gesagt, die Diktatur des Proletariats probagiert wurde.

Neben den Überzeugten gab es sicherlich, wie überall, die Karrieristen, die sich bewußt einließen und dann entsprechend eifrig handelten.

Bekanntlich sind auch viele deswegen in die SED eingetreten, um hochzukommen und haben Überzeugung nur routiniert geheuchelt.


Bei dem letzen Satz gebe ich dir recht. Aber die "Diktatur des Proletariats" stellte sich nach außen als "humane Diktatur" dar. Da sie ja vom Proletariat, also den arbeitenden Menschen und damit der Mehrheit der Bevölkerung ausgeübt wurde. Soweit die Theorie.
Ich hatte da eher "richtige" Diktaturen im Kopf. Und solcher hätte sich eben kaum jemand wissentlich angedient.

Gruß Uwe



Na siehst Du, da kommen wir der Sache ja schon wesentlich näher und das auch noch ohne jedwede Beleidigungen.
Es besteht also ein Problem (und ggf ein Missverständnis) bei der Definition des Wortes "Diktatur". Für mich funktionieren die alle in etwa gleich, die Inhalte sind nur verschieden.

Wenn ich Dich richtig verstehe, dann gibts bei Dir "richtige Diktaturen" und ....ja was? "Diktaturen light"? Was ist denn nach Deiner Meinung eine "richtige Diktatur"?


Moin Studfri,

ich wäre auch sehr gespannt auf deine Antwort zur Frage von Uwe. Nu ma Butter bei die Fische...


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.

Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#97

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.01.2014 18:21
von Freienhagener | 3.865 Beiträge

Ein rasantes Tempo hier

Nochmals zur "Diktatur des Proletariats".

Selbst wer sie ernst nahm, der sollte aber gemerkt haben, daß die "schlechte" Minderheit, gegen die, gemäß Marx, die Diktatur errichtet werden müßte, gar nicht mehr existierte.

Die letzten harmlosen Kleinbetriebe wurden 1973 enteignet!

Und dieser Schritt schadete der Wirtschaft und damit dem Volk.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#98

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.01.2014 18:23
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #84
Zitat von Barbara im Beitrag #71


Zweifel
Der Autor ist Hauptmann des MfS gewesen, hatte also eine gewisse milit. Karriere gemacht, hat eine Lehre, Besuch der Hochschule des MfS, der Parteischule und diverse Zwischenausbildungen offenbar erfolgreich absolviert.
Bereits in der Grundschule ist ihm Intelligenz testiert worden, er konnte z.B. in der ersten Klasse schon die Zeitung vorlesen.
Die Sprache in seinem Bericht ist grammatikalisch gut, wenn auch flüchtig, aber vor allem ist sie sehr vulgär. Und er schreibt sehr unstrukturiert und vor allem auf der ersten Seite in Einem durch.
Schreibt so ein Mensch, der eine bestimmten Bildung und Ausbildung hat und die durch und durch strukturiert war?




Dazu passend
die Vermutung von @KARNAK, es könne wohlmöglich ein ehem. BRD-Bürger sich einen schlechten Scherz erlaubt haben:
dazu hat der Autor zu viele Detailkenntnisse, z.B. wie das MfS bei der Arbeit und Rekrutierung von MA vorging, finde ich.


.




Es ist für mich immer wieder beeindruckend wie hoch man das allgemeine intellektuelle Potiential von Mfs-Mitarbeitern bewertet,trotz aller,gleichzeitiger Verachtung und Verächtlichmachung.
Um Hptm.beim Mfs zu werden musstest Du nicht unbedingt überdurchschnittlich intelligent sein oder über gehobenere Ausbildungen verfügen.Dieser Dienstgrad war durch die Meisten ohne größere Probleme zu erreichen,letztlich war es nur eine Zeitfrage,die Beförderung von Dienstgrad zu Dienstgrad stand fest und fand auch entsprechend statt,wenn Du die entsprechende Planstelle und keine aktuelle Strafe hattest.



Wahrscheinlich lehne ich mich etwas weit aus dem Fenster,mit meiner Vermutung,Bürger aus dem alten Bundesländern.Aber mach was Du willst,für mich werden in diesem Erlebnisbericht einfach zu viele Klischees bedient,die man überall nachlesen kann,die Insider mit Ausführungszeichen so zu Papier bringen,wie das so in der DDR und beim Mfs war.,das kann man sich sehr wohl anlesen.Und so sind eben solche Dinge wie die Beschreibung warum und wie und wann man unbedingt SED-Mitglied werden musste merkwürdig.Weil die Vorstellungen bei denen die zu den Insidern ohne Anführungszeichen gehören genau so sind und das von denen auch so dargestellt wird.Aber ein"gelernter DDR-Bürger,noch dazu ein staatsnaher,kennt natürlich den Ablauf im richtigen DDR-Leben und das war etwas anders,in den Feinheiten zumindest und deswegen würde er sowas SO nicht schildern.
Und nur so nebenbei der Begriff WOHNGEBIETSNACHBAR,mir fällt sowas einfach auf.WOHNGEBIET,dass war in der DDR mit Sicherheit ein Begriff den man verwendete,wenn man sein Wohnumfeld beschreiben wollte,sicher wird dieser Begriff zu lesen sein wenn man über das Leben in der DDR schreibt,aber Wohngebietsnachbar,was ist das für eine Wortkombination,völlig ungewöhnlich,niemand hätte solches Wort in der DDR so verwendet,tut es aber jetzt,beim reflektieren seines Lebens.



Und das von einen waschechten Insider. Jetzt bin ich aber platt wie ne Flunder und Du bestimmt auch, @ABV, oder?



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#99

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.01.2014 18:28
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Ich habe aber nicht geschrieben,man musste dazu zwingend doof sein,nur zur Richtigstellung.Habe so ein Gefühl,dass Du das genüsslich gerade denkst.
UND,ich war auch Hptm.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
zuletzt bearbeitet 15.01.2014 18:30 | nach oben springen

#100

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 15.01.2014 18:31
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #98
Zitat von KARNAK im Beitrag #84
Zitat von Barbara im Beitrag #71


Zweifel
Der Autor ist Hauptmann des MfS gewesen, hatte also eine gewisse milit. Karriere gemacht, hat eine Lehre, Besuch der Hochschule des MfS, der Parteischule und diverse Zwischenausbildungen offenbar erfolgreich absolviert.
Bereits in der Grundschule ist ihm Intelligenz testiert worden, er konnte z.B. in der ersten Klasse schon die Zeitung vorlesen.
Die Sprache in seinem Bericht ist grammatikalisch gut, wenn auch flüchtig, aber vor allem ist sie sehr vulgär. Und er schreibt sehr unstrukturiert und vor allem auf der ersten Seite in Einem durch.
Schreibt so ein Mensch, der eine bestimmten Bildung und Ausbildung hat und die durch und durch strukturiert war?




Dazu passend
die Vermutung von @KARNAK, es könne wohlmöglich ein ehem. BRD-Bürger sich einen schlechten Scherz erlaubt haben:
dazu hat der Autor zu viele Detailkenntnisse, z.B. wie das MfS bei der Arbeit und Rekrutierung von MA vorging, finde ich.


.




Es ist für mich immer wieder beeindruckend wie hoch man das allgemeine intellektuelle Potiential von Mfs-Mitarbeitern bewertet,trotz aller,gleichzeitiger Verachtung und Verächtlichmachung.
Um Hptm.beim Mfs zu werden musstest Du nicht unbedingt überdurchschnittlich intelligent sein oder über gehobenere Ausbildungen verfügen.Dieser Dienstgrad war durch die Meisten ohne größere Probleme zu erreichen,letztlich war es nur eine Zeitfrage,die Beförderung von Dienstgrad zu Dienstgrad stand fest und fand auch entsprechend statt,wenn Du die entsprechende Planstelle und keine aktuelle Strafe hattest.



Wahrscheinlich lehne ich mich etwas weit aus dem Fenster,mit meiner Vermutung,Bürger aus dem alten Bundesländern.Aber mach was Du willst,für mich werden in diesem Erlebnisbericht einfach zu viele Klischees bedient,die man überall nachlesen kann,die Insider mit Ausführungszeichen so zu Papier bringen,wie das so in der DDR und beim Mfs war.,das kann man sich sehr wohl anlesen.Und so sind eben solche Dinge wie die Beschreibung warum und wie und wann man unbedingt SED-Mitglied werden musste merkwürdig.Weil die Vorstellungen bei denen die zu den Insidern ohne Anführungszeichen gehören genau so sind und das von denen auch so dargestellt wird.Aber ein"gelernter DDR-Bürger,noch dazu ein staatsnaher,kennt natürlich den Ablauf im richtigen DDR-Leben und das war etwas anders,in den Feinheiten zumindest und deswegen würde er sowas SO nicht schildern.
Und nur so nebenbei der Begriff WOHNGEBIETSNACHBAR,mir fällt sowas einfach auf.WOHNGEBIET,dass war in der DDR mit Sicherheit ein Begriff den man verwendete,wenn man sein Wohnumfeld beschreiben wollte,sicher wird dieser Begriff zu lesen sein wenn man über das Leben in der DDR schreibt,aber Wohngebietsnachbar,was ist das für eine Wortkombination,völlig ungewöhnlich,niemand hätte solches Wort in der DDR so verwendet,tut es aber jetzt,beim reflektieren seines Lebens.



Und das von einen waschechten Insider. Jetzt bin ich aber platt wie ne Flunder und Du bestimmt auch, @ABV, oder?


Nö. Warum sollte ich denn? Ich habe nie etwas anderes behauptet. Wer das verstehende Lesen beherrscht, ist in diesem Forum klar im Vorteil.
Lass mal, dass schaffst du auch noch.


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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33 23.07.2010 23:17goto
von Asso • Zugriffe: 2165
Ticken ehem.Grenztruppen ein wenig anders ?
Erstellt im Forum Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien von Kasernenbesitzer
67 02.07.2010 21:31goto
von P3 • Zugriffe: 6983
Sollte den ehem. MA des MfS der „Prozess“ gemacht werden ?
Erstellt im Forum Staatssicherheit der DDR (MfS) von Feliks D.
203 21.08.2015 03:23goto
von Potsdamerin • Zugriffe: 14001
Reise erfahrungen ehem grenze DDR
Erstellt im Forum Spurensuche innerdeutsche Grenze von
0 19.11.2009 21:50goto
von NL 63 • Zugriffe: 863
...geflüchteter DDR- Offizier-(objektive Fortsetzung)
Erstellt im Forum Mein Leben als DDR Grenzsoldat von Augenzeuge
58 08.12.2015 14:42goto
von Johnny • Zugriffe: 17618
Bericht eines geflüchteten DDR-Offiziers v. 1986
Erstellt im Forum Mein Leben als DDR Grenzsoldat von Augenzeuge
7 09.05.2009 18:56goto
von bruno • Zugriffe: 2051

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