#201

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 00:42
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #200
Zitat von seaman im Beitrag #199

Die Beispiele kann man bei mir wohl eher an fünf Fingern abzählen.
...
Mich interessieren Systemvergleiche beider deutscher Staaten eher bis 1990.In diesen Staaten habe ich gelebt und kann für mich persönlich vergleichen.



Und die nicht in beiden Systemen gelebt haben sind wohl alle Deppen?

LG von der Moskwitschka





Wie bist Du denn heute Nacht drauf?
Wo liest Du sowas raus?

seaman


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#202

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 00:51
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #200
Zitat von seaman im Beitrag #199

Die Beispiele kann man bei mir wohl eher an fünf Fingern abzählen.
...
Mich interessieren Systemvergleiche beider deutscher Staaten eher bis 1990.In diesen Staaten habe ich gelebt und kann für mich persönlich vergleichen.



Und die nicht in beiden Systemen gelebt haben sind wohl alle Deppen?

LG von der Moskwitschka





Das hat hier niemand behauptet! Wäre ja auch völlig daneben. Genauso daneben wie Angehörige ganzer Berufsgruppen pauschal zu Deppen zu deklarieren. Was leider von einem User "verbrochen" wurde.

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


zuletzt bearbeitet 18.01.2014 00:54 | nach oben springen

#203

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 00:52
von Moskwitschka (gelöscht)
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Ach seaman - ein wenig provokant bin ich schon drauf. Wenn es Dich jetzt trifft - Du hälst es aus.

Mich nervt seit Stunden oder Tagen, dass man den Menschen den Verstand abspricht. Egal aus welcher Ecke.

Und wenn alles nicht mehr hilft, dann muss der historische Materialismus herhalten, statt über sich nachzudenken. Was man getan hat, was man gegenwärtig tut und wie man in Zukunft agieren wird.

Ab sofort werde ich das auch wieder tun und meinen Mund halten.

LG von der Moskwitschka


80er hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#204

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 00:56
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #203


Ab sofort werde ich das auch wieder tun und meinen Mund halten.

LG von der Moskwitschka


Zur Erinnerung:

Ein Internetforum (von lat. forum, Marktplatz; engl. Bezeichnungen: internet forum, message board und webboard), auch Diskussionsforum, ist ein virtueller Platz zum Austausch und zur Archivierung von Gedanken, Meinungen und Erfahrungen.

seaman


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#205

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 01:14
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Zitat von ABV im Beitrag #202

Das hat hier niemand behauptet! Wäre ja auch völlig daneben. Genauso daneben wie pauschal Angehörige ganzer Berufsgruppen pauschal zu Deppen zu deklarieren. Was leider von einem User "verbrochen" wurde.



Als Moderator hängst Du Dich teilweise ganz schön weit raus, @ABV . Und trägst dadurch auch zur Polarisierung bei.

Ich weiß wie schwer das ist - zu moderieren - zu vermitteln. Oder anders - einen Lernprozess zu gestalten, erst recht in einem Forum, wo anonym die unterschiedlichsten Meinungen aufeinader prallen.

Und ich nehme mir daher heute Nacht einfach mal auch das Recht raus ordentlich auf die K... zu hauen, wie viele andere auch und keine moderaten Beiträge zu leisten.

LG von der Moskwitschka


studfri hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#206

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 03:01
von studfri | 762 Beiträge

Hey Leuts, eine ordentliche Diskussion ist das hier, wohl losgetreten von meinem Post über der Erkennen der Diktatur in der DDR. Nur weiter so (völlig ernst gemeint).

Und @Moskwitschka, Respekt. An Deiner Diskussionskultur können andere sich hier mal ein Beispiel nehmen.
Sachlich ist mir das nun zu spät in der Nacht, um noch einen klaren Gedanken zu fassen.
Aber morgen ist ja auch noch ein Tag.



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#207

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 09:32
von SCORN | 1.456 Beiträge

Zitat von Stringer49 im Beitrag #182


@seaman hat recht. Für mich ist dieser Umstand ein Gewinn, denn ich habe, während langer Zeit, alles nur vom Punkt der ehemaligen Siegermacht gesehen. Ich habe hier bereits sehr viel gelernt und habe Vorurteile durchschaut.

Und doch ist da etwas, was mich bewegt. Ich habe auch sehr selbstgerechte Urteile für die ehemaligen DDRs hier gelesen. Deshalb habe ich noch einmal die Filmstreifen aus dem Sommer 1940 angesehen, als der Herr Hitler aus Frankreich nach Berlin zurück kam. Ich glaube nicht, dass ein Gestapo oder SS hinter jedem jubelnden Zivilisten ( gewiss waren es viele Tausende ) stand und ihn überwachte. Die Frage kehrt also zurück: Haben diese Menschen nicht gesehen, wofür man sie benutzte ? Viele SS oder Nazi wurden mit einer guten Rente gut behandelt in Deutschland. Man kann darüber streiten, ob das gut oder notwendig war. Es ist aber so geschehen.

Es ist stets sehr leicht zu urteilen, aber ich muss die Schuld doch individuell nachweisen. Es ist notwendig zu fragen und abzuwiegen. Opportunismus und Unwissenheit hat es in unserer westlichen Gesellschaft immer gegeben, und es gibt die beiden immer noch. Nicht alle Opportunisten und Nichtwissenden agieren für niedere Motive...

Manchal ist es gut Cesare Beccaria zu lesen, das ganze Werk « Dei delitti e delle pene ». Vielleicht tut es gut zu lesen, was Rechtsanwalt Henrich dazu schrieb und nicht zu wiederholen, was in der DDR getan wurde: (Kollektiv-)Urteile a priori aussprechen.

Nulla poena sine culpa.

Stringer49



das von @Stringer49 geschriebene unterscheidet sich grundsätzlich von so manch anderen, "Interesse" heuchelnden, Beiträgen eines anderen Users,
und es verdient das darauf eingegangen wird.
Die Frage: "Haben diese Menschen nicht gesehen, wofür man sie benutzte ?" hat @seaman eigentlich schon gut beantwortet. Die wenigsten welche sich in der DDR für das System engagiert oder mit ihm arrangiert hatten war bewusst das sie "minderbemittelte Täter und Mitläufer" einer "verbrecherischen Diktatur" seien, genau das was man ihnen heute allen Ernstes vorwirft wie man auch schön an den vor Selbstgerechtigkeit und Überheblichkeit strotzenden Beiträgen eines vorgeblichen Studenten hier sehen kann!

Im Gegenteil, es gab Menschen welche nach dem Horror des WKII, glaubten an einem besseren Deutschland mitzuarbeiten und dieses aufzubauen. Das hierbei von Anfang an Schwere Fehler gemacht wurden ist unstrittig, aber vor dem Hintergrund des so eben überstandenen Wahnsinns des Weltkrieges sollte es mit Nachsicht betrachtet werden! Das mit der fortschreitenden Zeit die Schere von Anspruchs und der Wirklichkeit sich immer mehr öffnete ist das tragische in der Geschichte der DDR. Trotzdem glaubten viele bis zum Schluss immer noch an das Gute in dieser gesellschaftlichen Alternative, freilich die zunehmenden Widersprüche ließen aber auch immer mehr an der Politik der politischen Führung der DDR zweifeln und auch verzweifeln. Da gibt es nichts schön zu reden, das Politbüro war selbst einer der größten Sargnägel dieses ersten Staates auf deutschen Boden in welchem nicht das Finanzkapital das sagen hatte, jedenfalls für den Zeitraum von 40 Jahren. Die verkalkten Spießbürger des Führungszirkels im ZK waren nicht in der Lage die sich abzeichnende Entwicklung in irgend einer weise zu beeinflussen.

Ich halte es allerdings für einen sehr schlechten Stil hier im Forum ganze Gruppen von ehemaligen DDR-Bürgern, wie z.b. die Berufs- und Zeitsoldaten allesamt als unterbelichtete Täter und Mitläufer abzustempeln! Wer dies tut muss sich fragen lassen ob er überhaupt an einer Diskussion interessiert ist oder ausschlieslich am absondern seiner persönlichen subjektiven Meinung.

SCORN


seaman, Küchenbulle 79, ABV, GilbertWolzow, Pitti53, Rothaut, Damals87 und brausepaul haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#208

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 11:19
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von SCORN im Beitrag #207


[...]

Ich halte es allerdings für einen sehr schlechten Stil hier im Forum ganze Gruppen von ehemaligen DDR-Bürgern, wie z.b. die Berufs- und Zeitsoldaten allesamt als unterbelichtete Täter und Mitläufer abzustempeln! Wer dies tut muss sich fragen lassen ob er überhaupt an einer Diskussion interessiert ist oder ausschlieslich am absondern seiner persönlichen subjektiven Meinung.

SCORN







Guten Tag,

Es ist typisch in unserer Zivilisation, dass die Militärs immer benutzt werden, wenn die Politik versagt. Sie müssen dann manu militari regeln oder versuchen zu reparieren, was die Politik falsch gemacht hat.

So ist es sehr leicht, den Gegenschlag zu führen. Militärs und Polizisten sind Beamte. Sie haben einen Eid geleistet, müssen gehorsam sein und schweigen. Die Idee der Intelligent Bayonets, des Bürgers in Uniform, welcher wegen seines Gewissens einen unmenschlichen Befehl verweigert, ist selbst in Frankreich nur ein Diskussionssujet der Juristen geblieben...

Ich kann @SCORN nur zustimmen. Verfolgung von Verbrechen - ja ( siehe Cesare Beccaria ), kollektive Verurteilung - nein. Alle Beamte des Dritten Reiches haben einen Dienst für ein grausame Diktatur geleistet ? Alle ? Und was machen wir z. B. mit Fritz Kolbe, mit Graf Stauffenberg und all den anderen, die keine willenlosen Mitläufer waren ?

Geschichte stirbt immer dort, wo wir einfache Antworten haben wollen.

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


Küchenbulle 79, seaman, SCORN, Hans, ABV, GilbertWolzow, Rothaut und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.01.2014 11:21 | nach oben springen

#209

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 13:19
von ABV | 4.202 Beiträge

Da könnte man den Faden glatt weiterspinnen: auch ein Oberst Klaus Graf Schenk von Stauffenberg hatte sich einst begeistert in den Dienst des Nazi-Regimes gestellt! Aus dem Polenfeldzug im Jahre 1939 sind Briefe Stauffenbergs an seine Familie erhalten, deren Inhalt absolut nicht zu dem Image des edlen Hitlergegners passt.
Um vom begeisterten Anhänger des Regimes zum erbitterten Anhänger des selbigen zu mutieren, bedurfte eines langen Weges der Erkenntnis.
Man beachte: Der Polenfeldzug fand im September 1939 statt. Beinahe ein Jahr nach der berüchtigten "Reichskristallnacht". In der das Hitlerregime endgültig seine hässliche Fratze zeigte!
Hätte Stauffenberg nicht spätestens zu diesem Zeitpunkt erkennen müssen, welchem Regime er sich freiwillig und begeistert andiente?
Stauffenberg stammte aus einem christlich-konservativen Elternhaus. An der humanistischen Erziehung kann es also nicht gelegen haben.
Man beachte auch: zur selben Zeit wurden bereits viele tausend Deutsche in Konzentrationslager geworfen. Weil sie eben nicht mit dem Nazi-Regime einverstanden waren. Es gab Jugendbewegungen wie die "Edelweißpiraten", die sich dem von oben verordneten Leben und den hohlen Ritualen entziehen wollten.
Trotzdem würde wohl heute keiner auf die Idee gekommen, Stauffenberg als "minder intelligenten Mitläufer" zu diffamieren. Viel mehr wird ihm heute, völlig zu recht, Respekt gezollt. Respekt für den Erkenntnisgewinn. Respekt für seine leider erfolglose Heldentat, den schlimmsten Diktator in der deutschen Geschichte in die Luft zu jagen.

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


Küchenbulle 79 und Grenzverletzerin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#210

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 13:46
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von seaman im Beitrag #199
Zitat von steffen52 im Beitrag #198
Zitat von seaman im Beitrag #195
[quote=steffen52|p323249]



Stimmt nicht ganz,@seaman, gescheitert ist die DDR auch an der Hauptsache,das der Sozialismus nach den verlorenen Krieg, nicht gesetzmäßig den
Kapitalismus abgelöst hat, sondern von einer Siegermacht aufgedrängt wurde! Laut Karl Marx ist es eine Gesetzmäßigkeit das der Kapitalismus vom Sozialismus und später vom Kommunismus abgelöst wird und das vom Prolitariat, so Marx Zitat. Aber alle sogenannten soz. Bruderländer, auch die DDR sind gescheitert! Also wird noch etwas Zeit ins Land gehen bis es soweit ist, in den letzten 40 Jahren war eben der Kapitalismus den Sozialismus noch über legen und ist es halt auch noch Heute. Ob nun zu Begrüssen oder nicht! Einfach den Tatsachen ins Gesicht sehen( nichts mit den 3 Affen)
Auch ich kenne Leute die für das neue nach dem beschissenen Krieg etwas Neues mit auf bauen wollte, aber leider waren sie in die falsche Gefangenschaft geraden( Amis , Engländern) und schon waren sie abgeschrieben! Schon von da an fing dieser Staat an wieder alles falsch zu machen,
Man kannte es ja von der unter gegangenen Diktatur. Schön weiter gemacht, man hätte diese Leute mit einbeziehen können, aber schon da gingen die ersten Fehler der neuen Gesellschaftsordnung los und das zog sich durch die ganzen 40 Jahre! Denke auch mal darüber nach und schaue nicht immer zu den Anderen! Grüsse Steffen52




Hatte nicht vor eine Grundlagediskussion über den Untergang der DDR in diesem thread zu führen.
Damit möchte ich allerdings auch nicht Deine Argumente von der Hand weisen.
Mir ging es mehr darum, einer Pauschalisierung von DDR-Bürgern als unwissende Mitläufer in diesem System entgegenzutreten,ausgehend von diesem Roman eines MfS-Offiziers.

seaman

Was meinst du mit der Aussage "schaue nicht immer zu den Anderen"?



@seaman, mit der Aussage meine ich das Du immer Beispiele bringst, das schlechte in dem heutigen System zu sehen.....
Grüsse Steffen52


Die Beispiele kann man bei mir wohl eher an fünf Fingern abzählen.
Wer über das aktuelle Fernsehprogramm meckert,stellt noch lange nicht das System in Frage.
Mich interessieren Systemvergleiche beider deutscher Staaten eher bis 1990.In diesen Staaten habe ich gelebt und kann für mich persönlich vergleichen.

seaman
@seaman, nun endlich haben wir Gemeinsamkeiten, ich habe fast 40 Jahre in den Staat gelebt, was Du an meinen Geburtsdaten sehen kannst.
Weiß nicht , wie lange Du in der DDR gelebt hast? Wahrscheinlich auch unter einen anderen Gesichtspunkt( regelmäßige Parteiversammlungen, Schulungen u.s.w.). Ich will eigentlich die Meinungen des einfachen DDR- Bürger rüber bringen, die sich jeden Tag stundenlang beim Bäcker, Fleischer
anstellen mussten und da halt ihre Meinung über diesen Staat hatten! Keine Zitate von Marx und Lenin zitieren , einfach das was die Leute damals dazu gebracht hatte mit diesen System zu brechen. Habe unter diesen Bedingungen mein Haus ausgebaut, was da ablief, da kann ich ein Lied davon singen!
Ohne Beziehung und D-Mark, war man ganz schlecht dran.Ich hoffe solche Dinge kennst Du auch und bringst nicht nur politische Fraßen rüber, sondern auch das was einen einfachen Fabrikarbeiter beschäftigt hat. Den diese Dinge spielen für mich eine große Rolle, warum die Masse der Bevölkerung, nichts mehr von Planerfüllung und Dinge wie schön es ist in dieser DDR zuleben, hören wollten. Der einfache Arbeiter hatte andere Ansichten über die DDR, als das was in sozialistischen Veranstaltungen erzählt wurde, deshalb wollte fast(bis auf Ausnahmen) alle 1989-1990 keine Erneuerung der DDR!
Ob, die BRD die Erfüllung ist,muss jeder für sich entscheiden.Aber nicht immer,das eine für gut halten und das andere madig machen. Ich sage immer wen das eine so gut war, warum ging es vor die Hunde! Da sollte man doch mal nachhaken und eben auch gewisse Meinungen von Mitgliedern aus werden, ohne sie gleich runder zu putzen mit politischen Argumente die nur in Bücher stehen und nicht den normalen Ablauf der ehemaligen DDR
beantworten!
Grüsse Steffen52


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#211

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 13:54
von SCORN | 1.456 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #210

Ohne Beziehung und D-Mark, war man ganz schlecht dran.





wie definiert man "ganz schlecht"? Hunger? keine Medizinische Verorgung? keine Wohnung? keine Arbeit? ich habe von "ganz schlecht" eine andere Vorstellung, und mit Sicherheit ging es mir nicht "ganz schlecht" in der DDR. aber das es @steffen52 "ganz schlecht" ging will ich nicht bezweifeln, wird wohl so gewesen sein!


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#212

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 14:00
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #210
Zitat von seaman im Beitrag #199
Zitat von steffen52 im Beitrag #198
Zitat von seaman im Beitrag #195
[quote=steffen52|p323249]



Stimmt nicht ganz,@seaman, gescheitert ist die DDR auch an der Hauptsache,das der Sozialismus nach den verlorenen Krieg, nicht gesetzmäßig den
Kapitalismus abgelöst hat, sondern von einer Siegermacht aufgedrängt wurde! Laut Karl Marx ist es eine Gesetzmäßigkeit das der Kapitalismus vom Sozialismus und später vom Kommunismus abgelöst wird und das vom Prolitariat, so Marx Zitat. Aber alle sogenannten soz. Bruderländer, auch die DDR sind gescheitert! Also wird noch etwas Zeit ins Land gehen bis es soweit ist, in den letzten 40 Jahren war eben der Kapitalismus den Sozialismus noch über legen und ist es halt auch noch Heute. Ob nun zu Begrüssen oder nicht! Einfach den Tatsachen ins Gesicht sehen( nichts mit den 3 Affen)
Auch ich kenne Leute die für das neue nach dem beschissenen Krieg etwas Neues mit auf bauen wollte, aber leider waren sie in die falsche Gefangenschaft geraden( Amis , Engländern) und schon waren sie abgeschrieben! Schon von da an fing dieser Staat an wieder alles falsch zu machen,
Man kannte es ja von der unter gegangenen Diktatur. Schön weiter gemacht, man hätte diese Leute mit einbeziehen können, aber schon da gingen die ersten Fehler der neuen Gesellschaftsordnung los und das zog sich durch die ganzen 40 Jahre! Denke auch mal darüber nach und schaue nicht immer zu den Anderen! Grüsse Steffen52




Hatte nicht vor eine Grundlagediskussion über den Untergang der DDR in diesem thread zu führen.
Damit möchte ich allerdings auch nicht Deine Argumente von der Hand weisen.
Mir ging es mehr darum, einer Pauschalisierung von DDR-Bürgern als unwissende Mitläufer in diesem System entgegenzutreten,ausgehend von diesem Roman eines MfS-Offiziers.

seaman

Was meinst du mit der Aussage "schaue nicht immer zu den Anderen"?



@seaman, mit der Aussage meine ich das Du immer Beispiele bringst, das schlechte in dem heutigen System zu sehen.....
Grüsse Steffen52


Die Beispiele kann man bei mir wohl eher an fünf Fingern abzählen.
Wer über das aktuelle Fernsehprogramm meckert,stellt noch lange nicht das System in Frage.
Mich interessieren Systemvergleiche beider deutscher Staaten eher bis 1990.In diesen Staaten habe ich gelebt und kann für mich persönlich vergleichen.

seaman
@seaman, nun endlich haben wir Gemeinsamkeiten, ich habe fast 40 Jahre in den Staat gelebt, was Du an meinen Geburtsdaten sehen kannst.
Weiß nicht , wie lange Du in der DDR gelebt hast? Wahrscheinlich auch unter einen anderen Gesichtspunkt( regelmäßige Parteiversammlungen, Schulungen u.s.w.). Ich will eigentlich die Meinungen des einfachen DDR- Bürger rüber bringen, die sich jeden Tag stundenlang beim Bäcker, Fleischer
anstellen mussten und da halt ihre Meinung über diesen Staat hatten! Keine Zitate von Marx und Lenin zitieren , einfach das was die Leute damals dazu gebracht hatte mit diesen System zu brechen. Habe unter diesen Bedingungen mein Haus ausgebaut, was da ablief, da kann ich ein Lied davon singen!
Ohne Beziehung und D-Mark, war man ganz schlecht dran.Ich hoffe solche Dinge kennst Du auch und bringst nicht nur politische Fraßen rüber, sondern auch das was einen einfachen Fabrikarbeiter beschäftigt hat. Den diese Dinge spielen für mich eine große Rolle, warum die Masse der Bevölkerung, nichts mehr von Planerfüllung und Dinge wie schön es ist in dieser DDR zuleben, hören wollten. Der einfache Arbeiter hatte andere Ansichten über die DDR, als das was in sozialistischen Veranstaltungen erzählt wurde, deshalb wollte fast(bis auf Ausnahmen) alle 1989-1990 keine Erneuerung der DDR!
Ob, die BRD die Erfüllung ist,muss jeder für sich entscheiden.Aber nicht immer,das eine für gut halten und das andere madig machen. Ich sage immer wen das eine so gut war, warum ging es vor die Hunde! Da sollte man doch mal nachhaken und eben auch gewisse Meinungen von Mitgliedern aus werden, ohne sie gleich runder zu putzen mit politischen Argumente die nur in Bücher stehen und nicht den normalen Ablauf der ehemaligen DDR
beantworten!
Grüsse Steffen52





Wir reden aneinander vorbei.

seaman


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#213

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 14:00
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von SCORN im Beitrag #211
Zitat von steffen52 im Beitrag #210

Ohne Beziehung und D-Mark, war man ganz schlecht dran.





wie definiert man "ganz schlecht"? Hunger? keine Medizinische Verorgung? keine Wohnung? keine Arbeit? ich habe von "ganz schlecht" eine andere Vorstellung, und mit Sicherheit ging es mir nicht "ganz schlecht" in der DDR. aber das es @steffen52 "ganz schlecht" ging will ich nicht bezweifeln, wird wohl so gewesen sein!


@SCORN, bitte richtig lesen! Ich habe nicht geschrieben,das es mir persönlich schlecht ging in der DDR, es bezog sich auf Haus ausbauen und da war man schlecht dran ohne Beziehungen, bitte erst richtig lesen, dann Gehirn einschalte und dann schreiben. Okay!
Grüsse Steffen52


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#214

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 14:08
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von seaman im Beitrag #212
Zitat von steffen52 im Beitrag #210
Zitat von seaman im Beitrag #199
Zitat von steffen52 im Beitrag #198
[quote=seaman|p323262][quote=steffen52|p323249]



Stimmt nicht ganz,@seaman, gescheitert ist die DDR auch an der Hauptsache,das der Sozialismus nach den verlorenen Krieg, nicht gesetzmäßig den
Kapitalismus abgelöst hat, sondern von einer Siegermacht aufgedrängt wurde! Laut Karl Marx ist es eine Gesetzmäßigkeit das der Kapitalismus vom Sozialismus und später vom Kommunismus abgelöst wird und das vom Prolitariat, so Marx Zitat. Aber alle sogenannten soz. Bruderländer, auch die DDR sind gescheitert! Also wird noch etwas Zeit ins Land gehen bis es soweit ist, in den letzten 40 Jahren war eben der Kapitalismus den Sozialismus noch über legen und ist es halt auch noch Heute. Ob nun zu Begrüssen oder nicht! Einfach den Tatsachen ins Gesicht sehen( nichts mit den 3 Affen)
Auch ich kenne Leute die für das neue nach dem beschissenen Krieg etwas Neues mit auf bauen wollte, aber leider waren sie in die falsche Gefangenschaft geraden( Amis , Engländern) und schon waren sie abgeschrieben! Schon von da an fing dieser Staat an wieder alles falsch zu machen,
Man kannte es ja von der unter gegangenen Diktatur. Schön weiter gemacht, man hätte diese Leute mit einbeziehen können, aber schon da gingen die ersten Fehler der neuen Gesellschaftsordnung los und das zog sich durch die ganzen 40 Jahre! Denke auch mal darüber nach und schaue nicht immer zu den Anderen! Grüsse Steffen52




Hatte nicht vor eine Grundlagediskussion über den Untergang der DDR in diesem thread zu führen.
Damit möchte ich allerdings auch nicht Deine Argumente von der Hand weisen.
Mir ging es mehr darum, einer Pauschalisierung von DDR-Bürgern als unwissende Mitläufer in diesem System entgegenzutreten,ausgehend von diesem Roman eines MfS-Offiziers.

seaman

Was meinst du mit der Aussage "schaue nicht immer zu den Anderen"?



@seaman, mit der Aussage meine ich das Du immer Beispiele bringst, das schlechte in dem heutigen System zu sehen.....
Grüsse Steffen52


Die Beispiele kann man bei mir wohl eher an fünf Fingern abzählen.
Wer über das aktuelle Fernsehprogramm meckert,stellt noch lange nicht das System in Frage.
Mich interessieren Systemvergleiche beider deutscher Staaten eher bis 1990.In diesen Staaten habe ich gelebt und kann für mich persönlich vergleichen.

seaman
@seaman, nun endlich haben wir Gemeinsamkeiten, ich habe fast 40 Jahre in den Staat gelebt, was Du an meinen Geburtsdaten sehen kannst.
Weiß nicht , wie lange Du in der DDR gelebt hast? Wahrscheinlich auch unter einen anderen Gesichtspunkt( regelmäßige Parteiversammlungen, Schulungen u.s.w.). Ich will eigentlich die Meinungen des einfachen DDR- Bürger rüber bringen, die sich jeden Tag stundenlang beim Bäcker, Fleischer
anstellen mussten und da halt ihre Meinung über diesen Staat hatten! Keine Zitate von Marx und Lenin zitieren , einfach das was die Leute damals dazu gebracht hatte mit diesen System zu brechen. Habe unter diesen Bedingungen mein Haus ausgebaut, was da ablief, da kann ich ein Lied davon singen!
Ohne Beziehung und D-Mark, war man ganz schlecht dran.Ich hoffe solche Dinge kennst Du auch und bringst nicht nur politische Fraßen rüber, sondern auch das was einen einfachen Fabrikarbeiter beschäftigt hat. Den diese Dinge spielen für mich eine große Rolle, warum die Masse der Bevölkerung, nichts mehr von Planerfüllung und Dinge wie schön es ist in dieser DDR zuleben, hören wollten. Der einfache Arbeiter hatte andere Ansichten über die DDR, als das was in sozialistischen Veranstaltungen erzählt wurde, deshalb wollte fast(bis auf Ausnahmen) alle 1989-1990 keine Erneuerung der DDR!
Ob, die BRD die Erfüllung ist,muss jeder für sich entscheiden.Aber nicht immer,das eine für gut halten und das andere madig machen. Ich sage immer wen das eine so gut war, warum ging es vor die Hunde! Da sollte man doch mal nachhaken und eben auch gewisse Meinungen von Mitgliedern aus werden, ohne sie gleich runder zu putzen mit politischen Argumente die nur in Bücher stehen und nicht den normalen Ablauf der ehemaligen DDR
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seaman

@seaman, wie immer bei Tatsachen, reden wir aneinander vorbei! Gut da lassen wir es!
Grüsse steffen52


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#215

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 14:20
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #214
Zitat von seaman im Beitrag #212
Zitat von steffen52 im Beitrag #210
Zitat von seaman im Beitrag #199
Zitat von steffen52 im Beitrag #198
[quote=seaman|p323262][quote=steffen52|p323249]



Stimmt nicht ganz,@seaman, gescheitert ist die DDR auch an der Hauptsache,das der Sozialismus nach den verlorenen Krieg, nicht gesetzmäßig den
Kapitalismus abgelöst hat, sondern von einer Siegermacht aufgedrängt wurde! Laut Karl Marx ist es eine Gesetzmäßigkeit das der Kapitalismus vom Sozialismus und später vom Kommunismus abgelöst wird und das vom Prolitariat, so Marx Zitat. Aber alle sogenannten soz. Bruderländer, auch die DDR sind gescheitert! Also wird noch etwas Zeit ins Land gehen bis es soweit ist, in den letzten 40 Jahren war eben der Kapitalismus den Sozialismus noch über legen und ist es halt auch noch Heute. Ob nun zu Begrüssen oder nicht! Einfach den Tatsachen ins Gesicht sehen( nichts mit den 3 Affen)
Auch ich kenne Leute die für das neue nach dem beschissenen Krieg etwas Neues mit auf bauen wollte, aber leider waren sie in die falsche Gefangenschaft geraden( Amis , Engländern) und schon waren sie abgeschrieben! Schon von da an fing dieser Staat an wieder alles falsch zu machen,
Man kannte es ja von der unter gegangenen Diktatur. Schön weiter gemacht, man hätte diese Leute mit einbeziehen können, aber schon da gingen die ersten Fehler der neuen Gesellschaftsordnung los und das zog sich durch die ganzen 40 Jahre! Denke auch mal darüber nach und schaue nicht immer zu den Anderen! Grüsse Steffen52




Hatte nicht vor eine Grundlagediskussion über den Untergang der DDR in diesem thread zu führen.
Damit möchte ich allerdings auch nicht Deine Argumente von der Hand weisen.
Mir ging es mehr darum, einer Pauschalisierung von DDR-Bürgern als unwissende Mitläufer in diesem System entgegenzutreten,ausgehend von diesem Roman eines MfS-Offiziers.

seaman

Was meinst du mit der Aussage "schaue nicht immer zu den Anderen"?



@seaman, mit der Aussage meine ich das Du immer Beispiele bringst, das schlechte in dem heutigen System zu sehen.....
Grüsse Steffen52


Die Beispiele kann man bei mir wohl eher an fünf Fingern abzählen.
Wer über das aktuelle Fernsehprogramm meckert,stellt noch lange nicht das System in Frage.
Mich interessieren Systemvergleiche beider deutscher Staaten eher bis 1990.In diesen Staaten habe ich gelebt und kann für mich persönlich vergleichen.

seaman
@seaman, nun endlich haben wir Gemeinsamkeiten, ich habe fast 40 Jahre in den Staat gelebt, was Du an meinen Geburtsdaten sehen kannst.
Weiß nicht , wie lange Du in der DDR gelebt hast? Wahrscheinlich auch unter einen anderen Gesichtspunkt( regelmäßige Parteiversammlungen, Schulungen u.s.w.). Ich will eigentlich die Meinungen des einfachen DDR- Bürger rüber bringen, die sich jeden Tag stundenlang beim Bäcker, Fleischer
anstellen mussten und da halt ihre Meinung über diesen Staat hatten! Keine Zitate von Marx und Lenin zitieren , einfach das was die Leute damals dazu gebracht hatte mit diesen System zu brechen. Habe unter diesen Bedingungen mein Haus ausgebaut, was da ablief, da kann ich ein Lied davon singen!
Ohne Beziehung und D-Mark, war man ganz schlecht dran.Ich hoffe solche Dinge kennst Du auch und bringst nicht nur politische Fraßen rüber, sondern auch das was einen einfachen Fabrikarbeiter beschäftigt hat. Den diese Dinge spielen für mich eine große Rolle, warum die Masse der Bevölkerung, nichts mehr von Planerfüllung und Dinge wie schön es ist in dieser DDR zuleben, hören wollten. Der einfache Arbeiter hatte andere Ansichten über die DDR, als das was in sozialistischen Veranstaltungen erzählt wurde, deshalb wollte fast(bis auf Ausnahmen) alle 1989-1990 keine Erneuerung der DDR!
Ob, die BRD die Erfüllung ist,muss jeder für sich entscheiden.Aber nicht immer,das eine für gut halten und das andere madig machen. Ich sage immer wen das eine so gut war, warum ging es vor die Hunde! Da sollte man doch mal nachhaken und eben auch gewisse Meinungen von Mitgliedern aus werden, ohne sie gleich runder zu putzen mit politischen Argumente die nur in Bücher stehen und nicht den normalen Ablauf der ehemaligen DDR
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Grüsse Steffen52





Wir reden aneinander vorbei.

seaman

@seaman, wie immer bei Tatsachen, reden wir aneinander vorbei! Gut da lassen wir es!
Grüsse steffen52




Lies Dir mal in Ruhe durch was Du mir in Deinen paar Zeilen direkt bzw. unterschwellig unterstellst:

Ich habe nur mit Parteiversammlungen und Schulungen gelebt..also grundsätzlich anders als Du.
Ich zitiere Marx und Lenin...was mir bei über 2000 Beiträgen hier noch nie passiert ist.
Bringe nur politische Fraßen(sicher meinst du Phrasen),putze andere User runter und argumentiere nur mit politischen Argumenten die in Büchern stehen.

Deshalb hast Du Recht:
"Gut da lassen wir es"!

seaman


zuletzt bearbeitet 18.01.2014 14:26 | nach oben springen

#216

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 18:19
von Rüganer (gelöscht)
avatar

@seaman
was reagierst du gleich so zickig? Steffen52 hat es auf seine Art dargelegt, auf die Art eines Praktikers, der 40 Jahre in der DDR gelebt hat und meint damit, dass er auch nicht diese Art der Überzeugung und bedingungslosen Treue zu Staat und Partei nachvollziehen kann, denn er hatte wie tausend andere anderes zu tun, z.B. eben sein Haus zu bauen und da lief nun mal wirklich ohne DM oder ohne Beziehungen und etwas zum Tauschen nichts.
Dass @SCORN dies nun wissentlich falsch versteht ( denn soviel Intelligenz hat er längst in mehreren Foren bewiesen) und gleich zum polemischen Rundschlag ausholt, ja ist wohl so im Menschen drin... Also auch nicht immer gleich anders denkenden Usern vorwerfen, sie würden ja nicht diskutieren wollen, dies soll auch Leuten aus dem eigenen lagern so gehen.....
Zum anderen, seaman, was weiß @Steffen52 schon von Dir? Nichts und nur auf Grund deiner Beiträge kann man annehmen, dass Du eben einige Parteiversammlungen mitgemacht hast und diese Schulungen. Muss ja nicht so gewesen sein, aber ist dies gleich ein Grund so auf Steffen zu hauen?


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#217

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 18:25
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #216
@seaman
was reagierst du gleich so zickig? Steffen52 hat es auf seine Art dargelegt, auf die Art eines Praktikers, der 40 Jahre in der DDR gelebt hat und meint damit, dass er auch nicht diese Art der Überzeugung und bedingungslosen Treue zu Staat und Partei nachvollziehen kann, denn er hatte wie tausend andere anderes zu tun, z.B. eben sein Haus zu bauen und da lief nun mal wirklich ohne DM oder ohne Beziehungen und etwas zum Tauschen nichts.
Dass @SCORN dies nun wissentlich falsch versteht ( denn soviel Intelligenz hat er längst in mehreren Foren bewiesen) und gleich zum polemischen Rundschlag ausholt, ja ist wohl so im Menschen drin... Also auch nicht immer gleich anders denkenden Usern vorwerfen, sie würden ja nicht diskutieren wollen, dies soll auch Leuten aus dem eigenen lagern so gehen.....
Zum anderen, seaman, was weiß @Steffen52 schon von Dir? Nichts und nur auf Grund deiner Beiträge kann man annehmen, dass Du eben einige Parteiversammlungen mitgemacht hast und diese Schulungen. Muss ja nicht so gewesen sein, aber ist dies gleich ein Grund so auf Steffen zu hauen?



Ist doch ok.
Ist hier sowieso OT.

seaman


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#218

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 18:43
von Rüganer (gelöscht)
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Zitat von Stringer49 im Beitrag #208
Zitat von SCORN im Beitrag #207


[...]

Ich halte es allerdings für einen sehr schlechten Stil hier im Forum ganze Gruppen von ehemaligen DDR-Bürgern, wie z.b. die Berufs- und Zeitsoldaten allesamt als unterbelichtete Täter und Mitläufer abzustempeln! Wer dies tut muss sich fragen lassen ob er überhaupt an einer Diskussion interessiert ist oder ausschlieslich am absondern seiner persönlichen subjektiven Meinung.

SCORN







Guten Tag,

Es ist typisch in unserer Zivilisation, dass die Militärs immer benutzt werden, wenn die Politik versagt. Sie müssen dann manu militari regeln oder versuchen zu reparieren, was die Politik falsch gemacht hat.

So ist es sehr leicht, den Gegenschlag zu führen. Militärs und Polizisten sind Beamte. Sie haben einen Eid geleistet, müssen gehorsam sein und schweigen. Die Idee der Intelligent Bayonets, des Bürgers in Uniform, welcher wegen seines Gewissens einen unmenschlichen Befehl verweigert, ist selbst in Frankreich nur ein Diskussionssujet der Juristen geblieben...

Ich kann @SCORN nur zustimmen. Verfolgung von Verbrechen - ja ( siehe Cesare Beccaria ), kollektive Verurteilung - nein. Alle Beamte des Dritten Reiches haben einen Dienst für ein grausame Diktatur geleistet ? Alle ? Und was machen wir z. B. mit Fritz Kolbe, mit Graf Stauffenberg und all den anderen, die keine willenlosen Mitläufer waren ?

Geschichte stirbt immer dort, wo wir einfache Antworten haben wollen.

Stringer49




@Stringer49

nur einmal eine kleine Geschichte...
Als in der Wendezeit ein möglicher Partner für eine hier auf Rügen zu gründende Firma aus Niedersachsen kam und wir über einen weiteren Partner berieten, der 10 Jahre bei der Armee als Berufsunteroffizier gedient hatte und inzwischen schon ein paar Jahre in einem Betrieb hier auf Rügen tätig gewesen war, da meinte der mögliche Partner aus Niedersachsen, mit einem Berufsunteroffizier würden wir gut fahren, denn schließlich wäre solch Berufsweg doch eine Garantie für Ehrenhaftigkeit, Menschenführung und verdiene ohnehin Respekt.
Dies mag für Berufsunteroffiziere in einigen Armeen, auch deutschen, gegolten haben oder noch gelten. Für die der Volksarmee jedoch, halte ich es für nicht zutreffend und dies habe ich meinem späteren Partner dann auch plausibel erklärt. Wer hat sich denn als Berufsunteroffizier verpflichtet? Wäre er militärgeil gewesen, dann wäre er Offizier geworden. 3 Jahre auf Grund des Studiums, kann man auch noch verstehen. Aber 10 Jahre in einer Position zwischen Baum und Borke, für sehr viele unverständlich. So verhielten sich auch viele dieser Berufsunteroffiziere, immer nur Druck und Drill, Sackstand und jeder der seinen Grundwehrdienst abgerissen hat und wieder nach Hause ging, hatte sich eine Meinung über diese Leute gebildet, eine auf Erfahrungen basierende... nicht theoretisch und nicht aus Büchern, nein, erfahren am eigenen Leib. Und somit kann sich diese Masse der Leute aus der früheren DDR auch erlauben, zumindest über viele dieser Berufsgruppe ein Zeugnis abzulegen.
Im Übrigen - Soldaten der Volksarmee waren keine Beamte.
Die Volksarmee musste auch keine Fehler des Politbüros oder des ZK - der SED reparieren, sie hatte auch nichts zu regeln. Deine Einwände mögen alle auf frühere oder andere Armeen zutreffen, nicht aber auf die Volksarmee der DDR.
Und nur über deren Offizierscorps und Über deren Unteroffizierscorps diskutieren wir hier, nicht über die Wehrmacht oder die französische Armee.


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#219

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 18:48
von exgakl | 7.237 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #218
Zitat von Stringer49 im Beitrag #208
Zitat von SCORN im Beitrag #207


[...]

Ich halte es allerdings für einen sehr schlechten Stil hier im Forum ganze Gruppen von ehemaligen DDR-Bürgern, wie z.b. die Berufs- und Zeitsoldaten allesamt als unterbelichtete Täter und Mitläufer abzustempeln! Wer dies tut muss sich fragen lassen ob er überhaupt an einer Diskussion interessiert ist oder ausschlieslich am absondern seiner persönlichen subjektiven Meinung.

SCORN







Guten Tag,

Es ist typisch in unserer Zivilisation, dass die Militärs immer benutzt werden, wenn die Politik versagt. Sie müssen dann manu militari regeln oder versuchen zu reparieren, was die Politik falsch gemacht hat.

So ist es sehr leicht, den Gegenschlag zu führen. Militärs und Polizisten sind Beamte. Sie haben einen Eid geleistet, müssen gehorsam sein und schweigen. Die Idee der Intelligent Bayonets, des Bürgers in Uniform, welcher wegen seines Gewissens einen unmenschlichen Befehl verweigert, ist selbst in Frankreich nur ein Diskussionssujet der Juristen geblieben...

Ich kann @SCORN nur zustimmen. Verfolgung von Verbrechen - ja ( siehe Cesare Beccaria ), kollektive Verurteilung - nein. Alle Beamte des Dritten Reiches haben einen Dienst für ein grausame Diktatur geleistet ? Alle ? Und was machen wir z. B. mit Fritz Kolbe, mit Graf Stauffenberg und all den anderen, die keine willenlosen Mitläufer waren ?

Geschichte stirbt immer dort, wo wir einfache Antworten haben wollen.

Stringer49




@Stringer49

nur einmal eine kleine Geschichte...
Als in der Wendezeit ein möglicher Partner für eine hier auf Rügen zu gründende Firma aus Niedersachsen kam und wir über einen weiteren Partner berieten, der 10 Jahre bei der Armee als Berufsunteroffizier gedient hatte und inzwischen schon ein paar Jahre in einem Betrieb hier auf Rügen tätig gewesen war, da meinte der mögliche Partner aus Niedersachsen, mit einem Berufsunteroffizier würden wir gut fahren, denn schließlich wäre solch Berufsweg doch eine Garantie für Ehrenhaftigkeit, Menschenführung und verdiene ohnehin Respekt.
Dies mag für Berufsunteroffiziere in einigen Armeen, auch deutschen, gegolten haben oder noch gelten. Für die der Volksarmee jedoch, halte ich es für nicht zutreffend und dies habe ich meinem späteren Partner dann auch plausibel erklärt. Wer hat sich denn als Berufsunteroffizier verpflichtet? Wäre er militärgeil gewesen, dann wäre er Offizier geworden. 3 Jahre auf Grund des Studiums, kann man auch noch verstehen. Aber 10 Jahre in einer Position zwischen Baum und Borke, für sehr viele unverständlich. So verhielten sich auch viele dieser Berufsunteroffiziere, immer nur Druck und Drill, Sackstand und jeder der seinen Grundwehrdienst abgerissen hat und wieder nach Hause ging, hatte sich eine Meinung über diese Leute gebildet, eine auf Erfahrungen basierende... nicht theoretisch und nicht aus Büchern, nein, erfahren am eigenen Leib. Und somit kann sich diese Masse der Leute aus der früheren DDR auch erlauben, zumindest über viele dieser Berufsgruppe ein Zeugnis abzulegen.
Im Übrigen - Soldaten der Volksarmee waren keine Beamte.
Die Volksarmee musste auch keine Fehler des Politbüros oder des ZK - der SED reparieren, sie hatte auch nichts zu regeln. Deine Einwände mögen alle auf frühere oder andere Armeen zutreffen, nicht aber auf die Volksarmee der DDR.
Und nur über deren Offizierscorps und Über deren Unteroffizierscorps diskutieren wir hier, nicht über die Wehrmacht oder die französische Armee.



Du hast eine so herrlich feste Meinung, da sollte man nicht versuchen Dich eventuell mit Tatsachen zu verwirren....


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
damals wars, Küchenbulle 79 und SCORN haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#220

RE: Erlebnisbericht eines ehem. MfS- Offiziers bzw. "Stasischweins" (Zitat)

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 18.01.2014 18:52
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #218

Und nur über deren Offizierscorps und Über deren Unteroffizierscorps diskutieren wir hier, nicht über die Wehrmacht oder die französische Armee.



Vielen Dank für diese überaus freundliche Antwort. Ich nehme an, dass damit der Dialog mit Dir beendet ist ( das Wort killer assumption gibt es auch in Denglish, glaube ich ).

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


exgakl, seaman, Pitti53, Küchenbulle 79 und SCORN haben sich für diesen Beitrag bedankt
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